„Wo bin ich?", Mione wachte endlich nach drei Tagen auf.

„In Malfoy Manor. Ein paar Todesser haben einen Angriff auf dem Bahnsteig gestartet. Meine Eltern konnten dich noch retten, eher der Orden eingriff."

„Was ist mit Harry, Ron und Ginny?"

„Soweit ich weiß, hat Dumbledore sie kurz nach dem Angriff zu sich gerufen."

Mione verstand nur Bahnhof. Warum wurde sie von den Malfoys gerettet und auch noch von allen beiden?

Sie beschloss, Draco später zu fragen, denn sie hatte irgendwie ziemliche Kopfschmerzen.

„Willst du was essen? Bestimmt. Zieh dich an, ich nehme mal an, dass das Frühstück schon steht."

„Wie lange hab ich denn geschlafen?"

„Drei Tage. Hattest wohl einen kleinen Schock."

Mione hielt das für eine plausible Erklärung und ging ins Bad, um sich frisch zu machen.

„Sind denn außer deinen Eltern noch mehr, von denen im Haus?"

„Von denen? Ach du meinst…nein, der Dunkle Lord hat sie um sich geschart."

„Und warum nicht euch auch?"

„Das ist eine lange Geschichte und ich bin nicht sonderlich in Stimmung, sie dir zu erzählen."

Als beide im Speisesaal ankamen, saßen tatsächlich nur Cizzy und Lucius am Tisch.

„Bist du endlich wach? Ich hab mir solche Sorgen gemacht!", kam Cizzy auf Mione zu.

„Nun lass sie sich erst mal setzten, Narcissa!"

„Tut mir leid, wenn ich mir mal Sorgen um jemanden mache, die noch nicht zur Familie gehört."

Jetzt erst viel Mione auf, dass ein Familienmitglied fehlte, dass Cizzy sie gerne in der Familie hätte, das wusste Mione bereits.

„Wo ist eigentlich Emily?", fragte Mione an Cizzy gewandt.

„Ich dachte mir, dass sie es beim Orden sicherer hat und außerdem hat Molly die kleine sehr gerne um sich."

Was Mione nicht wusste, war die Tatsache, dass Cizzy darauf bestand, Emily bei den Weasleys zu lassen, da alle Malfoys wussten, was passieren wird, wenn Mione nicht das tat, was Draco von ihr verlangte. Emily sollte das erspart bleiben.

Nach dem ausgiebigen Frühstück, zeigte Draco Mione das Manor und wie er erwartet hatte, blieben die beiden dann schließlich in der riesigen Bibliothek der Malfoys.

„Ich wusste, dass es dir gefallen würde."

Da Mione nichts sagte, dem Staunen der vielen Bücher verfallen war, legte Draco seine Arme um sie und flüsterte: „Du sollst wissen, dass ich dich liebe und das ich all das nur mache, um dich sicher zu wissen."

„Was meinst du?", misstrauisch drehte sich Mione zu Draco um und sah ihm in die Augen.

„Mione, Schatz. Der Dunkle Lord hat mir einen neuen Auftrag gegeben und wenn ich den nicht erfülle, dann wird er es selber tun und das will ich dir einfach ersparen."

„Was wird er sonst tun und warum willst du es mir ersparen?"

Er küsste sie, bevor er antwortete.

„Du weißt noch, was er zum Punkto Nachfolger gesagt hat?"

Mione nickte.

„Wir haben zwei Woche, um dich zu schwängern oder er tut es selbst."

Mione verzog angewidert das Gesicht.

„Und wenn ich nicht will? Ich bin erst siebzehn. Ich bin noch nicht bereit für ein Kind!"

„Wer sagt denn, dass das Kind bei dir bleibt?"

„Was? Nein, ich mach da nicht mit!"

„Schatz. Wenn du es nicht freiwillig tust, muss ich dich dazu zwingen!"

„Das würdest du nicht tun!"

„Wenn du bei unserer letzten Begegnung nicht angefangen hättest zu weinen, dann hätte ich es schon viel eher getan."

„Dafür kenne ich dich viel zu gut, dass würdest du nicht tun!"

„Mione, ich habe es bereits versucht und nicht nur einmal."

„Also deswegen bin ich hier?"

„Ich befürchtete, dass du dich nicht vom Fleck rühren würdest, wenn ich dir sofort sage, warum du in Malfoy Manor bist und nicht in London."

„Ja aber, warum bin ich dann ohnmächtig geworden? Das hattet ihr mit Sicherheit nicht geplant!"

„Der gute, alte Snape. Er hat einen Trank gebraut, der dich in eine leichte Ohnmacht fallen lies, sobald du einen Fuß aus dem Zug setzt."

„Ja, aber ich habe keinen Trank verabreicht bekommen. Wie…?"

„Da war Snape auch ziemlich geschickt. Während er euch drei wegen etwas belanglosem ermahnte, kippte er die Phiole über deinem Glas aus. Ein Wunder, dass das niemand gemerkt hat."

„Aber Snape hat doch die Seiten gewechselt, warum sollte er dann Voldemort helfen?"

„Schätzchen, bist du immer noch von der guten Seite in jedem überzeugt? Tja, dann muss ich dir leider sagen, dass du aufhören solltest du träumen."

„Draco bitte, lass mich doch einfach gehen."

Draco setzte sein allseits bekanntes malfoy'sches Grinsen auf und meinte: „Wenn ich schon das Vergnügen habe, dir um jeden Preis die Jungfräulichkeit zu nehmen, glaubst du dann allen Ernstens, dass ich dich dann einfach so gehen lasse?"

Sein Griff um Mione verstärkte sich und sie bekam es mit der Angst zu tun.

„Nicht hier, Draco! Dafür hast du dein Zimmer immerhin mit einem Stillezauber belegt", Cizzy stand in der Tür und Mione war erleichtert, sie zu sehen, denn Draco lies von ihr ab und drehte sich wütend zu seiner Mutter um: „Wo ich es tue, ist doch egal. Deswegen hast du doch Emily zu den Weasleys geschickt, oder?"

Er packte Mione schroff am Arm und zerrte sie in sein Schlafzimmer, wo er sie unsanft aufs Bett legte und ihr anordnete, sie solle sich ihrer Kleider entledigen oder er würde es tun.

Mione, aus Angst er würde ihr sonst was antun, tat, was er wollte und schlüpfte unter dich Decke.

Draco entledigte sich nun selbst seiner Kleidung, mit Ausnahme der Boxershorts. Wenn Mione ihn freiwillig ran lies, dann sollte ihr erstes Mal doch schon etwas besonderes sein. Er liebte sie immerhin immer noch und wollte ihr selbstverständlich nicht schaden.

Er kroch zu ihr unter dich Decke und fing an, sie zu liebkosen.

Mione hingegen versteifte sich immer mehr und Draco wurde es langsam leid, ihr ständig zu sagen, dass sie sich verdammt noch mal entspannen soll. Doch sie versteifte sich immer noch und Draco riss der Geduldsfaden.

„Entweder machst du es mir leicht, oder dir schwer!", funkelte er sie wütend an.


Oje, was tut Draco denn da?

TBC und LG

Eure, euch liebende ^^ SnapeEvans