Hallo Leute!
Vielen lieben Dank für eure Reviews! Da macht das Schreiben richtig Spass! Also, keep it coming!gg
Sorry, das ich so lange nicht geupdated habe, aber ich bin gerade voll im Klausurenstress. Soviel also zum Thema "Semesterferien"!lol
Nun aber viel Spass mit dem dritten Kapitel!
Visitors
„Wir haben Besuch!", unterbrach Kira plötzlich Mariks Vorstellung seines genialen Plans. Kato war völlig verwirrt ob des Ausspruches seines Freundes. „Man Alter, das weiß ich. Wir unterhalten uns schließlich seit mindestens ner Stunde mit deinen Gästen." (die Zeit vergeht im Hades halt etwas schneller, als auf der Erde) Auch Bakura und Marik waren im ersten Augenblick verwirrt, aber dann bemerkten sie, dass ihre Millenniums Gegenstände auf irgendetwas zu reagieren begannen. Bakuras Ringspitzen (oder wie auch immer man das nennt) zeigten nach rechts, während Mariks Stab für einen kurzen Moment aufleuchtete. Überflüssiger Weise sagte Bakura: „Ein weiterer Millenniums Gegenstand muss hier sein." Marik warf ihm einen Blick zu, der ganz klar sagte ‚Danke, da wär ich alleine nie drauf gekommen' woraufhin ihn Bakura böse ansah. Währendessen erklärte Kira seinem Kumpel: „Das weiß ich auch. Ich meine ja auch andere Besucher als diese beiden. Da die Hölle aus meinem Körper besteht kann ich fühlen wenn hier jemand auftaucht, der nicht hier hergehört. Wollen doch mal sehen wer diese Leute sind." Luzifer wandte sich der Wand zu und sprach einige Wörter in der Alten Engelssprache woraufhin die Wand anfing zu glühen und dann den Blick auf Kaiba und Yami freigab. Alle vier verfolgten gespannt wie Kaiba Yami aufhalf und als dieser drohte wieder umzufallen legte er Yami kurzerhand den Arm um die Taille und stützte ihn so. Yami blickte ihn verwundert und dankbar zugleich an und schenkte seinem Erzfeind ein warmes Lächeln. Der sonst so stolze Seto Kaiba konnte sich nicht helfen und lächelte zaghaft zurück. Für einen Augenblick trafen sich ihre Blicke und sie verloren sich in den Augen des anderen. Fast gleichzeitig senkten sie den Kopf und ein zarter Rotschimmer zierte ihre Wangen. „Ich glaub's nicht.", riefen Bakura und Marik fast gleichzeitig aus. „Der Pharao flirtet mit Kaiba!", vollendete Marik schließlich den Satz.
Das Bild änderte sich und diesmal konnten die vier Zuschauer verfolgen wie Jonouchi den kleinen Yugi versuchte aufzuheitern. „Wieso sind Yugi und der Pharao getrennt, aber Ryou und ich nicht?", wollte Bakura wissen. Kira blickte ihn leicht irritiert an: „Wovon redest du? Wer sind diese Fremden, woher kennt ihr sie, wer ist Ryou und was hat das ganze mit euren Gegenständen zu tun?" Nach diesen vielen Fragen musste der Höllenfürst erst einmal Luft holen. Marik und der Grabräuber sahen ihn ganz ruhig an: „Und welche deiner Fragen sollen wir zuerst beantworten?", fragte Marik unschuldig. „Was nicht heißt, das wir weder gewillt noch verpflichtet sind dir irgendwas zu erklären!", fügte Bakura mit seinem gemeinsten Grinsen hinzu. Kira drehte sich zu Kato um und flüsterte so leise in sein Ohr das nur er es verstehen konnte: „So langsam gehen sie mir tierisch auf den Geist und für meinen Geschmack verstehen sie sich etwas zu gut." Laut sagte er: „Dann lasst es halt bleiben. Ich finde es auch ohne eure Hilfe heraus." Zu Kato gewandt fügte er hinzu: „Komm, wir gehen uns diese Eindringlinge etwas genauer ansehen." Kato grinste seinen Freund an, streckte sich und meinte lässig: „Endlich wird's spannend. Langeweile Ade!"
Marik und Bakura sahen Kira und Kato unbeeindruckt nach, als diese den Thronsaal verließen. „Komische Typen" bemerkte Bakura.
„Ich weiß nicht, irgendwie gefallen sie mir", sagte Marik nachdenklich. „Jedenfalls Kira. Er scheint auf jeden Fall ein interessanter und mächtiger Gegner zu sein." Bakura sah seinen Verbündeten mit hochgezogenen Augenbrauen an und beschloss das Thema zu wechseln. „Dass ich allerdings ausgerechnet dich hier wieder treffe Marik …" Es überraschte ihn selbst, dass er sogar ziemlich angetan davon war hier ausgerechnet auf Marik zu treffen. Auch Marik sah ihn nachdenklich an. „Ja, es scheint tatsächlich so etwas wie Schicksal zu sein…" er brach ab und Bakura räusperte sich verlegen. „Lass uns doch die Zeit während die beiden weg sind lieber sinnvoll nutzen", lenkte Marik ein. Bakura sah ihn mit ziemlich großen Augen an. Das kam jetzt etwas überraschend. „Was meinst du mit sinnvoll?" fragte er gespannt. „Ich meine natürlich sinnvoll für unsere Pläne. Was denn sonst?" fragte Marik Stirn runzelnd. „Oh" hauchte Bakura und wurde ein klein wenig rot. „Natürlich."
„Das dort müsste dich doch interessieren." Marik zeigte auf die Wand, die immer noch den Blick auf Yugi und Jonouchi frei gab. „Yugi hat das Millenniumspuzzle verloren. Wahrscheinlich auf seiner Reise durch die Dimensionen. Das erklärt wahrscheinlich auch, warum er und Yami getrennt hier ankamen. Eigentlich brauchst du es also nur zu suchen und an dich zu bringen. Um es zu finden wirst du natürlich meine Hilfe brauchen und ich wiederum werde dadurch bei Gelegenheit deine Dienste in Anspruch nehmen. Ich habe es ja gewusst. Durch diese Tore öffnen sich für uns im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Dimensionen." Er sah Bakura böse lächelnd an.
