Annuket: Zuallererst vielen Dank an die Reviewer. Schön, dass dir wieder das Kapitel gefallen hat, Claudia. Den Link zu der Geschichte allerdings habe ich nicht bekommen (das funktioniert auch nicht bei der Mail, weil ffnet so was vermutlich als Spam oder so ansieht). Schreib am besten, wie die Geschichte heißt und den Namen der web-Seite. Nicht dass ich letzte Woche Zeit gehabt hätte, es zu lesen… Hoffentlich wird es diese Woche besser… Diesmal teilen wir aber nicht mit den Charakteren, weil sie letzte Woche auch nicht wollten ‚stur sei'. Wir behalten die 4 K (alle deine Sachen, die du hingestellt hattest beginnen schließlich mit ‚K') für uns ganz allein ‚anfang Kuchen zu ess'.
Und auch dir noch mal schönen Dank für die Review, heavenfly. Sarlena bleibt so hektisch (im Gegensatz zu Benu, der ja erwachsener werden wird… später), da das in ihrer Natur liegt. Ich mag dieses Monster (auch wenn ich sie nicht benutzen würde) und diese… ich weiß gar nicht genau, was es ist… Hysterie, Panik, Aufgekratztheit gehört einfach zu ihr in meiner Vorstellung. Und man wird davon so überrumpelt, dass man sie einfach gewähren lässt… Das geht auch Yami so. Zu dem Smaragdproblem… Ich konnte keinen grünen Farbuntergrund wählen, weil a) ein gewisses anderes Haus schon grün ist und b) sich das blöd mit grüner Stickerei gemacht hätte. Ein kleiner Hinweis, warum das Haus ‚Smaragd' heißt, gibt es jetzt gleich zum Anfang des Kapitels (besonders Anmerkung 1). Oh, und danke für das Eis 'großen Freundschatfseisbecher zwischen sich und Magician stell'
Magician 'murmel': Und dass die Fahne violett ist, hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass du Yugis Augenfarbe toll findest...
Annuket: Was du mir immer unterstellst... Ich sag nur: rot, blau, gelb und grün sind schon vergeben. Welche Farbe hätte ich nehmen sollen? Schwarz oder weiß wollte ich nicht, sondern richtige Farben... Orange? Nein danke. Braun? Nächstes bitte... Rosa? Na, das wäre ja super... 'sarkastisch'
Magician 'beschwichtigend': Ist ja gut, ist ja gut, das war nicht als Kritik gemeint. Ich wollt nur sagen, dass du diese Farbe halt gern magst und sie deshalb vielleicht unbewusst bevorzugt hast. ...jetzt bist du wieder böse auf mich...
Annuket: Gar nicht... Entschuldigung, ich bin etwas gestresst... 'Magician an sich drück und sie mit Eis fütter'
Magician: Schon ok. Hmmmm... 'schnurr'
Annuket 'sieht, dass Magician verzückt ist, grins': So und nun... 'umschau, ob auch keiner da ist' ...kann ich endlich mal wieder den Disclaimer machen' Also... 'wird plötzlich von Benu umgeflogen'
Benu: Haaaaaaaaaaaalllo. 'benutzt Annukets Bauch als Trampolin' Habt ihr wieder Kekse?
Annuket 'stöhn': ...
Benu 'hört auf und schaut sie verwundert an': Ist was nicht in Ordnung?
Magician 'ist wieder ansprechbar; nimmt Benu hoch und gibt ihm einen Keks': Sie ist nur ein wenig erschöpft. 'grins' Sag mal, Benu-chan, magst du nicht für sie den Disclaimer machen?
Benu 'flattert begeistert': Au ja, au ja! Das ist lustig... Annuket gehören weder Yugioh noch Harry Potter.
Magician: Sehr schön. 'gibt ihm vom Eis ab' So, und jetzt können wir, denke ich, mit dem Kapitel anfangen. Und solange die anderen lesen, sehen wir zu, dass wir Annuket wieder aufgepeppelt kriegen.

((...)) Magicians und/oder meine Anmerkungen
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: (Trevor)

Kapitel 4: Der erste Tag in Hogwarts

Am nächsten Morgen weckte Sarlena die drei mit ihrer panischen Stimme. „Es ist Zeit aufzustehen, na los. Schneller, Ihr werdet noch zu spät zum Frühstück kommen, hopp, hopp", rief sie und schüttelte Yamis nackte Schulter, da er ihr am nächsten war.

Verschlafen öffnete Yami seine blutroten Augen, richtete sich etwas auf und sah sich blinzelnd im Zimmer um. „Guten Morgen", nuschelte er Sarlena zu. Zufrieden, dass nun wenigstens einer der drei wach war, verließ die Elfe das Zimmer schnell wieder.

Yami küsste Yugis Stirn. „Guten Morgen, Aibou", sagte er liebevoll. Auch Yugi fiel es schwer, die Augen zu öffnen. Er schaute müde zu dem ehemaligen Pharao hoch, ehe er seinen Gruß erwiderte.

Nun wurde auch Kaiba wach und küsste seine beiden Geliebten. Sie standen auf und gingen ins Bad. Als sie wieder in ihr Schlafzimmer kamen und sich anzogen, fiel ihnen auf, dass an der Wand mit der Treppe eine weitere Steinplatte befestigt war. Auf ihr war der Drache((1)) abgebildet, der auch das Wappen des Hauses schmückte.

Während sie es anstarrten, kam Samantha in den Raum. „Ich bringe Ihnen Ihre Umhänge."

Die drei schauten sich zu ihr um. „Dieser Drache kann auch gerufen werden, nicht wahr?" fragte Kaiba.

Samanthas Blick wanderte zu dem steinernen Bild, und ein kleines, sanftes Lächeln spielte um ihren Mund. „Sein Name ist Agda. Als unser Haus entstand, bannte ihn unser Gründer in diesen Stein. Er ist noch stärker an das Haus gebunden als Sarlena und ich. Der eigentliche Wächter und Beschützer von Smaragd ist er. Doch da er sehr mächtig ist, und die anderen Gründer ihn für zu gefährlich hielten, wird er nur erwachen, wenn Schüler unseres Hauses ihn rufen, weil Gefahr für sie besteht."

„Verstehe", sagte Kaiba. Er und seine beiden Geliebten hatten nun ihre Umhänge angezogen.((2)) Sie folgten Samantha die Treppe hinunter.

Dort verbreitete Sarlena wieder Panik. Sie hastete im Raum hin und her und schien die Schulsachen der drei zu packen, so gut es eben ohne Kenntnis des Stundenplanes ging. Dabei flüsterte sie aufgebracht: „Unverantwortlich… wie soll man die Lehrbücher mitnehmen, wenn der Stundenplan noch nicht da ist?"

Miut, Scha und Benu versuchten vergeblich, weiterzuschlafen. :-:So geht das schon seit 2 Stunden:-, beschwerte sich Miut bei Yugi. :-:Sag ihr bitte, sie soll etwas leiser sein. Ich brauche meinen Morgenschlaf ebenso dringend wie mein Vormittagsschläfchen.:-:

„Dann geh doch hoch in unser Schlafzimmer. Da ist es bestimmt ruhiger", schlug Kaiba vor. Die drei Tiere erhoben sich müde von der Couch und gingen kraftlos die Treppe hoch.

Währenddessen schwebte Binns in den Raum. „Ah, Sie sind schon fertig. Bitte folgen Sie mir. Nach dem Frühstück in der großen Halle bekommen Sie Ihre Stundenpläne."

„Danke, Professor", sagte Yugi. Die drei Schattenmagier folgten dem Geist aus dem Zimmer und durch die Gänge des Schlosses.

„Der Schulleiter sagte mir übrigens, dass es hier immer noch dieses Spiel namens Quidditch gibt", hob Binns an. „Die Häuser stellen anscheinend Mannschaften auf, die dann gegeneinander spielen, um einen Pokal zu bekommen. Aber wie es aussieht, sind Sie nicht genug Spieler, um teilnehmen zu können. Vielleicht ist ein anderes Haus bereit, Sie für sich antreten zu lassen, wenn Sie es wünschen."

„Ach nein", erwiderte Yami. „Wir kennen das Spiel, aber wir finden es nicht so spannend." /Zumindest gegen normale Zauberer./

„Gut, gut", sagte der Professor. „Dann können Sie sich auch besser auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Wie ich erfahren habe, haben Sie bisher nur Bestnoten vorzuweisen, und ich hoffe sehr, dass das auch so bleibt. Im fünften Jahr stehen Ihnen wichtige Prüfungen bevor, und Sie werden viel zu tun haben."

Sie erreichten das Treppenhaus, und sofort schwang eine Treppe zu ihnen, ungeachtet der Schüler, die sich gerade auf ihr befanden. Fünf Minuten später kamen sie in die große Halle, in der schon einige Schüler waren und sich beim Frühstück unterhielten. Yami, Yugi und Kaiba setzten sich an ihren Tisch, auf dem sofort Essen erschien, das ein englisches Frühstück normalerweise beinhaltete. Sie bedienten sich, während Professor Binns zum Lehrertisch schwebte. Einige der Schüler beobachteten ihn verwundert, da sie ihn noch nie in der großen Halle gesehen hatten… oder sonst irgendwo außerhalb des Unterrichts.

Der Raum füllte sich allmählich, als immer mehr Schüler zum Frühstück erschienen. Schließlich betrat Malfoy die Halle, flankiert von Crabbe und Goyle. Als er die drei beim Frühstück sah, richtete er seine Schritte zielstrebig zu ihrem Tisch. „Hallo", begrüßte er sie. „Was war denn mit dem alten Hut los? Hat er zu viele Risse bekommen, dass er euch in dieses merkwürdige Haus einteilt?"

„Nein", erwiderte Yami. „Aber er konnte sich für keines der anderen Häuser entscheiden."

„Na ja, ist ja nicht eure Schuld", sagte Malfoy. „Seid froh, dass ihr nicht in Gryffindor gelandet seid. Das sind alles Heuchler dort."

„Also, das stimmt nun nicht ganz", mischte sich Yugi ein. „Es gibt auch nette Gryffindors. Und außerdem hat der Hut doch gesagt, dass die Häuser sich vertragen sollen, oder?"

Malfoys Gesicht verzog sich. „Wir sollen uns mit diesen Idioten vertragen, die ihre Nasen so hoch in der Luft haben, dass es ein Wunder ist, dass sie nicht schon die Atmosphäre verlassen haben? Schon die Vorstellung, mit Potter, dem Wiesel und ihrer Schlammblutfreundin Tee trinkend an einem Tisch zu sitzen, jagt mir kalte Schauer über den Rücken."

Yugi runzelte die Stirn. „Aber nur weil du drei nicht leiden kannst, heißt das doch nicht, dass alle blöd sind. Such dir doch jemanden, den du magst."

„Ja, ich zum Beispiel mag die da überhaupt nicht", sagte Yami und zeigte auf das schwarzhaarige Mädchen, das sie im Zug gesehen hatten und das gerade am Ravenclaw-Tisch Platz nahm. Sie sah immer wieder zu Kaiba herüber und als sich der CEO, Yamis Geste folgend, in ihre Richtung wandte, lächelte sie ihn süßlich an. Der eisige Blick, den er ihr daraufhin zuwarf, war alles andere als freundlich, und so schaute sie schnell wieder auf ihren Teller und konzentrierte sich auf ihr Frühstück, während sie mit ihrer Freundin tuschelte.

„Aber das heißt nicht", fuhr Yami derweilen an Malfoy gewandt fort, „dass ich niemandem aus dem Haus mag. Luna zum Beispiel schien mir sehr nett zu sein."

Malfoy drehte sich um und musterte den Ravenclaw-Tisch, wobei er allerdings auch einen kurzen Blick auf Snape erhaschte, der gerade am Lehrertisch Platz genommen hatte. „Luna? Kenn ich nicht. Aber egal. Wir sehen uns später. Ich will noch schnell frühstücken, ehe Snape uns unsere Stundenpläne gibt."

„Ok, bis später."

Die drei setzten ihr Frühstück fort. Gerade als sie fertig waren, kamen hunderte von Eulen in die große Halle geflogen und verstreuten dabei einen feinen Nieselregen, da sie wegen des heftigen Wolkenbruchs, der draußen niederging, völlig durchnässt waren. Die eigentlich nachtaktiven, klugen Vögel verteilten sich über die Tische, um Briefe und Päckchen abzuwerfen, die anscheinend durch Zauber mindestens zum großen Teil wasserabweisend waren, denn sie kamen erstaunlich trocken an. Am Tisch von Yami, Yugi und Kaiba landeten zwei Eulen. Die eine trug die Septemberausgabe des Klitterers und die andere den Tagespropheten. Kaiba steckte die Geldbeträge für die Zeitschrift und die Zeitung in die Lederbeutel der Eulen, die darum kämpften, jeweils die erste zu sein, und nach der Bezahlung die Halle wieder durch die oberen Fenster verließen, um zu ihrem nächsten Ziel zu fliegen.

Während Kaiba die Zeitung durchlas, kamen Professor Binns und Professor McGonagall zu ihnen an den Tisch, und der erstere reichte ihnen ihre Stundenpläne((3)). Kaiba legte den Propheten zur Seite und studierte wie seine Geliebten die Stundenverteilung.

„Die ersten drei Wochen können Sie verschiedene Wahlkurse besuchen", erklärte die stellvertretende Schulleiterin. „Bei uns wählen die Schüler diese bereits im dritten Jahr, aber sie konnten das natürlich nicht. Daher werden Sie in diesen Fächern noch einiges nachholen müssen, wenn Sie sich entschieden haben. Da in Japan ‚Pflege magischer Geschöpfe' fest zum Stundenplan gehört, werden Sie dieses Fach besuchen müssen, aber sie können sich noch ein oder zwei Kurse dazu wählen. Ich habe ihnen die Stellen freigelassen, in denen die Wahlstunden stattfinden."

„Welche gibt es denn noch?" fragte Kaiba.

„Die Wahlkurse sind Muggelstudien, Arithmantik, Alte Runen und", ihr Mund verzog sich abschätzig, „Wahrsagen."

„Können wir die Kurse einfach so besuchen?" fragte Yami.

„Ja", erwiderte die Lehrerin. „Ich habe Ihnen aufgeschrieben, wo sie stattfinden. Sagen Sie einfach dem Lehrer noch einmal vorher bescheid. Informieren Sie mich, wenn Sie sich entschieden haben. Sie haben, wie gesagt, drei Wochen Zeit."

„Wenn Sie später noch weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich an Minerva oder mich", sagte Binns. McGonagall nickte ihnen zu und ging zu ihrem Tisch, an dem sie scheinbar weitere Stundenpläne verteilte. „Wir sehen uns dann gleich im Klassenzimmer. Wie ich sehe, ist Ihre erste Stunde Zaubereigeschichte. Sie wollten auch eine AG anbieten, nicht wahr? Erinnern Sie mich nachher daran, Ihre Mitschüler darauf aufmerksam zu machen."

„Es wäre aber besser, diese erst stattfinden zu lassen, wenn wir unsere Kurse gewählt haben", sagte Yami.

„Ja, das ist auch wieder wahr", erwiderte Binns nachdenklich. „Wir sehen uns auf jeden Fall im Unterricht."

Sie verabschiedeten sich von dem Lehrer, der die Halle durchquerte und schließlich durch eine Wand den Raum verließ. „Mal sehen", sagt Yami auf japanisch, als sie alleine waren. „Nach Geschichte haben wir bei Snape-sensei eine Doppelstunde Zaubertränke, dann Mittagspause, eine Wahlstunde. Uh, und dann haben wir bei dieser Umbridge-Person. Ich hoffe, ihr Unterricht ist wenigstens gut."

„Lassen wir uns überraschen", erwiderte Yugi. „Aber wie machen wir das mit dem Wahlunterricht? Was wollt ihr tun?"

„Ich weiß nicht…", antwortete Kaiba. „Es klingt alles interessant. Warum trennen wir uns nicht und jeder besucht zunächst einen Kurs davon. Dann schaffen wir heute gleich drei."

„Gute Idee", stimmte Yami zu. „Da für Alte Runen sowieso ein Extrakurs stattfindet, der jeweils Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagabend((4)) ist, können wir uns vorher in der Bibliothek mit dieser Schrift und der dazugehörigen Sprache vertraut machen."

Yugi nickte nachdenklich. „Das sollten wir aber auch bei den anderen Fächern tun. Wir sollten Binns-sensei oder Snape-sensei fragen, wo die Bibliothek ist, damit wir in der Mittagspause wenigstens einführende Literatur anschauen können."

„Ok", sagte Kaiba entschieden. „Wir werden schließlich nicht eine ganze Stunde zum Essen brauchen."

Sie gingen zurück in ihren Gemeinschaftsraum und holten ihre Sachen. Dabei steckten sie auch gleich die Bücher für die Wahlveranstaltungen ein, die sie an diesem Tag besuchen wollten. Dumbledore hatte ihnen schon am frühen Morgen in weiser Voraussicht sämtliche Fachbücher über den bisherigen Lernstoff ihres Jahrgangs hinstellen lassen.

Als sie den Unterrichtsraum betraten, waren noch keine anderen Schüler anwesend. Unsicher setzten sich Yami und Kaiba zusammen an einen Tisch in der zweiten Reihe am Fenster, und Yugi nahm eine Bankreihe weiter vorn vor Yami Platz. Er drehte sich mit seinem Stuhl um, so dass er seinen Geliebten gegenübersaß. Während sie auf den Beginn des Unterrichts warteten, lasen sie die Bücher, die auch nicht besonders dick waren, so dass die drei schnell vorankamen.

Yugi hatte sich dafür entschieden, Wahrsagen auszuprobieren, während Yami Muggelkunde wählte und Kaiba Arithmantik. Während sie lasen, füllte sich der Raum mit ihren Mitschülern, die in Geschichte die Gryffindors und Hufflepuffs waren. In den geflüsterten Gesprächen der anderen Schüler waren die drei scheinbar ein heißes Thema, denn nicht nur ein Mal wanderten Blicke der unterschiedlichsten Natur zu ihnen. Einige lustvoll, bewundernd oder flirtend, andere auch verwirrt oder misstrauisch.

Kurz vor 9:00 Uhr waren die drei mit Lesen fertig und tauschten ihre Informationen aus. Als das erledigt war, sahen sie sich um und stellten fest, dass inzwischen fast alle Stühle belegt waren. Neville war einer der letzten, die in die Klasse stürmten, scheinbar ängstlich, zu spät zu kommen. Yugi winkte ihm zu, und der Gryffindor setzte sich strahlend neben ihn.

„Guten Morgen, Neville", begrüßten ihn die drei, wobei Kaiba das ‚guten' verschluckte.

„Guten Morgen", antwortete der Fünftklässler. „Ist ja ein echt seltsames Haus, in das ihr eingeteilt wurdet."

„Ja", antwortete Yugi. „Aber es ist schön da. Wir werden übrigens die ganze Zeit dem Hauptstundenplan der Gryffindors folgen, so dass wir viele Kurse zusammen haben werden."

„Wirklich? Das ist schön. Wobei unser heutiger Stundenplan--", begann er bekümmert, aber weiter kam er nicht, denn die Schulglocke läutete und die Tür zum Geschichtsraum flog krachend ins Schloss. Gleichzeitig schwebte Professor Binns durch die Tafel ins Klassenzimmer und breitete seine Unterlagen auf seinem Pult aus.

„In unseren nächsten Stunden werden wir uns mit dem höchst interessanten und komplexen Thema der Riesenkriege beschäftigen", begann er in seiner langweiligen, einschläfernden Unterrichtsstimme.

Fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn waren Yami, Yugi, Kaiba und Hermine die einzigen, die noch wach waren. Nevilles Blick war an Yugi vorbei zum Fenster gewandert.

Erst durch das Läuten der Glocke schreckten die meisten Schüler aus ihrem Halbschlaf oder ihren Träumen hoch. Auch Neville zuckte überrascht zusammen, bevor er seine fast leeren Seiten zusammenpackte. Yami, Yugi und Kaiba hatten sich nichts aufgeschrieben, hatten aber an jedem Wort des Lehrers gehangen. Die vier verließen gemeinsam das Klassenzimmer, und Neville führte sie auf den Hof, auf dem sich Schülergrüppchen für die Pause trafen.

„Das war eure erste Stunde an einer Zaubereischule, oder?" begann Neville das Gespräch.

„Ja", erwiderte Yugi. „Und es war gleich so spannend." Neville sah ihn verwundert an. „Auch wenn Binns-senseis Stimme etwas… monoton war."

„Aber dafür ist das Thema gut", stellte Yami fest. „Die Riesenkriege sind spannend. Gut, dass dafür etwas mehr Zeit eingeplant wurde."

„Ihr konntet ihm folgen?", fragte Neville ungläubig. „Ich muss später immer alles in der Bibliothek nachlesen. Allerdings ist Geschichte nicht unbedingt eines meiner starken Fächer."

„Aber Geschichte ist doch interessant", erwiderte Yami. „Nehmen wir beispielsweise die Riesenkriege. Darauf gehen doch aktuelle Probleme zurück, nämlich warum die meisten Riesen die Zauberer nicht leiden können. Sie wurden geführt, weil die Zauberer die Gebiete der Riesen verkleinern wollten. Zum einen ging es ihnen dabei um das Land an sich und zum anderen diente es dazu, die Muggel, die ihrerseits mehr Land erschlossen, nicht die Existenz von magischen Wesen und somit auch Zauberern wissen zu lassen."

„Genau", nickte Yugi. „Und selbstverständlich wollten die Riesen das nicht. Also wehrten sie sich. Wobei es eigentlich nur die Geschwister Öltarere und Funhitus sowie ihre Cousine Petgurt waren, die sich einfach nur weigerten, ihr Land zu verlassen. Daraufhin schickte der damalige Zaubereiminister von England, Funkulus, ein paar Auroren, die das wieder in Ordnung bringen sollten. Keine Seite gab nach, und schließlich töteten die Zauberer die drei Riesen."

„Doch dann ging es erst richtig los", erklärte Kaiba. „Der Streit eskalierte erst dadurch, denn die Mütter der drei, waren zwei der damaligen Anführerinnen der Riesen auf den britischen Inseln. Sie hatten sich zuvor zurückgehalten, weil Gutberta, die dritte und älteste der Schwestern, den Zauberern noch wohlgesonnen war, nachdem sie ihren Geliebten vor ihrem Lebensgefährten gerettet hatten. Da sie letzteren nicht mochte, freute sie sich sogar darüber, dass er dabei auch noch ums Leben kam, so dass sie mit besagtem Geliebten zusammen sein konnte. Doch der Tod ihres Neffen und ihrer Nichten versetzte Gutberta ebenso in Rage wie ihre Schwestern, und sie schafften es, eine Gruppe von 127 Riesen zu mobilisieren. Nie zuvor hatten sich so viele Riesen an einem Ort versammelt und auch noch vertragen."

„Und was passierte dann?" fragte Neville gespannt.

„Das wird der Stoff der nächsten Stunde sein", erwiderte Yugi lächelnd. „Binns-sensei hat sich etwas zu lange an den Beziehungen zwischen Riesen und Zauberern im Vorfeld aufgehalten und an der Beschreibung der Liebesgeschichte zwischen Gutberta und ihrem Geliebten. Aber für das Verständnis spielt das schließlich auch eine wichtige Rolle."

„Ich habe vom Unterricht nicht einmal die ersten 15 Minuten mitbekommen", stellte Neville fest und blickte beschämt zu Boden.

„Wenn du Hilfe brauchst, dann frag mich einfach", bot Yugi an. „Wir haben schon etwas im Voraus gelernt."

„Danke", erwiderte Neville. „Ich werde bestimmt darauf zurückkommen."

Die Schulglocke läutete und signalisierte den Schülern, dass es Zeit war, langsam in ihre Klassenräume zu gehen. Neville zuckte zusammen, als er sich erinnerte, was genau sie jetzt haben würden. Die drei bemerkten es. „Was hast du denn?" fragte Yami.

„Wir haben jetzt Zaubertränke", sagte Neville kleinlaut. „Das ist mein mit Abstand schlechtestes Fach. Professor Snape macht mich immer total nervös, und ich bin beim Brauen sowieso immer unkonzentriert."

„Ach, so schlimm ist es doch gar nicht", erwiderte Kaiba. „Du tust genau das, was im Rezept steht, und schon klappt es."

„Oder müssen wir etwa die Zutaten selbst auswählen und entscheiden, ob sie noch gut oder schon zu alt sind?" fragte Yugi panisch. „So etwas haben wir noch nicht geübt."

Yami drückte seinen Hikari kurz an sich. „Keine Sorge. Er ist schließlich ein Lehrer und wird den Schülern bestimmt helfen, wenn sie ein Problem haben."

Neville schien ihre Unterhaltung zu ignorieren und starrte zu Boden, tief in seine Gedanken und Ängste versunken. Trotzdem führte er die drei zielstrebig zum Kerker, wo sie sich vor die Klassentür stellten. Nach ihnen kamen nur noch Harry, Hermine und Ron, die hinter ihnen stehen blieben. Harry sah irgendwie deprimiert((5)) aus, während sich die beiden Vertrauensschüler von Gryffindor wegen irgendetwas stritten und somit in ihrer eigenen kleinen Welt waren.

Doch die drei Schattenmagier hatten nicht weiter Zeit, auf ihre Mitschüler zu achten, denn schon öffnete sich knarrend die Kerkertür. Die Klasse trat in das Verlies und setzte sich. Die Slytherins nahmen die vorderen Tische ein, während die Gryffindors die hinteren Plätze belegten. Yami, Yugi und Kaiba wählten Tische in der Mitte des Raumes. Schräg vor ihnen setzte sich Malfoy und neben Yugi saß wieder Neville.

Malfoy drehte sich um. „Hey, wie geht's? Was macht Schwabbel bei euch?"

„Schwabbel?" fragte Yugi verwirrt.

Malfoy zeigte auf den rundlichen Gryffindor. „Der da."

Die drei Schattenmagier schauten den Blonden böse an. „Sei nicht so gemein zu Neville!" sagte Yugi empört. „Er ist ein sehr guter Freund von uns."

„Das kann ich überhaupt nicht verstehen", erwiderte Malfoy. „Passt auf, dass die Dummheit dieses Tollpatsches euch nicht ansteckt. Er ist eine Schande für alle reinblütigen Zauberer."

Bevor einer von den dreien etwas erwidern konnte, schloss sich hörbar die Klassenraumtür hinter ihnen. Sofort drehte sich Malfoy um, nachdem Snapes unnötiges „Ruhe jetzt" durch den bereits totenstillen Raum hallte.

Er ging zügigen Schrittes zum Lehrerpult; sein Umhang bauschte sich wie immer hinter ihm, und er erweckte den Eindruck einer riesigen Fledermaus. „Bevor wir mit der heutigen Lektion beginnen", nach diesen Worten war er vorne angekommen und drehte sich zur Klasse um, „halte ich es für angebracht, Sie daran zu erinnern, dass Sie sich im nächsten Juni einer wichtigen Prüfung unterziehen werden, bei der Sie beweisen können, wie viel Sie über die Mischung und den Gebrauch von Zaubertränken gelernt haben. Dumm, wie ein Teil dieser Klasse zweifellos ist, erwarte ich dennoch, dass Sie wenigstens noch ein ‚Annehmbar' bei Ihren ZAGs schaffen, anderenfalls werden Sie… mein Missbehagen zu spüren bekommen."((6))

Sein Blick blieb an Neville hängen, der heftig schluckte. Yugi sah ihn besorgt an, schaute dann aber missgünstig zu Snape, der nun seinerseits schluckte. /-/Das ist aber keine sehr aufmunternde Rede, sondern klingt eher nach einer Drohung. Wie kann er so etwas tun? Nicht jeder kann gut in jedem Fach sein./-/

/Da hast du Recht. Andererseits ist das vielleicht seine Art zu versuchen, auch noch den letzten Schüler zu motivieren./

Snape hatte sich sofort von Neville und den drei Schattenmagiern abgewandt und starrte weiter im Klassenraum umher, während er weiterredete: „Nach diesem Schuljahr werden natürlich viele von Ihnen nicht mehr bei mir studieren." ‚Und zu meiner Erleichterung werden es vermutlich auch die drei Japaner nicht mehr sein, weil das Austauschjahr dann vorbei ist. Ich kann es gar nicht abwarten.' „In meine UTZ-Zaubertrankklasse nehme ich nur die Allerbesten auf, was heißt, dass einige von Ihnen sich mit Sicherheit verabschieden werden." Seine Augen richteten sich auf Harry, der seinen Blick finster erwiderte.

/'/Ich spüre starke Spannungen zwischen den beiden. Und auch ein großer Teil des restlichen Kurses. Nicht viele scheinen das mit den UTZs versuchen zu wollen./'/

/-/Irgendwie scheint fast die ganze Schule in mindestens zwei Lager gespalten zu sein. Hört dem Hut denn niemand zu/-/

/Ich glaube, das liegt tiefer. Das geht bestimmt schon über Generationen, wenn nicht sogar Jahrhunderte so. Du weißt so gut wie ich, dass Vorurteile schwer abzubauen sind./

„Aber bis zu diesem glücklichen Moment des Abschieds", fuhr der Zaubertrankmeister indes sanft fort, „haben wir noch ein Jahr vor uns und so rate ich Ihnen allen, ob Sie es mit UTZ versuchen wollen oder nicht, Ihre Anstrengungen darauf zu konzentrieren, das hohe Abschlussniveau zu halten, das ich inzwischen von meinen ZAG-Schülern erwarte."

Er schenkte den meisten des Kurses ein fieses Lächeln, das sofort erstarb, als er sah, dass Yami die Hand gehoben hatte. ‚Oh nein, einer des Trios hat eine Frage. Ob ich es riskieren kann, ihn zu ignorieren?' überlegte er. ‚Andererseits, wer weiß, was er und seine Freunde tun würden, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen, oder was sie nach dem Unterricht mit mir machen würden.' „Sie haben eine Frage, Mr. Muto?"

Alle schauten Yami an, als wäre er lebensmüde. Als Nicht-Slytherin in Snapes Unterricht eine Frage zu stellen, war in etwa so, als versuchte man, einem wütenden Drachen sein Ei zu stehlen. „Ja", erwiderte Yami. „Ich wollte nur wissen, ob wir vorher üben, wie die Prüfung ablaufen könnte. Ich bin sicher, dann wäre die Klasse nicht so nervös, wenn es zur eigentlichen Prüfung kommt."

„Das können wir später im Jahr tun. Ich hatte sowieso vor, einige Hausaufgaben nach ZAG-Niveau zu kontrollieren", erwiderte Snape. „Aber auch ohne das würde ich erwarten, dass alle in der Klasse mindestens ein A erreichen. Da dies nun geklärt ist, kommen wir zum Thema der heutigen Stunde. Heute mischen wir ein Gebräu, das bei den Zauberergrad-Prüfungen häufig verlangt wird: den Trunk des Friedens, einen Zaubertrank, der Ängste lindert und Aufgeregtheit dämpft. Aber Vorsicht: Wenn Sie mit den Zutaten allzu sorglos umgehen, werden Sie mit Ihrem Trank einen tiefen Schlaf auslösen, aus dem manche nicht mehr erwachen werden, also achten Sie darauf, was Sie tun." ‚Oh, warum können nicht die drei Austauschschüler den Trank in diesem letzten Zustand zu sich nehmen? Und vielleicht auch gleich Potter und seine nervenden Spießgesellen.'

Snape holte seinen Zauberstab hervor und schnippte gegen die Tafel. „Die Zutaten und die Zubereitung stehen hier an der Tafel, und Sie finden alles, was Sie brauchen, im Zutatenschrank." Mit einem weiteren Schwung des Stabes öffnete sich der Schrank. „Sie haben anderthalb Stunden … fangen Sie an."

Die Schüler holten ihre Kessel, die in einem Extraschrank standen, und begaben sich dann zu den Schränken mit den Zutaten. Nachdem sie alles zusammen hatten, begannen die drei Jungen ihre Tränke.

Snape glitt durch das Klassenzimmer wie ein riesiger dunkler Schatten. Ab und zu half er einem Slytherinschüler, aber meistens schaute er nur in die Kessel und beobachtete die angestrengt arbeitenden Schüler. Schließlich hatte er die Mitte des Klassenzimmers erreicht und huschte bei Kaiba vorbei. „Snape-sensei?" sprach ihn dieser an.

Der Zaubertranklehrer zuckte leicht zusammen und wandte sich dem CEO zu. „Ja, Mr. Kaiba?"

„Mich interessiert, warum dieser Trank in den ZAGs noch immer beliebt ist", erwiderte er, während er der Beschreibung entsprechend seinen Trank viermal im Uhrzeigersinn mit seinem Zauberstab umrührte. „Der Kunsel-Trank ist doch wesentlich leichter zu brauen und hat die gleichen Eigenschaften."

„Der Kunsel-Trank wurde erst vor 8 Jahren entwickelt. Daher ist er noch nicht im Lehrplan", sagte Snape, während er Kaiba dabei beobachtete, wie er routiniert die fünf Tropfen Efeusirup dem Trank hinzufügte. „Neue Tränke brauchen normalerweise eine Testphase von 20 Jahren, bevor überlegt wird, ob sie im Unterricht vorkommen sollen. Außerdem halte ich es für wichtig, dass auch traditionelle Tränke gelehrt werden. Aber jetzt schlage ich vor, Sie widmen wieder Ihre volle Aufmerksamkeit Ihrem Trank. Bisher scheint er perfekt ausgeführt zu sein."

Der Kommentar veranlasste so gut wie alle Schüler, die beiden mit offenem Mund anzustarren. So gut wie nie hatten sie Snape irgendjemanden loben hören, schon gar nicht jemanden, der nicht in seinem Haus war. „Und was ist hier so interessant?" pflaumte Snape den Rest der Klasse an. „Achten Sie besser auf Ihre Tränke. Auch wenn das bei den meisten von Ihnen schon jetzt vergebliche Mühe ist."

Sofort schauten die Gryffindors und Slytherins wieder auf ihre Tränke, und Snape durchschritt weiter die Bankreihen. Als die Doppelstunde sich ihrem Ende näherte, stieg wie bei richtiger Ausführung des Trankes zu erwarten, silberner Dampf von den Kesseln der drei Schattenmagier auf.

Während sie die letzten Schritte zur Verfeinerung des Trankes vornahmen, piesackte Snape am hinteren Ende des Raumes Harry, was damit endete, dass er den Trank des Gryffindors verschwinden ließ. Dann drehte er sich um und sagte, während er wieder nach vorne ging: „Jene von Ihnen, die tatsächlich in der Lage waren, die Rezeptur zu lesen, füllen nun ein Fläschchen davon ab, beschriften es deutlich lesbar mit ihrem Namen und bringen es zur Erprobung nach vorne zu meinem Pult. Hausaufgabe: Zwölf Zoll Pergament über die Eigenschaften von Mondstein und seine Anwendungen in der Zaubertrankbereitung, Abgabe am Donnerstag."

Sie taten wie ihnen geheißen, füllten die Fläschchen und schrieben ihre Namen darauf. Sie halfen Neville, dessen Trank es irgendwie geschafft hatte, die Konsistenz von frischem Zement zu erlangen, diesen aus dem Kessel zu schaben. Als sie ihre Tränke nach vorne brachten, begnügte sich Snape damit, Neville einen verächtlichen Blick zuzuwerfen, im Gegensatz zu den bissigen Kommentaren, die er normalerweise gemacht hätte. Doch sofort danach wurde er abgelenkt, weil Goyles Umhang Feuer gefangen hatte, nachdem sein ‚Trank des Friedens' sein Fläschchen zum Zerplatzen gebracht hatte und so die Flüssigkeit auf besagtem Kleidungsstück gelandet war.

Während Snape das Feuer löschte und Goyle von dem Lehrer und den restlichen Slytherins umsorgt wurde, packten die anderen Schüler ihre Sachen und verließen das Klassenzimmer. In der großen Halle verließ Neville sie und ging zum Gryffindortisch, während Yami, Yugi und Kaiba an ihrem Haustisch Platz nahmen. Sie aßen zu Mittag, wobei sie gleichzeitig hinter ihren jeweiligen Büchern verschwanden.

Danach gingen sie noch kurz in ihren Gemeinschaftsraum, wo sie die Bücher für den ersten Teil des Tages ablegten und die für den zweiten Teil an sich nahmen. Auf dem Weg zum Unterricht trennte sich zuerst Yami von seinen beiden Geliebten mit einem langen Kuss, da Muggelkunde im ersten Stock stattfand und er somit im Gegensatz zu Yugi und Kaiba nach unten musste. Ein Stockwerk höher trennten sich die beiden dann auch, allerdings nur mit einem kleinen Kuss, da sie andere Schüler kommen hörten.

Fortsetzung folgt…

Anmerkungen

((1)) Das ist natürlich auch ein Duelmonster und zwar der ‚Schimmerdrache #2' (englisch ‚Lusterdragon' und japanisch ‚Smaragddrache').
Magician: Ich weiß leider nicht mehr, ob sie da auch den englischen Begriff ‚Emerald Dragon' genommen hatten, ist aber wahrscheinlich. Kann mir mal jemand erklären, warum die in Amerika Namen, die im Original schon in Englisch waren, noch umändern mussten? Nimm nur mal den ‚Chaos Soldier', der im Englischen zum ‚Black Luster Soldier' wurde. ‚kopfschüttel' Die spinnen doch…
Annuket: Wie auch immer, die ATK sind 2400 und die DEF 1400. Der Text lautet: „Dieser Drache ernährt sich von Smaragden. Nur wenige können von seiner Schönheit berichten, die sogar dann noch bezaubert, wenn man von diesem Monster angegriffen wird." … Und ich muss sagen, der Drache ist wirklich hübsch, und in diesem Fall könnte ich Hagrids Begeisterung für Drachen durchaus nachvollziehen.

((2)) Magician: Haben sie sich vor Samanthas Augen umgezogen? Oder hatten sie ihre normalen Klamotten schon an? Ich verstehe diesen ganzen ‚Umhang-Kram' sowieso nicht. Ich meine, die können doch bei HP nicht nur diese dünnen Hemdchen anhaben, oder?
Annuket: Ich habe das immer so verstanden, dass sie normale Sachen unter den Umhängen tragen. Ich persönlich bin der Meinung, sie tragen, zumindest wenn sie Schule haben, wirklich eine Schuluniform, worüber der Umhang als Teil kommt (wie es mir zumindest vom ersten HP-Film im Gedächtnis ist, auch wenn sie es, so weit ich mich erinnere, später ändern). Wenn sie allerdings keine Schule haben (also an den Wochenenden) tragen sie unter den Umhängen normale Kleidung. Soweit ich mir diese Szene also vorgestellt habe, tragen Yami, Yugi und Kaiba schon die Kleidung, die unter dem Umhang wäre/ist, als Samantha eintritt.
Magician: Ich find das alles trotzdem furchtbar verworren. Aber daran ist der Übersetzer schuld. Wie kann man das englische Wort ‚robe' mit ‚Umhang' übersetzen? Vielleicht dachte er, dass die Leute mit dem Wort ‚Robe' nichts anfangen können.
Annuket: Ich weiß, was du meinst. Aber andererseits gibt es im fünften Band einen Hinweis: im Rückblick über Snape, wo er von James gequält wird, und da steht eindeutig: ‚Einen Lichtblitz später hing Snape kopfüber in der Luft, der Umhang war ihm über den Kopf gerutscht und man konnte magere, bleiche Beine und eine angegraute Unterhose sehen.' (S. 761) ‚schnief, armer Snape; Snape knuddel woll' Wie auch immer, das zeigt, dass man eigentlich nichts drunter haben muss. Aber ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung und lasse sie was drunter haben, schon damit ihnen nie so etwas passiert wie Snape…

((3)) Magician: Kann Binns als Geist überhaupt stoffliche Dinge berühren?
Annuket: Ich bin nicht sicher, aber ich denke schon… zumindest, wenn er es will. Allerdings erinnere ich mich nur, dass Peeves mal Dinge berührt, aber ich denke mal, die anderen Geister können das auch, aber machen es nur nicht.
Magician: Stimmt, Binns muss ja schließlich auch irgendwie seine Arbeitsmaterialien im Unterricht benutzen können. Von der Korrektur der Haus- und Klassenarbeiten mal ganz zu schweigen.

((4)) Annuket: Ich bin mir nicht sicher, aber ich behaupte mal einfach, sie hätten in jedem ihrer Fächer jeweils 3-4 Unterrichtsstunden pro Woche. Ich habe einen Stundenplan zusammengestellt (Montag und Dienstag aus HP-DODP, Mittwoch ist schwammig und Donnerstag und Freitag nicht beschrieben… Wenn man am Freitag mal davon absieht, dass er furchtbar sein soll…). Trotzdem habe ich mit viel Mühe hier den Stundenplan Yamis, Yugis und Kaibas zusammengestellt.

Montag: Geschichte, 2x Zaubertränke, Wahlpflicht (bei Harry + Ron Wahrsagen), 2x Verteidigung

Dienstag: 2x Zauberkunst, 2x Verwandlung, Pflege mag. Geschöpfe, Kräuterkunde

Mittwoch: Wahlpflicht, 2x Verwandlung, 2x Pflege mag. Geschöpfe, 2x Alte Runen, (2 Stunden Astronomie ab 20 Uhr)

Donnerstag: 2x Kräuterkunde, Wahlpflicht, Zauberkunst, Geschichte, Alte Runen

Freitag: 2x Zaubertränke, 2x Verteidigung, Geschichte, Zauberkunst, Alte Runen

Magician: Wenn ich daran denke, wie lange das gedauert hat... Die gute Frau Rowling hätte ruhig ein bisschen ordentlicher sein können. Ich glaube immer noch, dass bei ihren Beschreibungen so einiges durcheinander geht.

((5)) Annuket: Er dachte gerade auf dem Weg zum Kerker, dass es ein Glück wäre, wenn er mit Cho wenigstens zwei Minuten reden könnte, mit Ron und Neville als seinen Freunden. … Hormone…
Magician: Die beiden haben aber auch ein miserables Timing, da muss ich dem ‚armen' Ich-mache-die-gesamte-Pubertät-in-einem-Jahr-durch-Harry schon Recht geben. Gerade Ron macht sich immer dann besonders zum Affen, wenn Cho in der Nähe ist. ‚fies grins' Ich fand's gut...

((6)) Ich habe mich dazu entschieden, in diesem Fall die Stunde, soweit sie in ‚Harry Potter und der Orden des Phönix' steht, abzuschreiben. Wer das Original nachlesen möchte, tue das bitte auf Seite 274-277. Aber ich finde es blöd, wenn man das Buch neben sich liegen haben muss, um die Szene vollständig zu haben, darum die vielen Kopien. Muss ich noch mal sagen, dass mir das Buch nicht gehört?

Magician 'hat Annuket inzwischen an den Tisch gesetzt und hält ihr heißen Kakao unter die Nase': Wenn das nicht hilft, bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende. Hey, Annuket, wir sind mit dem Kapitel durch. 'keine Reaktion' Benu-chan futtert gerade deinen Anteil vom Süßkram.
Annuket 'schreckt hoch': Neeeeeeeeeeeeiiin.
Magician 'besorgt': Bis du wieder bei uns?
Annuket: Was war denn los? 'sieht Benu' Ach ja... Sind wir schon durch?
Magician 'nickt': Das sagte ich gerade. Benu-chan hat für dich den Disclaimer gemacht und mir ganz brav geholfen, dich wieder aufzuwecken. Also hab ich ihm einen Teil unserer Verpflegung gegeben. Offensichtlich hat Yami ihm gesagt, wo die Sachen letztes Kapitel herkamen. 'wirft einen Blick auf den jungen Phönix' Meinst du, er wird jetzt öfter herkommen?
Annuket: 'flüstert' Weiß nicht.
Magician 'drückt ihr Kuchen in die Hand' Hier, das richtet dich bestimmt wieder auf. Aber meinst du nicht, wir sollten jetzt zum Schluss kommen?
Annuket: Ja, das ist eine gute Idee. Also dann... Bis nächste Woche.