Annuket: Wir sind wieder da. ‚freu' Ich muss gestehen, dass ich auch nicht wirklich Lust zum Schreiben hatte, während Magician keine Zeit hatte. Nach zwei ‚Vorkorrekturen' durch mich (…wie ich es hasse, die Sachen noch mal vollständig lesen zu müssen…) war jede Freude für mich dahin. Aber zum Glück ist Magician jetzt zumindest wieder an die moderne Welt angeschlossen: Sie hat Internet. Sie hat auch einen Brief geschrieben, den ihr hier lesen könnt: ‚Internet-Elf bringt Brief herbei'

‚Hi Annuket, Guten Tag liebe Leser,

ich bitte tausendmal um Entschuldigung, dass ich für die Korrektur dieses Kapitels so wahnsinnig lange gebraucht habe. ‚verbeugt sich tief' Aber mein Leben war wegen Umzug, Renovierung, Eingewöhnen an der neuen Uni und vielen anderen Kleinigkeiten dermaßen chaotisch, dass ich keine Zeit für gar nichts hatte. Langsam beruhigt sich alles wieder, aber ich habe immer noch jede Menge zu tun. Ich werde mir aber große Mühe geben, damit es beim nächsten Kapitel nicht wieder so lange dauert. Aber dieses Kapitel ist auch ein ganzes Stück länger als alle, die wir bisher hatten. Das entschädigt euch, liebe Leser, hoffentlich wenigstens ein bisschen für die Wartezeit. Also dann, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Ganz liebe Grüße von viel zu weit weg,

Magician'

… Danke, lieber Internet-Elf. (Anmerkung für interessierte Leser: Das sind entfernte Verwandten der Hauselfen, nur dass sie Muggeln dienen, auch wenn diese sie normalerweise nicht sehen)
Internet-Elf ‚verbeugt sich': Aber gerne.
Annuket: Da du uns so lieb geholfen hast, darfst du auch gleich den Disclaimer machen.
Internet-Elf ‚dienstbeflissen': Fräulein Annuket gehört weder die Serie Yugioh noch die von und um Harry Potter.
Annuket: Danke. ‚Internet-Elf verbeugt sich nochmals und verschwindet wieder eilig im Computer. So, nun aber zu den Reviews. Danke für den Smily, Dax.
An Mitchi83: Wow, mal wieder jemand Neues. ‚freu' Ich hoffe, dir gefällt die Geschichte auch weiterhin und du bleibst mir treu.
An Claudia: Danke für die Verpflegung. Die Vitamine konnte ich echt gut gebrauchen, da ich letztens ein bisschen erkältet war. Und auch wieder Danke für das Lob.
So! Genug geschwafelt. Los geht es mit dem neuen Kapitel.

((...)) Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..." Gespräch
‚...' Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte, heiliges Tier von Hu und Hauet); --…-- Schutniu (Ryous Vogel, heiliges Tier der Maat)
BlablaParsel

Kapitel 33: Die Osterferien

Den drei Schattenmagiern bot sich in den Tagen nach Dumbledores Untertauchen keine Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch mit Harry, um ihm zu erklären, was genau er da im Büro des Schulleiters gesehen hatte. Zwar begannen zu dieser Zeit die Osterferien, aber viel Freizeit hatte keiner von ihnen. Yami, Yugi und Kaiba waren oft mit verschiedenen Dingen beschäftigt, während der grünäugige Gryffindor sich unter Hermines strengem Blick vollkommen der Stoffwiederholung für die ZAGs widmete. Dennoch merkten die Austauschschüler, dass der Schwarzhaarige immer, wenn sie sich über den Weg liefen, jede ihrer Bewegungen genauestens beobachtete.

Nachdem sie Neville von den Vorkommnissen erzählt hatten, ging dieser dazu über, jeden Abend unbemerkt die Gedanken des anderen Gryffindors zu lesen. Zum Glück konnte der Besitzer des Millenniumsauges nun so gut mit seinem Gegenstand umgehen, dass er nicht mehr willkürlich die oberflächlichen Gedanken las, sondern gezielt in den Erinnerungen nachschauen konnte, ob Harry es jemandem gesagt hatte. Das beruhigte sein Gewissen sehr, da er es nicht über sich gebracht hätte, die Privatsphäre seines Freundes in solchem Maß zu verletzen.

Bei einem seiner ersten Blicke in das Gedächtnis des grünäugigen Gryffindors sah Neville die Begegnung mit Umbridge, in der sie versucht hatte, ihm mit Wahrheitsserum die Aufenthaltsorte von Dumbledore und Sirius Black zu entlocken. Besorgt hörten Yami, Yugi und Kaiba den Bericht Nevilles. Dass Umbridge so weit gehen würde, Veritaserum bei einem ahnungslosen Schüler einzusetzen, hätten sie nicht gedacht.

Ein Besuch durch die Schatten bei Umbridge bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen. Die Großinquisitorin war mehr als bereit dazu, bei Harry und Hermine, an deren Namen auf der DA-Liste sie sich noch erinnerte, den Trank anzuwenden, um herauszubekommen, wer die restlichen Mitglieder waren, um ihnen dann Strafen zu erteilen. Das würde vielen der Schüler große Probleme machen, da Umbridge sich wohl kaum mit leichten Strafen begnügen würde. Ihr Verhalten Harry gegenüber zeigte das sehr deutlich. Was die ganze Sache noch brisanter machte, war die Tatsache, dass die Großinquisitorin, sollte sie bei einem Verhör Harrys die richtigen Fragen stellen, ihrer Schattenmagie auf die Spur kommen konnte, da der Gryffindor diese an jenem Abend beobachtet hatte.

„Wir müssen sie beschäftigen, damit sie gar keine Gelegenheit hat, an solche Verhöre von Harry und Hermine zu denken", sagte Yami entschlossen, als sie zurück in ihrem Gemeinschaftsraum waren.

„Aber wie?" fragte Yugi nachdenklich. „Natürlich könnte Seto ihr Gedächtnis manipulieren, so dass sie sich an die beiden Namen, die sie gelesen hat, nicht mehr erinnert, aber ich bin sicher, dass sie sie irgendwo aufgeschrieben hat und stutzig werden würde, wenn sie etwas findet, woran sie sich nicht erinnert. Ganz zu schweigen davon, dass sie es bestimmt auch sehr vielen Leuten erzählt hat."

„Nun ja, die letzten Tage hatte Umbridge keine Zeit wegen den Feuerwerkskörpern und der Beseitigung der entstandenen Schäden, nicht wahr?" warf Kaiba ein. „Wir müssen einfach dafür sorgen, dass die Schule chaotisch genug ist, damit ihr weiterhin keine Zeit bleibt, an andere Dinge zu denken."

„Aber jetzt beginnen die Osterferien", entgegnete Yugi. „Schon in sechs Wochen sind sowohl die ZAG- als auch die UTZ-Prüfungen. Nur weil wir den Stoff beherrschen, heißt das noch lange nicht, dass die anderen nicht Ruhe und Frieden für die Wiederholungen brauchen. Ganz abgesehen davon, dass wir den restlichen Schülern die Ferien vermiesen würden."

„Da hast du Recht", erwiderte Yami, über das Argument nachdenkend. „Aber was wäre, wenn sich die Streiche nur gegen Umbridge allein richten würden? Am Besten auch nur dann, wenn sie an ihre Pläne mit den Verhören denkt?"

„Hm…", sagte Kaiba nun doch ein wenig zögerlich. „Meinst du nicht, dass wir uns dann ganz schön viel ausdenken müssen? Die Frau hasst Harry und Hermine, und die Vorstellung, sie zu verhören, muss ganz schön prominent in ihrem Kopf sein. Ich zumindest bin nicht allzu gut im ‚Streiche spielen'. Das wäre eher etwas für Mokuba. Für mich ist so etwas immer wie halbe Sachen machen. Ich mache einen Gegner entweder völlig fertig oder er ist kein Gegner."

„Nun, ich denke, da könnten wir Baku-Ra-kun fragen", mischte sich Yugi zuversichtlich ein.

„Das schaffen wir doch auch allein", grummelte Yami. „Ich bin sicher, dass ich das besser kann als der Grabräuber. Wir brauchen ihn nicht."

„Nichts gegen dich, Yami, aber ich denke, Baku-Ra-kun hat mehr Erfahrung mit so etwas", antwortete Yugi. Als er sah, dass der Pharao noch etwas unzufriedener aussah, fügte er, seinen rotäugigen Geliebten sanft auf die Stirn küssend, schnell hinzu: „Und du bist viel kontrollierter und vernünftiger als Baku-Ra-kun. Außerdem bin ich sicher, dass Ryou-kun uns dankbar wäre, wenn wir seinen Freund in den Ferien von anderen Dingen abhalten, die er gerne tut, wenn er sich langweilt…"

Dieses Argument konnte der Stolz des ehemaligen Geistes durchaus zulassen. Dennoch verzog er nur Sekunden später zweifelnd und angewidert das Gesicht. „Und du meinst, der Grabräuber würde uns helfen, Aibou? Wenn du es schaffst, ihn zu überreden, werde ich nichts dagegen sagen, aber meiner Meinung nach bist du mal wieder viel zu optimistisch."

„Nun ja, ich denke, das ist nicht allzu schwer. Für ihn wäre es sicher eine Art Sport und immerhin eine angenehme Beschäftigung", antwortete Yugi überzeugt.

Yami runzelte die Stirn. „Mir gefällt es ganz und gar nicht, wie gut du ihn in letzter Zeit zu verstehen und mit ihm klar zu kommen scheinst."

Der amethystäugige Japaner lächelte. „Ach, Yami. Baku-Ra-kun ist doch zumindest in seinen grundsätzlichen Wesenszügen leicht verständlich. Wenn man ihn etwas machen lässt, bei dem er Chaos verbreiten und sich an die Freiheit seiner Jugend erinnern kann und mit dem er außerdem auch noch offen angeben kann, ist er zufrieden. Und letzteres kann er in diesem Fall sogar, da er dafür nicht einmal von Ryou-kun ausgeschimpft, sondern vielleicht sogar mal von ihm gelobt werden würde. Du kannst dir doch denken, was das für sein Ego bedeutet…"

„Ganz zu schweigen davon, dass er sich über mich lustig machen würde, dass ich nicht mal so etwas ordentlich kann. Er wird sicher behaupten, ich hätte ihn angefleht, es zu tun, und dass ich ihn brauchen würde", grummelte Yami, doch anhand ihrer Gedankenverbindung wusste der Amethystäugige, dass sein Geliebter sich mit dem Plan an sich doch abgefunden hatte. Liebevoll und dankbar drückte der Kleinere ihn an sich und küsste ihn auf die Wange.

„Das alles ist schön und gut", mischte sich nun wieder Kaiba ein, da er spürte, dass Yami drauf und dran war, nach Erhalt dieser kleinen Zärtlichkeit diese angemessen zu erwidern, was bedeutete, dass er früher oder später über Yugi herfallen würde, und der CEO wollte dieses wichtige Thema vorher geklärt haben. „Aber wie kriegen wir erst einmal raus, wann genau Umbridge etwas plant? Ich bin sicher, dass Baku-Ra nichts dagegen hätte, ihr ständig Streiche zu spielen, aber ich finde, die ganze Aktion sollte zumindest in gewissen Bahnen verlaufen."

„Mit dem Fengsheng Spiegel((1))", verkündete Yami und holte die Zauberkarte hervor. Da er Kaibas unterschwelligen Wunsch, erst das Gespräch zu beenden, bevor sie etwas anderes taten, verstand, reagierte er auf Yugi nur, indem er seinen Arm um ihn legte und sanft seine Hüfte auf und ab strich. „Wenn wir seine Macht auf sie richten und genau diesen Gedanken als Auslöser benutzen, merken wir es immer sofort."

Der Blick, den er Kaiba zuwarf, machte deutlich, dass er das Thema damit für abgeschlossen hielt. Der Braunhaarige stimmte ihm mit einem Grinsen zu, woraufhin der Pharao Yugi sanft in Richtung Schlafzimmer drängte. Der CEO folgte ihnen, ohne zu zögern.


Noch am selben Abend suchten Yugi und Kaiba, denen ein relativ missmutiger Yami folgte, Ryou und Baku-Ra in Japan auf, um mit ihnen zu sprechen. Die Laune des Grabräubers, der über ihr plötzliches Erscheinen nicht sehr erfreut gewesen war, besserte sich schnell, sobald er erfuhr, was genau sie von ihm wollten. Schnell jagte eine Beleidigung die nächste, als er sich mit Yami darüber stritt, wer Umbridge besser ärgern konnte.

Bereits am nächsten Tag reagierte der Spiegel, den der Pharao gleich nach dem Gespräch mit seinen Geliebten auf Umbridge geeicht hatte, das erste Mal. Sofort verschwand der Rotäugige in den Schatten, um sich unbemerkt zu der krötenartigen Hexe zu begeben. Die Großinquisitorin traf er in ihrem Büro an, wo sie sich gerade eine Tasse Tee gönnte, während sie darüber nachdachte, welche Strafen für Harry und Hermine angemessen wären. Yami sah sich um und wusste augenblicklich, was er machen konnte. Fies grinsend zückte er seinen Zauberstab und murmelte etwas, während er ihn auf die vielen, mit Katzenmotiven dekorierten Teller und Deckchen richtete. Sofort begann das Miauen der äußerst kitschigen Bilder lauter zu werden, und auch die Kätzchen, die geschlafen hatten, erwachten und miauten mit. Nicht einmal eine halbe Minute später war das Geräusch so laut, dass Umbridge irritiert ihre Dekoration ansah, und nach einer ganzen Minute hatte der Lärm ein solches Ausmaß erreicht, dass sie hastig und sich die Ohren zuhaltend aus dem Zimmer flüchtete, nachdem ihr Silencio-Zauber wirkungslos geblieben war.

Sobald die Großinquisitorin ihr Büro verließ, trat Stille ein. Zaghaft öffnete sie die Tür wieder, doch sobald sie auch nur ihren Kopf in den Raum steckte, begann das Maunzen von neuem, so dass sie nach ein paar weiteren erfolglosen Versuchen, die ‚Katzen' zum Schweigen zu bringen, aufgab und zähneknirschend ihre heißgeliebte Dekoration entfernte.

Stolz berichtete Yami dem Grabräuber von diesem ersten Streich. Der schnaubte jedoch verächtlich und meinte nur, dass er es besser könne. Da auch in Japan nun die Ferien begannen und die beiden Weißhaarigen als Fünftklässler im Gegensatz zu Mokuba in dieser Zeit das Schulgelände verlassen durften, quartierte sich Baku-Ra mit seinem Geliebten, von den normalen Zauberern unbemerkt, in Hogwarts ein. Schon am Abend desselben Tages konnte der Dieb sein Können unter Beweis stellen, da der Spiegel erneut aktiv wurde.

Von den Schatten verborgen suchten die beiden sofort nach ihr und trafen sie erneut in ihrem Büro an. Mit verschränkten Armen beobachtete Yami, wie Baku-Ra eine kleine Kiste aus seiner Tasche hervorholte. Der Grabräuber öffnete sie und kleine Schatten verließen sie fluchtartig, nur um unbemerkt von der Hexe in den Schubladen des Schreibtisches und der kleinen Kommode, die im Büro der Großinquisitorin standen, zu verschwinden. Nur wenige Sekunden später begann der Schreibtisch zu vibrieren, und die drei Schubladen öffneten sich. Drei gemein und sehr bedrohlich aussehende Zauberer, von denen zwei erstaunlicherweise wie bösere Versionen von Dumbledore und Harry aussahen, erschienen plötzlich mit gezückten Zauberstäben, und die krötenartige Frau floh Hals über Kopf aus ihrem Büro, woraufhin die drei Gestalten verschwanden.

Yami hob fragend eine Augenbraue. „Irrwichte", erklärte Baku-Ra mit triumphierendem Grinsen. „So macht das ein Profi."

Obwohl der Pharao durchaus beeindruckt war, zeigte er es selbstverständlich nicht und nahm sich fest vor, die nächste Runde ihres Spiels zu gewinnen. Er war sich sicher, dass die nächste Gelegenheit nicht allzu lange auf sich warten lassen würde.

Vom bewaffneten Ninja((2)), den Yami mit der Beobachtung der Situation beauftragt hatte, erfuhren sie am nächsten Tag, dass die Großinquisitorin fast die gesamte Nacht dafür gebraucht hatte, die Irrwichte zu entfernen. Der Pharao war überrascht, als er hörte, dass die ansonsten ziemlich unfähige Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste selbstständig festgestellt hatte, was genau da in ihrem Büro war und dass sie die Irrwichte danach auch noch ohne fremde Hilfe hatte entfernen können.

Am nächsten Tag war Baku-Ra der erste, der erneut die Aktivierung des Spiegels bemerkte, während Yami noch Zeit im Bett mit seinen Geliebten verbrachte. Als der Pharao schließlich zufrieden in den Gemeinschaftsraum kam, verschlechterte sich seine Stimmung augenblicklich, da er von dem Grabräuber mit den Worten „Na, auch schon wach? Wenn du so weitermachst, gewinne ich ohne große Mühe…" begrüßt wurde.

„Was hast du gemacht?" wollte Yami mit finsterem Blick wissen.

Ein bösartiges Grinsen zierte Baku-Ras Gesicht, als er antwortete: „Während du faul im Bett gelegen hast, habe ich unserer lieben Spielfigur, nett wie ich bin, ein Geschenk geschickt", verkündete er und machte eine Pause, um seine nächsten beiden Worte zu dramatisieren. „Junge Warwars."

„Du hast Umbridge junge Warwars geschickt?" fragte Yugi, der gerade hinter Yami die Treppe herunterkam. „Das ist aber nicht sehr nett. Die Armen. Jetzt halten sie sie für ihre Mutter, oder?"

„Oh ja", stimmte der Grabräuber mit einem noch breiteren Grinsen zu. Dann fügte er mit einem seligen Gesichtsausdruck hinzu: „Mit allem was dazugehört. Sie werden ihr überall hin folgen, ihre kleinen scharfen Zähnchen und Krallen an ihr ausprobieren und versuchen, sich von ihrem Fleisch zu ernähren."

„Das solltest du aber nicht Ryou erzählen", sagte Yugi ernst. „Sonst ist er wieder böse auf dich, weil du den armen Lebewesen das angetan hast. Wer weiß, was Umbridge mit ihnen macht."

„Ach was", wehrte Baku-Ra ab. „Sie sind eine geschützte Art, also darf sie als Ministeriumsangestellte da gar nichts tun. Man braucht Warwars schließlich für viele Zaubertränke, wenn sie ausgewachsen sind, daher darf sie nichts machen, solange sie sich nicht fortgepflanzt haben. Sie kann sie höchstens wegschicken und auch da muss sie erst einmal viele Formulare ausfüllen, um zu erklären, wie sie an sie rangekommen ist, und das dauert mindestens 24 Stunden. So lange wird sie sich mit den süßen Kleinen rumschlagen müssen." Er schaute triumphierend zu Yami. „Übertriff das, oh Pharao der Unfähigen!"

„Das werde ich! Warte nur ab!" erwiderte Rotäugige finster.

„Das will ich sehen!" erwiderte Grabräuber siegesgewiss.

Erst am nächsten Tag konnte sich Umbridge von den Warwars befreien und erschien wieder zum Frühstück. Am Vortag hatte sie sich nicht blicken lassen, und nun entstanden die wildesten Gerüchte in den Jahrgängen, die nicht derart mit ihren Prüfungsvorbereitungen beschäftigt waren, dass sie kaum etwas um sich herum mitbekamen. Alle fragten sich, wer oder was der derzeitigen Schulleiterin derartige Verletzungen zugefügt hatte. Am Nachmittag dieses Tages endlich wurde der Spiegel erneut aktiviert. Yami und Baku-Ra hatten ihn die ganze Zeit gespannt aus den Augenwinkeln beobachtet, während Yugi und Ryou daneben saßen und sich angeregt unterhielten.

Sofort als der Spiegel aufleuchtete, verschwand Yami in den Schatten und ging mithilfe des Lokalisationszaubers dorthin, wo Umbridge war. Er fand sie bald mit Peeves streitend, der sie anscheinend mit einem Eimer Wasser sehr unsanft aus ihren Überlegungen, wie sie Hermine und Harry ihre Geheimnisse entlocken konnte, gerissen hatte.

„Ph, sieht so aus, als wäre dir da jemand zuvorgekommen", höhnte Baku-Ra. „Wenn du Hilfe so nötig hast, dann gib zu, dass ich besser bin, und ich helfe dir."

Yami grinste triumphierend, als er die Szene vor sich beobachtete. „Ich werde den Poltergeist gleich mit bestrafen. Er hat es vorgestern gewagt, Seto, Yugi und mich mit Farbkugeln zu bewerfen!"

Der Pharao benutzte einen Zauber, der dafür sorgte, dass der Poltergeist sich in die Großinquisitorin verliebte. Zwar war dieser Zauber nicht sehr lang anhaltend, da er nur etwa 36 Stunden bei Geistern wirkte, doch schon wenn man eine Stunde die ungeteilte Aufmerksamkeit des wohl unbeliebtesten Geistes der Schule hatte, war das ungemein nervig. „Meine Schöne", flötete der Geist auch sofort Umbridge zu. „Das Wasser steht Euch gar herrlich. Lasst mich Euch noch nasser machen!"

„Ich werde dich der Schule verweisen!" schrie die durchnässte Frau aufgebracht.

„Oh, aber gerne", erwiderte der Poltergeist mit einem verrückten Lachen. „Dann kann ich bei Euch zu Hause einziehen und Euch Tag und Nacht erheitern!"

Umbridge wurde bleich. „Das wirst du nicht!" flüsterte sie in einem Tonfall, der zwischen Zorn und Entsetzen hin und her schwankte.

„Oh, man kann Poltergeister zum Glück nur ein Mal aus ihrem gewählten Heim vertreiben", sagte Peeves mit einem irren Lachen und einem ebenso wahnsinnigen Funkeln in den Augen. „Nichts wird uns mehr trennen können."

Zufrieden mit seinem Streich schaute Yami Baku-Ra triumphierend an. „Was sagst du nun, Grabräuber? Erkenne deinen Meister! Gleich zwei auf einmal. In nächster Zeit wird Peeves Umbridge an den Rand des Wahnsinns treiben und wenn der Zauber verfliegt, wird er sich daran erinnern und sich vor lauter Scham die nächsten Tage irgendwo verstecken."

Baku-Ra sah ihn hasserfüllt an, dann grinste er jedoch. „Ich kann es besser!" Er murmelte einen Zauber, und Peeves zuckte kurz zusammen, dann verkündete der Poltergeist: „Ich weiß, wie ich euch meine Liebe beweisen kann! Ich werde nur noch Euch mit meinem Schabernack beglücken. Niemand sonst soll die Ehre haben, mein Ziel zu sein."

Baku-Ra war nun wieder derjenige, der triumphierend aussah. „So macht man das! Bei deinem Zauber hätte sie ihn vielleicht überzeugen können zu tun, was sie will."

„Das zählt nicht!" erwiderte Yami unzufrieden.

Baku-Ra sah ihn finster an: „Ach ja, und warum nicht? Weil es besser ist als deins oder was?"

„Erstens hast du meinen Streich als Grundlage benutzt und zweitens hat sie jetzt gerade nicht an ein Verhör von Harry und Hermine oder überhaupt an die DA gedacht. Daher warst du noch gar nicht dran", erklärte der Pharao.

„Du bist nur ein schlechter Verlierer!" antwortete der Grabräuber aufgebracht.

„Du selbst hast den Regeln zugestimmt, also musst du dich auch daran halten", erwiderte Yami ebenso aufgebracht.

„Fein", schrie Baku-Ra schließlich, nachdem er und der Pharao sich ein paar Minuten nur böse angestarrt hatten, nicht einmal bemerkend, wie Umbridge, dicht gefolgt von Peeves, aus dem Gang floh.

Während der restlichen Ferien tobte der 'Kampf' zwischen Baku-Ra und Yami die ganze Zeit. Immer mehr Dinge ließen sie sich einfallen und immer heftiger wurden die Streiche. Das eine Mal zum Beispiel ließen sie alle Sachen in Umbridges Raum schweben, so dass sie an nichts herankam, mal sprachen sie über die Großinquisitorin einen Zauber, der sie so schwach werden ließ, dass sie nicht einmal ihre Feder hochheben konnte, geschweige denn ihren Zauberstab, oder dass sie sich an absolut allem irgendwie verletzte. Eine von Yamis mit Abstand besten Ideen war, die Türen im ganzen Schloss derart zu verzaubern, dass die Lehrerin jedes Mal, wenn sie durch eine hindurchgehen wollte, gegen eine Wand lief.

Dicht an dicht lagen der Pharao und der Grabräuber in ihrer Punktewertung und keiner von beiden wollte aufgeben. Den Höhepunkt erreichten sie aber, als Yami Umbridge durch einen Zaubertrank, den er in ihren Tee gemischt hatte, für ein paar Tage wie ein Schwein grunzen ließ, während Baku-Ra als nächstes mit einem Zauber konterte, der sie für 12 Stunden zu einem Squib werden ließ. Dies geschah in der letzten halben Woche der Osterferien und sobald ihre Kräfte wiedergekehrt waren, entschloss sich die Großinquisitorin, ein paar Tage Urlaub zu nehmen, um sich zu entspannen. Es war ihr ein absolutes Rätsel, wer hinter all dem stecken könnte, und wollte nur ein paar friedliche Tage verbringen, während derer sie ein paar Auroren unauffällig das Schloss durchsuchen ließ, auf der Suche nach der Ursache für diese unglücklichen Vorfälle.

An Hermine und Harry verschwendete Umbridge keine Gedanken mehr, nicht einmal unterbewusst. Sofort nachdem sie abgereist war, entbrannte ein Streit zwischen Yami und Baku-Ra, wer nun gewonnen hätte. Schließlich reichte es Yugi und Ryou, und sie erklärten, dass das Ergebnis ein Unentschieden sei, da sie beide gleich viele Streiche gespielt hatten.

Ein weiteres Problem stellte sich den Schattenmagiern in den Osterferien, da Neville und Luna sich immer näher kamen. Obwohl der Gryffindor sich viel mehr auf die Stoffwiederholung konzentrieren musste als die anderen Schattenmagier, hatte er Zeit für das Mädchen, und es entbrannte in ihm immer stärker der Wunsch, ihr von den Schatten zu erzählen. Da es aber nicht seinem Wesen entsprach, Versprechen, die er gemacht hatte, zu brechen, versuchte er, seine Freunde davon zu überzeugen, dass es sie nicht in Gefahr bringen würde, wenn Luna bescheid wusste. Sein Hauptargument dabei war, dass ihr sowieso niemand glauben würde, selbst wenn sie davon erzählte, was in Nevilles Meinung schon gar nicht passieren würde. Doch alle Überzeugungsversuche waren umsonst.

Vor allem Baku-Ra widerstrebte es völlig. Er war noch immer wütend auf Yami, da dieser Harry einige Dinge enthüllt hatte, um zu erklären, was der Junge in jener Nacht in Dumbledores Büro gesehen hatte. Zwar blieb der Grünäugige misstrauisch, weil er trotz Yamis Bemühungen Schattenmagie mit den Dunklen Künsten gleichsetzte, doch einigten sie sich nach einigem Hin und Her darauf, dass er ihnen zumindest so lange vertrauen würde, bis er etwas Gegenteiliges erfuhr.

Schließlich erledigte sich das Problem mit Luna aber praktisch von selbst, als Neville kurz nach Umbridges fluchtartiger Abreise ein kleines Rendezvous mit Luna hatte. An diesem Nachmittag spürten die anderen Schattenmagier plötzlich eine kleine Erschütterung in den Schatten und begaben sich so schnell wie möglich zu deren Ursprung. Dort fanden sie eine ohnmächtige Luna und einen panischen Neville vor. „Wir haben uns nur geküsst", sagte der schwarzhaarige Gryffindor angsterfüllt und drückte den Körper seiner bewusstlosen Freundin an sich.

Ein kurzer Blick auf das Mädchen verriet den anderen jungen Männern die Ursache für die Erschütterung. Das Auge hatte sich, wie der Ring bei Ryou und Baku-Ra, geteilt, und nun schmückte eines Lunas und eines Nevilles Stirn. Sofort brachten sie das bewusstlose Mädchen in ihren Gemeinschaftsraum und fragten die Götter um Rat. Diese erwiderten, dass das Auge offensichtlich Luna als Nevilles Seelenpartner anerkannte und es sie daher genauso als Auserwählten betrachtete wie den schwarzhaarigen Gryffindor.

Neville suchte daraufhin Lunas Seelenraum auf, um sie aufzuwecken. Die nächsten Tage verbrachten die Schattenmagier damit, Luna die Grundlagen beizubringen. Zum Glück war die Ravenclaw trotz ihres Rufes hochintelligent und lernte das Notwenige zumindest etwas schneller, als der Gryffindor es getan hatte. Hilfreich war dabei auch, dass Neville sich inzwischen besser mit dem Auge auskannte, als es die anderen Schattenmagier bei seiner ‚Ausbildung' getan hatten, und er daher bessere Hinweise geben konnte. Außerdem begann sich langsam eine geistige Verbindung zwischen den beiden Trägern des Millenniumsauges zu formen.

Das Ende der Ferien kam schließlich viel zu schnell bei all der Aufregung. Kurz vorher wurde Yami, Yugi, Kaiba und Neville mitgeteilt, dass sie in der ersten Schulwoche zu allem Überfluss an einer Berufsberatung((3)) teilnehmen mussten. Da Professor Binns nicht allzu viel Ahnung von den Berufen der heutigen Zeit hatte, würde laut dem Informationsplakat Professor McGonagall, die am Anfang des Schuljahres zum Berater des Geistes gemacht worden war, an jeder der Sitzungen der drei Smaragdschüler teilnehmen.

Zeitgleich mit dem Aushang wurden den Smaragdschülern Unmengen von Informationsmaterialien über Zaubererberufe sowohl in Großbritannien als auch Japan gebracht. All diese Broschüren genau durchzuarbeiten, kostete selbst die Schattenmagier fast 24 Stunden((4)).

Am Montag, dem ersten Schultag nach den Osterferien, war Neville gleich nach dem Mittagessen dran. Somit suchte er Professor McGonagall auf, während Yugi alleine zu Wahrsagen ging. Zaghaft klopfte der schwarzhaarige Gryffindor an die Bürotür seiner Hauslehrerin, die ihn auch sofort hereinbat. „Ah, guten Tag, Mr. Longbottom", sagte sie. „Setzen Sie sich."

Der Schattenmagier folgte der Aufforderung und setzte sich leicht nervös auf den bequemen Stuhl gegenüber der alten Verwandlungsmeisterin. „Wie Sie wissen, geht es hier darum, über Ihre Berufvorstellungen zu sprechen und Sie somit bei der Fächerwahl im nächsten Jahr zu beraten. Nun, haben Sie schon eine Vorstellung, was Sie gerne tun möchten, wenn Sie die Schule verlassen?"

„Ich…", begann Neville schüchtern. Er fühlte sich, als wäre dies eine der ZAG-Prüfungen. „Also, ich mag Pflanzen. Und daher dachte ich daran, Pflanzen für Zaubertränke anzubauen oder, wenn das nicht geht, zumindest mit welchen zu handeln((5))."

„Ich denke, das ist eine ausgezeichnete Wahl für Sie, Mr. Longbottom", lobte ihn McGonagall, wodurch sich der Gryffindor sichtlich entspannte. „Ich habe bereits wiederholt von Pomona gehört, wie viel Talent Sie für Kräuterkunde besitzen. Nun, natürlich sollten Sie daher mindestens ein E in diesem Fach haben, was Ihnen keine allzu große Mühe bereiten sollte. Allerdings wird bei Kräutermeistern gewöhnlich auch mindestens ein E in Zauberkunst verlangt. In Zauberkunst müssen Sie daher noch etwas besser werden, aber an sich stehen Ihre Chancen nicht schlecht."

Sie warf einen Blick auf die Broschüre, die sie scheinbar schon extra für ihn bereit gelegt hatte und zog einen Zettel daraus hervor. „Wenn Sie es wünschen, könnten Sie auch diesen oder nächsten Sommer schon ein Praktikum machen, um hautnah die Arbeit eines Kräutermeisters zu erleben. Pomona hat mir für Sie eine kleine Liste von solchen gegeben, falls Sie Interesse haben…"

Nach ein paar weiteren Ratschlägen verließ Neville das Büro extrem erleichtert. In Wahrsagen erzählte er Yugi, der selbst sehr nervös war, leise, wie es gewesen war.

Der Kleinste der drei Austauschschüler war mit seinen Geliebten erst ein paar Stunden später an der Reihe, nachdem die Gryffindors alle durch waren. Kaiba war der erste der drei, der seinen Termin hatte. Gegen halb vier ging er in das Büro von Binns. Als er es betrat, sah er, dass der Geist schon auf ihn wartete, während Professor McGonagall an seiner Seite in einem Sessel saß, mit dem Stapel von Informationsbroschüren neben sich. Auch die Großinquisitorin war anwesend und bedachte ihn mit einem ihrer ‚süßen' Lächeln.

„Guten Tag, Mr. Kaiba", begrüßte Binns, der in dieser ihm unbekannten Situation nervöser zu sein schien als alle anderen, den CEO. Dieser erwiderte die Begrüßung mit einem kurzen Nicken und sah den Lehrer abwartend an. Der Geist wirkte überfordert und schien nicht so recht zu wissen, wie es weitergehen sollte.

„Ähm ... ja...", stotterte er unsicher und versuchte, sich daran zu erinnern, was er zu tun hatte. Kaiba starrte ihn einen Moment an, dann ging er zu dem freien Stuhl am Schreibtisch, setzte sich und verschränkte die Arme. Obwohl er schon vorher in dieser Beratung eine Zeitverschwendung vermutet hatte, machte es ihn nicht sehr froh, dies bestätigt zu finden. „Genau. Setzen Sie sich erst einmal… Gut… Also, haben Sie sich schon entschieden, was Sie in Zukunft machen wollen?"

Kaiba zog eine Augenbraue nach oben. „Soweit es meine Planung vorsieht, werde ich mich dann endlich vollständig auf meine Aufgaben als CEO von Kaiba Corp. konzentrieren können", stellte er kühl fest. „Damit werde ich ziemlich beschäftigt sein."

„Das ist doch sehr gut, dass Sie es schon so genau wissen", erwiderte Binns fröhlich. Dann sah er auf einen Notizzettel, den er anscheinend als Richtlinie für einen möglichen Ablauf des Gespräches bekommen hatte. Etwas unsicher schielte er dann zu McGonagall, bevor er wieder zu Kaiba schaute. „Ähm, ich weiß leider nicht, welche Fächer ich Ihnen da für ihre UTZ-Kurse empfehlen soll, da das in keiner der Broschüren stand. In welcher Branche ist denn Ihr Familienunternehmen tätig?"

„Wir stellen Muggelspielzeug her", erwiderte der CEO, wie immer selbstbewusst. „Aber ich plane momentan eine spezielle Abteilung, die sich auch auf die Fertigung von Zaubererspielzeug bzw. Umwandlung von Muggelspielen in welche für Zauberer spezialisieren wird."

Er war zwar eigentlich noch nicht fertig mit reden, doch bevor er weitersprechen konnte, mischte sich Umbridge ein. „Aber Mr. Kaiba", sagte sie mit ihrer honigsüßen Stimme. „Eine solche Firma zu leiten, unterfordert Sie doch sicher. Wollen Sie nicht lieber nach Höherem streben, wie zum Beispiel eine Position im Ministerium. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie extrem gute Chancen auf eine schnelle Karriere hätten. Sie könnten zum Beispiel gleich als Abteilungsleiter beginnen und hätten sich im Nu hochgearbeitet."

McGonagall schnaufte und schaute Umbridge verächtlich an, sagte jedoch nichts. Der CEO bedachte die krötenartige Hexe mit einem mörderischen Blick. „Wollen Sie behaupten, eine Firma, die die beste in ihrer Branche weltweit ist, marktführend mit jedem ihrer Produkte, die Filialen und Zweigfirmen überall auf der Welt hat, die zu den zehn gewinnbringendsten Firmen überhaupt gehört, wäre einfach zu führen und dass ich das irgendwem überlassen könnte? Haben Sie eine Ahnung, wie viel Arbeit es mich gekostet hat, dort zu sein, wo ich jetzt bin?" Seine Stimme war jetzt eiskalt.

„Ähm", erwiderte Umbridge, verlor aber nicht ihr Lächeln, obwohl es doch sehr viel aufgesetzter aussah als vorher und sie nervös schluckte. „Na ja, so meinte ich das nicht. Ich wollte Ihnen nur eine Alternative anbieten…"

„Danke", erwiderte Kaiba, dessen Tonfall und die Art, wie er das Wort förmlich ausspie, deutlich zeigte, wie seine Antwort wirklich gemeint war. „Aber da wir schon beim Thema Ministerium sind. Wissen Sie schon, ob die Anträge bewilligt wurden, die Yami, Yugi und ich in der Bildungsbehörde gestellt haben?"

„Was für Anträge?" fragte Binns neugierig und schaute ebenso wie McGonagall die krötenartige Hexe an.

„Nun", setzte Umbridge an, und in ihrer Stimme war deutlich die Überlegenheit zu hören, die sie empfand, da sie von etwas wusste, was ihre beiden Kollegen bisher noch nicht erfahren hatten. „Mr. Kaiba und unsere anderen beiden hochbegabten Austauschschüler wollen versuchen, die UTZs gleich zusammen mit den ZAGs zu machen." Sie schaute ihn an und setzte eine Miene auf, die anscheinend großzügig-mütterlich sein sollte. „Soweit ich weiß, soll Ihrer Bitte entsprochen werden."

„Sind Sie sicher, dass Sie das schaffen?" fragte McGonagall und schaute den CEO besorgt über ihre Brille hinweg an. „Ich weiß zwar, dass Sie sehr gut sind, und ich halte Sie für einen der wenigen Schüler, die bei mir hundertprozentig ein O bekommen werden, aber sind Sie sicher, dass das nicht zu viel ist? Wenn Sie sich ein zu großes Lernpensum auferlegen und deswegen bei der ZAG- oder UTZ-Prüfung schlechter abschneiden, als es Ihren normalen Leistungen gebührt, werden Sie das Ihr Leben lang bereuen."

„Ich glaube eher, ich würde es mein Leben lang bereuen, noch weitere zwei Jahre eine Zaubererschule zu besuchen", erwiderte Kaiba in einem Tonfall, der sein Selbstbewusstsein widerspiegelte und die erfahrene Lehrerin davon überzeugte, dass er von seinem Vorhaben nicht abzubringen war. „Ich werde nicht noch mehr Zeit in Kursen verschwenden, deren Stoff ich sowieso beherrsche."

„In welchen Kursen möchten Sie denn Ihre UTZs machen, wenn ich fragen darf?" wollte McGonagall wissen. „Doch sicher nicht in allen, oder? Ihr Stundenplan ist schließlich recht voll."

„Doch, ich mache sie in allen, die ich zur Zeit besuche", erwiderte der CEO, als wäre es selbstverständlich.

„Aber Sie haben nicht einen der Kurse auf UTZ-Niveau besucht", wandte die Lehrerin bestürzt ein. „Halten Sie das wirklich für klug?"

„Ja", antwortete der Braunhaarige. „Ich habe mir von ein paar Siebtklässlern die Aufzeichnungen angesehen, und da war nichts Neues für mich dabei. Ich kenne die Lehrbücher, beherrsche die Zauber, Tränke und habe die praktischen Erfahrungen in allen Bereichen."

„Es ist auf jeden Fall sehr schön, dass Sie so zielstrebig sind", mischte sich nun wieder Binns ein. „Nun, haben Sie denn noch eine Frage?" Der CEO schüttelte seinen Kopf. „Nun gut, dann dürfen Sie in Ihren Kurs zurückkehren."

Kaiba erhob sich, neigte kaum merklich seinen Kopf und ging zurück in seinen Unterricht((6)). Auf dem Gang zwei Etagen tiefer begegnete ihm auch schon Yami, der sich auf den Weg zur Beratung gemacht hatte. Sie lächelten einander an und küssten sich kurz, ehe sie beide ihren Weg fortsetzten. Wenig später saß der Besitzer des Millenniumspuzzles würdevoll, wie es sich für einen Pharao gehörte, im Büro des Geschichtslehrers. „Ich habe gehört, auch Sie wollen Ihre UTZs jetzt schon machen?" fragte McGonagall sofort, nachdem der Rotäugige sich gesetzt hatte.

Yami nickte nur und rührte sich nicht. „Ebenfalls in all ihren Fächern?" forschte die alte Lehrerin weiter. Der Pharao nickte erneut. Die Gryffindorhauslehrerin seufzte leise, da sie auch an seiner Miene erkannte, wie ernst es ihm war.

„Und ich halte das für eine ganz ausgezeichnete Idee", verkündete Umbridge mit ihrer ‚liebenswürdigsten' Stimme. „Und wenn Sie dann auch noch gleich im Ministerium anfangen! Stellen Sie sich nur die Schlagzeilen vor: ‚Einer der jüngsten Hogwartsabsolventen aller Zeiten startet Blitzkarriere zum Wohle der Zaubererwelt!' Wäre das nicht wundervoll?"

„Ich bin berühmt genug", erwiderte Yami unbeeindruckt. „Außerdem habe ich keine Lust, in Ihrem Zaubereiministerium zu arbeiten. Das ist mir zu langweilig."

„Womit wir beim Thema wären", schaffte es Binns zu sagen, ehe ihm jemand zuvorkam. „Was haben Sie sich denn als Beruf so vorgestellt? Wenn Sie Ihre Noten halten können, stehen Ihnen so ziemlich alle Türen offen."

„Zunächst werde ich meine Laufbahn als Duellant weiterverfolgen", antwortete der Pharao. „Ich konnte bisher viele Spiele nicht wahrnehmen, da Yugis Großvater nicht wollte, dass ich wegen so etwas die Schule vernachlässige, trotz guter Noten."

„Aber Sie werden doch nicht Ihr ganzes Leben mit Spielen verbringen?" fragte Umbridge sofort.

„Dieses Mal muss ich Dolores zustimmen", meinte McGonagall besorgt. „Haben Sie auch schon Pläne für die Zeit, wenn Sie kein Duellant mehr sind, aus welchen Gründen auch immer?"

„Ja", erwiderte der Pharao, seine Worte wohl überlegend, damit er nicht zuviel verriet. „Ich habe mich schon in jungen Jahren zu einem ägyptischen Priester weihen lassen. Dabei habe ich den alten Göttern meiner Heimat einen Schwur geleistet, den ich niemals zu brechen gedenke. Sie gestatten mir zwar gewisse Freiheiten, die andere Priester nicht besitzen, da meine Familie ihnen so lange treu diente, doch ich werde ihren Wünschen folgen, wie es mir bestimmt ist."

Umbridge runzelte ihre Stirn. „Meinen Sie damit so etwas wie diesen merkwürdigen Anubiskult, von dem man in letzter Zeit immer wieder hört, da er Außenstehenden keinen Zutritt in das Innere gewähren will und weil er Werwölfe heilen kann?"

„Ja, das ist ein ägyptischer Kult, dessen Gott ich demzufolge diene", antwortete Yami schlicht.

Umbridge sah so aus, als ob sie noch etwas sagen wollte, doch Binns unterband dies unwissentlich, da er das Wort ergriff. „Das ist ja wundervoll. Vielleicht können Sie mir später noch etwas mehr dazu erzählen. Wir hatten ja schon interessante Unterhaltungen, aber über die Kulte haben wir noch nicht so viel gesprochen. Sind Sie sicher, dass Sie nicht Zaubereigeschichte studieren und dann forschen beziehungsweise unterrichten wollen?"

Auf Yamis Gesicht zeigte sich ein kleines Lächeln über die halb drängende Frage des Geistes, dessen ganze Existenz durch die Geschichte und ihre Lehre bestimmt wurde. „Ich werde sehen, ob mir noch etwas Zeit für gewisse Beschäftigungen in diesem Bereich bleibt, doch bestimmt nicht hauptberuflich, tut mir leid."

„Na gut", meinte Binns, der diese Aussage, die ja keine Ablehnung von vornherein darstellte, akzeptieren konnte.

Yami verabschiedete sich und ging, woraufhin kurze Zeit später der dritte der Austauschschüler an die Bürotür klopfte. Der Japaner trat schüchtern ein und grüßte höflich. Nachdem er sich auf ein Handzeichen hin gesetzt hatte, war wieder McGonagall diejenige, die das Wort ergriff. „Nun, Mr. Muto, und was haben Sie vor, nachdem Sie in all Ihren Fächern hoffentlich die UTZs gemacht haben?"

„Oh, ich habe nicht vor, meine UTZs in allen Fächern zu machen", erwiderte der Amethystäugige verwundert. „Wie kommen Sie darauf?"

McGonagall schaute erstaunt und erleichtert auf. In ihren Augen leuchtete die Hoffnung, dass sie sich wenigstens um diesen der drei Smaragdschüler nicht allzu viele Sorgen machen musste und er vielleicht nur einen Kurs vorziehen würde, um seinen Geliebten ein Stück näher zu sein. „Weil Ihre beiden Freunde das so machen, und es so klang, als würden Sie sich anschließen."

„Nun, ich denke, dass ich meine Fähigkeiten recht realistisch einschätzen kann", beruhigte Yugi sie mit einem strahlenden Lächeln. „Warum sollte ich einen UTZ in einem Fach anstreben, in dem ich keinen Erfolg haben werde? Daher habe ich mich entschlossen, Wahrsagen nicht als UTZ-Prüfung zu wählen. Auch wenn ich die Theorie verstehe, so besitze ich dennoch kaum Talent für dieses Fach und werde es daher nicht machen."

Die Hauslehrerin von Gryffindor sah ihn mit großen Augen an. „Sie machen also Ihre UTZs in allem außer Wahrsagen?" Yugi nickte fröhlich. „Sind Sie wirklich sicher, dass das nicht überstürzt ist und nicht nur, weil Ihre Freunde es machen?" Yugi nickte erneut, während sein Lächeln nicht eine Sekunde nachließ. „Na gut" hauchte sie schließlich, nachdem sie ihn ein paar Sekunden intensiv gemustert hatte.

„Und was haben Sie nun vor, wenn Sie Hogwarts verlassen?" fragte Binns munter.

Yugi schaute seine Füße an, als wären sie das Interessanteste der Welt. „Nun, um ehrlich zu sein, weiß ich es noch nicht genau", gab er beschämt zu. „Ich denke, ich werde erst einmal Jii-chan helfen, den Kame-Spieleladen((7)) zu führen. Er ist schließlich nicht mehr der Jüngste, und ich will ihn nur ungern lange alleine lassen. Dieses eine Jahr hier war ich oft recht besorgt und daher will ich versuchen, öfter zu Hause zu sein."

„Nun, das ist eine nette Idee", sagte Umbridge, auch wenn Yugi deutlich merkte, dass sie nicht meinte, was sie sagte. „Aber was planen Sie für den Rest ihres Lebens?"

„Was spricht dagegen, den Laden zu übernehmen und weiterzuführen?" fragte der Amethystäugige und schaute Umbridge mit seinen großen, unschuldigen Augen an.

„Sie haben so viele Talente, Mr. Muto", erwiderte die krötenartige Hexe, entschlossen wenigstens einen der drei ins Ministerium zu holen und sich so seine zukünftige Dankbarkeit für ihre Unterstützung zu sichern. „Talente, die nicht vergeudet werden sollten. Von ihren hervorragenden schulischen Leistungen einmal abgesehen, können Sie sehr gut mit Menschen umgehen, soweit ich das beurteilen kann. Dazu kommen Sie aus einer bedeutenden Zaubererfamilie, die viele der japanischen Zaubereiminister hervorgebracht hat. Sie könnten sicher in nur wenigen Jahren der jüngste Zaubereiminister der Geschichte werden. Ich bin sicher, Cornelius würde Sie liebend gerne als seinen persönlichen Assistent einstellen, und vielleicht könnten Sie sogar sein Nachfolger werden. Ich könnte Ihnen dabei helfen."

Yugi sah sie einen Moment nachdenklich an, wenn auch nur, um zumindest höflicherweise den Eindruck zu erwecken, ihren Vorschlag in Erwägung zu ziehen. „Nein danke, Großinquisitorin", sagte er schließlich freundlich. „Ich ziehe es in jedem Fall vor, nach Japan zu gehen."

Bevor Umbridge weiter versuchen konnte, ihn zu überzeugen, mischte sich McGonagall mit strengem, aber besorgt klingendem Tonfall ein. „Schön und gut, Mr. Muto. Aber Sie sollten sich dennoch über Ihre Zukunft ernsthafte Gedanken machen. Dass Sie noch so gar keine Vorstellung haben bis auf den Laden Ihres Großvaters… Haben Sie denn das Informationsmaterial nicht gelesen, das auslag?"

„Doch, schon", erwiderte der Smaragdschüler verlegen. „Aber nichts davon reizte mich über alle Maßen. Zu Anfang hatte ich beispielsweise die Informationen zu dem Heilerberuf in meiner Auswahl. Ich mag es, Menschen zu helfen, und ich denke, ich kann gut mit ihnen umgehen, doch ich denke auch, dass ich jedes Mal sehr stark leiden würde, wenn ich jemandem nicht helfen kann, und das würde mich kaputt machen. Dann überlegte ich, ob ich vielleicht Auror werden sollte. Ein spannender Beruf, keine Frage, aber ich hätte vermutlich bei jedem Einsatz Angst, jemanden zu verletzen. Ministeriumsangestellter in einer anderen Branche? Ich mag Recht und Ordnung, aber ich will mich nicht mit Hexen und Zauberern rumärgern, die meinen, Gesetze würden nicht für sie gelten. Ich würde vermutlich immer wieder ihre Versionen der Geschichten hören und es dann nicht über mich bringen, sie tatsächlich in irgendeiner gerichtlichen Form zu bestrafen, weil ich ihren Standpunkt verstehen kann. Schamane? Ein Traditionsberuf in meiner Familie, aber ich hätte nie eine freie Minute, um mich mal zu entspannen, da die hilfsbedürftigen Geister oft die Schamanen auch selbstständig aufsuchen. Händler von irgendwelchen Zaubergütern? Dann spricht auch nichts dagegen, gleich Jii-chans Laden zu übernehmen, was ich auch sehr gerne tun würde."

„Dann gibt es wirklich gar nichts, was Sie gerne machen würden?" fragte Binns.

„Was ist mit Kräutermeister wie ihr Freund Mr. Longbottom?" fragte McGonagall. „Ich hörte, sie sind auch sehr talentiert im Umgang mit Pflanzen."

„Schon und es macht auch Spaß, aber ich beschäftige mich auch gerne und viel mit anderen Dingen, und ich kann nicht sagen, dass es meine absolute Lieblingsbeschäftigung ist, die ich mein Leben lang tun will", antwortete der Kleinere. „Ich würde auch gerne unterrichten, oder die Beziehungen zwischen magischen Geschöpfen und den Zauberern verbessern. Andererseits spiele ich gerne und bin oft entdeckungsfreudig, so dass ich mir auch vorstellen könnte, Fluchbrecher für Gringotts zu werden, da ich alte Kulturen liebe. Und es gab da noch weitere interessant klingende Berufe, aber wie gesagt, im Moment geht für mich Jii-chan vor. Ich werde weiter darüber nachdenken, doch ich bin der Meinung, dass ich mich da nicht allzu sehr hetzen muss."

„Ja, da haben Sie wohl Recht", seufzte McGonagall. „Und immerhin scheint es ja Dinge zu geben, die Sie in die engere Auswahl nehmen und die Sie machen können, falls Sie die erforderlichen UTZs wirklich am Ende des Schuljahres bekommen."

„Heißt das, die Beratung ist jetzt zu Ende?" fragte Yugi und schaute die drei Professoren hoffnungsvoll an. Als diese nickten, strahlte er sie an, verabschiedete sich und lief eilig zu seinen Geliebten zurück.

Fortsetzung folgt…

Anmerkungen

((1)) Das ist eine Zauberkarte, die ich hübsch finde und daher einfügen wollte. … Auch wenn sie wieder mal nicht wirklich eine solche Funktion hat (ganz abgesehen davon, dass ich sie nur in Englisch habe)… Eigentlich bewirkt sie, dass man in die Handkarten des Gegners schauen kann und ein Spiritmonster auf den Friedhof schicken darf.

((2)) Ein Effektmonster, das beim ‚Flippen' eine Zauberkarte zerstören kann. ATK 300/DEF 300

((3)) Annuket: Die gibt es für Harry auf den Seiten 770-783. Hat das nicht eine wundervolle Szene Umbridge vs McGonagall?
Magician: Ooooooh ja. Und McGonagall ist definitiv die Siegerin! ‚lach' Ich liebe es.

((4)) Bei Harry hat es wohl das ganze letzte Wochenende gedauert, aber Yami, Yugi und Kaiba haben mehr anzuschauen, da bei ihnen, wie gesagt, die japanischen Sachen dazukommen.

((5)) Ehrlich gesagt haben wir in den Büchern nicht gefunden, was Neville tatsächlich werden will. Falls es doch irgendwo steht und von dem hier abweicht bitte ich um Entschuldigung.

((6)) Annuket: Apropos, falls es jemand merkt, ja hier ist schon wieder ein Problem mit meinem Stundenplan. Montag von 14-16 Uhr hätten Sie eigentlich Verteidigung gegen die dunklen Künste, ergo könnte Umbridge gar nicht dabei sein. Anderseits könnte sie in diesem Fall auch nicht bei Harry gewesen sein, der um halb drei hatte. Ich lasse es also so und hoffe, es stört niemanden. Entschuldigung auf jeden Fall.
Magician: Du kannst doch nichts dafür, dass Frau Rowling bei den Stundenplänen schlampig gearbeitet hat. Ich bin immer noch der Meinung, dass sie sich da überhaupt keine Gedanken drüber gemacht hat.
Annuket: Aber ich auf jeden Fall und es könnte hier ja auch ein Fehler von mir sein, da ich an den Stunden mit den Zeiten falsch rangegangen bin bzw. da ich ja ohnehin noch Umbridge für die Schattenmagier mit in die Berufsberatung reinquetschen musste. Harry sieht sie ja kurze Zeit später in VgdK wieder.

((7)) Annuket: Auch wenn es vermutlich jeder weiß, ‚Kame' ist das japanische Wort für Schildkröte. … Auch wenn ich nicht genau weiß, warum Sugoroku seinen Laden so genannt hat. … Hat das was mit dem Alter zu tun? Weil Schildkröten so einen Ruf haben, sehr langlebig zu sein?
Magician: Vielleicht fand er den Namen einfach lustig? Oder er mag Schildkröten. Muss ja nicht unbedingt einen tieferen Sinn haben.
Annuket: Hätte ja sein können. Du weißt ja oft solche Dinge.

Annuket: So, das war's auch schon. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Mal sehen, wann wir das nächste Kapitel updaten können. Die Rohfassung ist auf jeden Fall fertig, und ich habe sie Magician geschickt. Es ist auch wieder recht lang und die nächsten zwei Wochen werde ich durch Arbeit und Uni nicht viel Zeit haben und Magician sicher auch nicht (wobei sie ja da die Hauptarbeit hat…), also mal sehen, wann wir das schaffen. Bis dann also.