Teil 3
Snape klopfte leise an Hermines Tür. Lächelnd öffnete sie und winkte ihn herein. Gemeinsam bereiteten sie das Frühstück und redeten über nichts Besonderes.
Hermine war ungewöhnlich gut gelaunt.
"Du wirst nicht glauben was in dieser Zeitung steht", sagte sie und lachte. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie die Umgebung vergessen.
Sie legte ihre Hand auf seinem Unterarm und erstarrte. Verdammt. Sie sahen beide auf ihre Hand und hielten die Luft an.
Snape Augen wanderten von der Hand zu ihrem Mund.
Ihr Lächeln verschwand, als er sie weiter anstarrte. In diesem Moment erkannte Severus zwei Dinge: Er wünschte sich nichts mehr als Hermine zu küssen und dass sich sein Leben danach für immer verändern würde.
So beugte er sich vor und küsste sie.
Ihre Lippen waren unglaublich weich. Anfangs reagierte sie überhaupt nicht, dann stöhnte sie auf und küsste ihn zurück. Ihre Hand auf seinem Arm griff fester zu, während sie die andere Hand um seinen Hals legte.
Er küsste sie sofort härter, erkundete ihren Mund. Als sie keine Luft mehr bekamen, starrten sie einander an, besorgt darüber wie der andere auf das Geschehene reagieren würde.
Hermine wusste, dass dies der Moment der Wahrheit war.
Snape sah ihre geschwollene Lippen und das gerötete Gesicht. Er lächelte, gab ihr ein, zwei, drei schnelle Küsse und spürte wie sie wieder lächelte.
Er stand auf, ging um den Tisch und nahm sie in den Arm. So blieben sie stehen bis ihr Atem wieder normal war.
Hermine kuschelte sich an ihn und fuhr mit der Hand an seinem Körper entlang. Was musste sie tun um seine nackte Haut zu berühren? Zum Glück hatte er Muggelsachen und sie konnte sein Hemd aus den Hosen zerren. Er schauderte und drückte seine Hüften gegen sie. Deutlich spürte sie seine Erektion und beiden waren sofort klar, dass sie im Bett landen würden.
Hermine deutete in die Richtung des Schlafzimmers.
Snape lächelte, nickte und wartete bis sie ihm den Weg zeigte.
Keiner von ihnen fand es seltsam, dass all dies in völliger Stille geschah.
Im Schlafzimmer angekommen ließ Hermine seine Hand los, verschränkte die Arme vor ihrem Körper und zog ihr T-Shirt aus. Sie trug keinen BH und Snape dachte, er würde einen Herzinfarkt bekommen. Entweder das oder seine Hose explodierte.
„Warte."
Hermines Herz setzte einen Schlag aus. Nein! Bitte, Gott, nein. Lass ihn jetzt keine Angst bekommen.
Bitte ...
Sie schluckte.
"Was ist das?"
Sie schaute an sich herunter.
"Was meinst Du?"
"Das".
Er streckte seine Hand aus und berührte ihre Brust.
„Das ist ein Muttermal. Alle Granger-Frauen haben es."
Sie legte ihre Hand auf seine und bewegte sie hin und her. Nach einer Weile schob er ihre Hand weg und nahm ihre Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger.
Er zog an ihr, betrachtete sie mit dem gleichen Ausdruck, den er hatte, wenn er einen komplizierten Trank braute. Hermine stöhnte ungeduldig auf und „weckte" Severus damit auf.
Hermine ... direkt vor ihm ... ohne ein T-Shirt!
Weitere Gedanken wurden durch einen leidenschaftlichen Kuss von Hermine unterbrochen.
Dann begann sie sein Hemd aufzuknöpfen, ihre Hände zitterten und sie biss sich auf die Unterlippe. Er legte seine Hände auf ihre Hüften, dann glitten seine Hände über ihren Brustkorb. Er senkte seinen Kopf und küsste ihre Brust mit Inbrunst.
Hermines Kopf fiel zurück.
"Oh Gott", stöhnte sie.
"Oh Gott."
Sie konnte spüren wie ihre Unterwäsche feucht wurde.
Schließlich stieß sie ihn weg und öffnete seinen Gürtel und seine Hose. Ihre Hand rieb an seiner Erektion.
Dann setzte sie sich auf das Bett, lehnte sich zurück und wartete auf ihn.
"Komm her."
Nach einigen Minuten lagen beide nackt auf dem Bett und seine Hand fuhr zwischen ihre Beine. Ein leises Stöhnen ermunterte ihn und er schlüpfte mit zwei Fingern in sie und pumpte langsam.
"Oh Jesus", stöhnte sie.
"Fuuuuck."
Plötzlich ergriff sie seine Hand und flüsterte heiser, "Genug ... genug des Vorspiels."
Er beugte sich vor und bedeckte ihren Körper mit seinem. Er küsste sie zärtlich und drang dann langsam in sie ein.
Sie seufzte.
Er machte eine Pause, wartete bis sie sich an ihn gewöhnt hatte, zog sich zurück und stieß dann so hart er konnte zu.
Hermine stöhnte und hielt sich an seinen Oberkörper fest.
„Beweg Dich nicht."
Seine Stimme war heiser und er konnte kaum sprechen.
Er begann zu zu bewegen, langsam und tief.
Sie stöhnte und murmelte etwas, begann die Kontrolle zu verlieren, fühlte wie sie kam.
Er verlangsamte seine Stöße und hielt inne als sich ihr Körper vor Erregung wand. Es war ein wunderbarer Anblick, den er hoffentlich noch oft erleben würde.
Er begann sich wieder zu bewegen, schneller als zuvor. Dann kam er, heiß, hart und sehr laut.
Irgendwann sackte er nach vorn und schnappte nach Luft. Hermine hatte nichts dagegen. Sie schlang ihre Arme und Beine um ihn und hielt ihn fest.
Mein.
Sie hob ihre Hand und streichelte verwundert sein Gesicht.
Noch nie hatte ihn eine Frau so angesehen, seine Brust zog sich zusammen und das Atmen fiel ihm schwer.
Schließlich küsste er sie.
Das Wort Liebe war nicht gefallen, keine Versprechungen gemacht worden, aber es gab keinen Zweifel daran, dass sie sich geliebt hatten.
Er schlang seine Arme um ihre Taille und zog sie zu sich heran.
Das hier war sein perfekter Moment.
