Ein Stück Normalität und unerwartete Hilfe

Am morgen erwachte Sara wieder in ihrem Körper. Sie lehnte noch immer an Laras Zimmertür und brauchte einen Moment um völlig wach zu werden. Sie streckte sich ausgiebig.

Oh MannIch penn nie mehr auf´em Boden!

Dann horchte sie an der Tür. Es tat sich nichts. Leise klopfte Sara an: ,,…Lara?…Hey Schätzchen bist du schon wach?´´

Doch sie bekam keine Antwort.

Wollte Lara sie etwas schon wieder ignorieren? Sara beschloss mal nachzusehen und setzte sich wieder in den Schneidersitz. Sie schloss die Augen und versetzte sich in Trance. Es dauerte eine Weile, da die Polizistin diese neue Fähigkeit noch immer nicht richtig kontrollieren konnte. Aber bekanntlich macht ja Übung den Meister!

Dann endlich erschien sie in Laras Zimmer und blickte sich um. Sie war nirgends zu sehen und ihr Bett sah unbenutzt aus. Sara wunderte sich schon, drehte sich aber dann zur Zimmertür um und stockte. Dann Lächelte sie, als sie ihre noch schlafende Freundin erblickte.

Sie hatte sich letzte Nacht, genau wie Sara, gegen die Tür gelehnt und war dann dort eingeschlafen. Eigentlich wollte Sara sie noch ein Weilchen schlafen lassen, doch die Archäologin regte sich.

Ganz sachte öffnete sie die Augen und erblickte Sara vor sich.

,,…Sara?…´´ murmelte Lara noch verschlafen, ,,…was machst du…Achso, du bist ja ein Geist!´´

,,Ja, ich wollte nach dir sehen. Wenn ich dich geweckt habe, dann tut mir das leid.´´

,,Nein, du hast mich nicht geweckt…Warst du die ganze Nacht hier?´´ wollte Lara wissen und erhob sich.

Sara nickte: ,,…Ich war draußen vor der Tür und bin dort eingeschlafen…´´

Lara nickte, nachdem auch sie sich gestreckt hatte. Dann sahen beide Frauen einander an.

Sara wollte nicht mehr auf gestern Abend herumreiten, wofür ihr Lara dankbar war. ,,…Du bist sicher hungrig. Kommst du mit in die Küche?´´ wollte Sara wissen.

Lara überlegte kurz, dann nickte sie. Sie hatte ja immerhin gestern kaum etwas gegessen und ihr Magen knurrte schon.

Sara lächelte, dann verschwand ihr Geist und kehrte in ihren Körper zurück.

Vor der Tür erhob sie sich und dann sperrte Lara auch schon die Tür auf und trat auf den Flur hinaus.

,,…Na komm…´´ begann Sara und deutet mit dem Kopf den Flur runter.

Lara nickte und ging dann neben ihr her. Doch nachdem sie ein Stück den Flur entlang gegangen waren, hielt Lara sie am Arm an: ,,…Sara, hör zu,….´´ ihre Freundin blickte sich zu ihr um, ,,…wegen gestern Abend. Ich hab da einfach die Nerven verloren und…´´

,,Ist schon okay,…´´ unterbrach die Polizistin und legte ihre Hand auf Laras, ,,…das machst doch nichts. Jeder kann mal die Nerven verlieren!´´

Lara lächelte leicht, ebenso wie Sara, deren Lächeln aber größer war. Dann legte Sara ihren linken Arm um die Schultern ihrer Freundin und ging weiter: ,,…Wenn wir jetzt gefrühstückt haben, machen wir beide uns einen schönen Tag! Du wirst sehen, dass es dir danach viel besser gehen wird!´´

Lara entgegnete nichts, sondern nickte nur leicht.

So wie Sara es gesagt hatte, taten es die beiden auch.

Sie frühstückten ausgiebig, dann beschlossen die beiden ein wenig auszureiten.

Bis zum Pferdehof der Crofts war es gar nicht weit, sodass Lara und Sara zu Fuß hingingen. Lara freute sich schon auf ihre Pferde. Sie hatte sie lange Zeit nicht gesehen. Das letzte mal war sie ausgeritten…mit Chase…

Doch Lara schob die Erinnerung beiseite, sie wollte sich jetzt nicht den Tag verderben.

Wenig später hatten die beiden die Pferde gesattelt. Lara führte ihre Stute Zahara und Sara führte den Wallach von Laras Vater, Sir London, nach draußen.

Die Archäologin wollte gerade aufsteigen, doch Sara unterbrach sie: ,,Hey, ich muss dir da noch etwas sagen, Lara…´´ Sara sprach weiter, als ihre Freundin sie fragend anblickte, ,,…Ich bin noch Jungfrau!´´

Lara blickte Sara mit großen Augen an.

Dann lachte Sara: ,,Ich bin noch nie auf einem Pferd geritten.´´

Lara konnte sich ein schmunzeln über Saras Scherz nicht verkneifen: ,,…Naja in New York reitet man für gewöhnlich auch nicht auf Pferden, was?…´´

,,Danke, diese Anspielung war nicht nötig, Lara!…´´ entgegnete Sara peinlich berührt, als sie an ihr letztes Treffen mit Lara in ihrer Wohnung zurückdachte.

Da war Lara früher angekommen, als Sara es gedacht hatte, denn sie war gerade mit jemandem beschäftigt…

,,So, dann Wird es aber jetzt Zeit, dass du es lernst!´´ riss Lara, die aufstieg, ihre Freundin aus ihrem Gedankenfaden.

Sara nickte lächelnd und hörte genau hin, als Lara ihr erklärte, was sie tun musste.

Dann setzt sich Sara auf: ,,…Woww….ein tolles Gefühl. Ich komme mir so groß vor! Wie steuere ich das Pferd?´´

,,Ein Pferd führt man. Steuern tut man ein Auto oder ein Schiff!´´ bemerkte Lara und war amüsiert über Saras Unwissenheit.

,,Ah, okay, dann zeig´s mir!´´ entgegnete Sara.

Lara tat es und einige Minuten später ritten sie im Schritt los, da Sara sich noch etwas unbeholfen anstellte und ein weinig unsicher war.

Sie redeten die ganze Zeit - gut drei Stunden waren sie schon unterwegs - über Gott und die Welt, doch kein Einziges mal hatte Lara die Ereignisse der letzten Wochen erwähnt. Sara sah darüber hinweg, den sie wollte ihre Freundin auch nicht bedrängen. Lara würde es ihr schon sagen, wenn sie so weit war. Darauf vertraute die New Yorkerin.

,,Sag mal…´´ begann Sara schließlich, ,,…tut dir auch so der Hintern weh?´´

,,Nein.´´ entgegnete Lara knapp.

,,Ja klar, du bist das wahrscheinlich auch gewöhnt, aber sag mal, können wir vielleicht noch etwas schneller vorwärts kommen, außer in diesem Trapp?´´ wollte Sara dann wissen.

,,Sara, es ist dein erstes mal…´´ grinste Lara frech und fragte dann:, ,,…Traust du dir wirklich einen Galopp zu?´´

,,Warum nicht? Wie wäre es mit einem Wettrennen? Ich war in der Praxis schon immer besser, als in der Theorie!´´ forderte Sara ihre Freundin ebenfalls frech grinsend heraus.

,,Und wohin?´´ Lara ging darauf ein, was Sara freute.

,,Zurück zum Hof!´´ beschloss Sara und gab dem Pferd dem Befehl, umzukehren und stehen zu bleiben.

Lara tat es ihr gleich: ,,Ich hoffe, du hast nachher keine blauen Flecken an deinem Hintern, wenn du verloren hast.´´

,,Ha, was sind denn das für Töne, Miss Croft? Wir werden sehen, wer von uns beiden der Verlierer sein wird!…´´ entgegnete Sara gespielt hochnäsig, ,,…Also auf drei!…Eins….Zwei…Drei!´´

Gleichzeitig galoppierten sie los.

Es war ein gutes Stück zurück zum Hof.

Lara fand, dass Sara richtig gut war und sie würde sich anstrengen müssen, wenn sie gewinnen wollte. Auch Sara strengte sich an, denn sie wollte es ihrer Freundin nicht zu leicht machen. Nebeneinander Ritten sie dahin.

Nach einer Ewigkeit, kamen die beiden endlich an und zu ihrer Überraschung gleichzeitig.

,,Ich muss schon sagen, du bist nicht schlecht!´´ bemerkte Lara und zügelte ihr Stute.

,,Danke, ich habe auch bei der besten gelernt…´´ entgegnete Sara lächelnd und fügte dann hinzu, ,,…ich finde, das sollten wir irgendwann noch mal machen, denn ein Unentschieden will ich nämlich nicht akzeptieren!´´

,,Gut, ich nämlich auch nicht!´´ sagte Lara, als sie abstieg.

Sara tat es ihr gleich und beide führten die Pferde wieder zurück in den Stall. Nachdem sie die Vierbeiner versorgt hatten, machten sich die beiden auf den Rückweg.

,,Wer kümmert sich eigentlich um die? Madeleine?´´ fragte Sara.

Lara schüttelte den Kopf: ,,Nein, sie hat genug mit Croft Manor zu tun. Um den Pferdehof kümmert sich ein älteres Ehepaar, die dort in dem Haus wohnen. Vor Jahren haben meine Eltern es mal an die beiden vermietet, doch dann durften sie umsonst da wohnen, wenn sie die Pferde versorgten.´´

,,Richtig vorbildlich!´´ lobte Sara

,,Bitte, ich habe bloß die Vereinbarung meiner Eltern fortgeführt. Lass uns jetzt aber zusehen, das wir nach hause kommen!´´ entgegnete Lara.

Sara nickte einstimmend…

Als sie wieder in Croft Manor waren staunten sie. Es war schon später Nachmittag. Sie hätte nicht gedacht, dass die Zeit so schell vergehen würde. Allerdings hat ihr das lange Gespräch mit Lara auch gut getan und sie war sich sicher, dass es ihr ebenso ging.

,,Auf was hast du jetzt Lust?´´ wollte Lara wissen, as sie wieder in der Haupthalle waren.

,,Keine Ahnung!…Wir gehen erst mal was essen!´´ beschloss Sara und zog ihre Freundin mit sich mit.

,,Sara, du ewiger Vielfraß!´´ bemerkte Lara scherzend, woraufhin Sara sie anlächelte.

Nach dem - etwas verspäteten Mittagessen - wollten die beiden joggen gehen…

Lara wählte einen schwarzen Trainingsanzug und darunter zog sie ein weißes Tanktop. Sara hatte ihren blauen Trainingsanzug dabei und ein schwarzes Spagettiträgertop darunter.

Dann joggten sie durch den nahe gelegenen Wald, doch die Sommerhitze war noch so stark, dass sich die beiden ihre Jacken um die Hüfte banden.

Nach einer Viertelstunde Laufen, hielt Lara an, als Seitenstiche sie plagten: ,,Puh!…Warte…´´

,,Was ist? Seitenstiche?…´´ wollte Sara wissen und blieb stehen, ,,…Sag nur, du kannst schon nicht mehr?´´

Lara nickte lächelnd: ,,…Meine Kondition ist im Keller!´´

,,Vielleicht solltest du wieder anfangen zu trainieren?´´ warf Sara ihr entgegen.

,,Wahrscheinlich hast du recht!…Ich glaube ich habe mich ein bisschen zu sehr gehen lassen…in der letzten Zeit!´´ entgegnete Lara.

Sara wurde hellhörig, hatte Lara wirklich eben etwas zugegeben. Sie befand sich endlich auf dem Weg der Besserung!

,,Naja es ist ja auch ganz schön Heiß heute. Gehen wir ein Stück!´´ sagte Sara und hängte sich in Laras Arm ein.

Dann spazierten die beiden ein Stückchen und redeten weiter über Gott und die Welt.

Plötzlich hörten sie hinter sich ein Motorengeräusch.

,,Ein Auto? Hier im Wald?´´ fragte Lara halblaut und die beiden drehten sich um.

Tatsächlich ein schwarzer Lieferwagen kam auf sie zu und das nicht langsam. Die Alarmanlagen der beiden Frauen sprangen sofort an, als der Wagen mit getönten Scheiben etwa 50 Meter vor ihnen anhielt und de Türen geöffnet wurden.

Fünf Männer stiegen aus und mit dem Fahrer waren es mindestens sechs, allesamt in schwarz gekleidet und sie hatten Schusswaffen.

,,Ich habe aber doch niemanden verärgert, oder?´´ murmelte Lara und blickte dann kurz zu Sara, die ihren Was-wollen-die-von-uns-Blick aufgesetzt hatte.

,,Komm weg hier!´´ flüsterte Sara und griff Laras Arm. Sie wollen gerade weglaufen, da einer der Männer vortrat und das Wort ergriff: ,,Stehen bleiben, oder wir schießen!´´

Es war ein riesiger, schrankartiger Mann mit Glatze, eisblauen Augen und Lara weitete die Augen. Sie kannte ihn.

Sie hatte vor gut zwei Monaten mit ihm zu tun gehabt. Er wollte sie damals töten, doch sie entkam rechtzeitig aus dem Louvre und aus Eckhardts Labor. Wahrscheinlich will er es jetzt beenden.

Marten Gunderson.

Lara drehte sich beinahe der Magen um.

Schlagartig erinnerte sie sich an alles, was damals passiert war und an alles, was sie durchgemacht hatte.

,,Wir müssen hier weg, sofort!´´ flüsterte Lara, sichtlich aufgeregt zu Sara.

,,Denkt nicht mal dran!…´´ unterbrach Marten, ,,…Ihr würdet keine zwei Meter weit kommen. Gebt es mir einfach, dann können wir über euer Leben verhandeln!´´

,,Wovon reden Sie?´´ wollte Sara wissen, die nicht recht verstand, wer dieser Mann war, aber anscheinend wollte er etwas von Lara.

Eindringlich blickte Marten auf die Archäologin: ,,Damals bist du mir entkommen, aber ein zweites Mal wird dir das nicht gelingen! Sag mir wo du es versteckt hältst!´´

,,Ich habe keine Ahnung wovon sie da reden!´´ beteuerte Lara und hielt seinem Blick stand.

,,Elende Lux Veritatis, ihr habt schon immer versucht alles zum äußersten zu treiben, damit ihr siegt, aber diesmal könnt ihr nicht gewinnen…Er wird eure lächerlichen Pläne zu Nichte machen und es sich nehmen, was ihr versteckt hält!´´ sprach Marten.

Sara konnte nicht mehr folgen.

Kennt Lara den? Und was ist ein Lux Veritatis oder wie auch immer

Lara glaubte nicht recht, was sie da hörte.

Glaubt Gunderson etwa das sie zu den Lux Veritatis gehört? Dann wäre er aber auf dem Holzweg, denn die sind alle von Eckhardt ausgerottet worden.

,,Sagen Sie mir endlich, was sie wollen und hören Sie auf in Rätseln zu reden!´´ entgegnete Lara schließlich.

,,Falsche antwort, Lux Veritatis…´´ er gab mit der Hand den befehl zum Feuern.

Lara spannte ihre Muskeln und Schrecken stand in ihren Augen.

Sara reagierte sofort, sie entfachte die Witchblade und stellte sich schützend vor ihre Freundin, als der Kugelhagel losging. Die Kugeln würden ja an ihr abprallen, da die Witchblade sie beschützt. Doch so weit kam es nicht, den urplötzlich stoppten die Kugeln etwa zwei Meter vor den beiden Frauen.

Dann bekamen sie einen Ruck und schnellten zurück. Zwei der Männer wurden getroffen, die anderen konnten rechtzeitig ausweichen.

,,Woww, danke Sara…´´ sagte Lara.

Doch Sara schüttelte den Kopf: ,,…Lara, das war ich nicht!´´

Plötzlich hörten sie Schritte hinter sich und beide Frauen drehten den Kopf. Lara glaubte nicht, wer da vor ihnen stand.

,,Los Kommt! Wir müssen hier weg!´´ sagte der Mann, den Lara in Paris getroffen hatte und der ihnen gerade geholfen hatte.

Er hatte ihr damals ebenfalls geholfen.

Kurtis Trent.

Lara rührte sich nicht und blickte ihn nur perplex an. Sie verstand nicht, wie er hier vor ihr stehen konnte. Er war doch gestorben, oder?

Doch Sara reagierte, als sich die Männer und Gunderson wieder aufrafften. Sie beschloss die Hilfe des Fremden anzunehmen, also packte sie Laras Hand und beide Frauen eilten hinter dem Mann her.

,,Hinterher!´´ brüllte Marten und schon nahmen die restlichen vier Männer die Verfolgung auf.

Lara, Sara und der Fremde rannten von der Waldstraße runter, mitten durch das Dickicht. dann hörten sie erneut einen Kugelhagel.

,,Lauft, weiter!´´ rief Kurtis Trent, drehte sich um und streckte eine Hand aus. Lara und Sara drehten den Kopf und sahen das die Kugeln abermals zurückflogen. Genau wie vorhin. Einen Verfolger hatten sie weniger. Die anderen brachten einen Moment, um die Drei weiterverfolgen zu können.

Kurtis war ein schneller Läufer und er hatte die beiden Frauen gleich darauf wieder eingeholt. Kurz darauf verließen sie das Dickicht und rannten eine Waldstraße hinunter. Lara konnte einen See und ein Bootshaus ausmachen.

Kurtis lotste sie geradewegs darauf zu und öffnete die Tür. Als die Drei drin waren, verschloss er sie. Mit keuchendem Atem, lies sich Lara auf die Knie fallen und Sara stützte sich mit den Händen auf die ihren.

Der Hintere Teil des kleinen Bootshauses, welcher zum See zeigte, war offen.

Lara blickte sich um. Sie sah kein Boot, aber ein paar Fässer mit irgendwelcher Flüssigkeit und jede Menge Angelzeug. Als sich Saras Atem ein wenig beruhigt hatte, stellte sie dem Fremden die Frage, die Lara eigentlich aussprechen wollte: ,,…Okay, was soll das hier?…Wer sind Sie?´´

Lara blickte zu dem Mann hoch. Sie konnte es immer noch nicht glauben.

,,Erklärungen gebe ich euch später, Mädels! Jetzt müssen wie erst einmal überleben!´´ entgegnete der Fremde und blickte Lara an, doch kaum hatte er das gesagt, ertönte ein erneuter Kugelhagel.

Vor Schreck ließen sich Sara und Kurtis zu Lara auf den Boden fallen. Die Kugeln zerschlugen das Fenster des Bootshauses und zerstörten alles, worauf sie trafen. Die Angelgeräte, die gegenüberliegende Wand und die Behälter mit der Flüssigkeit, welche daraufhin austrat.

,,..Oh nein…´´ fluchte Lara, als die Flüssigkeit sich als Benzin entpuppte und Feuer fing.

,,Scheiße, wir müssen hier raus!´´ rief der Fremde ihnen hektisch zu und schob die beiden Frauen an der Hüfte zur Hinterseite des Bootshauses.

Lara und Sara begriffen, worauf er hinauswollte und rannten unter dem Kugelhagel hindurch, direkt auf den See zu.

,,Springt!´´ befahl Kurtis, als er eine Flammenfontäne auf sie zurasen sah.

Hastig sprangen sie in den See, als die Hütte in einer gewaltigen Explosion zerstört wurde. Bruchstücke knallten auf die Wasseroberfläche und versanken.

Kurtis deutete den beiden Frauen, ihm zu folgen…