Konfrontation III

Er drückte den Lautsprecher aus, sodass, Lara und Kurtis sie nicht mehr hören konnten, dann sagte er zu seinem Kumpel, der neben ihm am Küchentisch saß: ,,Siehst du, ich hab es ja gewusst! Wo ist mein Geld?´´

Widerwillig drückte Alister ihm einen Fünfer in die Hand.

,,Was? Ihr habt gewettet?´´ fragte Marie sprachlos.

,,Logo…´´ erklärte Zip, ,,…Ich wusste ja, das Lara ihre Gefühle nicht länger verheimlichen kann. Aber er glaubte ja, das sie es ihm nicht sagt.´´

,,In anbetracht ihrer derzeitigen Situation, dachte ich das nicht und außerdem…wirklich gesagt, hast sie es ihm ja noch nicht.´´ verteidigte sich Alister.

,,Ihr braucht euch nicht zu rechtfertigen, aber findet ihr nicht, das in anbetracht der Probleme, die Lara und Kurtis haben, eure Spielereien nebensächlich sind?´´ wollte Marie wissen und stellte jedem eine Tasse frischen, warmen Kamillentee hin.

Sie war die ganze Zeit über nervös und hatte keine 5 Minuten ruhe. Immerzu fieberte sie mit und machte sich große Sorgen.

,,Ja, schon…Sie haben recht.´´ sah Alister ein.

Zip nickte und kratzte sich dann verlegen am Nacken: ,,Aber ich finde ja, das die beiden gut zusammenpassen.´´

,,Sie haben es verdient glücklich zu werden.´´ meinte Alister.

,,Ja das tun sie…´´ begann Marie und nahm neben den beiden Platz, ,,…Hoffen wir mal, das alles gut wird und Kurtis sie von diesen Kräften befreien kann, denn er liebt sie sehr und ich wüsste nicht, was mit ihm passiert, wenn es nicht gut ausgeht.´´

,,Oh, seht! Sie gehen wieter.´´ entfuhr es Zip und er deutete auf den Monitor.

Dann klingelte plötzlich Alisters Handy…

Sara saß an einem langen Esstisch in der riesigen, knapp zwanzig Meter langen, Haupthalle der Burg und stützte den Kopf mit einer Hand. Der Raum war mit einigen Fenstern besetzt, kahl und außer dem fast zehn Meter langen Tisch befand sich hier sonst nichts.

Sara fragte sich, wie sie so blind gewesen sein konnte.

Wie konnte sie nur die ganze Zeit mit Lara und für die falsche Seite arbeiten?

Doch Sara fragte sich, ob es wirklich so gewesen war.

Was hatte sie denn vorher getan?

Sie konnte ja nicht schon ewig bei Damian leben. Sie wusste, das sie Polizistin war, in New York City. Außerdem war sie die Trägerind er Witchblade, auch das wusste sie.

Trotzdem war eine Leere in ihr.

Eine Leere, die nicht vorhanden war, als sie noch bei Lara gewesen war.

Doch Lara war hier die Böse, sie wollte alles kaputt machen, wie immer. Überall, wo sie auftaucht und was sie beginnt endet im Chaos.

Das Mädchen baut eben nur Scheiße…Das hat sie sich selbst zuzuschreiben…

Sara schüttelte den Kopf.

Nein, es lief falsch.

Etwas lief hier komplett falsch.

Alles was gut und erfüllt in ihrem Leben war, war doch die Zeit, die sie mit Lara verbracht hatte. Sie hatte ihrem Leben Sinn gegeben und sie aus ihrer Einsamkeit herausgeholt. Seitdem Sara damals Lara kennen gelernt hatte und sie unzertrennliche Freunde wurden.

Unzertrennlich?

…Wie konnte es dann so weit kommen?…

Sara seufzte.

Sie wusste nicht wieso sie jetzt von Selbstzweifel geplagt wurde, doch sie wusste, das es an ihr war, Lara und Kurtis auszuliefern.

Und genau das würde sie tun, denn sie war Damian und der Cabal zu hundert Prozent treu und ergeben. Damian war alles für sie und sie würde alles für ihn tun.

Plötzlich schreckte Sara hoch, als sie ein Geräusch hörte und drehte sich um…

Eine Wand hatte sich geöffnete und Lara und Kurtis kamen.

Sara erhob sich schweigend und trat vor die beiden.

Dann ein Zucken an ihrem Handgelenk und die Witchblade schnellte hervor. Sara hob den Arm und ging in Angriffsposition.

,,Geht das schon wieder los?…´´ fragte Lara und kam mit ausgebreiteten Händen auf sie zu, ,,…Ich will nicht mit dir kämpfen, Sara. Ich will mit dir reden….Bitte hör mir zu.´´

,,Das könnte dir so passen, Lara…´´ entgegnete Sara mit einem bösen Funkeln in den Augen, ,,…Reicht es dir nicht, das ich dich einmal flach gelegt habe? Willst du unbedingt noch ein zweites mal unterliegen?´´

Kurtis hielt sich im Hintergrund, denn er wusste, das nur Lara Sara wieder zur Vernunft bringen konnte. Aber er behielt die große Tür im Auge.

,,Ich will nicht unterliegen und ich will nicht gegen dich Kämpfen…´´ sagte Lara, ,,…Siehst du nicht, das alles verkehrt läuft?´´

,,Nein, alles läuft richtig…Mein Meister will es so und mein Meister wird euch finden…und dann werdet ihr beide sterben, ihr Verräter.´´

,,Sara…´´ Lara kam weiter auf ihre Freundin zu und war nun ganz nah vor ihr, ,,…bitte tu mir das nicht an. Der Kerl hat dich umgedreht und…´´ sie brach ab und flog zur Seite. Lara landete auf dem Boden.

Sara hatte sie geschlagen.

,,Du hast keine Chance, Lara und das weißt du.´´ sagte Sara und kam auf Lara zu.

Lara wurde allmählich sauer und trat nach Saras Füßen: ,,Du hast es so gewollt.´´

Sara verlor das Gleichgewicht und knallte ebenfalls zu Boden.

,,Ich bin es leid, gegen eine Wand zu reden!…´´ sagte Lara und stand wieder auf.

,,Dann halt doch endlich dien verlogenes Mundwerk!´´ Sara sprang auf und stürzte sich auf Lara.

Die Archäologin wich zur Seite aus und rammte ihrer Freundin den Ellenbogen in den Rücken, sodass diese nach vorne fiel.

Sara ließ sich davon nicht wirklich beeindrucken, obwohl sie gegen die Wand prallte.

Im Gegenteil.

Sara fuhr herum und ließ Energieblitze aus der Blade schießen.

,,Lara pass auf!´´ rief Kurtis ihr warnend zu, doch Lara war bereits dabei auszuweichen und machte einen gekonnten Rückwärtssalto.

Sara schoss erneut und erneut wich Lara aus, indem sie zur Seite steppte.

Dann war Sara herbeigestürmt und ließ sich gegen Lara fallen.

Die beiden Frauen stürzten zurück und dann spürte Lara den beißenden Schmerz in ihrem Rücken, als sie die Tischplatte darin spürte.

Sara griff die Hände ihrer Freundin und nagelte sie über ihrem Kopf fest: ,,Gib auf, Lara!´´

Lara schluckte den Schmerz hinunter und ließ sich nichts anmerken: ,,Niemals!´´ Sie hob ihr Bein und trat erneut aus.

Dann konnte Lara sich befreien, indem sie sich zur Seite rollte und Saras Griff entging.

Sara ballte ihre stählerne Faust und schlug auf Lara ein.

Lara schwang ihre Beine hoch und rollte sich auf die Tischplatte, als Saras Faust sie knapp verfehlte und sich in das Holz bohrte.

Sara schrie wütend auf und sie schoss erneut einen Energiestrahl auf Lara.

Lara machte eine Rolle rückwärts und stand dann blitzschnell auf. Sara sprang mit einem Satz auf den Tisch und rannte auf Lara zu.

Lara wisch zurück, als Sara abermals mit ihrer Faust zuschlagen wolle.

Die Archäologin vollführte einen Bogengang und in dem Moment, als ihre Hände den Boden berührten und sie sich über sich selbst schwang, traten ihre Beine aus und trafen Sara in die Magengegend. Sara torkelte nach hinten und knallte mit dem Rück auf den Tisch.

Lara richtete sich unterdessen wieder auf: ,,Sara, hör mir zu…Das bist du nicht. Merkst du das denn nicht?…Komm zu uns zurück.´´

,,Lara…´´ diesmal sagte Sara den Namen ihrer Freundin anders, ohne Böses in ihrer Stimme.

Die Archäologin wurde hellhörig und sie kam näher: ,,Ja, Sara ich bin es.´´ Lara tauschte einen Blick mit Kurtis, der nun ebenfalls langsam näher kam.

Sara blickte die Engländerin stumm an und richtete sich langsam auf: ,,Du…Was ist passiert?´´

Lara überging die Frage erst mal: ,,Bist du wieder du selbst?´´

Sara war nun ganz dicht an Lara und lächelte: ,,Ja…´´

In Lara machte sich ein erleichtertes Gefühl breit.

Sie hatte ihre Freundin also wirklich zurück?

Doch dann aber verzog Sara das Gesicht zu einer boshaften Mine und beendete ihren Satz, ,,….mehr denn je!´´

Dann schoss sie plötzlich einen weiteren Energiestrahl ab, der Lara diesmal voll erwischte.

Lara spürte den Ruck und wurde von den Füßen gerissen.

Sie flog nah hinten und knallte etliche Meter weiter mit dem Rücken hart gegen die Steinmauer und rutschte zu Boden.

,,Lara!´´ rief Kurtis besorgt und wollte zu ihr eilen, doch Sara sprang ihm in den Weg.

Sie richtete die Blade auf ihn und sagte: ,,Ihr beide werdet heute Nacht sterben. Es hat keinen Sinn sich zu wehren.´´

Kurtis hob sein Chirugai gegen die Polizistin: ,,Sara, wir sind deine Freunde nicht Damian und die Cabal.´´

,,Schöne Freunde seid ihr! Ihr habt doch nur im Sinn an die Macht zu kommen, aber ich werde das zu verhindern wissen…´´

Sara sprang vor und schlug zu.

Kurtis wich ihr aus.

Auch einem nächsten Schlag an seinen Kopf blockte er nur ab, ebenso wie der Tritt nach seinem Bauch.

,,Warum wehrst du dich nicht? Bist du zu feige dazu?´´ fragte Sara ihn.

,,Ich will dich nicht verletzen, Sara…Ich werde mich gegen dich verteidigen, aber dich niemals angreifen!´´ entgegnete er und wich ein paar Schritte zurück.

,,Dann wirst du eben unterliegen!´´ entfuhr es Sara und sie hob wieder die Witchblade. Ein Schwall weißer Energie spurtete auf Kurtis zu, doch ehe sie ihn erreichte, stoppte sie.

Es war als würde die Energie gegen eine Wand prallen.

Eine unsichtbare, denn Kurtis nutzte seinen Fähigkeiten, um sich zu schützen.

Er hatte sich selbst gewundert, aber er dachte wenn er flüssige Materien wie Blut bewegen konnte, dann bestimmt auch so etwas, wie weiße Energie.

Und es funktionierte.

Doch Saras Energiestrahl ließ nicht nach.

Vor Kurtis bäumte sich eine regelrechte weiße Wand auf, denn Saras Augen waren voll von Wut und Zorn und sie wollte ihn um jeden Preis fertig machen.

Kurtis hatte Mühe noch lange gegen Sara stand zu halten, denn die Macht der Witchblade, war auch für ihn zu groß. Er war gezwungen ein paar Schritte nach hinten zu gehen und sein `Schutzschild´ würde wohl nicht mehr lange halten.

Es erforderte immense Konzentration.

Dann sah er durch das grelle Weis etwas huschen und im nächsten Moment versiegte die Energie.

Kurtis blickte auf und sah, das Lara sich auf Sara gestürzt hatte.

Lara hatte nun endgültig die Schnauze voll.

Ihre Freundin hatte sie getäuscht. Lara wollte dem Treiben jetzt endlich ein Ende setzen, bevor sie noch erwischt werden würden.

Also hatte sie sich aufgerafft und sich an Sara herangeschlichen und sie dann zu Boden gerissen…

Sara reagiert allerdings sofort und schlug noch im Fallen auf Lara ein.

Lara ignorierte das und nagelte ihre Freundin am Boden fest: ,,Sara, es reicht mir jetzt mit dir!´´

,,Gut, mir mit dir nämlich auch!´´ Sara befreite ihre Hand und stieß sie gegen Laras Brustbein.

Lara stöhnte auf und wurde nach hinten geschleudert, runter von Sara.

Sara erhob sich, ebenso wie Lara und die beiden starrten sich an.

Einige Moment lang und langsam gingen sie im Kreis darauf bedacht den Abstand zwischen ihnen nicht zu verringern.

Es war wie ein Kampf in einer Arena, indem siech die Gegner umkreisten.

Lara schüttelte innerlich den Kopf, das konnte niemals alles passieren. Wie konnte Sara nur so grausam geworden sein?

Plötzlich riss Sara unter einem Wutentbrannten Schrei die Witchblade vor sich und schoss eine neue Energiewelle auf Lara ab.

Lara riss die Arme hoch und etwas grünes zischte vor ihr auf.

Wieder traf die Macht der Witchblade auf die des Nephillim.

Wieder traf die weiße Energie auf die grünliche und es war so, wie im Labyrinth.

Sie hatten es herausgefunden, wie sie diese Kräfte steuern konnte. Sie musste sich konzentrieren. Ihr war eingefallen, das die Kräfte immer dann Besitz von ihr ergriffen hatten, wenn sie diese am meisten brauchte, oder etwas tun wollte, zu dem sie nicht in der Lage war. Also stellte sie sich einfach vor, was sie tun würde und schon passierte es von selbst. Sie anzuschalten und abzuschalten war nun nicht mehr schwierig.

Sie zu halten hingegen schon.

Es forderte immense Kraft und Konzentration und das spürte Lara immer mehr. Es zehrte an ihren Kräften.

Lara fragte sich, wie es so weit kommen konnte.

Funken sprühten aus der Mitte, wo sich die Energien trafen und Kurtis musste seine Augen schützen, denn die Helligkeit war kaum auszuhalten.

,,Scheiße Mann, was passiert da mit den beiden?´´ fragte Zip aufgeregt.

,,Du musst die beiden auseinander bringen!´´

meinte Alister.

Kuris wusste das, denn die beiden konnten nicht ewig so weiter machen. Sara wahrscheinlich schon, aber Lara nicht, denn er sah, das es sie sehr mitnahm und sie würde nicht mehr lange durchhalten.

Er griff an seinen Gürtel…

,,Gib auf, Lara, ich könnte ewig so weiter machen!´´ rief Sara.

,,N….Niemals!´´ presste Lara hervor, doch die Wucht der Witchblade, drängte Lara nach hinten, sodass sie die Wand bereits im Rücken spürte.

,,Sara, tu mir das nicht an, bitte!…´´ schrie Lara zurück und klang fast verzweifelt, denn sie hielt nicht mehr lange durch, ,,…Ich brauche dich doch!´´

Saras blick hellte sich auf, als sie diese Worte hörte. Der Hass verschwand aus ihren Augen. Irgendetwas hatte sich geändert.

Dann begann plötzlich ein Zischen, als Kurtis´ Chirugai herbei flog. Es flog geradewegs durch die Mitte der Energie, dort wo die beiden aufeinander trafen.

Dann gab es einen Knall.

Eine heftigen und lauten und eine Druckwelle entstand dort, do wie beiden Mächte durch das Chirugai getrennt wurden.

Die Energie des Nephillim und die der Witchblade erloschen abrupt.

Doch durch diese Druckwelle, die sich im Raum ausbreitete, wurde Sara nach hinten geschleudert, ebenso wie Kurtis. Da Lara schon an der Wand stand, wurde sie hart dagegen gepresst und rutscht dann abermals zu Boden.

Allen wurde die Luft aus den Lungen getrieben, die Fenster splitterten und große Glasscherben rieselten zu Boden.

Faustgroße Gesteinsbrocken lösten sich von den Wänden.

Dann verstummte es…

Lara stand wackelig auf, ihre Beine zitterten und sie blickte sich um.

Kurtis kam eilig zu ihr und legte ihr eine Hand auf die Schulter: ,,Alles okay?´´ er hatte sein Chirugai wieder gefangen.

Lara nickte außer Atem und blickte zu ihm.

Dann blickten beide zu Sara.

Sara setzte sich auf, sie lag vor dem Tisch, denn sie war dagegen geschleudert worden. Sie fasste sich an den Kopf.

Sie war verwirrt.

Etwas hatte sich verändert…

Dann sprang plötzlich die große Tür auf und sie stürmten herein.

Söldner.

Lara und Kurtis erschraken, als die Männer ihre Maschinengewehre auf die beiden richteten und mit klicken entsicherten.

Kurtis stellte sich schützend vor Lara und hatte das Chirugai noch immer in der Hand, obwohl er wusste, das er damit nicht alle Gegner rechtzeitig besiegen konnte.

,,Oh, Fuck!´´ hauchte Zip in sein Ohr.

Dann kamen zwei weitere Gestalten, die Lara und Kurtis bereits kannten.

Damian van Eckhardt und Marten Gunderson, seine Rechte Hand.

Beide mit einem triumphierenden Grinsen Im Gesicht.

Damian lachte boshaft: ,,…Dann haben wir euch doch erwischt!…´´ er ging zu Sara, die noch immer am Boden saß und hob sie in seine Arme, dabei sagte er zu Lara und Kurtis, ,,…Ich wusste, das ihr Sara niemals zurücklassen werdet. Sie war doch ein feiner Köder, nicht wahr?´´

Kurtis funkelte Damian böse an, als dieser sich zu den beiden drehte.

,,Ja, Trent…´´ begann Damian, ,,…es war eine Falle. Alles war eine riesige Falle um meinem Ziel nahe zu kommen. und nun ist der Sieg endlich mein!…´´ er blickte zu Sara und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, ,,…keine Sorge mein Engel, du bist deiner Aufgabe gerecht geworden.´´

Sara lächelte knapp, doch sie wusste und spürte, das etwas falsch lief.

Damian wandte sich an Gunderson: ,,Du weißt was zu tun ist, wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren!´´

Gunderson nickte gehorsam, als Damian mit Sara den Raum verließ.

Dann schnippte Gunderson einmal mit den Fingern und seine Männer rückten vor. Die roten Punkte der Laservisiere zeichneten sich auf Laras und Kurtis´ Körpern ab.

,,Ich weiß, was du vorhast, Trent, aber sei dir der Konsequenzen bewusst. Ja, du könntest einige von uns in den Tod reißen, aber dann hätten sich schon mehrere Löcher in deinen Körper und den von Croft gebohrt…´´ sagte der Riese mit tiefer Stimme, ,,…Leg die Waffe nieder und ergebt euch!´´

Doch Kurtis hob wütend das Chirugai und wollte es losschleudern.

,,Überleg es dir gut, ob du Crofts Leben auch aufs Spiel setzen willst!…Willst du wirklich für ihren Tod verantwortlich sein?´´ kam es erneut von Gunderson.

Kurtis hasste ihn.

Er hasste diesen ganzen Verein und nur zu gerne würde er jetzt allem ein Ende setzen und diese Kerle hochgehen lassen, doch er konnte nicht.

Er hatte sich geschworen Lara zu schützen und er wollte einfach nicht mit ansehen, wenn ihr etwas geschehen würde.

Aber er wollte sich auch weiß Gott nicht ausliefern lassen und ergeben.

Vielleicht würden sie es schaffen, aber die Chancen waren doch zu gering. Rund zwanzig Männer standen ihnen entgegen und Gunderson.

Kurtis wusste, das sie schießen würden und dann wäre es aus. Selbst seine Kräfte würden sie wahrscheinlich nicht retten können, denn sich auf so viele Ziele in so kurzer Zeit zu konzentrieren…das konnte er nicht schaffen und er war sich auch nicht sicher, ob Lara ihre Kräfte so schnell einsetzen konnte.

Er seufzte.

In Kurtis machte ich das bittere Gefühl breit. Besiegt worden zu sein, als er das Chirugai senkte. Es war aus…