Epilog
Vor Gericht
…Einige Zeit später…..
• Man stelle sich einige Zeitungstitelseiten vor , mit unterschiedlichen Daten, welche sich übereinander stapeln.-
!TODESSERERING ZERSCHLAGEN!
…. VOLDEMORT VERNICHTET- SEIN KÖRPER ZU EINER ÖLIGEN SCHWARZBRAUNEN PAMPE ZERSCHMOLZEN…..
DAS MINISTERUIM SCHWEIGT…..
IN WIE FERN HAT HARRY POTTER ETWAS DAMIT ZU TUN?
„Denen Fällt aber echt nichts besseres ein. Jeden Tag riesige Schlagzeilen, aber nichts neues. Ohne an Sarkasmus zu sparen sprach er diese Worte, während er grob den Tagespropheten wieder zusammen legte.
„Na, aber immerhin können wir Dankbar sein, das dass Ministerium darüber wie das alles passiert ist, Stillschweigen bewahrt. Ich hab wirklich keine Lust auf den ganzen Rummel. Schon schlimm genug das diese Aasgeier sich morgen wieder über uns das Maul zerreißen können.", sagte Harry und nahm einen großen Schluck aus seiner Teetasse.
„Ihr beide könnt froh sein das sie sich „nur" über dass auslassen werden." Kam es vom Türrahmen zu den beiden Jungs. Severus zog sich gerade die lange Jacke seiner schlichten, in schwarz und dunkelblau gehaltenen Robe über als er die Küche betrat. „Und was die Ereignisse auf Malfoy- Manor anbelangt, könnt ihr mehr als dankbar sein, das nicht nur das Ministerium dicht hält sondern auch das ihr beide noch am Leben seid. Wenn ich kurz vorher Albus in seinem Büro nicht eingeimpft hätte das so etwas passieren könnte, wären Tonks und Lupin gar nicht erst im Eberkopf gewesen."
„Richtig!" kam es da nur von den beiden zurück. "Nun, werdet aber fertig mit dem Frühstück wir müssen los. Schließlich ist das für uns alle die wichtigste Verhandlung. Ihr wollt das Ministerium doch nicht warten lassen. " Bei diesem Satz umspielte ein leichtes, spöttisches Lächeln seine Lippen. Aber Severus war erleichtert, dass dies dann auch die letzte Verhandlung sein würde. Schließlich hatten sie im Laufe des letzten Monats fast nichts anderes zu tun als bei diversen Gerichtsverhandlungen entweder als Zeugen auszusagen, Nebenkläger oder zu mindesten Beisitzer zu sein. Hinzu kam noch das in nur 4 Tagen die Schule wieder beginnen sollte.
Als sie im Ministerium ankamen wurden sie von einer Hexe mittleren Alters, die eine Brille und ein Nadelstreifenkostüm trug , in Empfang genommen. „ Mr. Snape, Mr. Malfoy, Mr. Potter. Es freut mich das sie es wieder so Pünktlich geschafft haben. Die Verhandlungen beginnen in wenigen Minuten. Bitte folgen Sie mir. " Damit drehte sie sich um und führte die drei, wie schon des öfteren zuvor, durch die verschlungenen Gänge des Gebäudes, zu dem entsprechenden Gerichtssaal. Es befanden sich kaum Leute im Saal. Wie schon bei den vorherigen Verhandlungen, war auch dieses mal die Öffentlichkeit ausgeschlossen und jegliche Art von Journalismus untersagt. Der Richter war noch nicht da. Es dauerte allerdings nicht lange bis der Gerichtsdiener die Türen zum Saal schloss und sich neben das Richterpult in Position stellte. Mit ruhiger, klarer Stimme begann er zu Sprechen. "Erheben sie sich für die ehrenwerte Richterin Fencerider." Die Frau, die den Raum betrat war vom Alter her schwer zu beurteilen. Man konnte sehen dass sie nicht jung war, aber ebenso wenig alt. Ihr alter war, wenn überhaupt, dann nur schwer definierbar.. Sie trug ihre langen weißen Haare zu einem Zopf gebunden. Mit einer leichtfüßigen Bewegung nahm sie hinter ihrem Pult Platz und eröffnete die Verhandlung.
„Setzen sie sich. Nun, wie ich sehe habe ich heute eine Dreifachverhandlung, bei denen alle drei mit Ihnen zu tun haben. Das ist äußerst selten im Familienrecht. Aber gut. Ich denke wir beginnen mit dem schnellsten Fall und arbeiten uns dann Vorwärts. Mr. Malfoy!", „Ja Euer Eheren." Antwortete Draco gehorsam auf seinen Aufruf. "Nachdem ihre Eltern vor kurzem zu einer Strafe von jeweils 7 Jahren im offenen Vollzug verurteilt wurden, stellt sich die Frage nach der Vormundschaft für Sie, bis sie das 17 Lebensjahr erreichen und somit Volljährig werden. Sie haben dem hohen Gericht mitgeteilt dass sie die Vormundschaft ihres Patenonkel akzeptieren werden. Ist das immer noch der Fall?" "Ja, euer Ehren." „Gut, damit stimmen sie dem Willen des Ministeriums zu. Hiermit erkläre ich Severus Snape zu dem Rechtmäßigen Vormund von Draco Malfoy. Weiter zum nächsten Fall. Das wäre die Anerkennung der Vaterschaft und ebenfalls Vormundschaftserklärung von Severus Snape zu Harry Potter.
/Flashback/
„Harry, Severus, Ich freue mich das ihr kommen konntet.",strahlte Albus Dumbledore seinen jetzigen und ehemaligen Schüler an. „Nach ein paar Tagen Ruhe, die ihr euch nach all dem was geschehen ist wirklich verdient hattet, müssen wir denke ich, dringend noch etwas klären. Es geht um eine Erinnerung die ich seit vielen Jahren aufbewahre. Ich habe sie kurz nach Halloween vor etwa 17 Jahren erhalten. Sie sollte nur für kurze Zeit in sichere Hände kommen. Ich hätte damals nicht erwartet das ich sie, aus sentimentalen Gründen, für immer aufheben würde." Er schritt zu einem seiner kleinen Kabinette an den Wänden und entnahm von weit hinten eine unscheinbare Phiole.
„Diese Erinnerung habe ich von Lily Potter erhalten. Sie hat sie mir Mitte November in dem Jahr nach ihrer Heirat mit James gegeben. Nur wenige Tage zuvor war sie auf einem Außeneinsatz gegen die Todesser gewesen. Als sie wieder kam war sie…Still, aber trotzdem unruhig… ich hatte mich immer gefragt was wohl geschehen sein mag. Vor allem da sie nicht drüber sprechen wollte. Nachdem sie mir diese Erinnerungen gegeben hatte, schien sie sich wieder zu erholen. Aber genug der langen Vorrede. Am besten wir sehen uns die Erinnerung einfach mal an." Dumbledore winkte die zwei zu seinem Denkarium und goss bedächtig die silbrige Erinnerung hinein. Nur einen Augenblick später fanden sie sich in einem sehr bekannten Ort. In Spinners End, im Flur von Severus´s Haus. Zwei ziemlich ramponierte Gestalten standen da und rangen nach Atem. Die junge, rothaarige Frau richtete sich als erste wieder auf. "Ich glaube ich muss dir danken Severus. Wenn Du mich nicht da raus geholt hättest, hätte ich diesen Abend bestimmt nicht überlebt! Aber warum hast du das getan? Ich dachte du wärst einer von ihnen?"
„Nun…", sagte er: "Nach dem was wir eben erlebt hatten, kann ich der Frage kaum ausweichen. Ja ich bin gewissermaßen einer von ihnen, aber das heißt nicht das ich ihre Überzeugungen Teile. Ich sammle Informationen um einen Weg zu finden sie von innen heraus zu zerstören." „Was?", fragte Lily, völlig perplex. Plötzlich knackte und krachte es im Kamin im Wohnzimmer. „Verdammt, sie kommen. Los geh in mein Zimmer, du weißt doch wo es ist und versteck dich. Ich lenke sie ab." Lily eilte nervös und unruhig in das kleine Zimmer im oberen Stockwerk. Eben in das Zimmer, welches mal Severus Kinderzimmer war. Ein Licht auf dem Schreibtisch brannte, als ob es in Eile vergessen wurde. Es war noch eindeutig das Zimmer eines Teenagers, aber es war nicht mehr „belebt". Eilig suchte sie nach einem Versteck. Sie dachte dass wohl nur unter dem Bett genug Platz für sie sein würde und kroch unter das schmale Bettgestell. Sie drückte sich darunter so nah an die Wand wie es ihr möglich war. Sie versuchte dabei keine Geräusche zu machen, nicht zu atmen und so zu tun als wäre sie gar nicht da.
Der Staub, den sie aufgewirbelt hatte, kitzelte sie in der Nase. Das aufkommende Niesen unterdrückte sie so gut es ging. Die drei Beobachter, die sich diese Erinnerung ansahen, konnten kaum fassen was da vor ihnen geschah. Besonders Harry war gespannt die Ereignisse bis zum Schluss zu verfolgen. Nach einiger Zeit bemerkte Lily etwas. Im Halbdunkel des Zimmers konnte sie zwischen den Schatten an der Unterseite des Bettes, eine rechteckige Erhebung ausmachen. Sie konnte nicht widerstehen und zog den Gegenstand hervor. Was sie fand, war ein Schuhkarton der schon einige Jahre lang in Gebrauch sein musste.
Sie lauschte angestrengt, ob sie von unten her etwas hörte und beschloss soweit unter dem Bett hervorzukommen um die Schachtel genauer zu betrachten. Aber trotzdem schnell genug wieder darunter schlüpfen zu können, sollte sie etwas hören. Als sie den Karton öffnete sah sie etwas was sie nie für möglich gehalten hatte. Es lagen Bilder, vergilbte Briefe, verdorrte Lilien, und weitere kleine Dinge in der Schachtel. Als sie durch die Fotos sah und auch einige der Briefe und Zettel überflog wurde ihr schwer ums Herz. All das was in dieser Schachtel war betraf …SIE.
Sie war auf jedem Foto, jeder Brief war entweder von ihr oder für sie. Es brauchte nicht viel das sie verstand was dies zu bedeuten hatte. Tränen stiegen ihr in die Augen. Jetzt, nach so langer Zeit bereute sie es das sie Severus nie vergeben hatte als er sich für dafür entschuldigte das er sie mit dem „S- Wort" beschimpfte .Er hatte das bestimmt einige Duzend male getan . Vor allem macht, nach heute Nacht, das alles mehr Sinn, warum er das getan hatte. Und sie war nicht mehr sicher dass sie das richtige getan hatte als sie James Heiratsantrag annahm. Ganz im Gegenteil. Es klopfte an der Tür "Lily, du kannst Raus kommen, sie sind weg." Die Tür öffnete sich und Severus trat ein „Li…was ist los, was machst du da?"
Lily kam unter dem Bett hervor und „Bitte verzeih mir." Sagte sie mit weinerlicher Stimme. „Aber kannst du dir eigentlich vorstellen was das für mich bedeutet…." Ohne Severus ein weiteres Mal zu Wort kommen zu lassen, ging sie zu ihm hinüber, schloss die Lücke zwischen ihnen und zog ihn in einen sanften, doch eindringlichen Kuss. Für eine Sekunde, vielleicht auch etwas länger, versuchte sich Severus dem zu entziehen. Das was Lily eben entdeckt hatte sollte ewig sein Geheimnis bleiben. Für die selbe Zeitspanne dachte er daran zu fluchen, zu Schimpfen und ihr die grässlichsten Dinge zu sagen die ihm einfielen. Doch dieser Gedanke verflog so schnell er gekommen war. Denn dieser ersehnte, immer erträumte Kuss, ließ keinen Widerstand zu. So aufgebracht er darüber war das Lily sein Geheimnis entdeckte, das er so viele Jahre schon so gut hütete, so euphorisch war er über das, was ihm jetzt passierte. Nach den ersten Sekunden war der Kuss nicht mehr vorsichtig und scheu, er wurde…..inniglicher, leidenschaftlich und hungrig. Hungrig nach mehr, nach allem was nur hier und jetzt zählt und nie wieder sein soll.
Als Harry dies sah, konnte er seinen Augen kaum trauen. Dies erklärt natürlich einiges. Er erlaubte sich einen Seitenblick zu den anderen beiden neben ihm, die ebenso fassungslos die Szenerie betrachteten. Als er sich wieder der Erinnerung zu wandte, drehte er sich gleich wieder um. Das was nun zwischen Lily und Severus geschah musste er nicht mit ansehen. Gnädiger Weise erlaubte sich Dumbledore, mit einem kurzen Zauber, diesen Teil der Erinnerungen zu Überspringen
.
Lily erwachte, als es draußen noch Dunkel war. Erschrocken sah sie sich um und die Ereignisse der letzten Nacht kamen wieder in ihr hoch und waren ihr nun viel klarer. Sie musste etwas unternehmen. Dem noch schlafenden Severus löschte sie das Gedächtnis und veränderte seine Erinnerung von dem Zeitpunkt an, an dem er zur Tür herein kam. Sie war sich nicht Sicher was sie mit dem Wissen das sie letzte Nacht erhalten hatte anfangen sollte. Aber sie war sich sicher, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen oder noch schlimmer, in diesem Krieg noch üblere Konsequenzen fürchten zu müssen, würde das was hier geschehen ist auf immer Ihr Geheimnis bleiben.
/Flashback Ende/
„Mr. Snape, ich hatte, wie sie wissen, von Albus Dumbledore die Erinnerung erhalten in der klar erkennbar ist das sie durchaus der leibliche Vater von Mr. Potter sein können. Die Bluttests und einige weitere Untersuchungen haben genau dieses Bild bestätigt. Damit hätten wir auch schon die Formalitäten geklärt. Sie haben gute Vorarbeit geleistet Mr. Snape und das hohe Gericht bedankt sich dafür. Für mich steht zweifelsfrei fest, daß sie die Vaterschaft offiziell anerkennen wollen. Doch, pro forma, muss ich fragen: Erkennen sie die Vaterschaft an?"
„Ja, euer Ehren."
„Sehr gut. Nun, da sie noch unter der Vormundschaf durch ihre Tante und ihren Onkel stehen, Mr. Potter würde die Vormundschaft auf ihren Vater übertragen werden. Jetzt möchte ich wissen ob sie mit dieser Regelung einverstanden sind?"
„JA, ja.. auf jeden Fall…ähh….euer Ehren." Harry konnte nicht anderes als dabei nur heftig zu nicken. „Gut,", sagte die Richterin. „Ich veranlasse eine Pause von einer Stunde." „Euer Ehren"; meldet sich Harry mit erhobener Hand. „Ja, Mr. Potter?" „Ich hätte eine Bitte. Könnten sie meinen Nachnamen in Snape ändern?" Severus sah Harry weit aufgerissenen Augen an. ´Ist das dein Ernst?´ Bei dieser Frage konnte Harry gar nicht anders als nur breit zu grinsen. `Na klar!´
Richterin Fencerider sah mindestens genau so erstaunt und konfus aus wie Severus: " Ich glaube eine solche Bitte hätte ich nicht erwartet. Ich glaube sogar dass mir noch nie so etwas untergekommen ist. Aber wie auch immer. Wenn es ihr Wunsch ist." jetzt konnte sich auch die Richterin ein Lächeln nicht verkneifen. „Hiermit erkläre ich die Anerkennung der Vaterschaft und die Namensänderung für Rechtskräftig."
Wieder verkündete der Gerichtsdiener das sich alle anwesenden erheben sollen und das die Verhandlung für eine Stunde pausiere.
Richterin Fencerider verließ nun ihren Platz hinter dem Pult und zog sich in ihre Kammer zurück. Auch Harry, Draco und Severus verließen den Saal. Sie mussten nach den beiden Verhandlungen, auch wenn sie schnell gingen, erst mal Nervennahrung tanken.
„Nun, Snape…" sagte Draco mit einem leicht höhnischen Lächeln. „ Irgendwie kommt mir das bekannt vor . Ach ja, ich habe dich ja schon einmal so genannt. Erinnerst Du dich."
„Ja, Draco sogar sehr gut." Antwortete Harry und verdrehte die Augen. Severus hingen schüttelte nur leicht den Kopf über seine "neuen" Söhne und biss nochmal in sein Sandwich. Zusammen saßen sie in der Ministeriumskantine und beredeten nochmal die ganzen Umstände und wie froh sie doch waren das es kaum eine Stunde gedauert hatte um gleich zwei Fälle auszuhandeln.
Wieder zurück im Saal, begann das Prozedere von neuem. Als sich alle gesetzt hatten forderte die Richterin auf einen gewissen Mr. Serpentine hinein zu führen.
Der junge Mann den zwei Beamte eskortierten, war niemand anderes als Voldemort. Nur das ihn niemand als der Erkannte der er war. Die wenigen Zeugen, welche bei Voldemorts Fall zugegen waren wurde zum Stillschweigen verpflichtet.
"Hiermit eröffne ich die Verhandlung in Sachen der Verfügungsgewalt es Mr. Snape über Mr. Serpentine. Zum Zwecke der Resozialisierung." Diese Worte waren selbst für die erfahrene Richterin Fencerider schwer. Noch nie hatte sie, weder etwas ähnliches verhandelt, noch hatte sie je von anderen Kollegen davon gehört, dass ihnen so etwas untergekommen wäre. Aber hier war sie nun, mit dem ersten und wohl einzigen Fall dieser Art. Vor ihr standen zwei Teenager, beide noch nicht Volljährig und doch soll der eine für den anderen die Verantwortung übernehmen. Tatsächlich musste sie sich die Akte mehrmals durchlesen, bis ihr ganz klar war was da vor sich ging. ( -noch ein Flashbak?)
Harry saß nervös an seinem Platz und rieb sich immer wieder die Hände. Das was er hier übernehmen musste, war auf irgendeine Weise schlimmer für ihn, als dass was die Prophezeiung verlangt hatte. Er würde auf Tom Riddle, der der einmal Voldemort war und womöglich noch ist Aufpassen müssen. Nicht nur aufpassen sondern auch anleiten. Ihm war klar dass er diesen Weg nicht hätte gehen müssen. Es wäre einfacher gewesen wenn Riddle für den Rest seines Lebens nach Askaban verbannt worden wäre. Wenn man es aber von der anderen Seite betrachtet, ist das gar nicht möglich. In Harrys Kopf hatten sich die Erinnerungen von Tom Riddle, von dem Tag, bevor er den Mord an seinem Vater und Großeltern beging , eingenistet. Das war es, was er gespürt hatte als er Voldemort nach seiner Verwandlung berührt hatte.
Irgendetwas bewegt ihn dazu diese Herausforderung anzunehemnen. Er konnte fühlen das es entscheidend sein könnte wenn er dem Nicht- mehr- Voldemort nun den Weg zeigt.
/Flashback/
In einem kleinen Untersuchungsraum im St. Mungos saß Harry auf einer Untersuchungspritsche. Severus und Draco standen bei ihm. Er musste erst mal die Nachricht verdauen die man ihm gerade verkündet hatte. "Sehe ich das richtig, dass Potter die Erinnerungen von Du-weist-schon-wem hat." knurrte Mad-Eye Moody in die Runde. Er und zwei weitere Auroren, die auf Malfoy Manor ebenfalls dabei waren standen ebenfalls im Raum. "Ja, in der Tat." antwortete der Heiler, der Harry untersucht hatte. "Wenn ich mich nicht täusche, ist es so dass Mr. Potter diese Erinnerungen nur auf Wunsch des "Besitzers" , sprich von, nun, Sie-Wissen-schon-wer, frei geben kann. Wir wissen also dass sie da sind nicht aber um was es sich handelt." Der Heiler verabschiedete sich und verließ den Raum. Beunruhigte Stille herrschte im Raum. Bis Harry wieder auf sah und das Schweigen brach: "Ich frage mich ob es nicht vielleicht von Vorteil ist das ihm seine Erinnerungen fehlen." Alle anwesenden sahen ihn verwundert an. Moodys magisches Auge kullerte nur so in der Augenhöhle. "Ja, ich meine, er ist zwar noch nicht aufgewacht doch nur mal angenommen das er wieder Tom Riddle ist und sich an nichts erinnern kann, müsste man dann nicht einen anderen Weg finden ihn zu betrafen. Ihn einfach so nach Askaban zu schicken ist vielleicht zu einfach. Voldemort muss Buße tun."
"Harry, was genau meinst Du?" sagte Draco. "Mensch Potter, raus mit der Sprache." kam es sofort von Moody als Harry nicht sofort antwortete. "Ich dachte an etwas was die Muggel machen. Nennt sich Gemeinnützige Arbeit oder Täter-Opfer- Ausgleich. Dass er etwas für die Gesellschaft tut und so eine Art Wiedergutmachung für die Opfer und Hinterbliebenen leistet."
/Flachback Ende/
So kam es das nach reichlicher Diskussion das weiter verfahren mit Tom Riddle wie folgt beschlossen wurde. Da er laut Aussage der Medihexen und Zauberer Biologisch 16 war, keinerlei Erinnerungen hatte und seine Magischen Kräfte auf einem normalen, für sein Alter völlig harmlosen Level lagen sollte er weiter zur Schule gehen. Obwohl Draco es für Wahnsinn hält hat Harry beschlossen das er in Hogwarts auf Riddle ein Auge haben wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte er sich nur nicht vorstellen was da alles auf ihn zukommen würde. Es ging um mehr als gutes Benehmen. Sondern auch darum das dieser Junge, den man aus Sicherheitsgründen in Tom Serpentine umbenannte Regelmäßig seine Lektionen über sein früheres Selbst lernt. Ihm soll somit die Schwere seiner Vergehen und seine Schuldigkeit klar gemacht werden. Dass er ein Gefühl dafür entwickelt sollte auch Harrys Aufgabe werden.
Harry sah nun auch zu Tom rüber. Er saß an seinem Platz und verzog keine Miene. Emotionslos war sein Blick, als ginge ihn das alles nichts an. Im Krankenhaus besuchte Harry ihn nachdem er wieder erwacht war. Diese stoische Ruhe hatte er schon im Krankenhaus. Mit einigen vorsichtigen Fragen erörterte der Heiler, der als einziger eingeweiht wurde, wie weit der Gedächtnisverlust reicht. Dann wurde dem Jungen in groben Zügen erklärt Wo und Wann er ist. Die Auroren hatten sich auch in Bezug auf die Verbrechen und der kommenden Gerichtsverhandlung kurz gehalten.
Keines dieser Dinge schien ihn irgendwie zu berühren und wenn dann zeigt er es nicht. Mit leiser aber monotoner Stimme sprach er und antwortete auf Fragen. Harry erkannte diese Art zu reden im Gerichtsaal wieder als die Richterin dazu kam Riddle- oder besser Serpentine zu befragen. „;Mr. Serpentine ist ihnen bewusst, dass sie trotz ihres Gedächtnissmangels, wegen Verbrechen angeklagt sind die kaum in Worte zu fassen sind?„ „Ja euer Ehren." „Dann ist ihnen klar dass sie nach ihrem letzten Schuljahr in Hogwarts sehr viel aufzuarbeiten haben?"
Wieder antwortete Serpentine mit: „Ja euer Ehren." „Gut; sie werden in einem Jahr darüber in Kenntnis gesetzt wie ihr weiterer Strafvollzug vor sich gehen wird. Bis dahin haben sie sich ihrer Auflagen zu beugen. Ebenso wie den Anweisungen ihres Betreuers und des hinzu zu ziehenden Auroren. Sie werden nach der Verhandlung ein Schreiben erhalten das sie über ihre Rechte und Pflichten aufklärt. Mein Persönlicher Rat an sie lautet: Nutzen sie die Zeit. Es ist ihre erste und letzte Möglichkeit eines Tages doch wieder ein einiger Massen normales Leben zu führen. Und dieses mal etwas zu erreichen auf das nicht nur sie stolz sein können."
Er antwortete angemessen und Akzeptierte jede Aussage der Richterin. Harry wurde aus seinen Gedanken gerissen als es nun an ihm war der Richterin zu antworten und er von Draco, schmerzhaft, einen Ellenbogen in die Rippen bekam. "Au...Draco.."
"Mr. Snape, sie sind sich ihrer Aufgaben vollends bewusst und sind bereit die Konsequenzen zu tragen?" "Ja euer Ehren." Damit gab es nichts weiter zu klären. „Ich verkünde hiermit das Mr. Harry Snape die Rehabilitationsaufsicht über Mr. Tom Serpentine führt und alle Maßnahmen ergreifen kann, darf und soll um ein Gelingen der Wiedereingliederung zu gewährleisten. Die Eigentliche Strafverbüßung wird nach ihrem letzten Jahr in Hogwarts beginnen. Ich wünsche dass Sie beide jeden Monat Berichte ans Ministerium schicken. Wie genau die Aussehen sollen werden sie per Eule erfahren."
Das Urteil wurde für rechtkräftig, und die Sitzung für beendet erklärt. Harry, Severus und Draco befanden sich gerade am gehen, als Harry gerufen wurde. Es war Serpentine. „Mr. Snape, haben sie einen Augenblick Zeit?" „Ja,…klar. Aber sag einfach Harry. Ich bin zwar dein Betreuer, aber Duzen ist mir trotzdem recht." Der junge Mann, der einmal Voldemort war, schien sich in dieser Situation noch unwohl zu fühlen und schien nicht so recht zu wissen wie er weiter machen sollte. „Nun, was ich noch Fragen wollte…hrrmp*räsuper* Warum tust du das? Ich weiß nicht viel von dem was ich getan habe. Nicht einmal eine noch so kleine Erinnerung habe ich daran. Aber ich habe doch gerade dir so viel Leid zugefügt; deshalb muss ich wissen Warum?"
Harry nahm sich einen Moment Zeit darüber nachzudenken. Er atmete einmal schwer ein und wieder aus. „Weist du, so kurz und einfach kann ich dir keine Antwort darauf geben. Wenn es soweit ist erkläre ich es dir. Bis dahin kann ich nur sagen, dass ich der Meinung bin das jeder eine Verdient hat." „Eine Was?" Nun lächelte Harry ein strahlendes, breites Lächeln.
„Eine neue Chance."
Fin/ Ende
