Danke, danke, danke *sich vor den Lesern verbeug*
Das wird nun mein vorletztes Chap.
Enjoy and Review
Noch bevor sie in den Zug einsteigen konnten, und sich von ihren Begleitern verabschiedeten, zog Cizzy ihren Sohn beiseite und erinnerte ihn daran, zu Snape zu gehen und das sobald wie möglich.
„Was wollte Cizzy noch?", Mione hackte sich bei Dray ein und ging mit ihm zusammen zu ihren Schulsprecherabteil (A/N: Hab ich vergessen zu erwähnen, dass die beiden von Dumbi zu Schulsprechern ernannt wurden? Ja, dann jetzt ein Nachtrag: Mione und Dray sind zu Schulsprechern ernannt worden^^).
„Ach, sie hat mich nur daran erinnert, zu Snape zu gehen, sobald ich Zeit hab."
„Warum denn das?"
„Wegen einem Trank. Für dich."
„Was für ein Trank?", Mione beäugte ihren Gegenüber misstrauisch.
„Keine Sorge. Ein harmloser."
„Was für ein Trank, Malfoy?"
Draco rollte mit den Augen, sagte aber schließlich: „Ein Abtreibungstrank."
„Warum?"
„Willst du in deinen jungen Jahren wirklich schon Mutter werden?"
„Es ist von dir! Natürlich!"
„Aber es wird nicht unser sein. Und außerdem will ich mein Leben noch genießen, bevor es soweit kommt."
„Du bist so egoistisch!"
„Ich bin ein Slytherin! Warum wundert es dich noch?"
„Ich will es aber bekommen, auch wenn er als Voldemort's Kind aufwächst!"
„Du wirst es nicht bekommen. Basta! Was meinst du, warum ich mich auf diese ganze Scheiße überhaupt eingelassen habe?"
„Weil du mir unbedingt meine Unschuld nehmen wolltest?!", meinte Mione zuckersüß.
„Nein oder auch. Aber vor allem, da Snape weiß, wie man einen Abtreibungstrank mischt. Es war Dumbledore's Idee, da überhaupt mitzumachen!"
„Ich werde den Trank aber nicht trinken!"
„Dir bleibt keine andere Wahl!"
„Und warum nicht? Ich darf doch wohl selbst entscheiden, was mit meinem Körper passiert!"
„Nicht, wenn ich ein Wörtchen mitzureden habe!", Draco wurde langsam wütend, verstand sie denn nicht, worum es hier eigentlich ging? Er hatte sich doch nur darauf eingelassen, weil der Dunkle Lord versprochen hatte, von ihr und ihren Eltern fern zu bleiben. Er wollte auf keinen Fall, dass sie so jung schon Mutter wurde.
„Ich werde den Trank nicht nehmen!"
„Dein letztes Wort?"
„Ja."
„Dann werde ich dich dazu zwingen müssen."
Wutentbrannt verlies Mione das Abteil und suchte ihre Freunde.
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Nach dem Festmahl suchte Draco Snape auf.
„Was kann ich für dich tun, Draco?"
„Mutter meinte, dass du einen Abtreibungstrank brauen kannst."
„Ja. Soll ich damit anfange?"
„Sobald du zeit hast."
„Gut."
„Danke. Onkel."
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„Wie kann er nur!", Mione hatte weder Ron noch Harry von ihrem Streit mit Draco erzählt. Ginny machte sie jetzt reinen Tisch.
„Aber schau mal Mione. Er hat doch nicht Unrecht. Du bist erst siebzehn und er hat es doch nur getan, weil Voldemort ihm versprochen hatte, dich und deine Familie in Ruhe zu lassen."
„Schon, aber Ginny ich möchte das Kind, es ist von Draco. Wir sind nicht mehr zusammen und so wie er sich verhält, wird das auch nicht passieren."
„Sei dir da mal nicht sicher. Du hast ihm doch mal was versprochen, schon vergessen? Und eine Hexe muss ihr Versprechen immer halten, egal was ist."
Mione schaute ihre Freundin traurig an.
„Und wenn er es vergessen hat?"
„Das bezweifle ich, Mione. Er liebt dich doch noch! Er will nur dein Bestes und das Beste ist, wenn du das Kind nicht kriegst."
Mione lies sich auf ihr Bett fallen und dachte nach.
Wenn sie den Trank auch wirklich nahm, so musste sie ihre Eltern in Sicherheit bringen. Aber wohin?
Und mit diesem Gedanken schlief sie schließlich ein.
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Am nächsten Morgen ging Mione zielstrebig zu Dumbledore.
Im Schlaf ist ihr eine Idee gekommen, die sie sofort in die Tat umsetzten wollte: Sie würde ihren Eltern einen Gedächtniszauber auferlegen und sie nach Australien schicken, je weiter weg sie waren, desto besser für sie.
Sie musste Dumbledore nur noch davon überzeugen, sie kurz zu ihren Eltern zu lassen.
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„Was kann ich so früh für Sie tun, Miss Granger?"
„Ich möchte Sie bitten, mich kurz zu meinen Eltern zu lassen. Wenn ich den Trank, den Professor Snape mir braut, trinke, sind meine Eltern in Gefahr."
„Und dem möchten Sie vorbeugen?"
„Ja."
„Nehmen Sie meinen Kamin und flohen sie in den Tropfenden Kessel, von dort aus können Sie apparieren."
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Mione blieb nicht lange weg, noch bevor es Frühstück gab, war sie auch wieder zurück.
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Schweren Herzens, das sie ihre Eltern möglicherweise nie wieder sehen wird, betrat sie die Große Halle und ging nicht an den Gryffindortisch, sondern an den Slytherintisch, da Draco schon da war.
Dieser beäugte sie misstrauisch, da er fürchtete, dass sie ihm jetzt eine Szene wegen ihrem Streit machen würde, doch Mione setzte sich einfach neben ihn und schaute ihn nur an.
„Was ist?", wollte er wissen, da sie seit etwa fünf Minuten nur dagesessen und ihn angeschaut hatte.
„Wann ist Snape mit dem Trank fertig?"
„Er hat, glaub ich, noch nicht angefangen. Warum willst du das wissen?"
„Weil ich ihn trinken werde."
„Warum auf einmal?"
„Ich hatte ein ziemlich langes und sehr stressiges Gespräch mit Ginny und sie hat mich überzeugt."
„Schön."
„Schön."
…
Mione stand wieder auf, sah noch mal zu Draco und meinte: „Ich geh mal lieber, bevor der Rest der Schülerschaft hier ist."
Doch dazu kam sie nicht, denn Dray hatte sie am Arm gepackt und sie wieder neben sich gesetzt.
„Warum den weiten Weg zu deinem Tisch machen, wenn es hier das selbe gibt?"
Er grinste sie an und sie grinste zurück, wollte aber etwas erwidern, als sich Pansy und Blaise zu ihnen gesellten.
„Pans, kneif mich mal eben."
Na wenn Blaise das so wollte…Pansy kniff ihn ziemlich fest in den Oberarm, woraufhin dieser sein Gesicht verzog.
„Und was sollte das ganze?", wollte nun sein bester Freund wissen.
„Ich wollte nur sehen, ob ich vielleicht noch träume. Sag mir bitte, bitte, dass ihr beiden jetzt wieder zusammen seit."
„Nun ja", wollte Mione ansetzten, doch Dray unterbrach sie und meinte breit grinsend: „Sieht es etwa nicht so aus?"
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Snape brauchte eine weile, bis der Trank fertig war und so mussten sich Mione und Dray in Geduld üben.
Doch in diesem Punkt war Mione besser als Dray, der jeden Tag vor Unterrichtsbeginn zu Snape ging uns ihn immer wieder fragte, ob der Trank schon fertig war und wenn nicht, wie lange es noch dauern würde.
Und jedes Mal bekam Dray die gleiche Antwort: „Es wird noch eine Weile dauern. Keine Sorge, ich werde euch schon bescheid geben, sobald er fertig ist und wenn du mich morgen wieder so früh störst, wirst du ihn selbst zu Ende brauen."
Und obwohl Dray immer wieder kam, wollte Snape ihm den Trank nicht anvertrauen, Dray könnte, wenn er bei der Zubereitung einen Fehler machen würde, Mione vergiften.
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Der Trank wurde fertig, bevor Mione die zwölfte Schwangerschaftswoche überschritt, in der Zaubererwelt galten, was den Schwangerschaftsabbruch angeht, die selben Gesetzte, wie in der Muggelwelt: Nach der zwölften Woche ist ein Abbruch illegal und wird strafrechtlich verfolgt.
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Schließlich kündigte Voldemort an, er würde Hogwarts attackieren und Dray musste sein Versprechen Voldemort gegenüber halten und brachte Mione einen Tag vor dem Angriff nicht nach Malfoy Manor, sondern in den Fuchsbau.
„Du willst mich hier lassen?", kam es empört von Mione.
„Das war die Bedingung, damit du nach Hogwarts darfst. Wenn er rauskriegt, dass du nicht mehr schwanger bist, ist das mein sicherer Untergang!"
„Aber Harry hat eine Möglichkeit gefunden, ihn zu eliminieren."
„Du bleibst trotzdem hier."
„Draco ich will auch kämpfen!"
„Und ich will, dass du hier bleibst, wo du sicher bist."
„Behandle mich nicht wie ein kleines Kind! Ich kann auf mich selber aufpassen!"
„Das hast du uns ja schon mehrmals bewiesen. Du bleibst hier!"
„Nein!"
„Weißt du, dass du dich jetzt wie ein Kleinkind verhältst, die ihren Schnuller verloren hat?"
„Ich benehme mich nicht kindisch! Du hast nur zu wenig vertrauen in mich!"
„Nein. Du denkst einfach, du kannst alles besser, aber das stimmt nicht, Mione."
„Dann bleib bitte auch."
„Ich kann nicht. Nicht wenn meine Mutter kämpft."
„Lass mich bitte nicht allein."
„Soll ich dir Ginny schicken? Ich glaube kaum, dass Molly sehr erfreut sein wird, wenn Ginny auch kämpft."
„Draco bitte. Ich will nicht Ginny, sondern dich."
„Nein. Ich werde Molly sagen, dass sie Ginny her bringen soll und diese soll darauf achten, dass du den Fuchsbau nicht verlässt."
„Ich brauche keine Nanny!"
Draco antwortete ihr nicht mehr, sondern flohte zurück nach Hogwarts.
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Während des Endkampfs, viel es Dray sehr schwer, sich auf seine Gegner zu konzentrieren, da er immer noch den kleinen, aber feinen Streit mit Mione im Hinterkopf hatte.
Er beschloss, so fern er nicht stirbt, würde er sich bei ihr entschuldigen.
Wird es ein Happy End für die beiden?
TBC und GvLG
SnapeEvans
