Annuket: So, und hier ist Kapitel 19. Leider bin ich mit Schreiben auch wirklich nur ein Kapitel weitergekommen. Ich muss schon wieder arbeiten... 'müde sei' Ich hoffe, ich schaffe das nächste auch, weil ich jetzt alle Stunden des Aprils am Anfang habe... Mal sehen.
Auf jeden Fall wieder herzlichen Dank für deine Review, Dax. Du bist immer so schnell. 'glücklich sei'
An Hannakaiba20: Die Bäume werden auch von anderen gesehen ... das heißt, sie würden es, wenn sie nicht in einer Höhle wären, deren Eingang bis vor kurzem von zwei Riesensteinsoldaten bewacht und blockiert worden wäre, so dass daher niemand rein kam. Jetzt bekommen sie vielleicht auch etwas Besuch (auch wenn ich das nicht beschreibe). Zu der Prüfung sage ich nur, dass sie eine Weile damit zu tun haben werden, aber das dauert noch etwas (es muss ja erst einmal Weihnachten kommen und ein Großteil des restlichen Schuljahres, z.B. Umbrigde muss noch ein bisschen gequält werden 'böse lach' und so weiter...). Außerdem sind sie auch mit dem Training--
Magician 'hält ihr den Mund zu': Shhh! Verrat doch nicht alles vorher.
Annuket 'blinzel': Oh, richtig... Bin zu müde...Wo war ich? Ach ja... aus der Schneeballschlacht wird in diesem Kapitel allerdings nichts. Ich hoffe, dass du meine Geschichte auch weiterhin magst.
An Lilly: Ja, das Kapitel war teilweise etwas Yugi-lastig (wie kommt es nur? Es kann nicht daran liegen, dass er meine Lieblingsfigur ist, neeeeeeeeeeiiiin...). In diesem Kapitel ist er aber mal wieder soooooooooo cool (und überhaupt ist es sogar noch Yugi-lastiger... gibt es diesen Komparativ? Egal). Yami hat keine Angst vor Schnee, er mag ihn nur nicht. Den Satz finde ich auch toll, vor allem da es eine Dattelpalme zu einer Sykomore sagt. 'grins' Danke für die Kekse und den Kakao. 'Kakao schlürf, entspannt sich dadurch und schläft ein'
Magician 'stupst sie an': Annuket? ... Hey, Annuket. 'seufz' Na toll, und sie hat mir nicht gesagt, wer heute den Disclaimer machen soll. Was mach ich denn jetzt? 'stupst Annuket nochmal, kriegt aber wieder keine Reaktion'
Mokuba 'ist gerade hereingekommen': Hallo, Magician. Hast du Nii-sama gesehen? 'blinzelt angesichts der Situation' Ähm, was ist denn hier los?
Magician: Wir müssen noch den Disclaimer machen, aber sie wacht einfach nicht auf.
Mokuba: Ich hab heute gerade einen tollen Zauberspruch gelernt, der besser wirkt als Kaffee. Damit ist sie in Null-komma-nichts wieder wach. 'richtet den Zauberstab auf Annuket und murmelt irgendwas auf Japanisch'
'Annuket wird plötzlich vollständig schwarz, schläft aber seelenruhig weiter'
Magician 'starrt sie entgeistert an': ...
Mokuba 'zurückweich': Äh... Ups... Nii-sama bringt das schon wieder in Ordnung... 'rennt weg, bleibt an der Tür stehen und dreht sich nochmal um' Ach ja, Annuket gehört weder Yugioh noch Harry Potter. So, jetzt kann wenigstens die Geschichte beginnen, während ich Nii-sama hole.

((...)) Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte, heiliges Tier von Hu und Hauet); --…-- Schutniu (Ryous Vogel, heiliges Tier der Maat)
Blabla Parsel

Diesem Kapitel liegen wieder keine Seiten aus ‚Harry Potter und der Orden des Phönix' zugrunde. Ein paar Einzelheiten des Sonntags allerdings werden auf den Seiten 518-19 beschrieben. Aber es wird eigentlich nur gesagt, dass Harry und Ron zu den wenigen gehören, die Hausaufgaben machen müssen, während andere draußen im Schnee spielen (die Weasley-Zwillinge z.B. werfen Schneebälle gegen die Fenster des Gryffindorturms ‚grins'). Hermine ist bei Hagrid und versucht, ihn davon zu überzeugen, dass er doch ‚langweilige Sachen' in seiner Dienstagsstunde drannehmen sollte (was natürlich ohne Erfolg bleibt ‚zwinker').

Kapitel 19: Neville und das Auge

Als die drei Schattenmagier am Sonntagmorgen aufwachten, stellte Yugi zu seiner Freude fest, dass über Nacht noch mehr Schnee gefallen war, so dass inzwischen eine ca. sechzig Zentimeter dicke Schicht den Boden um das Schloss bedeckte. Nach kurzer, leidenschaftlicher ‚Überzeugungsarbeit' hatte der Kleinste der drei seine beiden Geliebten dazu gebracht, ihm zu versprechen, dass sie nach dem Frühstück wenigstens ein bisschen Zeit gemeinsam draußen im Schnee verbringen würden. Besonders Yami hatte sich in diesem Fall lange gegen Yugis Vorhaben gesträubt, da er diesen Aspekt des Winters nicht mochte.

Nachdem sie gefrühstückt hatten, machten sie sich also auf den Weg zurück in ihren Gemeinschaftsraum, um sich warm anzuziehen. Allerdings wurden ihre Pläne zunichte gemacht, als sie auf einer der zu dieser Zeit wie ausgestorben daliegenden Treppen Neville sahen. Wie immer gingen sie freudig auf ihn zu, um ihn zu begrüßen und weil Yugi ihn fragen wollte, ob er Lust hätte, sich ihnen anzuschließen. Allerdings verwandelte sich das freudige Lächeln des jungen Japaners schnell in einen leicht besorgten Ausdruck, als er spürte, dass die herrenlosen Millenniumsgegenstände an seinem Armband plötzlich anfingen, auf irgendetwas zu reagieren, und es wurde langsam stärker, je näher sie dem Briten kamen.

Auch Yami und Kaiba spürten es und tauschten einen Blick mit Yugi, der nickte. Ihre Pläne für den Vormittag würden warten müssen. Das ungewöhnliche Verhalten der Gegenstände konnten sie nicht einfach auf sich beruhen lassen. Daher tauschten sie mit Neville nur wenige Worte, ehe sie schnell ihren Weg nach oben fortsetzen, während Neville die Treppen weiter abwärts stieg.

Dennoch nahm der Energiepegel, der von den drei herrenlosen Gegenständen ausging, weiter zu, und das Armband begann leicht zu vibrieren. Yugi umfasste es instinktiv, doch konnte er trotzdem nicht verhindern, dass sich plötzlich einer der verkleinerten Gegenstände löste und zu Boden fiel.

Die darauf folgenden Augenblicke kamen dem Besitzer des Millenniumsschlüssels vor, als würden sie in Zeitlupe geschehen, und dennoch musste er sie hilflos mit ansehen. Sein Blick folgte dem kleinen Objekt, das leuchtete und größer wurde, bis es schließlich sein eigentliches Aussehen wiedererlangt hatte. Mit einem leisen Klirren schlug das Millenniumsauge, das nämlich war der Gegenstand, auf der Treppenstufe auf.

Yami und Kaiba, die inzwischen eine Stufe höher standen als Yugi, drehten sich um, als sie das leise Klirren hörten, und sahen ebenso wie Yugi, wie das Millenniumsauge nun die Treppen hinunterrollte. Sekunden später setzten die drei sich in Bewegung, um das Auge wieder wiederzubekommen, bevor es jemand in die Hände bekam und Schaden anrichten konnte. Doch obwohl sie versuchten, ihre Schattenmagie zu benutzen, um es aufzuhalten, fiel es unaufhaltsam weiter hinunter, bis es schließlich Neville am Bein traf und vor ihm liegenblieb.

Der Gryffindor hatte sich umgedreht, als er das Klirren und die hastigen Schritte hörte, und bückte sich nun, um das Auge aufzuheben. Er ergriff es, betrachtete es kurz in seiner Hand, ehe er es Yugi, Yami und Kaiba entgegenstreckte, die die Treppe herunterkamen. Doch bevor die drei Schattenmagier Neville erreichten, begann das Auge zu ihrem Entsetzen in seiner Hand zu leuchten, bevor es auf ihn zuflog. Im plötzlich erstrahlenden Licht konnten sie nur undeutlich erkennen, wie ihr Freund zusammenbrach.

Kurze Zeit waren sie von dem Licht geblendet, doch schon Sekunden später waren sie an seiner Seite und sahen, dass sich das Auge in seine Stirn gesetzt hatte. „Neville-kun…", flüsterte Yugi mit einer vor Panik heiseren Stimme und schlug ihm leicht ins Gesicht.

Weil sein Aibou damit kein Erfolg hatte, nahm Yami Neville hoch und schüttelte ihn leicht, doch auch das brachte den Gryffindor nicht wieder zur Besinnung. Plötzlich hörten sie von oben Stimmen, da eine kleine Gruppe Mädchen das Treppenhaus betreten hatte. /'/Wir müssen hier weg/'/ sagte Kaiba zu seinen Geliebten, nahm Neville in seine Arme und verschwand im Reich der Schatten, wohin ihm seine beiden Geliebten folgten. /'/Es macht keinen guten Eindruck, wenn wir hier so gefunden werden. Zum Glück war der Bewohner des Gemäldes, was dort auf der Treppe hängt, gerade nicht da./'/

/-/Aber was machen wir? Neville-kun braucht medizinische Betreuung. Sollen wir ihn einfach auf die Krankenstation legen und hoffen, dass die Krankenschwester bald auf ihn aufmerksam wird?/-/

/Ich glaube nicht, dass die Schwester ihm helfen kann, Aibou/ meinte Yami, während er besorgt den ohnmächtigen Gryffindor betrachtete. /Irgendwie müssten wir erst einmal das Auge entfernen. Und dazu müssten wir erst einmal herausfinden, warum es so reagiert hat./

/-/Dann ist es vermutlich am Besten, wenn wir die Götter fragen, oder?/-/ fragte Yugi zögerlich. /-/Wenn sich jemand besser mit den Gegenständen auskennt als wir, dann Re, Bastet und Seth. Sie müssten uns sagen können, was los ist, oder vielleicht, an wen wir uns wenden können./-/

Kaiba und Yami stimmten ihm zu, und sie gingen durch die Schatten in ihren Gemeinschaftsraum. Miut lag gerade vor dem Fenster, um ihren Vormittagsschlaf in der Sonne zu genießen, Scha starrte schläfrig aus demselben und Benu versuchte, mal die Katze, mal den Hund dazu zu bringen, mit ihm zu spielen. Als die drei Schattenmagier auftauchten, wurde Yami sofort von dem übermütigen Phönix ‚attackiert' und nahm ihn in seine Arme.

Kaiba legte derweilen den ohnmächtigen Neville, in dessen Stirn das Millenniumsauge noch immer leicht pulsierte, auf das Sofa. Neugierig beobachtete Scha die Szene und kam näher, um zu sehen, was los war. Miut öffnete schläfrig ihre Augen, rührte sich aber zunächst nicht. Doch nachdem Yugi erzählt hatte, was geschehen war, ergriffen Bastet und Seth erneut Besitz von den Körpern ihrer Tiere und nahmen ihre göttlichen Formen an.

„Können wir das Auge entfernen, ohne unserem Freund Schaden zuzufügen?" fragte Yami besorgt, nachdem Yugi seinen Bericht beendet hatte.

„Ich fürchte, das geht nicht so einfach", erwiderte Bastet traurig. „Der Junge wurde vom Auge erwählt, und gerade das Auge ist sehr eigenwillig. Bisher waren alle, die das Auge besaßen, nicht direkt von ihm erwählt und daher wird es jetzt, da es zum ersten Mal, seit es existiert, jemanden für würdig erachtet, ihn nicht wieder gehen lassen."

„Soll das heißen, dass sowohl Akunadin als auch Pegasus--" hob Yami ungläubig an zu fragen.

„Ja, für sie beide war das Auge nicht bestimmt", knurrte Seth. „Daher mussten sie beide eines ihrer Augen opfern, um seine Macht nutzen zu können. Es hat mich jedoch sehr überrascht, wie groß die Kontrolle war, die sie über das Auge hatten, obwohl es sie nie ganz akzeptiert hat."

„Und weil es Neville erwählt hat, ist es nun in seiner Stirn", überlegte Yami laut, und die beiden Götter nickten. „Aber man muss es doch trotzdem entfernen können, oder? Er muss doch einverstanden sein… Was ist, wenn er das Auge nicht will? Was ist, wenn er mit seinen Kräften nicht klarkommt?"

„Und wann wird er wieder zu Bewusstsein kommen? Warum ist er überhaupt ohnmächtig?" fragte Yugi weiter. „Warum--"

„Shh, nicht so viele Fragen auf einmal", schnurrte Bastet sanft und legte einen Finger auf seine Lippen. „Um zunächst auf Eure Frage zu antworten, Sohn des Re, wie ich schon sagte, das Auge kann nicht so leicht entfernt werden. In dieser Beziehung unterscheidet es sich von den anderen Gegenständen. Wenn wir es entfernen würden, würde auch das Gehirn eures Freundes Schaden nehmen. Deswegen ist er übrigens auch bewusstlos. Sein Geist muss sich an die Präsenz des Auges gewöhnen. Er ist, vermutlich ohne sein Wissen, in seinem Seelenraum eingesperrt und erst wenn er akzeptiert hat, was geschehen ist und wenigstens ein paar der Informationen, die er durch das Auge erhält, richtig verarbeiten kann, wird das Auge ihn aufwachen lassen."

„Aber was ist, wenn er es nicht akzeptiert?" fragte Kaiba mit finsterem Blick.

„Dann wird er vermutlich nicht aufwachen", erwiderte Bastet seufzend. Als sie Yugis entsetzten Blick sah, schlang sie liebevoll ihre Arme um ihn und setzte hinzu: „Es tut mir leid, Yugi. Aber leider können wir in diesem Fall nichts für euch tun. Die Millenniumsgegenstände sind zwar mit der Hilfe von mir und einigen anderen Göttern entstanden, doch haben wir selbst keine Macht mehr über sie."

„Können wir denn gar nichts tun?" fragte Yami grimmig. Er hasste dieses Gefühl der Hilflosigkeit.

Bastet schaute traurig zu Boden, doch Seth ergriff nach ein paar Sekunden angestrengten Nachdenkens das Wort: „Das einzige, was ihr, oder besser Yugi, tun könnt, ist euren Freund in seinem Seelenraum mit Hilfe des Millenniumsschlüssels aufzusuchen und ihm dort zu helfen, die Situation zu verstehen."

Yugis Körper versteifte sich in Bastets Umarmung. Er mochte es nicht, in den Geist anderer Leute einzudringen, besonders wenn es ohne ihr Einverständnis geschah. Bastet grollte in Seths Richtung und festigte ihre Umarmung um ihren Schützling. „Shh, ist ja gut, Yugi. Du musst das nicht tun", flüsterte sie beruhigend.

Yugi hingegen hatte seinen Kopf gedreht und sah Neville an, der noch immer bewusstlos auf dem Sofa lag. „Wenn es ihm hilft, werde ich es tun", sagte er und seine Stimme klang wesentlich selbstsicherer als er sich fühlte.

„Aibou", sagte Yami hinter ihm liebevoll und umarmte ihn, während Bastet sich diskret zurückzog. „Lass uns erst ein bisschen warten. Vielleicht wacht er ja bald von alleine auf."

„Außerdem sollten wir zunächst den Schulleiter informieren", meinte Kaiba. „Zwar kann er nicht viel tun, aber er muss zumindest bescheid wissen, damit er eventuell Nevilles Großmutter eine Nachricht zukommen lassen kann."

Yami und Yugi stimmten zu, und sie gingen zusammen durch die Schatten zu Dumbledores Büro, nachdem sie Bastet und Seth die Fürsorge für Neville anvertraut hatten. Sie tauchten vor der Eingangstür auf und klopften an. Sekunden später hörten sie ein vergnügtes ‚Herein' und betraten das Büro. Der Schulleiter, der seinen Sonntagsmorgenrock trug, spielte anscheinend gerade mit einem der Porträts ein Spiel, das Schiffe-Versenken nicht unähnlich war, nur dass jeder eine kleine Figur hatte, die jeweils einen Schneeball auf das gegnerische Feld warf. Traf sie dabei einen der gegnerischen Schneeolme, die auf dem Untergrund perfekt getarnt waren, erhielt der Spieler einen Punkt.

Die drei betrachteten nervös die Gemälde, die sie von überall her beobachteten, einige neugierig, einige missbilligend und zwei einfach nur freundlich. Zögerlich begrüßte Yugi den erstaunten, doch trotzdem freundlich lächelnden Mann auf Japanisch: „Guten Morgen, Albus-jii-chan."

„Auch euch einen guten Morgen, ihr drei", erwiderte der alte Zauberer. „Was führt euch an diesem wunderschönen Wintertag zu mir?"

„Weißt du, Albus-jii-chan…", begann der kleine Japaner und schaute erneut nervös die Porträts an. „Wir…"

Da er so nervös war, entschloss sich Yami dazu, einzugreifen. Er legte beruhigend einen Arm um Yugi und sagte: „Hätten Sie ein bisschen Zeit für uns? Wir haben da ein kleines… Problem…"

„Natürlich", erwiderte Dumbledore leicht besorgt. „Worum geht es?"

„Kommst du bitte mit uns mit?" bat Yugi.

Dumbledore musterte ihn ein paar Sekunden und wandte sich anschließend an das Gemälde: „Ich fürchte, wir müssen unser Spiel nachher fortsetzen, Armando."

„Natürlich", erwiderte der alte Zauberer auf dem Gemälde. Dumbledore erhob sich und ging mit den drei Schattenmagiern zu der Tür hinter seinem Schreibtisch((1)). Sie betraten einen kleinen Raum, dessen einziges Gemälde eine schöne Landschaft zeigte.

Auf seine Einladung hin setzten sich Yami, Yugi und Kaiba mit dem Schulleiter an einen kleinen Tisch mit sehr bequemen Stühlen. „Möchtet ihr etwas trinken?" fragte der Schulleiter. Die drei Austauschschüler verneinten und nachdem sich der Schulleiter selbst eine heiße Milch gezaubert hatte, fragte er freundlich, doch ohne zu klingen, als würde er sie nicht ernst nehmen: „Nun, was ist nun euer Problem?"

Yugi, der nicht wusste, wie er sonst anfangen konnte, streckte dem alten Mann sein Handgelenk entgegen, an dem er das Armband mit den herrenlosen Millenniumsgegenständen trug. Dumbledore betrachtete es verwundert genauer, bis sich seine Augen ein paar Sekunden später weiteten. „Waren da nicht drei von diesen Gegenständen dran?"

Yugi nickte. „Dann habt ihr eins in der Schule verloren und wisst nun nicht, wo es ist?" fragte der weise Zauberer weiter.

„Nein… aber irgendwie doch", erwiderte Yami und erklärte, was geschehen war. Dumbledore hörte aufmerksam zu und sah ziemlich besorgt aus. Nachdem der ehemalige Pharao seine Erzählung beendet hatte, sahen sie gemeinsam mit dem alten Mann nach Neville. Der Schulleiter musste allerdings darauf bestehen, dass der Gryffindor-Schüler in den Krankentrakt kam. Falls der Junge nicht bis zum Abend aufwachte, musste er seine Großmutter darüber informieren, und es würde sich dabei nicht gut machen, wenn sie nach Hogwarts käme und ihren ohnmächtigen Enkel in irgendeinem anderen Raum fände.

Daher brachten sie Neville zusammen mit dem Schulleiter zu Madame Pomfrey. Professor Dumbledore überzeugte allerdings die Schwester davon, dass sie nichts tun konnte und dass sich die drei Schattenmagier in einem abgetrennten Bereich um ihren Freund kümmern würden. Anschließend ging Dumbledore, um die drei für ihre ‚Behandlung' alleine zu lassen. Yugi, bewacht von Kaiba und Yami, benutzte nun seinen Schlüssel, um in den Geist des Gryffindors einzudringen.

Zögerlich öffnete Yugi die Tür zu Nevilles Seelenraum und ging hinein. Erstaunt blickte er sich um und stellte lächelnd fest, dass der ganze Raum wie ein kleiner Wald mit allen möglichen kleinen und großen Pflanzen aussah. Die Beleuchtung war allerdings recht spärlich, als ob es gerade Morgen oder Abend wäre. Über dem Wald schwebte ein großer Ball, der von einem dunklen Tuch bedeckt war. Dennoch kam das Licht, das den Raum erhellte, zum großen Teil von dort.

Da Yugi das Seelenabbild des Jungen nicht sah, folgte er einem kleinen Weg hinein in den Wald. Natürlich hätte er sich als Schlüsselbesitzer sofort durch Magie zu dem Jungen begeben können, doch bedeutete auch so ein kleiner Magieausbruch einen Einfluss auf die Seele, was er vermeiden wollte, ganz besonders, weil er nicht wusste, wie das Auge reagieren würde. Während er durch den Seelenraum ging, sah er immer wieder andere Gegenstände, die von Pflanzen mehr oder weniger überwuchert wurden. Je näher Yugi dem Zentrum des Raumes kam, desto mehr spürte er, dass von der großen Kugel über ihm stärker werdende magische Schwingungen ausgingen.

Schließlich erreichte Yugi eine Lichtung, auf der ein weiches Bett stand. In diesem erblickte er Neville, der unruhig schlief. Der Schattenmagier näherte sich und als er seinen Freund anfasste, erhob sich ein kräftiger Wind. Der junge Japaner sah sich alarmiert um, ängstlich, dass er der Seele doch irgendwie geschadet hatte.

Er beobachtete, wie der Wind durch die Pflanzen strich und heftig an dem Tuch über der schwebenden Kugel zog. Sekunden später war sie befreit und strahlte so hell, dass Yugi für einen Moment seinen Blick abwenden musste. Als er wieder hinsah, stellte er fest, dass das Leuchten etwas abgeklungen war, und konnte erkennen, dass es sich bei der Kugel um das Millenniumsauge handelte.

Während der junge Japaner das Auge finster anschaute, spürte er plötzlich, wie sich das Seelenabbild Nevilles auf dem Bett bewegte. Als er hinunterschaute, sah er, wie der Gryffindor langsam seine Augen öffnete und ihn verwirrt anblickte. „Yugi?" fragte er etwas verschlafen.

„Hallo Neville-kun", erwiderte der Angesprochene.

„Ich habe was ganz Merkwürdiges geträumt…", erzählte schläfrig der Zauberer und schloss noch einmal die Augen. „Da waren zwei Männer, die mir irgendetwas über ein Auge erzählt habe… Der eine, der ältere, war irgendwie verbittert und böse… der andere rücksichtslos… aber irgendwie so tief traurig… Ich wollte nur weg von den beiden, aber ich konnte nicht aufwachen… Zum Glück bin ich jetzt wach."

„Ich fürchte, das bist du noch nicht ganz", erwiderte Yugi, und Neville öffnete erschrocken die Augen.

„Oh, ich träume also noch", sagte Neville, der sich umgeschaut hatte, während Yugi seinem Blick folgte und sich ebenfalls noch einmal umsah.

„Nein, nicht ganz. Sieh es eher als die Phase zwischen wach sein und träumen", versuchte der junge Japaner dem Briten zu erklären. „Wir befinden uns in deinem Seelenraum. Jeder Mensch hat so einen Raum, und er ist ein Ausdruck der Person an sich. Doch die wenigsten besuchen den ihren und wenn sie es tun, dann können sie sich nicht an ihn erinnern oder halten es für einen Traum."

„Also ist es doch ein Traum", stellte Neville fest und verschränkte die Arme. „Naja, wenigstens sind nicht mehr diese beiden komischen Männer hier. Der alte war ziemlich unheimlich, und der andere sah verrückt aus mit dieser roten Muggelkleidung… und dazu hat er noch so komisch gesprochen((2))."

„Aber dennoch ist unser Treffen hier in gewisser Weise real, Neville-kun", erwiderte Yugi und rang um die richtigen Worte.

„Wieso?" antwortete der Gryffindor. „Es ist doch schon insofern ein Traum, da du ja nicht in meinen Seelenraum kannst… wenn es so etwas wirklich gibt, was ja nicht klar ist, da du ein Traumbild bist… Mir schwirrt der Kopf…"

„Es ist auch schwer zu erklären, aber ich habe einen Gegenstand, der es mir ermöglicht, in die Seelenräume anderer Leute einzudringen. Daher ist diese Unterhaltung nicht wirklich ein Traum."

Neville sah ihn einen Augenblick zweifelnd an. „Und warum solltest du in meinen Seelenraum kommen? Machst du das öfter? Wenn ja, dann habe ich es sowieso jedes Mal wieder vergessen, was es für mich doch nach einem Traum klingen lässt. Wieso sollte es dieses Mal anders sein?"

Yugi schaute zu Boden und schüttelte leicht den Kopf. Er erinnerte sich nur zu gut daran, dass es auch für ihn schwer gewesen war, das alles zu verstehen. „Ich vermeide es, in andere Seelenräume zu gehen, weil ich Angst habe, ich könnte in diesen irgendwelchen Schaden anrichten. Daher tue ich das nur in bestimmten Fällen. So wie in deinem Fall."

„Aber ich bin doch in Ordnung", erwiderte der Gryffindor verwirrt und schaute an sich herab.

„Neville-kun… Erinnerst du dich, dass wir uns heute Morgen auf der Treppe gesehen haben?" fragte der Austauschschüler. Nachdem Neville kurz überlegt hatte, nickte er nachdenklich, und Yugi fuhr fort: „Erinnerst du dich auch daran, was danach passiert ist?"

Der Brite überlegte wieder kurz, ehe er, wie zu sich selbst, zögerlich sagte: „Ihr hattet es eilig und seid weitergegangen, und ich wollte weiter zum Frühstück… und dann… hörte ich etwas runterfallen… ja… Da war dann diese goldene Kugel mit diesem Augensymbol! …Ich habe sie aufgehoben und wollte sie euch wiedergeben, aber da fing sie an zu leuchten--", er fasste sich an die Stirn, wo bei seinem realen Körper nun das Auge saß, „--und dann spürte ich einen Schmerz…"

Neville sah entsetzt zu Yugi. Dieser nahm beruhigend seine Hand und lächelte traurig. „Es tut mir leid. Wir wissen nicht warum, aber du hast nun auch einen Gegenstand wie ich. Das Millenniumsauge hat dich aus irgendeinem Grund als Besitzer ausgesucht. Wir konnten es nicht aufhalten und daher ist es in gewisser Weise ein Teil von dir geworden. Wir können es leider nicht entfernen."

Neville sah ihn mit blankem Gesichtsausdruck an. Yugi schaute zu Boden und wartete darauf, dass sein Freund etwas sagte. Sie saßen mehrere Minuten schweigsam auf dem Bett, bis Neville endlich schwach flüsterte: „Ich habe ein magisches Objekt in meinem Kopf? Davon haben diese beiden Männer also vorhin gefaselt?"

Yugi nickte. „Ja. Ich vermute nach deiner Beschreibung, dass das der Priester Akunadin und der Geschäftsmann Pegasus J. Crawford waren. Diese hatten das Auge vor dir, auch wenn sie nicht so wie du von ihm erwählt wurden. Ich nehme allerdings an, das Auge hat in deinem Traum ihre Gestalt angenommen, um sich dir zu erklären."

„Also…", erwiderte Neville unsicher. „Angenommen, dass du der echte Yugi bist und das Ganze hier nicht einfach ein total verrückter Traum ist, was geschieht dann mit mir?"

„Nun ja, soweit Yami, Seto und ich es wissen, schläfst du erst einmal, bis du und das Auge richtig eins geworden seid und du es akzeptierst", antwortete Yugi nachdenklich. „Wenn du dann wach bist, solltest du vermutlich erst einmal lernen, mit der Magie des Auges zurecht zu kommen. Dabei können wir dir, denke ich, zumindest teilweise helfen."

„Magie? Andere Magie als die von uns Zauberern? Ist es wirklich so anders als die magischen Augen, die einige Zauberer haben?" fragte Neville, sichtlich nervös. „Die Männer erwähnten irgendetwas von Gedankenlesen… und Schattenmagie… Yugi, ich will kein dunkler Zauberer werden!"

„Schattenmagie ist nicht gleich dunkle Magie", erklärte Yugi selbstbewusst. „Du erinnerst dich doch bestimmt noch an die einzige Stunde der AG von Yami, oder? Es gibt drei Arten von Magie. Was nun aber das Gedankenlesen anbetrifft… Ich fürchte, das wirst du mithilfe des Auges können--"

Yugi erklärte Neville noch eine Weile, was Schattenmagie ausmachte, von den anderen Millenniumsgegenständen und zeigte ihm, wie er grundsätzlich einen Schutzschild um seine Gedanken und seinen Geist aufbauen konnte, um das Gedankenlesen zu kontrollieren. Schließlich schien der Gryffindor das Auge mehr oder weniger zu akzeptieren, denn plötzlich leuchtete das übergroße Auge über ihnen und die Tür zu Nevilles Körper erschien vor ihnen.

Der Japaner verabschiedete sich für den Moment von seinem Freund und verließ den Seelenraum durch die Tür, die sein Schlüssel hergestellt hatte und die danach wieder verschwand. Als Yugi in der realen Welt seine Augen öffnete, tat es auch Neville etwa zur gleichen Zeit, und sie lächelten einander an.

„Ihr seid gerade noch rechtzeitig zurückgekommen", informierte Yami sie leise. „Dumbledore-sensei ist auf dem Weg hierher und will vermutlich gleich deiner Oma schreiben, Neville. Geht es dir gut?"

„Den Umständen entsprechend", erwiderte dieser. „Nur leichte Kopfschmerzen."

„Dann ist ja gut", hatte Yami noch Zeit zu erwidern, ehe die vier Schüler hörten, wie die Krankenflügeltüren aufgingen und der Schulleiter hereinkam.

Er schritt durch den ansonsten leeren Raum, bis er zu ihnen kam. Als er sah, dass Neville wach war, funkelten seine Augen vergnügt. „Es freut mich zu sehen, dass Sie wach sind, Mr. Longbottom", sagte er freundlich. „Wie geht es Ihnen?"

„Ganz gut", erwiderte der Gryffindor etwas verschüchtert.

Nach kurzer Absprache entschieden sie sich, es geheim zu halten, dass Neville das Millenniumsauge bekommen hatte. Mit etwas Übung konnten die Schatten auch dafür verwendet werden, die Illusion zu erzeugen, dass nichts auf Nevilles Stirn wäre. Für die nächste Zeit hingegen sollte Neville einen Verband um die Stirn tragen. Madam Pomfrey wurde von Kaiba durch den Millenniumsstab beeinflusst, so dass sie der Meinung war, dass Neville eine Platzwunde am Kopf hätte, weil er ungünstig hingefallen war, die aber nicht mit den üblichen Heilmethoden behandelt werden konnte, da er Killianzas hätte, die zwar eine harmlose und kurzweilige Krankheit waren, doch durch die Zauberei unwirksam wurde. Anschließend wurde auch der Großmutter des Gryffindor-Schülers eine entsprechende Nachricht geschickt mit dem Zusatz, dass der Zustand ihres Enkels dennoch in keiner Weise besorgniserregend sei.

Um ihn wenigstens in dieser Nacht davor zu bewahren, ungewollt die Gedanken seiner Zimmergenossen zu lesen und dadurch nicht schlafen zu können, durfte Neville in der Krankenstation übernachten. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück holten die drei Schattenmagier den Gryffindor ab, um mit ihm zum Unterricht zu gehen.

Geschichte der Zauberei verlief recht gut. Neville konnte erfolgreich die Gedanken seiner Mitschüler ausblenden, die allerdings sowieso fast alle schliefen oder zumindest eingenickt waren. Bei Zaubertränke hingegen sah es anders aus. Vor allem die Gegenwart von Professor Snape machte den neuen Schattenmagier derart nervös, dass er schon nach einer Viertelstunde, als der Braumeister sich ihm das erste Mal näherte, seine Konzentration verlor. Die verworrenen Gedanke der Menschen um ihn herum, die unkontrolliert auf ihn eindrangen, und die damit verbundenen Kopfschmerzen ließen den Gryffindor fluchtartig den Raum verlassen.

Als Neville hinausrannte, starrten ihm alle Gryffindors, Slytherins und auch Snape zunächst einen Augenblick fassungslos hinterher. Yugi entschuldigte sich und wollte seinem Freund nachgehen, doch der Braumeister hielt ihn zurück. „Bleiben Sie auf der Stelle stehen! Wenn sie jetzt gehen, Mr. Mutou, werde ich ihn wohl keine Punkte geben können und auch Hauspunkte abziehen müssen. Bei Longbottom ist es sowieso egal, da sein Trank schon verdorben ist, aber der Ihre scheint mir bisher vorschriftsmäßig gebraut zu sein", sagte der Lehrer mit seiner üblichen glatten Art, während er Nevilles Trank mit einem Wink seines Zauberstabes verschwinden ließ.

Yugi hielt einen Moment inne und drehte sich dann um. Snape lächelte ihn zufrieden an. Er wusste inzwischen, dass die drei Schattenmagier, so mächtig sie waren, doch nichts gegen ihn tun würden, wenn er nur seine Pflicht als Lehrer tat, und das war in diesem Fall gegeben. „Und schließlich soll ihre Leistung bewertet werden und nicht die ihrer… Freunde."

Die Betonung des Wortes ‚Freunde' ließ keinen Zweifel offen, dass er von ihrer Beziehung wusste. Er ignorierte Yamis und Kaibas missgünstige Blicke. Yugi funkelte ihn so böse er konnte an, während er seinen beiden Geliebten gedanklich mitteilte, dass das hier seine Angelegenheit sei, und sagte dann: „Dann bewerten Sie das!"

Der kleine Schattenmagier zückte seinen Zauberstab, schloss seine Augen und begann, für die anderen Schüler und Snape unverständliche Sachen zu flüstern. Schließlich öffnete er seine Augen und rief mit einem eleganten Schwung seines Zauberstabes: „Libertas!"

Augenblicklich schwebten die verbleibenden Trankzutaten über seinem Kessel, über ihnen kleine, durchsichtige Sanduhren mit unterschiedlichen Zeiten. Außerdem flogen ein paar Lichtbälle darum, zwei rote, fünf blaue und mehrere gelbe.

„Wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen wollen", sagte Yugi, dann drehte er sich, ohne eine Antwort abzuwarten, um und verließ den Raum, seinem Gryffindor-Freund nacheilend.

Snape betrachtete geschockt das Geschehen um den Kessel. Die Schüler waren ebenfalls erschrocken, aber viele schauten auch fragend, weil die meisten nicht so recht wussten, was da vor sich ging. „Ist das das, was ich denke, dass es ist, Professor?" fragte Malfoy, der gebannt zusah, wie eine der Zutaten, bei der die Sanduhr gerade abgelaufen war, in den Kessel sank und daraufhin eine der gelben Kugeln ebenfalls hinabstieg und umrührte, nur um dann zu verschwinden.

Der Lehrer, der durch die Worte des Slytherin zu sich zu kommen schien, wandte sich nun an den Blonden. „Wenn Sie das für einen Quilla-Zauber halten, Mr. Malfoy, dann ja."

„Aber das erfordert weit mehr als UTZ-Niveau, und man muss den Trank praktisch im Schlaf brauen können", erwiderte der Blonde.

„Ja", meinte Snape schlicht. „Und daher werde ich, wenn der Zauber wirklich Erfolg hat, so wie es für mich im Moment aussieht, Mr. Mutou wegen seiner Leistung auch keine Hauspunkte abziehen und seinen Trank bewerten."

Er schaute in die Runde und sah, dass alle -außer Yami und Kaiba- noch fasziniert auf Yugis Platz schauten und dabei ihre eigene Arbeit vernachlässigten. „Aber nun wenden Sie sich alle wieder ihren Tränken zu", sagte er daher gereizt. „Sonst gibt es noch mehr schlechte Noten, auch wenn das bei einigen sowieso nicht zu vermeiden ist."

„Ach, und ehe ich es vergesse", fügte er mit samtiger Stimme hinzu, „20 Punkte Abzug für Gryffindor, da Longbottom den Unterricht verlassen hat und sein Trank nichts geworden ist."

Nach der Doppelstunde fanden Yami und Kaiba Neville und Yugi auf der Krankenstation. Neville schlief nun ruhig dank eines Schlafmittels, dass ihm Madam Pomfrey gegeben hatte, nachdem er mit Yugi zur Krankenstation gekommen war und über seine Kopfschmerzen geklagt hatte.

Zunächst hatte er sich hinter einem der Gewächshäuser versteckt, wo Yugi ihn schließlich gefunden hatte. Nachdem seine mentalen Schilde wieder wenigstens einigermaßen funktionierten, und zumindest ein Teil seiner Kopfschmerzen dank der Heilmagie des Japaners verschwunden waren, so dass er nicht mehr seinen Kopf gegen die Wand schmettern wollte, waren sie zu der Krankenschwester gegangen, damit diese dann eine Entschuldigung an Snape ausstellte.

Fortsetzung folgt…

Anmerkungen:

((1)) Ich gehe hier von den Informationen der ersten DVD aus, dass sich dahinter Dumbledores Privatraum befindet, auch wenn ich einfach mal behaupte, dass es mehr als einer ist und man zunächst ins Wohnzimmer kommt.

((2)) Annuket: Ich glaube, ich erwähnte schon mal, dass ich Pegasus' Originalstimme toll finde. Der Sprecher versucht wohl, die japanische Sprache mit englischem Tonfall zu vermischen, aber er übertreibt derart, dass es sich einfach nur nach Sing-sang anhört. Ganz abgesehen davon, dass er natürlich immer das –boy an die Namen ranhängt, vermutlich um zu betonen, dass er Amerikaner ist, weshalb er keine ‚japanischen' Suffixe benutzt.
Magician ‚grins': Oder aber, er hat einfach Spaß daran, unsere Lieblinge zu ärgern... Man darf dabei natürlich auch nicht vergessen, dass der gute Mr. Crawford ja auch wirklich ein ganzes Stück älter ist als Yugi und die anderen. Sie sind eben noch ‚boys', auch wenn vor allem Kaiba viel älter wirkt als fünfzehn. ‚grins' Darf ich auch erwähnen, dass Kaiba in der Gruppe unserer Helden fast der Jüngste ist? Kein Wunder also, dass er auf Pegasus' Anrede immer so aggressiv reagiert...

Annuket 'ist immernoch vollständig schwarz, wacht auf, ist aber immernoch verschlafen': Hmm? Was schon vorbei?
Mokuba 'kommt in Raum, schleift Kaiba hinterher': Hier, Nii-sama.
Kaiba 'schaut Annuket emotionslos an, richtet Zauberstab auf sie und spricht Gegenzauber'
Annuket 'blinzelt verwundert': Hää? Was ist?
'Kaiba geht, ohne weiteres Wort zu sagen, raus'
Mokuba 'folgt ihm': Danke, Nii-sama...
Annuket: Hm? Was war das? Egal, bis in zwei Wochen dann...