Disclaimer: Hab nichts mit Gilmore Girls zu tun...
Am nächsten Morgen schauten die Gilmore Girls ratlos in ihren Kühlschrank.
„Wie kann es sein, dass wir absolut nichts hier haben?" Lorelai schloss die Kühlschranktür und lehnte sich dagegen.
„Wir sollten eigentlich nicht überrascht sein. Es ist Ewigkeiten her, dass einer von uns in den Supermarkt gegangen ist um einzukaufen."
„Stimmt. Wir hätten aber auch niemals von unserem normalen Verhalten abweichen sollen, um auszuprobieren, was andere ein selbst gemachtes Frühstück nennen." Lorelai schüttelte ihren Kopf, da sie wirklich nicht mehr wusste, warum sie diese Idee gehabt hatte.
„Hauptsache wir haben Kaffee und Kekse im Haus!" Rory ging zu dem Schrank, der diese beiden Dinge beherbergte. Sie öffnete ihn, schaute hinein und schlug ihn kurz darauf wieder zu. Angsterfüllt schaute sie zu ihrer Mutter.
„Was ist los mein geliebtes Kind?"
„Versprich mir, dass du nicht ausflippen wirst."
„Ich tu, was ich kann."
„Wir haben keinen Kaffee mehr! Wir haben tatsächlich kein einziges Gramm Kaffee mehr in diesem Haus."
Lorelai schaute völlig geschockt zu Rory und schrie auf ein Mal: „Zieh dich sofort an! Wir gehen zu Luke." Sie hatte noch nicht ganz zu Ende gesprochen, als sie Rory schon in ihr Zimmer geschoben hatte und selbst auf dem Weg ins obere Stockwerk war.
Nicht ganz 15 Minuten später waren sie bereits auf dem Weg zu Luke.
„Was ist denn hier los?" Lorelai schaute sich überrascht im Diner um. Außer Luke war niemand da und es war helllichter Tag.
Luke, der gerade dabei war neuen Kaffee aufzusetzen, drehte sich um und fing an zu lächeln. „Morgen ihr zwei! Kaffee?" Er stellte zwei Tassen auf die Theke und schenkte Kaffee ein ohne auf eine Antwort zu warten.
„Du bist unsere Rettung. Wir haben keinen Kaffee mehr zu Hause." Lorelai und Rory setzten sich an die Theke.
Nachdem sie ihre erste Tasse ausgetrunken hatte, fragte Rory: „Luke? Weißt du, ob Jess schon wach ist?"
„Keine Ahnung. Als ich heute früh runter gegangen bin, hat er noch geschlafen."
„Ist es okay, wenn ich hoch gehe und nach sehe?"
Luke schaute verwirrt zu Lorelai, die nur leicht nickte.
„Okay."
„Danke, kannst du mir noch Kaffee einschenken?" Rory hielt ihm ihre Tasse hin.
Luke schenkte ihr erneut Kaffee ein und schaute ihr dann verwirrt hinterher, als sie zur Treppe verschwand.
„Seit wann bist du damit einverstanden, dass Rory oben bei Jess ist?"
„Das ist eine lange Geschichte. Außerdem sind wir jetzt alleine." Lorelai lehnte sich über die Theke.
Luke wusste, was sie damit bezwecken wollte und ging sofort darauf ein. Er beugte sich zu ihr und küsste sie sanft.
„Jess? Bist du wach?" Rory klopfte an die Tür, bekam als Antwort jedoch nur ein unverständliches Gemurmel. „Jess, ich bin's Rory. Ich habe Kaffee bei mir." Nun konnte sie hören, wie Jess aufstand. Plötzlich polterte irgendetwas und Jess begann zu fluchen. Kurz darauf öffnete Jess die Tür und schaute sie verschlafen an.
Als Rory ihn sah, konnte sie nicht verhindern, dass sie rot wurde.
Er hatte sich zwar eine Hose angezogen, aber ein Shirt hatte er vergessen. „Was gibt mir die Ehre, dass du schon so früh hier bist?" Jess ging wieder in die Wohnung und schnappte sich ein Shirt, das auf der Couch lag.
Nun da er sich etwas über gezogen hatte, ging es Rory etwas besser. „Ähm, unten ist es vollkommen leer und da dachte ich mir, ich lasse meine Mom und Luke ein bisschen alleine."
„Sind sie zusammen?"
„Ja, aber es soll noch niemand wissen, meine Mom hat es mir gestern Abend erzählt." Rory setzte sich auf die Couch. Sie hielt noch immer die Kaffeetasse in der Hand. „Willst du?" Sie schaute fragend zu Jess, der sich nun neben sie setzte.
„Du würdest mir deinen Kaffee geben?" Jess schaute sie ungläubig an.
Rory zuckte mit den Schultern.
Lorelai und Luke hatten gerade aufgehört sich zu küssen, als Dean das Diner betrat.
Luke begrüßte ihn, woraufhin Lorelai sich umdrehte. „Morgen Dean! Wie geht's?"
„Es ging schon besser. Wo ist Rory?" Er schaute sich suchend um.
Lorelai drehte sich wieder zu Luke und meinte nur: „Nicht hier." Dann schaute sie Luke durchdringend an.
Er verstand was sie meinte. „Ich werd mal rasch hoch gehen und Jess aufwecken. Kannst du noch einen Moment warten Dean?"
„Klar." Dean setzte sich neben Lorelai. „Wo ist sie?"
„Rory? Keine Ahnung, sie hat nur rasch einen Kaffee getrunken und ist dann gegangen. Vielleicht ist sie im Buchladen. Du weißt doch, wie gerne sie liest."
„An dem bin ich eben vorbei gekommen. Da war sie nicht." Es entstand eine kurze Pause, doch Dean fragte plötzlich: „Hat Rory ihnen etwas erzählt?"
„Dean, wer ist ihre beste Freundin?" Lorelai schaute ihn beleidigt an.
„Okay, dumme Frage. Was denken sie?"
„Du solltest in aller Ruhe mit ihr reden."
„Da gibt es nicht viel zu reden. Sie mag Jess und gibt es nicht zu." Dean schaute niedergeschlagen zur Wand.
„Dean, rede mir ihr! Wenn ich sie sehe, sage ich ihr, dass du mit ihr reden willst, okay?" Lorelai schaute erwartend an.
