Huhu!
Wie versprochen ist hier das 4. Kapitel!
...Jooo, heute hab ich nicht viel zu schreiben... unsere ObSt-Fete ist
gut über die Bühne gegangen und ich hab schon meine 2. LK. Klausuren
dieses Jahres geschrieben. Deswegen werde ich mich jetzt gleich auch
mit meinen Bio und Deutschsachen zurückziehen, um für die Klausuren
nächste Woche zu lernen.
Viel Spaß beim Lesen!
Disclaimer: Sailor Moon gehört Naoko Takeuchi und die Storyline LunaV-Chan
Kleiner Japanisch-Kurs
Konnichiwa – Guten Tag; Hallo
Baka - Idiot
Hai - Ja
Gomen (nasai)– Entschuldigung
Arigatou - Danke
-san – Höfliche Anrede
-kun – eigentlich nur Anrede von Junge zu Junge, hier aber auch höfliche Anrede von Mädchen an einen Jungen
-chan – Verniedlichung, eigentlich nur genutzt von Freundinnen
untereinander und von Verliebten, hier aber auch so für gute Freunde
ne – richtig?; oder?
Ja (matta) (ne) – Tschüss, Auf Wiedersehen, Bis Bald o.ä.
Kapitel 4
Dienstagnachmittag, 12. Februar, bis Mittwoch, 13. Februar
Rei ließ sich auf die oberste Stufe der Treppe zum Hikawa Schrein fallen und legte ihren Besen neben sich. „Uff."
Yuuichiro kam die Treppe hinauf geeilt, sein Kopf gesenkt, den Blick auf die Stufen gerichtet.
Rei sah auf, bemerkte, dass er genau auf sie zukam und schnappte nach Luft. „Yuuichiro, du baka!"
Daraufhin sah er ebenfalls auf und brachte ein „Rei-san!" hervor, als er sie auf der Treppe sitzen sah.
KNALL. Yuuichiro konnte weder stoppen noch ausweichen und so rannte er in Rei hinein, wobei er sie beide umriss und sie halb auf den Treppenstufen, halb auf dem Vorhof des Schreins zu liegen kamen.
Rei stöhnte und schob Yuuichiro von sich runter. „Baka! Guck, wohin du rennst, verstanden?"
„Goman nasai, gomen nasai, Rei-san." Yuuichiro sprang auf und verbeugte sich wiederholt vor ihr.
Daraufhin rollte Rei die Augen. „Oh, Himmel. Hör auf dich zu verbeugen, Yuuichiro-san." Sie drehte sich zum Schrein, hob ihren Besen auf und ließ ihn allein, während sie zu ihrem Schlafzimmer eilte.
Yuuichiro seufzte. „Yuuichiro-baka.", murmelte er, und wandte sich auch dem Tempel zu. Er ließ seine Finger über das Foto in seiner Tasche gleiten, seine Augen schauten traurig. „Sie wird sehr enttäuscht sein…"
Usagi hatte sich auf dem Sofa zusammengerollt und las ein Magazin. Sie ließ eine Kaugummiblase zerplatzen, blätterte eine Seite in ihrem Magazin weiter und lehnte sich gegen Mamorus Arm. „Also geht Motoki-kun mit Mina-chan aus, Yuuichiro mit Rei-chan, dieser Toro-san führt Mako-chan aus und Ryo-san Ami-chan. Das ist sehr interessant."
Mamoru sah über ihren Kopf hinweg in ihr Magazin und grinste. „Du liest so intelligente Artikel. 'Wie man seinen Liebhaber zufrieden stellt.' Interessant, Usako."
Usagi sah zu ihm auf und grinste. „Hey, eigentlich solltest du dankbar sein, dass ich so was lese."
Er lachte und küsste sie auf den Scheitel. „Ich kann nicht sagen, dass ich es schrecklich finde." Er wandte sich wieder seinem Buch zu. „Oh, und übrigens, wenn du einem der Mädchen erzählst, wer sie ausführt, kaufe ich dir einen Monat lang keine Schokolade."
Usagis Augen weiteten sich und sie schaute über ihre Schulter zu ihm. „Yes, Sir!"
„Das ist mein Mädchen." Er blätterte die Seite um. „Es soll immerhin ein Blind Date sein."
„Ich bin gespannt, ob sich irgendwas daraus entwickelt."
„Es ist möglich. Wenn es diese kleinen 'Secret'-Spiele nicht gäbe, hätte ich dich jetzt nicht in meinen Armen, oder?"
„Irgendwann hättest du die Kurve schon gekriegt." Sie kicherte, legte das Magazin beiseite und kuschelte sich tiefer in seine Arme. „Kannst du nicht später lesen, Mamo-chan?"
„Ich könnte…", murmelte er und drehte eine weitere Seite um. „Aber ich komme gerade zum besten Teil."
Usagi zog eine Augenbraue hoch. „Uh-hu… ja, klar. Ein Kapitel über Geschwindigkeit ist der beste Teil… liest du nie was interessantes, Mamo-chan?"
„Alles, was ich lese, ist interessant."
Sie seufzte Gott ergeben. „Manchmal bist du wirklich langweilig."
„Mmhmm…"
Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter. „Valentinstag bist du das aber besser nicht. Es sind keine Bücher erlaubt."
Er lachte und sah von seinem Buch auf. „Okay, keine Bücher am Valentinstag."
Sie grinste. „Ja!"
Drei Stunden Später
Mamoru klappte das Buch zu und sah hinüber zu Usagi. „Das zu lesen hat länger gedauert, als ich erwartet hatte." Er blinzelte und bemerkte, dass sie eingeschlafen war, ihre Arme um seinen geschlungen, ihn umarmend. Er lächelte sanft. „Keine Bücher mehr. Ich verspreche es." Er küsste sie auf die Stirn, lehnte sich dann zurück und zog sie enger an sich.
Mittwoch, 13. Februar
Ami gähnte leicht während sie auf dem Weg zur Schule war, eingemummelt in drei Jacken und einen dicken Schal. 'Ich hätte nicht so lange aufbleiben und lernen sollen. Meine Güte, es ist eiskalt hier draußen.', dachte sie und presste ihre Bücher enger an ihre Brust.
Sie bemerkte Usagi, die auf der anderen Straßenseite in ihre Richtung rannte. „Usagi?"
Usagi hielt an und atmete schwer, ihr Atem sichtbar in der kalten Luft. „Konnichiwa, Ami-chan."
Ami blinzelte und guckte verwirrt. „Warum kommst du aus der Richtung? Dein Haus… steht… da hinten…"
Usagi errötete. „Ich bin aus Versehen bei Mamo-chan eingeschlafen..."
Ami grinste. „Oh, bist du das?"
Usagi rollte die Augen. „Ja, Ami-chan. Es war ein Versehen. Er hat gelesen und mir war langweilig, dann… bin ich plötzlich weg gewesen!"
Ami lachte. „Okay, okay. Komm, wir müssen zum Unterricht und es ist sowieso zu kalt, um lange hier draußen rumzustehen. Du bist tatsächlich mal pünktlich. Das ist komisch."
„Mamo-chan hat mich früh aufgeweckt…", murmelte sie.
Ami betrachtete sie aus dem Augenwinkel heraus. „Du hattest eine Schuluniform in seiner Wohnung?"
„Eine zusätzliche in meiner Schultasche…"
„Was werden deine Eltern dazu sagen?"
„…ich hab Angst, das heraus zu finden."
Ami kicherte. „Arme Usagi-chan. Viel Glück." Sie erreichten den Schulhof und stellten sich unter einen Baum bis die erste Schulglocke schellte. „Nun, ich muss in die Klasse kommen, bevor es das zweite Mal läutet. Ich seh dich in der Pause, Usagi-chan! Ja ne!"
Usagi lächelte. „Ja, Ami-chan."
Ami drehte sich um und eilte winkend in die Schule. Als sie in den Klassenraum trat, rempelte sie jemanden an. „Oh, Entschuldigung! Gomen nasai!"
„Ami-san, guten Morgen."
Sie sah auf und bemerkte, dass es Ryo war, in den sie hinein gerannt war. „Oh, Ryo-san! Guten Morgen!" Sie errötete etwas.
Er lächelte. „Der Unterricht fängt gleich an.
Sie nickte. „Hai…" Sie errötete vollends und ging zu ihrem Platz.
Makoto, die neben ihr saß, sah sie an und grinste. „Gut gemacht, Ami-chan."
Amis Wangen entflammten wieder. „Sei still, Mako-chan."
Makoto lachte. „Ich denke, ihr würdet ein süßes Paar abgeben."
„Mako!", zischte Ami. „Sei still!"
Der Lehrer trat in dem Moment ein, als es zum zweiten Mal schellte. Ami sah zu Ryo in der ersten Reihe hinüber und bekam etwas Farbe in die Wangen. Er drehte sich etwas um, erblickte sie und lächelte.
Ami wurde feuerrot und sah schnell hinunter auf ihren Tisch.
Makoto kicherte leise.
Minako rannte so schnell aus dem Klassenzimmer nach der letzten Stunde des Tages, dass ihr Lehrer glaubte, sie sollte besser Leichtathletik machen als Volleyball spielen.
Nachdem sie das Tor ihrer Privatschule durchschritten hatte, atmete sie erleichtert aus. „Uff. Für heute ist es vorbei!" Sie zog ihre Jacke an und wickelte einen Schal um ihren Hals.
Nur Minuten später erreichte sie fröhlich die Spielhalle. Sie trat ein und lächelte Motoki strahlend an, der den Tresen wischte. „Konnichiwa, Motoki-kun!" Sie errötete leicht und zog ihren Mantel aus.
Motoki blinzelte, sah auf und bemerkte ihre Fröhlichkeit. Er lächelte. „Konnichiwa, Minako-chan. Wie war die Schule?"
Sie ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Schrecklich langweilig. Du kannst so glücklich sein, dass du nicht mehr zur Schule musst."
Er lachte. „Nun, Schule kann auch Spaß machen. Willst du irgendwas? Milchshake, Cola?"
Sie presste ihre Lippen aufeinander und dachte nach. „Nö, ich will nur mit dir reden."
Motoki blinzelte wieder. „Du willst mit mir reden?"
Sie nickte lächelnd. „Hai, ist das in Ordnung?"
Er erwiderte ihr Lächeln. „Natürlich. Um genau zu sein… mach ich jetzt Pause."
Makoto lief frierend durch den Tokio Park und betrachtete dabei Ami, Usagi und Rei, die allesamt vor ihr hergingen und sich rege unterhielten.
Usagi drehte sich herum und sah sie an. „Mako-chan, du bist so schweigsam. Komm, wir gehen in die Spielhalle."
Makoto schüttelte den Kopf. „Nee, nicht heute. Ich bin nicht wirklich in der Stimmung für die Spielhalle. Geht aber ruhig. Ich werde nach Hause gehen und heiße Schokolade trinken. Es ist eisig hier draußen." Sie rieb ihre Handflächen aneinander und zog ihre Jacke enger um sich.
Die anderen nickten zustimmend und zogen ihre Schals und Jacken enger um sich.
Ami lächelte. „Wir sehen dich dann später, Mako-chan?"
„Klar!" Makoto winkte zum Abschied, drehte sich um und ging in die andere Richtung davon.
Sie zitterte wie sie so ging und dann bemerkte sie das Moon Beam Kaffeehaus, das vor dem Park war. 'Ich werde dort eine Schokolade trinken.' Sie verließ den Park, überquerte die Straße und betrat das Café.
Sie stellte sich hinter zwei anderen Gästen in der Schlange an und besah sich den Jungen hinterm Tresen. 'Oooh… er ist süß! Er sieht aus wie mein Ex-Freund…' Sie betrachtete ihn weiter. 'Nun… okay, nicht so sehr. Aber er ist auf alle Fälle süß.'
Das Paar vor ihr bekam ihre Bestellung und ging. Sie rückte auf und lächelte. Der Kassierer sah auf. Sie bemerkte, dass auf seinem Namensschild „Toro" stand.
Er blinzelte, so als ob er sie kenne, sie aber nicht hier erwartet hätte. „Hi!"
Sie lächelte. „Hi! Es ist eisig draußen, nicht? Es ist schrecklich; es ist der romantischste Monat des Jahres und es ist so schrecklich kalt. Oh, es tut mir Leid. Ich halte die Schlange bestimmt auf. Ähm, nur eine heiße Schokolade, bitte."
Er starrte sie weiterhin intensiv an. „K-klar."
Sie lächelte und gab ihm das Geld für ihr Getränk. Er machte schnell ihre heiße Schokolade und stellte die Tasse vor sie. „Bitte schön."
„Arigatou." Sie drehte sich um und wollte gehen.
„Hey, warte!"
Sie wandte sich ihm verwundert wieder zu. „Hai?"
Er lächelte. In ein paar Minuten hab ich Pause. Gehst du, oder kannst du noch etwas bleiben?"
Sie blinzelte und ihre Augen weiteten sich. „Oh… oh, nun, klar. Ich muss nirgendwohin oder so, ich glaube nicht…"
„Toll! Ich bin gleich bei dir!"
Makoto blinzelte abermals und ließ sich an einem Tisch nieder.
Nur ein paar Minuten später tauchte er neben ihr auf, einen Kaffee in der Hand. „Hi!"
Sie sah von ihrer heißen Schokolade auf und lächelte. „Hi… warum willst du deine Pause mit mir verbringen?"
„Ist es komisch, dass ein Junge mit einem hübschen Mädchen reden möchte?"
Sie errötete. „Oh… nein."
Er lachte. „Ich bin übrigens Toro. Toro Houji ."
„Makoto Kino. Nett, dich kennen zu lernen." Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln, ihre smaragdfarbenen Augen leuchteten glücklich.
„Makoto ist ein schöner Name."
Sie errötete tiefer. „Arigatou."
„Also, Makoto, hast du jemand besonderen für den Valentinstag?" Toro grinste und nahm einen Schluck von seinem Kaffee.
Sie lachte nervös. „Oh, nun, nein, nicht wirklich. Ich spiele so ein Blind-Date-Ding mit meinen Freunden." Sie zwirbelte eine Strähne ihres kastanienbraunen Haares um ihren Finger und brachte so ihren Pferdeschwanz ein bisschen durcheinander. „Ich werde ein Blind Date mit einem komplett Fremden haben. Ist das nicht einfach verrückt? Für dich muss das so aussehen."
„Nein, nein, ganz und gar nicht! Um ehrlich zu sein… ich mache das Gleiche." Seine braunen Augen funkelten verschmitzt.
Sie blinzelte. „Wow, was für ein Zufall!"
„Ja, das ist es , nicht wahr?" Er grinste. „Ja, ein guter Freund von mir hat mich zu diesem Blind Date Ding überredet… ich glaube, es wird viel Spaß machen."
Makoto lächelte. „Ja, ich hoffe mein Date ist nicht ein totaler Langweiler."
Er grinste wieder.
Sie lachte. „Warum lächelst du mich die ganze Zeit so an?"
„Ich lächle einfach gerne!"
Sie lachte. „Okay, ich verstehe schon! Also, wo gehst du zur Schule?"
„Oh, ich belege verschiedene Kurse an der hiesigen Universität."
Sie blinzelte wieder. „Oh!"
„Und was ist mit dir?"
„Nun… ich gehe auf die Juuban High School…"
„Da bin ich auch hingegangen."
Sie blinzelte überrascht. „Bist du?"
Er nickte. „Ja, ich bin tatsächlich erst letztes Jahr abgegangen." Er grinste.
„Noch ein Zufall!"
Er lachte. „Ja, scheint so. Nun, meine Pause ist zu ende, und mein Boss schaut mich schon böse an. Es war wirklich… wirklich toll mit dir zu reden, Makoto-san. Sehe ich dich vielleicht wieder?" Er stand auf und sah zu ihr hinunter.
Sie stand ebenfalls auf, ihre Schokolade ausgetrunken. „Klar! Ich würde dich liebend gerne wiedersehen."
Er grinste. „Toll. Komm doch noch mal auf eine heiße Schokolade vorbei."
Sie lachte. „Das werde ich!" Sie wandte sich zum Gehen. „Ja matta ne, Toro-san!" Sie winkte ihm zu und trat nach draußen in die Kälte.
Er grinste und berührte das Bild in seiner Hosentasche. „Das wird ein lustiger Valentinstag. Sein Boss schenkte ihm abermals einen 'bösen Blick'. Er schluckte und machte sich wieder an die Arbeit.
