Annuket: Und wieder ist eine Woche rum (seit dem letzten update), und mein neues Kapitel ist da… Für mich heißt dass, ich habe jetzt die letzte Woche Latein ‚durchatme'… Was mich zu einem Problem bringt: Ich muss noch zwei Hausarbeiten schreiben (insgesamt etwa 40 Seiten wissenschaftlich schreiben und vorher natürlich Literatursuche und Lesen…). Und da ich zumindest für die eine einen Abgabetermin habe, der relativ bald ist, werde ich vermutlich die nächsten Wochen nicht wirklich viel Zeit zum Schreiben haben (weil ja auch das neue Semester beginnt). Nun also meine Frage (nicht dass ihr es euch nicht vermutlich schon denken könnt). Soll ich die nächsten Kapitel trotzdem wöchentlich veröffentlichen oder zu einem 2-Wochenrhythmus übergehen, um den ‚Puffer', den ich habe, nicht zu stark schrumpfen zu lassen? Ich bin beim Schreiben im Moment erst bei Kapitel 13 (ungefähr 1/3 habe ich schon davon), dass heißt also 7 Wochen habe ich noch definitiv, oh und Kapitel 2 von ‚MdS', also eigentlich 8 Wochen. Eure Entscheidung…
Doch nun zu den erfreulichen Dingen (zumindest für
mich) ‚grins'. Vielen Dank für die Review, Dax. Und dir auch
Claudia. Ich hoffe, du hast/hattest Spaß im Urlaub. Das
Programm hat zwar wieder die Seite rausgenommen, aber ich habe die
Geschichte ja auf FFnet gefunden. Gelesen habe ich nur bis Kapitel 13
und ich werde auch nicht weiter lesen. Irgendwie gefiel mir dieses
HPGW-Päarchen nicht so gut (obwohl ich es im Buch mochte),
vielleicht weil sie/er zu Anfang sagte, es werde HPDM (oder hab ich
was falsch verstanden? Ich habe ins letzte Kapitel geschaut und da
war auf jeden Fall HPGW). Vielleicht hat mich aber auch nur Luna
gestört. Ich liebe Luna, sie ist einfach nur toll, aber ich fand
sie reichlich OOC. Beim besten Willen kann ich mir nicht Luna
vorstellen, die laufend schluchzt und heult. Selbst wenn sie sieht wie
Dean (war das Dean? Bin mir nicht mehr sicher) von einem Dementor
geküsst wird. Das entspricht absolut nicht meinem Bild von ihr
(oder ist mein Bild hier das verdrehte? Egal…). Auf jeden Fall
danke für den Hinweis auf die Geschichte. Ich bin erleichtert,
dass das ja bei weitem nicht so ist wie bei mir (aber ist ja auch ohn
YGO).
Magician: Also, mein Bild von Luna ist geht auch eher in die Richtung 'cool und schwer aus der Fassung zu bringen'. Na ja, eigentlich kein Wunder, so wie sie immer neben sich steht...
Luna 'taucht plötzlich neben den beiden auf': Wer steht neben sich?
Magician 'zuckt zusammen': Äh... Nicht so wichtig... Was zum Teufel machst du denn hier?
Luna: Vater hat einen sehr kleinen anonymen Artikel für sein Magazin bekommen, in dem steht, dass Annuket weder Harry Potter noch Yugioh gehört. Bevor er das veröffentlichen will, sagte er aber, ich solle euch fragen, ob das stimmt, da ich euch ja kenne.
Magician 'nickt': Ja, es stimmt.
Annuket 'schmollt leicht': Ooooch, das wollte ich doch sagen... Aber andererseits mag ich Luna zu gerne, als das ich ihr böse sein könnte. 'gibt Luna Keks' Danke, meine Liebe.
Luna 'schaut Keks an': Wow, ein Lockmittel für Schrumpfhörnige Schnarchkackler! Danke. Das muss ich gleich ausprobieren. Bis später, ich bin dann im Wald. 'Luna entschwebt, Annuket und Magician starren ihr fassungslos hinterher'
Magician 'blinzelt, wirft Annuket einen unsicheren Blick zu': Wir fangen jetzt an, oder? 'starrt wieder in die Richtung, in die Luna verschwunden ist'
Annuket 'etwas neben sich': Ja, anfangen ist gut...
((...)) Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/
Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch
wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut
(Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas
Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange,
heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte,
heiliges Tier von Hu und Hauet)
Diesem Kapitel liegen die Seiten 279-282 von ‚Harry Potter und der Orden des Phönix' zugrunde.
Kapitel 5: Wer die Wahl hat…
Yami betrat den Klassenraum, der bei seiner Ankunft bereits mit den anderen Schülern des Kurses gefüllt war. Er schaute sich um, und schon kam ein kleiner Mann, scheinbar kurz vor der Rente, auf ihn zu((1)). „Guten Tag, junger Mann", begrüßte er ernst den Jahrtausende alten Pharao und starrte missbilligend seine Frisur an.
„Guten Tag", erwiderte Yami. „Bin ich hier richtig für Muggelkunde?"
„Ja, das sind sie in der Tat", erwiderte der Mann. „Sind Sie einer der Austauschschüler?"
„Ja, das bin ich", erwiderte Yami. In dem Moment läutete es.
„Nun setzen Sie sich schon", sagte der Mann ungeduldig. „Sie halten den ganzen Unterricht auf."
Yami schaute sich im Klassenraum um. Am nächsten Tisch bedeutete ihm ein Mädchen, dass er sich neben sie setzen solle. Da es keine einzelne freie Bank mehr gab und es ihm relativ egal war, neben wem er saß, nahm er die Einladung an. Er erinnerte sich auch vage, dass er sie schon einmal im Vertrauensschülerabteil gesehen hatte.
Doch kurze Zeit später bereute er es, sich zu ihr gesetzt zu haben. „Hallo", hauchte sie, mit ihren Augen klimpernd. „Dein Name ist Yami, nicht wahr?" Yami nickte. „Ein schöner Name. Fast so schön wie deine Augen."
Inzwischen war der Lehrer nach vorne gewackelt und hatte sich wieder zu der teilweise gelangweilten Klasse umgedreht. „Miss Abbott", fuhr der Lehrer sie von vorne an. „Es ist Unterrichtszeit."
„Verzeihung, Professor Timor((2))", sagte sie leise.
Er räusperte sich und begann dann: „Sie sind Vertrauensschülerin, also reißen Sie sich zusammen." Er ließ seinen Blick durch die Klasse schweifen. „Und das gilt für Sie alle. Die ZAGs stehen Ihnen bevor, und ich erwarte gute Ergebnisse. Mein Fach wurde schon von vielen auf die leichte Schulter genommen, aber Sie unterliegen einem Irrtum, wenn Sie glauben, man könnte hier ohne Arbeit gute Noten holen. Auch bei mir gibt es ZAGs nur mit viel Fleiß. Lassen Sie ihre Hormone und Teenagerproblemchen vor der Tür, denn hier herrscht strenge Ordnung. Aber nun zum Thema: Nachdem wir uns im ersten Jahr ausführlich mit der Kindheit und dem Familienleben der Muggel beschäftigt haben und im zweiten Jahr mit verschiedenen Verhaltensweisen der Erwachsenen, widmen wir uns nun der schwierigen Phase, die zwischen diesen beiden Stufen liegt. Ich werde versuchen, Ihnen die so genannte Teenagerkultur der Muggel vorzustellen."
Er schaute sich in der Klasse um und seufzte, als bedauere er es zutiefst, den Schülern dies zumuten zu müssen. „Ich würde es Ihnen gerne ersparen, aber Sie müssen wissen, was da draußen vor sich geht. Sie müssen die Unsitten kennen, denn schließlich müssen auch Zauberer sich ab und zu unter die Muggel mischen. Außerdem werden solche Dinge bei den ZAGs leider auch verlangt." Die Schüler, die nicht schliefen, sondern den alten Zauberer gebannt beobachteten, zuckten zusammen. „Die Teenager der Muggel, sie…" Er stockte theatralisch.
„Bitte sagen Sie es uns, Professor", bat ein Junge mit glatt gekämmten Haaren, dessen ganze Erscheinung absolute Ordnung wiederspiegelte, aus der ersten Reihe gespannt und furchtsam.
„Sie sind so mutig, Mr. Junkins. Ihr Streben nach Wissen ist stärker als Ihre Angst" sagte der alte Mann gerührt. „5 Punkte für Hufflepuff. Aber Sie haben Recht. Ich muss es Ihnen sagen, obwohl ich es ihren unschuldigen Ohren eigentlich nicht zumuten will." Er verfiel in Flüsterton: „Es gibt verschiedene Gruppen. Heute wollen wir uns mit einer der merkwürdigsten, aber im Vergleich mit den anderen noch relativ harmlosen beschäftigen. Mitglieder dieser Gruppe binden sich zu Tausenden Blumenkränze ins Haar. Natürlich ist das nicht weiter schlimm. Aber Sie tun auch Dinge, die in die Ehe gehören, einfach so mit wildfremden Menschen..." Die Mädchen und Jungen, die ihm wirklich zuhörten, sahen so aus, als wären sie an diesem Thema äußerst interessiert. Sie waren schließlich auch Teenager und hofften darauf, dass dem Professor im Eifer des Gefechts vielleicht ein oder zwei delikate Details oder zumindest Andeutungen davon entwischten. Jene hingegen, die nicht zuhörten und weiter hinten saßen, schauten nicht einmal auf, sondern malten weiter gelangweilt in ihre Hefte.((3))
„Ja, ja", seufzte Professor Timor, der die Neugier der Schüler noch immer für mutigen Wissensdurst hielt. „Ich würde Ihnen gerne mehr ersparen, aber es muss sein. Diese jungen Menschen tun, was sie wollen und beachten keine der alten Regeln mehr. Aber damit noch nicht genug, es scheint nach neuesten Forschungen Sitte zu sein, dass…", er schluckte, „...sie sich dabei auch aus dem Schutz des Elternhauses entfernen und in mehr oder weniger großen Gruppen durch das Land ziehen, um andere zu überzeugen, mit ihnen zu gehen. Und sie erhalten mit ihrem zweifelhaften Motto von ‚Liebe und Frieden' immer neue Mitstreiter."
„Das ist ja schrecklich", rief ein Mädchen, das so tat, als wäre es geschockt, doch hatte Yami im Gegensatz zu dem Professor gemerkt, dass sie sich mit ihren Freundinnen schon die ganze Zeit über den Lehrer lustig machte. „Was sollen wir tun, wenn uns solche Muggel begegnen?"
Timor sah zunächst diese Schülerin und dann die restlichen Schüler der ersten drei Reihen, also diejenigen, die ihm tatsächlich zuhörten, warnend an. Dass die Mädchen hinter vorgehaltener Hand über ihn lachten und auch die Jungen nur nachlässig ein breites Grinsen unterdrückten, entging ihm dabei völlig. „Seien Sie stets vorsichtig, vermeiden Sie es, alleine aus dem Haus zu gehen, und informieren Sie immer ihre Eltern darüber, wann Sie weggehen und wohin. Wenn Sie aber doch einmal alleine unterwegs sind, vielleicht in den Sommerferien oder so, und einer solchen Gruppierung begegnen, dann verhexen Sie sie am besten. Und dann laufen Sie so schnell wie möglich weg. Oder Sie apparieren, wenn möglich."
Yami schaute ihn nur die ganze Zeit verdutzt an. Schließlich hob er zögernd seine Hand. „Ja? Sie wollen etwas fragen?" erkundigte sich der Lehrer und wackelte in Richtung des Tisches, an dem Yami saß.
„Nun ja, ich frage mich nur gerade, von wann ihre Studie ist", erwiderte Yami. „Ich lebte bis vor kurzem unter Muggeln und mir ist nichts Derartiges bekannt."
„Oh, Sie armer Junge", erwiderte der Lehrer. „Ich hatte es mir schon gedacht. Ihre Haare sind ein Anzeichen dafür, dass Sie einer anderen Gruppe angehören. Später im Semester werden Sie alles über die Ihre erfahren, und ich bin sicher, dass wir Ihnen helfen können, sich von der Gehirnwäsche zu befreien, unter der die Muggelteenager stehen."
„Ich stehe unter keiner Gehirnwäsche", erwiderte Yami verärgert.
Timor schüttelte traurig seinen Kopf. „Natürlich nicht", sagte er und klang dabei wie ein Psychiater, der zu einem geistig verwirrten Patienten sprach. „Es wird alles gut", sagte er und legte seine Hand auf Yamis, während Hannah die Gelegenheit nutzte und einen Arm um seine Schulter legte.
„Vertraue Professor Timor", sagte sie. „Er erforscht die Muggel schon sehr lange und kennt die Wahrheit über sie."
„Aber wie gesagt, ich bin noch nie solchen Menschen begegnet", erwiderte Yami. „Es gibt Leute, die sich ganz in Schwarz kleiden und sich schwarz und weiß schminken, es gibt Leute, die sich ihre Frisuren bunt färben und in zerrissenen Kleidern rumlaufen und vieles mehr. Aber dass sie sich Blumenkränze aufsetzen, ist mir neu."
„Nun ja", sagte Timor nachdenklich. „So weit ich weiß, ist diese Sitte in Japan auch nicht so verbreitet. Aber da gibt es so viele andere merkwürdige Auswüchse der ‚Teenagerkultur'. Und eines haben sie alle gemein", er drehte sich wieder zur Klasse, „und das betrifft Sie alle, denn Sie dürfen sich nicht von ihnen verführen lassen. Alle diese Gruppen locken neue Opfer mit Versprechen von individueller Freiheit und rufen dazu auf, Ihre Eltern und die Traditionen zu missachten."
Professor Timor erzählte ihnen im Rest der Stunde weitere Schauermärchen über die ‚Jugendkultur der Muggel' und forderte sie dazu auf, als Hausaufgabe Auszüge aus einer bestimmten Muggelzeitschrift zu lesen. Die grobkörnigen Fotos und die vergilbten Seiten ließen keinen Zweifel daran, dass sie mindestens 40 Jahre alt sein musste. Kopfschüttelnd packte Yami seine Sachen zusammen. Er wollte nur noch so schnell wie möglich zu seinem nächsten Kurs, um endlich wieder mit seinen Geliebten zusammen sein zu können.
Hannah hatte sich ebenfalls erhoben und begonnen, ihre Sache zu packen. Sie folgte Yami aus dem Klassenraum und durch verschiedene Gänge der Schule. „Yami, ich würde gerne mehr über dich erfahren", sagte sie, sobald der Muggelkunderaum hinter ihnen lag.
„Ja? Was denn zum Beispiel?" fragte Yami, der ihr trotz ihres aufdringlichen Verhaltens vorher eine Chance geben wollte.
„Nun…", überlegte sie. „Was machst du gerne?"
„Am liebsten mag ich Spiele. Ganz besonders Duelmonsters, ein Kartenspiel", erwiderte der Pharao.
Hannah blickte zu Boden. „Für die meisten Spiele interessiere ich mich nicht. Was hältst du von Schokofroschkarten? Ich habe eine ganze Menge. Vielleicht könnten wir tauschen."
„Um ehrlich zu sein, die finde ich nicht ganz so spannend. Um die Infos auf den Karten zu bekommen, kann man auch einfach ein paar Bücher lesen und weiß danach mehr. Und sammeln nur um des Sammelns willen ist nicht so ganz mein Fall."
„Und sonst gibt es nichts, was du gerne machst?" fragte Hannah.
„Nein, Spiele sind meine große Leidenschaft, und ich langweile mich nie dabei", erwiderte Yami und wurde dann plötzlich rot. Als Hannah ihn daraufhin neugierig ansah, setzte er verlegen hinzu: „Es gibt da schon noch was... aber das tue ich nur mit jemandem, den ich liebe..."
Hannah nickte enttäuscht und seufzte. „Dann hast du also schon eine Freundin?"
„Ja", erwiderte Yami ausweichend. Das entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, aber sie musste ja nicht alles wissen. „War es das, was du eigentlich wissen wolltest?"
„Nun ja, viele von uns Mädchen fragen sich das", erwiderte sie leicht beschämt, wagte aber trotzdem, weiterzufragen „Und was ist mit deinem Bruder und eurem Freund?"
Yami sah sie warnend an. „Sie sind vergeben. Mehr als freundschaftliche Gefühle können du und die anderen Mädchen an dieser Schule nicht von uns erwarten. Wenn du mich jetzt bitte entschuldigst, ich muss die Treppe hoch, weil ich Verteidigung habe."
„Oh, natürlich", erwiderte sie verunsichert. „Wir sehen uns dann."
‚Mädchen…', dachte sich Yami. Dann stieg er die Treppen hoch. Er war unter den ersten, die den Klassenraum betraten. Umbridge saß bereits mit ihrem rosa Strickjäckchen am Lehrertisch und lächelte ihn an. Yami nickte ihr aus reiner Höflichkeit leicht zu und setzte sich.
--Yugis 4. Stunde: Wahrsagen--
Gerade als es läutete, kam Yugi an der silbernen Leiter an, die hoch in den Nordturm führte. Dort sollte laut seinem Stundenplan Wahrsagen stattfinden. Er kletterte hoch und lugte unsicher durch die Falltür in das Klassenzimmer. Sofort entdeckte ihn die Lehrerin. „Oh, sagen Sie nichts", säuselte sie in ihrer geheimnisvollen Stimme. „Sie sind einer der Austauschschüler. Ich wusste natürlich, dass Sie kommen."
Yugi verneigte sich. „Guten Tag. Ich bin Yugi Muto. Bin ich hier richtig für Wahrsagen?"
„Ja, ich bin Professor Trelawney", hauchte die Lehrerin. „Hier bei mir können Sie und Ihre Mitschüler die Welt des Irdischen zurücklassen und, wenn Sie mit dem Sehenden Auge gesegnet sind, einen kleinen Blick in die Zukunft erhaschen. Setzen Sie sich. Hier neben Mr. Potter... Auch wenn er die Gabe nicht hat, ist er ein phantastisches Studienobjekt."
Yugi setzte sich auf das freie Sitzkissen neben dem storchenbeinigen Tischchen, an welchem Harry und Ron saßen. „Hallo", sagte der Schattenmagier freundlich.
Harry und Ron hatten seine Anwesenheit gar nicht wahrgenommen, weil sie leise miteinander diskutiert hatten. Sie erwiderten verdutzt Yugis Gruß, aber zu mehr kamen sie nicht, denn Trelawney hatte gerade ihren Unterricht begonnen. Sie erinnerte sie an die ZAGs und verkündete dann, dass sie sich zunächst mit Traumorakeln beschäftigen würden.
Die Klasse wurde dazu aufgefordert, in den alten und arg lädierten Büchern mit dem Titel ‚Das Traumorakel', welche auf den Tischen lagen, die Einleitung zu lesen. Zu Yugis großem Leidwesen musste er mit Harry und Ron in ein Buch schauen. Das bedeutete, dass er sich ihrem Lesetempo anpassen musste. Also zog er sich, wenn er eine Seite fertig gelesen hatte, in seinen Seelenraum zurück und arbeitete an einem kniffligen 3D-Puzzle, während er die äußere Welt beobachtete und darauf wartete, dass die beiden Gryffindors endlich die Seiten umschlugen.
Zehn Minuten vor Unterrichtsende waren sie endlich mit dem Lesen fertig und konnten damit beginnen, ihre jüngsten Träume zu deuten. „Ok", sagte Harry. „Was hast du in letzter Zeit so geträumt, Ron?"
„Ich erinnere mich nie an meine Träume", erwiderte der Rothaarige. „Erzähl du einen."
„Du musst dich doch wenigstens an einen erinnern", drängelte Harry.
„Na ja, letztens hab ich nachts geträumt, ich würde Quidditch spielen. Was glaubst du, soll das bedeuten?"
„Wahrscheinlich, dass du von einem Riesen-Marshmallow gefressen wirst oder so was", sagte Harry, der das Buch ergriffen hatte und achtlos die Seiten umblätterte.
„Dann hast du aber ein anderes Buch gehabt als das hier", meldete sich Yugi zu Wort, der das Anschweigen und folgende Gespräch der beiden dazu genutzt hatte, das nicht sehr dicke Buch schnell durchzulesen. „Beim Durchblättern habe ich gesehen, dass das laut dem Autor bedeutet, dass du bald mehr Freizeit hast, um Dinge zu tun, die dir Spaß machen."
Ron sah ihn mit einem merkwürdigen Blick an. „Das hast du dir beim Durchblättern gemerkt?"
„Ich interessiere mich sehr für Spiele und insofern habe ich mir diesen Eintrag gemerkt", sagte Yugi glücklich lächelnd. Der Gedanke an Spiele heiterte ihn stets auf. Kurz leuchteten Yugis Schlüssel, den er unter seinem Umhang trug, und die Kette, die an seinem Armband hing, auf, und er sah Ron wirklich Quidditch spielen. „Andererseits…", sagte er, Ron ernst ansehend. „Vielleicht heißt es auch, dass du in deine Hausmannschaft gewählt und dort Torhüter sein wirst."
Ron ergriff blitzschnell das Buch. „Steht das da wirklich drin?" fragte er aufgeregt und blätterte die Seiten durch.
„Das letzte ist meine eigene Interpretation", sagte Yugi lächelnd. „Ich bin gespannt, ob ich Recht behalte."
„Und wovon träumst du so?" fragte Harry.
„Nun", sagte Yugi und überlegte. „Ich erinnere mich kaum an meine Träume der letzten Zeit. Aber ich weiß, dass es immer dasselbe ist. Aber ich hatte schon einmal einen Traum, der in gewisser Weise hellseherisch war."
„Ach ja?" fragte Ron interessiert und beugte sich neugierig zu Yugi herüber.
„Ich habe von Yami geträumt, bevor ich ihn getroffen habe. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dadurch nur wusste, wie er aussah. Ich war jedes Mal todunglücklich, dass er am Morgen dann nicht bei mir war."
Ron schaute sich kurz um, um sicher zu gehen, dass auch niemand lauschte, dann beugte er sich wieder etwas näher an Yugi heran und flüsterte: „Dann wusstest du es schon vorher, dass du… du weißt schon…"
Yugi sah ihn böse an, antwortete aber trotzdem im Flüsterton. „Nein, wusste ich nicht. Außerdem hat ‚es' einen Namen, weißt du? Vorher dachte ich, ich wäre in ein Mädchen verliebt. Aber Yami und Seto liebe ich mehr als jeden anderen."
„Aber ist das nicht merkwürdig?" fragte nun Harry.
Der Japaner sah ihn ein paar Augenblicke einfach nur an. Schließlich senkte er seinen Blick. „Nein", hauchte er. „Ich fände es viel merkwürdiger, wenn wir nicht so zusammen wären. Es ist, als ob Yami und Seto ein Teil von mir sind. Wir spüren unsere Gefühle, teilen unsere Gedanken. Wenn ich mir nur vorstelle, dass sie mich verlassen, dann zerreißt es mich."
„Das klingt wie ein paar der Liebesromane, die meine Mum liest", meinte Ron verächtlich. „So was gibt es doch gar nicht."
„Werd' erwachsen, Ron", sagte Yugi böse. „Wir können nochmal darüber reden, wenn du mit Hermine länger zusammen bist."
„Was hat das mit Hermine zu tun?" fragte Ron und wurde rot. Harry verdrehte nur die Augen.
Unten konnte man die Schulglocke läuten hören, und Professor Trelawney gab ihnen noch die Hausaufgabe, einen Monat lang Traumtagebücher zu führen.
„Wenn du dir nicht einmal selbst eingestehen kannst, dass du Hermine liebst, wie willst du es dann ihr gegenüber tun? Du tust du mir leid... und Hermine, wenn ich es recht bedenke, noch viel mehr", erwiderte Yugi, während er schnell seine Sachen zusammenpackte. „Ich hoffe nur für dich, dass du es nicht eines Tages bereust."
Neville war wenige Augenblicke später an Yugis Seite. Sie gingen zusammen mit Harry und Ron zum Verteidigungsunterricht. Als sie den Raum betraten, sahen sie Yami bereits an einem Tisch sitzen, und sofort lief Yugi zu ihm und nahm neben ihm Platz. Die anderen folgten und setzen sich an die benachbarten Tische. Vor allem deshalb, weil Harry keine große Lust verspürte, allzu nahe bei Umbridge zu sitzen.
Wenig später betrat Hermine den Raum und setzte sich neben Ron. „Kaiba kommt gleich", sagte sie. „Er wollte nur schnell was überprüfen."
„Was denn?" fragte der ehemalige Pharao.
„Hat er nicht gesagt", erwiderte die Vertrauensschülerin von Gryffindor.
Yami und Yugi zogen die Augenbrauen hoch. /Seto, was ist los/
/'/Nichts Besonderes. Wir haben nur Besuch. Ich bin gleich da./'/
/-/Was soll das heißen/-/ fragte Yugi verwundert.
Doch da betrat auch schon der CEO das Klassenzimmer, dicht gefolgt von…
--Kaibas 4. Stunde: Arithmantik--
Als der CEO das Klassenzimmer betrat, war auch dieses schon ziemlich voll. Er setzte sich an einen der freien Tische im hinteren Teil des Raumes. Wenig später kam die Lehrerin, eine mittelgroße, fröhliche Frau herein. Auf dem Weg an ihr Pult kam sie an Kaiba vorbei. „Ja, hallo. Es freut mich, dass Sie den Weg in meine Klasse gefunden haben. Sie werden es nicht bereuen. Arithmantik ist eines der spannendsten Fächer, das werden Sie sicher bald herausfinden. Ich bin Professor Vektor, und wie war nochmal Ihr Name?"
„Mein Name ist Seto Kaiba."
„Fein, fein. Es freut mich, Sie kennenzulernen. Klasse, begrüßen Sie Ihren neuen Mitschüler. Ich erwarte, dass Sie freundlich zu ihm sind und ihm helfen, wenn er Fragen hat." Professor Vektor strahlte. Viele winkten leicht, einige lächelten ihm zu, andere nickten und zwei oder drei waren so intensiv mit anderen Dingen beschäftigt, dass sie überhaupt nichts mitbekamen. Die Lehrerin ließ sich nicht die Laune verderben und strahlte weiter. „Aber setzten Sie sich hier nicht so abseits. Dort neben Miss Granger ist doch auch noch ein Platz frei. Na los. Nur Mut. Keiner in meinem Kurs beißt."
Kaiba nahm missmutig seine Sachen, ging zu Hermines Tisch und setzte sich. Ihre Blicke trafen sich kurz. Das Gryffindor-Mädchen lächelte ihm ermutigend zu, ihre Wangen ein bisschen rot, als sie sich an den Kuss im Zug erinnerte.
„So, liebe Klasse", begann Professor Vektor. „Wie Sie wissen, ist dieses Jahr für Sie ZAG-Jahr. Aber ich bin zuversichtlich, dass Sie alle mindestens ein A schaffen. Schließlich sind Sie einer meiner besten Kurse." Ihr kamen vor Rührung die Tränen und sie tupfte sie mit einem großen karierten Taschentuch weg. „Wenn Sie weiterhin ihre Hausaufgaben machen und so fleißig sind wie bisher, sehe ich kein Problem. Außerdem hoffe ich sehr, dass wir uns von niemandem aus diesem Kurs verabschieden müssen und ich Sie nächstes Jahr alle wieder zu meinem UTZ-Kurs begrüßen darf."
Sie ließ ihren Blick noch einmal stolz und gerührt durch den Raum schweifen. „Nun, dann wollen wir aber keine Zeit mehr verschwenden und gleich mit der ersten Aufgabe beginnen. Diese sollten Sie problemlos lösen können, da sie aus der dritten Klasse war. Jetzt holen Sie Ihre Hefte raus und versuchen Sie es."
Die Schüler schlugen ihre Hefte auf und begannen zu rechnen. Professor Vektor ging zu Kaibas Tisch. „Kommen Sie mit der Aufgabe klar? Wenn nicht, kann ich Ihnen dabei helfen."
„Ich denke, diese schaffe ich schon", erwiderte Kaiba und begann unter den wachsamen Augen der quirligen Lehrerin die Lösung zu erarbeiten. In der Stunde schafften Sie fünf Aufgaben, mit denen sie die wichtigsten Dinge der ersten drei Jahre wiederholten.((4))
Am Ende der Stunde bekamen sie noch einmal vier Aufgaben zur Wiederholung. Dann verabschiedete sich Professor Vektor von ihnen und ging zurück in ihr Arbeitszimmer, während die Schüler ihre Sachen zusammenpackten.
„Das war eine interessante Stunde, oder?" begann Hermine ein Gespräch mit dem CEO.
„Ja", erwiderte er. „Auch wenn Professor Vektor etwas merkwürdig ist, so denke ich doch, dass ich diesen Kurs nehmen werde. Er scheint mir recht interessant zu sein."
Hermine folgte dem CEO aus dem Raum. „Ich mag den Kurs auch. Es gibt hier wenig Fächer, die auf Logik beruhen. Wenn du übrigens Schwierigkeiten hast mit Arithmantik, dann kannst du mich fragen, Seto."
„Ich ziehe es vor, ‚Kaiba' genannt zu werden. Es gibt nur wenige, die mich mit meinem Vornamen ansprechen dürfen. In Japan ist das auch sehr unüblich und weist auf große Vertrautheit hin."
„Oh", erwiderte Hermine. „Entschuldige. Auf jeden Fall kannst du mich fragen. Bist du auch schon auf Verteidigung gegen die dunklen Künste gespannt?"
„Ich hoffe nur, diese Frau ist besser, als es den Anschein hat", erwiderte Kaiba. Plötzlich sah er, wie die Schatten sich bewegten und ein Paar blutrote Augen in dem dunklen Korridor erschienen, an dem sie gerade vorbeikamen. Er spürte auch verborgene Schattenmagie. Hermine bemerkte von all dem nichts. Als ihr auffiel, dass er stehen geblieben war, hielt auch sie inne und schaute zu ihm zurück.
„Was ist los, Kaiba?" fragte sie.
„Ich muss nur schnell was erledigen. Geh schon mal vor, ich komme gleich nach", erwiderte er.
„Ok", sagte sie unsicher, ging aber weiter den Gang hinunter, auf dem Weg zum letzten Klassenraum für diesen Tag. Kurze Zeit später bog sie um die nächste Ecke.
Kaiba drehte sich wieder dem Gang zu. „Tss, tss, tss", ertönte eine tiefe und dem CEO nur allzu vertraute Stimme aus der Dunkelheit. „Wird der Priester jetzt etwa seinem Pharao und Mini-Pharao untreu? Triffst du dich oft mit Mädchen?"
„Tu mir den Gefallen und erspar der Welt wenigstens ein Mal deine schwachsinnigen Vermutungen, Grabräuber", erwiderte Kaiba. „Oh, nein. Ich vergaß. Du bist schließlich ein schwachsinniger Irrer. Natürlich erwarte ich da zu viel von dir."
Baku-Ra trat in das Licht des Ganges, in dem Kaiba stand. Um seinen Hals trug er wieder Chetmety, dessen rote Augen der CEO beim Vorbeigehen gesehen hatte. „Pass auf, was du sagst", fauchte der Weißhaarige.
„Was denn? Erkennst du, dass ich Recht habe? Also, warum bist du hier? Hast du dich im Kontinent geirrt?"
„Ich bin nur ein friedlicher Tierfreund", antwortete Baku-Ra in seiner ‚Unschuldsstimme' und streichelte sanft über Chetmetys Kopf. „Mein treuer Weggefährte hier will seinen großen Bruder besuchen. Und weil ich ein netter Grabräuber bin und gerade Zeit hatte, dachte ich mir, ich tue ihm den Gefallen und bringe ihn her."
:Das, und Ryou hat ihn rausgeschmissen, damit er endlich die Hausaufgaben in Ruhe machen kann, ohne Zwischenkommentare und Fummelattacken einer gewissen Person. Baku-Ra hält seine Hausaufgaben für überflüssig und möchte lieber Dinge tun, die ihm Spaß machen. Und nachdem der liebe Ryou 4 Stunden vergeblich versucht hat, seine Aufgaben zu erledigen, ist ihm schließlich der Kragen geplatzt./
Kaiba grinste und murmelte: „So ist das also."
Derweilen würgte Baku-Ra Chetmety: „Was fällt dir ein? Das nächste Mal nehme ich dich nicht mehr mit."
Chetmety befreite sich mit einem kleinen Energiestoß und fiel zu Boden, wo er sich dann wieder aufrichtete. :Du willst doch einer armen, alten Schlange nicht ihre einzige Freude nehmen, oder/
„Wie auch immer", unterbrach Kaiba den Streit und wandte sich an die Riesenschlange. „Wenn du willst, schicke ich dich in unsere Räume. Dort kannst du mit Benu spielen."
:Danke, das wäre sehr freundlich./ erwiderte er mit einem leichten Kopfnicken. Kaiba teleportierte mit Hilfe der Schatten Chetmety in den Gemeinschaftsraum des Smaragdhauses, wo Benu gerade aus dem Fenster schaute. Der junge Vogel drehte sich um, und seine Augen wurden groß vor Freude.
:Kleiner Bruder...: trällerte er fröhlich und flatterte zu der Schlange, an die er sich sofort anschmiegte.
--Zurück auf dem Gang--
„Ok, ich werde den beiden Gesellschaft leisten", sagte Baku-Ra derweilen zu Kaiba und war schon dabei, ein Schattenportal zu öffnen, als die Stimme des CEOs ihn zurückhielt.
„Oh nein", erwiderte Kaiba bestimmt. „Du wirst nicht alleine in unserem Haus sein. Wenn du hierbleiben willst -und ich denke, das musst du, solange Ryou seine Ruhe haben will- dann wirst du mir bzw. den anderen nicht aus den Augen gehen."
„Och, wie langweilig. Wieso vertraust du mir nicht?"
„Diese Frage meinst du jetzt nicht ernst, oder?" erwiderte Kaiba, der Baku-Ra am Arm hinter sich herzog. „Komm, wir haben jetzt noch eine Doppelstunde Verteidigung gegen die dunklen Künste."
„Uii, ich liebe dieses Fach. Das hatten wir vorhin auch. Wir durften Vampirabwehr lernen. Und da war sogar ein Vampir zu Gast. Leider war er etwas zahm."
„Ja, ja, jetzt komm schon. Ich bin sicher, wenn wir unsere Professorin fragen, hat sie nichts dagegen, einen weiteren Schüler zu haben."
/Seto, was ist los/ fragte Yami plötzlich über ihre Gedankenverbindung, als Kaiba mit Baku-Ra den Gang entlang schritt, an dessen Ende sich der Unterrichtsraum befand.
/'/Nichts Besonderes. Wir haben nur Besuch. Ich bin gleich da./'/
/-/Was soll das heißen/-/
Kaiba betrat den Raum, dicht gefolgt von dem Grabräuber. Sie gingen zum Lehrertisch, an dem Umbridge saß. „Professor", sagte Kaiba, und die Lehrerin schenkte ihm ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
„Ja, was gibt es, Mr. Kaiba?", fragte sie mit ihrem Krötenlächeln.
„Wie Sie sehen, ist ein weiterer Schüler gerade zu Besuch gekommen. Hätten Sie etwas dagegen, wenn er am Unterricht teilnimmt? Er möchte so gerne mehr lernen." Baku-Ra sah Kaiba böse an und grummelte.
„Aber nein", erwiderte sie, ihr Lächeln wurde breiter und ihr Blick wanderte wohlwollend zu Baku-Ra. „Sie können so oft in meinen Unterricht kommen, wie Sie wollen. Ich weiß zwar nicht, wie Sie hergekommen sind, aber Sie sind mir natürlich jederzeit willkommen."
„Danke", erwiderte Kaiba und zog den Grabräuber zu den hinteren Plätzen, wo noch drei Stühle neben Yugi, Yami und den anderen frei waren.
„Was ist los?" fragte Yami, als Kaiba seine Sachen ablegte. „Was macht er hier?"
„Im Gegensatz zu dir kann ich gar nicht genug von der Schule bekommen und will mehr lernen, Pharao", sagte er. Als er Yamis und Yugis ungläubige Blicke sah, fügte er hinzu: „Und Chetmety wollte Benu sehen."
„Ryou hat ihn rausgeschmissen, damit er seine Hausaufgaben machen kann", erklärte Kaiba.
„Ach so", erwiderten die anderen beiden.
„Wieso musstest du das jetzt erzählen, Priester?"
„Pharao? Priester?" fragte Hermine verdutzt, und auch die anderen der Zuhörer schauten irritiert von Baku-Ra zu Kaiba und zurück.
Zum Glück wurde den Schattenmagiern eine Erklärung erspart, denn es läutete und Umbridge erhob sich. „Nun, einen guten Tag!" sagte sie und die noch stehenden Schüler setzten sich auf ihre Plätze.
Fortsetzung folgt…
Anmerkungen
((1)) Ich habe hier ein Problem, weil der Muggelkundelehrer meiner Meinung nach nie genannt wird, und der einzige von den bekannten Lehrern, der kein Fach (mehr) hat, ist Dumbledore. Aber ich wollte ihn nicht den Unterricht machen lassen und musste mir somit jemand neues ausdenken.
((2)) Der Name kommt aus dem Lateinischen und heißt ‚die Furcht', ‚die Besorgnis', ‚die Angst' … (Es ist also Nominativ Singula für die, die gut in den Deklinationen sind)
((3)) Magician ‚große
Augen hab und fassungslos den Kopf schüttel': DER... SPINNT...
DOCH! In welchem Jahrhundert lebt dieser Verrückte? Irgendwo im
Mittelalter? Oder im Amerika der 60er? Ganz ehrlich, ich bezweifle,
dass Hermine es ein Jahr lang in diesem Unterricht ausgehalten hätte.
Und sie hätte sicher auch nie gesagt, dass es ganz interessant
sei (das hatte sie doch mal gesagt, oder?). Bist du dir sicher,
dass das nicht ein wenig übertrieben ist?
Annuket:
Na ja, als Hermine noch dabei war, hatten sie ja nur die Kindheit
usw. und außerdem ist der Lehrer schlimmer geworden. Er ist auf
einen Vertreter reingefallen, der ihm einen ‚Verjüngungstrank'
verkauft hat. Nach dem Einnehmen desselben ist der gute Mann
zeitweise etwas verwirrt und äußerst panisch. Geistig
wurde er teilweise immerhin zurückversetzt in seine jüngeren
Jahre, in denen er sich intensiv mit der amerikanischen Jugend (nicht
nur 60er Jahre, sondern auch die Zeit schon davor) beschäftigt
hatte. … Ok, ich gebe zu, er ist etwas… extrem, aber das sind doch
die meisten meiner Charaktere.
((4)) Ich muss sagen, dass ich keine Ahnung von Arithmantik habe. Es gibt dazu aber schöne Internet-Seiten. Genauer habe ich mir nur eine angeschaut, aber ich glaube, ich bin zu dumm dazu. Ich habe überlegt, ob ich eine der Aufgaben abschreiben soll, hatte dann aber keine Lust dazu. Wer Arithmantik lernen möchte (oder zumindest eine der Möglichkeiten, was Arithmantik ist) kann ja mal raufschauen: http/ library. thinkquest. org/ C006090/ unterricht/ arithmantik. htm (nehmt einfach alle Leertasten raus; wenn das nicht funktioniert, sagt mir bescheid, dann schicke ich euch die Adresse noch einmal richtig per E-Mail… falls es die Seite dann überhaupt noch gibt. Ich habe nicht noch mal geschaut, seit ich das geschrieben habe…)
Annuket: Bis nächste Woche und ich hoffe auf eine Entscheidung bis dahin.
