Entschuldigt das späte uploaden, aber die Schule war heut wirklich brutal . Na ja, jetzt ist das Chap da...
WARNUNG! DIESES KAPITEL BEINHALTET NICHT-JUGENDFREIE THEMEN. BITTE LEST ES NUR, WENN IHR MINDESTENS 16, BESSER NOCH 18 JAHRE ALT SEID!
Kapitel 12: Glückwünsche…
~ Julie ~
Der Dezember kam und damit auch der Schnee.
Aber nicht kleine, weiße Flöckchen, die sanft zu Boden schwebten und alles zuckerten. Nein. Heftige Stürme, gewürzt mit nassem, pappigem Schneeregen, hatten Hogwarts fest im Griff.
Sogar der kurze Weg zu den Gewächshäusern wurde zur Qual, da der Wind in die Kleidung fuhr und alle Versuche, dem herabregnenden Matsch zu entgehen, zu Nichte machte.
Wer konnte, blieb in diesen Tagen in den sicheren Mauern des Schlosses, vorzugsweise in der Nähe eines prasselnden Feuers, da es in den zugigen Fluren bitterkalt war.
Einzig und allein die Quidditchspieler trotzten, wieder einmal, den tobenden Elementen und flogen auf dem Spielfeld ihre Manöver.
Am Nachmittag, als noch ein wenig Licht durch die dichte Wolkendecke gedrungen war, konnte Julie - die sich an einem Fenster im Gemeinschaftsraum nieder gelassen hatte und immer wieder durch die durchsichtigen Scheiben spähte - noch einige Gestalten erkennen.
Doch mit dem Abend, und der damit verbundenen Dunkelheit, war es schlicht unmöglich geworden, auf dieser Entfernung etwas zu sehen.
Fast war sie froh, dem Spektakel zu entgehen.
Mehr als einmal hatte es so ausgesehen, als würden die Spieler vom Wind hin- und hergerissen, ohne Kontrolle über ihren Besen, hilflos jeder Böe ausgeliefert. Jedesmal fürchtete sie, dass es Daren war, der dort zu fallen drohte.
Wieder und wieder hatte sie den Kopf geschüttelt. Bei diesem Wetter eine Trainingseinheit anzusetzen, und auch noch an seinem Geburtstag, also echt!
Hier drinnen hätte er seine Zeit sehr viel angenehmer und ungefährlicher verbringen können, zusammen mit ihr.
Am warmen Feuer sitzend, plaudernd, kuschelnd…
Traurig fiel ihr Blick auf das kleine, zerknautschte Geschenk, das sie für Daren mit viel buntem Papier und noch mehr Klebeband umwickelt hatte.
Den ganzen Tag hatte sie es in ihrer Schultasche mit sich herum getragen, aber nie einen ruhigen Moment gefunden, um es ihm zu geben.
Jetzt war das Papier an manchen Stellen schon eingerissen und das Ganze sah noch erbärmlicher aus, als am Morgen. Da hatte sie ihre lausigen Einpackkünste wieder einmal unter Beweis gestellt.
Eigentlich hatte sie es ihm schon in der Früh überreichen wollen, doch seine Freunde hatten ihn flankiert und von den übrigen abgeschirmt, kaum das er einen Fuß in den Gemeinschaftsraum gesetzt hatte.
Na schön, das hatte schon seinen guten Grund, da das ganze Haus seinem Star gratulieren wollte, aber sie hielten eben auch Julie von ihrem Freund fern, was wiederum kein bisschen verständlich war.
Freigegeben wurde er erst, als er auf seinem Platz am Ravenclawtisch saß. Leider war das restliche Haus noch nicht abgeschreckt und so fielen Darens Fans eben jetzt über ihn her.
Dass er überhaupt zum Essen kam, war nur dem Machtwort der Vertrauensschülerin zu verdanken, welche die Gratulierenden scharf zurechtwies – nur um sich dann auf dem Stuhl direkt neben Daren niederzulassen und persönlich darauf zu achten, dass dieser auch ja genug zu sich nahm.
Während der ganzen Prozedur war Julie allein am leeren Ende des Tisches gesessen, hatte hin und wieder zu der Menschentraube hinüber gelinst und appetitlos ihr Frühstück verzehrt.
Doch so zuwider ihr der Ablauf bis dahin war, damit hatte sie gerechnet. Schließlich war es die Jahre zuvor nicht viel anders abgelaufen.
Auf dem Weg zu ihrer ersten Stunde hatte sie sich endlich zu Daren durchkämpfen können, ihn umarmt und alles Gute gewünscht. Gleich darauf hatte sie eine - leider nur allzu bekannte - Stimme vernommen und daraufhin entgeistert zu gesehen, wie Miss Perfekt, Vertrauensschülerin MontGommery persönlich, von und zu Slytherin, Daren herzlichst einen schönen Geburtstag wünschte.
Das wiederum war ganz und gar nicht absehbar gewesen.
Die darauf folgende Stunde bei Professor Binns verbrachte Julie damit, in Gedanken diese eingebildete, anmaßende Zicke zu verfluchen.
In Verwandlung bekam sie wegen geistiger Abwesenheit eine Rüge von Professor McGonagall und beschloss daraufhin, das Ganze nicht so ernst zu nehmen, schließlich hatte diese Schlange – die Falsche! – ja eigentlich nichts verbrochen. Nur dass sie Daren in Hogsmeade so schamlos angeflirtet, und ihm nun auch noch zu seinem Geburtstag gratulierte hatte!
Nach dem Mittagessen – welches sie wieder allein einnahm, da Daren immer noch belagert wurde – nahm sie sich fest vor, ihre eventuelle schlechte Laune – auf dieses Miststück – nicht an ihrem Freund auszulassen, er konnte ja schließlich nichts dafür.
So mit sich im Reinen, schaffte sie es, Jones Unterricht in der nachmittäglichen Doppelstunde halbwegs zu folgen und bewältigte sogar die praktische Übung – sie bekam einen Gegenstand und musste heraus finden, mit welchem Zauber er belegt war – erfolgreich.
Am Ende der Stunde wurde Daren von ihrem Professor gebeten, noch etwas zu bleiben.
Neugierig wartete sie vor dem Klassenzimmer auf ihren Freund, doch als dieser endlich zu ihr stieß, gab er ihr nur einen schnellen Kuss und sprintete davon - er müsse zum Quidditchtraining. Wie immer.
oOoOoOo
Tja, so kam es eben, dass sie nun hier saß und sinnlos in die Dunkelheit stierte.
Stirnrunzelnd sah sie das Pergament, welches vor ihr lag, an. Es war noch genauso leer wie vor zwei Stunden, als sie es aus ihrer Tasche geholt hatte.
Frustriert warf sie es dahin zurück und schmiss die Feder gleich hinterher.
Wenn sie sich nicht auf ihre Hausaufgaben konzentrieren konnte, dann hatte es sowieso keinen Sinn. Da konnte sie auch gleich ihre Sachen aufräumen, ihren Mantel holen und zum Quidditchfeld laufen, um Daren abzuholen. Allzu lange konnte dieses sich-durch-die-Luft-peitschen-lassen ja nicht mehr dauern.
Mit dieser Überzeugung setzte sie ihr Vorhaben in die Tat um.
Ihr Weg hinunter in die Eingangshalle wurde etwas verzögert, da sie Filch in der Ferne erspähte und es vorzog, ihm auszuweichen, auch wenn sie dafür einige Gänge mehr ablaufen musste.
Am Schlossportal angekommen, öffnete sie schnell die kleine Seitentür, ehe noch ein Lehrer kam und ihr lästige Fragen stellte.
Eisiger Wind fuhr in die Ärmel und unter den Saum ihres Mantels, blähte den Stoff und ließ sie zittern. Große, schwere Tropfen wurden in ihre Augen geweht und sie blinzelte automatisch, ehe sie schützend den Arm vor ihr Gesicht hielt, um überhaupt etwas sehen zu können.
Wenige Schritte später bereute sie fast, sich dieser Tortur ausgeliefert zu haben. Noch etwas weiter und sie musste sich gegen den Wind stemmen, der ihr nun, da sie sich vom schützenden Schloss entfernte, mit ungebremster Kraft entgegen schlug.
Als sie den halben Weg hinter sich hatte, kehrte sie nur deshalb nicht um, weil sie sich auf Daren konzentrierte. Ein Sturz auf dem matschigen Pfad ließ sie fast aufgeben, doch da nicht weit von ihr die schummrigen Stadionlichter lockten und das Schloss schon weit zurück lag, kämpfte sie sich weiter.
Endlich, nach einer kleinen Ewigkeit – Snapes Stunden waren nichts dagegen – erreichte sie den - durch eine schwache Fackel erleuchteten - Eingang zu den Ravenclawumkleiden und lehnte sich erschöpft an die Wand, gleich neben die Tür.
Ein kleines Vordach hielt Wind und Regen etwas ab, so dass sie verschnaufen konnte. Ihr Atem ging stoßweise, als wäre sie drei Mal über die Ländereien gelaufen.
Ob sie das Training überhaupt schon beendet hatten oder noch flogen?
Bei dem Gedanken daran, ihren einigermaßen geschützten Standort zu verlassen, um auf die Tribüne zu klettern, stöhnte sie wehleidig.
Gerade als sie sich halbwegs dazu durchgerungen hatte, sich wieder dem Unwetter auszusetzen, um nachzusehen, ob die Spieler noch in der Luft waren, öffnete sich die Tür an ihrer Seite und spuckte vier dick vermummte Gestalten aus.
Angestrengt kniff sie in dem spärlichen Licht die Augen zusammen um genaueres zu erkennen, doch da man sie nur musterte und dann mit einem knappen Winken davon stapfte, war Daren wohl nicht darunter.
Nach kurzer Zeit traten wieder Zwei heraus und als dieses Mal einer davon auf sie zu kam, meinte sie schon, es wäre ihr Freund. Beim Näherkommen verwarf sie diesen Gedanken aber wieder und als sie angesprochen wurde begriff sie, dass Jim vor ihr stand.
„Was machst du denn… Wartest du auf Daren?" Er musste schreien, um das Pfeifen des Windes zu übertönen.
„Ja", antwortete sie ebenso laut und nickte zusätzlich.
„Geh lieber rein, ehe du dir hier den Tod holst!" brüllte er und deutete auf die Tür.
Überrascht nickte sie und stolperte fast, als er sie an den Schultern packte und auf den Umkleideeingang zu schob. Erst als sie die Hand schon an der Klinke hatte war er zufrieden, ließ sie los, schmetterte ihr noch ein „Bis nachher!" entgegen und folgte seinem Kameraden, der schon vor gegangen war.
Ohne sich noch lange bitten zu lassen, trat sie durch die Tür und zog sie hinter sich ins Schloss.
Wärme schlug ihr ins Gesicht und biss einen Moment auf ihrer Haut, ehe sie sich daran gewöhnte und die Temperatur als äußerst angenehm empfand.
Etwas umständlich schälte sie sich aus dem nassen Mantel und hielt ihn auf Armlänge von sich, da langsam eine kleine Pfütze unter ihm entstand.
Dann erst sah sie sich genauer in diesem Quidditchheiligtum um.
Lange Bänke in der Raummitte, Regale und Besenhalterungen an der Wand und das Zimmer war vollgestopft mit Klamotten, Bällen, Schautafeln, Besen, kurz: Allem, was man zum Quidditchspielen brauchte.
Das Einzige was fehlte war… Daren.
Umsichtig drapierte sie ihren Mantel auf einer Bank, damit er trocknen konnte, und ging dann einfach zur nächsten Tür.
Doch kaum hatte sie diese geöffnet, schlug ihr schon wieder Kälte entgegen. Vermutlich ging es dort zum Spielfeld.
Blieb nur noch eine Tür übrig, die es sich zu öffnen lohnte, und diesmal schien sie richtig zu sein, da sie auf einem kurzen Gang und immer noch im Warmen stand.
Nun hatte sie weitere vier Türen zur Auswahl, doch die Zeichen darauf ließen vermuten, dass es Duschräume und Toiletten waren, jeweils für Jungen und Mädchen.
Als sie einem leisen Rauschen mit den Ohren folgte, führte es sie vor einen der Räume für die männlichen Spieler.
Mist, jetzt konnte sie Daren nicht mal sagen dass sie hier … Moment!
Vier plus zwei macht sechs und sieben minus sechs gleich eins.
Bis auf Daren waren alle an ihr vorbei gekommen, also war niemand hier, außer ihnen beiden. Dann konnte sie ja auch niemanden stören, oder?
Kurzentschlossen steckte sie ihren Kopf hinein und musste fast husten, als ihr heiße Schwaden entgegen wallten.
„Daren?", fragte sie laut, nachdem sie einmal geschluckt hatte, um den Hustenreiz zu unterbinden und spähte nun neugierig in den Raum.
An der einen Wand wurde eine lange Reihe weißer Porzellanwaschbecken und beschlagene Spiegel sichtbar, an der Anderen sah sie nur verschwommen einige - durch Holzwände voneinander getrennte - Abteile, vermutlich die Duschkabinen.
Hinter einer dieser Trennwände tauchte Darens Gesicht auf und auch wenn sie seine Mimik wegen des Dampfes nicht erkennen konnte, seine Stimme klang eindeutig ungläubig, als er ihren Namen nannte.
„Ich wollte dich abholen", sagte sie schnell, um seinen Fragen zuvor zu kommen. „Die Anderen sind schon hoch ins Schloss und Jim meinte ich könne hier rein…"
Er nickte nur, anscheinend immer noch zu überrascht von ihrer Anwesenheit, um etwas zu sagen.
Hmmmm, eigentlich schade, dass alles bis auf seinen Kopf verdeckt wurde, dabei war der Rest doch auch sehr sehenswert…
Warum stand sie eigentlich noch hier rum? Da drin war es richtig schön warm und sie konnte ruhig noch etwas auftauen. Außerdem hatte er ihr doch auch schon beim Duschen zugesehen, also durfte sie doch bestimmt auch?
Kurzerhand schlüpfte sie hinein und kickte mit der Ferse die Tür ins Schloss.
Vorsichtig ging sie über den nassen Boden – ihre Schuhe waren sowieso schon durchweicht, da war ein wenig mehr Wasser auch schon egal – und lehnte sich dann, auf einer Höhe mit Daren und ihm zugewandt, mit der Hüfte gegen ein Waschbecken.
Nur kurz verweilte ihr Blick auf seinem verblüfften Gesicht, dann inspizierte sie wohlwollend seine Brust, sprang zu seinen Beinen und arbeitete sich von unten her zu seiner Körpermitte, welche noch interessanter war, als seine attraktiven Muskelpartien.
„Wie war das Training?", erkundigte sie sich, zugegebenermaßen etwas abgelenkt.
„Ähm, gut. Windig."
Die knappe Antwort belustigte sie, doch sie schaffte es, sich ein Kichern zu verkneifen und besann sich gleichzeitig auf einige Anstandsregeln, weshalb sie versuchte, ihm in die Augen zu sehen.
Er verzog kurz das Gesicht, lächelte dann aber, auch wenn es etwas angestrengt wirkte.
„Bist du böse wenn wir unsere Unterhaltung verschieben und ich erst Mal fertig dusche?", fragte er unsicher.
„Nein, schon okay", beeilte sie sich ihn zu beruhigen. Wenn man genug zu gucken hatte, musste man ja nicht unbedingt reden…
Doch zu ihrer Enttäuschung drehte er sich um und entfernte sich auch noch einen Schritt von ihr, während er sich wieder unter den Wasserstrahl stellte. Und bei den gegenwärtig schlechten Sichtbedingungen war jeder Schritt ein Schritt zu viel!
Wobei seine schlanken, muskulösen Beine auch in der Rückansicht gut zur Geltung kamen, ganz zu schweigen von seinen breiten Schultern und dem straffen Po, den zu bewundern sie das Vergnügen hatte.
Gut, dass es hier wirklich warm war, damit konnte sie ihr rotes Gesicht erklären, falls er es bemerkte.
Eine Verschwendung, wie er sich gerade mit den Fingern durch die Haare fuhr, dass hätte sie doch gerne für ihn übernommen…
Als er sich zurücklehnte, um den Kopf aus dem Wasser zu haben und Selbigen schüttelte, verfolgte sie gebannt das Muskelspiel - ausgelöst durch seine Bewegungen - auf seinem Rücken.
Warum er daraufhin prüfend den Boden musterte, verstand sie erst, als er sie fragte, ob sie sein Shampoo sehe.
Mit Bedauern riss sie sich von ihm los und entdeckte auch bald das Gesuchte. Unschuldig stand die orange Flasche auf der Ablage des Waschbeckens zu ihrer Rechten.
„Hier", machte sie ihn darauf aufmerksam und deutete mit dem Finger auf das Shampoo.
Was sich nun in seinem Gesicht abspielte konnte sie nicht deuten, auch, weil sie nur sein Profil sah.
Dann drehte er sich um und ihr Unterkiefer versuchte hartnäckig, der Schwerkraft zu folgen.
Das war doch nicht - er tat einen Schritt auf sie zu - das konnte doch nicht - noch einen – unmöglich - zwei, drei, er stand fast vor ihr - eine Erregung sein.
Sie hatte ausreichend Zeit, sich ihrer Entdeckung zu versichern als er sich neben ihr vorbeugte und nach der Shampooflasche griff – wobei er seinen Unterleib tunlichst vom Waschbecken fernhielt.
Wegen ihr? Aber sie hatte doch gar nichts gemacht…
Allerdings könnte er jetzt einiges mit ihr machen…
Sein harter Penis glänzte feucht vom Wasser und machte jeglichen Einsatz von Phantasie überflüssig.
Ja, sie wusste, dass sie ihn anstarrte, na und? Ihr begehrlich pochender Schoß ließ auch gar nichts Anderes zu!
Als er sich umdrehte, und scheinbar einfach wieder zurück unter die Dusche wollte, stolperte sie einen Schritt in seine Richtung und hielt ihn am Arm fest.
Bevor er ihr irgendwie entkommen konnte, umschlang sie ihn und streckte sich, bis sie seine Lippen erreichte.
Der Kuss war weder sanft noch liebevoll, doch dafür vermittelte er ihm eine recht genaue Vorstellung davon, was sie wollte, denn ihr war jetzt wirklich heiß.
Von irgendwoher drang ein dumpfes Aufschlagen an ihr Ohr und verschwommen erinnerte sie sich an eine orange Flasche, doch als Daren beide Arme um ihre Hüfte legte und sie fest an sich zog, war ihr das herzlich egal.
Trotz der störenden Stoffschichten konnte sie seine Härte fühlen und es erregte sie.
Ihre Hände liebkosten seinen Rücken, strichen über seine Schulterblätter und die Wirbelsäule nach unten, bis sie seinen Po erreichten.
Darens Zunge war an ihren Lippen, fand den Weg in ihren Mund, forderte mehr. Sie gab es ihm.
Mit einem Ruck schob er sie von sich und drängte sie zurück, bis sie gegen ein Waschbecken stieß. Fiebrig nestelte er an ihrer Kleidung. Mit zittrigen Fingern löste sie ihre Krawatte und warf sie zur Seite. Streckte die Arme über den Kopf, während er ihren Pullover abstreifte und schauderte, als er ihren BH öffnete, dessen Träger von ihren Schultern fielen.
Daren hielt inne und fast andächtig legten sich seine Hände auf ihre Brüste und streichelten sie. Dann griffen sie fester, massierten, drückten gegen ihre aufgerichteten Brustwarzen.
Ein leises Stöhnen drang aus ihrem Mund, er beugte sich vor und erstickte es mit einem Kuss.
Tastend glitten ihre Finger über seinen Oberkörper, erforschten seine Muskeln, die weiche Haut seines Bauches. Streiften sein kratziges Schamhaar und umschlossen sein steifes Glied.
Langsam begann sie ihn zu reiben und er vergrub seinen Kopf an ihrem Hals.
Gleich darauf griff er sanft nach ihren Händen und nachdem er diese auf seinen Schultern platziert hatte, hörte sie ihn aufatmen.
Während er leichte Küsse auf ihrer Haut platzierte wanderte er nach unten, verweilte an ihrem Busen, kostete das weiche Fleisch und spielte mit den Warzen, steigerte ihr Verlangen.
Seine Hände strichen über ihr Becken, den Bund ihres Rockes, nestelten an dem Verschluss, öffneten ihn und der Rock rutschte nach unten, landete im Wasser. Strumpfhose und Slip folgten und während Darens Hände ihre Füße aus den Schuhen befreiten, hauchte er seinen warmen, hektischen Atem an ihren Bauch.
Im Aufrichten griff er um ihre Hüfte, hob sie hoch, setzte sie auf den Waschbeckenrand und hielt sie dort fest, während er zwischen ihre gespreizten Beine trat.
Seine Zunge lockte ihre, eine Hand glitt in ihren Schoß, reizte das pochende Fleisch, verteilte die angesammelte Feuchtigkeit und schickte heiße Wellen durch ihren Körper, ein Wimmern aus ihrem Mund. Ungeduldig rutschte sie herum, versuchte ihn an sich zu ziehen. Er hielt sie nur umso fester und drang mit einem Finger in sie ein, streichelte sie, ließ sie zittern. Es reichte nicht, sie wollte mehr, brauchte mehr, brauchte ihn. Jetzt. „Bitte."
Seine Finger verschwanden, er rückte noch näher an sie, legte eine Hand auf ihren Rücken, gab ihr Halt, brachte sich mit einem Stoß und einem heiseren Ächzen in sie.
Sein Kuss war weich und sanft, bildete den Gegensatz zu seinem harten Glied, das in ihr pulsierte. Er gab ihr Zeit, küsste sie lange und bewegte sich erst, als sie seine Schultern drückte, um ihn zu ermutigen.
Bald steigerte er den anfangs gemächlichen Rhythmus, ihr Stöhnen und Wimmern hallte von den Wänden wieder. Ihre Beine zitterten, Lust strömte durch ihren Körper, staute sich auf, wurde beinahe unerträglich.
Eine Hand stahl sich zwischen ihre Körper, fand ihre Klitoris, drückte sie sacht. Heiße Wellen durchfluteten sie, ihre Muskeln verkrampften, ihr Denken setzte aus, unverständliche Wörter quollen aus ihrem Mund.
Nichts. Nur das Gefühl.
Undeutlich nahm sie war, wie Daren noch einige Male in sie stieß, in ihr zuckte und verharrte.
Dann sank sein Kopf an ihre Schulter. Mit zitternden Fingern fuhr sie in seine Haare, zog ihn an sich und hielt ihn fest.
