5. Interessanter Unterricht und ein neues Heim
Er duckte sich unter einem 'Reducto' hinweg und wollte gerade ein 'Stupor' zurückschleudern, als er sah, dass es zu spät war. Der Todesser hatte mit seinem Zauberstab auf das Dunkle Mal getippt und rief nun 'Morsmordre' und richtete seinen Zauberstab gen Himmel.
Jetzt zog auch Harry seinen Zauberstab, die anderen Zauber und Flüche hatte er glücklicherweise mit Tonks und Remus ohne Zauberstab gelernt, aber jetzt ging es richtig um die Sache. Ohne Zauberstab konnte er die Flüche zwar nahezu Perfekt ausführen, aber er konnte sie weder verstärken, noch wissen, ob er das Ziel 100ig treffen würde, wenn es sich nicht bewegte.
Es wurde dunkel, ein leises Rauschen war zu hören und auf einmal waren sie da. Ihre Umhänge wie Rauch um sie gehüllt. Ihre silbernen Masken verdeckten ihre Gesichter vollständig, nur einige Haare, ließen erahnen wer sich unter der Maske verbarg.
Die Zuschauer wurden nun langsam ungeduldig, die Vorstellung sollte eigentlich schon geendet haben und es wurde Zeit das Mittagessen vorzubereiten.
Allerdings trauten sie sich nicht, durch diese Lichtfäden zu gehen, da sie sich eventuell darin verheddern konnten oder sich verletzen konnten.
Harry wusste dass es schon so genug Ärger mit dem Ministerium geben würde, weil sie vor Muggeln zauberten, aber es würde noch mehr Ärger für ihn geben, wenn einer der Muggel auch noch getroffen würde. Für ihn selbst war das Ministerium noch eine viel schlimmere Gefahr, wenn er nun auch noch mit dem Zauberstab zaubern würde und die Todesser im Ministerium ihn in die Finger bekommen würden...
Er musste eine friedliche Lösung finden, ohne Verletzte, aber wie sollte er das hinkriegen?
Da hatte er einen Geistesblitz, er steckte seinen Zauberstab weg und erschuf Schutzschilde um die Zuschauerreihen. Dann ging er zu dem Todesser der anscheinend diese Aktion leitete. Es war derjenige gewesen, der Harry in der Gasse aufgelauert hatte. Seine Statur war kräftig, er war groß und anscheinend etwas molliger. Als Harry auf ihn zuging, hörten die anderen 5 langsam auf, Flüche zu schleudern. Auch der Zirkuszauberer sah Harry erwartungsvoll und interessiert an.
„Was willst du, Potter?" fragte der etwas korpulentere Todesser.
Harry erinnerte die Statur und die Stimme an jemanden. Da fiel es ihm wieder ein, so eine dümmliche Stimme konnte nur zu einem Goyle gehören.(AN: oder zu einem von 'Duddileins' Freunden, aber die waren alle Muggel)
Er ließ sich nicht durch das gefährlich klingende knacken aus der Fassung bringen und sagte ganz ruhig:" Bringt mich zu ihm, dass ist es doch was ihr wollt, oder? Hat er euch nicht genau deshalb geschickt, um mich zu holen?" „Hältst du dich wirklich für so wichtig, Potter? Glaubst du im Ernst, der dunkle Lord würde sich persönlich mit dir beschäftigen?" „Wieso sonst stand er mir in der Kammer des Schreckens gegenüber? Wieso musste ich auf dem Friedhof gegen ihn kämpfen? Wieso sonst wäre er in der Mysteriumsabteilung erschienen, wenn nicht um mich zu töten? War er es nicht, der versucht hat mich umzubringen, als ich gerade mal 1 Jahr alt war?!
Aber wenn ich nicht so wichtig bin, warum seid ihr dann hier?! Warum sollte Voldemort schon Todesser zu mir schicken, wenn ich doch nicht so wichtig bin?! Wieso könnte ich jetzt keinen Schritt machen ohne von einem Fluch getroffen zu werden oder einfach apparieren?" „Natürlich könnten Sie sich jetzt umdrehen und einfach gehen Mr. Potter." Hörte Harry eine ihm wohlbekannte, zuckersüße Stimme hinter sich. Er drehte sich um und sah nur eine Person dort stehen. Ein etwas kleiner, rundlicher Todesser. Die eine Hand in die andere gelegt, sah ihn der Todesser mit leicht schräg gelegtem Kopf an. Dann fuhr sie fort: „ Aber dann müssen sie damit rechnen, dass die" Sie deutete auf die Zuschauer „und Sie" Sie deutete auf das Mädchen „ wahrscheinlich nicht mehr lange sein werden, wenn du weg bist." „hmpf...! Ich soll also keine Lügen erzählen? Voldemort ist also nicht zurückgekehrt? Das hätten sie doch am besten wissen müssen, nicht war Umbridge?!"
„Das geht sie gar nichts an Mr. Potter!" „Es geht mich aber was an, was ihr hier wollt, wenn Voldi euch schon nicht geschickt hat! Ihr widersetzt euch ja wohl kaum ohne Grund Voldemort." „Was heißt denn hier nicht in seinem Auftrag, Junge, niemand hier geht gegen DAS Gesetz vor!" „Ja, bestimmt. Aber nur nicht gegen DAS Gesetz von IHM!!"
Harry fühlte sich allmählich verarscht. Was sollte dieses Du-bist-doch-nur-ein-kleiner-Junge-und-weißt-nicht-was-du-redest! Gehabe? Warum sprachen sie mit ihm als würden sie mit IHM sprechen?
Naja, vielleicht konnte man das auch ausnutzen, wenn sie wirklich vermuteten dass Voldemort die Kontrolle über ihn erlangt habe, so wie er dachte, dass sie es denken, dann würden sie bestimmt denken, dass alles ein Test für sie sei, ob sie ihn so gut es ging bekämpfen würden, egal ob er ihn unter seiner Kontrolle hätte oder nicht. Wenn er so tun würde, als ob er Voldemort wäre, aber nicht ist, und sie denken würden er sei es auch, wäre das die Perfekte Lösung.
Wenn sie aber mit Voldemort etwas besprochen hatten, wie sie ihn erkennen konnten, er aber nicht wusste was es war, wie sollten die anderen dann glauben, dass er Voldemort sei?
Und was wäre, wenn die Todesser ihn nur in eine Falle locken wollten, wie oder in welche auch immer, und er nur dachte, dass die denken was er dachte, dass sie denken würden, Voldemort würde denken sie testen zu können. Aber dachten sie das wirklich? (Nicht verzweifeln!!)
Allmählich bekam er Kopfschmerzen. Den Sinn hinter seinen Gedanken hatte er fast vergessen, aber dann fasste er den Entschluss, einfach so zu tun, als ob er Voldemort sei.
Aber er fragte sich dennoch, wieso Voldemort nicht versucht hatte, in seinen Geist einzudringen?
Während er überlegte, trat ein Todesser aus den hinteren Reihen hervor und schoss einen Fluch auf ihn ab. Harry wollte seinen Plan gerade in die Tat umsetzen, als er den Stupor auf sich zukommen sah und von ihm erwischt gegen die Manegenwand flog und bewusstlos liegen blieb...
Als Harry wieder zu sich kam, wusste er nicht, wo er sich befand. In einem Bett, das war klar, denn so weich konnte der Boden nun auch wieder nicht sein, aber die Krankenstation (seine erste Vermutung, was nach seinen Reichlichen besuchen dort nicht überraschend gewesen wäre) war es nicht, dafür roch es nicht so steril und es war nicht hell genug. Als er die Augen öffnete und seine Brille gefunden und aufgesetzt hatte, erkannte er, dass er sich in einem Wohnwagen befand.
Er hatte, als er einmal bei Tante Magda (Ihr wisst schon, diese Hundeliebe Schachtel, die Harry im 3. Schuljahr aufgeblasen hat -) zu Besuch war, die ganze Zeit dort (eingesperrt) verbringen müssen, daher wusste er, das es ein eben solcher war. Nur war dieser, in dem er sich nun befand, größer und hatte mehr Räume zur Verfügung.
Soweit Harry das aus seiner aufrecht gelehnten Position erkennen konnte, war er in einem mit leicht rötlichem Holz getäfeltem Schlafzimmer mit 2 kleinen Betten und 2 fast schwarzen davor befindlichen Holzkomoden, welche durch einen kleinen Gang getrennt waren, an dessen Ende sich ein vernebeltes (damit man nicht durchgucken konnte) Fenster befand. Er befand sich in dem von der Tür aus gesehenem linken, über dem ein Plakat von einem Zirkus an der Wand hing. An der gegenüberliegenden Wand befanden sich rechts und links neben der Tür jeweils ein großer Spiegel mit Schminkutensilien, welche sich in einen dazugehörigen Korb darunter befanden. Durch die weit geöffnete Tür konnte er weiter in den Hauptraum des Wohnwagens sehen, dem Wohn und Essbereich. Alle möbel waren in weiß gehalten, welches sich auch nicht mit der hellen Holztäfelung biss.
An der linken Wand entlang reihten sich ein kleiner Schrank mit Ablagefläche, neben dem in direkter Verbindung eine Spüle stand, neben der wiederum ein etwas längerer Schrank stand. Über der Durchgehenden Ablage war eine Neonröhre angebracht, welche jedoch ausgeschalten war, da es noch oder schon wieder hell genug war, Harry konnte das nun wirklich nicht beurteilen, da er ja nicht wusste, wie lange er weggetreten gewesen war.
Am hinteren Ende des Raumes war eine Fotowand angebracht, welche viele Artisten und Artistinnen bei ihrer Arbeit darstellte. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich immernoch im Zirkus bin, bin mal gespannt, wohin ich diesmal geraten bin...´ dachte der Gryffindor, bevor er sich wieder seinen Beobachtungen widmete.
Er lehnte sich leicht seitlich aus dem Bett, um auch noch den Rest des Wohnwagens in Augenschein zu nehmen, den stechenden Schmerz in der Seite dabei geflissentlich ignorierend, schließlich war er schlimmeres gewöhnt. von der Fotowand führte ihn sein Blick zur rechten Wand, an der als erster ein kleiner Kühlschrank und ein Herd mit Ofen seine Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen.
Sehr interessante Zusammenstellung, da hätte man auch gleich noch eine Katze und einen Vogel oder einen Hund dazunehmen können...´, kaum hatte er das gedacht, da machte auch schon eine kleine schneeweiße Katze, die eben unter dem anderen Bett hervorgekrochen war, auf sich aufmerksam und verlangte einige Streicheleinheiten. Und wo ist der Vogel?´, dachte der Schwarzhaarige leicht sarkastisch, während er das Kätzchen zu sich aufs Bett nahm und sie vorsichtig kraulte, woraufhin sie ihn mit einem schnurren belohnte. Als kein Vogel auftauchte, fuhr er fort sich den Rest genauer anzugucken, während er die Katze weiterstreichelte.
Neben dem Herd war noch eine kleine Ablagefläche unter der sich noch ein Schrank befand. Rechts daneben gab es eine Lücke, in der Harry bei genauem hinsehen eine nach unten führende Stufe erkannte, welche wohl hinunter zum Ausgang führte. Rechts neben der kleinen Treppe erkannte Harry einen kleinen Essbereich für höchstens drei Personen.
Als Harry sich noch weiter aus dem Bett lehnte, um zu erkennen, in welchen Raum die Tür, welche etwas mehr in den Raum stand, was verständlich war, wenn man bedenke, dass dazu noch ein Raum gehörte, führte, wäre er beinahe aus dem Bett gefallen, was er im letzten moment allerdings noch zu verhindern wusste, indem er sich auf dem Boden abstützte, wodurch er allerdings ein halb belustigtes, halb enttäuschtes Maunzen von der weißen Katze geschenkt bekam, wobei er sich allerdings wunderte, seit wann er 1. solche Feinheiten heraushörte und dass dann auch noch bei einer Katze, und 2. eine Katze überhaupt so etwas in einem Maunzer ausdrücken konnte.
Diese Fragen erst einmal in den Hintergrund drängend warf Harry der Katze nur einen kurzen, nachdenklichen Blick zu, um dann aus seiner Liegestützposition um die Ecke zu schielen, um zu erkennen, dass die Tür, welche Harry zuvor beobachtet hatte, ins Badezimmer führte.
Es war mit hellgrauen Fliesen an der Wand gekachelt, die Toilette hatte einen leichten Hellblaustich und eine kleine Duschecke füllte fast den Rest des sowieso sehr kleinen raumes aus. Natürlich gab es auch noch ein paar Handtuchhalter und eine Halterung für Toilettenpapier in dem Raum.
Unter der Duschstange war auch noch ein kleiner Wasserhahn und zwei Regler zu erkennen. Der eine Regler war dazu da, um die Wassertemperatur und den druck zu reglen, der andere schien das Wasser entweder zum Wasserhahn oder zum Duschkopf zu leiten, so schien es Harry zumindest, denn wozu sonst sollte der Regler da sein?
Nun, da Harry dem Boden schon so nah war, erkannte er, dass alle der räume mit Teppichen ausgelegt waren. Im Badezimmer lag ein flauschiger, helllilafarbener mit langen fusseln, welcher anscheinend ausgetauscht werden konnte, da er nicht ganz bis zur Wand reichte.
Im Schlafzimmer lag ein dunkler, braunorangefarbener Teppich, welcher nicht austauschbar war und auch nicht ganz so lange Fusseln, wie der im Badezimmer besaß.
Im Ess- und Kochzimmer lag ein hellgelber Teppich mit kurzen Fusseln, ebenfalls nicht austauschbar.
Über der Spüle, dem Herd und über dem Essbereich war jeweils noch ein Fenster eingelassen. Über dem Esstisch hing noch eine Lampe mit weißem Rauchmuster im Lampenschirm. Im Badezimmer war ebenfalls eine Lampe, mit drei Glühbirnen, die in jeweils andere Richtungen leuchten würden, wären sie denn an. In der Mitte des Schlafzimmers hing eine Lampe mit rötlichem, leicht Lichtdurchlässigem Lampenschirm.
Insgesammt machte alles einen sehr gemütlichen und bewohnten Eindruck fand Harry, er wunderte sich aber, wer hier lebte und ihn hierhergebracht hatte.
Er legte sich wieder richtig auf das Bett und die Katze legte sich auf seinen Bauch. Der stummen Aufforderung der Katze folgend, fing Harry wider an ihr durch das Fell zu streicheln, was ihm ein schnurren von Seiten der Katze einbrachte.
„Na, versuchst du mir irgendetwas zu sagen?", fragte Harry die Katze, was natürlich Sinnlos war, wenn man bedenkt, das es eine Katze war. Dennoch nickte die Katze ihm zu, was Harry aber nach einigen Augenblicken, in denen die Katze nur schnurrte als Einbildung abtat.
Dann wurde plötzlich die Tür geöffnet und das Mädchen mit den rot-blonden Haaren trat in den Wohnwagen, während sie jemandem über die Schulter zurief: „Ja ja, ich helf ja gleich noch beim Abbau, ich will nur noch mal nach unserem Patienten schauen gehen, bis gleich!" Dann schloss sie die Tür, ohne auf eine mögliche Antwort ihres Gesprächspartners zu warten.
Sie ließ sich an der Türhinuntergleiten,während sie murmelte „Puh, das war Knapp!" „Du magst wohl nicht helfen, oder?" fragte Harry, woraufhin sie kurz zusammenzuckte, sich dann aber aufrichtete und sich in das andere Bett setzte. Sie betrachtete Harry ausgiebig, während er sie auch musterte.
Sie trug ihr Schulterblattlangen, rot-blonden, leicht welligen Haare offen, sodass sie ihr locker über die Schultern fielen. Sie umrahmten ihr Gesicht, welches wie der Rest ihrer Haut leicht gebräunt war, was sich aber nicht mit ihren Haaren biss. Sie trug nun (nicht so wie bei der Vorstellung) ein leichtes, hellgrünes Top mit Spaghettiträgern und eine eng anliegende, leicht ausgewaschene 3/4 Jeans, welche von einem weißen Gürtel gehalten wurde.
Als er in ihr Gesicht blickte, blickte er direkt in zwei leuchtend Saphirblaue Augen, welche anscheinend auch grade mit der Musterung von ihm fertig waren. So leuchtend stellte er sich auch seine Augen vor, wenn seine Freunde ihm beschrieben, wie sehr sie andere in ihren Bann zogen.
Er wusste nicht wieso, aber irgendwie spürte er dass sie ihm vertraut vorkam, er wusste nur nicht, woher.
Sie sahen sich eine Weile lang nur ruhig in die Augen, bis diese Ruhe plötzlich unterbrochen wurde, als die Tür aufgerissen wurde und der Zauberer, welcher Harry im Kampf gegen die Todesser geholfen hatte (in Muggelsachen) in den Wohnwagen kam und fragte: „Ich dachte, du wolltest helfen kommen, Serenety?" Dann sah er erst, dass Harry wieder bei Bewusstsein war und sich die beiden immernoch in die Augen sahen und sagte belustigt „Ah ja, ich seh schon, unser Patient ist also wieder wach, na dann werde ich mal Seline holen, die wird ihn schon wieder zusammenflicken können! ist das ok für euch?" „Hmmm... moment, hä? Was? Seline? Achso, ja, kannst sie ruhig holen, auch wenn ich glaub, dass ihm nichtmehr allzu viel fehlen sollte!" „Da muss ich ihr vollkommen recht geben, mir gehts echt super, ich brauche wirklich keine Heilerin oder sowas!" Bestätigte der Schwarzhaarige schnell, was das Mädchen vorher gesagt hatte.
„Nun gut, dann eben nicht... Aber -wie unhöflich von mir- um mich wenigstens vorzustellen: Mein Name ist Bodo Stuarts und das Mädchen, welches dir gegenübersitzt ist Serenety L..." „Nenn mich einfach Serenety, bevor der da..." unterbrach sie Bodo und deutete bei den letzten Worten auf ihn „...dir noch meinen zweiten Namen sagt!" Und streckte dem Gryffindor dann die Hand entgegen.
„Ähm...ja, sehr erfreut, Harry Potter und auch wenn du mir deinen nicht sagen willst, mein zweiter Name ist James, nach meinem Vater!" Damit ergriff er ihre dargebotene Hand und schüttelte sie kurz. „Siehst du, ich hab dir doch gesagt, dass er es ist, wer sonst sollte in solche Schwierigkeiten kommen?" fragte Bodo. „Ich glaube trotzdem noch nicht, was in der Zeitung steht! Besonders nicht beim Tagespropheten, die haben damals ja auch nur gedruckt, dass Voldemort endlich Tod ist, wie du mir ja berichtet hast, und was ist jetzt? Jetzt ist er wieder zurück Großvater!" „Ihr Beide seid Verwandt?", fragte Harry leicht perplex, denn die beiden hatten keine großen... nein, eigentlich überhaupt keine Ähnlichkeiten.
„Ist ja gut Serenety, ich glaub ja auch nicht alles, was da drinnen steht, aber mit den Problemen, die er immer bekommt hatte ich doch wohl recht, oder?" „Ja, hattest du, na und? Ach egal... um auf deine fragen zu antworten Harry..." „Wieso fragen, er hat doch nur eine gestellt?"
Die Frage von Bodo ignorierend fuhr Serenety einfach fort zu erzählen „... ja, mit deiner Vermutung hast du recht, aber jetzt hatte ich auch endlich mal einen Grund es nicht zu tun! Und wir beide sind nicht verwandt! Ich habe meine Eltern auch verloren, als ich ein Jahr alt war, dann hat mich Dumbledore, dein Schulleiter gefunden und zu Bodo, Leon und Jordan, Seline, Richard und Kim und Noah gebracht hat." „Ich will ja jetzt nicht allzu neugierig sein, aber wer sind diese Leute, und wieso nennst du Bodo dann deinen Großvater?" „Wenn du mir versprichst, dass du für einige Zeit hierbleibst und mir beim Zaubern hilfst, erzähle ich dir von allen hier und werde versuchen dir auch zu helfen, deal?", fragte Serenety frei heraus.
„Ich glaube nicht, dass das geht, Serenety. Es gibt sicher Leute die sich sorgen würden, wo Harry ist, und er hat immoment schon genug Probleme, seid Dumbledores Tod, nichtwahr?" „Naja, wegen Dumbledore, ich trauere zwar, aber ich habe inzwischen auch seinen Tod überwunden, dank der Hilfe zweier Freunde (Tonks und Remus hatten ihm trotz seines Widerspruches darüber reden lassen und so war er völlig über den Anfänglichen Schock hinweggekommen, worüber er ja schon mit Tonks geredet hatte, und über die spätere Verzweiflung, eben weil Dumbledore Tod war.) und sie würden sich bestimmt..." Hier wurde der Grünäugige unterbrochen, denn ein Steinkauz kam durch die noch immer offene Tür hineingeflogen, warf eine Sonderausgabe des Tagespropheten auf den Tisch und verschwand dann wieder.
