Montagmorgen, bah! Aber wenigstens gibt es nach dem Aufstehen ein geöffnetes Türchen :)
Tweety wollte mal wissen, wie den so ein ganz normaler Tag bei den Weasleys aussieht und Hermmy hat das ganze gründlich recherchiert:
Ein ganz normaler Tag bei den Weasleys
"Mum, wann gibt es endlich Essen?", fragte ein rothaariger Junge ungeduldig seine Mutter und lief neugierig in die Küche.
"Gleich, Percy", meinte sie und lächelte, als sie ihren 14jährigen Sohn sah, wie er sich umschaute.
"Ich kann wieder nicht lernen, Fred und George nerven die ganze Zeit", beschwerte er sich dann bei ihr und schaute sie dabei an.
"Ich werde mich nach dem Essen darum kümmern", sagte sie und zauberte mit ihrem Zauberstab das Geschirr herbei und deckte so den Tisch.
Plötzlich fing ein Baby an, zu schreien und sie seufzte, denn das war Ginny, die gerade mal einen Monat alt war.
"Passt du kurz auf", meinte sie und ging dann in Richtung Schlafzimmer, wo die Kleine in ihrer Wiege lag und weinte.
"Na, meine Süße, was hast du denn?", fragte sie und hob sie aus der Wiege heraus und schaute stolz auf die einzige Tochter der Familie.
Die Kleine weinte weiter und sie versuchte mal sie zu stillen, denn vielleicht hatte sie ja auch nur Hunger.
"Mum, das Wasser kocht über", schrie Percy aus der Küche, der nicht wusste was er machen sollte, da er so was noch nie gemacht hatte.
"Du solltest doch aufpassen", meinte sie dann und seufzte, da sie ja nicht alles auf einmal machen konnte.
"Ich komme schon", sagte Charlie Weasley, der zweitälteste Sohn der Familie und machte mit dem Zauberstab alles sauber und bereitete dann das Essen zu.
"So, das Essen ist fertig, soll ich die anderen holen?", fragte er danach seine Mutter und lächelte, als er seine kleine Schwester auf ihrem Arm sah.
"Ja, das wäre nett, danke Charlie", sagte sie, denn so konnte sie sich noch ein wenig um Ginny kümmern, während Charlie auf die Kinder aufpasste.
"Fred, George, hört auf damit", hörte sie dann Charlie rufen und sie seufzte wieder, denn die beiden 6jährigen Zwillinge machten zur Zeit nur Ärger und es wurde immer schlimmer.
Sie war dann zum Glück mit dem Stillen fertig und legte die Kleine wieder zurück in die Wiege.
"Schlaf gut", sagte sie liebevoll und schloss die Tür zu, als sie hinaus ging.
"So Jungs, was habt ihr schon wieder angestellt?", fragte sie und schaute Fred und George streng an, als sie ihn die Küche zurücklief.
"Wir haben gar nichts angestellt", meinte George und schaute sie unschuldig an. Doch als sie sah, dass der kleine Ron nass war und bei ihm das Essen auf dem Boden lag, seufzte sie.
"Sie haben ihm sein Getränk über ihn geschüttet und dabei ist sein Essen auf dem Boden geflogen", erklärte Percy sofort und erntete sofort böse Blicke der Zwillinge.
"Mit dem Essen spielt man nicht, das wisst ihr ganz genau und hört auf, euren Bruder zu ärgern", schimpfte sie, nahm ihren Zauberstab und zauberte den kleinen 4jährigen, der sich wieder beruhigt hatte, trocken.
"Die beiden doof", sagte er dann und schaute schmollend zu den Zwillingen hinüber.
"Dafür müsst ihr nachher in eurem Zimmer bleiben", sagte sie streng: Denn sie meinte, dass Strafe sein müsse, weil sie den zweien auch nicht alles erlauben konnte.
"Aber Mum, wir wollen auch mit Charlie Quidditch spielen", meinte Fred und legte beleidigt seine Gabel auf den Teller und schob ihn zur Seite.
"Nein. Heute dürft ihr es nicht und damit basta", sagte sie ernst und sah die beiden streng an, sodass sie dann beleidigt auf ihr Zimmer gingen.
"Diese beiden", murmelte sie dann nur und schüttelte ihren Kopf.
"Ich möchte gar nicht wissen, was sie anstellen, wenn sie nach Hogwarts kommen", meinte Charlie lächelnd, da er die beiden doch irgendwie mochte, auch wenn sie viel Unsinn machten.
"Erinnere mich nicht daran", murmelte seine Mutter und fing dann auch an zu essen, während sie noch auf Ron aufpassen musste.
Mit sieben Kindern musste man echt viel machen und manchmal musste man auch gleichzeitig an verschiedenen Orten sein, dass war immer anstrengend.
Aber da sie noch zwei ältere Kinder hatte, die ihr meistens halfen, kam sie doch gut damit zurecht.
"Bin satt, dein Essen war echt gut", sagte Percy, nachdem er den Teller leer gegessen hatte und lächelte.
"Danke, freut mich, dass es euch geschmeckt hat", meinte sie und lächelte, da sie sich immer über Lob freute.
Nach dem Essen räumte sie dann die Küche auf und die Kinder gingen mit Charlie in den Garten, um Quidditch zu spielen.
Molly freute sich, denn dann hatte sie mal endlich Ruhe für sich und konnte sich auch mal ausruhen, da Ginny noch schlief.
Sie setzte sich ins Wohnzimmer auf die Couch und las ein Buch, als sie plötzlich von oben einen Knall hörte.
"Was haben sie schon wieder angestellt", murmelte sie dann genervt und ging hinauf in das Zimmer von Fred und George.
"Was habt ihr gemacht?", fragte sie dann wütend und schaute die beiden an, als sie ins Zimmer kam, denn den da herrschte Chaos, das nicht mehr schön war.
"Gar nichts, wir wollten nur was ausprobieren", meinte Fred und schaute sie unschuldig an, so wie immer.
"Ihr räumt das wieder auf und heute Abend spreche ich mit eurem Vater darüber", meinte sie streng und die beiden nickten und sie ging wieder runter und hoffte, dass jetzt endlich Ruhe war.
Sie setzte sich dann seufzend wieder auf die Couch, um das Buch weiter zu lesen.
Es blieb zum Glück ruhig und am Abend kam ihr Mann Arthur zurück und begrüßte seine Frau liebevoll mit einem Kuss.
"Na, wie war dein Tag?", fragte er sie lächelnd und nahm Ron, der freudig angerannt kam, als er seinen Vater sah, in die Arme.
" Wie immer, Fred und George haben wieder Unsinn getrieben", erzählte sie ihm und gab ihm einen Kuss.
"Was haben sie wieder angestellt?", fragte er und hoffte, dass es nicht all zu schlimm war und hörte ihr dann zu, was sie so erzählte.
"Ich rede nochmal mit ihnen", meinte er, setzte Ron, den er noch auf dem Arm hatte, ab und lief nach oben zu dem Zimmer der Zwillinge.
Molly bereitete in der Zeit das Abendessen vor und war froh, dass ihr Mann wieder da war. Ginny war dann wach geworden, aber Charlie kümmerte sich um sie, damit das Essen vorbereitet werden konnte.
Beim Abendessen war dieses Mal Ruhe, auch Fred und George verhielten sich ruhig und das freute sie.
Nach dem Essen gingen die Kinder dann langsam ins Bett und Molly hatte endlich Zeit für sich und ihren Mann.
Dann lagen sie auch im Bett und sie lächelte müde.
"Ich liebe sie alle, aber sie können echt anstrengend sein", meinte sie zu ihrem Mann und küsste ihn auf die Stirn.
"Ich weiß, aber ich möchte keinen mehr missen", sagte auch er und wünschte ihr eine gute Nacht, bevor er einschlief.
Molly lag auch noch ein bisschen wach, aber dann schlief auch sie vor Erschöpfung ein, da es für sie als Mutter ein anstrengender Tag war.
Ende
