Hi Leute!
Nun, das hat ja mal wieder gedauert bis ich mit 'nem Update rüberkam. Es tut mir auch gaaanz schrecklich leid! Deshalb gibt es diesmal auch gleich wieder zwei Kapitel auf einmal!
Und im 8.Kapitel trefft Ihr auf zwei weitere neue Charas, die sich unbedingt einmischen wollen. Diese zwei bilden eines meiner persönlichen Lieblings-Pairings in AS.
Nun aber genug geplappert. On with the story!
Kapitel 8: Meet the Angels
„Raphael, was ist da unten los? Seit Adam Kadamon sich aufgelöst hat herrscht hier das Chaos. Und nun hat Luzifer auch noch Anagura betreten. Und seltsame Monster verwüsten Tokyo." Luftholend drehte sich der Feuerengel zu seinem Freund um. Der Angesprochene sah ihn einen Moment belustigt an. „Das fragst du mich? Ich hab die letzten paar Jahre verschlafen, falls du dich erinnerst, Mika-chan." Eine Zigarette hervorholend fragte er: „Hast du mal Feuer?" Michael wusste nicht ob er lachen oder vor Wut das Haus zertrümmern sollte. Schließlich entschied er sich einfach nur säuerlich zu lächeln und schnippte einmal mit den Fingern. Sofort entzündete sich die Zigarette des Windengels. Nach einem dankbaren Nicken zog Raphael genüsslich an seinem Glimmstängel und sagte: „Lass die doch da unten machen was sie wollen. Was geht es uns an? Ich brauche jetzt erst mal Ferien!" Sofort gewann Michaels berüchtigtes Temperament die Oberhand und er schrie: „Natürlich geht es uns was an! Luzifer ist drauf und dran die Hölle zu verlassen und das heißt bestimmt nicht, das er nur auf ne Tasse Tee vorbei kommt!" Etwas ruhiger fügte er hinzu: „Und außerdem bin ich neugierig... Bitte lass uns gehen und nachsehen." Als Michael ihn mit flehenden Augen ansah wusste Raphael, dass er diesen Streit nicht gewinnen konnte. Schließlich kannte er Michael lange genug um zu wissen, das er sich nur in Gefahr bringen würde. Nein, er würde ihn begleiten und beschützen. So wie immer. Ergeben seufzend antwortete er: „Na gut, Mika-chan, lass uns auf die Erde gehen und nach dem rechten sehen. Aber bau keinen Scheiß während wir da sind." Selig grinsend dachte Michael bei sich Es klappt immer noch... Aber ich bin sehr froh, dass er mitkommt. Auch wenn ich es nie laut aussprechen würde aber ich hab ihn vermisst.
Gemeinsam verließen sie Raphaels Haus und machten sich auf den Weg hinab zur Erde. Beide sehr glücklich darüber wieder mit dem anderen vereint zu sein.
Breitbeinig und auf sein Schwert gestützt, stand Michael auf einem der höchsten Hochhäuser der Stadt und überblickte die Lage. Raphael lehnte ein paar Schritte hinter ihm an einer Mauer und beobachtete den Rothaarigen. Genau wie früher. Keinen Moment hatte man Ruhe mit dieser kleinen Nervensäge. Und dabei hätte er wirklich sehr gut Ferien gebrauchen können. Aber was wären das für Ferien geworden ohne seinen energischen Freund?
„Irgendwas stimmt hier nicht" schloss Michael haarscharf. „Und dabei sah es doch erst wirklich so aus, als wäre alles in Ordnung. Aber scheinbar sind doch einige Löcher in die Dimensionen gerissen worden…"
„Hmhm" machte Raphael. „Heißt das wir können wieder zurück in den Himmel?"
Michael sah sich mit blitzenden Augen zu ihm um. „Nein, das heißt, dass wir hier erstmal wieder alles in Ordnung bringen werden!" Er hob sein Schwert und rammte es dann kraftvoll wieder auf den Boden, so dass das Hochhaus einen weiteren Riss bekam.
„Achso" sagte Raphael und zog die Augenbrauen hoch.
„Ja. Ich möchte, dass Setsuna nach allem was er durchgemacht hat mit Sarah in einer schönen Welt ohne Angst und Zerstörung leben kann. Und diese seltsamen Kreaturen, die zur Zeit diese Stadt bevölkern tragen ganz sicher nicht dazu bei sie zu einem angenehmen Ort zu machen. Geschweige denn die Löcher in den Dimensionen durch die jederzeit alles mögliche Gesindel und Ungeziefer hereinkommen können."
„Und du bist dir ganz sicher, dass da nicht auch weniger uneigennützige Elemente mit reinspielen, Mika-chan?" fragte Raphael nebensächlich.
Michael drehte sich zu dem blonden Windengel um. „Du meinst?"
„Ich meine Lucifer. Ich glaube nicht, dass du euren Zwist auf Eis gelegt hast. Du willst ihm Steine in den Weg legen, was auch immer er vorhat."
Michael wollte erst widersprechen, aber dann fiel ihm ein, dass Raphael ihn besser kannte als jeder andere. „Ja." Sagte er deshalb nur. „Ich will ihm zeigen, dass ich ihm nicht mehr unterlegen bin…"
„Dann versprich mir eins" Raphael löste sich von der Wand und ging auf ihn zu. „Pass auf dich auf. Ich war erstmal lange genug von dir getrennt."
Michael schluckte. „Okay" sagte er leise.
