Kapitel 11

Sara hatte ihn zwar genau verstanden, aber sie fragte trotzdem.

„Was meinst du damit?"

„Nun wir haben uns 2 Tage nicht gesehen. Ich könnte vorbei kommen oder du kommst hierher."

Sara sah an sich herunter.

„Ich bin noch im Bett."

Bevor er darüber nachdenken konnte kam seine Antwort.

„Gut. Dann mache ich mich auf den Weg."

„Grissom. Griss."

Sara bekam keine Antwort. Er hatte schon aufgelegt.

Eigentlich war sie viel zu müde für Aktivitäten, die Grissom eindeutig im Kopf hatte.

Aber beim letzten Mal hatte sie Verständnis für ihn, diesmal wäre es umgekehrt.


In der nächsten halbe Stunde räumte Sara noch ein wenig auf.

Als es dann an der Tür klopfte war sie noch immer im Schlafanzug. Allerdings würde Grissom bestimmt keinen Anstoß daran nehmen.

Sie öffnete die Tür und zog Grissom in die Wohnung.

Bevor sie es sich versah, lag sie in seinen Armen.

Sara merkte wie Grissoms Hände an ihrem Körper entlang fuhren. Wenn sie ihn nicht bald stoppte, dann kam sie heute nicht mehr zum Schlafen.

„Du hast mich vermisst?", fragte sie außer Atem.

„Mmmm", Grissom küsste ihren Hals und konnte nun wirklich nicht reden.

„Ich wollte dich eigentlich bitten…", Sara stoppte. Was er mit seinem Mund anstellen konnte, war der reine Wahnsinn.

„Wolltest du etwas sagen?", fragte Grissom als er begann ihren Schlafanzug aufzuknöpfen.

„Ich wollte eigentlich ins Bett gehen."

„Das will ich auch.", erwiderte Grissom und zog sie in Richtung Schlafzimmer.

Dort begann er sich auszuziehen und legte sich nur noch mit Boxer-Shorts bekleidet ins Bett.

Sara hatte seine Bewegungen fasziniert verfolgt.

Hatte sie denn in ihrer Wohnung nichts mehr zu melden? Offensichtlich nicht.

„Willst du dich nicht ausziehen?", fragte Grissom.

Ohne zu zögern, zog sie ihren Schlafanzug aus und stand dann nackt vor ihr.

Grissom sah sie erwartungsvoll an, aber Sara bewegte sich nicht vom Fleck.

„Kommst du bitte zu mir?"

Darauf hatte Sara gewartet. Sie ging zum Bett und legte sich zu Grissom. Er begann sie zu streicheln.

„Ich berühre dich so gern. Du bist so weich und deine Haut so zart."

Sara stöhnte auf.

„Eigentlich wollte ich wirklich schlafen."

Grissom stoppte.

„Oh Honey, warum hast du es mir nicht gesagt?"

„Hey, nicht aufhören. Und ich habe es versucht."

Voller Schuldgefühle drehte sich Grissom von ihr weg auf den Rücken.

„Was musst du von mir denken?"

„Komm wieder her. Ich denke, dass du mich sexy findest und das mich der Gedanke daran verrückt macht."

Grissom rührte sich nicht.

Sie nahm seine Hand und legte sie auf ihre Brust.

„Hörst du wie schnell mein Herz schlägt?"

Endlich dreht er sich wieder zu ihr hin.

„Sag mir was du willst, Sara."

„Dich. Deine Liebe. Deine Zuneigung und für die nächsten Stunden deinen Körper. Was sagst du?"

„Habe ich etwas Bedenkzeit?", fragte Grissom scherzhaft.

„Nein."

„Gut, dann sollte ich die Zeit nutzen, nicht war."

Als nächstes zog Grissom sich ebenfalls ganz aus und sie lagen Haut an Haut im Bett.

Ganz leicht begann Grissom Sara zu streicheln.

„Ich habe Christine verlassen. Und nun bin ich bei dir. Ich weiß auch nicht, es fühlt sich so gut und so richtig an. Aber ich habe auch das Gefühl versagt zu haben. Ich bin Schuld, dass die Ehe nicht funktioniert hat."

„Ich weiß nicht was ich sagen soll. Es tut mir so leid.", erwiderte Sara.

Sie hielt seine Hand fest.

„Grissom, ich werde auf dich warten. Wir müssen nicht miteinander schlafen, wenn du Schuldgefühle hast. Wir …"

Sie konnte den Satz nicht beenden, denn Grissom presste seinen Mund auf ihren.

Als er sich von ihr löste, antwortete er ihr.

„Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe."

Grissom nahm die leichte Bettdecke, deckte Sara und sich zu.

„Lass uns schlafen. Wir reden später."


TBC

Im nächsten Kapitel: Christine besucht das Lab.