Endlich ein wenig mehr über ihre "verbotene" Beziehung. Viel Spaß beim Lesen !
Kapitel 14
Grissom holte eine Rose hinter seinem Rücken hervor. Saras Augen wurden groß.
„Sie hat zugestimmt?"
Er nickte.
Sie sprang in seine Arme.
„Aber. Ich habe ihr versprochen, dass wir diskret sind."
„Du hast ihr von mir erzählt?"
„Nun ja, indirekt. Aber sie weiß ja, dass ich jemanden sehe und verliebt bin."
Sie lächelte ihn an.
„Sara, kannst du damit leben? Ich will dich nicht verstecken, aber ich will auch Christine nicht verletzen."
„So lange du dich nicht für uns schämst…"
„Niemals."
„Dann machen wir doch das Beste aus der Situation."
Sara schaute auf ihre Uhr. Das war die längste Beweissicherung ihres Lebens. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal im Bett gelegen und geschlafen hatte.
Als ihr Handy piepte schaute sie nur kurz hin, aber mit dem zweiten Blick sah sie, dass es eine Nachricht von Grissom war. Sein Code sie zu treffen.
In den vergangenen Wochen hatten sie kaum Zeit gehabt und zwischen den Schichten nur kurze Gespräche geführt. In einem davon war die Rede davon gewesen, sich im Hotel zu treffen. Christine hatte begonnen Grissoms restliche Sachen ins Townhaus zu schicken und Sara sollte und wollte ihr nicht über den Weg laufen. Anfangs hatte er ein schlechtes Gefühl dabei, aber Sara meinte das könnte doch ein Abenteuer werden.
Genau so sie das Treffen heute. Sicher Hotels waren eigentlich nicht ihr Stil, aber sie vertraute ganz Grissom und seinen Arrangements.
Grissom wartete gespannt in dem Hotelzimmer. Sara hatte ihn eine Überraschung versprochen und er war sicher, dass sie das Versprechen halten würde.
Das Zimmer war leicht abgedunkelt, so dass die grelle Sonne nicht durch die Fenster schien. Leise Musik spielte und Grissom setzte sich in den Sessel.
Schließlich hörte er das Öffnen der Tür und Sara kam herein. Sie trug einen leichten Mantel und sah sich nach ihm um.
Als sie ihn sah, ging sie zu ihm hin und küsste ihn. Er wollte aufstehen, aber sie hinderte ihn daran.
„Bleib sitzen. Ich habe mir etwas ausgedacht."
Schwungvoll drehte sie sich um und hoffte, dass sie nicht zu „mutig" war.
Nach ein paar Schritten begann sie den Gürtel des Mantels zu lösen und lies ihn dann fallen.
Grissom hielt den Atem an. Sie trug nur Unterwäsche, nichts besonderes. Aber sie sah so sexy aus. Hüftschwingend ging sie wieder zu Grissom und stellte ein Bein auf den Sessel. Sie sah ihn an und er wusste genau was sie damit sagen wollte. Seine Hand fuhr an ihrem Bein entlang. Immer wieder und immer mehr nach oben.
Sie hielt es langsam nicht mehr aus und setzte sich schließlich auf seinen Schoß. Dann begann sie sein Hemd aufzuknöpfen und küsste seine Brust. Er lehnte sich zurück und stöhnte auf. Ohne seine Sekunde länger warten zu wollen zog sie ihm sein Hemd aus und presste sie sich an ihn. Sie rieb sich an ihn und bemerkte, dass seine Erregung immer größer wurde.
"Sara", stöhnte er auf.
„Ja?"
Er vergaß was er sagen wollte als sie sekundenschnell ihren BH öffnete und auszog. Nun war nichts mehr zwischen ihnen, kein Stückchen Stoff mehr.
Grissom hielt es nicht mehr aus. Er hatte kaum noch Kontrolle über seine Gefühle, etwas was ihm selten passierte.
„Lass uns ins Bett gehen. Ich will deinen ganzen Körper spüren."
„Ich dachte, dass tust du schon."
Sie lacht mich, dachte Grissom noch. Da war sie aufgestanden und zum Bett gelaufen.
Verdammt, so weit war es schon gekommen. Eine junge Frau wickelte ihn um den kleinen Finger.
Als er beim Bett angekommen war, lag sie bereits nackt dort und wartete auf ihn. Er zog sich aus und legte sich zu ihr.
Langsam begann er sie zu streicheln.
„Du denkst, du hast die Oberhand hier, oder?"
Sie lächelte ihn wissend an.
„Nicht mehr lange, Honey."
Er nahm sie in den Arm und zeigte ihr zu welcher Leidenschaft er fähig war.
Sara bewegte sich anfangs nur wenig, aber schließlich wand sie sich unter seinen Zärtlichkeiten.
„Bitte Grissom."
Er wollte ihr sagen, dass er es war der nun die Oberhand hatte und dass er mit ihr tun konnte was er wollte. Aber das war nur die halbe Wahrheit. Sie war es, die ihn zu dem Mann machte der er jetzt war.
Vorsichtig drang er in sie ein. Sara schlang ihre Beine um ihn und zwang ihn dazu seine Zurückhaltung aufzugeben.
Er wurde immer schneller und sie zwang ihn immer tiefer. Er hörte ihr lautes Stöhnen, fühlte ihren Orgasmus und kam Sekunden später.
Schwer atmend lagen sie nebeneinander und lächelten sich an.
„Hi", sagte Sara nach einer Weile zu ihm. Er kannte diesen Blick.
„Honey", sagte er warnend.
„Was?"
„Tu nicht so unschuldig. Ich bin nicht bereit für eine zweite Runde."
„Oh, so schade. Dann werde ich mich wohl um mich selbst kümmern."
Fasziniert sah Grissom zu wie sie begann über ihre Brüste zu streichen. Ganz langsam, ihn nicht aus den Augen lassend.
„Willst du mich umbringen?", fragte er.
„Du kennst doch den Sinn der französischen Worte „kleiner Tod". Oder ?"
Sie drehte sich auf dem Bauch und trampelte leicht mit ihren Beinen.
Spielerisch gab ihr Grissom einen Klaps auf den Po.
„Ich kümmere mich später um dich, versprochen. Was hältst du von einer Runde Schlaf?"
Sara gab zu, dass sie müde war und sie hatten das Zimmer ja noch eine Weile. Ohne etwas zu sagen, schmiegte sie sich an ihn und beide schliefen schnell ein.
tbc
