Kapitel2 Breaking loose

Sorry that I could not beAs perfect as you wanted me

Es war kurz nach acht am Morgen und Draco Malfoy saß an seinem Schreibtisch, vor ihm eine Akte über einen Erbschaftsstreit, in dem morgen der Prozess stattfinden würde.

Neben ihm lagen bereits die Notizen verteilt, mit denen er die gegnerische Partei aushebeln würde. Der Fall war ein kleiner Fisch, nicht zu vergleichen mit der Haftverschonung seines Vaters, aber er brachte Geld und das nicht zu knapp. Die Familie, um die es ging, hatte seit vielen Jahren einen gut gehenden Laden in Diagonally.

Leises Klopfen an der Tür ließ ihn von seinen Unterlagen aufblicken. Mafalda betrat den Raum.

"Mr. Malfoy, Sie wollten den aktuellen Daily Prophet?", fragte sie etwas erstaunt, denn sie wusste, dass ihr Chef für gewöhnlich nicht viel von diesem Schmierblatt hielt.

"Ja, ausnahmsweise. Vielen Dank Mafalda", antwortete Draco, während die Tageszeitung auf seinen Schreibtisch zuflog und darauf, neben der Kaffeetasse, landete.

"Eine Eule von Mr. Zabini kam vorhin herein, aber Sie wollten ja nicht gestört werden", berichtete die Sekretärin weiter.

"Was wollte er?"

"Das stand nicht in der Nachricht. Er möchte nur, dass Sie sich bei ihm melden, sobald als möglich".

"Gut, soll mir recht sein. Tun Sie mir einen Gefallen und schicken Mrs. Leatherbone eine Eule mit der genauen Uhrzeit für morgen. Ich möchte den Ablauf noch einmal mit ihr durchgehen, bevor die Verhandlung stattfindet".

"Ganz wie Sie wünschen, Mr. Malfoy".

Seine Mitarbeiten schloss die Tür hinter sich und ließ den Blonden wieder mit seiner Arbeit allein.

Doch viel mehr als der morgige Fall interessierte Draco die Schlagzeile über Lucius Malfoys verlängerten Aufenthalt in Azkaban.

Das Schlimmste befürchtend griff der ehemalige Slytherin nach der Zeitung und starrte nur Sekunden später wie vom Donner gerührt auf die Schlagzeile.

Harry Potters Ehe am Ende!

Ginny Potter-Weasley zieht aus dem gemeinsamen Haus aus!

Darunter befand sich ein Bild, dass vor fünf Jahren um die Welt gegangen war, es zeigte Harry Potter und seine Braut Ginny Weasley am Tag ihrer Hochzeit. Sie küssten einander erst innig, dann strahlten und winkten sie in die Kamera. Doch diesmal zerriss das Bild in der Mitte, setzte sich wieder zusammen und zerriss dann wieder aufs Neue.

Plötzlich gaben Potters Worte vom Vortag einen Sinn, den Draco so nicht erwartet hatte. War der Held ihm gefolgt, um seinen eigenen Problemen zu entkommen?

Irritiert und doch neugierig begann er den Artikel unter dem Bild zu lesen.

London.

Vor fünf Jahren schien das Glück perfekt, als Harry Potter und Langzeitfreundin Ginny Weasley sich endlich dazu durchrangen 'Ja' zu sagen. Heute scheint es, als wäre alles schon wieder vorbei.

London gestern Abend; Ginny Potter-Weasley, seit fünf Jahren mit Harry Potter verheiratet, wird von ihrem Bruder Ronald mit einem Auto des Ministeriums vor dem gemeinsamen Haus abgeholt. Hinter ihr schweben mehrere Koffer, eine Eule und ihr Rennbesen Thunderstorm5000.

Ihre Augen sind gerötet, es scheint als habe sie lange und viel geweint. Auf Fragen reagieren weder sie, noch ihr Bruder.

Schon seit ein paar Wochen halten sich Gerüchte, dass es in Potters Ehe kriselt, dies scheint der Beweis. Über die genauen Gründe kann nur spekuliert werden, aber Interna des Ministeriums behaupten, es läge an der Tatsache, dass Potter und seine Frau auch nach fünf Jahren Ehe noch immer keine Kinder hätten.

Zur Zeit ist Ginny Potter-Weasley im Haus ihres Bruders, in der Nähe von Oxford, untergebracht. Ob es für sie und Potter ein Liebes-Comeback geben wird steht noch in den Sternen. Sicher ist nur, dass Potter-Weasley bei dem Spiel der Holyhead Harpies am Wochenende auf dem Feld sein wird, egal wie ihre private Situation aussieht.

Harry Potter selbst hat sich in der Aurorenzentrale krank gemeldet. Etwas, das im Moment sicher jeder verstehen kann. Wie er diesen Schlag, nach vielen Jahren des scheinbaren Friedens, verkraften wird bleibt fraglich.

Gestern noch nahm Potter an der Anhörung des als DeathEater verurteilten Lucius Malfoy teil und hielt die Fassade der perfekten Ehe aufrecht. Wie es da schon in ihm ausgesehen haben muss, fragen sich viele.

Erst als seine Frau dann gestern Abend das gemeinsame Haus verließ und zu Bruder und Schwägerin zog, platzte die Bombe.

Was nun folgt bleibt nur abzuwarten. Für Harry Potter sollten wir alle hoffen, dass er um eine Scheidungsschlacht herum kommt und vielleicht sogar einen Schritt auf seine Nochehefrau zugehen kann.

Lesen Sie auch: Harry Potter und Ginny Weasley, ein Kriegsmärchen ohne Happy Ending S.4 und Was Harry Potters Ex-Frau bei einer Scheidung zustehen könnte S.5

Draco ließ die Zeitung sinken und starrte weiter das Bild darauf an. Fragen über Fragen schienen sich in seinem Kopf aufzubreiten.

War das der Grund gewesen, warum Potter gestern Abend hier aufgetaucht war, um mit ihm zu reden? Hatte er den Auszug seiner Frau verpassen wollen? Aber warum suchte er dann ausgerechnet ihn, Draco Malfoy aus?

Zehn Jahre hatte die beiden kaum ein Wort miteinander gesprochen. Das letzte Mal vor in Hogwarts gewesen, als sie beide das letzte Schuljahr abgeschlossen hatten.

Flashback

Draco lehnte mit dem Rücken am Fensterrahmen und blickte hinaus auf die verschneiten Landschaften rund um Hogwarts. Seit einem halben Jahr war er wieder hier und beendete seine Ausbildung, in einer Welt, die er selbst kaum wiedererkannte.

Sein Vater war seit einem halben Jahr in Azkaban und seitdem war alles anders. Er war nicht mehr der bewunderte Eisprinz von Slytherin; niemand schien ihn noch wirklich ernst zu nehmen. Er hatte immer geglaubt Macht zu haben, heute wusste er, dass er nur einen einflussreichen Vater gehabt hatte, der in der Gunst des Lords hoch gestanden hatte.

Ohne diese Absicherung war er ein Nichts. Ohne Einfluss, ohne Bedeutung.

Und Hogwarts… das war auch nicht mehr das selbe. Auch wenn er im sechsten Schuljahr Probleme mit Snape gehabt hatte, so wünschte er sich nun, er hätte sein Head of House zurück. Er fühlte sich einfach alles falsch an. Noch mehr als im Jahr davor, das eigentlich sein siebtes und letztes hätte werden sollen, doch es wurde nicht anerkannt. Niemandem.

"Malfoy"

Draco blickt über die Schulter und sah Harry Potter vor sich im Gang stehen. Er trug seine Schuluniform und hatte die Hände in den Taschen versteckt.

Seit einem halben Jahr hatten die beiden kein Wort mehr miteinander gewechselt. Hatten nur nebeneinander her existiert, ohne wirklich auf den jeweils anderen einzugehen. Eine Tatsache, für die Draco seinem Gegenüber beinahe dankbar war, denn für eine Fehde mit Potter fehlte ihm im Moment der Nerv.

"Was gibt es?", fragte der Blonde gelangweilt.

"Können wir uns über die Nacht in Malfoy Manor unterhalten?", wollte Potter wissen und kam ein paar Schritte nähe.

"Ich wüsste zwar nicht, was es dazu zu sagen gibt, aber wenn es dir so wichtig ist, bitte".

"Hast du mich erkannt? Ich habe mir diese Frage wieder und wieder selbst gestellt und kam zu keinem Ergebnis…"

"Ich war mir am Anfang tatsächlich nicht sicher, aber dann… ja… da habe ich dich erkannt. Wie sollte ich nicht, wir haben uns die letzten sieben Jahre mit Vergnügen gestritten", Draco grinst kurz und verstand sich selbst nicht mehr. Er saß auf diesem Fensterrahmen, draußen fiel der Schnee langsam aber stetig und er hatte nichts besseres zu tun, als sich mit Harry Potter zu unterhalten.

Der Gryffindor nickte langsam und nachdenklich zugleich.

"Warum hast du es deiner Tante nicht gesagt?", wollte er wissen.

"Warum? Musst du das wirklich fragen Potter? Ich wollte, dass es vorbei geht. Ich wollte, dass du ihn vernichtest! Ich wollte, dass er aus unserem Haus verschwindet und meine einzige Chance darauf war, dass du ihn erledigst. Also wäre ich dumm gewesen, wenn ich dich verraten hätte".

"Darum hast du die Zauberstäbe auch nichts richtig festgehalten oder?"

"Was?", nun war Draco doch einigermaßen erstaunt. Wie viele Gedanken machte dieser verfluchte Gryffindor sich?

"Naja… als wir geflohen sind, habe ich dir die Zauberstäbe aus der Hand gerissen… aber ich hatte das Gefühl, du würdest sie nicht wirklich festhalten. Es ging… zu leicht", erklärte Potter, sein Gesicht noch immer nachdenklich.

"Glaub mir, wenn ich nicht so… überfordert… mit der Situation gewesen wäre, dann hätte ich dir meinen Zauberstab sicher nicht so leicht überlassen, Potter. Ich bin nicht so selbstlos wie du, wann wirst du das endlich lernen?", der Slytherin klang aggressiver, als beabsichtig, doch er versuchte sein Gegenüber von sich fern zu halten.

Noch nie hatten er und Harry Potter ein solch ehrliches Gespräch geführt und es würde auch keines mehr geben.

"Ich verstehe. Ich dachte nur…", Potter schwieg einen Moment, dann überbrückte er den Abstand zwischen ihnen und hielt Draco einen Zauberstab entgegen.

Der Blonde warf einen verwunderten Blick darauf. Es war sein Zauberstab, den Potter ihm in der Nacht in Malfoy Manor abgenommen hatte.

"…Ich dachte… du willst ihn vielleicht zurück. Und immerhin… ist das der Zauberstab, der Voldemort vernichtet hat, nicht wahr?", nun lächelte Potter tatsächlich und Draco konnte nicht anders, als den schwarzen Stab aus der Hand seines Rivalen zu nehmen.

Zum ersten Mal seit jener Nacht fühlte er sich wieder vollständig. Der Zauberstab seiner Mutter hatte ihm gute Dienste erwiesen, aber nichts konnte den eigenen ersetzen, eine Lektion die scheinbar auch Potter gelernt hatte.

"Danke…", brachte Draco hervor - das erste und letzte Mal.

"Ich habe dir zu danken, Malfoy. Du hast mir in der Nacht in Malfoy Manor das Leben gerettet. Also… war es nur das Mindeste, dir deinen Zauberstab zurück zu geben".

Der Slytherin nickte bloß stumm. Er wusste nichts mehr dazu zu sagen. Dieses Gespräch hinterließ ein seltsames, fremdes Gefühl in ihm.

"Also, ich lass dich wieder allein… Machs gut, Malfoy", sagte Potter, schenkte ihm noch ein kurzes Lächeln und verschwand wieder im Korridor.

Flashback Ende

Es war das erste und letzte Gespräch dieser Art gewesen. Überhaupt hatten Draco und Potter im Verlauf des Schuljahres kaum noch miteinander gesprochen und dann hatten sich ihre Wege ein für alle mal getrennt.

Bis gestern… Gestern Abend hatte Potter versucht mit ihm zu sprechen, hatte ausgerechnet ihn aufgesucht, im Moment größter Not.

Nachdenklich überflogen seine Augen wieder den Artikel. Er sagte nichts darüber, ob Potter im Haus gewesen war, als seine Frau ihn verlassen hatte.

Zuletzt blieb sein Blick an der letzten Zeile hängen. Es gab noch weitere Artikel. Vielleicht würde er darin einen Hinweis darauf finden, ob Potter im Haus gewesen war, als seine Frau ihn verlassen hatte.

Etwas nervös blätterte Draco auf Seite 4 und begann zu lesen.

Harry Potter und Ginny Weasley, ein Kriegsmärchen ohne Happy Ending

Schon als Harry Potter noch selbst nach Hogwarts ging, verliebte er sich in die ein Jahr jüngere Ginny Weasley, die kleine Schwester seinen besten Freundes. Im Jahr 97, als Potter die sechste Klasse beendete, waren die beiden bereits ein Paar, doch Potter beendete die Beziehung, um Weasley zu beschützen.

Erst ein Jahr später, nach dem glorreichen Sieg über den Unnennbaren fanden die beiden wieder zusammen. Diesmal sollte es für immer sein.

Dennoch ließ sich das Traumpaar des Jahres 98 noch 5 Jahre Zeit, bis sie endlich heirateten.

2003 war es dann soweit. Trauzeugen waren Hermione Weasley und ihr Mann Ron. Eingeladen wurden nur die Familie und die engsten Freunde, doch die Hochzeitsfotos gingen später um die Welt.

Das perfekte Ende eines langen Weges, für Harry Potter, der seit zehn Jahren in ganz England verehrt wird.

Für die beiden ging es immer weiter bergauf. Potter wurde schnell zum Leiter der Aurorenzentrale, während seine Frau mit den Holyhead Harpies den Quidditch Cup gewann.

Es folgten ein Haus am Rande von London, ein ruhiges Leben, die scheinbar perfekte Liebesgeschichte.

Doch nun scheint alles vorbei und vergangen.

Was ein Märchen hätte werden können, hat sich durch Kinderlosigkeit in Luft aufgelöst.

Bericht Rita Skeeter

Draco hob beide Augenbrauen und schüttelte den Kopf, ehe er weiter blätterte.

Was Harry Potters Ex-Frau bei einer Scheidung zustehen könnte

Ein Haus in Godrics Hollow, Grimmauld Place 12, Harrison Street 34. Das Verließ des Familie Potter, sein eigenes Vermögen, das Verließ der Familie Black. Harry Potter ist ein Mann mit vielen Besitztümern.

Als er vor 5 Jahren Ginny Weasley heiratete sollte es für immer sein, doch nun ist seine Ehe am Ende und ein Ehevertrag fehlt.

Der ehemalige Slytherin glaubte seinen Kaffee über den Tisch spucken zu müssen. Wie gutgläubig war Potter denn bitte? Er hatte diese Schlampe geheiratet und KEINEN Ehevertrag aufgesetzt? Er? Harry Potter? Den alle haben wollten, weil er eben Harry Potter war?

Beinahe verzweifelt fasse Draco sich an Stirn, ehe er weiter las.

Nach einer Scheidung wäre Ginny Potter-Weasley eine reiche Frau. Ihr stehen fünfzig Prozent des Besitzes zu, sollte der Scheidungsprozess ergeben, dass Potter eine Mitschuld am Scheitern trug.

Damit würde Potter entweder zwei seiner Häuser oder zwei der Verließe verlieren und seiner Ex-Frau ein sorgenloses Leben bescheren.

Es scheint sich gelohnt zu haben, mit Harry Potter verheiratet gewesen zu sein.

Frustriert schlug Draco die Zeitung zu.

Es konnte doch wirklich nicht sein, dass dieses Miststück Potter jetzt auch noch, wie eine Weihnachtsgans, ausnahm.

Das musste verhindert werden!

Und mit einem Mal war er da. Der Gedanke, der ihn nicht wieder loslassen würde. Noch ein großer Fall fehlte ihm, um endgültig wieder in der Gesellschaft angekommen zu sein und Harry Potter würde einen Anwalt brauchen, der ihm seine raffgierige Ex-Frau vom Leib hielt. Die Idee war perfekt.

"Accio Terminplaner"

Da kleine Buch aus schwarzem Leder sauste auf ihn zu und schlug sich von allein auf.

"Welches Datum?", fragte es.

"15. Kalenderwoche 2007".

Das Buch schlug von allein die entsprechende Seite auf und Draco brauchte nur einen Blick, um zu sehen, dass die Woche vollgestopft war, mit Terminen, die er nicht absagen konnte. Potter würde also bis zum Wochenende warten müssen. Vermutlich wäre es ohnehin besser, ihm ein paar Tage Ruhe zu gönnen, bevor er mit der Tür ins Haus fiel.

Außerdem hatte er noch etwas zu erledigen, das nach seinem Verständnis keinen Aufschub duldete.

Etwas genervt ließ er den Terminplaner verschwinden und erhob sich aus seinem Stuhl. Eine Reiserobe würde er nicht brauchen, also verließ er sein Büro ohne. Nur die Tageszeitung hatte er sich unter die Schulter geklemmt.

Im Vorraum saß Mafalda, die sofort aufblickte, als er den Raum betrat.

"Mr. Malfoy, kann ich etwas für Sie tun?", fragte sie etwas überfürsorglich.

"Nein danke. Sollte eine Eule ankommen, während ich unterwegs bin, legen Sie die Post einfach auf den Schreibtisch. Ich werde mich dann später darum kümmern".

"Ganz wie Sie wünschen!"

Draco nickte seiner Mitarbeiterin einmal kurz zu, dann ging er auf den Kamin zu, nahm etwas Floopowder aus der kleinen Schale auf dem Sims und warf es in die Flammen, welche sich grün verfärbten.

"Daily Prophet, Büro Blaise Zabini!".

Einen Herzschlag später stand er vor dem Kamin im Büro seines besten Freundes, der irritiert von seiner Arbeit aufsah.

"Dray, was machst -", weiter kam der Italiener nicht, denn im nächsten Moment wurde ihm etwas, das wie eine zusammengerollte Zeitung aussah, mit voller Wucht auf den Schreibtisch geschlagen.

"Du bist ein Bastard, Blaise. Weißt du das?", platzte der Blonde bloß und verschränkte nun die Arme vor der Brust.

"Bitte? Womit hab ich das Kompliment denn verdient?"

"Du warst gestern Abend in meinem Haus und du hast Potter dort gesehen. Aber du hast es nicht für nötig gehalten, mir hier von zu erzählen?", wollte Draco wissen, mit einer Hand deutete er anklagend auf die Zeitung.

Blaise war seit einigen Wochen Chefredakteur des Daily Prophet. Alle Artikel gingen über seinen Schreibtisch, bevor sie gedruckt wurden.

"Draco, du kennst das Spiel. Ich darf nichts verraten, okay?", erwiderte der Italiener.

Der Angesprochene verzog das Gesicht.

"Das ist mir völlig egal! Potter wollte gestern Abend scheinbar irgendwas von mir. Ich hab ihn rausgeworfen und du hast es nicht für nötig gehalten, mir zu erzählen, dass seine Ehe grade den Bach runter geht!"

"Mal ehrlich, Malfoy. Wie hast du es geschafft Potter die letzten zehn Jahre nahe zu völlig zu ignorieren?", fragte Blaise unvermittelt zurück.

Das verwirrte nun Draco.

"Was soll die dumme Frage? Ich habe einfach mein Leben gelebt".

"Ja, was mich ehrlich sehr überrascht".

"Was soll das Blaise? Worauf willst du hinaus?"

"Zehn Jahre lebst du dein Leben und Potter spielt keine Rolle darin. Du hast ihn einfach ignoriert, als gäbe es ihn nicht. Doch kaum setzt er wieder einen Fuß in dein Leben, bist du wie elektrisiert. Du kommst hier her und willst wissen, warum ich es dir nicht erzählt habe? Weil ich gehofft hatte, du hättest diese Obsession hinter dir. Doch mir scheint ich habe mich getäuscht", Blaise blickte ihn beinahe herausfordernd an.

"Ich bin nicht von ihm besessen. Ich will bloß seinen Fall und diese Schlampe vor Gericht in den Boden stampfen, alles klar?".

"Klar… darum nennst du sie auch schon 'Schlampe', obwohl du gar nicht wirklich weißt, was da los ist".

Blaise schien genau zu wissen, was er sagen musste, um Draco aus der Fassung zu bringen.

Es stimmte einfach nicht! Er hatte seine Feindschaft mit Potter hinter sich gelassen!

"Von dir ist auch nichts zu erwarten", antwortete der Blonde und drehte sich um, nur um wieder durch den Kamin zurück in sein Büro zu flüchten.

Die ganze Woche schien sich wie alter Polyjuicepotion hinzuziehen. Die Tage wollten einfach nicht vergehen, die Gerichtstermine wurden vertagt, weil viele der Richter mit den Anhörungen der DeathEater beschäftigt waren, die nun auf Freiheit hofften.

Und immer wieder gingen Draco die Worte seines besten Freundes durch den Kopf.

Zehn verdammte Jahre. Und kaum war Potter wieder da, konnte der ehemalige Slytherin an nichts anderes denken, als ihn. Doch er rechtfertige sich damit, dass sie am Ende auf der gleichen Seite gestanden hatten. Dass nur die Angst ihn in jener Nacht nach Hogwarts getrieben hatte.

Nun wollte er diesen Fall. Mehr nicht. Es ging nur um seinen eigenen Vorteil bei dieser Sache. Das hatte nichts mit Potter zu tun. Gar nichts!

Die ganze Woche konnte also nicht als wirklich ergiebig bezeichnet werden und je näher das Wochenende kam, desto unruhiger wurde Draco.

Was würde ihn erwarten, wenn er sich auf diese Sache einließ?

Er wusste es nicht, doch er wollte es herausfinden.

Samstag Morgen stand er bereits um halb acht auf, etwas, dass er an solchen Tage nie tat, denn er liebte es, auszuschlafen.

Doch heute saß er mit einer Tasse Kaffee am Frühstückstisch und hielt bereits den Daily Prophet in der Hand. Jeden Tag hatte er die Zeitung verfolg und bereits jeden Artikel gesammelt, der darin erschienen war.

Viele neue Erkenntnisse hatte die Woche nicht gebracht, doch Draco wollte auf alles vorbereitet sein, wenn es zur Verhandlung kommen würde.

Mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen ließ seine Mutter sich ihm gegenüber nieder.

"Wie kommt es, dass du so früh wach bist? Es ist Samstag", sagte sie und ließ ein Marmeladenglas in ihre Hand schweben.

"Ich habe noch einen Termin mit einem Mandanten", antworte Draco nicht ganz wahrheitsgemäß. Noch war Potter nicht sein Mandant. Aber er hoffte, dass es so werden würde.

"So früh am Tag? Das muss ein besonderer Mandant sein", Narcissa warf ihm einen wissenden Blick und Draco ließ etwas frustriert die Zeitung sinken.

"Es ist nicht Blaise, falls du das denkst", schnappe er und funkelte seine Mutter zornig an.

"Schon gut. Du musst dich nicht rechtfertigen".

Noch immer etwas eingeschnappt hob Draco sich die Zeitung vors Gesicht und überflog Zeilen, die ihn eigentlich gar nicht interessierten.

Heute würden die Holyhead Harpies spielen und Ginny Potter-Weasley wäre mit dabei. Darunter befand ich ein Interview mit ihr, ob sie sich denn auch stark genug fühlen würde, um schon wieder solche Leistung bringen zu können.

Zweieinhalb Stunden später stand er vor Potters Haus am Rande von London. Und wusste nicht, ob er es wagen, und den magischen Türklopfer betätigen sollte, oder nicht.

Blaise Worte hallten immer noch in seinem Geist nach und doch war da gleichzeitig das Verlangen herauszufinden, was los war.

Sich selbst zur Ordnung rufend, griff Draco nach dem Türklopfer. Wenn Potter zu Hause war, wovon der Blonde einfach mal ausging, denn es war gerade erst zehn Uhr am Morgen, würde die Tür sich von allein öffnen.

Keine Minute später schwang diese tatsächlich auf. Doch nicht, wie erwartet von allein. Vor ihm stand Harry Potter. Das schwarze Haar noch unordentlicher als sonst, bekleidet mit einer Jogginghose und einem alten T-Shirt. Unter seinen Augen zeichneten sich dunkle Ringe ab und seine Wangen waren gerötet, als hätte er Tränen vergossen.

Er zog die Brauen zusammen und musterte den Besucher vor seiner Tür. Draco konnte sehen, wie es im Kopf seines Gegenübers arbeitete.

"Malfoy?", fragte er erstaunt. Seine Stimme klang rau, wie ein Reibeisen.

"Seit siebenundzwanzig Jahren, richtig", antwortete der Blonde.

"Was willst du?"

"Wie wäre es, wenn wir das nicht im Türrahmen klären?"

Potter musterte ihn noch einmal skeptisch, dann trat er zur Seite und ließ seinen Besucher hinein.

Das Innere des eigentlich gemütlichen Hauses, sah genauso aus, wie sein Besitzer.

Überall lagen Sachen verteilt. Links des Eingangs befand sich die Küche, in der es aussah, als wäre schon lange nicht mehr aufgeräumt worden.

Vor Draco auf dem Boden lag ein Bild von Potters Hochzeit. Der Rahmen war zerbrochen und die Scheibe gesplittert.

Ohne ein Wort zu sagen ging der Schwarzhaarige durch den Flur, ins dahinter liegende Wohnzimmer.

Auf dem Tisch stapelten sich Zeitungen, daneben standen Flaschen mit Firewhisky.

Hinten an der Wand konnte Draco noch die Umrisse der Bilder sehen, die dort einst gehangen hatten. Bilder aus glücklicheren Zeiten.

Rechts daneben stand ein mannshohes Regel mit Pokalen. Ginny hatte also noch nicht alle ihre Sachen mitgenommen.

Draco ließ den Blick weiter schweifen. Suchte nach den Bildern, die einst an der Wand gehangen hatten. Und fand sie im Kamin.

Potter schien tatsächlich unter der Situation zu leiden.

Er ließ sich in einen der beiden gemütlich aussehenden Sessel sinken und betrachtete Draco skeptisch.

"Was willst du?"

Der Angesprochene setzte sich in den anderen Sessel und schränkte die Arme vor der Brust.

"Mir dir reden, Potter", sagte er sachlich.

"Ich wüsste nicht worüber wir reden sollten…"

Es war, als hätte sich die Realität verändert. Noch vor wenigen Tagen war es der Auror gewesen, der Draco aufgesucht hatte, heute hatten ihre Positionen sich umgedreht.

"Tja, siehst du, genau diese Frage habe ich mir vor ein paar Tagen gestellt. Als du mit mir reden wolltest. Schon vergessen?"

"Nein, das habe ich nicht vergessen. Aber wie du siehst, habe ich andere Dinge im Kopf, als mich mit dir über deinen Vater zu unterhalten, Malfoy".

"Ach? Und Montag hattest du noch nichts anderes im Sinn? Hat deine Frau von einer auf die andere Sekunde beschlossen, dich sitzen zu lassen?"

Deutlich konnte er den Schmerz in den Augen seines Gegenübers erkennen.

"Was soll das, Malfoy? Bist du bloß hier, um Salz in die Wunde zu streuen? Oder zu sehen, dass es mir scheiße geht? Dann bitte! Da hast du es! Bist du jetzt zufrieden?"

Mit jedem Wort war Potter lauter geworden, doch Draco blickte ihn nur unbeeindruckt an.

"Nein, deswegen bin ich nicht hier. Ich will wissen, was du am Montag von mir wolltest", erwiderte der Blonde.

"Das weißt du. Ich wollte mich entschuldigen. Aber du hast deinen Standpunkt ja deutlich klar gemacht".

"Lüg mich nicht an, Potter. Du warst aus einem anderen Grund bei mir".

"Ach ja? Und woher willst du das wissen? Hat dein Meister dir ein paar Tricks beigebracht und du hast dich in meinem Kopf gestohlen?".

Es tat weh, das zu hören. Aber Draco schwor sich, nicht darauf einzugehen. Er wollte es hinter sich lassen, doch Potter hatte nichts besseres zu tun, als die Vergangenheit wieder auf den Tisch zu bringen.

Aber was hatte er eigentlich erwartet? Für Potter würde er immer nur der Sohn eines Deatheaters sein.

"Nein hat er nicht. Hör auf, dich wie ein Kleinkind zu verhalten. Du warst in meinem Haus, obwohl du wusstest, dass deine Frau ausziehen würde. Du bist zu mir geflohen. Der letzten Person auf dieser Welt, zu der du gehen würdest, neben Voldemort vielleicht, wenn er noch leben würde. Also, was wolltest du?".

"Gut erkannt Malfoy, ich würde im Leben nicht mit meinem Problemen zu dir kommen. Ich habe Freunde, wie dir vielleicht entgangen ist".

Demonstrativ blickte Draco sich um Raum um.

"Ja, aber von deinen sogenannten Freunden war keiner hier in den letzten Tagen, oder?", fragte er und zog dabei eine Augenbraue nach oben.

Potter seufzte.

"Nein, bisher nicht", gab er zu.

"Siehst du. Und das wusstest du. Du konntest dir bereits denken, dass Weasle und Granger deiner Ex-Frau Asyl gewähren würden. Du wusstest, dass du niemanden hast. Niemanden, außer mir", schloss der ehemalige Slytherin. Er hatte den Auror da, wo er ihn haben wollte.

"Selbst wenn… es ist jetzt egal. Ginny ist weg, das ändert sich auch nicht, wenn ich einem Arschloch mein Herz ausschütte. Also, verschwinde wieder".

"Am Montag war das Arschloch noch gut genug".

Draco wollte nicht gehen. Er wollte Potter soweit bekommen, dass er ihm vertrauen würde, damit er ihn in dem Scheidungsprozess würde vertreten können, der auf ihn zu kam.

Er wollte den Rum, den dieser Fall ihm bringen konnte und er würde nicht locker lassen, bis er bekam, was er wollte.

"Malfoy, bitte. Lass es einfach. Okay?", bat Potter, zum ersten Mal wirkte so verletzlich, wie er es wohl wirklich war.

Eine Karte, die der ehemalige Slytherin spielen musste, wenn er weiter kommen wollte.

"Ich gehe nicht, bevor du nicht mit mir gesprochen hast. Es frisst dich von innen heraus auf"

"Als ob du das beurteilen könntest! Was überhaupt willst du hier? Kann es dir nicht völlig egal sein, wie es mir geht? Solltest du dich nicht freuen, wenn ich mich von einer Brücke stürze? Solltest du nicht froh sein, dass in meinem perfekten Leben eben doch nichts perfekt ist?".

Draco seufzte laut und legte einen Moment den Kopf in den Nacken.

"Mal ehrlich, Potter, wie alt bist du? Dreizehn?"

Nun war sein Gegenüber eindeutig verwirrt.

"Wie kommst du drauf?", fragte er blinzelnd.

"Ganz einfach, wir sind nicht mehr in Hogwarts! Wir sind keine Teenager mehr! Zehn verdammte Jahre sind vergangen, seit Voldemort gestorben ist. Zehn Jahre, in denen wir beide alt genug geworden sind, um solche Kindereien hinter uns zu lassen. Ich erfreue mich nicht daran, wenn es dir schlecht geht, klar? Ich bin nämlich erwachsen geworden, und als du mir meinen Zauberstab zurückgegeben hast, dachte ich, bei dir wäre es genauso".

Potter schluckte hart. Seine grünen Augen fixierten Draco, während er nachzudenken schien.

"Du hast Recht. Es tut mir leid. Es ist nur… ich habe vermutlich einfach nicht damit gerechnet, dass du mir im Moment der größten Not ein offenes Ohr anbieten würdest. Ich war nicht fair zu dir".

Zufrieden lehnte Draco sich im Sessel zurück und verschränkte die Arme vor der Brust.

"Also? Was wolltest du, als du am Montag Abend bei mir auftaucht bist? Und jetzt komm mir nicht damit, dass du dich entschuldigen wolltest. Das kannst du McGonagall erzählen, aber nicht mir".

Ein weiteres Mal schluckte der Auror. Er wirkte unsicher. Wer konnte es ihm verübeln? Hier saß er und sollte sein Herz vor einem Mann ausbreiten, der bis vor zehn Jahren sein erklärter Erzfeind gewesen war.

Wie weit waren sie gegangen in diesem Jahrzehnt? Was war aus ihnen geworden? Hatten sie sich überhaupt wirklich weiterentwickelt? Oder warum saß sie an diesem Morgen in einem Wohnzimmer und versuchten… ja was eigentlich? Freunde zu sein? Wohl kaum…

Aber was war es dann? Schlechtes Gewissen? Ein neuer Anfang?

Draco wusste es nicht. Und er wusste auch nicht, ob er es wirklich herausfinden wollte, doch er war hier und das war nicht zu ändern.

"Ja, ich… war bei dir, weil ich einfach nicht mit ansehen wollte, wie Ginny auszieht. Aber das konnte ich dir ja nicht einfach sagen… also… ach ich weiß einfach nicht… es war Verzweiflung… am Besten du vergisst es".

"Ich werde es nicht vergessen. Du hast mich in die Sache mit reingezogen und jetzt lebst du auch damit".

"Und was willst du jetzt machen? Hier sitzen, bis Ginny zu mir zurück kommt?", wollte Potter wissen, während er mit den Augen rollte.

"Falsch. Ich werde hier bleiben und dafür sorgen, dass du wieder auf die Beine kommst", erwiderte Draco und grinste, als er den irritierten Blick seines Gegenübers sah.

Zu seiner eigenen Verwunderung war jedes Wort wahr. Er wollte hier bleiben und Potter helfen wieder auf die Beine zu kommen, denn nur so konnte er ihn dazu bringen, einen Scheidungsprozess in die Wege zu leiten, bei dem er Ginny Potter-Weasley auseinander nehmen konnte.

Nur, wenn Potter aufhörte, sich in ein Schneckenhaus zu verkriechen und sich verteidigen würde, konnte Draco auf den erhofften Ruhm hoffen und wenn dafür den Seelenklempner spielen musste, dann würde er dies in Kauf nehmen.

Nichts würde ihn von seinem Ziel abbringen, auch kein pazifistischer Potter, der seiner Ex-Frau alles in den Hintern schob.

"Warum solltest du das tun? Du hast keinen Vorteil davon".

"Wie oft noch, Potter? Ich bin erwachsen geworden. Deine Freunde ziehen es vor, deiner Ex die Hand zu halten, also werde ich mich um dich kümmern. Zumindest so lange, bis die anderen beiden auf die Idee kommen, dass die kleine Ginny nicht perfekt ist".

Der Auror wirkte noch immer nicht wirklich glücklich, nickte aber verstehend.

"Und aus genau diesem Grund, wirst du mir jetzt erzählen, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass Ginger bei dir ausgezogen ist", fordert der ehemalige Slytherin. Wenn Potter ihm davon erzählte, wäre der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg bereits gegangen.

Er brauchte das Vertrauen seines früheren Rivalen und so konnte er es bekommen und dann benutzen, um sich endlich von der Vergangenheit rein zu waschen. Egal, wie oft er dafür würde lügen müssen, er würde sein Ziel erreichen.

"Nenn sie nicht so! Am Anfang waren wir wirklich glücklich… aber egal… wenn ich… von mir erzähle, dann musst du das selbe tun… ich will wissen, warum du hier bist… und diesmal keine dummen Ausrede. Immer abwechselnd. Das ist nur fair", forderte Potter, seine grünen Augen musterten Draco, während er auf eine Antwortet wartet.

Wenn er ehrlich war, schmeckte diese Sache dem Blonden gar nicht. Er wollte seine Seele nicht auf den Tisch legen, aber wenn er diesen Fall wollte, würde er wohl ungewöhnliche Wege gehen müssen.

"Gut. Immer abwechselnd. Und wenn wir fertig sind, gehst du duschen, klar? Morgen komme ich wieder und dann fangen wir an, dieses Haus wieder lebenswert zu machen. In diesem Chaos halte ich es nämlich nicht lange aus", erklärte Draco und wusste, dass er dabei arrogant klang, aber das war ihm egal.

"Du hast vor, wiederzukommen?", fragte der Auror wieder einmal verwirrt. Draco fragte sich, ob das langsam zum Standart wurde.

"Natürlich hab ich das vor. Oder dachtest du, deine Probleme würden sich an einem Tag erledigen? Ich weiß ja, dass ich tolle Dinge bewirken kann, Potter, aber Wunder hab ich nicht drauf. Also rechne mal damit, dass ich morgen wieder hier stehen werde".

Potter seufzte, nickte aber ergeben. Der Blonde war selbst überrascht, dass er nicht einfach hinaus geworfen wurde, aber wahrscheinlich fehlte dem Hausherrn im Moment die Kraft dazu und er war froh, dass endlich jemand da war, mit dem er reden konnte, auch wenn es sich dabei 'nur' um Draco Malfoy handelte.

"Also gut, Malfoy. Du kommst morgen wieder. Das werde ich nicht verhindern können, aber jetzt zu meiner ersten Frage an dich.

Warum hast du es nicht geschafft Dumbledore zu töten?"

Kapitel2 Ende