Danke an alle Reviewer.

Und nun folgt Chap 19:


„Ich wusste von Anfang an, dass du nicht gut für sie bist, Malfoy!"

Es sind nun schon ein paar Tage nach Hermiones Freilassung vergangen und Dray wollte gerade die Große Halle betreten, als ihn Harry und Ron aufhielten, wobei Ron ihn förmlich anschrie.

„Wovon redest du, Weasley?"

„Davon, dass sie inzwischen deine Züge übernommen hat!"

„Was?"

„Draco", Harry versuchte ruhig zu klingen, da die Sache ja nicht ganz einfach war, „was Ron damit meint, ist die Tatsache, dass Mione Voldemort mit Dunkler Lord betitelt und das tun, wie wir alle wissen, ja nur die Todesser."

„Ich weiß, aber jedes Mal, wenn ich sie frage, warum sie das tut, weicht sie mir aus."

„Und das sollen wir dir glauben?"

„Ron, lass es."

„Nein! Sie will es dir wahrscheinlich recht machen!"

„Ich bin genauso entsetzt darüber, wie ihr beide, aber sie will mir einfach nicht sagen, warum."

Ron wollte etwas erwidern, doch Harry hielt ihn zurück, weil er sich sicher war, dass Draco nicht log.

„Versuch es raus zu finden", meinte er nur und schleppte seinen Freund in die Halle.

Am Abend trafen sich Dray und Mione wieder und wieder hoffte er, etwas aus ihr raus zu kriegen, doch vergebens, er machte sie durch seine ständige Fragerei nur wütend und eine wütende Freundin war das Letzte, was er jetzt gebrauchen konnte.

„Versteh doch, Mione", meinte er, versucht dabei, sie zu beruhigen, „ich mache mir einfach nur Sorgen."

„Warum? Nur weil ich ihn jetzt anders nenne?"

„Nein, nur weil du ihn so nennst, wie es sonst nur Todesser tun!"

Mione schwieg.

Auch Draco wusste nichts mehr darauf zu sagen.

„Ich will dir nur helfen", kam es schließlich von Mione.

„Helfen? Wobei?"

„Bei deinem Auftrag. Er hat mir davon erzählt."

„Nein."

„Aber Dray. Du kannst Hilfe sehr wohl gebrauchen!"

„Nein und vor allem nicht von dir! Ich will dich da nicht mit reinziehen!"

„Das hast du aber schon! Und jetzt ist es zu spät! Der Dunkle Lord hat gesagt, dass er mich und meine Familie verschonen wird!"

„Was musst du dafür tun?"

„Dir helfen und…"

„Und?"

Mione schwieg wieder.

„Und was, Mione?"

Sie schwieg immer noch, nein das konnte sie ihm nicht sagen.

Draco merkte, dass er so nicht weiter kam, küsste sie und verlies den Raum.

Tags darauf trafen sich die beiden am See.

Mione wollte ihn umarmen, doch er wich zurück. Es tat weh, ihren verletzten Gesichtsausdruck zu sehen.

„Was ist los?", wollte sie prompt wissen, da das nicht normal war. Naja, inzwischen nicht normal.

Draco schloss seine Augen und dachte noch mal an das, was er sich gestern eingeredet hat.

„Du bedeutest mir nichts", er konnte ihr nicht in die Augen sehen. Er hätte ihren verletzten Blick nicht ertragen können.

„Was?"

„Du hast schon richtig gehört, Granger. Ich empfinde rein gar nichts für dich. Ich brauchte nur eine Möglichkeit, dich flachlegen zu können, aber es hat mir viel zu lange gedauert. In der Zeit, die ich mit dir vergeudet habe, hätte ich locker so um die zwanzig Mädels vögeln können."

Mione traute ihren Ohren nicht. Nein, dass konnte unmöglich war sein.

Tränen schossen ihr in die Augen. Draco versuchte ihrem Blick stand zu halten, doch es half nicht, er hätte sie am Liebsten in den Arm genommen, aber er konnte nicht, er musste das jetzt durchziehen.

„Du, du hast mich nur benutzt?"

„Oh, glaubst du allen ernstes, dass ich so tief sinken würde? Pah, das einzige, was wahr war, war die Tatsache, dass ich dich entjungfern wollte."

Mione wollte etwas erwidern, schaffte es jedoch nicht, sondern sank weinend zu Boden.

Dray streckte schon reflexartig seine Hand nach ihr aus, zog sie aber doch schnell wieder zurück und richtete sich wieder auf.

„Bei Merlin, Granger! Reiß dich zusammen, du bist eine Gryffindor. Und die zeigen keine Schwäche!"

Mione konnte nicht aufhören, er hatte sie zu sehr verletzt.

Da Draco aber immer noch den Drang verspürte, sie in den Arm zu nehmen und sie zu trösten, ihr zu sagen, dass das Besser für sie ist, drehte er sich um und marschierte ins Schloss.

„Wo ist Mione?", wollte Harry prompt wissen, da er wusste, dass die beiden verabredet waren.

„Hast du was aus ihr rausgekriegt?"

„Ich würde dir vorschlagen, dass du zum See gehst und deine Freundin tröstest und wehe du erzählst ihr, dass ich das nur getan habe, um sie zu schützen. Es ist besser, wenn sie mich hasst."

Harry sagte nichts mehr, nickte nur und verschwand in Richtung See.

„Du hast mit ihr Schluss gemacht?", kam es entsetzt von Pansy und Blaise.

„Was denn? Sie hat mich zu lange warten lassen und ich bin auch nur ein Kerl!"

Die drei saßen im Gemeinschaftsraum und Draco kam nicht drum rum, es den beiden zu sagen, natürlich hat er nicht den wahren Grund für die Trennung genannt, dass mussten sie nun wirklich nicht wissen.

Pansy sah Draco wütend an, während Blaise merkte, dass seinen besten Freund etwas bedrückte.

Doch ehe er fragen konnte, stand Dray auf und ging in seinen Schlafsaal.

Vielleicht verriet ihm seine Mutter, was der Dunkle Lord von Mione wollte.

Erst am nächsten Morgen realisierte Mione, das zwischen ihr und Draco Schluss war.

Denn als sie in der Eingangshalle ankam, kam ihr auch Draco entgegen, einen Arm um ein Slytherinmädchen gelegt.

„Mach den Weg frei, Schlammblut", war das einzige, was sie noch vernahm, ehe ihr wieder Tränen hochschossen und sie auf sie Ländereien zueilte.

„Also das wäre wirklich nicht nötig gewesen!", meinten Harry und Ginny vorwurfsvoll, wobei Draco sie nur mit hochgezogenen Augenbrauen ansah und traurig antwortete: „Ich sagte doch, es ist besser, wenn sie mich hasst."


Ich verkneife mir meine üblichen Anmerkungen.

TBC und LG

SnapeEvans