Annuket: Juchu, drei Reviews... Und eine Entscheidung. Das nächste Kapitel wird es erst in zwei Wochen geben. Aber erst einmal vielen Dank für die Reviews, Dax, Claudia und Heavenfly . Zu den Antworten: Claudia, wenn dir etwas nicht so ganz klar ist, weil du die HP-Bücher nicht kennst, dann frag ruhig. Teilweise werde ich auch Sachen (mit kleinen Veränderungen) übernehmen. Vielleicht möchtest du die Bände danach ja mal lesen (Bibliotheken entleihen die ja für gewöhnlich auch).
Magician 'murmel': Nicht dass der fünfte Band sich wirklich lohnen würde...
Annuket: Und was dich betrifft, Heavenfly, wer hasst Umbrigde nicht? Aber nicht nur die ist im fünften Band blöd... Auch Harrys 'Pubertätsanfälle' und die ganze Sache mit Cho... Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.
Magician 'abfällig schnaub': Ich bezweifle, dass bei diesem...Werk... die Geschmäcker wirklich weit auseinander gehen. Aber wir sollten uns damit nicht aufhalten, oder?
Annuket: Stimmt. 'sieht sich im Zimmer um, sieht, dass niemand außer ihr und Magician da ist und schließt die Tür ab' So, heute darf ich den Disclaimer machen, und keiner wird mich stören oder mir zuvorkommen. 'schaut auf dampfenden Kakao' ... Aber zuerst will ich mal lieber den Kakao von Claudia trinken, ehe er kalt ist... 'schenkt sich Kakao ein, trinkt' Ahhhhhhhhhh... 'ist kurz weggetreten'
Magician 'grinst': Übrigens, Annuket gehört weder Yugioh noch Harry Potter. Aber das weiß inzwischen eigentlich jeder, oder? 'nimmt einen Schluck Kaffee'
Annuket 'wacht aus Trance aus': So nun aber... Also, mir gehört---
Magician 'schlürft ihren Kaffee': Zu spät. Das hab ich schon erledigt. Willst du einen Keks?
Annuket: Hast du schon? 'nimmt sich Keks und danach ihren Kuchen und isst schmollend' Wie gemein. Dafür sage ich jetzt, dass das Kapitel anfängt. So bäh!
Magician 'völlig unbeeindruckt': Wie du meinst...

((...)) Anmerkungen von uns
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte, heiliges Tier von Hu und Hauet)

Kapitel 7: Nachsitzen

Nachdem sie den Unterrichtsraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste verlassen hatten, brachten die drei ihre Schulsachen in ihr Hogwarts-Haus. Dann aßen sie in der großen Halle zu Abend. Die Hauptthemen der Schülerschaft beim Abendessen schienen die Ereignisse des Verteidigungsunterrichts in ihrer Klasse zu sein. Sowohl Harrys Auseinandersetzung mit Umbridge als auch die Monster, die später im Klassenzimmer erschienen waren, wurden heftig, wenn auch im Flüsterton, diskutiert. Harry und die drei Schattenmagier, insbesondere Yami, der ja mit den Monstern irgendetwas zu tun gehabt zu haben schien, waren das Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit. Jede Bewegung der Jungen wurde mit Adleraugen beobachtet.

Schließlich schien es Harry zuviel zu werden. Yami und Kaiba, die so saßen, dass sie den Gryffindor- und den Hufflepufftisch überblicken konnten, sahen, wie der schwarzhaarige Zaubereischüler mit zitternden Händen sein Besteck auf den Tisch legte und etwas zu Hermine und Ron sagte. Durch das Stimmengewirr in der Halle konnten die drei Austauschschüler nicht verstehen, was, aber Hermine antwortete etwas, scheinbar grimmig. Sie legte ihr Besteck ebenfalls weg, wenn auch energischer als Harry, und stand auf. Dieser folgte ihrem Beispiel. Ron schien kurz mit sich zu kämpfen, schloss sich aber schließlich seinen beiden Freunden an und ließ das angefangene Stück Apfelkuchen stehen, das er scheinbar sehr gerne noch aufgegessen hätte.

Als auch die Schattenmagier mit ihrem Abendessen fast fertig waren, kam Malfoy wieder an ihren Tisch. Er wurde wie üblich von Crabbe und Goyle begleitet. „Hey, ihr drei", begrüßte er sie. „Was höre ich da über euren Unterricht bei Umbridge? Du sollst irgendwelche Wesen auf sie losgelassen haben, Yami?"

„Ich habe sie nicht losgelassen", verteidigte sich Yami und legte empört seine Kuchengabel neben den Teller, auf dem noch der letzte Rest seines Apfelkuchens lag. „Aus irgendeinem Grund erschienen plötzlich zwei Vampire. Dann sind zwei Zauberer, die Vampire jagen, aufgetaucht. Ich kenne die beiden, weil ich ihnen früher schon mal begegnet bin, als sie hinter vier anderen abtrünnigen Vampiren her waren. Weil sie mich damals gerettet haben, habe ich ihnen zur Begrüßung zugenickt und dafür kriege ich Nachsitzen. Ist das zu fassen?"

/'/Gute Geschichte. Vielleicht hemmt das etwas die Gerüchte, die bestimmt schon die Runde machen./'/

/-/Ja, es wäre mir lieber, wenn sie uns nicht mehr so anstarren würden./-/

„Wirklich?" fragte Malfoy nachdenklich. „Ja, das klingt unfair. Aber es heißt, du hättest ihnen Befehle gegeben, du weißt schon… ‚Stopp' gerufen und so, als die beiden Vampire Umbridge und Lavender Brown bedrohten."

„Ich gebe zu, ich habe ‚Stopp' gerufen. Aber nur, um sie von ihrer Beute abzulenken, damit Umbridge-sensei etwas hätte unternehmen können."

„Und außerdem ist es doch gar nicht möglich, solche Vampire oder andere Wesen zu rufen, oder?" fragte Kaiba in einem Tonfall, als wäre das das Abwegigste, was er je gehört hatte, während der ehemalige Pharao seinen Kuchen weiteraß. „Oder hast du schon mal von Zauberern gehört, die so was tun können?"

„Nein", erwiderte Draco nach kurzem Überlegen. „Vielleicht schwächere Wesen, aber keine so komplexen und mächtigen. Und selbst bei schwächeren erfordert es viel Wissen, Übung, Kraft und vor allem das Talent dazu."

Nachdem sie sich noch kurz weiter mit Malfoy unterhalten hatten, gingen sie hoch in ihren Gemeinschaftsraum und erledigten ein paar Hausaufgaben. Um Punkt 17:00 Uhr standen sie dann vor Umbridges Büro im dritten Stock und klopften an.

„Herein", flötete ihre Zuckerstimme von innen.

Die drei Jungen betraten den Raum und sahen sich angewidert um. An den Wänden hingen furchtbar kitschige Zierteller, deren Motive verschiedene Kätzchen mit unterschiedlichen Schleifchen waren. Auf den Möbeln lagen Spitzendeckchen und Tücher in den grellsten und aufdringlichsten Farben, die man sich nur vorstellen konnte. Hier und da waren außerdem Vasen mit äußerst hässlichen Trockenblumen((1)) platziert.

/'/Es ist schon eine Strafe, diesen Raum auch nur zu betreten. Wie kann sie ihr Büro nur so kitschig einrichten/'/

/-/Ich habe keine Ahnung. Ich hoffe nur, ich bekomme keine Alpträume von den Kätzchen./-/

„Guten Abend, Mr. und Mr. Muto und Mr. Kaiba", sagte die Lehrerin mit ihrer süßen Mädchenstimme. Die drei erwiderten ihren Gruß und drehten sich zu ihr um. Sie hatte ihren Umhang gewechselt und trug nun einen rosa-farbenen. Auch ihre schwarze Schleife hatte sie gegen eine in der Farbe ihres Umhanges, aber mit kleinen weißen Punkten, getauscht.

„Nehmen Sie Platz", sagte die Lehrerin und wies auf drei Stühle, die an einem kleinen Tisch standen. Vor jedem lag auf dem Spitzendeckchen ein Blatt Pergament. Die drei Jungen setzten sich. Daraufhin erhob sich Umbridge und dackelte zu ihrem Tisch. „Sie waren wirklich böse junge Männer und haben schändliche Dinge in meinem Unterricht getan. Daher müssen Sie ihre Lektion nun zu meinem großen Bedauern lernen, damit so etwas in Zukunft nicht wieder vorkommt. Sie werden Sätze für mich schreiben, die Sie verinnerlichen sollten, damit wir den Rest des Jahres gut klarkommen."

Die drei Schattenmagier bückten sich, um ihre Federn aus der Tasche zu holen.

/Fällt ihr nichts Besseres ein als ‚Sätze schreiben'/

/-/Ich habe nie den Sinn von so was verstanden. Ich dachte, im Fernsehen würde das immer nur als Scherz verwendet werden. Aber das ein Lehrer das wirklich seine Schüler machen lässt…/-/

„Nein, nein", unterbrach Umbridge die Suche der Jungen nach ihren Federn. Ohne nur eine Emotion zu zeigen, starrten sie ihre Lehrerin an. „Sie werden spezielle Federn von mir bekommen. Zunächst zu Ihnen, Mr. Muto", sagte die krötenartige Frau und wandte sich an Yugi. Sie reichte ihm eine lange, dünne, schwarze Feder. Yugi spürte schwache magische Schwingungen von ihr ausgehen, nahm sie entgegen und musterte sie genauer. „Sie werden nun für mich den Satz Ich darf nicht ohne Erlaubnis zaubern schreiben. Und zwar fünfhundertmal."

Als nächstes wandte sie sich an Kaiba. Ihm reichte sie eine Feder von der gleichen Sorte. „Von ihnen möchte ich den Satz Ich werde nicht Professor Umbridge widersprechen und unschuldige Mitschüler, die nichts getan haben, des Zauberns beschuldigen oder verdächtigen. Auch Sie schreiben das bitte fünfhundertmal."

Nachdem auch Kaiba seine Feder endlich entgegengenommen hatte, richtete sie jetzt ihre Aufmerksamkeit auf Yami. „Und zu guter Letzt noch Sie, mein lieber Junge." Auch ihm reichte sie eine der schwarzen Federn, die er artig entgegennahm. „Sie schreiben nun fünfhundertmal für mich den Satz Ich werde keine gefährlichen dunklen Künste mehr im Unterricht gebrauchen." Schließlich wandte sie sich an alle drei: „So, Sie wissen nun, was Sie zu tun haben. Bitte beginnen Sie!"

Während sie mit Kaiba und dann Yami gesprochen hatte, hatte Yugi die Feder genauer untersucht. Sofort als er sie auf sein Pergamentblatt setzte, spürte er, wie die Magie der Feder aktiviert wurde und sich dazu anschickte, die Haut auf seinem Handrücken aufzuschlitzen und das Blut, das dabei kurz zu Tage treten würde, sozusagen als Tinte zu benutzen. Er blinzelte wütend zu Umbridge hoch und teilte es seinen Geliebten mit, noch während die Lehrerin mit Yami sprach.

/'/Das wird sie büßen! Warum werfen wir den Zauber nicht einfach auf sie zurück/'/

/Tu das. Aber ich glaube, ich habe da eine andere Idee./

/-/Ich auch. Aber ich brauche dazu eine normale Feder./-/

Während ihres gedanklichen Gespräches hatte Umbridge die Strafarbeit auch Yami aufgetragen und sich anschließend wieder an ihrem Schreibtisch niedergelassen. Nun jedoch starrte sie die drei an. „Gibt es ein Problem, meine Herren?" fragte sie lächelnd.

„Nun ja…", erwiderte Yugi und setzte eine Unschuldsmiene auf. „Meine Feder schreibt nicht. Oder sollte diese Feder nicht Tinte erscheinen lassen?"

„Doch, eigentlich schon", sagte Umbridge süßlich.

„Nun, dann funktioniert meine Feder nicht", antwortete der kleinste der drei Schattenmagier.

„Das kann nicht sein, mein Lieber", sagte die Lehrerin. „Probieren Sie es noch einmal."

Yugi zerstörte den Zauber der Feder und kritzelte auf dem Pergament herum. Selbstverständlich erschienen nur dünne Kratzspuren auf dem Blatt, wobei Yugi aufpasste, dass es nicht beschädigt wurde. Umbridge war aufgestanden und begutachte seinen Versuch. Schließlich sagte sie widerwillig: „Na schön. Benutzen Sie eine Ihrer Federn und Tinte."

Da sie sich umdrehte und zu ihrem Schreibtisch zurückging, entging ihr das zufriedene, aber gleichzeitig auch fiese Lächeln des jungen Schattenmagiers. /-/Perfekt./-, sagte er zu seinen Geliebten und holte aus seiner Tasche eine Feder und Tinte. Dabei spürten die beiden anderen, dass er etwas aus den Schatten hertransportierte.

/Das ist aber nicht die normale Tinte, die du vorhin im Unterricht benutzt hast, stellte Yami fest und begutachtete die Tinte, die äußerlich zwar genau wie normale Tinte aussah, von der aber magische Schwingungen ausgingen.

/-/Ja, diese hat Wispy letzte Woche noch für mich besorgt. Das ist Schamanentinte. Du weißt schon, die, die auch für Talismanmagie verwendet wird. Ich hatte damit doch etwas herumexperimentiert, nachdem mir Jii-chan seine alten Schulhefte zur Talismanmagie geliehen hatte. Das Wissen habe ich euch ja damals übermittelt. Aber sehr viel später habe ich dann noch herausgefunden, dass man auch andere Zauber einfügen kann./-/

/'/Was genau hast du vor/'/ fragte Kaiba und grinste gedanklich.

/-/Ihr einen schönen Alptraum verschaffen/-, antwortete Yugi.

/Was genau/

/-/Erzähle ich euch später. Jetzt sollten wir erst einmal anfangen, ihre Sätze zu schreiben. Sie schaut schon wieder so./-/

/Ok. Aber dann werde ich deinen ‚Traum' für unsere Lieblingslehrerin fortsetzen. /

Und so begannen sie ihre Arbeit. Yugi benutzte die Schamanentinte, und Yami benutzte die Schatten, um magische Tinte erscheinen zu lassen, die einen Zauber in die Schrift wob. Kaiba hingegen benutzte einen kleinen Reflektionszauber, der dafür sorgte, dass das Blut für seine Sätze nicht von ihm kam, sondern von Umbridge selbst. Sofort als er anfing, stöhnte die Lehrerin vor Überraschung und Schmerz auf.

Yugi, Yami und Kaiba schauten auf und sahen die alte Hexe scheinbar erstaunt an. „Ist etwas nicht in Ordnung, Umbridge-sensei?" fragte Kaiba, ohne mit der Wimper zu zucken.

„Was haben Sie getan?" erwiderte die Lehrerin und trat zum Tisch.

„Nichts", antworteten die drei scheinheilig. „Wir tun nur, was sie sagen, und schreiben die Sätze. Ist damit etwas nicht in Ordnung?"

Als Umbridge auf die drei Pergamente hinuntersah, bemerkte sie, dass nur Kaibas ‚Tinte' rot war. Yamis war aus irgendeinem für sie unerfindlichen Grund dunkelgrau. Da sie aber keine weiteren Blutfedern((2)) hatte, konnte sie sie nicht austauschen. „Vielleicht sollten Sie doch lieber eine andere Feder benutzen, Mr. Kaiba", entschied sie sich schließlich zu sagen.

„Wieso denn?" fragte Kaiba. „Sie funktioniert doch einwandfrei. Zugegeben ist die Tinte rot, aber man kann die Sätze doch gut lesen. Und rot ist schließlich eine Signalfarbe, die dafür sorgt, dass ich meine Lektion besser lerne."

Umbridge wollte den Schülern nicht sagen, was das wirklich für Federn waren und dass sie nicht einwandfrei funktionierten. Sie lächelte ihn wohlwollend an und sagte: „Aber es wäre doch schöner, wenn sie mit schwarz schreiben würden."

„Nein, es ist schon in Ordnung", erwiderte Kaiba. „Ich habe kein Problem mit rot, und es hinterlässt mehr Spuren… in meinem Bewusstsein."

„Wie Sie meinen. Aber da Sie sich ja einsichtig zeigen, brauchen Sie nicht mehr fünfhundertmal diesen Satz schreiben, sondern es reicht fünfzigmal", sagte Umbridge gönnerhaft.

„Das ist sehr freundlich von Ihnen, Professor", antwortete Kaiba mit einem falschen Lächeln. „Aber gerade weil ich es eingesehen habe, sollte ich die Sätze wirklich fünfhundertmal schreiben. Sonst denke ich das nächste Mal noch, ich könnte immer mit einer leichteren Strafe davonkommen."

Umbridge wusste nicht, wie sie da widersprechen sollte. „Wie Sie meinen", sagte sie unsicher und zwang sich zu einem Lächeln. „Aber hören Sie nur jederzeit auf, wenn Sie nicht mehr wollen." Dann ging sie zu ihrem Schreibtisch zurück. Noch bevor sie angekommen war und sich wieder setzen konnte, spürte sie, wie ihre Hand aufgeschlitzt wurde. Kaiba schrieb auch extra groß, um viel ‚Tinte' zu verbrauchen. ‚Verdammt, was ist das?' fragte sich Umbridge. ‚Hätte ich die Federn doch nur vorher kurz getestet! Wie ist so eine Fehlfunktion möglich? Wenn ich wieder in die Nocturngasse gehe, mache ich dem Mistkerl, der mir die Federn verkauft hat, die Hölle heiß!'

Nach etwa zwei Stunden hatten die Jungen ihre Sätze jeweils fünfhundertmal geschrieben. Umbridges Hand blutete inzwischen recht stark, und die Wörter verschwanden nicht mehr, da Kaiba sehr stark aufdrückte und, wie gesagt, groß schrieb. Bereits nach dem zehnten Satz hatte die Lehrerin den Schmerz nicht mehr ausgehalten und heimlich eine Creme auf die Wunde geschmiert, die sie zu ihrem Glück in ihrem Schreibtisch aufbewahrte und die ihr wenigsten einen Großteil der Schmerzen nahm.

Kaiba gab zuerst sein Blatt ab((3)). Mit zittrigen Fingern nahm Umbridge das Pergament mit ihrer guten Hand, der rechten, entgegen. Die andere versteckte sie unter ihrem Schreibtisch. Dann gaben Yami und Yugi ihre Blätter ab, und die drei verließen den Raum.

Umbridge atmete auf und begutachtete ihre zerkratzte Hand. Wütend ließ sie die Pergamente in Flammen aufgehen. Das Blatt, auf dem Kaiba mit ihrem Blut seinen Satz fünfhundertmal geschrieben hatte, verbrannte, wie es sollte. Aber die der anderen beiden leuchteten auf und blieben unversehrt. Verwirrt schaute sich die Hexe die Blätter an und sank dann bewusstlos auf ihren Schreibtisch.


Währenddessen liefen Kaiba, Yugi und Yami die Gänge der Schule entlang, um zu ihrem Haus zu gelangen.

„Also, was habt ihr nun gemacht?" fragte Kaiba seine Geliebten neugierig auf japanisch.

Yugi grinste. „Du erinnerst dich an diesen Zauber, durch den man verschiedene Sprachen für kurze Zeit beherrscht?"

„Ja, und?"

„Nun, ich habe diesen benutzt", erwiderte Yugi. „Ich habe 10 Sprachen benutzt, um jeweils fünfzigmal den Inhalt ihres Satzes zu schreiben. In die magische Tinte habe ich einen Zauber eingefügt, so dass Umbridge-sensei sie laut vorlesen muss. Jeweils in den Sprachen und natürlich auch mit der richtigen Aussprache."

„Damit wird sie eine Weile zu tun haben", sagte Kaiba nachdenklich. „Aber sie kann das doch einfach ignorieren und das Pergament weglegen. Und sagtest du nicht etwas von einem Alptraum?"

„Ignorieren steht außer Frage", antwortete der Kleinste der drei. „Sobald sie sich mein Blatt genauer anschaut, wird ihr Geist in das Pergament gesogen, während ihr Körper einschläft. Im Traum wird ihr gesagt, was sie zu tun hat. Wenn sie die Sprache nicht beherrscht, und ich habe selbstverständlich nicht nur welche mit lateinischen Buchstaben verwendet, muss sie Personen fragen, die in diesen von mir künstlich erzeugten Traum integriert wurden. Und glaubt mir, das wird für ihre Seele sehr schmerzhaft."

/Das passt ja perfekt zu meinem Traumteil.../

/-/Ach ja/-/

/Ja. Wenn sie deine Aufgabe erledigt hat, wird der ‚Traum' für sie noch nicht zu Ende sein. Danach wird sie meine Schattenmagie lösen müssen. Ihre Aufgabe wird ihr von einem Traummonster erklärt werden. Sie muss den Satz Ich werde mich nicht mit Yami, Yugi und Kaiba anlegen, sie niemals unfair behandeln und ihnen niemals unbegründete Strafen auferlegen schreiben. Und natürlich muss sie eine von ihren Federn benutzen. Aber diese wird ihren Rücken zerkratzen, wenn auch nur im Traum. Erst wenn sich dieser Satz in ihrem Unterbewusstsein gefestigt hat, darf sie aufwachen. Sie wird sich nur unterbewusst erinnern, eine scheußliche Nacht gehabt zu haben, und sich morgen ziemlich erschöpft fühlen. Für uns aber hat diese Strafe den Vorteil, dass sie danach netter zu uns sein wird./

/'/Sehr schön. Aber habt ihr die Pergamentblätter auch verhext, dass man die Magie später nicht mehr nachprüfen kann/'/

/Meins wird sich selbst zerstören, wenn sie die ‚Aufgabe' erledigt hat./

/-/Meins auch. Restmagie von der Tinte sollte nicht erhalten bleiben./-/

Sie gingen noch ein paar Minuten und standen dann vor dem Wandteppich, der in ihr Haus führte. Die Kobolde unterbrachen die Prügelei und schauten auf. Nachdem der Durchgang geöffnet worden war, betraten die drei Schüler das Haus. Sofort drang die wie immer panische Stimme Sarlenas an ihr Ohr. „Was? Aber das Problem muss auf der Stelle gelöst werden!"

Die drei sahen sich um und erblickten Sarlena, die vor dem Kamin auf und ab schritt. Samantha, die mit dem Rücken zu ihnen gestanden hatte, drehte sich um und verneigte sich: „Willkommen zurück, ehrenwerte Schüler unseres schönen Hauses."

„Da seid ihr ja endlich", rief Sarlena, die sich ruckartig zu ihnen umdrehte. „Ich sollte ein ernstes Wort mit dieser Lehrerin sprechen! Wie kann sie euch solange vom Lernen und von euren Hausaufgaben abhalten!"

„Ist schon ok, Sarlena", erwiderte Yami beschwichtigend. „Es ist ja nur das eine Mal, und sie wird es bestimmt nicht wieder tun."

„Dennoch solltet ihr vorsichtig sein", ertönte eine männliche Stimme von dem halbkreisförmigen Sofa. Erst jetzt sahen die drei Schattenmagier, dass Dumbledore dort saß. Vorher hatte Samantha ihn verdeckt.

„Guten Abend, Albus-jii-chan", strahlte Yugi, lief zum Schulleiter und umarmte ihn.

„Hallo, Yugi", sagte der alte Zauberer, dann nickte er den beiden anderen zu. „Yami, Kaiba." Nachdem sich Yugi aus der Umarmung gelöst und, an seine beiden Geliebten gekuschelt, auf dem Sofa gegenüber von Dumbledore Platz genommen hatte, fuhr der Schulleiter fort: „Ich hörte, es gab einen ‚Vorfall' im Unterricht unserer neuen Lehrerin und dass ihr mit ihr aneinander geraten seid."

„Es war nicht unsere Schuld, Albus-jii-chan", verteidigte Yugi sich und seine Geliebten.

„Ja", bestätigte Kaiba. „Hauptgrund für den Zwischenfall war Baku-Ra."

„Dann sind die Gerüchte also wahr, dass unser weißhaariger Freund auch am Unterricht teilnahm", sagte Dumbledore nachdenklich. „Aber wie dem auch sei, bitte seid vorsichtig und versucht, sie nicht zu sehr zu provozieren."

„Weil sich das Ministerium verstärkt in die Schulangelegenheiten einmischt?" fragte Kaiba wissend.

Dumbledore nickte sanft, versank etwas tiefer im Sofa und sah plötzlich sehr müde aus. „Es ist mir durchaus klar, dass Professor Umbridge nicht wirklich zum Unterrichten geeignet ist. Aber wie Severus schon bei den Probetests andeutete, erzwingt sich das Ministerium mit neuen Gesetzen Zugang zur Schule. Beispielsweise haben sie veranlasst, dass, wenn ich keinen geeigneten Kandidaten für Verteidigung gegen die dunklen Künste finde, sie jemanden schicken. Wie ihr seht, hatte ich keinen Erfolg bei meiner Suche. Die Kandidaten, die etwas taugen, sind entweder in den Augen des Ministeriums und auch vieler Eltern zu gefährlich, auch wenn diese Ängste unbegründet sind, oder sie waren gar nicht erst bereit, die Stelle zu übernehmen."

„Albus-jii-chan", sagte Yugi, der zu dem alten Zauberer gegangen war und nun seine Hand nahm. Er schickte beruhigende und stärkende Welle, um die Sorgen des Mannes wenigstens etwas zu erleichtern. „Wenn wir dir irgendwie helfen können, dann sag bescheid."

Dumbledore lächelte den Jüngeren an. Dann schaute er zu den beiden anderen Schattenmagiern, die ihn hilfsbereit ansahen. „Das ist lieb von euch. Aber weder Hogwarts noch ich werden dem Ministerium kampflos das Feld überlassen. Bitte seid aber vorsichtig und versucht, nicht mit Dolores aneinander zu geraten. Und versucht auch, besonders mit mir nicht zu viel Kontakt zu haben. Damit macht ihr euch nur verdächtig. Bleibt lieber aus der Schussbahn. Harry macht mir schon genug Sorge."

„Mach dir darum keine Sorgen, Albus-jii-chan", erwiderte Yugi. „Wir werden uns zurückhalten."

„Danke", erwiderte Dumbledore.

„Und was ist nun mit dem Problem?" kreischte Sarlena. „Oh, meine armen Nerven... Etwas über 24 Stunden wach und schon häufen sich die Schwierigkeiten!"

„Was ist denn los?" fragte Yami.

„Was los ist? WAS LOS IST?" Sarlenas Stimme wurde immer lauter. „Diese überempfindlichen Nichtsnutze von Hauselfen haben Angst, hier zu putzen und ihre Pflichten zu erfüllen! Sollen Samantha und ich etwa alles alleine machen?"

„Ja, deswegen bin ich hergekommen, um mit Miss Sarlena und Miss Samantha zu sprechen", weihte Dumbledore die drei jungen Männer ein. „Ich will den Hauselfen nur ungern befehlen, hierher zu kommen, wenn sie so große Angst haben. Scheinbar erkennen sie eure Magie und fürchten sich instinktiv davor."

„Kidder, der Hauself der Malfoys, hat es auch sofort gewusst und große Angst vor uns gehabt, und unsere eigenen Hauselfen auch zu Anfang", überlegte Yugi. „Aber wenn sie nicht wollen, dann sollten wir die hiesigen Hauselfen nicht dazu zwingen. Sie haben bestimmt auch genug zu tun."

„Genau", sagte Yami. „Es ist bestimmt das Beste, wenn wir einen oder zwei von unseren herholen. Dann können wir auch sicher sein, dass die Dinge, die bei uns passieren, geheim bleiben. … Das heißt, falls wir unsere eigenen Hauselfen herholen dürfen."

„Das ist vermutlich die beste Lösung, da sie mit euch vertraut sind", bestätigte Dumbledore nach kurzem Überlegen. „Gut, da das geklärt ist, werde ich euch nun verlassen."

„Ja, das ist das Beste, da die halbe Stunde, die sie hier bleiben können, fast um ist", sagte Samantha ruhig und zeigte auf eine ‚Wanduhr' in der hinteren Ecke des Raumes, die gerade von ‚Gast ist anwesend' auf ‚Gast sollte bald gehen' umschlug.

„In der Tat", sagte Dumbledore. „Nun denn, Gute Nacht."

Nachdem der Schulleiter gegangen war, teleportierten sich Yami, Yugi und Kaiba in ihre gemeinsame Villa. Sie riefen Ani und die Hauselfen zusammen. Nach kurzem Überlegen entschieden sie sich dafür, Wispy und Barney mitzunehmen. Yami und Yugi nahmen die beiden bei den Händen und so kehrten sie nach Hogwarts zurück.

Während Samantha den beiden Hauselfen ihre Aufgaben erklärte und sie in der Schule herumführte, machten die drei Schattenmagier unter Sarlenas panischem Drängen ihre restlichen Hausaufgaben. Dabei leisteten ihnen auch Scha, Miut und Benu Gesellschaft, die ihnen sogar ab und zu halfen, die betreffenden Stellen in den Büchern noch einmal herauszusuchen.

Nach etwa zwei Stunden waren sie fertig und hatten außerdem die ersten beiden Lehrbücher für Alte Runen gelesen. Da es inzwischen nach 22:00 Uhr war, beschlossen sie, sich nun zu Bett zu begeben. Auch die Tiere waren müde und wollten sich ihren Herren anschließen. Benu konnte zu dieser Zeit kaum noch seine Augen offen halten, da Miut, Scha und später Chetmety den ganzen Tag mit dem äußerst quirligen, jungen Phönix gespielt hatten.

Yami nahm den halb schlafenden Vogel auf seinen Arm und ging zu der Geheimtür neben dem Kamin, hinter der sich das versteckte Gemeinschaftszimmer für die Tiere befand. Sarlena hatte es während der letzten Nacht aktiviert und den ganzen Tag damit zugebracht, es bewohnbar zu machen. Er war nicht so schön und speziell wie die Räume in der Villa, aber durchaus gemütlich. In der Mitte war eine runde Feuerstelle, die den Raum erhellte, und darum herum lagen kreisförmig angeordnet Futons mit vielen Kissen, die als Schlafplatz für die Tiere dienten. In der Ecke und an den Seiten des Raumes standen Schränke und Kisten für die Sachen der drei heiligen Geschöpfe, aber auch verschieden Dinge der drei Schattenmagier. Ein paar der Spielzeuge, die die drei Gottesboten besaßen, lagen verstreut im Raum herum, da Chetmety und Benu mit ihnen gespielt hatten und noch niemand sie weggeräumt hatte.

Der ehemalige Pharao legte den kleinen Diener Ras auf eines der großen, gemütlichen Kissen. Lächelnd sah er zu, wie der schon fast schlafende junge Phönix sich hineinkuschelte. :Will noch nicht schlafen, nuschelte er und kämpfte darum, wach zu bleiben. :Will Gute-Nacht-Geschichte.:

Miut und Scha hatten sich gleich neben ihn gelegt und beobachteten gespannt den Pharao. Sie wussten, dass Benu fast immer seinen Willen bekam, und waren selbst neugierig auf die Geschichte, die Yami erzählen würde.

„Na schön", sagte Yami in einem beruhigenden Flüsterton. Yugi und Kaiba lächelten und setzten sich neben ihre Tiere. „Es war einmal ein kleiner Phönix. Er war sehr glücklich und lebte behütet im Tempel des Gottes, der ihn geboren hatte. Alle, die ihn kannten, liebten und beschützen ihn. Zum Einschlafen erzählte ihm der oberste Vorlesepriester des Tempels viele der wunderbaren Geschichten über Kemet, die Fremdländer und das große Grüne((4)), über die Götter und alles, was existiert. Durch die vielen wunderbaren Geschichten wurde der kleine Diener sehr neugierig auf die Welt außerhalb des Tempels und wollte sie mit seinen eigenen Augen sehen. Der kleine heilige Vogel träumte davon, wie er zu seinem Gott zurückkehren würde, wenn er alles gesehen und erfahren hatte, um dann Re mit seinen Geschichten erfreuen zu können. Er fragte seinen Gott um Erlaubnis, dass er alles, was es zu sehen gäbe, erkunden dürfe, doch der Gott sorgte sich um seinen Diener und verweigerte es ihm. Doch dieser gab nicht auf und fragte ihn jeden Tag mehrmals, jahrelang. Schließlich gewährte der große Gott seinem Diener schweren Herzens den Wunsch. Aufgeregt flog der heilige Vogel los. Er beobachtete alles Leben, ob göttlich, menschlich, oder tierisch. Er besuchte alle Fremdländer. Nach vielen, vielen Jahren schließlich war er erschöpft, und die Sehnsucht nach seiner Heimat und vor allem nach seinem Gott machten ihm das Herz sehr schwer, und er verbrannte vor Sehnsucht. Also kehrte er in den Tempel zurück und fand dort seinen Gott sehr traurig vor. Als der große Gott seinen Diener zurückgekehrt sah, war seine Freude groß und er schloss ihn in seine Arme. Der inzwischen sehr alte Vogel erzählte dem gespannt lauschenden Gott seine Erfahrungen und was er gesehen hatte. Kurze Zeit später starb der Phönix und wurde wiedergeboren, wie es üblich für seine Art war. Während der neue Phönix aufwuchs, erzählte ihm der oberste Vorlesepriester all die Geschichten, die der alte Phönix nach seiner Heimkehr berichtet hatte. Und auch dieser neugeborene Gottesbote wollte die Welt sehen, um nun seinerseits seinen Gott mit neuen Geschichten unterhalten zu können. Und so geschah es, dass der Phönix stets nur kurz vor seinem Tod nach Junu zurückkehrte, um seinem Gott alles zu berichten, was er gesehen hatte."((5))

Der Lichtschimmer des Kamins war inzwischen sehr schwach, und Benu war eingeschlafen. Yami fuhr noch einmal liebevoll über das weiche Gefieder des schönen Vogels, der ein wohliges Fieps-Seufzen ausstieß, und stand auf. Scha war ebenfalls eingeschlafen, und Miuts Augen waren nur noch halb offen. Yugi und Kaiba erhoben sich wie ihr Geliebter, und die drei verließen den Raum. Vorher zauberten sie aber noch eine Schutzwand um die Feuerstelle durch deren kleine stern- und punktförmige Löcher der Raum nun nur noch absolut minimal erleuchtet war.

Nachdem sie die Tür geräuschlos geschlossen hatten, fragte Yugi leise: „Das war eine schöne Geschichte. Woher kennst du die? In Jii-chans Büchern über altägyptische Sagen stand sie nicht. Hat die dir ein Priester damals erzählt?"

„Ich habe mich gestern Nacht in einem Traum daran erinnert", antwortete Yami, ebenfalls leise, während sie sich weiter von dem Zimmer ihrer Tiere entfernten. „Anscheinend habe ich gelauscht, als eine verhüllte Person, an die ich mich sonst noch nicht weiter erinnere, sie einem kleinen Kind erzählte. Aber ich weiß nicht, wer das Kind war, oder, wie gesagt, diese Person."

„Das kommt schon noch", meinte Kaiba beruhigend. „Früher oder später wirst du dich an alles erinnern. Und ich bestimmt auch."

Plötzlich hörten sie aus Richtung des Eingangs zum Smaragd-Haus ein Keuchen und drehten sich um. Sie waren schon fast bei der Treppe zu ihrem Schlafsaal angekommen, gingen nun aber wieder leise in die entgegengesetzte Richtung, um zum Eingang zu gelangen. :--Ach, immer diese hohen Treppen…--:

Die drei folgten der Stimme und sahen Trevor, der mit etwas Mühe die Stufen hochhopste. :--Nun helft mir schon--, verlangte er, als er sah, dass sie ihn entdeckt hatten.

„Hallo, Trevor", sagte Yami und hob die Kröte hoch. „Was führt dich her?"

:--Ähm… Ja, was wollt' ich denn noch? Was wollt' ich denn noch…? Vergessen, aber auf jeden Fall habe ich die Strecke vom Gryffindorturm bis hierher eindeutig unterschätzt--, keuchte er, während er es sich in Yamis Schoß gemütlich machte, nachdem der ehemalige Pharao und seine Geliebten auf dem Gemeinschaftsraumsofa Platz genommen hatten. :--Ich werde zu alt dafür. Wie auch immer… Ach ja, jetzt fällt mir wieder ein, was ich wollte: Ich wollte mich nur noch mal richtig vorstellen. Ich bin Trevor, Diener des ehrwürdigen Huh und seiner Gemahlin Hauhet.--:

„Sehr erfreut", sagte Yugi und stellte sich und seine Geliebten vor.

:--Ihr seid also drei der Bewahrer der Millenniumsgegenstände. Mein Götterpaar hat leider bisher kaum etwas davon mitbekommen. Sie und ich sind aber gespannt darauf, mehr darüber zu lernen. Hach, ich beneide die Diener Res, Bastets und Seteschs((6)), dass sie sich mit euch unterhalten können.--:

„Behandelt Neville dich nicht gut?" fragte Yami besorgt, weil er als Pharao die Ausbildung zum obersten Priester genossen hatte.

:--Ach, der Junge ist schon in Ordnung, und ich bin froh, ihn zu haben. Die meisten Teenager heutzutage würden nicht so nett zu ihren Kröten sein, weil sie lieber andere Tiere hätten. Aber ich finde es schade, dass ich mich nicht mit ihm unterhalten kann.--:

Nachdem sich die drei Schattenmagier noch etwa eine halbe Stunde mit Trevor unterhalten und ihm mehrmals versichert hatten, dass er immer, wenn er mit jemandem sprechen wollte, bei ihnen vorbeikommen konnte, brachten sie die alte, geschlechtslose Kröte mit ihrer Schattenmagie in den Gryffindorturm zurück. Anschließend gingen sie endlich zu Bett, wo sie etwas über eine Stunde später erschöpft von diversen Aktivitäten einschliefen.

Fortsetzung folgt…

Anmerkungen

((1)) Annuket: Ich weiß, es gibt auch hübsche, aber bei Umbridge sehen sie nur scheußlich aus.
Magician: Da bin ich sicher...

((2)) Ich nenn die jetzt einfach so. Der Name der Federn wird ja nie genannt.

((3)) Magician: Ähm, er hatte den längsten Satz, oder? Und er hat auch noch extra groß geschrieben, oder? Wie kann er da dann als erster fertig sein?
Annuket: Die anderen beiden lassen sich mehr Zeit, weil sie diese brauchen, um die Zauber in die Schrift einfließen zu lassen…

((4)) Das ‚Große Grüne' ist das Meer. Ich habe mir erspart, hier die Aussprache wiedergeben zu wollen.

((5)) Diese Geschichte ist frei von mir erfunden! Ich kenne keine richtige Phönix-Geschichte (meistens wird der Phönix höchstens erwähnt oder so) und die wirklichen ägyptischen Märchen und Erzählungen, die ich habe/kenne, erschienen mir nicht so geeignet. Außerdem kann ich es später noch mal verwenden. ‚grins' Ich habe für mich selbst versucht, eine Lösung zu finden, warum der Phönix immer nur so selten nach Heliopolis zurückkehrt (zur Erinnerung, das erwähnte Junu ist der ägyptische Name der Stadt, die bei den Griechen Heliopolis genannt wurde) und dort seinen Vater beerdigt. Das mit dem Beerdigen des Vaters habe ich zu seiner Wiedergeburt umgewandelt (der alte Phönix ist quasi der Vater, da er zu Anfang immer (noch?) nicht die Erinnerungen seines Vorgängers hat).

((6)) Set(h)esch entspricht vermutlich eher der ägyptischen Aussprache des Gottes Seth. Normalerweise nehme ich zwar auch Seth, aber ich denke, dass Setesch ausführlicher und älter klingt (ich habe mich damit nicht wirklich beschäftigt, ob es älter ist oder wie die gebräuchlichen Schreibweisen für diesen Gott in der Zeit verteilt sind). Aber da ich, wie gesagt, finde, dass es ausführlicher klingt, will ich, dass Trevor und somit die Urgötter, die ja irgendwie scheintot sind, ihn mit dem ausführlichen Namen ansprechen.

Annuket: Gut, das war der erste Schultag, und das nächste Kapitel gibt es in zwei Wochen. Bis dahin wäre es schön, wenn ihr Heavenflys HP-Crossover lesen und reviewen könntet, damit sie ermuntert wird, bald weiterzuschreiben und ich das nächste Kapitel lesen kann (Magician 'im Hintergrund': Ich auch, ich auch!). Es ist nicht so langweilig wie mein allererstes (Dumbledores und Sugorokus Gespräch), sondern es geht gleich richtig spannend los. Also lest es und reviewt bitte.
Magician: Genau. Es ist soooo frustrierend, wenn man keine Reviews kriegt oder es lange dauert, bis sie angetröpfelt kommen. Ich weiß, wovon ich rede...
Annuket: Genau. Und bitte, bitte, Heavenfly, schreib bald weiter. Wie gesagt, bis in zwei Wochen.