„Der Dunkle Lord wird in ein paar Tagen hier eintreffen", Draco tigerte in seinem Zimmer umher, während Mione zusammengekauert auf dem Bett saß.

Mit ihm reden, wollte sie immer noch nicht.

Draco blieb irgendwann vor Mione stehen und sah sie an. Sie sah ziemlich mitgenommen aus, klar für sie waren es anstrengende Tage.

„Was wird Voldemort tun, wenn er kommt und erfährt, dass du es nicht fertig gebracht hast, ihm einen Nachfolger zu zeugen."

„Das hört sich echt krank an, aber es gäbe noch die Möglichkeit… Nein, dann dürften wir nicht zurück."
„Was für eine Möglichkeit?"

„Wenn wir im einfach die Wahrheit sagen? Ich hab es versucht, nur du hattest noch keinen Eisprung."

„Als ob er das verstehen wird."

„Wenn Mutter es ihm erklärt."

„Und was meintest du mit nicht zurück? Nicht zurück nach Hogwarts?"

„Genau."

„Was? Ich habe dieses Jahr meine Abschlussprüfungen, die will ich bitte auch alle machen."

„Snape würde sich darum kümmern. Außerdem hättest du das Manor auch schwanger nicht verlassen."

„Bitte was?! Ich wäre hier geblieben?"

„Jepp, nur jetzt kann ich auch nicht zurück."

„Klar, du denkst wiedermal nur an dich."
„Hast du was anderes erwartet?"

„Na Draco, wie läuft es denn mit unserem Gast?"

„Ich wär' dir sehr verbunden, wenn du mein Zimmer sofort wieder verlässt, Tante Bella."

„Nicht gleich so unhöflich. Deine Mutter dreht unten regelrecht durch, weil du es nicht fertig bringst, dieses kleine Schlammblut zu schwängern."

„Nimm dieses Wort im Bezug auf Mione noch einmal in den Mund und du landest in der Antarktis mit einer Anti-Disapparier-Fessel."

„Du drohst deiner Tante?"

„Ich würde sogar Vater drohen, wenn er genauso dumm wäre, wie du."

„Das wagst du nicht noch mal zu sagen!"

„Was meinst du, warum der Dunkle Lord wollte, dass Mione und ich seinen Nachfolger zeugen? Genauso gut hätte er dich beauftragen können, es mit einem Muggel zu treiben. Und wir wissen alle, dass du es auch getan hättest."

Bella sah Draco wütend an, verschwand dann aber wieder.

„Wow, dafür dass du nichts mehr für mich empfindest, verteidigst du mich recht gut."
„Wann hab ich je gesagt, ich würde dich nicht lieben, Mione?"

„Letztes Jahr vor den Ferien irgendwann."

„Und du weißt auch, warum."

„Vielleicht, vielleicht auch nicht."

Draco setzte sich zu ihr auf's Bett und zum ersten Mal, seid sie hier warn genoss Mione den Kuss, den Draco ihr jetzt „schenkte".

Wohlwissend, dass die Tür sperrangelweit offen stand, fing Dray an, Mione den Hals runter zu küssen und ihr langsam aber herzlich die Kleider vom Leib zu reißen.

Und immer noch empfand Mione kein Unwohlsein, wie sonst, obwohl er sonst auch ziemlich zärtlich war, mal abgesehen davon, dass er es gegen ihren Willen tat.

Aber jetzt…Ihr erstes Mal konnte sie nicht wiederholen, aber trotzdem stellte Mione es sich vor.

Zum ersten Mal genoss Dray es, mit seiner Angebeteten zu schlafen und dachte, dem Himmel ziemlich nah gekommen zu sein, als Mione bei ihrem Höhepunkt laut seinen Namen schrie.

So laut, dass es auch unten ankam und Cizzy wollte schon hochstürmen, da sie befürchtete, dass Draco vielleicht sonst was mit der armen Mione getan hat, doch ihr Mann hielt sie mit den Worten „Er wird schon wissen, was er tut" auf.

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Der Tag, an dem Voldemort zurück ins Manor kommen würde, rückte immer näher.

Mione lies es inzwischen gesehen, dass Dray mit ihr schlief und genoss es jedesmal.

Auch Dray konnte man ansehen, dass er um einiges erleichterter war, dass Mione wieder mit ihm redete, dass er sogar seine, ach so verhasste Tante immer wieder angrinste.

Cizzy gefiel die Idee zwar immer noch nicht, jedoch war sie froh, dass sich die beiden wieder einigermaßen verstanden.

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Als Voldemort letztendlich im Manor ankam, war das Erste, das er wissen wollte, ob Draco denn das getan hat, was man oder eher er ihm beauftragt hatte.

„Er hat es versucht, my Lord. Heute wird sich zeigen, ob die vielen Versuche auch gefruchtet haben. Ein Heiler wird bald hier sein", meinte Cizzy und ging sofort in Deckung, da sie befürchtete, einen Fluch auf den Hals gehetzt zu kriegen, da die Antwort wahrscheinlich nicht ausreichend war.

Doch Voldemort tat nichts der Gleichen, sondern fragte eher, wann denn der Heiler eintreffen würde.

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Nachdem der Heiler wieder gegangen war, wurde Voldemort in Dray's Zimmer gebracht, wo er sich schon auf eine enttäuschende Antwort vorbereitete, doch Dray kam mit einem leichten Lächeln auf ihn zu und meinte, dass sein Auftrag erfüllt sei.

„Toll gemacht, Draco."

„Ich hätte da noch eine Bitte an euch."

„Eine Bitte?"

„Erlaubt mir, Mione mit nach Hogwarts zu nehmen."

„Ich hab dir gesagt, dass das nicht geht."

„Bitte, ich würde auf sie aufpassen und sobald es ernst wird, sie auch sofort nach Malfoy Manor bringen."

„Ich hab dein Wort?"

„Ihr habt mein Wort."

„Gut. Sie darf mit zurück nach Hogwarts."

Dray bedankte sich bei Voldemort und dieser ging dann nach der vierten oder fünften Danksagung.

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Mione kam irgendwann ins Zimmer und sah Dray faul auf dem Bett liegen.

„Au", Mione trat gegen etwas furchtbar hartes, aber als sie es erblickte, was das einzige, was sie zu Stande brachte, ein fragendes Gesicht.

„Warum liegt mein Koffer mitten im Zimmer?"

„Damit es die Hauselfen leichter hatten, deine Sachen zu packen."
„Wie? Ich dachte, ich muss hier bleiben."

„Nope. Ich habe den Dunklen Lord überreden können, dich doch mit nach Hogwarts zu nehmen, jedoch unter der Bedingung, dass du sofort ins Manor zurück kehrst, sollte es, wie geplant zum Kampf kommen."

Mione fiel Dray überglücklich um den Hals, Worte brauchte sie jetzt nicht.

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Zwei Tage, bevor es wieder nach Hogwarts ging, flohten Mione, Dray und Cizzy in den Fuchsbau. Dumbledore hatte dem Orden und allen anderen die Situation erklärt und keiner war sonderlich sauer.

Es waren eher alle erleichtert, dass Mione mitgemacht hatte, obwohl sie in diesem Punkt log, doch außer Dray, Cizzy und Dumbledore, wusste das niemand und Mione wollte, dass das so bleibt, schließlich wollte Dray ihr Voldemort ersparen und er hatte es letztendlich geschafft, Voldemort davon zu überzeugen, dass Mione auch in Hogwarts sicher sein konnte.

Sie wunderte sich lediglich über die Tatsache, dass sie schwanger geworden ist, obwohl ihre „fruchtbaren Tage" doch erst in ein paar Wochen waren.

Aber wie heißt es doch so schön: „Das einzige regelmäßige an der Regel ist ihre Unregelmäßigkeit."

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Mione war also letztendlich doch einverstanden.

TBC und GvLG

SnapeEvans