Teil 3-2

Die Idee zu dem Abschnitt der Geschichte, kam angeregt durch eine Diskussion im SG-P Chat im Dezember 2009, Ich habe leider nie einen Abschluss für den Part gefunden, und dadurch fehlen zwischendurch einige Kapitel, ich bitte mir dies zu verzeihen, da ich im Moment keinerlei Veranlagung dazu habe weiter zu schreiben, geschweige den Sinnige Ideen. Die fehlen mir schon seit über einem Jahr.

Dieses Kapitel ist nicht Korrekturgelesen, somit sind alle Fehler meine eigenen.

Auf Proculus-Arum

Sinatra war alleine nach Proculus-Arum, Chaya Sar's Welt gereist. Wobei ganz alleine war sie nicht, unter ihrem Herzen trug sie ihr Kind, wegen dem sie auch Chaya's Hilfe suchte. Sie war nun im 5. Monat und die morgendliche Übelkeit hatte nicht aufgehört, dazu kam das sie an manchen Tagen keine Kontrolle über ihren Körper hatte, für sie fühlte es sich so an als ob das Baby sie an den Rand des Wahnsinns treiben würde. Chaya war die einzige für sie erreichbare die vielleicht schon Erfahrung mit solchen Babys gemacht hatte, sie war die einzige Antikerin die Sinatra kannte.

Um nicht zu sehr aufzufallen hatte sich Sinatra in die Kluft des Planeten geworfen, jetzt musste sie nur hoffen, dass das Baby bis sie wieder alleine ist schläft.

Sie kam im Dorf an.

„Entschuldigen sie bitte, könnten sie mir den Weg zum Tempel zeigen, ich habe mich verirrt.", Sinatra sprach eine junge Frau an, die Anfang 30 war.

„Was wollen sie im Tempel mein Kind?"

„Ich soll mich dort mit meinem Verlobten Treffen, zur heiligen Weihe!" Sinatra schauspielerte perfekt. In Wirklichkeit war sie mit Thomas schon seit 3 Monaten verheiratet.

„Ich führe sie, sie sollen sich ja nicht noch einmal verlaufen."

„Das ist sehr nett von ihnen. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus."

„Da gibt es nichts zu danken, das ist für mich doch selbstverständlich. Ich muss mich entschuldigen ich habe doch vergessen mich vorzustellen ich bin Caro eine der Dienerinnen von Chaya Sar."

Sinatra blieb die Spucke im Hals stecken, sie hatte eigentlich nicht geplant auf eine Tempel Dienerin zu treffen, jetzt musste sie umdisponiert.

„Nen mich doch bitte einfach Sinatra, freut mich dich kennen zu lernen.", ihr Nachname würde alles verraten.

„Die Freude ist ganz meinerseits."

Schweigend machten sie sich auf den langen Weg zum Tempel, bis der Tempel in Sichtweite kam.

„Danke für ihre Hilfe aber von hier aus finde ich den Weg selber."

„Soll ich sie wirklich nicht noch weiter Begleiten?"

„Sie haben doch was im Dorf zu erledigen gehabt, ich habe sie von ihrer Aufgabe abgehalten, gehen sie ich komme alleine klar."

„Wenn sie meinen."

Gerade als sich Caro umdrehte tauchte im Tor des Tempels eine Person auf.

„Du kommst mit hier rauf Caro, meine Dienerinnen haben sich nicht an der Nase herumführen zu lassen." Chaya war sauer.

„Chaya Sar, ich bitte sie, ihre Dienerin trifft keine Schuld, ich allein trage die Verantwortung, und wie du wissen müsstest gilt es zwar für meine Familie, euch in Ruhe zu lassen aber ich bin ihnen Chaya ähnlicher als meinem Vater."

„Sinatra Sheppard?" Chaya war überrascht, hatte die Frau es wieder in ihre eigene Zeit geschafft?

Sinatra hatte keine Lust zu laufen und Beamte sich einfach den Berg hinauf. Chayas Dienerin war geschockt, sie hatte so was ähnliches Chaya einmal machen sehen, aber es für einen Traum gehalten, Chaya war ja nicht Athar, aber warum kann Athar der Person die sie ausgewählt hat nicht auch Götterkräfte geben.

Und hatte ihre Priesterin nicht den Namen Sheppard erwähnt, aber so hieß doch der Mensch der vor gut 18 Jahren ihr Dorf besucht hatte., sie war damals noch eine Junge Frau gewesen, doch er war auch ihr in Erinnerung geblieben.

„Caro, kommst du nun bitte hier her, ins Dorf wird jemand anderes gehen.", immer noch in Gedanken versunken machte sie sich dann doch auf den Weg zum Tempel.

„Chaya können sie mir helfen?" Sinatra hielt sich ihren Babybauch.

„Stimmt was mit deinem Baby nicht?"

„Ich weiß es nicht, für ein Menschenbaby ist es nicht normal, aber ich bin mir nicht sicher ob es nicht vielleicht ein Antikerbaby ist."

„Ich wüste da keinen Unterschied."

„Bitte Chaya, vielleicht finden sie ja raus was mit mir nicht stimmt, aber wir sollten das drinnen besprechen ihre Diener müssen ja nicht wissen das Athar…" sie ließ den Satz unvollendet.

„Folge mir." Chaya machte eine einladende Geste.

Kurz bevor sie in dem Tempelzimmer in das Chaya sie geleitete ankamen, fing das Baby an Terror zu machen.

„Chaya Hilfe."

Sinatras Hautfarbe, änderte sich innerhalb von ein paar Sekunden in ein tiefes dunkelrot und sie sackte auf den Boden.

„Ruhig Sinatra.", Chaya kannte das was sie sah, aber nicht so schlimm, normal merkten das die Mütter gar nicht. Das Baby musste schon im Mutterleib seine Kräfte entwickeln.

Vorsichtig begann Chaya die Energie, aus Sinatras Körper zu leiten. Jeder Antiker der subnaturale Fähigkeiten hatte, trug eine bestimmte Energie in sich, je mehr Energie gespeichert ist desto besser sind die Kräfte welche die betreffende Person hat. Doch wenn der Speicher leer ist hat man eine Weile gar keinen Zugriff auf die Kräfte.

Wenn also keine Energie in Sinatra vorhanden ist, kann das Baby ihr auch nicht schaden.

Langsam kehrte Sinatras normale Hautfarbe wieder zurück.

„Danke Chaya, kannst du mir Zeigen wie ich das mache?"

„Leider Nein Sinatra, das kann nur ein anderer für einen tun. Du hast noch viel zu lernen."

„Dann lehre mich, ich will deine Schülerin sein."

„Du weißt das die Aufgestiegenen damit nicht einverstanden sein werden."

„Bitte lass sie uns fragen, mehr als Nein sagen können sie nicht."

„Schlaf du erst mal eine Nacht darüber, im Moment bist du wehrlos, und ohne Zugang zu deinen Fähigkeiten, so werden sie dich nicht als eine der unseren annehmen."

„Was haben sie mit mir gemacht Chaya.", Sinatra kam sich wirklich wieder wie ein Kind vor.

„Du weißt das du für deine Fähigkeiten Energie brauchst."

„Energie? Nein davon weiß ich nichts, ich dachte ich erhalte Zugriff auf neue Kräfte wenn ich die Alten weit genug trainiert habe."

Chaya schmunzelte, die junge Frau ihr gegenüber wusste gar nicht was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat.

„Nein Sinatra wenn du weiser bist wirst du das verstehen, jede Art von Bewegung, auch Gedanken brauchen Energie und es gibt 2 Arten von Energie, eine die jeder Mensch hat, also die welche die über die über Nahrung und die Sonne aufgenommen wird und die Energie, die nur wir Antiker besitzen, diese Energie wird von allen Fähigkeiten genutzt. Diese Energie filtert unsere Lunge aus der Luft, durch das Blut gelangt sie in unsere Muskeln wo sie gespeichert wird, von dort aus können wir sie wann wir wollen abrufen."

„Was hat das jetzt mit meinen Problemen zu tun?"

„Du weißt das die Gebärmutter auch ein Muskel ist."

Sinatra nickte, sagte aber nichts da sie Chaya beim Erzählen nicht unterbrechen wollte.

„Normalerweise wird die Energie hauptsächlich in der Gebärmutter eingelagert, bei einer beginnenden Schwangerschaft, wird diese aber verdrängt und verteilt sich auf alle anderen Muskeln, bei den meisten Frauen reicht dieser begrenzter Speicher aus. Bei dir aber waren diese Speicher mehr als überfüllt, dein Körper hat angefangen die Energie im einzigen noch verfügbaren Platz einzulagern, somit würde das Baby von der Energie überschwemmt, und hat diese freigesetzt."

„Soll das etwa heißen das ich schneller als andere Antiker die Energie „sammele"?"

„So kann man es nennen. Ich habe die Energie die dein Körper gespeichert hatte, eben alle wieder in die Luft entlassen. Zur Zeit bist du wie jeder normale Mensch." Chaya verließ das Zimmer in das sie Sinatra gebracht hatte.

Sinatra ließ sich auf das Bett fallen das in dem Zimmer stand in das Chaya sie gebracht hatte, so sah ihre Planung eigentlich nicht aus.

„Chaya Sar. Bitte ist diese Frau eine Göttin?"

„Nein Caro, ist sie nicht, sie ist wie ich ein Kind der Götter."

„Götter? Aber du hast uns gelehrt das Athar die einzige Göttin ist."

„Athar wacht über unsere Welt sie ist die Göttin unserer Welt, doch Athar kann nicht über alle Welten wachen, deshalb ist sie nicht allein."

„Wie hat sie das mit dem schnellen Bewegen gemacht."

„Das geht sie nichts an." Chaya wollte eigentlich nicht sauer werden tat es aber.

„Aber da du es weißt habe ich noch extra Aufgaben für dich."
„Bitte Chaya, bestrafe mich nicht, bitte."

„Wer redet hier von Strafe? Ich nicht. Ich will das du mich und sie zu einer anderen Welt begleitest."

Am nächsten Tag schlief Sinatra so lange, bis die Sonne auf ihr Gesicht schien.

Ihr Körper war anders als sie es gewohnt war, es war zwar so als wäre ihr eine Last von den Schultern gefallen aber sie vermisste es auch, sie fühlte sich kraftlos diese Energie wie Chaya sie genannt hatte war doch ein wichtiger Teil von ihr, sie war sich sicher das sie ohne nicht glücklich sein konnte, das sie so wehrlos war.

Sie setzte sich auf und wollte sich so wie sie es die letzte Zeit gewohnt war mit einem Schnipsen anziehen aber statt der gewünschten Außenweltuniform, erschien nur das Schwarze Shirt.

Sinatra war beleidigt, für sie war es absolut normal es auf diese Weise zu tun, sie kannte es gar nicht mehr anders, es gehörte für sie zum Erwachsensein dazu. Fluchend zog sie sich wie jeder andere Mensch an. In ihren Augen dauerte das ewig, selbst in der Akademie tat sie es nur wenn jemand im Zimmer gewesen war und sie hätte sehen können, sonst tat sie es auch auf die antikische Art.

Selbst in der Vergangenheit verzichtete sie so oft wie möglich darauf es richtig zu machen. Sie merkte ja wenn sie beobachtet wurde und wenn nicht.

Doch jetzt war alles anders, ohne die Fähigkeiten waren auch ihre Sinne wieder normal, so konnte sie jetzt nicht mit Gewissheit sagen ob sie beobachtet wurde oder nicht, aber sie vermutete das Chaya auf sie ein wachsames „Auge" geworfen hatte.

Sie verließ den Raum und ging auf dem langen Balkon entlang bis sie zu der Treppe kam die in den Hof führte den selben Hof wo ihr Vater sich schon auf der Bank rumgelümmelt hatte. Da es wunderschönes Wetter war legte sie sich auf die Wiese und beobachtete wie die Wolken und Vögel vorbeizogen.

Sie atmete sehr tief ein und aus, zwar war der gestrige Tag für sie wie unter einem Schleier aber sie erinnerte sich noch das Chaya ihr erzählt hatte das die Energie für ihre Fähigkeiten aus der Luft stammt, also muss diese sich ja schneller wieder auftanken wenn sie die Luft besser verwerten tut.

Das Ambiente hatte so einschläfernde Wirkung das sie innerhalb von 10 Minuten eingeschlafen war.

Chaya stand auf ihrem privaten Balkon und beobachtete Sinatra, ihr gefiel die junge Frau, sie hatte sie vor 18 Jahren gesehen, damals war die kleine grad 21 Jahre alt gewesen nun war sie wieder in Chayas Nähe, sprach dieses mal sogar richtig mit ihr, aber für Sinatra waren nicht wie für Chaya 18 Jahre vergangen sondern nur 3 Jahre so das sie nun eine 24 Jährige Frau vor sich hatte.

Als Sinatra eingeschlafen war begab sich Chaya in das Gemach ihrer Dienerinnen, sie musste ihre Begleitung noch über einiges aufklären damit diese nicht vollkommen unvorbereitet auf Atlantis und dessen Begebenheiten ist.

„Caro wach auf, es ist Tag wir haben noch viel vor, wenn du dich gut schlägst wirst du auch belohnt werden. Nun auf du hast noch viel zu lernen."

„Ja meine Herrin, ich werde ihre Anweisungen genaustens befolgen und so achten als kämen sie von Athar selbst."

„Stelle nie das Kind der Göttin auf die selbe Ebene wie deine Göttin, Caro ich habe nicht das Recht und das Verlangen dazu wie Athar behandelt zu werden, ich spreche nur was Athar mich lehrte, doch entscheiden darf ich selbst nicht, so achte Athar ist deine Göttin und keiner sonst."

„Ich bin nur deine unerfahrene Dienerin Chaya, lehre mich Athars Worte, ich will ihnen folgen ich will sie zu meinem Geiste machen."

„Niemand kann dir deinen Geist oder deine Seele sein, du bist für sie selbst verantwortlich, lasse sie dir nicht trüben von äußeren Einflüssen. Das merke dir besonders für unseren Ausflug."

„Was ist so besonders an dieser Reise und warum haben sie gerade mich ausgewählt?"

„Du kennst das Geheimnis der Götterkinder jetzt ja schon deshalb du, und das besondere an dieser Reise wird sein das kein Gott und keine Göttin den Planeten zu dem wir gehen beschützen tut, die Menschen dort beschützen sich mit dem Erbe der Götter selbst."

„Das Erbe der Götter?"

„Ja das Erbe das sie in unserer Welt hinterlassen haben, die Götter waren mal Menschen wie wir, doch sie starben nicht wie Menschen sondern wurden an dem Tag an dem sie sterben werden sollten zu Göttern, sie sind menschlich haben nur keinen Körper mehr."

„Heißt das das wir auch die Möglichkeit hätten zu Göttern zu werden?"

„Nein Caro, es gibt nur sehr wenige Menschen die diese Möglichkeit haben, Menschen die als Kinder der Götter bezeichnet werden, sind die welche es am ehesten schaffen könnten."

„Also heißt es das du zu einer Göttin wie Athar werden wirst?"

„Ich hätte die Möglichkeit, doch das ist keine Garantie."

„Athar ist gütig."

„Ja das ist sie Caro, danken wir ihr für unser Leben." sie machte eine Pause. „Da wo wir hingehen ist keine Erde, sondern eine Art glatter Stein, du weißt was für Kleidung du zu tragen hast, nimm dein bestes Gewand. Du hast zu schweigen wenn wir unter den Bewohnern sind, auch wenn du das Verlangen hast zu reden."

„Ja Herrin."

„Mach deine Aufgaben, zu Mittag isst du mit mir und unserem Gast, gib dir mühe in der Küche."

„Ja Herrin, ich werde alles zu Athars und ihrer Zufriedenheit erledigen."

Chaya verließ das Gemach und begab sich zu der Schlafenden Sinatra.

Sie setzte sich neben die junge Frau.

„Sinatra der Tag ist zu schön um ihn zu verschlafen."

Schlaftrunken antwortete Sinatra: „Chaya ich fühle mich kraftlos, ich bin müde."

„Das verfliegt mit dem Tag, komm wir gehen über die Wiesen, ich will alleine mit dir reden."

„Ja Chaya." Sinatra stand auf und folgte Chaya aus dem Tempel.

Sinatra folgte Chaya über die Felder unter einem alten, großen Baum setzten sie sich. Ohne Decke, einfach in die Natur hinein.

Sie schwiegen und nehmen die Natur in sich auf, laut Teyla war dies auch eine Art u lernen.

Sinatra war noch dem Spaziergang wach, so nahm sie die Umgebung sehr intensiv in sich auf.

„Sinatra forme bitte eine Energiekugel, dabei lass die Hände weit voneinander entfernt."

Sinatra tat wie ihr gesagt wurde und ließ eine bläulich schimmernde große Energiekugel erscheinen. Nach Chayas Gesichtsausdruck schien diese zufrieden zu sein.

So eine Kugel zu erschaffen wäre für Sinatra Normal um einiges leichter.

„Gut so meine Liebe, genau diese Energiemenge behältst du bei, aber versuch sie ab jetzt zu verdichten, lass die Kugel langsam kleiner werden."

Jetzt verstand Sinatra was Chaya ihr beibringen wollte, sie sollte Lernen den Platz effektiver zu nutzen.

So tat sie was ihrer aufgetragen wurde, was siech nicht gerade als einfach heraus stellte. Es war zwar nur Energie aber auch diese brauchte ihren Platz.

„Gut Sinatra, nur noch ein bisschen.", Chaya wusste ab welchem Punkt es nicht mehr gehen tat, aber sie wollte das ihre Schülerin dies auch wusste und dazu musste sie Sinatra an die Grenze führen, und dazu musste sie es bis zum äußersten ausreißen.

Plötzlich ließ sich die Masse überhaupt nicht mehr verdichten, die Kugel war jetzt bloß noch so groß wie ein Fußball, wenn nicht sogar einen Hauch kleiner. Und aus dem bläulichen Schimmer der Luft wurde ein Tiefblau.

Chaya nickte:" Nun halte die Energie in dieser Form und werfe die Kugel nach oben. So hoch wie es dir möglich ist."

Und so tat Sinatra es, es war schon schwerer die Masse ohne sie zu sehen in Form zu halten.

„Fang sie ab, ohne sie zu berühren.", Chaya wusste das sie damit der immer noch geschwächten Sinatra keinen gefallen tat.

Sinatra fing die fallende Kugel mit ihren Gedanken ab und ließ sie dann einfach durch die Gegend sausen. Ganz so als hätte sie Chayas Gedanken gelesen, doch dies war ihr noch nicht wieder möglich, sie hatte nur Chayas Gesichtsausdruck richtig gedeutet.

„Noch eins Sinatra, schick es durch deinen Körper, egal wo durch nur nicht den Bauch." Es war leicht zu verstehen wieso nicht, das Baby. So ließ sie die Kugel jeweils durch beide Beine und Arme gleiten.

Dann ließ sie die Energie frei, welche siech ruckartig wieder in der Luft verteilte.

Erschöpft und Glücklich ließ sie sich nach hinten sinken. Um aber gleich von ihrem Rundlichen Bauch daran erinnert zu werden, das es jemanden gar nicht gefiel wenn sie so lag, auch wenn der Fötus erst 5 Monate alt war hatte sie schon ihren Dickkopf, ja Sinatra trug ein kleines Mädchen unterm Herzen.

Ihr Baby mochte es halt nicht wenn die Mami es sich auf dem Rücken bequem machte.

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Hier fehlen einige Kapis, in Kurzform:

Chaya's und Sinatra's Gespräch mit den Aufgestiegenen.

Chaya und Caro kommen nach Atlantis, bleiben dort einige Tage wo Chaya Sinatra noch zwei weitere Techniken beibringt, ihre Energie zu kontrollieren.

Und Chaya's Abreise.

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Hier folgt der letzte Teil danach ist Ende, fiel Spaß.

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Jumper

Sinatra lag im hinteren Teil eines Jumpers, sich in eine Decke gehüllt. Noch immer tat ihr alles weh, aber sie unterdrückte schon wieder einen Schmerzenslaut, um das kleine Wesen was in ihren Pulli gehüllt in ihren Armen lag, nicht zu wecken. Ihre grad mal ein paar Stunden alte Tochter.

Alles fing damit an das sie den Tag auf dem Festland verbringen wollte, bis zum errechneten Geburtstermin war es noch eine Woche. Sinatra flog mit einem der neuen Piloten, Thomas wollte sie schon gar nicht alleine lassen, doch er musste seine Arbeit machen.

Auf dem Hinflug war noch alles gut, aber als sie zurück über die Eisfelder flogen, traf ein bunter Blitz den Jumper und dieser stürzte ab, Sinatra war bewusstlos und der Pilot war durch einen riesigen Eissplitter der sich beim Absturz durch die Scheibe gebohrt hat, getötet worden.

Langsam drang Wasser durch die kaputte Scheibe ein, der Jumper war am Sinken.

Sinatra wurde durch einen plötzlichen Schmerz der ihren Körper durchzuckte geweckt, das Eiskalte Wasser hatte sie angefangen zu berühren, aber das war nicht der Schmerz den sie verspürte. Die Wehen hatten eingesetzt.

Sie stand auf und schloss das Schot zum hinteren Teil, das sie dem Piloten nicht mehr helfen konnte hatte sie gesehen. Als sie sich auf die Bank setzte kam schon die nächste Wehe.

Sie versuchte sich aus dem Jumper zu Beamen, doch aus irgendeinem Grund wollten ihre Kräfte nicht so wie sie wollte. Schlagartig kam ihr der Blitz von vorhin, sie wusste nicht, dass dies nur gut eine halbe Stunde her war, in den Sinn, was wenn der irgendwelchen Schaden in ihrem Körper angerichtet hatte? Sie hielt sich die Hand auf den Bauch, gerade jetzt wollte sie nicht alleine sein. Ihr kullerte eine Träne über die Wange, hoffentlich würde man sie bald vermissen und finden. Die nächste Schmerzenswelle durchzuckte ihren Körper, grad mal 5 Minuten war die Letzte her. Na das kann ja was geben dachte sie sich.

Während der nächsten halben Stunde verringerte sich die Frequenz auf jede Minute, aber zu Sinatras Erleichterung kamen langsam wieder ihre Kräfte zurück, mit denen würde sie keine 2. Person um sich herum brauchen.

Erschöpft hielt sie gut 20 Minuten später ihre Kleine im Arm, die Geburt war schnell gegangen und nun suchte sie verzweifelt nach etwas warmen im Jumper das noch nicht Nass geworden war. Das einzige was sie fand war eine Thermodecke. Da sie fand das sie es länger durchhalten wurde als ihre Tochter das es etwas kalt ist, zog sie ihren Pulli aus und wickelte ihre Tochter darin ein, ehe sie die Decke um sich und die Kleine schlang. Und aus dem kalten Wasser raus zu kommen legte sie sich wieder auf die Bank, die kleine fest an sich gedrückt. Einschlafen durfte sie nicht, das wäre ihr Todesurteil. Solange sie das Wärmefeld um sich und ihre Tochter aufrecht erhielt, könnte nichts schief gehen, aber wenn sie einschlafen würde, würde dieses Feld aufhören zu wirken. Um nicht an das zu denken, fing sie an sich Gedanken über den Namen ihrer kleinen zu machen, Thomas und sie hatten entschieden das sie erst über den Namen nachdenken würden wenn sie das Kleine in den Händen halten würden.

5 Stunden später war Sinatra sehr müde, aber sie gab ihrem Körper nicht nach. Noch immer waren ihre Kräfte nicht weit genug zurückgekehrt das sie beamen konnte, aber sie war nahe dran.

Ein paar Minuten später begannen ihr die Augen zuzufallen. Als Plötzlich.

„Ich habe den Jumper, von hier sind 2 Lebenszeichen im hinteren Teil zu erkennen.", man hörte Leute in der Nähe des Jumpers, um genau zu sein vom über dem Jumper.

Ein paar Sekunden später ging durch den Jumper ein Ruckeln und er wurde nach oben gezogen. Keine Maschine tat das sondern Leneon der als 2. Kraft hatte alles Metall so zu bewegen wie er wollte. Schnell stand der Jumper im Trockenen.

Ein Mann schaute kurz ins Cockpit und ließ einen Schrei los. Man sah durch die Scheibe den toten Piloten. „Edwards, tot? Nein das kann nicht sein. Aber wer ist dann das 2. Lebenszeichen!", schrie der überforderte Naturwissenschaftler.

Carson sah ihn kurz verwirrt an, dann Schrie er: „ Macht sofort die Heckklappe auf!"

Er ahnte was passiert war. Während er kurz in den Jumper verschwand mit dem er und die anderen beiden gekommen waren.

Als er wieder raus kam hatte er 2 Wolldecken über dem Arm. Eine große und eine Kleine, zu seiner Erleichterung sah er wie grad der andere Jumper auf ging. Im ersten Moment den er erwischen konnte war er drin. Sowie das Wasser draußen.

Er packte Sinatra an der Schulter und diese schlug die Augen wieder auf.

„Ich bin ko Carson, lass mich schlafen."

„Noch nicht Sinatra, wir gehen erst rüber in den anderen Jumper ok?"

Sie nickte nur und ließ sich von ihm helfen sich aufzusetzen, dabei achtete sie darauf das sie ihre Tochter weiterhin nahe an ihren Körper gedrückt hatte.

Carson nahm die kleine Wolldecke so auf den Arm das Sinatra die Kleine einfach hineinlegen konnte. Vorsichtig nahm er sie Sinatra ab. Und hielt Sinatra dann die andere Decke hin, die diese um sich schlang. Leneon stand plötzlich neben ihnen.

„Carson wir sollten hier raus, das Eis ist nicht mehr stabil genug, und der Wissenschaftler ist nicht zu gebrauchen.", Leneon ließ sich von dem Baby nicht verwirren.

Leneon hatte recht, Sie mussten hier schnell weg.

„Leneon hilf deiner Schwester, los.", Carson war aufgefallen das Sinatra es alleine auf gar keinen Fall schaffen würde. Er war schon dabei mit der kleinen auf dem Arm den Jumper zu verlassen.

Leneon nahm seine Schwester auf den Rücken und trug sie in den anderen Jumper. Sinatra hatte schon Probleme sich selbst fest zu halten.

Schnell waren alle im anderen Jumper und dessen Heckklappe geschlossen. Leneon hatte seine Schwester wieder auf einer Bank abgesetzt, und war schon dabei den Jumper zu starten.

Es war reiner Zufall das der 2. Jumper so schnell beim ersten war, da die Eisfelder gut 4 Stunden Flug von Atlantis entfernt lagen.

Kurz nach dem Absturz von Sinatras Jumper, war Leneon mit seinen beiden Begleitern gestartet, sie wollten nach den Leuten auf dem Festland sehen, was 5 ein halb Stunden entfernt lag. Als die 3 dieses fast erreicht hatten kam der Funkspruch aus Atlantis das Jumper 4 vermisst wurde, so schnell wie möglich drehte Leneon um und suchte nach der Energie Signatur eines Jumpers. Er landete so nah wie möglich und stieg aus, schnell hatte er das Loch im Eis entdeckt gehabt.

Carson hatte dem total unter Schock stehenden Wissenschaftler das Baby in den Arm gelegt, sich versichert das der Mann damit zureckt kam und dann sich Sinatra zugewandt da diese sehr am Zittern war.

„Sinatra ruhig, entspann dich."

„Es tut immer noch weh Carson.", sie hielt sich die Hand auf den Bauch.

„Es wird alles wieder gut Sinatra, ich helfe dir. Darf ich?", fragte Carson noch als er vorsichtig die Decken die sie um sich gewickelt hatte, zur Seite schlug, sie nickte nur.

Eine Viertelstunde später war sie wieder dick eingepackt und schlief friedlich, dank des Schmerzmittels das Carson ihr gegeben hatte. Carson hatte dem Mann das Baby wieder abgenommen und saß nun mit den beiden Frauen hinten während der Wissenschaftler und Leneon vorne Saßen.

Leneon hatte über Funk schon durchgegeben das sie Sinatra und das Baby hatten aber auch das Edwards tot war. Dessen Leiche wohl nun im Eiswasser versunken war.

Thomas der die letzte dreiviertel Stunde wie ein aufgeschrecktes Huhn durch den Kontrollraum gelaufen war, auf der Krankenstation wollte man ihm nicht haben, setzte sich mit einem Seufzer erleichtert hin. Jetzt hieß es nur noch warten bis sie wieder auf Atlantis sind, wenn Carson auf seine Frau aufpasst konnte ja fast nichts mehr passieren.

Als fast 4 Stunden später der Jumper zurückkam, wartete er schon ganz hibbelig im Hangar, Carson legte ihm seine Tochter in den Arm um ihn von seiner Frau abzulenken, die grade von ein paar Pflegern auf eine Trage verfrachtet wurde. Doch sein Plan ging nicht auf.

„Was ist mit meiner Frau."

„Sie schläft, alles in Ordnung. Kommen sie, erst mal kümmern wir uns um die Kleine."

Carson nahm Thomas am Arm und führte den, von seinen Gefühlen überrumpelten, frisch gebackenen Vater auf die Krankenstation.

Dort sah er noch wie sich Jennifer Sinatra annahm, bevor er mit den beiden in einem Nebenraum verschwand.

Er nahm das kleine Mädchen für kurze Zeit um sie zu untersuchen, und gab sie mit einem „Vollkommen Gesund" ihrem Vater wieder. Thomas stand noch immer neben sich. Wenn er nicht solche Sorgen wegen seiner Frau haben würde bräuchte er Carsons Hilfe gar nicht.

Peer Headset wandte Carson sich in seinem und Jennifers privaten Kanal an diese. „Statusbericht Jen."

„Sinatra?"

„Wer sonst?"

„Eine Mittlere Unterkühlung und ein hoher Blutverlust, nichts was sich nicht beheben lässt."

„Danke dir."

„Carson kann ich zu Sinatra?", Thomas klang unsicher, er wollte wissen was los ist.

„Aber Natürlich, ich nehme die kleine, gehen sie zu ihr." Carson wollte sicher gehen das nichts Passieren kann falls Thomas bei ihrem Anblick etwas unüberlegtes tun würde.

Als Thomas Sinatra sah saß er schneller als jemand gucken konnte neben ihn und hielt ihr die Hand.

„Was ist los mit ihr?"

„Sie ist Unterkühlt und hat bei der Geburt zu viel Blut verloren. Sie wird wieder.", Jennifer kam grad mit ihrem kleinen Simon auf dem Arm, aus dem Büro. Vor sich her schob sie ein Babybett, in das Carson das kleine Mädchen legte. Auf Atlantis fehlten eindeutig ein paar dieser Betten, das war das was für Simon in ihrem Büro stand. Die Deadalus soll bei ihrer Rückkehr von der Erde weitere mitbringen. Wenn Sinatra die Geburt nach Plan gehabt hätte währen dann genug Betten da gewesen.

Zu Jennifers Missverständnis wollte Carson dem Nachtarzt Gesellschaft leisten und nicht mit ihr aufs Quartier kommen. Es war schon 9 Uhr.

2 Stunden später kam langsam Bewegung in Sinatra.

Thomas wachte durch die leichte Bewegung unter sich auf.

„Schatz?" flüsterte Sinatra.

„Ich hab mir Sorgen um dich gemacht."

„Musstest du nicht, ich hab's ja überstanden. Wo ist unsere kleine?"

„Schau mal nach Rechts.", er nickte mit dem Kopf auf ihre andere Seite. Im gleichen Moment ließ er ihre Hand los und stand auf. Er ging um das Bett herum nahm seine Kleine aus dem Bett und legte sie seiner Frau in den Arm. Durch die Bewegung wachte die Kleine auf und fing an zu schreien. Jetzt waren Sinatra und Thomas etwas überfordert mit der Situation, Thomas weil ihm einfach noch der Eltern Instinkt fehlte und Sinatra weil sie noch so geschwächt war, das bei ihr grad alles langsam ablaufen musste.

Carson war als er das Geschrei hörte schnell als dem Büro gekommen, er war da geblieben weil er geahnt hat das so etwas passieren würde.

„Gut das sie wach sind Sinatra.", so hatte er eine Sorge weniger, nachdem sie mit dem Jumper angekommen waren hatte die kleine schon mal Hunger gehabt, da hatte sich Jennifer ihr angenommen gehabt, doch die schlief ja jetzt.

„Carson was ist mit ihr.", unsicher schaute Sinatra ihre kleine Tochter an.

„Sie hat nur Hunger."

Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte sich Sinatra selbst geohrfeigt doch nun unterließ sie es besser. Ihre Gesichtszüge sprachen aber Bände.

Mit Hilfe der beiden Männer hatte sie es schnell Geschafft die Kleine zu stillen, so das diese schon nach ein paar Minuten wieder eingeschlafen war.

Thomas wollte ihr zwar keine Vorwürfe machen aber die Frage die ihn beschäftigte musste er unbedingt stellen.

„Schatz, wieso hast du dich nicht einfach aus dem Jumper gebeamt?"

„Weil ich es nicht konnte Thomas, ich …", sie erzählte den beiden was kurz vor dem Absturz passiert ist und was die Zeit nachdem sie wieder aufgewacht ist abgelaufen ist und das der Blitz der den Jumper getroffen hatte wohl all die Energie welche die Antikerkräfte brauchen aus ihr heraus gezogen hatte. Während sie erzählte hatte sich ein weiterer Zuhörer dazugesellt, ihr Vater der erst kurz vor 11 Uhr mit den Missionsberichten fertig geworden war, die Morgen früh ans SGC gesendet werden sollen. Er hätte damit schon vor Wochen anfangen können doch hatte er mal wieder anderes Wichtiger gefunden und es auf den letzten Drücker gemacht.

John war verwundert das seine Tochter obwohl sie fit aussah brav im Bett liegen blieb, nein sie hatte sich noch nicht einmal aufgesetzt. Auch jetzt nach einem dreiviertel Jahr fragte er sich immer noch was ihr in der Vergangenheit wiederfahren seinen musste das sie diese eine Charaktereigenschaft die sie von ihm hatte, abgelegt hatte.

Er hörte schweigend dem zu was sie erzählte. Bis das Baby schrie. Schnell hielt John sich die Ohren zu, es ging ihm langsam wirklich auf den Keks das egal wo hin er ging, ein Baby da sein musste was gerade mal Lust zum Schreien hatte, dabei war Atlantis doch so riesig und es waren nur wenig Babys da.

Er verließ fluchtartig die Krankenstation, heute hatte er wirklich keine Lust mehr auf schreiende Babys, so ging er nicht zu Elizabeth und dem kleinen Mark ins Zimmer sondern machte es sich mal wieder auf der Couch in seinem Büro bequem. Hier gab es Gott sei dank kein schreiendes Baby, jetzt merkte er das er wirklich zu alt für Babys würde, aber bald müsste Liz doch so weit sein das er alles machen konnte ohne Konsequenzen zu haben. Den Sex würde er sich auf keinen Fall nehmen lassen, nicht in diesem Leben.

Am Nächsten Morgen, gegen 9 Uhr, wurde es auf der Krankenstation laut, aber es war nicht die Kleine die schon wieder Hunger hatte, sondern Sinatras Mutter und ihre Geschwister.

„Hey große Schwester, wie geht's dir?", Leneon half Lantora und Ariane, sich auf Sinatras Bettkante zu setzten. Während sich Elizabeth mit Mark auf einen der beiden Stühle setzte, auf den anderen setzte sich dann Leneon.

„Ganz gut.", sie strahlte.

Schnell bekamen Carson und Thomas den Trubel mit, und gesellten sich mehr oder weniger zu den anderen.

„Schatz, gib mir mal bitte unsere Kleine." Sinatra war sich sicher das sie keine Kraft zum aufstehen hat. Und als ihre Kräfte zu missbrauchen fand sie auch nicht gut.

„Gerne doch.", er legte Sinatra die Kleine in die Arme und küsste sie.

„Ihr müsst euch heute für einen Namen entscheiden.", Carson wollte zwar nicht der Stimmungskiller sein, aber einer musste es tun.

Sinatra nahm das als Aufforderung etwas zu sagen.

„Schatz ich hatte die letzten Stunden viel Zeit, du darfst entscheiden, was findest du besser Alexandra, Katarina, Lolita oder Elvira?"

„Gib mir eine Minute das ist schwer."

Aus der einen Minute wurden ganze 5, aber keiner der Anwesenden machte einen Mucks.

„Mir gefällt Elvira am besten, aber nur wenn unsere Kleine auch einverstanden ist. Was meinst du mein Glück.", er streichelte seiner Tochter über die Wange. Und diese gluckste zufrieden, während sie ihren Vater an strahlte.

ENDE