Annuket: So, hier ist also Kapitel 29. Juchu, die Weihnachtsferien lassen wir jetzt hinter uns und machen im kalten Januar weiter… Bei draußen 29°C bei uns in der realen Welt… 'seufz' Zu heiß… Lassen wir dieses Thema und kommen zu den Reviews. Vielen Dank für deinen treuen Smily, Dax. 'freu'
An Brielle: 'rot werd' Das ist dein Lieblingscrossover? Danke für das Kompliment. Tut mir leid, Remus/Sirius-Pairing wird es definitiv nicht explizit bei mir geben, weil Remus ja nicht so oft auftauchen wird… Zumindest habe ich nichts Derartiges geplant… Obwohl ich das Pärchen auch sehr mag (wobei es in jeder HP-Geschichte, die ich gelesen habe, bisher nur Randpärchen war). Das siebente Buch habe ich noch nicht gelesen, also kann ich dir meine Meinung dazu nicht sagen. Ich habe nur gehört, dass es einen Rückblick auf Grindelwald gibt, der im Original auf Deutsch ist, und ich bin schon sehr gespannt darauf. 'kicher'
Magician 'mit flehendem Blick': Und bitte, bitte, macht keine Anspielungen auf den siebten Band. Man verrät da mitunter mehr, als man eigentlich wollte, und Annuket und ich warten beide auf die deutsche Version (…reine Faulheit… 'lach').
An Heavenfly: Uiii, da mag noch jemand diese Pluralis Majestatis. 'grins' Ich liebe es auch und dafür verzichte ich sogar auf Historizität.
So, zum Disclaimer: Da es zu warm ist, hat sich heute bei uns heute niemand eingefunden, also mache ich den Disclaimer selbst. … Aber erst muss ich was trinken. 'Annuket stürzt sich auf ihr Wasserglas und trinkt'
Chor von Sonnenstrahlen: Hihihi, dann machen wir es. Hier in der Geschichte haben wir viel zu wenige Auftritte, da es Winter ist und wir dann schwächer sind. 'räuspern sich, während Annuket sie mit großen ungläubigen Augen ansieht' Annuket gehört weder Yugioh noch Harry Potter. Wir haben einen Großteil der Arbeit an beiden Sachen gesehen, denn die Sonne sieht fast alles, und Annuket war nicht dabei, als die beiden Geschichten erfunden wurden.
Magician: Ja, ja, sehr schön, danke. 'scheucht die Strahlen raus und zieht dicken Vorhang zu' Puh, viel besser… Es ist einfach zu heiß heute… 'nimmt einen großen Schluck eisgekühltes Wasser' So, und jetzt viel Spaß mit dem Kapitel.

((...)) Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte, heiliges Tier von Hu und Hauet); --…-- Schutniu (Ryous Vogel, heiliges Tier der Maat)
Blabla Parsel

Wir kommen im Buch weiter. Zeitgleich geschehen die Ereignisse des Buchs von den Seiten 608-652. Nicht direkt erwähnt von mir, weil die Schattenmagier davon nicht wirklich viel oder gar nichts mitbekommen bzw. nichts Wichtiges bei ihnen geschieht, sind die Szenen mit Harrys Okklumentikunterricht, die Unterhaltung zwischen Harry, Hermine und Ron danach, am darauf folgenden Morgen die Nachricht über den Massenausbruch aus Askaban und die Nachricht, dass Mr. Bode (der Typ von der Station, auf der Nevilles Eltern sind) tot sei, Hagrid's Information, dass er nur auf Bewährung ist, ein neuer Erlass von Umbridge, der den Lehrern verbietet, nicht unterrichtsrelevante Themen mit den Schülern im Klassenraum zu besprechen (wobei ich sagen muss, dass Lees Kommentar S. 647 lustig war).

Kapitel 29: Zauberer und Muggel

Am nächsten Tag war der Sonntag, an dem der Hogwartsexpress sie zur Schule zurückbringen sollte. Zum Glück konnten sich die Schattenmagier darauf verlassen, dass ihre Hauselfen ihre Sachen für sie packten, und somit war es nicht so schlimm, dass Yami und Yugi den ganzen Samstag im Tempel verbracht hatten, während Kaiba seinerseits in seinem Büro gearbeitet hatte.

Da die Abfahrt des Zuges erst um 11:00 Uhr war, ließ es sich der Pharao nicht nehmen, noch einmal zum Tempel zu gehen und zu überprüfen, wie es dem neuen Hohepriester des Anubis im Krankenhaus ergangen war. Als er dort ankam, informierte ihn einer der Hauselfenpriester, dass Lupin vor wenigen Minuten gegangen war, nachdem er sich zurückverwandelt hatte. Der Werwolf ließ ausrichten, dass er einen wichtigen Termin habe, aber später, wenn er ihn erledigt hätte, zurückkehren wolle. Außerdem sollten die Wab-Priester((1)) Yami und Forrest darüber informieren, dass er bereit sei, sich ebenfalls weihen zu lassen, allerdings erst, nachdem er einige Dinge geklärt hatte.

Um sich die Wartezeit auf Forrest sinnvoll zu vertreiben, begann der Pharao, einen Brief an Clarissa Jenaplet zu schreiben, um ihr mitzuteilen, dass ihr und ihrem Sohn nun geholfen werden könne und dass sie, sobald sie Zeit hätte, in den Tempel kommen solle. Während Yami schrieb, schaute er immer wieder nervös auf die Uhr, in Erwartung des Hohepriesters. Die Sonne war schon vor einiger Zeit aufgegangen, und nur die Gewissheit, dass Anubis ihm sofort Bescheid geben würde, falls es Schwierigkeiten gab, verhinderte, dass er sofort das St. Mungos aufsuchte.

Als er mit seinem Brief fast fertig war, öffnete sich die Tür zu dem Zimmer, in dem er saß, und die von ihm erwartete Person betrat den Raum. Forrest sah äußerst zufrieden mit sich und der Welt aus und hielt dem Pharao nach einer kleinen, fast spielerischen Verbeugung den Tagespropheten hin. Im gleichen Moment, als Yami sie von ihm entgegennahm, erschien Yugi freudestrahlend aus den Schatten mit der gleichen Ausgabe, die er ihm anscheinend zeigen wollte.

Verdutzt sahen sich die drei an, doch schließlich trat Yugi hinter Yamis Stuhl und umarmte ihn, während dieser die Zeitung aufschlug und las. Und tatsächlich: Schon auf der zweiten Seite –auf der ersten waren nur wieder irgendwelche Lobreden auf Fudge- sah der Pharao, was die beiden ihm zeigen wollten. Unter der großen Überschrift ‚Heilmittel für Werwölfe' war ein Artikel, der verkündete, dass Werwölfe sich im Tempel des Anubis melden sollten, um geheilt zu werden. Im Artikel, der immerhin fast die gesamte Doppelseite füllte, wurden weiterhin die Vorkommnisse mit den Auroren in der letzten Nacht erzählt und ein Exklusivinterview mit dem Hohepriester Forrest persönlich abgedruckt, der erklärte, welche Dienste sein Tempel den Hexen und Zauberern anbot.

Zufrieden nickte der Pharao dem Priester zu, nachdem er fertig gelesen hatte. Sobald Forrest berichtet hatte, wie seine Nacht gewesen war, insbesondere von den Untersuchungen, die an ihm vorgenommen worden waren und von dem Interview, zeigte ihm Yami wiederum den Brief, den er beendet hatte, während der andere sprach. Danach mussten sie sich allerdings schnell voneinander verabschieden, da es inzwischen schon fast viertel vor elf war und die beiden Schattenmagier zurück nach Hause mussten, um von dort ihr Gepäck zu holen und sich damit zum Bahnhof zu begeben.

Tatsächlich erreichten sie den Zug auch erst in der letzten Minute, da sie sich durch die große Menge Eltern und anderer Verwandter kämpfen mussten. Schon vom Bahnsteig aus sahen sie Neville, der ihnen aus einem der Fenster zuwinkte, und als sich der Zug wenige Minuten später in Bewegung setzte, betraten sie gerade das Abteil ihres Freundes. Luna war bei ihm, und er erzählte ihr aufgeregt von seinen Pflanzen, wobei sie ihn größtenteils einfach stumm mit ihren großen Augen ansah und nur ab und zu etwas zu ihrem Gespräch beitrug.

So verlief die erste Hälfte der Fahrt relativ ruhig. Dann allerdings änderte sich das, da eine ganze Horde Mädchen –soweit sich Yami erinnerte, waren fast alle davon vorher in seiner einen Stunde der Ägypten-AG gewesen- hereinkam und den armen Ägypter ausfragte, was er zu dem mysteriösen Pharao aus dem Tagespropheten wisse, wie man seiner Meinung nach am besten an ihn herankäme und wie eine königliche Gemahlin sein müsse.

Der ehemalige Geist des Millenniumspuzzles bedauerte zutiefst, je den Versuch unternommen zu haben, diese AG zu machen. Die Kopfschmerzen, die ihm die Schülerinnen jetzt schon bereiteten, waren es wirklich nicht wert gewesen, und er konnte sich denken, dass dieser Ansturm noch eine ganze Weile anhalten würde. Er seufzte schicksalsergeben und wappnete sich für das, was ihn erwartete. Fast den gesamten Rest der Fahrt verbrachte er damit, die Schülerinnen abzuwimmeln, ohne jedoch viel Erfolg zu haben. Auch Kaibas böse Blicke ignorierten sie, weil sie sie auch in der Schule ständig bekamen und inzwischen mehr als daran gewöhnt waren. Schließlich hatte aber auch Yugi genug. Er stand abrupt auf, was ihm die Aufmerksamkeit der Mädchen einbrachte, und erklärte ihnen höflich aber dennoch bestimmt, dass sie doch jetzt bitte gehen sollten, weil offensichtlich weder er noch seine Geliebten ihnen weiterhelfen konnten und er mit ihnen noch ein bisschen allein sein wolle, ganz abgesehen davon, dass sie sich sowieso bald umziehen müssten. Dabei setzte er seinen süßesten Welpenblick auf, und die Mädchen, die davon vollkommen verzückt waren, gingen endlich unter vielen ‚awwws', ‚uwwws' und Gekicher. Sobald die letzte draußen war, schloss Yugi erleichtert seufzend die Tür und verriegelte sie mit einem Zauber, bevor einer der Schülerinnen auffallen konnte, dass Neville und Luna, die das Ganze still betrachtet hatten, im Abteil geblieben waren.

Zum Glück schafften sie es die nächsten Tage, den Mädchen aus dem Weg zu gehen. In Hogwarts war es wesentlich leichter, ihnen zu entkommen, als im engen Hogwartsexpress.

Am Montag sahen sie dafür aber Harry, der nicht im Zug gewesen war((2)), und fragten ihn gleich nach Zaubereigeschichte, wann er die nächste DA-Stunde plane. „Ich werde euch auf dem üblichen Weg wissen lassen, wann das nächste Treffen ist", sagte Harry, als hätte er das schon öfter an diesem Tag sagen müssen. Beschämt fügte er hinzu: „Aber heute Abend geht's bei mir nicht, weil ich… Nachhilfe in Zaubertränke habe.((3))"

„Oh, Harry-kun", erwiderte Yugi mitleidig. „Ich hatte ja keine Ahnung, dass du derart Probleme in dem Fach hast. Aber glaubst du wirklich, dass du es verstehen wirst, wenn Snape-sensei nur dich allein unterrichtet? Er ist ja manchmal ein wenig… sparsam mit seinen Anweisungen…"

„Da Snape darauf besteht, mir Nachhilfe zu geben, habe ich wohl keine andere Wahl, oder?" antwortete der Gryffindor.

„Nun ja, wenn du willst, könnte ich dir Nachhilfe geben", bot Yugi ihm nach kurzer Überlegung an. „Seto ist zwar in Zaubertränke besser als ich, aber er hat leider nicht so viel Zeit und wenn es nur um den Schulstoff geht, kann ich dir alles beibringen, was du wissen musst."

„Besser als du?" fragte der Grünäugige. „Was soll das heißen? Du bist doch genau wie Kaiba und Yami einer der besten des Kurses und hast, soweit ich weiß, noch nie einen Zaubertrank weniger als perfekt gemacht. Ganz zu schweigen von diesem Wahnsinnszauber, als du damals Neville hinterhergelaufen bist… Hermine sagt, dass der nur funktioniert, wenn man absolut sicher in dem Trank ist und dass das zur höheren Braukunst gehört."

Yugi errötete nach diesen Komplimenten. „Trotzdem ist das alles nichts, was Yami und Seto nicht auch könnten", erklärte er verlegen. „Und wie gesagt, mein Wissen beschränkt sich eigentlich nur mehr oder weniger auf den Schulstoff und ein paar wenige andere Tränke."

„Was soll das heißen ‚nur Schulstoff'?" fragte Harry verwirrt. „Was sonst definiert, ob man gut in Zaubertränke ist?"

„Na, wenn man ein natürliches Gespür für Tränke hat", antwortete Yugi, als wäre es offensichtlich. Er schaute bewundernd zu seinem braunhaarigen Geliebten, der gerade am Ende des Ganges mit Yami und Neville irgendetwas diskutierte, während der kleine Japaner mit Harry sprach.

„Seto experimentiert mit ihnen gerne ab und zu rum. Er war schon dazu in der Lage, zwei Tränke durch Variation der Zutaten wirksamer zu machen", sagte er. Dann beugte er sich vor und fügte mit einem vergnügten Funkeln in den Augen leise hinzu: „Solche Ideen kommen ihm oft im Bett. Er springt dann immer auf und kritzelt sich Notizen dazu in sein kleines Heftchen, das auf dem Nachtisch liegt. Dann versucht er immer zu schlafen, aber meistens ist er so darauf versessen, sofort auszuprobieren, was ihm eingefallen ist, dass er kurze Zeit später doch aufsteht und dann die halbe Nacht mit Tränkebrauen oder Programmieren beschäftigt ist."

„Okaaay", erwiderte Harry, unsicher, was er mit dieser Information anfangen sollte und schaute unsicher zu dem Brünetten hinüber. Als würde er merken, dass sie über ihn geredet hatten oder als würde er zumindest ihre Blicke spüren, drehte sich Kaiba zu ihnen um und sah den Gryffindor mit einem durchdringenden Blick an. Erschrocken schaute der Schwarzhaarige zu Yugi zurück. „Wie auch immer, danke für dein Angebot, aber ich glaube nicht, dass Snape von seiner Nachhilfe abzubringen ist."

„Wir könnten ihn zumindest fragen oder du könntest bei mir zusätzlich Nachhilfe nehmen, so dass du dann möglichst schnell die seine nicht mehr brauchst" schlug Yugi vor.

„Ähm", sagte Harry. „In Ordnung. Richtige Zaubertranknachhilfe kann nicht schaden. Aber glaubst du, dass Umbridge uns das genehmigen wird?"

„Das muss sie nicht" antwortete Yugi. „Solange wir zu zweit bleiben, sind wir keine Nachhilfegruppe nach ihrer Definition, da sie ‚drei oder mehr' in ihrem Erlass geschrieben hat.((4)) Wenn du aber meinst, dass sich uns noch mehr anschließen wollen, können wir sie dann immernoch fragen und, wenn sie es uns erlaubt, einen Aushang machen, dass sich uns jeder anschließen kann, der will."

Yugi begann daraufhin, Harry jeden Tag vor dem Abendbrot eine halbe Stunde in Smaragd Nachhilfe zu geben. Da sie dort vor Umbridge geschützt waren und Kaiba in einer Ecke ohnehin ein kleines Labor eingerichtet hatte, eignete es sich vorzüglich zum Lernen der Zutaten und zur Grundlagenwiederholung. Nachdem der kleine Japaner unter großen Anstrengungen einen Zauber über diesen kleinen Teil der Räume des fünften Hogwartshauses gelegt hatte, der es normalen Zauberern erlaubte, länger dort zu bleiben als üblich, nutzten sie diese Zeit nun auch zum Brauen und nicht mehr nur dazu, Theorie und Zutaten durchzunehmen.

Harry stellte fest, dass er bei dem Japaner tatsächlich mehr lernte, und nachdem Yugi nach der ersten erfolgreichen Woche mit dem Gryffindor auch von anderen Schülern angesprochen wurde, wandte er sich an Umbridge für eine Genehmigung. Die Hexe gab ihm sogar, wenn auch ein wenig zögerlich, die Genehmigung, die Tränke wirklich zu brauen, solange sie bei den Stunden dabei sein durfte. Sie setzte sich sogar bei Dumbledore dafür ein, dass den Schülern ein Raum und die nötigen Zutaten zur Verfügung gestellt wurden, auch wenn der Schulleiter dem Schattenmagier später sagte, dass er das sowieso getan hätte. Neville, der seinen Freund zur Großinquisitorin begleitet hatte, berichtete ihm später im Vertrauen, dass er bei einem kurzen Blick in Umbridges Gedanken gesehen hatte, dass sie von Fudge wusste, dass Yugi nicht nur aus einer einflussreichen japanischen Zaubererfamilie stammte, sondern auch mit seinen Geliebten gute Beziehungen zum Direktor von Gringotts hatte. Aus diesem Grund schien sie entschlossen, sich den drei Smaragdschülern gegenüber sehr wohlwollend zu zeigen.

Das erklärte Yami auch, warum sie nichts gegen die Exkursion unternommen hatte, die er auf Anfrage von Professor Timor mit diesem plante. Um den Unterricht von Muggelkunde interessanter zu gestalten und die Schüler besser auf die ZAGs vorzubereiten, wollten sie einen Ausflug in ein Muggeleinkaufszentrum machen. Yami war der Meinung, dass solch alltägliche Dinge seinen Klassenkameraden am ehesten in ihrem Leben nützlich sein und sie so viel über normale Menschen lernen würden. Dass sie sich nach außen hin als Muggel tarnen mussten, war schließlich wahrscheinlicher, als dass sie irgendwelche technischen Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Wasserkocher, wirklich nutzen würden.

In der Stunde gleich nach den Weihnachtsferien war der kleine, alte Professor aufgeregt zu ihm gekommen und hatte ihm glücklich die offizielle Genehmigung gezeigt. Zwar musste er noch einen weiteren Lehrer davon überzeugen, mitzugehen, und auch zwei Angestellte der Vergiß-mich-Abteilung mussten sie für alle Fälle begleiten, aber die Exkursion konnte für die Schüler, die wollten und deren Eltern es gestatteten, stattfinden. Sie wurde auf das letzte Wochenende im Januar gelegt, und bis dahin versuchte Yami, seinen Mitschülern aus Zaubererfamilien beizubringen, wie sie sich anzuziehen hatten, was sie für Geschäfte sehen würden und wie die Muggelwährung zu benutzen sei.

Die erste Stunde der zweiten Woche hielt allerdings eine ziemliche Überraschung für Yami bereit. Er traute seinen Augen kaum, als Madame Sousey, die Lehrerin für Alte Runen, bei ihnen im Kurs auftauchte. Sie musterte halb streng, halb mürrisch die Schüler, als sie kurz vor Beginn des Unterrichts in den Klassenraum kam. „Miss Sousey", rief Timor sofort erfreut und lief zu ihr, um die Hand der alten Dame zu küssen. „Es freut mich so, dass Sie tatsächlich Zeit hatten, herzukommen."

Er führte sie nach vorne, wobei sie weiterhin aufmerksam die meist neugierigen Gesichter der Schüler betrachtete. „Guten Tag, liebe Klasse", sagte der Professor in bester Laune. „Wie Sie sehen, haben wir heute einen Gast. Für diejenigen, die sie nicht kennen, dies ist die liebreizende Miss Sousey."

„Auch ich wünsche Ihnen einen guten Tag" fuhr nun die Lehrerin fort. „Wie mein Kollege schon andeutete, bin ich Susan Sousey, aber wenn Sie sich an mich wenden, möchte ich, dass sie mich mit Professor Sousey ansprechen. Ich unterrichte Alte Runen, was zu meinem Bedauern nur einer der hier Anwesenden lernt."

„Natürlich, Miss Sousey", erwiderte Timor entzückt. Dann wandte er sich wieder an die Klasse. „Nun, Miss Sousey hat sich bereit erklärt, mit uns auf unsere Exkursion zu gehen, und daher wird sie unserem Unterricht beiwohnen, bis wir das Einkaufszentrum besucht haben. Ich möchte Sie bitten, Ihr bestes Benehmen an den Tag zu legen, damit sie keinen schlechten Eindruck von uns bekommt."

Die nächsten Stunden genoss Yami einfach das Schauspiel, das sich ihnen nun bot. Der alte Professor versuchte die ganze Zeit, mit seiner Kollegin zu flirten. Er wollte ihr gefallen, zeigen, dass sein Fach doch recht interessant sein konnte, und obwohl sie das einerseits zu verärgern schien, hatte sie trotz all ihrer gegenteiligen Aussagen offensichtlich Spaß daran, ihn um sich zu haben, auch wenn sie ihn stets auf einer gewissen Distanz hielt.

Schließlich kam Samstag, der 31.1., an dem die Exkursion stattfinden sollte. Schon am frühen Morgen, als die meisten ihrer Mitschüler noch im Bett lagen, trafen sich die Teilnehmer in der großen Halle zum Frühstück. Zufrieden stellte Yami fest, dass sie alle nicht sehr auffällig aussahen und problemlos als normale Muggelteenager durchgehen würden. Auch Timors Kleiderwahl war für das Vorhaben akzeptabel. Madame Sousey hingegen bedachte der Pharao mit einem fragenden und zweifelnden Blick, da sie sich vehement geweigert hatte, ihre einfache Druidenkleidung abzulegen, und mit dieser doch stark an einen Hippie erinnerte. Das war zwar besser als ein Zaubererumhang, aber es sah dennoch ziemlich altmodisch aus und passte auch nicht wirklich zu der Generation der alten Dame.

Als sie fertig gegessen hatten, kam ein Gringottskobold, bei dem sie ihr Zauberergeld in Pfund umtauschen konnten. Jeder teilnehmende Schüler war verpflichtet, mindestens zwei Galleonen((5)) umzutauschen, um die Aufgaben der Exkursion zu erfüllen. Nachdem alle fertig waren, verteilten sie sich auf zwei Portkeys in Form von Stöcken, die die beiden Lehrer mit sich nehmen würden und erschienen schließlich um genau 8:30 Uhr in einer kleinen Gasse der Kleinstadt, die Yami mit Timor für ihr Vorhaben ausgewählt hatte.

Die zwei Vergiß-mich-Beamten warteten bereits auf sie und nachdem sie den Schülern noch einmal die wichtigsten Verhaltensregeln erklärt hatten, gingen sie alle zusammen zur nächsten Bushaltestelle. Yami hatte vorgeschlagen, dass es nicht schaden könnte, wenn seine Kurskameraden auch gleich lernen konnten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Muggel zu fahren, auch wenn sie das in ihrem wirklichen Leben vermutlich selten bis gar nicht in Anspruch nehmen würden, und der Professor hatte begeistert zugestimmt.

Nachdem sie ein paar Minuten gewartet hatten, kam der Bus, und sie stiegen ein. Da sie alles vorher genau durchgesprochen hatten, hatte keiner der Schüler wirkliche Probleme damit, seine Fahrkarte zu kaufen und sie zu entwerten. Für Madame Sousey, die nicht so aussah, als würde sie freiwillig irgendetwas anfassen, sorgte Professor Timor und er konnte es nicht unterlassen, mehrere Fotos von ihr mit seiner, für Muggelverhältnisse altmodisch aussehenden Kamera zu machen. Die beiden Vergiß-mich-Beamten hatten im Gegensatz zu den Schülern Schwierigkeiten, ihre Fahrscheine richtig herum in den Entwerter zu stecken, doch die Jugendlichen halfen ihnen bereitwillig. Der Busfahrer sowie die wenigen anderen Fahrgäste bedachten die Gruppe zwar mit einigen merkwürdigen Blicken, weil sie so merkwürdig aufgeregt über ganz alltägliche Dinge zu sein schienen, doch kommentierte es niemand von ihnen.

Vor dem Einkaufzentrum schließlich teilten sie sich in fünf Gruppen, die jeweils aus vier der Schüler und einem Leiter bestanden. Besagte Position nahmen die zwei Lehrer, die beiden Beamten und Yami ein. Timor hatte mit Hilfe des Pharao kleine Gruppenaufgaben ausgearbeitet, die der jeweilige Gruppenleiter bekam. Nervös betraten die Zauberer das Gebäude, das so früh am Morgen an einem Samstag noch relativ leer war. „Wow… Muggel bauen so… hell und sauber", hörte Yami eine seiner Kurskameradinnen einer anderen zuflüstern. „Ja", antwortete ihre Freundin. „Ich dachte, dass alles viel heruntergekommener wäre. Es ist hier fast wie im ‚Zauberhaften Luxus', nur dass hier keine berühmten Hexen und Zauberer rumlaufen…"

Die Gruppen trennten sich und gingen ihren jeweiligen Aufgaben nach. Ab und zu trafen bzw. sahen sie sich dabei allerdings auch, und über manches konnte der Pharao nur den Kopf schütteln. Als sie beispielsweise an der Apotheke vorbeigingen, sah er, wie einer der Schüler in der reinen Jungengruppe des einen Vergiß-mich-Beamten eine Packung Tampons kaufte, während der Junge hinter ihm mit Damenbinden und der Beamte selbst mit einer Packung Kondome an der Kasse stand. Der Rotäugige war sich sicher, dass seine Klassenkameraden und der Mann nicht die leiseste Ahnung hatten, was sie da kauften. Die Verkäuferin hingegen schien sich sichtlich unwohl zu fühlen und zu denken, sie hätte es mit einer Gruppe Perverser zu tun, da sie zweifellos zusammengehörten.

Nachdem sie drei der fünf Aufgaben erfolgreich erledigt hatten, entdeckte Yami mit seinen Begleitern die Gruppe ihres Muggelkundeprofessors. Als sie am Elektrofachmarkt vorbeigingen, wurden sie Zeuge, wie Timor mit kindlicher Freude Junkins, einen seiner Lieblingsschüler, dabei fotografierte, als dieser mit entschlossener, mutiger Miene eine kleine Packung Batterien kaufte.

Der Verkäufer musterte den alten Mann extrem irritiert und fragte, ob er LSD oder irgendwelche anderen Drogen genommen habe, woraufhin der Professor nur den Kopf zur Seite beugte und interessiert nachfragte, ob der Mann ihm erklären könne, was genau er meinte. Dabei kramte er in seiner Tasche und holte einen Fetzen Pergament und eine Feder heraus und sah den Verkäufer erwartungsvoll an. Dessen Gesichtsausdruck zeigte, dass er nun felsenfest davon überzeugt war, dass der alte Mann irgendetwas genommen hatte, doch ehe er etwas sagen oder unternehmen konnte, griff Yami ein. Mit einem entschuldigenden Blick zu dem Verkäufer und einem „Der Arzt scheint ihm das falsche Medikament verschrieben zu haben… Aber keine Sorge, er ist harmlos…" schob der Pharao den von den Geschehnissen leicht verstörten Timor aus dem Geschäft und erklärte ihm kurz, was los gewesen war.

Unter dem Versprechen zu versuchen, weniger auffällig zu sein, wuselte der Lehrer mit seiner Gruppe kurze Zeit später davon, und Yami ging mit seiner Gruppe weiter in das Blumengeschäft. Nachdem sie dort alles erledigt hatten, machten sich der Rotäugige und seine Begleiter auf den Weg zu ihrer letzten Station, dem Supermarkt, wo sie einige Lebensmittel, hauptsächlich Süßigkeiten und Konservendosen erwarben, wobei der Pharao bemerkte, dass die extrem missgelaunte Verkäuferin argwöhnisch ihre Waren betrachte, als sie sie zur Kasse kommen sah. Allerdings schien sie sich auch schnell zu beruhigen, als sie nicht sah, was sie scheinbar befürchtet hatte. Unwillkürlich fragte sich der ehemalige Geist, was die anderen Gruppen wohl gekauft hatten, um die Frau so reagieren zu lassen, da er wusste, dass sie die letzten der fünf waren, die diesen Laden besuchten, der bei allen Pflicht gewesen war.

Nachdem sie gezahlt hatten, begaben sie sich zum Treffpunkt mit den anderen. Dabei kamen sie an dem Drogeriemarkt vorbei, und sahen, wie der eine Vergiß-mich-Beamte mit einem Lockenstab herumhantierte und eine der Verkäuferinnen fragte, was das sei. Diese betrachtete ihn misstrauisch, ehe sie mit einem scharfen Blick auf den Mann und die Jugendlichen bei ihm die Frage stellte: „Sind Sie von so einer Art Sekte?"

„Ähm, wie bitte?" fragte der Erwachsene und schaute etwas hilflos zu den Schülern, die auch nur mit den Schultern zuckten.

Die Frau verschränkte ihre Arme. „Ich habe davon gehört", sagte sie. „Ich habe den Namen vergessen, aber da war eine, die jegliche Technik ablehnt. Sind Sie hier, um Mitglieder zu werben?"

„Entschuldigen Sie", mischte sich Yami erneut ein, und der böse Blick der Frau richtete sich auf ihn. In diesem Moment war der Pharao extrem froh über seine Idee, sein Aussehen für diesen Ausflug mit einem Zauber zu verändern, so dass ihn niemand erkannte und keine Gerüchte entstehen konnten, die seinem oder Yugis Ansehen schaden würden. „Er hat manchmal Schwierigkeiten sich an Dinge zu erinnern, wenn er etwas lange nicht gesehen hat. Ignorieren Sie ihn einfach."

„Wir nehmen den Lockenstab", fügte er nach einem unsicheren Blick der Verkäuferin hinzu, die nicht wusste, ob sie ihm glauben sollte oder nicht. Er bezahlte, und sie verließen schnell den Laden, der Ministeriumsbeamte mit einem knallroten Kopf. Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort und ließen sich schließlich am Brunnen in der Halle auf eine der Bänke fallen. Wenig später kamen nacheinander die anderen Gruppen, bis auf die von Madame Sousey.

Als auch eine Viertelstunde nach dem verabredeten Termin noch nichts von der letzten Gruppe zu sehen war, entschlossen sich Yami und Timor, sie suchen zu gehen, während der Rest der Schüler mit den beiden Ministeriumsangestellten am Brunnen auf sie warten sollte. Am Rande nahm der ehemalige Pharao wahr, dass einer der Sicherheitsmänner des Kaufhauses ihm und dem Lehrer nachschlenderte und dabei vorzugeben versuchte, dass er diesen Weg nicht ihretwegen nahm. Dem Rotäugigen war im Gegensatz zu den Zauberern aufgefallen, dass mehrere der Wächter sie unauffällig beobachteten, seit sie sich am Brunnen getroffen hatten. Yami unterdrückte einen Seufzer. Es war wirklich kein Wunder, dass so etwas passierte, so merkwürdig, wie sich die ganze Gruppe verhalten hatte. Doch er beschloss, die Männer einfach zu ignorieren.

Ohne groß zu überlegen, gingen der Pharao und der Professor zur letzten Station, die Madame Souseys Gruppe besuchen sollte, einem Schönheitssalon mit Solarium und Körperschmuckladen. Tatsächlich befand sich auch wirklich gesuchte Lehrerin mit ihrer Gruppe von Schülerinnen dort und sie alle schienen die Zeit völlig vergessen zu haben. Eine der Schülerinnen hatte allem Anschein nach das Solarium ausprobiert und unterhielt sich nun mit dem Berater darüber, während zwei andere mit einer weiteren Verkäuferin sprachen, die etliche Cremes und Schminke-Döschen vor sich ausgebreitet hatte und nun davon erzählte.

Die letzte Schülerin befand sich bei der Professorin, die sich angeregt mit dem Tätowierer unterhielt, wobei Yami erkannte, dass sie genauso aussah wie in ihrem Klassenraum, mit leuchtenden Augen, während sie etwas aufzeichnete und dann, darauf zeigend, dem interessierten Mann etwas erklärte. Timor sah ganz und gar nicht glücklich aus, als er sie mit dem gut trainierten, stark tätowierten und gefährlich, aber nicht so schlecht aussehenden Mann sah, und stapfte zu ihnen, dicht gefolgt von dem neugierigen Pharao.

Als sie näherkamen, konnte letzterer erkennen, dass auf dem Zettel alte Runen standen, die Professor Sousey erklärte: „—Frieden nun anstatt Kampf. Aber am besten wäre es, wie gesagt, wenn Sie dieses Zeichen für Schutz ebenfalls in ihr Sortiment nehmen, da es selbst von Laienhand gezeichnet zumindest leichte Wirkung--"

In diesem Moment brach sie ab, da sie hörte, dass sich ihr jemand näherte, und drehte sich um. „Oh, Thomas", sagte sie mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht. „Was machen Sie denn hier?" Sie schaute auf ihre Uhr und stockte. „Oh, ich sehe schon. Entschuldigen Sie vielmals. Mädchen! Mädchen, bitte beenden Sie Ihre Gespräche, wir müssen aufbrechen. Mr. Dokey, es war mir eine Freude, mich mit Ihnen zu unterhalten."

„Die Freude war ganz meinerseits, Ma'am", erwiderte der große, glatzköpfige Mann mit einer leichten Verbeugung. „Es war äußerst lehrreich und interessant. Es würde mich freuen, wenn Sie wiederkommen würden."

„Oh, seien Sie sich dessen gewiss, auch wenn ich noch nicht weiß, wann mein Terminkalender es zulässt", erwiderte die alte Dame würdevoll. Auf dem Weg aus dem Laden hakte sie gutgelaunt ihren Arm bei Professor Timor ein und merkte nicht, dass dessen Gefühle schwankten zwischen Schmollen, weil sich seine Angebetete derart gut mit einem jüngeren Mann verstand, und Freude, dass sie eine Berührung mit ihm zuließ und ihn mit Vornamen ansprach, was sie vorher strikt vermieden hatte.

„Wissen Sie, Thomas", sagte die alte Dame schließlich, als sie die kurze Strecke zum Brunnen entlanggingen, „ich denke, ich kann Ihr Interesse an den Muggeln nun zumindest teilweise verstehen. Sie können durchaus intelligent sein, und zumindest einige scheinen heutzutage wieder an ihrer alten Kultur und an den Runen interessiert zu sein."

„Wirklich?" fragte Timor, und Hoffnung war in seiner Stimme zu hören. „Sie fanden es letztendlich doch noch interessant, Miss Sousey?"

„Ja", bestätigte die alte Frau. „Und Thomas, Sie dürfen mich ab jetzt Susan nennen. Ich habe vor, Sie öfter aufzusuchen, um mehr Dinge über Muggel zu lernen, und wenn Sie erneut einen solchen Ausflug planen, werde ich Sie gerne begleiten."

„Das würde mich sehr freuen, Miss Susan", erwiderte der alte Mann, und seine Wangen röteten sich leicht, als er ihren Vornamen benutzte. Gerade in diesem Moment kamen sie zum Brunnen, und nachdem er glücklich in die Gesichter der Schüler geschaut hatte, verkündete Timor: „Zur Feier des Tages möchte ich Sie alle in dieses äh…", er rutschte seine Brille auf der Nase herum, um besser sehen zu können, „...Herzlich-Café((6)) auf ein Stück Kuchen und eine heiße Schokolade einladen."

Die meisten Schüler waren einen Moment verwirrt, warum er dies tat, jubelten dann aber, ehe sie sich fröhlich in das Café begaben. Nach einer Stunde schließlich bezahlte Timor unter den neugierigen Blicken der Schüler und gewisperten Hinweisen von Yami mit seiner Kreditkarte, die ihm der Kobold von Gringotts gegeben hatte. Danach ging die nun wieder vereinte Gruppe zur U-Bahn-Haltestelle. Nachdem sie zusammen erfolgreich zwei Stationen gefahren waren, stiegen sie aus und liefen in eine einsame Seitenstraße. Dort verabschiedeten sie sich von den zwei Vergiß-mich-Beamten, ehe die Portschlüssel aktiviert wurden und die Schüler sicher wieder in Hogwarts landeten.

Fortsetzung folgt…

Anmerkungen

((1)) Weil Magician fragte, das waren die ‚niederen' Priester. Bei mir übernehmen die Hauselfen deren Rolle, und ich bezeichne sie hier nur als Wab-Priester, da ich nicht schon wieder ‚Hauselfen' schreiben wollte.

((2)) Harry, Hermine und die Weasley-Kinder fahren übrigens aus Sicherheitsgründen mit dem Fahrenden Ritter zur Schule zurück. (S. 615-620)

((3)) Nach den Weihnachtsferien soll ja Harry Okklumentik lernen und damit niemand fragt, was er bei Snape macht, soll er behaupten, es ginge um Zaubertranknachhilfe. (Seite 608-611 und S. 620)
Magician: Wissen auch alle, was Okklumentik ist?
Annuket: Du meinst nicht? Okklumentik ist die Kunst, seinen Geist vor Legilimentik (also das Eindringen in den Geist, Gedanken bzw. Gefühle lesen usw.) zu schützen.

((4)) Magician: Was mir gerade auffällt: Wie haben es Harry und seine Freunde eigentlich geschafft, nach diesem Erlass keinen Ärger zu kriegen. Die drei hängen doch ständig zusammen, und das wär ja schon ein Verstoß. ‚nachdenk' Oder hat Harry zu der Zeit mal wieder seine ‚Leiden-Christi-in-Flaschen-abgefüllt'-Phase gehabt... Ist ja eigentlich auch egal.
Annuket: Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung und auch Draco sollte theoretisch Schwierigkeiten bekommen haben. Ganz zu schweigen von allen anderen Schülern, die mehr al eine(n) Freund(in) haben…
Magician: Draco ist ja Teil dieser Inquisitionskommandos, für die gelten vielleicht Sonderregeln, aber alle anderen... Das fällt wahrscheinlich mal wieder unter ‚Da hat sie wohl nicht aufgepasst'. Übrigens müssten hier auch Yami, Kaiba und Neville Ärger kriegen. Aber es ist ja gerade keiner da, der ‚petzen' würde. ‚lach'
Annuket: Noch gibt es das Inquisitionskommando nicht. ‚noch mal nachlese [S. 413, aber wenn ich es mir recht überlege, ist eigentlich die DA nicht ganz illegal. ‚… definiert als regelmäßige (!!!) Zusammenkunft…' Die DA-Treffen sind nicht wirklich regelmäßig. Da sind Zusammenkünfte mit Freunden vermutlich regelmäßiger…
Magician: Umbridge würde dir wahrscheinlich widersprechen. Aber das erklärt, warum nicht ständig Schüler Ärger kriegen, weil sie, wie hier Yami, Kaiba und Neville, kurz mal miteinander reden.
Annuket: Vielleicht stand ja auch im Original was anderes… Aber ich würde, wenn ich erwischt werden würde so argumentieren … und vermutlich 10 Minuten später extrem blutige Hände haben…

((5)) Ich habe hier zur Umrechnung die Seite ht tp :// ww w. harrypotterwiki .de / index .php / Zauberergeld benutzt, nachdem 1 Galleone etwa 5 britische Pfund und dementsprechend etwas über 7 (bzw. 7,50) Euro ist.

((6)) Das ist erfunden. Falls es doch ein Café mit diesem Namen gibt (die Welt ist schließlich groß…), dann hat das nichts mit dieser Geschichte zu tun.

Annuket: Ok, bis in 2 Wochen dann.