Annuket: Jaaaaa, und schon sind wir bei Kapitel 1 von
'Schattenmagier 2'. Wie die Zeit vergeht (besonders wenn man ein
Sprache lernt... Ich bin sooo schlecht in Latein 'schnief'). Was soll's.
Ich habe mich wie immer wahnsinnig über die zwei Reviews gefreut.
Vielen Dank, Dax und Heavenfly. An Heavenfly: Jup, Harry ist jetzt
dabei. Irgendwie kommt man um ihn ja doch nicht herum bei einem Crossover, in dem Yugi und co. nach Hogwarts gehen... Es sei denn, ich
ließe ihn von einer Klippe fallen oder so, aber dazu mag ich ihn trotz
seiner... ähm Pubertätsprobleme zu sehr. Wie auch immer, du scheinst
irgendwie fast immer die gleichen Fragen zu stellen wie Magician. Seid
ihr irgendwie seelenverwandt? Wie auch immer. Um auf deine Frage zu
antworten, ob Harry und Sirius den Kommentar gehört haben, ja, haben sie.
Magician 'tadelnd': Das ist dir aber erst aufgefallen, nachdem ich dich darauf hingewiesen hatte.
Annuket: Ich hatte es dir damals beim Lesen gesagt, aber da so viele Kapitel dazwischen waren, habe ich es vergessen, als es in Kapitel 9 wieder aktuell wurde. Daher danke an dich, dass du mich daran erinnert hattest.
Magician: Das ist nett. Sonst krieg ich immer nur Schelte...
Annuket: Gar nicht 'schmoll' Ich bin doch immer ganz lieb... 'Robbenblick'
Magician 'grummelt': Von wegen... Und schalt diesen 'Blick' ab, du weißt genau, dass der bei mir nicht wirkt. Lass uns lieber mit dem Kapitel anfangen.
Annuket:
Ja, ja, ich mach ja schon. Aber bevor es losgeht, möchte ich noch eins feststellen...
Yami Marik 'kommt
rein': Hey, Annuket. Ich habe gehört, dass du hier eine Geschichte
schreibst. Wieso sagt mir das keiner?
Annuket: Ähm... weil du nicht vorkommst?
Yami Marik 'wütend': Waaaaas? Wie kannst du mich ausschließen? Das ist gemein!
Annuket: Vielleicht später mal...
Yami Marik 'sagt, während er seine umfangreiche Waffensammlung auspackt':
Das ist unfair. Ich werde mich beschweren! Immer werde ich
vernachlässigt und unterdrückt.
Annuket 'ängstlich': Mach das bitte nicht bei mir. Yugioh und die Charakere
dieser Serie gehören mir genausowenig wie die aus Harry Potter.
Yami Marik 'blinzelt verwirrt': Oh, bei wem muss ich mich dann beschweren?
Annuket: Bei dem Erfinder von Yugioh?
Yami Marik: Und wer ist das?
Annuket 'lügt, um Takahashi-sensei zu schützen': Weiß nicht... Das musst du selbst herausfinden...
Yami Marik 'schnaubt wütend, während er seine Waffen wieder fein säuberlich
einpackt': Wenn ich den Kerl erwische... Ich will eine Serie für mich
ganz allein! Und ich werde sie bekommen. 'stürmt davon'
Annuket: Puhhhhh, jetzt bin ich froh, dass mir keine der Serien gehört.
Magician 'lugt aus dem Schrank, flüster': Ist er weg?
Annuket: Ja, du kannst rauskommen. Hast du wirklich immernoch so große Angst vor Yami Marik?
Magician 'sarkastisch': Neeein, gar nicht. Ich sitze gern in deinem Schrank, weißt du? Wie zum Teufel hat er rausgekriegt, wo wir sind?
Annuket: Woher soll ich das wissen? Vielleicht hat Baku-Ra in ihrer Gruppentherapie davon erzählt?
Magician 'knurrt': Ich bring ihn um!
Annuket 'vom Thema ablenk, weil sie Baku-Ra später noch braucht': Aber nicht jetzt. Wir haben noch ein Kapitel hochzuladen.
Magician: Ja, ich weiß. Ich bring ihn trotzdem um... später...
Annuket: Ok, dann geht's jetzt los.
((...))
Anmerkungen der Autorin, also von mir
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..."
Gespräch
‚...'
Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede
wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut
(Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas
Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange,
heiliges Tier des Apopis); :--…--: (?)
Kapitel 1: Auf dem Weg nach Hogwarts
Yugi, Yami und Kaiba betraten mit ihren Tieren und Koffern den Hogwarts-Express. Zielsicher gingen sie zum ersten Abteil des ersten Waggons, das für das Schulsprecherpaar und die acht Vertrauensschüler reserviert war. Sie klopften an die Tür und ein großer braunhaariger Junge öffnete ihnen.
„Hallo, ihr müsst die Austauschschüler sein", sagte er mit einer angenehmen Stimme. „Ich bin der Schulsprecher, Larian Lanster((1)). Kommt doch rein."
„Vielen Dank", sagte Yugi und verneigte sich leicht auf japanische Weise. Als er und seine Freunde im Abteil waren, sprach er weiter. „Ich bin Yugi Muto, das ist Yami und das ist Seto Kaiba. Und das sind unsere Tiere."
„Freut mich", erwiderte der ältere Schüler. „Das zweite Abteil wurde für euch freigehalten, so dass ihr nicht erst was suchen müsst. Somit habt ihr uns gleich neben euch, falls was nicht in Ordnung ist. Die Vertrauensschüler sollten bald kommen. Ich will sie euch nachher vorstellen, damit ihr gleich wisst, an wen ihr euch wenden könnt, wenn ihr ein Problem habt. Zu mir oder meiner Partnerin könnt ihr natürlich auch jederzeit kommen. Ihr Name ist Elisabeth((2)) Crustula, aber leider könnt ihr sie auf der Zugfahrt noch nicht kennenlernen. Sie hatte das Glück, einen Praktikumsplatz bei einem privaten Entfluchexpertenteam zu bekommen und da das bis heute dauert, kommt sie erst morgen nach Hogwarts. Deshalb könnt ihr erst morgen Bekanntschaft mit ihr machen. Aber genug davon. Am Besten verstaut ihr jetzt erst einmal eure Sachen und kommt dann wieder her, damit ihr, wie gesagt, die Vertrauensschüler kennenlernen könnt.
Schnell verstauten sie ihre Koffer in dem Abteil. Während Kaiba Scha endlich die Leine abnahm, entfernte Yami wieder das Tuch von Benus Käfig. Aber der Vogel grummelte nur:Noch müde! Will schlafen, ehe er sich umdrehte, so dass er es möglichst dunkel hatte, und seinen Kopf tiefer in seinem Flügel vergrub.
:':Nein, dieses Kind:', seufzte Scha. :':Vorhin konnte er es noch kaum abwarten.:':
„Ich glaube, wir sollten ihn lieber schlafen lassen", sagte Yami und wollte gerade wieder das Tuch über den Käfig legen, als Miuts Stimme ihn davon abhielt.
:-:Tu das lieber nicht. Wenn er jetzt schlafen kann, dann hält er uns nachher wach, weil er dann ausgeruht ist. Und außerdem wird er dann rumquengeln, dass wir ihn zur Bahnfahrt nicht geweckt haben.:-:
„Da hast du Recht", sagte Yugi, bevor er sich an den Vogel wandte: „Benu, willst du nicht doch lieber aufstehen?"
:Nein, murmelte er. :Will schlafen.:
„Oh, wie schade", erwiderte Yami. „Dann eben nicht. Dann kannst du eben nicht all die Menschen hier sehen und wie die Landschaft an uns vorbeizieht und was es hier noch so für Tiere gibt. Stattdessen lassen wir dich hier ganz allein, damit du in Frieden schlafen kannst."
Benu war sofort hellwach und sah die anderen mit großen Augen an. :Doch, ich will es sehen:
:-:Aber du wolltest doch schlafen. Da können wir nichts machen. Wir gehen allein.:-:
:Nein, ich will mit: sagte der Vogel aufgeregt.
„Hmm", machte Yami und tat so, als würde er überlegen. Benu sah ihn bittend an. „Na gut", entschied Yami leicht lächelnd und öffnete den Käfig. Sofort flatterte Benu in seine Arme, wie er es gerne tat. In solchen Momenten dankte Yami stets in Gedanken Re, dass Benu trotz seiner Größe so leicht war, wenn er getragen werden wollte.
„Dann wollen wir mal", sagte Kaiba und verließ den Raum, dicht gefolgt von Scha. Hinter ihm kam Yugi mit Miut auf dem Arm, und Yami bildete mit Benu das Schlusslicht.
Als sie das Vertrauensschülerabteil wieder betraten, waren fünf weitere Schüler anwesend. „Oh, da seid ihr ja wieder", begrüßte sie Larian. „Wow, du hast einen Phönix? Ich meine… ein Hund ist schon ungewöhnlich, aber einen Phönix hatte, glaub ich, auch noch nie ein Schüler."
„Ja, das sagte Professor Dumbledore auch, aber er hat uns erlaubt, diese Tiere mitzunehmen", erwiderte Yami.
„Dann ist ja gut. Jetzt möchte ich euch aber schon mal einige der Vertrauensschüler vorstellen. Falls ihr nach Hufflepuff… oh, verzeiht, wisst ihr von den vier Häusern?"
„Nur was darüber in ‚Die Geschichte Hogwarts' steht", erwiderte Kaiba.
„Oh, gute Lektüre", lachte Larian. „Leider haben das nicht viele gelesen. Ich selber muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch nur Teile davon kenne. Aber ich denke, die Informationen von dort genügen erstmal. Ähm, ja, also die beiden, die hier nahe an der Tür sitzen, sind Ernie Macmillan und Hannah Abbott aus Hufflepuff, neben ihnen sitzt Pansy Parkinson aus Slytherin, der Junge ist noch nicht da, heißt aber Draco Malfoy."
„Was ist mit mir?" fragte eine Stimme von der Tür. Sie drehten sich um und sahen Malfoy in der Tür, flankiert von zwei großen bulligen Schülern.
„Hallo Malfoy-kun", grüßte Yugi ihn. „Lange nicht gesehen. Entschuldige, dass wir nach deinem Besuch nicht mehr so viel Zeit für dich hatten, aber die Prüfungen rückten näher, und wir hatten noch bestimmte Sachen zu erledigen."
„Kein Problem", erwiderte Malfoy abwehrend. „Wir haben ja jetzt ein ganzes Jahr Zeit, um uns besser kennenzulernen. Ich bin sicher, ihr landet im richtigen Haus. Ach ja, das sind Crabbe und Goyle."
„Müsst ihr hier im Weg rumstehen?" fragte plötzlich eine energische Mädchenstimme hinter den drei Slytherinjungen, ehe Yugi, Yami und Kaiba Malfoy etwas antworten konnten.
Die drei Slytherins drehten sich um. „Und was wollt ihr hier, wenn ich fragen darf?" fragte Malfoy verächtlich.
„Wir sind Vertrauensschüler, wie du unschwer an unserem Abzeichen erkennen kannst. Zumindest, wenn du nicht blind bist", erwiderte das Mädchen.
„Ich dachte, Weasley hätte seins von der Altkleidersammlung seiner Geschwister. Bei denen wird doch alles in der Familie weitergegeben."
Der Junge, scheinbar mit dem Namen Weasley, wurde knallrot. „Nimm das zurück!"
„Mit dieser Schule geht es immer weiter bergab", erwiderte Malfoy, während er den Rothaarigen ignorierte und sich dem Mädchen zuwandte. „Nicht nur, dass ein Wiesel Vertrauensschüler wird, sondern auch noch seine Schlammblutfreundin. Andererseits würde vermutlich keiner sonst mit Weasley zusammenarbeiten wollen. Dumbledore hat bestimmt nur Mitleid mit seiner Familie, dass andauernd welche von euch Vertrauensschüler werden."
Pansy, Crabbe und Goyle lachten über das rote Gesicht, dass der Junge namens Weasley hatte. Das Mädchen sah eher wütend aus und wollte gerade etwas erwidern, doch Larian kam ihr zuvor. „Na, na, na", sagte er. „Ihr seid doch alle Vertrauensschüler, also müsst ihr auch für eure Häuser ein gutes Beispiel geben und euch benehmen. Vor allem vor unseren Austauschschülern. Na los, setzt euch hin, damit ich euch alle vorstellen kann."
Missmutig ging Malfoy zu seinem Platz neben Pansy. Crabbe und Goyle waren im Begriff, ihm zu folgen, aber Larian hielt sie zurück. „Tut mir Leid, Jungs, aber ihr dürft nicht hier bleiben. Die Treffen der Vertrauensschüler sind gewöhnlich nur von den Vertrauensschülern und natürlich den Schulsprechern, zu denen ich gehöre,((3)) zu besuchen."
Verwirrt sahen sie zu Malfoy, der ihnen mit dem Kopf bedeutete, dass sie draußen auf ihn warten sollten. Schlurfend verließen sie das Abteil, und Larian schloss die Tür hinter ihnen, während das letzte Vertrauensschülerpaar sich setzte. Yugi, Yami und Kaiba hatten das ganze nur äußerst interessiert beobachtet, ohne ein Wort zu sagen. Da sie all diese Personen nicht kannten, konnten sie sich noch nicht wirklich ein Gesamtbild von all dem machen.
Nachdem die Tür zu war, dreht sich Larian um. „Gut, jetzt da alle da sind, kann ich ja die restlichen Schüler vorstellen. Draco scheint ihr ja zu kennen", die drei nickten, „gut, dann weiter. Die beiden gegenüber von Draco und Pansy sind Anthony Goldstein und Padma Patil aus Rawenclaw. Und hier haben wir das Griffindor-Paar: Ron Weasley und Hermine Granger. So. Und nun ihr alle, das sind Yugi und Yami Muto und Seto Kaiba. Unsere Austauschschüler aus dem schönen Japan. Seid nett zu ihnen und sorgt dafür, dass sie sich bei uns wohl fühlen können."
„Es freut uns sehr, eure Bekanntschaft zu machen", sagte Yugi für sich und seine Geliebten, und die drei verneigten sich leicht. „Auf gute Zusammenarbeit."
Die Vertrauensschüler, die die drei die ganze Zeit neugierig gemustert hatten, grüßten die neuen Schüler und ihre Tiere. Dann ergriff wieder Larian das Wort: „Sehr schön. Aber nun muss ich auch euch bitten zu gehen, während wir unsere Besprechung abhalten. Wenn wir fertig sind, kann ich mich sofort wieder um euch kümmern."
„Kein Problem. Wir wollten sowieso noch einen Schüler suchen, den wir schon in der Winkelgasse kennen gelernt haben und der unser Freund ist", erwiderte Yami.
„Gut, wenn ihr etwas braucht, ihr wisst, wo ihr mich findet", strahlte Larian sie an.
Die drei Schattenmagier verließen mit ihren Tieren das Abteil und machten sich auf die Suche nach Neville. Dabei kamen sie auch an Crabbe und Goyle vorbei. „Hallo. Ihr seid also Draco-kuns Freunde. Ich glaube, wir wurden einander noch nicht vorgestellt. Ich bin Yugi, und das sind Yami und Kaiba((4))."
Die beiden schauten sich zuerst verwirrt an, bevor sie sich zu Yugi umdrehten. „Hallo", sagten sie gleichzeitig.
Irritiert sah Yugi zurück und legte seinen Kopf schief. „Ähm… und ihr seid?"
Der kleinere von den beiden schien nun zu verstehen, was Yugi wissen wollte, und antwortete: „Oh, ich bin Crabbe und das ist Goyle."
„Seid ihr schon lange mit Draco-kun befreundet?" fragte Yugi weiter in der Hoffnung, etwas mehr über die beiden zu erfahren.
„Ähm…", erwiderte Goyle und schien angestrengt über die Frage nachzudenken. Er war scheinbar genau wie Crabbe ein bisschen mit einem Gespräch überfordert. „Ja, schon als wir kleiner waren. Unsere Eltern sind befreundet", brachte er schließlich heraus.
„Und was macht ihr so in eurer Freizeit?" fragte Yugi in einem weiteren Versuch, ein vernünftiges Gespräch mit den beiden hinzubekommen.
„Ähmmmmm…", kam es erst einmal von den beiden.
:-:Ob die beiden heute noch zu einer Antwort finden:-:
/Ich glaube nicht, antwortete Yami über die Gedankenverbindung ungeachtet der Tatsache, dass Miut ihn darüber nicht verstehen konnte. /Lassen wir sie lieber Ruhe. Sie scheinen nicht sehr intelligent zu sein./
/'/Ja. Gehen wir lieber. Das bringt, glaube ich, nicht allzu viel. Und vielleicht ist ihre Dummheit ansteckend./'/
/-/Na gut, ich glaube, ich will auch lieber Neville suchen./-/ Yugi verneigte sich vor den beiden. „Verzeiht bitte unsere Unhöflichkeit, aber mir fällt gerade ein, dass meine Freunde und ich noch etwas zu erledigen haben. Auf Wiedersehen."
Die Gesichter der beiden entspannten sich wieder, scheinbar erleichtert, nicht mehr über eine Frage an sie nachdenken zu müssen. „Tschüss", brachten sie heraus, und Yami, Yugi und Kaiba machten sich auf ihren Weg durch den Zug.
/'/Was meint ihr, in welche Klasse die gehen? Wenn die wirklich in der fünften sind, dann hat diese Schule wahrscheinlich kein sehr hohes Bildungsniveau./'/
/-/Danach kannst du aber nicht im Allgemeinen gehen. Vielleicht haben sie auch verborgenen Talente./-/
/Auf jeden Fall wundert es mich nicht, dass sie nicht in Rawenclaw sind./
/-/Sagte Draco-kun in den Ferien nicht, dass seine beiden Freunde in Slytherin sind? Wenn sie ‚List und Tücke miteinander verbinden können', wie es in der Hausbeschreibung steht, dann müssen sie schon intelligent sein, oder? Vielleicht haben sie sich nur verstellt, um in Ruhe gelassen zu werden./-/
/Möglich. Aber ist euch aufgefallen, wie giftig Draco gegenüber den Vertrauensschülern von Griffindor war? In Die Geschichte Hogwarts´ stand zwar, dass es eine Konkurrenz zwischen den Häusern, besonders zwischen Slytherin und Griffindor, gibt, aber ich hätte nicht gedacht, dass das sofort zu Beleidigungen führt, wenn sie sich nur sehen. Was wohl Schlammblut´ bedeutet/
/'/Vermutlich so was wie schmutziges Blut. Klingt irgendwie nach Ausländerfeindlichkeit./'/
/-/Aber Granger-kun((5)) ist doch keine Ausländerin, oder/-/
/Vielleicht ausländerfeindlich im Sinne von anderer Magiegemeinde.../
/'/Oder nicht magische Eltern bzw. ein Muggelelternteil. Warum gibt es kein Lexikon mit den wichtigsten Begriffen und Wörtern für die Magiewelt für Leute, die sich noch nicht damit auskennen/'/
/Vielleicht sollten wir einfach Larian nachher fragen./
/-/Oder Neville-kun./-/
/'/Warum starren uns die Zauberer hier eigentlich alle die ganze Zeit an? Haben die nichts Besseres zu tun/'/
/-/Vermutlich nicht. Wahrscheinlich langweilen sie sich auf der Zugfahrt, und schließlich sind wir neu./-/
/Und auffällig und sogar etwas berühmt. Auch in Großbritannien ist doch Duelmonsters beliebt, oder Seto/
/'/Ja, es wurden gerade erst die ersten 500.000 Duel-Discs für den hiesigen Markt verkauft und daher mussten wir nachliefern. Ich weiß nicht, wie beliebt Duelmonsters bei Zauberern ist, aber bei den Muggeln ist das Spiel ziemlich gut angekommen, und ich schätze mal, der eine oder andere von unseren jetzigen Mitschülern wird zumindest die Werbung im Fernsehen gesehen und somit eine grobe Vorstellung von dem Gerät, dem Spiel und uns haben./'/
/-/Hat deine Firma dafür die japanische Werbung benutzt, in der wir drei zusammen mit Jonouchi-kun duellierten/-/
/'/Nicht ganz. Es wurde anders zusammengeschnitten und zusammengestellt, aber es sind Aufnahmen von damals dabei./'/
/Warum hast du sie uns nicht gezeigt? Ich will sie sehen./
/'/Ich kann sie euch nachher auf dem Laptop zeigen./'/
:-:Wie weit hinten sitzt denn Neville? Wir haben bald den ganzen Zug durchquert.:-:
:':Weiter müssen wir auf jeden Fall noch. Ich rieche ihn. Er ist im dritten Waggon eingestiegen und dann hier langgegangen. Wir sind auf jeden Fall richtig.:':
Sie gingen ein paar Schritte weiter und plötzlich blieb Scha stehen und rümpfte die Nase. :':Ehhhh, was stinkt denn hier so? Manchmal hasse ich es, ein Hund zu sein.:':
Sie waren fast am Ende des Zuges. Vor sich sahen sie ein hübsches Mädchen mit langen schwarzen Haaren an der letzten Abteiltür stehen. Ihr Gesicht war rosa, während sie sagte: „… ich wollte nur mal kurz hallo sagen… also dann tschüss." Und damit schloss sie die Abteiltür wieder und drehte sich zu den drei Schattenmagiern um.
Auch sie betrachtete die drei neugierig und sah sie bewundernd an. Als sie an Kaiba vorbeiging, winkte sie ihm leicht flirtend zu.((6)) Kaiba drehte sich sofort von ihr weg, durch den Link verächtlich ‚Mädchen…' sagend, und folgte mit Scha an seiner Seite Yami und Yugi, die sich dem Abteil näherten, an dessen Tür das Mädchen gerade gestanden hatte.
Yugi öffnete die Abteiltür, als er durch die Glasscheibe Neville sah, sowie drei weitere Personen. Sie waren alle mehr oder weniger mit dunkelgrünem, stinkendem Schleimsaft bedeckt. Ein Mädchen mit roten Haaren schwang gerade ihren Zauberstab und sagte: „Ratzeputz", wodurch der Schleim verschwand.
„Hallo Neville-kun", strahlte Yugi den leicht dicklichen Jungen an.
Neville drehte sich zu ihnen, bevor er wieder zu Boden schaute und kleinlaut sagte: „Oh, hallo Yugi, Yami, Kaiba."
„Was stinkt hier so?" wollte Yami wissen.
Der Rot-Ton auf Nevilles Gesicht wurde etwas stärker, und sein Blick wanderte zu seinen Händen, in denen er einen kleinen Topf mit einer Pflanze hielt. „'tschulligung((7))."
„Ich mach das schon", sagte Yami, holte seinen Zauberstab hervor, schwang ihn und sagte: „Perflatus" und ein Luftzug entfernt den verbliebenen Geruch aus dem Abteil.
„Wow, das ist ein toller Zauber", sagte das rothaarige Mädchen beeindruckt. „Den kannte ich noch gar nicht."
„Ein Elementzauber erfordert viel Übung", ließ sich das blonde Mädchen, das halb hinter seiner Zeitschrift versteckt war, verträumt hören. „Besonders, um das richtige Maß zu verwenden."
„Danke, Yami", sagte Neville, der nun wieder zu Boden starrte. „Ich wollte nur Harry zeigen, was meine neue Pflanze kann." Er hielt das Gewächs hoch.
„Oh, eine Mimbulus mimbeltonia", rief Yugi entzückt, was ihm zwei ungläubige und fragende Blicke von dem dunkelhaarigen Jungen und dem rothaarigen Mädchen einbrachte. „Und noch ein sehr junges Exemplar. Aber in einem halben Jahr oder so sollte sie das erste Mal Blüten tragen. Die sehen so schön aus."
„Tatsächlich?" fragte der dunkelhaarige Junge neben Neville. Er hielt eine Kröte in Händen, die die Neuankömmlinge, besonders Miut, Benu und Scha genau betrachte, was diese erwiderten. Yami, Yugi und Kaiba erkannten den Jungen als den, den sie am Bahnhof mit der Frau und dem Hund, der eigentlich ein Mensch war, gesehen hatten.
„Aber ja", strahlte Yugi ihn an. „Die Blüten werden genau dort wachsen wo jetzt diese kleinen Huckel", er deutete auf die Furunkeln, „sind. Die ganze Pflanze wird mit Blüten bedeckt sein. Sie sind entweder dunkelblau, orange oder pink und leuchten ein bisschen."((8))
„Und sie zählen zu den stärksten Aphrodisiaka", ergänzte Kaiba. „Mit nur einer frischen Blüte kann man 50 Liter des stärksten Liebestrankes brauen, den die Zaubererwelt kennt."
„Das war doch der", überlegte Yami, „der mit nur fünf Tropfen dafür sorgt, dass die Person, die ihn genommen hat, sich in das Erste verliebt, das sie sieht. Und zwar egal was: Sei es ein Mensch, ein Bergtroll oder sogar unbelebte Sachen wie beispielsweise ein Stein oder ein Telefonmast."((9))
Kaiba nickte. „Wenn die Blüten getrocknet sind, ist es nicht mehr ganz so effektiv. Aber meistens werden sie dann auch für Mopes-Saft verwendet, der Leute aus bestimmten magischen Komazuständen holen kann."((10))
„Ihr wisst ja eine ganze Menge", sagte der schwarzhaarige Junge neben Neville beeindruckt. „Ihr kommt bestimmt nach Ravenclaw."
„Mal sehen", erwiderte Yami. „Aber sollten wir uns nicht erst einmal vorstellen? Ich bin Yami Muto, und das sind Yugi Muto und Seto Kaiba."
„Ich bin Harry Potter", sagte Harry, der einen Aufschrei und den ‚Narbenblick' erwartete, aber nichts geschah.
„Du bist das also", sagte Yugi lächelnd. „Albus-jii-chan hat von dir erzählt."
„Albus-jii-chan?" fragte Ginny verwirrt.
„Oh, ich meine natürlich Dumbledore-sensei", sagte Yugi verlegen. „Mein Großvater und er sind Jugendfreunde. Deshalb machen wir auch dieses Austauschjahr.
„'Wir'?" fragte Harry verblüfft. „Bist du kein Erstklässler?"
„Nein, ist er nicht", mischte sich Kaiba gebieterisch ein, wissend, dass das der wunde Punkt seines kleinen Geliebten war. Yami und er hatten sich inzwischen auf zwei der verbleibenden vier Plätze gesetzt, gleich neben Neville. Beruhigend zog er den noch immer stehenden Yugi, der Miut auf dem Arm trug, auf seinen Schoß, was ihnen ein paar fragende Blicke von Harry und Ginny einbrachte. Aber sie sagten nichts dazu und sahen es einfach als vertraute Geste der Beruhigung, da sie sich nicht sicher darüber waren, ob das in Japan etwas Selbstverständliches war.((11))
Das rothaarige Mädchen entschloss sich, die Stimmung wieder etwas zu heben, indem sie fröhlich sagte: „Ist ja auch egal. Ich bin Ginny Weasley."
„Oh, bist du mit dem Vertrauensschüler für Griffindor, Ron Weasley verwandt?" fragte Yami.
„Ja, das ist einer meiner Brüder", erwiderte sie lächelnd.
„Davon hat sie viele", ergänzte das blonde Mädchen verträumt, ihre großen, kaum blinzelnden Augen fest auf die drei und ihre Tiere gerichtet. Ihr Magazin hatte sie etwas gesenkt, um besser sehen zu können.
„Ja…" sagte Ginny. „Und das ist Luna Lovegood."
Da Neville gerade seine Pflanze wieder weggesteckt hatte, gab Harry nun Trevor, der die letzte Zeit sehr still gewesen war und nicht mehr wie sonst gezappelt hatte, an seinen Besitzer zurück.
:--Hallo--: sagte die Kröte zu den dreien und ihren Tieren, die nun direkt neben ihm waren.
„Und wer ist das?" fragte Yami Neville, während er mit seinen Augen der Kröte zeigte, dass er sie verstanden hatte.
„Das ist Trevor, meine Kröte. Ich hatte euch von ihm erzählt", sagte Neville und zeigt den drei Schattenmagiern die Kröte.
:--Sehr erfreut, euch kennenzulernen. Ich dachte schon, er stellt mich nie vor. Der Junge ist immer so zerstreut. Und übrigens bin ich ein Zwitter, denn ich verkörpere sowohl meinen Gott als auch meine Göttin, Huh und Hauhet.((12)) --:
:Kommst du später mal zu uns, damit wir uns offen unterhalten können und auch diese Schattenlords mitreden können:
:--Natürlich. Ich laufe eh immer, wohin ich will.--:
„Sehr hübsch", sagte Yugi. „Miut und Scha kennst du ja schon. Und Yami hat jetzt auch ein Tier, wie du siehst. Das ist Benu."
„Ich wusste gar nicht, dass man als Schüler auch einen Hund oder einen Phönix haben darf", stellte Ginny fest.
„Nun ja", sagte Yami. „Wir können sie ja schlecht ein ganzes Jahr alleine lassen. Und es könnte schließlich schlimmer sein, wie zum Beispiel eine Riesenschlange oder ein Krokodil."
Scha hob seinen Kopf und sah ihn leicht böse an. :':Hey, keine Diskriminierung:':
Yami tätschelte seinen Kopf und warf ihm einen entschuldigenden Blick zu. Derweilen hatte Kaiba einen Blick auf das Magazin geworfen, das Luna verkehrt herum hielt. Er erkannte den Mann auf dem Titelbild zwar nicht, aber er schien einen Kobold zu würgen.((13)) „Darf ich mal reinschauen?" fragte Kaiba sie.
Luna starrte ihn ein paar Sekunden an, gab ihm dann aber ihre Zeitschrift, die er durchblätterte/las. Yugi, der immer noch auf Kaibas Schoß saß, las mit.
/Ist was Interessantes drin, fragte Yami neben ihnen.
/'/Nur, dass der Zaubereiminister es wohl auf die Goldvorräte von Gringotts abgesehen hat/', erwiderte Kaiba.
Yami grinste. /Das soll er nur versuchen. Ich glaube nicht, dass er leichtes Spiel haben wird./
/-/Wir sollten auf jeden Fall Mystagogus-san fragen, ob er Hilfe braucht/-, sagte Yugi. /-/Ich hoffe, dieser Mann war nicht wirklich so gemein zu den Kobolden, wie es hier steht./-/
Als der Imbisswagen kam, waren Kaiba und Yugi fast mit der Zeitschrift durch. Plötzlich stutzen sie auf einer der letzten Seiten. „Ähmm, diese Zeitschrift gilt nicht gerade als die zuverlässigste Informationsquelle, falls ihr es noch nicht wisst", flüsterte Ginny ihnen zu, während Luna, Harry, Neville und Yami sich gerade am Imbisswagen Süßigkeiten kauften. Dann ging auch sie zu dem Wagen.
Als Yami sich mit den Naschereien für sich und seine Geliebten wieder setzte, zeigten sie ihm den Artikel, auf den sie aufmerksam geworden waren: ‚Angriff dunkler Magie in Japan?'. Dazu gab es ein Bild mit dem von ihnen zerstörten Park. Sofort hellhörig las auch Yami den Artikel.
‚Wieder einmal ein Beweis dafür, was die Regierungen so vertuschen, ist dieses Vorkommnis in Japan. Unsere Jugend spielt mit dunklen Kräften, von denen sie keine Ahnung hat.
Augenzeugenberichten zufolge soll dieser Park in Domino, Japan, vor ungefähr zwei Monaten zerstört worden sein. In Wahrheit handelt es sich vermutlich um den Streich einer Gruppe von 7 Schülern, die nur wenige Tage zuvor ihren Abschluss an der weithin berühmten Iwazakura-Schule machten und es für witzig hielten, einen Illusionszauber über besagten Park zu legen, der inzwischen wieder aufgehoben wurde.
Mr. Tanagiwa, bis vor zwei Jahren pädagogischer Betreuer in der japanischen Eliteschule und Freund unseres Reporters, war zu dem Zeitpunkt der Zauberaussprechung im Park und berichtet: „Ich habe sie genau erkannt. Diese drei Jungs mit ihren drei Freundinnen haben immer nur Ärger gemacht. Und der letzte war ein jüngerer, den sie anscheinend gerade in die dunklen Künste einführen wollten. Die ersten sechs haben damals schon schwarze Beschwörungen abgehalten. Ich ging an jenem frühen Morgen wie jeden Tag um diese Zeit im Park spazieren, weil dann noch niemand unterwegs ist. Und dann plötzlich kam eine riesige schwarze Schlange mit roten Augen hinter einem Busch hervor. Eindeutig ein dunkler Geist. Vorsichtig folgte ich der Schlange in sicherem Abstand, und dann sah ich es. Sie standen einander gegenüber und haben irgendein dunkles Ritual gemacht. Ich wurde weggeschleudert und als ich wieder auf den Beinen war, sah der Park zerstört aus. Natürlich wusste ich sofort, dass es nur eine Illusion war, weil ich unverletzt war. Und es war eine dunkle, denn vorher habe ich die Dunklen Schwingungen gesehen, die von dem Ort der Jungen und Mädchen ausgingen."
Nur wenige Tage später war der Park wieder ein schöner Anblick wie zuvor, und der Zauber war gebrochen. Trotz des Drängens Mr. Tanagiwas auf ein totales Verbot der dunklen Künste sind schockierenderweise noch nicht alle dieser Künste illegal. Er warnt bereits seit Jahren vor der Bildung einer neuen mächtigen Organisation dunkler Magier. Beim japanischen Ministerium stößt er allerdings auf taube Ohren, und sie streiten strikt ab, dass es in Japan eine solche Sekte gibt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen bald zur Vernunft gebracht werden können.'
/Das war bestimmt der Mann, den du damals im letzten Moment bemerkt hast, Yugi. Hättest du ihn nicht geschützt und geheilt, wäre davon nie was an die Öffentlichkeit gekommen./
/-/Ich konnte ihn doch nicht fast tot da liegen lassen/-/
/Ich weiß, sagte Yami gedanklich und sandte seinem Geliebten eine beruhigende Welle Emotionen. /So war das nicht gemeint./ Yugi hörte das Bedauern in Yamis Stimme, und sein Ärger verflog so schnell, wie er gekommen war. Er schenkte dem Pharao ein sanftes Lächeln, das dieser erwiderte, erleichtert darüber, dass Yugi ihm so schnell verziehen hatte. Kaiba ließ sie einige Augenblicke in Ruhe, bevor er auf ihr Thema zurückkam.
/'/Die schwarze Schlange scheint auf jeden Fall Chetmety gewesen zu sein. Er hat uns doch erzählt, dass er immer auf der Suche nach Baku-Ra war, ihn aber immer verpasst hat./'/
/-/Es ist interessant, wie sie die Ereignisse uns betreffend auslegen. Aber ganz so unzuverlässig scheint der Klitterer ja nicht zu sein. Ob wir ihn bestellen sollten/-/
/'/Ist wohl besser./'/ „Weißt du, wie wir diese Zeitschrift abonnieren können?" fragte Kaiba Luna, als er ihr den Klitterer zurückgab.
„Natürlich. Ich schreibe meinem Vater, dass er euch eine Zeitungseule schicken soll", erwiderte Luna verträumt lächelnd.
„Danke, sehr freundlich", erwiderte Kaiba und folgte dann dem Beispiel der anderen und aß etwas von den Süßigkeiten. Sie unterhielten sich noch etwas mit Neville. Kurze Zeit später öffnete sich die Tür, und Ron und Hermine traten ein, einen kreischenden Pigwidgeon im Käfig und Krummbein tragend.
Ron ließ sich auf den Sitz fallen, nachdem er den Käfig abgestellt hatte und sagte: „Ich verhungere noch." Direkt gegenüber von sich bemerkte er dann Yugi, der noch immer auf Kaibas Schoß saß. Er blinzelte den jungen Schattenmagier verwirrt an. „Wieso sitzt du bei ihm auf dem Schoß? Seid ihr verwandt?"
Diese Frage brachte ihm böse Blicke von den drei Schattenmagiern und ihren Tieren ein. „Nein", fauchte Yugi. „Er ist mein Geliebter, und insofern habe ich ja wohl jedes Recht, hier zu sitzen! Und es ist auch sehr gemütlich."
„Wie Geliebter? Ihr seid beide Jungen!" sagte Ron irritiert.
„Ja und?" fragte Yugi, richtete sich halb auf, so dass er mit Kaiba auf Gesichtshöhe war, und küsste ihn lange in einem sehr leidenschaftlichen, französischen Kuss.
Yami sah lustvoll seinen beiden Geliebten zu. Als sich Kaiba und Yugi voneinander lösten, beugte er sich zu Yugi herunter. „Und ich?" hauchte er, bevor er Yugis Lippen mit den seinen bedeckte und auch dieser Kuss Sekunden später leidenschaftlich wurde.
„Lasst uns in unser Abteil zurückgehen", sagte Kaiba und stand mit Yugi im Arm auf. Er setzte ihn ab, und der Kleinere wandte sich an Neville.
„Wir sehen uns später, Neville", sagte Yugi.
„Ja, bis später", erwiderte Neville mit rotem Gesicht, zu Boden schauend.
Yugi verbeugte sich und sagte: „Noch eine schöne Zugfahrt euch allen."
Damit verließen sie das Abteil und schlossen die Abteiltür leise hinter sich. Alle außer Neville starrten ihnen mit offenem Mund hinterher. Und bis auf Luna waren sie allesamt knallrot im Gesicht. Ginny war die erste, die wieder zu sich kam. „Ähm, vielleicht sollten wir das Thema wechseln. Also, wie war denn nun die Versammlung der Vertrauensschüler?"((14))
Fortsetzung folgt…
Anmerkungen
((1)) Magician und ich haben die Namen der Schulsprecher leider nicht gefunden und somit bleiben die von mir ausgedachten Namen. Wenn sie jemand weiß (möglichst mit Seitenangabe), dann kann er/sie uns ja aufklären.
((2))
Annuket: Elisabeth heißt nicht nur eine gute Freundin von
Magician und mir (obwohl hier wirklich nur der Name und das
Geschlecht übereinstimmen!), das ist auch der Name meiner
Namenspatronin. Ja, ‚schnief' ich wurde katholisch getauft, …
nicht, dass ich mich hätte wehren können…
Magician
‚tröstend auf die Schulter klopf': Mach dir nichts draus,
mir ging's genauso.
Annuket
‚schnief': Du verstehst mich… Ausnahmsweise. Aber egal. Zurück
zu unserer Heiligen. Die heilige Elisabeth ist, soweit ich weiß,
eine der bedeutendsten deutschen Heiligen, unter anderem eine der
Schutzheiligen des Deutschen Ordens (ein Ritterorden, der Preußen
eroberte/'kultivierte'… Preußen war, grob gesagt, das
heutige Polen, aber auch noch etwas größer,… ähm,
schaut auf eine historische Karte falls es euch interessiert).
Außerdem zählt sie zu den historisch wirklich fassbaren
Heiligen. Sie war eine ungarische Königstochter, die 1207
geboren wurde und mit 14 (also 1221) nach Thüringen verheiratet
wurde. Als ihr Mann 1227 auf einem Kreuzzug (Ok, das war der fünfte,
und er starb am Treffpunkt der Kreuzfahrer, soweit ich weiß
brach da eine Seuche aus…) starb, widmete sie den Rest ihres kurzen
Lebens völlig den Armen, Kranken und Bedürftigen. Dabei
lehnte sie sogar das Heiratsangebot des Kaisers (damals Friedrich II,
der Enkel Barbarossas und wohl doch einer der stärksten und
besten Kaiser) ab. Was mit ihren Kindern war, weiß ich gar
nicht mehr… auf jeden Fall hatte sie 6 oder 7 (sie und ihr Mann
Ludwig IV von Thüringen waren sehr fleißig…). Ehe ich zu
sehr abschweife, nur noch die Anmerkung, dass sie 1231 starb und
schon 1235 heilig gesprochen wurde (und dass, wo die Kirche sich
sonst immer Zeit ließ…). Allerdings bezweifle ich, dass sie
heilig gesprochen worden wäre, wenn sie Friedrich II geheiratet
hätte und wenn sie noch so Wohltätig gewesen wäre. Der
Mann hatte nicht nur öfter Streit mit dem Papst, weil er recht
weltoffen war (mit Muslimen verhandelt, Juden geschützt und
Gutachten darüber erstellen hat lassen dass sie nicht Hostien
misshandeln und Christenkinder entführen und opfern…) sondern
er wurde sogar mindestens zwei Mal exkommuniziert (also wurde der
Kirchenbann über ihn verhängt, was den Ausschluss aus der
Kirchengemeinschaft bedeutete). Oh, und der Nachname hat absolut
nichts mit ihr zu tun. Aber es ist übrigens eine lateinisches
Wort Nominativ Plural (Nominativ Singular ist crustulum, falls es
jemand unbeingt wissen will, falls er/sie es nachschlagen will um die
Bedeutung zu erfahren, die ich an dieser Stelle nicht verraten
will…). … Ach nöööö, jetzt habe ich mich
schon wieder nicht kurz gefasst.
((3))
Magician: Muss er das wirklich dazusagen? ‚nachdenk' Warte... Er
redet mit Crabbe und Goyle... Ok, dann muss er es dazusagen. ‚lach'
Annuket: Du
hast es erfasst. Aber ich muss zu ihrer Verteidigung sagen, so etwas
ist schwierig. Die ausführenden Personen ändern sich
schließlich jedes Jahr.
((4)) Yugi nennt hier Kaiba wirklich ‚Kaiba', weil der es nicht mag, von fremden Menschen mit Vornamen angesprochen zu werden.
((5)) Noch mal zur Erinnerung: Das Suffix –kun ist auch für Mädchen normal. Wer es noch mal genauer wissen will, möge sich in ‚Schattenmagier 1: Sommerferien' Kapitel 4 die 2. Anmerkung anschauen.
((6)) Magician: Reden wir
hier von Cho? Urks...
Annuket: Ja,
es handelt sich hier natürlich um Cho. Wenn du ‚Harry Potter
und der Orden des Phönix' liest, kannst du die Seite finden,
wo dies beschrieben ist. (S. 223/224, falls sich das jemand antun
will)
Magician: ...lieber nicht... einmal hat gereicht...
((7)) Müsste das
nicht ‚'Tschuldigung heißen'? Ich habe in Harry Potter
beide Male, bei denen er sich in dieser Szene
entschuldigt‚'tschulligung' gefunden. Warum? Ist mein Deutsch
so schlecht oder das des Übersetzers? Ist das eine Dialektform?
Ich komme mir gerade so dumm vor…
Magician: Ähm, um hier
mal Klarheit zu schaffen, das ist kein Dialekt, sondern einfach nur
Umgangssprache. So klingt es, wenn man sich nicht die Mühe
macht, das Wort ordentlich auszusprechen. Du hast doch sicher auch
schon oft die erste Silbe weggelassen, und wenn man dann noch ein
bisschen undeutlich oder sehr schnell spricht, kommt das dabei raus.
Sieht halt einfach nur komisch aus, wenn Sachen so geschrieben
werden, wie man sie spricht...
Annuket: Ähm, weiß
nicht, aber geschrieben sieht es doof aus.
Magician: Würde mich
ja schon interessieren, was da im Original stand, dass der Übersetzer
sich genötigt sah, das so zu machen. Leider fehlt mir Band 5
aber noch. Und irgendwie bin ich nicht bereit, wegen so was Geld
auszugeben, vor allem, weil ich diesen Band gar nicht mag.
Annuket: Und trotzdem
liest du ihn noch mal wegen mir ‚bekommt Wasserauge'
Magiciaaaaaan ‚fällt Magician um den Hals'
Magician
‚zappelt': Na ja, richtig lesen tu ich ihn nicht und sobald Cho
auftaucht, blätter ich weiter... ‚hustnervtötendeHeulsusehust'
((8)) Ok, ich habe inzwischen eine andere Stelle im Buch gefunden, wo nur gesagt wurde, dass sie größer geworden war und bei Berührungen aufstöhnte, aber ich mag meine Version lieber… Sie kann ja trotzdem stöhnen.
((9))
Magician ‚kichert': Ich kann es sehen, wie, sagen wir, Draco um
einen Telefonmast herumtänzelt und „Meine Holde, wann wirst du
mich endlich erhören." murmelt... ‚fällt vor Lachen vom
Stuhl'
Annuket:
Bring mich nicht auf dumme Ideen!Magician
‚verschmitzt grins': Warum nicht?
Annuket:
Weil du nur wieder gemein bist, wenn dir das Ergebnis nicht gefällt
Magician:
Kommt drauf an, welche Figur du benutzt...
Annuket: …
Ich überleg's mir…
((10))
Magician: Waren dafür nicht Alraunen zuständig? ‚nachdenk'
Nein, warte mal, die haben sie doch benutzt, um die vom Basilisken
Versteinerten wieder zurückzuverwandeln. Das ist nicht das
Gleiche, oder? ‚unsicher sei'
Annuket:
Versteinerung ist für mich kein richtiger Komazustand. Ewiger
Schlaf oder so ja, aber nicht Versteinerungen.
((11)) Ich
denke zwar, dass es den meisten Fans klar ist, aber ich möchte
trotzdem noch mal anmerken, dass das Zeigen von Zuneigung in der
Öffentlichkeit für Japaner eigentlich unüblich ist.
Aber Yugi, Yami und Kaiba können es in meiner Geschichte
natürlich trotzdem machen. Aber Harry und Co. haben von
japanischen Gebräuchen natürlich keine Ahnung und wissen
insofern nicht, dass es eigentlich ungewöhnlich ist.
Magician
‚lach': Die denken sich wahrscheinlich wer weiß was über
die japanische Kultur. Dabei haben sie das Pech, mit drei Ausnahmen
konfrontiert zu sein. Wobei Yami an sich ja kein Japaner ist, und die
Ägypter... na ja... davon weiß ich nichts.
((12)) Ich erwähnte sie bereits (und verheimlichte die Tierdarstellung). Sie waren das zweite Paar der Achtheit und personifizieren die räumliche Endlosigkeit. Die Darstellung ist entweder als Frosch oder Mensch mit Froschkopf.
((13)) Zur Erinnerung: Auf dem Titelbild des Klitterers war eine schlechte Karikatur von Fudge, den Harry nur am grünen Bowler erkannte und der einen Sack Gold in der einen Hand hält, während er mit der anderen einen Kobold würgt. Kaiba, Yami und Yugi haben zwar Fudge schon mal gesehen (siehe Epilog von ‚Schattenmagier 1'), aber ich glaube nicht, dass Fudge im Ministerium die ganze Zeit seinen Bowler trägt.
((14)) Dieses Gespräch geht dann etwa so weiter, wie in ‚Harry Potter und der Orden des Phönix' S. 224ff.
Annuket: Ok, dass war's für diese Woche. Bis nächsten Mittwoch.
