Annuket:
Und hier ist Kapitel 22. Irgendwie hatte ich zu Anfang gehofft, dass
ich mich bei Kapitel 22 schon dem Ende nähere, aber irgendwie
komme ich nicht aus dem Knick. Weihnachten sollte eigentlich
insgesamt auch nur 1 oder 2 Kapitel lang werden, aber irgendwie
schaffe ich das nicht. Blödes Krankenhaus!
Magician 'liegt mit dem Kopf auf dem Tisch, grummelt': Das war ja wohl nicht das einzige! 'knurrt' Ich bring dich um, nur dass du es weißt.
Annuket 'mit Unschuldsblick': Wieso? Ich bin doch ganz lieb gewesen...
Magician 'hebt den Kopf und durchbohrt Annuket mit einem mörderischen Blick': ANNUKET...
Annuket 'weicht zurück': Weißt du... ich hab noch was zu erledigen... 'verläßt fluchtartig den Raum und verschnauft hinter der nächsten Ecke, nachdem sie sich vergewissert hat, dass Magician nicht hinter ihr her ist' Ok, der Lemon in diesem
Kapitel hätte auch nicht sein müssen, aber jetzt ist er geschrieben
(wenn auch nicht so gut), und ich habe Magician damit gequält, weil sie
es kontrollieren musste (und dieses Mal war sie dabei wesentlich
aktiver 'böse grins'). Naja, aber zunächst
wieder vielen Dank für die Reviews. Dax, du warst schon wieder
die schnellste. Danke schön. 'freu'
An
Hannakaiba20: Ich halte Draco für einen normalen (wenn auch
manchmal etwas verzogenen) Jungen und nicht wirklich böse und
das wollte ich da nur klar machen. Schön, dass dir die
Weihnachtsgeschichte gefallen hat. Irgendwie ist sie länger
geworden, als ich dachte. Ich hoffe, dir wird auch dieses Kapitel
gefallen.
An
Lilly: Da bist du ja wieder. Ja, das Leben ist manchmal wirklich
stressig… Aber ich finde es auch teilweise schwierig bei 25°C
über Weihnachten zu schreiben. Das Dumme ist, ich habe bald auch
noch meine letzten Lebkuchenvorräte aufgegessen. 'schnief'
und dann wird es schwieriger für mich, in Weihnachtsstimmung zu
kommen. Schlimmstenfalls muss ich mir selbst welche backen…
Irgendwie bin ich vom Thema abgeschweift, oder? … Die Idee für
die Geschichte hatte ich letztes Weihnachten und habe mir gleich einen
Vermerk gemacht, damit ich es nicht vergesse. Ach, und Kekse und
Kakao passen doch immer (besonders, da es jetzt ja gerade zumindest
bei uns wieder etwas kälter ist).
An
Heavenfly: Wow, ich glaube das ist die erste richtige Kritik, oder?
Du musst dich nicht dafür entschuldigen, deine Meinung zu sagen,
besonders da es sich ja nicht mal um eine Flame handelt. Zunächst
zu Draco, wie ich schon bei Hannakaiba20 sagte, halte ich Draco für
nicht wirklich böse. Dass er besonders in den Büchern so
rüber kommt, liegt denke ich teilweise auch daran, dass diese
eher Harrys Sicht wiedergeben (und die beiden können sich
normalerweise ja nicht leiden) und insofern ist es eigentlich nicht
verwunderlich, dass er nicht sehr gut wegkommt. Daher denke ich auch,
dass Draco besonders dann widerlich ist, wenn Harry da ist bzw.
muggelgeborene, weil er gegen die ja Vorurteile hat (wofür ich
aber seine Erziehung verantwortlich mache). Somit komme ich zu dem
Schluß, dass er nicht ganz so viel gegen Neville hat (außer
vielleicht dass er ‚schwach und tollpatschig' ist) weil er
reinblütig ist und auch von Yugi und Kaiba weiß er, dass
sie es sind (bei Yami vermutet er es nur). Aber er wird auch bei mir
nicht ein kleines Engelchen werden. Er wird zum Beispiel trotzdem zum
Inquisitionskommando gehören und somit dem Lauf des Buches
folgen. Das wird aber nichts daran ändern, dass er mit den
Schattenmagiern befreundet ist. … ‚überleg'… Hab ich da
zu viel verraten? Was das unter sich feiern anbetrifft, so sind sie
hier davon beeinflusst, dass sie in ihrem Austauschjahr sind und
außerdem kommt der ‚unter sich'-Teil, d.h. Lemon, in diesem
Kapitel. … Der Lemon ist aber leider schlechter geworden als der
letzte. ‚schnief' Blöde Dreier mit dreien… Mokuba ist noch
ein Kind, auch wenn er jetzt schon 11 ist und somit knapp über
die Grenze kommt, aber dennoch kann er das Fest dort genießen.
Außerdem ist dort an dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre,
die das Fest dort zu etwas besonderem macht und dadurch auch für
ältere interessant macht. In Japan ist Weihnachten wirklich eher
ein Fest für Verliebte. Soweit ich weiß, ist es eher üblich
mit einem romantischen Abend zu zweit zu feiern als mit der Familie,
natürlich nur solange es die Familienumstände erlaube (wenn
Kinder da sind, dann werden die Eltern sie vermutlich nicht bzw.
nicht lange allein lassen). Daher kann ich mir nicht vorstellen,
dass Kaiba Mokuba an Weihnachten sich selbst (bzw. Sugoroku)
überlassen würde, sondern lieber mit ihm feiert, da er Kaibas einziger Blutsverwandter ist. Wie auch
immer, ich hoffe, dieses Kapitel erhält wieder eher deine
Zustimmung.
Gut. Jetzt aber schnell den Disclaimer, ehe mich wieder jemand unterbricht 'schaut sich hektisch um, keiner in Sicht, Annuket atmet auf' Mir ge--
Peeves 'schwebt überraschend durch die Wand und lacht wahnsinnig': Autoren haben hier keine Rechte. Und eine unfähige, trantütige, Möchtegernautorin wie du könnte ja nie berühmte Geschichten wie Harry Potter oder Yugioh besitzen.'schwebt mit wahnsinnigem Gegacker durch die nächste Wand'
Annuket 'hat Tränen in den Augen': Magician... 'läuft zu Magician'
((...))
Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..."
Gespräch
‚...'
Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede
wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut
(Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas
Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange,
heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte,
heiliges Tier von Hu und Hauet); --…-- Schutniu (Ryous Vogel,
heiliges Tier der Maat)
Blabla
Parsel
Kapitel 22: Der erste Weihnachtsfeiertag
Nachdem sie bis in die frühen Morgenstunden die Party in Christelborg beobachtet hatten, schliefen sie sehr ruhig. Die sanfte, freundliche Aura, die von den Weihnachtskugeln ausging, die für die Klami die Freude der Kinder empfingen und speicherten, durchzog die ganze Höhle und machte sie für alle Anwesenden zu einem wunderschönen Ort der Ruhe und der Freude. Zur Mittagszeit erwachten die drei Schattenmagier und genossen noch ein paar zärtliche Momente miteinander.
Schließlich standen sie auf und gingen, nachdem sie sich geduscht und angezogen hatten, in den Nachbarraum, um nachzusehen, wo Mokuba war. Nachdem sie ihn dort nicht fanden, gingen sie ihn zunächst in der Empfangshalle und dann draußen in der Stadt suchen. Eine halbe Stunde später fanden sie ihn schließlich. Er spielte mit den Kindern der anderen anwesenden Zauberer und ein paar Elfenkindern im Schnee.
Als Mokuba sie sah, begrüßte er sie freudig und umarmte seinen Bruder. „Können wir noch etwas hier bleiben, Nii-sama?" fragte der kleine, schwarzhaarige Junge und setzte seinen Dackelblick auf. „Ich möchte mit Daniel-kun, Shara-chan und den anderen noch ein paar Schneemänner mehr bauen."
Um Kaibas Mund spielte das Lächeln, das nur sein Bruder und seine Geliebten von ihm erhielten, und er sagte: „Ja, du kannst noch etwas mit ihnen spielen. Aber stellt nichts an und lauft nicht zu weit weg."
„Danke, Nii-sama", erwiderte Mokuba mit strahlenden Augen und rannte zurück zu seinen Spielkameraden, nachdem er seinen großen Bruder noch einmal gedrückt hatte.
„Haben wir denn soviel Zeit?" fragte Yugi besorgt, während Mokuba wieder zu den anderen Kindern stieß. „Wir wollten doch Neville um 13:00 Uhr treffen."
„Mach dir darüber keine Sorgen", erwiderte Kaiba. „Die Zeit vergeht hier anders, zumindest an den Weihnachtstagen. Unser Rückflug ist laut dieser Uhr-", er deutete auf die Uhr im Rathausturm von Christelborg, „-in etwa zweieinhalb Stunden. Auch wenn wir wieder einige Zeit für den Rückflug brauchen, so werden wir dennoch um 10:00 Uhr wieder in der Villa ankommen."
„Dann ist ja gut", sagte Yugi beruhigt. Dann setzte er neugierig hinzu: „Weißt du, wie das mit der Zeit kommt?"
„Nein", gab Kaiba zurück. „Leider habe ich über dieses Phänomen keine Aufzeichnungen gefunden."
„Aber ihr wollt nicht unsere verbleibende Zeit hier damit verbringen, diese Höhle zu erkunden, um das rauszubekommen, oder?" mischte sich nun Yami ein.
„Was spricht dagegen?" fragte Yugi unschuldig zurück.
Yami bedachte ihn mit einem halbherzig wütenden Blick. „Es mag dir ja vielleicht entgangen sein, aber hier liegt überall Schnee. Ich möchte lieber etwas drinnen machen. Ich gebe ja zu, dass das nicht schlecht aussieht, aber ich will da auf keinen Fall durchlaufen müssen. Schon dieses merkwürdige Geräusch, das das Zeug macht, wenn man drauftritt… Außerdem ist es, so schön es aussieht, einfach nur scheußlich kalt."
„Ich bin damit einverstanden, wieder rein zu gehen. Was hältst du denn davon, wenn wir uns in unserem Zimmer aufwärmen?" fragte Kaiba mit einem Blick, der eindeutig sagte, wie das Aufwärmen vonstatten gehen sollte. „Wir haben schließlich noch genug Zeit…"
Nur wenige Minuten später waren sie wieder in ihrem Raum. Noch während Kaiba, der hinter seinen Geliebten eingetreten war, die Tür schloss, fand Yugis Mund den des Pharao, und sie teilten einen leidenschaftlichen Kuss. Doch dieser währte nicht lange, da Kaiba von hinten an den Rotäugigen herantrat und in sein Ohr hauchte: „Dir ist also kalt, mein Pharao, ja?"
Yamis Körper durchliefen wohlige Schauer, als der Atem des CEOs die Haut um sein Ohr kitzelte, und er bekam eine Gänsehaut. „Hmmm… Sieht ganz so aus", schnurrte Yugi, der den Kuss unterbrochen hatte. Während Yami seinen Kopf nach hinten drehte und nun den Brünetten küsste, streifte Yugis Atem sanft seinen Hals und verursachte weitere Schauer. „Sieh nur, wie sich seine Härchen aufrichten. Ihm ist ganz eindeutig kalt."
Nur wenige Sekunden nachdem sie von dem Handschuh befreit war, fand die linke Hand des Kleineren ihren Weg unter den rechten Ärmel des Rotäugigen, und sein rechter Arm drückte noch immer den ehemaligen Pharao an sich. Auch die Hände des CEOs waren nicht untätig während des Kusses. Geschickt öffnete er ein paar Knöpfe der Jacke, bevor seine linke Hand sich unter den Pullover Yamis schlich. Die plötzliche Kälte an seinem Bauch, da Kaiba keine Handschuhe benutzt hatte, ließ die Bauchmuskeln des ehemaligen Geistes zusammenzucken. „Ja, er zittert auch wie ein kleines Vögelchen", hauchte Kaiba, als er den Kuss unterbrach. „Wir müssen ihn ganz dringend aufwärmen."
„Ja", bestätigte Yugi mit lustvollen Augen. Er hatte seine Hand in dem Moment wieder von dem Arm des Rotäugigen zurückgezogen, als Kaiba angefangen hatte zu sprechen, und benutzte nun beide, um seine Schuhe und seine Jacke abzustreifen. „Am besten am Kamin. Das gehört schließlich fest zu den Freuden des Winters und somit auch des Schnees: Das Aufwärmen, nachdem man draußen war."
„Ich glaube, wenn du es so sagst, dann kann ich durchaus den Schnee schätzen lernen, auch wenn ich ihn immer noch für unnatürlich halte", sagte Yami, und seine Augen glitzerten lüstern. Er drehte sich in der Umarmung seiner Geliebten halb um, so dass er Kaiba inniger küssen konnte, während Yugi an seinem Hals knabberte und gleichzeitig seine Jacke öffnete.
Nachdem auch er sich seiner Stiefel entledigt hatte, lenkte der CEO seine Geliebten mit kleinen Schritten in Richtung des Kamins. Gierig fuhren seine noch immer kühlen Hände erneut unter den Pullover Yamis und erreichten, nachdem sie sich am Bauch des ehemaligen Pharao etwas gewärmt hatten, weiter oben seine Brustwarzen. Diese waren durch die Reize schon etwas hart, bevor der Braunhaarige sie sanft massierte und mit ihnen spielte. Schließlich entschied er, dass der Pullover des Rotäugigen ihn zu sehr behinderte und zog ihn aus.
Währenddessen hatte Yugi vor dem Kamin ein großes, weißes Fell gezaubert und hatte sich bis auf die Hose ausgezogen. Nachdem er ein paar Minuten das Schauspiel, das seine Geliebten ihm boten, genossen und dabei nervös und erregt an seiner Unterlippe gekaut hatte, entschloss er sich dazu, nun wieder auf sich aufmerksam zu machen. Er schmiegte seinen etwas kleineren Körper von hinten an Yami, der sich ganz Kaiba zugewandt hatte, nachdem Yugi die Umarmung mit ihm gelöst hatte. Der ehemalige Pharao wusste, wie sehr der Kleinere es liebte, ab und zu seine Geliebten einfach nur beim Liebesspiel zu beobachten. Überrascht, dass Yugi nicht noch länger nur zugeschaut hatte, zuckte der Rotäugige zusammen, als die Arme des Kleineren sich um seinen Körper schlangen und eine der zierlichen Hände mutig den Weg zu seinem Schritt fand, wo sie zärtlich auf und ab strich.
Die andere Hand des Kleineren hingegen hatte, schon als er Yami umarmte, die Beule in der Hose des CEOs berührt, der daraufhin den Kuss mit Yami atemlos unterbrach und aufstöhnte. Yami öffnete seine Augen, als die inzwischen feuchten und wunden Lippen Kaibas die seinen verließen, und bemerkte trotz der überschwellenden Lust, die Yugis Berührung auch in ihm weckte, dass der Braunhaarige noch eindeutig zu viel an hatte. Eine Sekunde und ein bisschen Schattenmagie später trug der Blauäugige nur noch seine Unterhose.
Erneut stöhnte der Größte der drei auf, als er sich nun zwar von der stärksten Einengung befreit, aber dafür auch der Erfüllung umso näher fühlte, da er nun Yugis Berührung umso intensiver spüren konnte. Nicht lange konnte er der Versuchung widerstehen und rieb sich sanft, aber doch verlangend, an der Hand. Gleichzeitig wanderten nun seine Hände von Yamis Brust hinab zu dessen Hosenbund. Durch die Bewegung der Handaußenseite Yugis an seinem Bein wusste er, dass sein kleinerer Geliebter sich gerade an dem Knopf und dem Reißverschluss der Hose des ehemaligen Pharao zuschaffen gemacht hatte. Fordernd und besitzergreifend glitten seine beiden Hände unter den Stoff der Hose und Unterhose des Rotäugigen und schoben die beiden Kleidungsstücke langsam über seine Hüften und seinen Po.
Während die beiden Sachen nach unten rutschten und dann in einem Häufchen auf dem Boden landeten, packte der CEO mit einer Hand besitzergreifend Yamis Po, während die andere die Beule in Yugis Hose fand. Er benutzte seine Schattenmagie, um den Amethystäugigen von seiner letzten Kleidung zu befreien. Einen Moment lang fragte er sich, ob ihre verstärkte Lüsternheit und die Tatsache, dass sie weniger Kontrolle über ihr Verlangen hatten als sonst, auch teilweise an der Umgebung lag, da die Luft in der Höhle von Christelborg mit Liebe und Zuneigung getränkt schien, aber der Gedanke verließ seinen Geist, sobald er erschienen war, da sein Körper eine Ablenkung nicht zuließ. Statt also darüber nachzudenken, öffnete er seinen Geist weiter, um die Verbindung mit seinen Geliebten zu vertiefen, und benutzte dann seine Magie, um seine Finger mit Gleitgel einzucremen, und setzte an, um sowohl Yugi als auch Yami gleichzeitig vorzubereiten.
„Nicht so hastig", hauchte aber der ehemalige Pharao mit Kampfeslust in seiner Stimme, und nun spielte sein Atem um die Haut des sensiblen Ohres des CEOs. „Da ich jetzt aufgewärmt bin, bin ich jetzt wieder viel aktiver."
Erneut benutzte er seine Schattenmagie und sorgte dafür, dass nun auch der Braunhaarige vollständig entblößt war. Kaiba zuckte lusttrunken zusammen, als Yami ihn nun stärker an sich presste und ihre Glieder sich aneinander reiben konnten. Die Hände des ehemaligen Pharao blieben auch nicht lange auf seinem unteren Rücken, sondern wanderten zielsicher den kurzen Weg hinab zu dem geschützten Eingang zum Körper des CEOs. Mit dem gleichen Zauber, den vorher schon Kaiba angewandt hatte, bedeckte er auch seine Finger mit Gleitgel, bevor er den ersten in die Tiefen seines größeren Geliebten versenkte.
Augenblicklich presste sich der Braunhaarige mit aller Gewalt gegen Yami, so dass Yugi seine Hände zwischen den beiden zurückzog, damit sie nicht zerquetscht wurden. Während Kaiba nun schon seinen zweiten Finger in Yugis Eingang steckte, ging dieser dazu über, mit der einen Hand Kaibas rechte Brustwarze zu stimulieren und mit der anderen sanft Yamis Wirbelsäule entlang zu streichen und dabei trotz der Tiefe seiner Lust ganz instinktiv die richtigen Stellen zu finden, die weitere Schauer des Genusses über den Körper seines ‚anderen Ichs' jagten.
Nach und nach weitete Yami Kaibas und Kaiba Yugis Eingang, und die Leidenschaft, mit der der Amethystäugige und der Blauäugige sich an dem ehemaligen Pharao rieben, wuchs ins Unermessliche. Dieser spürte, dass er, genau wie seine Geliebten, sehr bald seine Grenze erreichen würde, zumindest, wenn er noch länger so zwischen ihnen wäre. Mit einer geschickten Bewegung änderte er kurzerhand ihre Position und sorgte dafür, dass der Braunhaarige sanft auf das von Yugi gezauberte Fell sank. Dadurch wurde die Umarmung zwar kurz unterbrochen, doch der CEO blieb nicht lange allein auf dem weichen Fell, das seine heiße, feuchte Haut sanft kitzelte.
Nur Sekunden nachdem er lag, kniete schon Yugi neben ihm und verband ihre Lippen und Zungen in einem leidenschaftlichen Kuss und streichelte mit seinen Händen seinen Hals und seine Schultern. Während Kaiba den Kuss genoss und seinen kleineren Geliebten seinen Mund erkunden und mit seiner Zunge streicheln und massieren ließ, fanden im Gegenzug seine Finger erneut den hinteren Weg in den Körper des Amethystäugigen. Die Finger seiner anderen Hand verfingen sich Sekunden später in den Haaren des ehemaligen Pharao und massierten sofort liebevoll dessen Kopfhaut.
Yami, der sich schon am Rand der Erfüllung fühlte, kämpfte mit Mühe einen Teil seines Verlangens nieder und fuhr fort, seinen größeren Geliebten mit seinen Fingern vorzubereiten, während er ihm mit der anderen Hand über den Bauch strich und mit seinem Mund eine seiner Brustwarzen liebkoste. Schließlich erreichte der CEO als erster seine Grenze, da er nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit seiner zwei Geliebten stand. „Bitte", flüsterte er, nachdem er den Kuss mit Yugi atemlos unterbrochen hatte. „Macht schnell. Genug mit dem Vorspiel."
Über den Link spürte er undeutlich, dass auch die beiden Kleineren dem Höhepunkt ihrer Lust sehr nahe waren. Während Yugi seine Position veränderte, so dass er auf allen vieren über ihm kniete und dadurch die Sicht auf Yami verdeckte, fühlte der CEO, wie Yami sein Becken hob und dass kurz darauf etwas leicht Feuchtes und sehr Hartes und Warmes gegen seinen Eingang stieß, ehe es so schnell wie möglich, ohne ihm Schmerzen zuzufügen, in ihm versank.
Kaiba schloss die Augen, und eine Träne löste sich von ihnen. Sofort spürte er leichte Sorge von Yugi und daraufhin auch von Yami, vermengt mit leichten Schuldgefühlen, dass er ihn nicht genug vorbereitet hatte. Der CEO zwang sich dazu, die Augen zu öffnen und lächelte die beiden anderen beruhigend an, während er ihnen die Gefühle der überwältigenden Freude, der unendlichen Liebe und des Genusses über den Link sandte, die die Träne aus ihm hervorgebracht hatten. Auf den Gesichtern des ehemalige Pharao und seines Befreiers erschien ein beruhigter Ausdruck, und auch sie sandten die gleichen Gefühle zurück zueinander und zu dem Brünetten.
Während Yami letzterem nun dennoch Zeit gab, sich an die Dicke und Länge seines Penis zu gewöhnen, ergriff Kaiba Yugis Pobacken, während dieser zunächst quälend langsam, aber dann schneller das Glied des Braunhaarigen in seinen Körper aufnahm und mit sanftem Druck seiner inneren Wände willkommen zu heißen schien. Yami nutzte die Gelegenheit, um an dem Hals und der noch empfindlicheren Halsbeuge des Amethystäugigen zu knabbern, was diesen lustvoll wimmern ließ. Nachdem sie durch die Gedankenverbindung spürten, dass sie alle bereit waren, begannen sich Yugi und Yami in perfekt aufeinander abgestimmtem Rhythmus zu bewegen, und der Braunhaarige ergänzte sie.
Nachdem sie so lange wie möglich diesen erotischen Tanz ausgeführt und genossen hatten, ergossen sich schließlich ihren Samen gleichzeitig inein- bzw. aufeinander, was mit der gleichen perfekten Harmonie geschah wie alle Bewegungen des letzten Teils ihres Liebesspiels. Mit dem Gefühl von Befriedigung und starker Liebe, welches sie miteinander teilten, ruhten sie eine Weile aneinandergekuschelt auf dem Fell in der Wärme und im angenehmen Schein des Feuers.
Allerdings konnten sie es nur etwa zwanzig Minuten genießen, da sie sich dann erneut duschen und anziehen mussten. Yugi ließ das Fell wieder verschwinden, während Yami mit einer Handbewegung ihre wenigen Sachen zusammenpackte. Dann holten sie Mokuba ab und wurden von der Kutsche zurück zu ihrer Villa in Großbritannien gebracht.
Die Fahrt zurück war sehr schön. Sie saßen warm in der Kutsche, tranken heiße Schokolade und genossen die Aussicht. Zwar herrschte zunächst außerhalb der Höhle wieder die Polarnacht, doch hatten sie das Glück, einige Zeit die Polarlichter um sich bewundern zu können.
Wie versprochen kamen sie um exakt 10:00 Uhr an und nachdem sie sich von dem Kutscher verabschiedet hatten, flog er schnell mit seinem Schlitten davon. Während Gerold ihr Gepäck ins Haus brachte und damit verschwand, betraten sie das inzwischen sehr festlich für die Feier geschmückte Haus. Als Yugi, Yami und Kaiba noch die Dekoration bewunderten und Ani und die anderen dafür lobten, stürmte Mokuba in das Wohnzimmer und stürzte sich auf die Geschenke, die er zu Weihnachten bekommen hatte und die für ihn unter dem Weihnachtsbaum bereitlagen.
Um kurz nach 11 Uhr kamen Sugoroku und Dumbledore an. Weitere Geschenke wurden ausgetauscht, und am meisten Freude strahlte der Schulleiter aus, da er, wie er sagte, noch nie so viele mit Süßigkeiten gefüllte Socken bekommen hätte, obwohl er sie sich jedes Jahr wünschte.((1))
Das Weihnachtsessen genossen die sechs im Esszimmer, das magisch für diesen Anlass vergrößert worden war, so dass auch die Duelmonster des Hauses und die Hauselfen teilnehmen konnten. Letztere zögerten lange, ehe sie bereit waren, sich ebenfalls hinzusetzen, nachdem sie das Essen serviert hatten, aber nachdem sie sich ein wenig entspannt hatten, aßen sie sogar etwas von dem Dessert.
Nach dem Essen verschwand Mokuba fast augenblicklich in seinem Zimmer, um gleich eines seiner neuen Videospiele, die er bekommen hatte, auszuprobieren. Sugoroku und Dumbledore folgten ihm, um ihm zuzuschauen. Die drei Schattenmagier erkundigten sich noch kurz bei Ani, ob die Vorbereitung der Feier planmäßig verlief und nachdem sie sie beruhigt hatte, zogen die drei sich ihre Schuhe und Mäntel an und fuhren in der Limousine nach London.
Mit Hilfe von Zaubern kamen sie nur fünf Minuten später in einer kleinen Seitenstraße im Herzen von London an.((2)) Sie stiegen aus und warteten ein paar Minuten, während derer Yugi und Kaiba Yami ab und zu mit Schnee bewarfen. Der ehemalige Pharao bekam es aber jedes Mal nur von dem kleineren Japaner mit, der jeden der strafenden, wenn auch nicht wirklich bösen Blicke mit den unschuldigsten Augen abblockte, die er aufbringen konnte.
Schließlich nahm der Rotäugige seinen Geliebten fordernd in die Arme und hauchte in sein Ohr: „Du willst wohl unbedingt, dass mir wieder kalt wird, oder?"
Yugis Wangen, die sowieso schon von der Temperatur leicht gerötet waren, ähnelten daraufhin stark einer Tomate. Zufrieden grinsend verwickelte der ehemalige Herrscher ihn in einen leidenschaftlichen Kuss. Bevor Kaiba sich aber ebenfalls einmischen konnte, räusperte sich jemand am Eingang der Seitenstraße. Yami löste den Kuss, und sie drehten sich alle drei zu der Person um.
Es war Neville, der nun mit rotem Gesicht zu Boden schaute. „Hallo, ihr drei", begrüßte er sie schüchtern. Auch wenn er sie öfter in solchen Momenten sah, konnte er sich dennoch nicht daran gewöhnen.
Nachdem er das gesagt hatte, tauchte hinter ihm die streng aussehende Hexe mit dem merkwürdigen Geierhut auf, die Yugi in der Winkelgasse bei seinem ersten Treffen mit dem Gryffindor gesehen hatte. Als sie sie sah, lächelte sie, obwohl sie dadurch erstaunlicherweise noch strenger aussah, und sagte: „Guten Tag und ein fröhliches Weihnachtsfest."
„Ihnen auch ein frohes Fest und dir natürlich auch, Neville", sagte Yugi, der wie immer in solchen Momenten für seine Geliebten sprach, die nur höflich mit den Köpfen nickten.
Die alte Frau reichte dem kleineren Japaner die Hand und sagte: „Du bist Yugi, nicht wahr? Ich erinnere mich, dass wir uns im Sommer kurz getroffen haben. Und dies müssen Yami und Kaiba sein. Neville hat mir so viel von euch erzählt, dass ich den Eindruck habe, euch schon lange zu kennen."
Neville wurde rot. Peinlich berührt starrte er zu Boden und flüsterte: „Oma!"
Yugi hatte derweilen die Hand der Hexe gedrückt und sagte, ohne auf seinen schwarzhaarigen Freund einzugehen: „So ist es. Und es ist uns eine große Ehre, dass wir sie und Neville-kun bei ihrem weihnachtlichen Besuch im Krankenhaus begleiten dürfen."
„Es ist uns eine Freude, euch dabei zu haben", erwiderte Nevilles Großmutter würdevoll. „Alice und Frank würden sich sicher sehr freuen, endlich mal Freunde von Neville kennenzulernen. Bisher hat sich noch niemand von denen für solch heldenhafte Personen interessiert, die ihren Verstand im Kampf gegen Ihr-wisst-schon-wen verloren haben."
Neville, der aufgeschaut hatte, als Yugi gesprochen hatte, sah erneut beschämt zu Boden. Die alte Frau schien es nicht zu bemerken und redete unbeirrt weiter: „Aber andererseits ist nun mal die Jugend von heute oft derart gedankenlos. Nun denn. Wir sollten nicht länger hier draußen stehen. Wir wollen doch nicht, dass jemand eine Erkältung bekommt."
Damit drehte sie sich um und verschwand erhobenen Hauptes wieder um die Ecke und somit aus der Sicht der drei Austauschschüler. Sie gingen zum Eingang der Straße, und Yugi ergriff Nevilles Hand und drückte sie, während er ihn ermunternd ansah. Der Schwarzhaarige lächelte ihn gequält, aber auch mit einem schwachen Leuchten in den Augen an.
Gemeinsam folgte die vier Schattenmagier der Hexe, die wenige Sekunden später vor einer sehr hässlichen Schaufensterpuppe eines Kaufhauses namens ‚Reinig & Tunkunter GmbH' stehen blieb. Aus Büchern wussten die drei Austauschschüler, dass dieses Geschäft, das angeblich renoviert wurde, seit 15 Jahren das getarnte Zaubererkrankenhaus war.
Aufgrund der vielen verletzten und verfluchten Zauberer während des Krieges mit Voldemort hatte sich das Ministerium zusammen mit einem Gremium, bestehend aus den besten Heilern, dazu entschlossen, dieses allgemeine Krankenhaus zu schaffen, statt der vielen einzelnen Stationen, die vorher über das ganze Land verteilt gewesen waren. Es war damals häufig vorgekommen, dass sich heilersuchende Zauberer in ihrer Panik an die falsche gewandt und dann den Transport in die für sie zuständige Sektion nicht überlebt hatten bzw. sich ihr Zustand unnötig verschlimmert hatte. Da jetzt alle heilerischen Gebiete unter einem Dach waren, konnte dies nun verhindert werden.
Zufrieden sah Augusta Longbottom, dass die vier Jugendlichen endlich bei ihr waren. Sie schaute sich noch einmal nach rechts und links um, um sicher zu gehen, dass keine Muggel auf der Straße waren, die ihnen Beachtung schenken könnten, auch wenn das aufgrund der Schutzzauber äußerst unwahrscheinlich war. Außer ihnen war nur noch ein Ehepaar mittleren Alters auf der Straße, das gerade aus einer Seitengasse gekommen war. Ein Blick auf die Kleidung der beiden Menschen überzeugte Nevilles Großmutter allerdings, dass es sich bei ihnen um Zauberer handelte und dass sie somit keine Vorsicht walten lassen musste. Währenddessen drängten sich Neville, Yami, Yugi und Kaiba dicht zusammen an die alte Frau, woraufhin diese sich umdrehte und sich an die Scheibe presste. „Guten Tag", sagte sie relativ leise und dennoch streng und gebieterisch. „Wir wollen Alice und Frank Longbottom besuchen."
Die Puppe nickte schwach und krümmte einen ihrer Gliederfinger. Augenblicklich spürten die drei Austauschschüler, wie vor ihnen Magie einen unsichtbaren Eingang freigab, und Mrs. Longbottom verschwand augenblicklich darin. Die Schattenmagier folgten. Das Durchqueren der Barriere fühlte sich an, als ob sie eine kühle Schicht Wasser durchschritten, aber ohne nass zu werden. Erstaunt drehte sich Kaiba um, nachdem sie drinnen waren. „Was ist denn?" fragte Yami, als er bemerkte, dass der CEO nicht mit ihm Schritt hielt.
„Das war angenehm", erwiderte der Blauäugige erstaunt auf Japanisch. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Zauberer dazu fähig sind, eine Barriere zu schaffen, die sich nicht scheußlich anfühlt."
Yami grinste. „Aber ich hoffe, du gehst jetzt nicht die ganze Zeit rein und raus, um das Gefühl zu genießen."
Kaiba bedachte ihn mit einer leichteren Variante seines bösen Blickes und antwortete verdrießlich: „Ich bin nicht wie ein Kind, dass ständig Fahrstuhl fahren muss, weil es ihm irgendeine merkwürdige Befriedigung gibt."
Yugi kicherte über das Verhalten seiner Geliebten. „Kommt ihr?" fragte er dann.
Yami nickte ihm, noch immer grinsend, zu und schloss zu dem Kleineren auf. Kaiba folgte eine Sekunde später mit verschränkten Armen und gerunzelter Stirn, was ihn etwas an ein schmollendes Kind erinnern ließ. Mit schnellen Schritten holten sie Mrs. Longbottom an einer Schwingtür wieder ein, die entweder ihr Stehenbleiben nicht bemerkt oder ignoriert hatte.
Sie folgten einem langen Korridor zu den Treppen und begannen, sie hochzugehen. Mrs. Longbottom, die nicht mehr die jüngste war und daher Schwierigkeiten hatte, bis in den vierten Stock zu laufen, ohne außer Atem zu geraten, benutzte einen schwachen Selbstschwebezauber, der es ihr ermöglichte, den Anschein zu erwecken, dass sie trotzdem würdevoll hinaufstieg. Schließlich kamen sie an ihrem Ziel, dem vierten Stockwerk, an.
Durch die Schwingtür, über der in großen Buchstaben ‚Fluchschäden' zu lesen war, betraten sie einen weiteren Gang. Schilder deuteten in die beiden Richtungen des Ganges und zeigten Besuchern und Patienten, wo sie hinmussten. Nevilles Großmutter schenkte ihnen keine Beachtung, sondern folgte zielstrebig dem Gang nach links.
Endlich erreichten sie eine Tür, neben der ein Schild mit der Aufschrift ‚Betreuung der Janus-Thickey-Station – Bitte melden Sie Ihren Besuch bei uns' hing. „Wartet hier, während ich mit Madame Strout((3)) spreche", sagte Mrs. Longbottom. Sie klopfte und betrat das Zimmer, ohne auf eine Antwort zu warten.
„Entschuldigt, dass sie etwas herrisch ist", flüsterte Neville beschämt.
„Das ist doch nicht schlimm", sagte Yugi. Mit einem nachdenklichen Blick auf die geschlossene Tür fragte er ein paar Sekunden später: „Dauert das Anmelden lange oder ist es geheim, oder so?"
„Nein", erwiderte der Schwarzhaarige. „Aber Oma spricht jedes Mal vor unserem Besuch mit Madame Strout, sowie Mrs. Cares oder Mrs. Angelos, den drei Heilerinnen hier, um das Neueste über den Zustand meiner Eltern zu erfahren. Aber sie hat mich noch nie dafür mit reingenommen, da sie meint, es würde mich nur zu sehr aufwühlen."
Neville seufzte und schaute seine Freunde an. „Ich fürchte, das dauert jetzt erst einmal ein paar Minuten. Setzen wir uns." Mit einem Wink seines Zauberstabes und einem gemurmelten Spruch zauberte er einen Stuhl und wiederholte das drei Mal.
„Du bist viel besser im Anwenden von normalen Zaubern geworden", stellte Yami fest. „Sonst waren deine Zauber immer etwas unsicher, aber diesen Zauber schaffst du ohne Probleme, und das ist Sechstklässler-Niveau. Liegt das am Auge?"
Nevilles Gesicht rötete sich, und er schüttelte seinen Kopf. „Nein. Aber an diesen Zauber bin ich gewöhnt. Das war der erste Zauber, den ich bewerkstelligen konnte, da Oma mich hier immer warten ließ. Als ich ihn entdeckt hatte, habe ich ihn so lange geübt, bis ich ihn konnte."
Während er das sagte, öffnete sich die nächste Tür den Gang runter, und zwei schluchzende Hexen traten heraus. „Warum musste sie sterben?" flüsterte die eine unter Tränen zur anderen, und die Schattenmagier hörten es nur, weil ihre Ohren besser waren als die anderer Menschen. „Was machen wir jetzt?"
„Ich fürchte, wir können nicht allzu viel machen, Clarissa", erwiderte die etwas ältere niedergeschlagen. „Mutter kann uns jetzt nicht mehr sagen, wo die Beschwörungsschatulle ist. Wir können nur nach ihr suchen und hoffen, dass wir sie rechtzeitig finden."
„Aber wie denn? Mein kleiner Ilanus wird sterben, wenn das Familienritual jetzt nicht beendet wird, das Mutter eingeleitet hat, bevor sie gestorben ist. Ich hasse sie für ihre Paranoia, dass sie die Schatulle genauso wie alles andere verstecken muss, damit sie nicht gestohlen wird. Wir haben doch schon überall gesucht--" Ihre Stimme verklang, als sie mit ihrer Gefährtin –der Ähnlichkeit zufolge wahrscheinlich ihrer Schwester- den Gang weiter hinunterging und sich von den Schattenmagiern entfernte.
„Die Armen", sagte Yugi voller Mitleid. Neville nickte zustimmend.
„Macht euch doch nicht unnötig Sorgen. Sie können doch ganz einfach einen Schamanen beauftragen, der dann den Geist ihrer Mutter beschwört, und sie sagt ihnen, wo dieses Ding ist, was sie suchen", erwiderte Kaiba leichthin. „Das ist doch alles kein Problem."
„So einfach ist das nicht. Schamanen sind doch seit etwa achtzig Jahren strengen Richtlinien unterworfen, wenn sie aus Japan oder China auswandern und hier oder in einem anderen Land praktizieren wollen. Nur die wenigen Prüfer des Schamanenkomitees haben diese komplizierten Sondervollmachten, die sie überall agieren lassen", erwiderte Yugi. „In Großbritannien gibt es laut einem neuen Ratgeber nur etwa drei."
„Das reicht doch", antwortete Kaiba. „Einer von denen wird schon für diese Familie zur Verfügung stehen."
„Theoretisch schon", sagte Neville traurig. „Aber es ist trotzdem nicht so leicht, wie du dir das vorstellst. Die Schamanen hier verlangen unglaublich hohe Preise für Privataufträge, schon weil sie sehr hohe Abgaben leisten müssen, wenn sie Klienten betreuen, die keine Erlaubnis vom Ministerium haben. Und auch wenn man über das Ministerium einen Antrag stellt, dass man einen braucht, dauert es mindestens ein halbes Jahr, ehe man einen zu Gesicht bekommt, und das auch nur, wenn das Verfahren problemlos und sehr schnell geht."
Kaiba erwiderte nichts, sondern starrte Neville nur erstaunt an. Plötzlich erhob sich Yami ohne ein Wort. Er stand einen kurzen Moment mit geballten Fäusten und vor Wut zitternd da, bevor er sagte: „Zauberer und besonders ihre Regierung heutzutage können wirklich grausam und unzivilisiert sein! Entschuldigt mich, ich sehe euch später."
Danach stapfte er den Gang in Richtung Treppe hinunter, anscheinend den beiden Frauen hinterher. Yugi und Kaiba wechselten einen kurzen Blick. Letzterer erhob sich und fragte den ehemaligen Pharao besorgt/'/Soll ich dich begleiten?/'/
Der Rotäugige zuckte kurz zusammen, als hätte er die Frage nicht erwartet. Er drehte sich um und schenkte seinen beiden Geliebten ein leichtes Lächeln. /Ich will nur versuchen, mit den beiden Frauen zu reden. Kümmere dich lieber um Yugi./
/-/Das ist doch nicht nötig/-/ protestierte der Kleinere.
Yami schickte Kaiba und ihm eine Welle der Liebe. /Mach dich nicht lächerlich. Ich weiß schließlich, dass du versuchen willst, in die Seelenräume von Nevilles Eltern einzudringen, um zu schauen, ob du ihnen helfen kannst. Daher ist es besser, wenn Seto hier bleibt. Es ist schließlich sehr viel gefährlicher, in einen Geist einzudringen, als eine normale Unterhaltung zu führen. Wenn aber was sein sollte, kann ich mich sehr gut wehren, wie du weißt, und ihr seid schließlich auch immer nur einen Gedanken entfernt./
Unsicher schaute der Braunhaarige von dem ehemaligen Pharao zu seinem kleineren Geliebten, der genauso unsicher aussah, wie er sich fühlte, und zurück. Schließlich aber nickte er Yami zu, wenn diese Geste auch etwas widerwillig wirkte, und setzte sich wieder auf einen der Stühle.
Neville schaute unsicher dem Besitzer des Millenniumspuzzles hinterher. „Er will nur sehen, ob er ihnen helfen kann", erklärte Yugi vage neben ihm.
Bevor der Schwarzhaarige aber etwas fragen oder sagen konnte, öffnete sich wieder die Tür neben ihnen, und Augusta Longbottom kam heraus, gefolgt von einer mütterlich aussehenden Heilerin. „So, wir können jetzt zu ihnen", verkündete erstere. Dann sah sie sich fragend um. „Wo ist denn Yami?"
„Er hatte Durst und wollte schnell in die Cafeteria", log Kaiba. „Er wird bestimmt bald wiederkommen."
„Er hätte doch auch hier zumindest Tee bekommen, wenn er etwas gesagt hätte", meinte die Heilerin kopfschüttelnd. „Nun ja, dann gehen wir schon mal rein. Er wird ja wissen, wo sie sind, nicht wahr?"
Die Heilerin ging zu der Tür, über der ‚Janus-Thickey-Station' stand, öffnete sie mit einem ‚Alohomora' und trat ein. Mit festen und stolzen Schritten folgte Augusta ihr, während Neville, Yugi und Kaiba hinter ihr die Station betraten.
Fortsetzung folgt…
Anmerkungen
((1)) Das ist eine kleine Anspielung auf den ersten Band, wo Dumbledore Harry anvertraut, dass er sich immer Socken zu Weihnachten wünscht, aber alle ihm immer nur Bücher schenken, weil sie denken, dass er sich darüber mehr freut. (S. 233/234)
((2))
Magician: Darf ich noch eine dumme Frage
stellen? Warum nehmen sie überhaupt die Limousine? Sie hätten
doch gleich durch die Schatten gehen können. ‚verwirrt sei'
Annuket:
Natürlich darfst du fragen. Mit der Limousine fahren sie, damit
es somit für Nevilles Großmutter offensichtlich wird,
wie sie angekommen sind (es fahren keine öffentlichen
Verkehrsmittel am ersten Weihnachtsfeiertag laut Buch und apparieren
dürften sie in ihrem Alter noch nicht).
((3)) Man erfährt später im Buch nur den Namen von Mrs. Strout als die, die Weihnachten tätig war.
Annuket 'rennt in Raum mit Magician immernoch mit Kopf auf dem Tisch, wirft sich auf sie': Magician, Peeves war gemein zu mir und hat mich beleidigt...
Magician 'grummelt': Ja und? 'windet sich aus Annukets Griff' Was willst du? Ich bin immernoch böse auf dich.
Annuket 'hoffnungsvoller Unschuldsblick': Du könntest mich rächen und dich gleichzeit abreagieren. Ist das nichts?
Magician 'kalt': Nein. 'sieht Annuket vorwurfsvoll an' Ich hatte dich gebeten, keine Lemons mehr zu schreiben. Und was machst du?
Annuket: Aber ich war bereit, ihn selbst zu kontrollieren (trotz der daraus resultierenden hohen Fehlerzahl). 'überlegt' Versöhnt es dich, wenn ich dir sage, dass in Kapitel 24 ganz viel Yami vorkommen wird? 'murmel' Ok, das dazwischen ist relativ Yugi und Neville lastig, aber das verrate ich dir jetzt nicht...
Magician 'verdreht die Augen': Annuket, ich weiß, was im nächsten Kapitel passiert. Das ist doch offensichtlich...
Annuket 'schmoll': Aber trotzdem will ich nicht, dass du mir böse bist. Es tut mir leid. 'so leise murmel, dass Magician sie nicht hört' Auch wenn ich nicht verspreche, dass ich es nie wieder tue... 'wieder laut und Magician zum Tisch schleif' Komm, lass uns Kekse essen und wieder Freunde sein.
Magician 'seufzt': Schon gut, Schwamm drüber. 'leise zu sich selber' Sie wird es wieder tun... 'seufzt nochmal' Also, was hast du dabei?
Annuket 'gibt Magician Kekse, die sie mitgebracht hat': Hier. 'sich an Leser wend' Bis in zwei Wochen dann.
