Währenddessen bei T.K und Kari:

„Es war eine gute Idee uns zu verdrücken, als die Essensschlacht begonnen hatte.", Kari lehnte sich erleichtert an T.K.'s Schulter.

~~~~~Flashback~~~

Nach einer endlos langen Busfahrt kamen die Neuner zusammen mit ihren Tutoren in Spanien an. Sie hielten gleich vor der Jugendherberge „St. Maria" an. Herr Ichitaka verlies als erstes den Bus. Als er an Tais und Mimis Platz vorbei ging, musste er unbewusst schmunzeln. Dann schüttelte er seinen Kopf, um die für ihn zu emotionalen Gedanken zu vertreiben.

„Hey, ihr Beiden. Aufwachen, wir sind angekommen." Als er sah, dass sie sich etwas regten, ging er weiter zu Sora und Matt und gab ihnen ein Zeichen. Sie sollten die Klasse nach draußen bringen.
Anschließend holten alle ihre Koffer aus dem Lagerraum und machten sich auf den Weg, da sie am Eingang schon von dem Hausherrn erwartet wurden.

„Buenos días! Mein Name ist Carlos Garcias. Ich hoffe ihr habt einen wundervollen Aufenthalt hier."

„Danke vielmals."

„Woow, die Jugendherbe sieht eher wie ein Hotel aus. Ich frag mich ob es innen genauso nobel ist?" Kari staunte nicht schlecht.

„Ich frage mich, wie wir unseren Aufenthalt mit nur 100€ pro Person bezahlen konnten…", T.K, der neben Kari ging legte unauffällig den Arm um sie und zog sie näher an sich heran.

„Wer weiß. Vielleicht hat Herr Ichitaka den Besitzer erpresst oder die Schule hat im Lotto gewonnen oder Herr Ichitaka hat irgendeinen Rabatt bekommen.", beantwortete Kari T.K's Frage.

„Dann ist letzteres wohl am wahrscheinlichsten. Wobei eine Erpressung kann ich mir bei Herrn Ichitaka auch sehr gut vorstellen." T.K dachte an die zahlreichen Momente, in denen Herr Ichitaka allein mit seinem finsteren Blick alle in Angst und Schrecken versetzt hatte.

„Jetzt sei nicht so gemein T.K, vielleicht befindet sich ein kleines Stückchen Freundlichkeit in Herrn Ichitakas Herzen.", der Sarkasmus in Karis Stimme war nicht zu überhören.

„Kari, du glaubst doch tatsächlich noch an das Gute in jedem Menschen, nicht?", darauf hin fingen T.K und Kari an zu lachen.

„HEY IHR TURTELTÄUBCHEN! Hört auf zu flirten und bewegt euch endlich, die anderen sind schon längst im Haus."
Davis kam genervt angerannt und zerrte beide hinein. Erst jetzt bemerkten die Beiden, dass Davis Recht hatte, denn sie standen alleine vor dem Bus.

„Mein Gott, euch beide kann man keinen Moment alleine lassen, ohne dass ihr die Welt um euch herum vergesst."

„Entschuldigung Davis, wird nicht wieder vorkommen.", damit eilten die Beiden ins Haus und Davis trottelte immer noch kopfschüttelnd hinterher.

„Alle zuhören, dass Essen wurde für uns freundlicher weise schon vorbereitet, also werdet ihr jetzt in den Speisesaal gehen. Ich muss noch etwas erledigen, veranstaltet also keinen Blödsinn." Nach der Ansprache führte Herr Ichitaka die Neuner in den Speisesaal und machte sich dann auf den Weg. Auch Carlos hatte sich verabschiedet mit dem Grund, dass er Einkäufe erledigen müsse. So saßen die Neuner alleine, ohne Aufsicht im viel zu großen Speisesaal - bis Davis und Jolie in einen Streit ausarteten.

„Davis du Vielfraß, pass doch auf, jetzt ist Spaghettisoße auf meinem Hemd."

„Reg dich nicht auf, kann man auswaschen.", gelangweilt wendete sich Davis wieder seinem Essen zu. Doch Jolie hatte bereits genug.

„Oh nein, so einfach kommst du mir nicht wieder davon, hier friss das."
Jolie, nahm sich das Salatdressing öffnete die Flasche und schüttelte sie Davis uebers Shirt.

„Sag mal hast du sie noch alle?" Davis sprang auf und starrte Jolie fassungslos an

„Was ist denn, kann man doch auswaschen.", Jolie imitierte Davis Stimme und ihr Sarkasmus war nicht zu überhören.

„Du miese...", gerade hatte Davis noch ein Löffel Spaghetti Soße genommen und wollte sie Jolie ins Gesicht schmeißen, verfehlte sie aber und traf stattdessen Ren. Dieser starrte geschockt in die Richtung aus der die Soße gekommen war und sah nur Tea, die sich kaputtlachte.

„Hör auf so dumm zu lachen." Und schon hatte Tea Spaghetti im Gesicht.
Da Tea eines der beliebtesten Schüler der Stufe war, waren ihre Freundinnen gleich Feuer und Flamme versuchten Ren abzuwerfen. Da sie aber nicht so gut im Werfen waren trafen sie stattdessen Rens Kumpel. Und so entbrannte ein Kampf zwischen Mädchen und Jungen.
Alle beteiligten sich an der Essensschlacht, mit Ausnahme von zwei Schülern. T.K und Kari starrten ihre Mitschüler entgeistert an.

„Meinst du wir sollten sie aufhalten?"; Fragend wendete sich Kari zu T.K

„Lieber nicht, die würden sowieso nicht auf uns hören und wir würden unsere Klammotten umsonst versauen."

„Stimmt und was machen wir? Ich mein wenn Herr Ichitaka kommt und das hier sieht sind wir alle dran."

„Ich hab da eine Idee. Komm mit." Und so zog T.K Kari zur Hintertür, die zu einem kleinen Privatstrand führte.

~~~~~~Flashback ende~~~~~~

Während Kari an T.K angekuschelt lag, dachten beide an jenen Tag zurück an dem ihre Beziehung begonnen hatte.

~~~Flashback~~~~~
Ren, der beliebteste Junge der ganzen Stufe, feierte seinen 15. Geburtstag und lud deshalb fast die halbe Stufe ein. Auch T.K und Kari waren mit von der Partie, doch zu der Zeit waren die Beiden nicht mehr als sehr gute Freunde. Zumindest dachten sie jedenfalls, dass der andere es so empfinden würde. In Wirklichkeit waren beide ineinander verliebt, doch trauten es sich nicht es dem anderen zu gestehen.

„Hey Kari!" Jolie kam angerannt mit Rens Einladung in der Hand rum wedelnd.

„Hey Jolie, was gibt's?"

„Du fragst was es gibt? Ich bin auch auf Rens Party eingeladen worden, ist das nicht geil, jetzt können wir zusammen dort hingehen. Und außerdem, das ist die perfekte Gelegenheit T.K zugestehen, dass du ihn liebst!"

„Bist du wahnsinnig? Wie soll ich das denn machen? Soll ich zu T.K gehen, während er mit einer Anderen wild rumknutscht: Entschuldigung, aber ich muss dir was sagen, T.K. Ich liebe dich aus tiefstem Herzen und würde mich freuen, wenn wir zusammen kommen würden? Ganz sicher nicht, dass kannste vergessen."

„Ganz ruhig Kari, ich glaub nicht, dass T.K mit einer anderen wild rumknutschen wird. Ich hab eher das Gefühl, dass er dasselbe für dich empfindet, wie du für ihn. Aber der Rest des Plans hört sich ganz okay an."

„Du meinst wirklich, ich soll zu ihm hingehen und es ihm einfach direkt ins Gesicht sagen?"

„Jep."

„Niemals!", Kari schaute ihre beste Freundin entsetzt und doch entschlossen an.
Soweit kommt's noch, dass ich mich lächerlich machen soll

„Also Kari, entweder du oder er . Einer von euch muss den ersten Schritt machen."

„Warum bist du dir so sicher, dass er mich liebt? Er hängt so oder so nur mit Rina ab. Die kleben schon seit Tagen zusammen, da hab ich keine Chance." Enttäuscht und traurig wendete Kari sich von Jolie wieder ab.

„Glaubst du das wirklich? Ich bin der Meinung das T.K, wirklich..."
Jolie stockte, denn gerade kam Besagter um die Ecke und schritt auf Kari zu."

„Was bin ich wirklich?" T.K der den letzen Satz noch mitbekommen hatte, schaute Jolie fragend an. Diese ließ sich jedoch nicht beirren und meinte: „Ich wollte sagen, dass du schon wirklich reif für dein Alter bist."
Damit verabschiedete Jolie sich von den Beiden und streckte noch den Daumen hoch.
Kari nickte nur und wendete sich zu T.K

„Also, was gibt's T.K?"

„Hmm?... Achja, ich wollte fragen, naja... ob wir zusammen zur Party gehen können. Nur wenn es dir nichts ausmacht."
Äußerlich war nur ein Lächeln auf Karis Gesicht zu sehen, innerlich aber machte sie einen Freudentanz.

„Ja klar gerne."

„Gut dann hole ich dich um 18Uhr ab.", damit drehte sich T.K auch wieder um und verschwand.

„Oh mein Gott, oh mein Gott. JOLIE!" Als T.K außer Sichtweite war stürmte Kari in dieselbe Richtung in welche Jolie gegangen war und als sie diese gefunden hatte, erzählte sie ihr von T.K.'s Einladung. Jolie antwortete nur mit einem „Siehste, ich hab es dir doch gesagt." Und lächelte ihre Freundin glücklich an.

Am Abend auf der Party
Pünktlich um 18 Uhr holte T.K Kari ab und musste sich zusammenreißen, um nicht direkt über sie herzufallen. Denn Kari sah seiner Meinung nach umwerfend aus. Sie trug einen schwarzen Minirock und dazu ein hellblaues schulterfreies Top.
Kari musterte T.K ebenfalls von oben bis unten und setzte automatisch ein schiefes Grinsen auf, denn T.K sah auch nicht übel aus. Er trug eine dunkelblaue Jeans, dazu ein weißes Hemd, welches bis zur Mitte geöffnet wurde, so das sein gutgebauter Oberkörper zum Vorschein kam (Sorry, aber in dieses Fanfic da müssen doch alle perfekt gebaut sein^^). Nachdem beide sich unbewusst eine Zeit lang angestarrt haben, überwand sich T.K endlich.

„Okay, dann lass uns mal Rens Party unsicher machen."

„Genau"

Als die Beiden ankamen, war die Party schon voll im Gange. Alle tanzten und unterhielten sich fröhlich, als plötzlich Rina angelaufen kam.
Was macht die denn hier? , Karis Laune sank auf den Nullpunkt.

„T.K! "

„Oh hi Rina, was gibt's?"

"Du musst mitkommen, bitte es ist wichtig. Ich kann es dir hier nicht sagen."

„Verstehe."
Kari schwante Übles. Wollte T.K sie wirklich hier stehen lassen?

„Ehm, Kari. Ich komm gleich wieder zurück okay? Du kannst dir solange schon mal was Zutrinken holen."
Und schon wurde T.K von Rina weggezogen und war in der Menge verschwunden.

„Das ist doch nicht wahr?" Leise versuchte Kari sich zu beruhigen. Dann aber merkte sie wie ihr plötzlich die Tränen hochstiegen und versuchte sie sie zu unterdrücken.
Nicht weinen. Bloß nicht weinen. Du befindest dich auf einer Party. Ich sollte ausgelassen feiern und nicht traurig sein. Mit diesen Gedanken machte sich Kari auf den Weg zur Theke.

„Eine Cola, bitte."
Super, ich komme mir vor, wie eine Frau, die von ihren Mann verlassen wurde und sich nun ablenken will.

„Kari?"
Erschrocken drehte Kari sich um und blickte ihn Jolies erstauntes Gesicht.

„Was machst du denn alleine hier? Ich dachte, du wärst mit T.K hier hingekommen."

„Bin ich auch."

„Und wo ist er jetzt?"
Ohne auf zu schauen entwich Kari ein Seufzer.

„Bei Rina."

„BEI RINA?", Jolie sprang auf und starrte Kari entgeistert an. Alle Partygäste im Umfeld von 5metern schauten Jolie verwundert an.

„Ja bei Rina." Kari hatte immer noch nicht aufgesehen.

„Und was machst du noch hier?"

„Was soll ich denn bitte machen?"

„Ihn vielleicht zurückholen, immerhin hat er dich abgeholt und sollte deine Begleitung sein."

„Tja, JETZT ist er aber weg und ich werde ihn bestimmt nicht hinterher laufen."

„Oh doch, genau DAS wirst du tun."

„Bitte?"
Endlich hatte Kari Jolie angesehen.

„Du hast mich schon verstanden, du wirst jetzt zu ihm hingehen und ihn zurückholen. Soweit kommt es noch, dass du traurig hier an der Theke sitzt.", Jolie war nun Feuer und Flamme.

„Und wie soll ich das bitte anstellen?"

„Wie schon gesagt such ihn und sag ihm deine Meinung. Und nun hopp mit dir."
Jolie wartete gar nicht auf Karis Reaktion ab und schubste sie auf die Tanzfläche.

„Was wird das Jolie?"
Entsetzt starrte Kari ihre beste Freundin an.

„DU wirst jetzt nach T.K suchen und ihn zur Rede stellen, anstatt dass du hier alleine an der Bar sitzt und dich besäufst."

„Ich habe doch nur ne Cola getrunken."

„Egal, Geh einfach!"
Jolies Worte waren wie ein Befehl und Kari machte sich automatisch auf dem Weg um ihre Begleitung zu finden.
Was soll ich ihm denn sagen? T.K komm mit oder ich verprügel dich? Oder eher: sonst verprügelt dich Jolie. , bei diesem Gedanken musste Kari schmunzeln.
Doch dieses verging ihr augenblicklich als sie zwei Personen in einer innigen Umarmung sah.

Das ist nicht wahr. Ich träume bestimmt nur. Das kann nicht wahr sein
Karis Hoffnungsschimmer wurde zerstört, als sie sah, wie Rina T.K noch einen Kuss auf die Wange gab, bevor sie sich überglücklich umdrehte und in der tanzenden Meute verschwand.
Geschockt starrte Kari immer noch auf T.K, der ein schiefes Lächeln aufsetzte.
T.K drehte sich mit einem Mal um und schritt auf Kari zu.

„Oh hey Kari, ich wollte dich gerade suchen."
Kari wich einen Schritt zurück und blickte T.K immer noch entsetzt an.

„Was ist los?"
T.K wollte seine Hand gerade auf Karis Schulter legen, als diese sie wegschlug.

„Fass mich nicht an!"
In diesen Worten war purer Hass herauszuhören und T.K war verwirrt.

„Was ist, Kari?"

„Du bist das Allerletzte. Ich dachte du wolltest mit mir hier auf die Party gehen und jetzt sehe ich ja wie wichtig ich dir bin.", langsam und doch unaufhaltsam rollten Tränen Karis Wange hinunter, doch ihr Blick war immer noch feindlich.

„Ich war so blöd und dachte ich würde dir etwas bedeuten, aber jetzt sehe ich ja, dass ich dir so wichtig bin, dass man mich für eine Stunde links liegen lassen kann. Ich hasse dich."
Mit diesen Worten drehte sich Kari urplötzlich um und lief durch die Menge.
T.K stand wie angewurzelt da und schaute immer noch auf die Stelle, wo Kari bis vor wenigen Sekunden noch gestanden hatte. Dann lief er ihr hinterher. Doch als er die Tanzfläche verlassen hatte, war keine Spur mehr von Kari.

„Was hast du Volltrottel mit Kari gemacht?"
T.K wandte sich erschrocken um und sah eine vor Wut kochende Jolie.
Was ist nur los. Warum sind denn alle sauer auf mich? Ich hab doch nichts verbrochen.

„Ich hab doch gar nichts gemacht."

„Von wegen. Du hast Kari sitzen gelassen. Und das für ca. eine Stunde. Was fällt dir eigentlich ein?"
Erst jetzt blickte Besagter auf seine Armbanduhr und bemerkte, dass es schon halb acht war.
Verdammt, hat das so lange gedauert?

„Und was hast du gemacht, dass sie weinend aus dem Haus gestürmt ist?"

„Sie ist draußen?"

„Ja."

„Verdammt, es ist schon dunkel und sie kennt sich hier nicht aus."

„Und daran bist du schuld, du unsensibler…"
Ehe Jolie zu ende sprechen konnte, schnappte T.K sich seine Jacke und rannte ebenfalls aus dem Haus, Kari hinterher.
Er machte sich tierische Sorgen um Kari und die Tatsache, dass es in Strömen regnete, lies ihn noch schneller rennen.
Er wusste zwar nicht wohin er rennen sollte, aber sein Herz zeigte ihm die Richtung.

Bei Kari:
Dieser Scheißkerl, warum habe ich mir nur Hoffnungen gemacht? Ich hätte es wissen müssen…
Kari war so in Gedanken, dass sie nicht bemerkte, dass sie Jemand verfolgte.
Erst als sie stolperte und der Länge nach hinflog, nahm sie wieder ihre Umgebung war.

„Verdammt nochmal! Heute ist der schlimmste Tag in meinen 14 Jährigen Leben.", leise fluchend richtete sie sich wieder auf.

„Und wo bin ich überhaupt?"
Kari schaute sich um. Es war dunkel und es regnete in Strömen und zudem sah jede Straße gleich aus.

„Scheiße!", jetzt wurde ihr bewusst, dass sie sich total verlaufen hatte.
Am besten laufe ich wieder zurück., doch als Kari sich umdrehte, bemerkte sie einen Schatten vorbei huschen. Ängstlich wich sie zurück.

„Hallo, ist da jemand?" Doch niemand antwortete.
Bestimmt nur eine Einbildung.
Dann als sie losgehen wollte, wurde sie am Arm gepackt. Erschrocken entwich Kari ein Schrei.

„Was ist denn los Süße?"
Hinter Kari stand ein etwa 1.70 großer (kleiner ;) Mann. Er trug einen Dreitagebart und seine Augen waren rotunterlaufen. Kari drehte den Kopf weg, als sie den Atem des Mannes in ihrem Gesicht spürte. Er roch stark nach Zigarette und Alkohol.

„Lassen sie mich bitte los.", sie versuchte sich loszureißen, jedoch ohne Erfolg. Denn obwohl der Mann stark angetrunken war, war er dennoch stärker als sie.

„Wo willste denn hin? Lasch uns doch etwasch Spaass haben." Erschrocken starrte Kari den Kerl an und versuchte immer stärker sich loszureißen.

„Lassen sie mich los!" langsam bekam sie Panik. Es war dunkel weit und breit waren weder Häuser noch Menschen und nur Straßenlaternen beleuchteten die Straße.
Wo bin ich hier gelandet? In einen Horrorfilm?
Der Mann hielt Kari nun mit einer Hand fest an sich gedrückt und legte seine andere Hand auf ihre Brüste.

„NEIN! HILFE, HÖRT MICH DENN KEINER?"

„Mach nicch so ein Krach, hier isch niemand." Ungestört wollte er Kari weiter belästigen. Kari die sich schon auf ihr Ende vorbereitet hatte, verlies die Kraft. Sie schloss die Augen und leise rollten wieder einmal Tränen über ihre Wange.

„So isch es brav, sei ruhig und..."

„Hey, lass die Finger von meiner Freundin!", Kari öffnete die Augen und ihr Herz machte einen Hüpfer. Da stand T.K, mit einem Handy in der Hand und sah den Mann drohend an.

„Lassen sie sie los. Sonst rufe ich die Polizei."
Mit einen Mal war Kari wieder frei und schnell rannte sie zu T.K der sie sofort in die Arme schloss.
Der Mann verdrückte sich schnell und verschwand in der Dunkelheit.

„Man Kari, ich hab mir unendliche Sorgen um dich gemacht."
T.K umarmte Kari und drückte sie ganz fest an sich, endlich hatte er sie wieder.
Er lies aber von ihr ab, als er merkte wie sie zitterte, zog seine Jacke aus und legte sie Kari um.

„Aber warum? Jetzt wirst du noch ganz nass, dann erkältest du dich und…"
Plötzlich stockte Kari Hat er eben gesagt, lass meine Freundin los?

„Was ist los?" T.K hatte Karis nachdenkliches Gesicht bemerkt.

„Naja, du hast eben gesagt, dass er „deine Freundin" loslassen soll. Obwohl du hast ja schon eine Freundin und…"

„Moment. Stopp. Wer hat gesagt, dass ich eine Freundin habe?"

„Ich habe dich und Rina gesehen, wie ihr euch umarmt habt und wie sie dich auf die Wange geküsst hat…"

„Das hast du falsch verstanden. Ich bin nicht mit Rina zusammen. Ich hab ihr nur Ratschläge gegeben, wie sie mit Ren zusammen kommen kann und es hat geklappt und dafür hat sie sich bedankt."
Kari sah T.K verwundert an.

„Das heißt Rina ist mit Ren zusammen und du…"

„Ja und ich liebe nur dich!"
Ehe Kari reagieren konnte, hatte T.K ihre Lippen mit seinen verschlossen.
Als er sich wieder von ihr löste, konnte Kari ihr Glück nicht fassen.

„Und was sagst du?" T.K sah Kari fragend an

„Was kann ich dazu noch sagen? Außer das ich dich auch liebe.", lächelnd sah Kari „ihren" T.K an.

„Na dann, sollten wir uns beeilen, bevor wir noch ganz aufweichen."
So machten sich beide auf den Weg zurück zur Party, wo Jolie schon sehnsüchtig auf sie wartete.

„Na endlich, da seit ihr ja. Ich habe mir solche Sorgen gemacht."
Dann bemerkte Jolie, das T.K und Kari Händchenhaltend vor ihr standen. Erst starrte sie die Beiden entgeistert ins Gesicht und dann glitt ihr Blick wieder zu den Händen und dann wieder in die Gesichter, der Beiden.

„Ja Jolie, wir, dass heißt ich und T.K, sind zusammen.", sagte Kari die den Blick und die Frage von Jolie gedeutet hatte.

„Das glaub ich nicht."

„Ist aber wahr.", zum Beweis zog T.K Kari zu sich und küsste sie vor Jolies Augen.
Während Jolie die Augen ausfielen, verschluckte Davis, der gerade vorbei kam, sich an seiner Cola und kämpfte um Luft.

So endete der Abend für das Liebespaar glücklich. Aber auch mit Fieber am nächsten Morgen.