Kapitel 37:

Ich versuchte Heil zum Quartier zu kommen, es stellte sich nur nicht so leicht heraus, jedesmal schien die Wand zum Abstützen nicht ganz dort zu sein wo ich sie haben wollte. „So, damit währe es nicht mehr mit Zack feiern, und kein Aufmuntern von Zack. Habe ich was vergessen?" „Nur deine Brieftasche." Ich drehte mich Ruckartig um, wobei ich beinahe das Gleichgewicht verlor, aber eine Hand auf meinen Rücken stützte mich ab, ich drehte mich langsam um und erkannte Sephiroth hinter mir stehen.
Er kam ganz nah an mich ran und flüsterte mir etwas ins Ohr. „Komisch, jedesmal wenn du etwas getrunken hast landest du in meinen Armen, warum denn nicht einmal nüchtern." Ich hielt den Atem an, das konnte jetzt nicht war sein. „Bitte entschuldigen sie mich, ich würde gern in meine Kajüte gehen." Ich drehte mich wieder um, und wollte nur noch weg, da hatte ich die Rechnung aber ohne den General gemacht, denn eh ich mich versah nahm er mich schon auf den Arm. „Was soll das?" Er ging nun mit mir im Arm den Gang entlang. „Warum eine Angewohnheit ablegen?" Ich schaute ihn leicht verwirrt an. „Welche Angewohnheit?" Nun schaute er mich mit einem diabolischen Grinsen an. „Na jedesmal wenn du mit Zack etwas getrunken hast, landetest du anschließend in meinem Bett." „Hä?" Ich wusste jetzt überhaupt nicht was das sollte, ich bin doch nur einmal bei ihm aufgewacht, und dies auch nicht freiwillig, oder irrte ich mich.
Noch bevor ich weiter nachdenken konnte, waren wir bereits in seinem Quartier. ‚Das ist ja riesig' dachte ich mir nur, das war keine Kajüte, das war ein Apartment. Es gab einen kleinen Flur, der zu einem Bad ging, zu einem Wohnzimmer, zu einer kleinen Küche, und zu einem riesigen Schlafzimmer, das anscheinend sein Ziel war, denn er steuerte genau darauf zu. „Sir, nichts für ungut, und danke das sie mich tragen, aber könnten sie mich bitte runterlassen? Ich würde gerne in meinem Bett schlafen." Anscheinend störte es ihn nicht mal Ansatz weise was ich sagte, denn eh ich mich versah lag ich schon auf dem Bett. „Sir?" „Pscht" Er legte seinen Zeigefinger auf meinen Mund, ich konnte nur Schlucken und wollte eigentlich nur hier weg.
Dann setzte er sich auf die Bettkante und lächelte mich sanft an.
„Du gefällst mir." ‚Hä? Was sollte das jetzt?' „Schön…. Freut mich…. kann ich…. jetzt gehen?" brachte ich nur stotternd hervor. Sein Gesicht kam immer näher, dabei schaute ich ihn ständig in die Augen bis sie an mir vorbei zogen, und ich seine Lippen auf meinen Spürte. Sowohl meine Atmung wie auch mein Herzschlag erhöhten sich.
Er strich mit seiner Zunge über meine Lippen um Einlass zu erhalten, den ich ihm aber nicht gab. Ich war vielleicht ziemlich angetrunken, aber noch konnte ich ein klar denken, und ich wusste dass dies hier im Moment eher ein Fehler währe. Auch wenn ich mir dies immer Gewünscht habe, wusste ich nicht ob dies vielleicht die Falle war die ich bei der letzten Begegnung bemerkt hatte.
Nach dem er merkte das ich ihn nicht gewähren ließ, beendete er den Kuss, sah mich an und schnalzte mit der Zunge. Dann setzte er wieder sein diabolisches Grinsen auf, das mir dieses mal einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er stand auf, wobei er etwas mit sehr viel Überzeugung in der Stimme sagte. „Du wirst schon noch mir gehören."Damit verließ er das Schlafzimmer.
Ich wartete noch ungefähr 5 Minuten, stand dann auf und ging in mein Zimmer, zum Glück begegnete ich ihn nicht noch mal.
Als ich ankam, schmiss ich mich gleich aufs Bett und musste erst einmal das geschehene verarbeiten. ‚Was sollte denn das? Will der mich verarschen? Und was sollte das mit diesen blöden Spruch Du wirst schon noch mir gehören.?' „Der hat sie ja nicht mehr alle, ich gehöre niemanden, und werde es auch niemals, denn werde ich eine Lektion erteilen." Das schwor ich mir, niemand kann so mit mir umgehen ohne die nötigen Konsequenzen zu tragen. Jetzt wusste ich wenigstens auf was ich mich gefasst machen kann, und somit viel es mir um einiges leichter den geeigneten Gegenschlag vor zu bereiten.
Aber erst mal musste ich mich von Zacks Lebensgeschichte erholen, und wollte erst einmal nur schlafen. ‚Morgen ist auch noch ein Tag.' mit dem Gedanken schlief ich ein.

Ich wachte langsam auf da ich irgendetwas Schweres auf meiner Hüfte spürte. Als ich die Augen öffnete schaute ich runter und habe den Mund nicht mehr zu bekommen. Voller Wut und Verwirrtheit. „Was machst du hier?" „Dich aufwecken." „Das geht doch auch anders, dafür musst du nicht auf mir drauf sitzen!" „Aber du sahst so verführerisch aus, da konnte ich einfach nicht anders." Er legte seinen Kopf auf meine Brust. „Außerdem höre ich doch das es dir auch gefällt, immerhin schlägt dein Herz schneller." „Ja, weil ich durch den Schock beinahe einen Herzkasper bekam." „Ach, und deswegen bist du rot im Gesicht?" „Was sollen denn diese Fragen hier? Geh endlich runter von mir." „Ich will aber nicht, ist grade so bequem." „Ich warne dich, geh sofort runter, oder….oder ich schreie." „Du bist gemein Jan, ich wollte doch nur ein wenig Spaß." „Sag mal, bin ich hier im Irrenhaus gelandet, oder was?" Nun setzte er sich wieder auf und schaute zu mir. „Wie meinst du denn dies." Ich sah ihn wutentbrannt an. „Wie ich das meine? WIE ICH DAS MEINE???? Könnt ihr eigentlich noch was anderes als nur daran zu denken wie ihr mich flachlegen könnt???" Ich sah ihn immer noch zornig an, Atmete dann aber tief durch und versuchte mich zu beruhigen. „Würdest du jetzt bitte von mir runter gehen Zack, bitte." Daraufhin stand er auf. „Wir kommen in 20 Minuten an, du solltest dich langsam fertig machen, wir sehen uns gleich auf dem Deck. Ach und Jan…Ich versuche ganz sicher nicht dich flach zu legen wie du sagst…Ich will dich lediglich verführen." Damit schloss er die Tür. „Ich sagte doch ich bin im Irrenhaus."
Ich stand auf, und ging in das kleine angrenzende Bad, danach zog ich mir schnell ein paar Sachen an, schloss den Koffer wieder, und ging nach oben aufs Deck. Dort standen die drei schon, ich Atmete noch einmal tief durch und ging zu ihnen. ‚Ein toller Urlaub, ich wünschte ich währe jetzt im Shinra Komplex beim Training und nicht mit diesen…diesen…toll, jetzt fällt mir nicht mal mehr ein Schimpfwort für die ein.'

Kapitel 38:

„Morgen." „Schön das du auch schon wach bist Rekrut." ‚Oh, jetzt wieder Rekrut, da scheint jemand schlechte Laune zu haben.' Ich stellte mich nun genau zu den dreien neben Vinc. „Ist dies Costa del Sol?" Ich sah über die Reling auf eine wunderschöne Stadt und einen herrlichen Strand. „Wir legen gleich an, und dann geht es schon weiter." „Wenn alles gut geht sind wir in 3 Stunden am Zielort." „Ach, es wird schon nichts schiefgehen."
Während sich Zack und Vinc unterhielten ging ich näher an die Reling und schaute voller Begeisterung auf den schönen Sandstrand, dort lagen schon etliche Touristen auf ihren Decken, und einige befanden sich bereits im Wasser. Ich sah ein paar Kinder die über den Strand liefen. „Ich war noch nie an einem Meeresstrand." Sagte ich mehr zu mir aus voller Begeisterung. „Wir können einen Tag früher zurück fahren als geplant, dann könnten wir auch noch einen Tag am Strand einplanen." Ich sah zu meiner linken."Nicht nötig Sir, ich habe keine Lust das sie meinetwegen ihren Urlaub verschwenden." Er sah gerade aus auf die Stadt zu, setzte ein kleines Lächeln auf die Lippen. „Du hast wohl immer noch nicht gemerkt dass wir deinetwegen Zwangsurlaub haben?" „Meinetwegen?" Er drehte sich um ohne mich anzusehen und ging weg. Ich stand noch ein wenig dort, und musste erst einmal nachdenken.
Nachdem das Schiff anlegte gingen wir zu einem Jeep der bereits auf uns wartete. Dieses Mal hatten wir einen Fahrer, jetzt mussten nur noch die Sitzplätze verteilet werden.
Nachdem ich mich durchsetzte, habe ich mich neben unseren Fahrer gesetzt, und die anderen drei auf die Rückbank befördert, denn ich hatte keine Lust in der Mitte von zwei bestimmten zu sitzen. Wir fuhren los, nach einer halben Stunde hatte ich angefangen mich mit dem Fahrer zu unterhalten. Sein Name war Rick, und er ist Soldier der Dritter Klasse. Ich unterhielt mich ein wenig mit ihm über die Ausbildung die er gehabt hatte, und holte mir ein paar wichtige und nützliche Tipps, denn immerhin musste ich bald wieder zurück, und sie fortsetzten, und da ich dank dieses „Urlaubs" einiges Verpasst habe, musste ich mich darauf vorbereiten.
„Und du musstest wirklich am zweiten Tag es in einer Stunde schaffen?" „Na das war ein Horror sag ich dir." „Nicht schlecht, wir hatten 2 Wochen zeit uns darauf vor zu bereiten." „Wirklich? Dann brauche ich mir also gar nicht so viel Sorgen zu machen, das ist Klasse." „Du wirst es in der Zeit laufen die ich sage." „War ja klar." Damit war das Gespräch kurzzeitig auf Eis gelegt.
„Also ich würde mich nicht mit dem General anlegen." Flüsterte mir Rick noch zu, worauf hin er von mir nur einen schmollenden Blick bekam was ihn zum Lächeln brachte.

Nach gut 3 Stunden Fahrt, kamen wir endlich an. Ich verabschiedete mich noch von Rick, der mir nur noch mal sagte das ich es mir nicht mit Seph verscherzen sollte. Dann stiegen wir in die Seilbahn ein und fuhren los.

Zu erst checkten wir im Hotel ein, was ein paar Probleme mit sich brachte.
„Was heißt hier sie habe nicht mehr 4 Zimmer?" „Es tut mir sehr Leid Herr General, Sir, aber leider sind durch die Momentanen Festlichkeiten die stattfinden nur noch 2 Doppelbettzimmer verfügbar."
Ich wendete mich an Zack „Sag mal, habt ihr nicht Vorreserviert?" Er kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Na weißt du, eigentlich bekommt Seph immer die Zimmeranzahl die er will, egal ob er sich vorher anmeldet oder nicht, deswegen haben wir uns gedacht.." „Deswegen dachtet ihr das es nicht nötig sei?!" Ich schüttelte nur mit dem Kopf.
Nach dem Sephiroth die Empfangsdame beinahe einen Kopf kürzer gemacht hatte, kam er Zähneknirschen zu uns. „Zwei müssen sich jeweils ein Doppelbettzimmer teilen." „Ich schlaf mit Vinc in einem Zimmer." Sagte ich gleich. „Das kommt nicht in Frage." Kam nur ein Zwischenruf von Zack. „Warum denn nicht? Ich darf mir doch aussuchen mit wem ich in einem Bett schlafe." „Das hat damit nichts zu tun."
Nachdem wir uns nicht einig wurden haben wir beschlossen Hölzchen zu ziehen.

„Na ja, hätte schlimmer enden können." Ich saß Kopfschüttelnd auf dem Bett. „Nun stell dich nicht so an Rekrut. Ich hätte auch lieber ein Einzelzimmer." Ich sah ihn bockig an. „Ich währe aber lieber mit Vincent in einem Zimmer."

Kapitel 39:

Dank eines Überfüllten Hotels, und einer Person die nicht vorreserviert, musste ich mir nun ein Hotelzimmer mit dem ach so lieben und netten General teilen. Unser Zwangsurlaub war gerade mal zur Hälfte beendet, und ich hatte schon mehr erlebt, gelacht und geflucht als in einem Jahr zusammen. Erst erfuhr ich unerwartet das ich Urlaub habe, und das die drei mir nicht von der Pelle rutschen, dann musste ich 120 Kilometer laufen, dann hatte ich ein schönes Erlebnis in einem Striplokal, und zu guter letzt noch eine schöne Schiffsfahrt. Und nun zu allem Überfluss muss ich mir noch ein Bett mit dem Verursacher dieser Erlebnisse teilen. Was kann es schöneres geben.

„Wenn sie mir im Schlaf auch nur noch einmal zu nahe kommen, dann können sie auf den Stühlen schlafen!" „Wer schmiegt sich den im Schlaf immer an mich?" „Jetzt kommen sie mir nicht so! Ich warne sie, lassen sie ihre Hände auf ihrer Seite oder sie können was erleben!" „Wenn du nicht immer die Decke weg ziehen würdest bräuchte ich auch nicht so nah an dich ran rutschen." „Ha! Soll das ein Scherz sein? Wir haben hier zwei Bettdecken! Warum müssen sie ausgerechnet meine haben wollen." „Weil ich nun mal leicht friere." „Das kann doch nicht…Argh!!! Sie bringen mich noch um den Verstand."

Der erste Nachmittag verlief eigentlich ganz normal, ohne irgendwelche Komplikationen, wir hatten uns lediglich umgesehen, und beschlossen was wir an den darauf folgenden 3 Tagen machen wollen. Danach waren wir noch beim Gemeinsamen Abendessen, und gingen dann früh schlafen, damit wir gleich Morgen früh als erstes in die Kampfarena gehen können, damit ein paar Herren ihre Aggressionen freien Lauf lassen können.
Nun lag ich hier mit Sephiroth in einem Bett und war kurz davor durchzudrehen.

„Wenn sie so leicht frieren, dann lassen sie sich doch einfach noch eine Decke vom Zimmerservice bringen!" „Es ist 23 Uhr, da habe ich keine Lust mehr mich mit dieser Rezeption in Verbindung zu setzten." „Das ist doch nicht mein Problem!" „Jetzt stell dich nicht so an Masaru, es ist doch nur eine Decke." „Es ist meine Decke!" „Da ist doch egal, wenn ich mir schon ein Zimmer mit dir teilen muss dann kann ich wenigstens verlangen das ich das bekomme was ich will." „Aber nicht meine Decke, ich habe keinen Bock hier morgen mit na Lungenentzündung zu liegen." „Dann rutsch doch einfach näher zu mir, und ich werde dich schon wärmen." „Das hätten sie wohl gerne?! Lieber würde ich nochmal mit den Kalm-Wölfen um die Wette rennen als näher an sie heran zu kommen!" „Nun stell dich nicht so an, die anderen beiden male hattest du doch auch kein Problem damit." „Was denn für andere male? Es war nur einmal, und das war nur weil ich mir die Kante gegeben habe!" „Und was war in meinem Zimmer bei Shinra?" „Ich war nie in ihren Zimmer. Ich meine ich würde mich doch wohl erinnern wenn ich…… Moment mal."
Jetzt viel mir doch glatt wieder ein, das ich nach der Feier mit den Jungs in einem anderen Zimmer aufwachte, aber das konnte doch unmöglich…..nein, das kann nicht….Ach verdammte sch…. „Sie meinen doch nicht nach meiner Geburtstagsfeier, oder etwa doch?" „Kommt die Erinnerung also langsam zurück?" „Wie? Warum? Und vor allem, weshalb?" „Ich hatte dich kurz nach 2 Uhr im Fahrstuhl angetroffen, und du bist mir gleich um den Hals gefallen. Als ich dich aufforderte mich los zu lassen und in dein Quartier zu gehen bist du einfach nur eingeschlafen, und da ich keine Lust hatte den ganzen Weg zurück zu laufen, oder dich dort liegen zu lassen hatte ich dich mit genommen." „In ihr Bett?" „Nein, erst hatte ich dich aufs Sofa gelegt, doch nach einiger Zeit bist du dann in mein Schlafzimmer gekommen, hast dich ausgezogen und bist zu mir ins Bett gekommen." „Das ist doch gar nicht wahr, so was würde ich nie machen." „Glaub was du willst, jedenfalls hattest du in dieser Nacht keine Probleme damit dich an mich zu klammern."
Ich war kurz vorm überkochen. „Sie können viel erzählen wenn der Tag lang ist." Mit den Worten stand ich auf und ging aus dem Zimmer. Ich hatte keine Lust mich über etwas zu streiten woran ich mich nicht erinnern konnte, und woran ich mich im Moment auch überhaupt nicht erinnern will.

Ich stand vor einer anderen Zimmertür und klopfte an. Es dauerte einen Augenblick, bis mir ein verschlafener schwarzhaariger die Tür öffnete. „Jan? Was willst du denn hier?" „Kann ich vielleicht heute Nacht bei euch beiden mit schlafen?" Zack sah mich nur verdutzt an, musste dann aber Lächeln und bat mich herein. Drinnen Angekommen lag Vinc immer noch schlafend im Bett, und hatte wahrscheinlich gar nicht mit bekommen das ich angeklopft hatte. „Leider ist nicht viel Platz, da Vinc sich sehr breit macht." „Ach das geht schon." ‚Alles ist besser als bei jemand anderen zu schlafen.' dachte ich mir und legte mich genau in die Mitte. Nach kurzer Zeit bin ich auch eingeschlafen.

Kapitel 40:

‚Ok, beruhige dich Jenni. Überleg noch mal ganz kurz wie es dazu kam. Ich bin aus dem Zimmer mit Seph geflüchtet, weil ich die Möglichkeit hatte entweder eine Lungenentzündung zu bekommen, oder in seinen Armen zu schlafen.' Ich musste kurz überlegen, denn ich lag gerade im Bett von Zack und Vinc, nur das dieses mal die beiden in meinem Armen lagen, bzw. sich meine Arme gekrallt hatten, und mit ihnen gerade kuschelten! Ich wusste nur eines, gleich wenn ich aufgestanden bin werde ich zur Rezeption gehen, und mir ein Einzelzimmer geben lassen, auch wenn ich dafür im Keller schlafen muss.
Ich dachte eigentlich ich währe hier bei den beiden sicher, das sie schon nichts dummes anstellen werde, tja, habe ich mich leider geirrt, auch während sie schlafen können sie einen ganz schön an die Wäsche gehen.
Mal versuchte ich ein Bein von Zack von meiner Hüfte zu schieben, dann wieder Vinc´s Kopf von meiner Brust, oder auch mal eine Hand von einer sehr empfindlichen Stelle weg zu befördern. „Ich wusste doch ich bin im Irrenhaus."
Einschlafen durfte ich nun auch nicht mehr, denn ich musste immer damit rechnen dass irgendein Körperteil von den Beiden auf einer sehr empfindlichen Stelle landet, dass jetzt schon mindestens 6-mal passiert ist. Ich lag also in der Mitte mit offenen Augen und schnalzte nur mit der Zunge.
Und schon wieder konnte ich Zacks Hand von meiner Brust befördern. „Will kuscheln." Ach ja, habe ich schon erwähnt das sie im Schlaf reden? „Wie kleine Kinder." Ich kam mir wirklich wie eine Mutter mit ihren zwei Söhnen vor, nur das diese beiden hier einen immerzu begrapschen. Mich aufrichten konnte ich auch nicht, da meine Kraft leider nicht reichte diese beiden von mir zu hieven. Also lag ich hier frustriert.

Wir hatten es nun endlich Morgen, jetzt musste ich die beiden nur noch wecken um hier raus zu kommen. „Aufwachen!!!!" „Hm…?" Zack wachte zu erst auf, öffnete langsam seine Augen, und schaute auf den Arm, den er immer noch mit Kraft festhielt. Dann schaute er an ihn hoch. „Jan?" „Nein der Weihnachtsmann, und nun lass mich los." „Hm?" „Du sollst mich loslassen, und dann hilf mir Vincent aufzuwecken, bevor ich überhaupt keine Gefühle mehr in meinen Armen habe." Er kniff nochmal seine Augen zu, und öffnete sie dann wieder. ‚Ich habe ein ganz ungutes Gefühl.' War mein Gedanke als ich Zacks Lächeln war nahm. „Das heißt du kannst dich nicht bewegen?" Ich musste schlucken, und riss meine Augen auf, Zacks Grinsen wurde immer breiter. „Was hast du vor?" „Nur ein wenig spielen." „Fass mich an und du bist Tod." „Was willst du denn machen? Mich beißen? Bitte, habe ich keine Probleme mit." „Das ist… Du kannst doch………..VINCENT!!!!!! WACH AUF!!!!!!!"
„Hmmm?" Gott sei Dank, endlich erwachte auch Dornröschen aus seinem Tiefschlaf. „Hm?" er sah mich fragend an. „Jan? Was machst du hier?" „Er will mit uns spielen." „Das will ich überhaupt nicht." „Ach komm schon, deshalb bist du doch mitten in der Nacht zu uns beiden gekommen, und wolltest mit uns schlafen." „Er kam in der Nacht?" „Ja, und hat sich gleich neben dich gelegt, aber du bist ja nicht aufgewacht." Nun schaute Vinc mich auch noch mit großen Augen an. „Glaub ihm kein Wort! Ich bin nur hergekommen, weil ich nicht bei Sephiroth schlafen konnte." ‚Hier konnte ich auch nicht schlafen.' Er sah mich noch kurz ungläubig an, ließ meinen Arm los und stand auf. „So, und nun du Zack, würdest du jetzt bitte auch meinen Arm loslassen?" „Ach ich will aber nicht." „Wolltest du nicht mit Sephiroth zum Morgentraining?" kam es nun gleichgültig von Vinc aus dem Bad." Als der jüngere dies vernahm schaute er zur Uhr, und ist mit ein paar Verfluchungen aufgesprungen, zog sich schnell an, und rannte raus. „Na endlich kann ich aufstehen." Ich richtete mich im Bett auf. „Du siehst geschafft aus." Ich schaute nach vorne und sah Vinc wie er im Türrahmen stand und gerade sein Stirnband ummachen wollte. „Tja, woran das wohl lag?" Er kam auf mich zu, und setzte sich auf die rechte Bettkante. „Du solltest dich erst einmal ausschlafen, ich werde mich um die beiden kümmern. Wenn wir von der Kampfarena zurück sind komm ich dich wecken." Ich sah ihn mit großen und glanzerfüllten Augen an. „Das währe super." Er schenkte mir ein sanftes Lächeln und wuschelte kurz durch meine Haare bevor er aufstand und raus ging. ‚Endlich schlafen.' Ich kuschelte mich gleich wieder zurück in die Kissen, und hatte auch keine Probleme damit schnell einzuschlafen.

„Jan."…."Hey, aufwachen." Ich wachte langsam auf und sah gleich in zwei rote Augen. „Vincent, seit ihr schon zurück? Ihr seit doch eben erst gegangen." „Das war vor 3 Stunden. Die beiden müssen noch etwas erledigen." „Na dann." Ich wollte mich gerade wieder umdrehen. „Möchtest du nicht frühstücken gehen?" „Ok, ich stehe gleich auf." „Ja klar, und dann schläfst du wieder ein. Los raus aus den Federn." „Du kennst mich viel zu gut Vincent, das ist gar nicht schön." Ich streckte mich und stand auf. „Ich bin eben ein guter Beobachter." „Ach, und was hast du bei mir so beobachtet?" Er lächelte mir nur zu. „Geh dich lieber schnell umziehen, bevor Sephiroth wieder da ist, oder möchtest du dich vor ihn umziehen?" „Ich gehe ja schon." Damit verließ ich das Zimmer, und ging zu dem anderen zurück, und machte mich fertig.
Nachdem ich mich mal wieder in viel zu enge Kleidung gedrückt hatte, ging ich runter ins Hotelrestaurant, und Frühstückte erst einmal.
Dann kamen die anderen beiden auch schon zurück und setzten sich zu mir an den Tisch. „Guten Morgen, na gut gekämpft?" „Klar, wir sind immerhin spitzen Kämpfer." „Und wer war besser?" „Na wer schon?" „Na dann, herzlichen Glückwunsch Herr General." Er sah mich nur emotionslos an. „Immer noch sauer wegen der Sache heute Nacht?" „Was ist denn passiert?" „Nichts was dich angehen müsse Fair!" Damit stand Seph auf und ging raus. Zack sah ihn nur verwirrt hinterher, und fragte mich dann noch was passiert sein, worauf ich allerdings nicht antwortete.
Nachdem ich fertig war, sowohl mit dem essen als auch mit den Nerven stand ich auf und ging zurück ins Zimmer um Seph zu sagen das wir los gehen wollen. Zack wollte sich um Vinc kümmern. Ich ging ins Zimmer rein. „Herr General?" Kein Sephiroth im Zimmer. ‚Komisch. Na was solls, wird bestimmt gleich wieder kommen.' Ich legte mich Rücklings aufs Bett und wartete.

Kapitel 41:

„Wann kommt er denn endlich?" „Ich wusste überhaupt nicht das ich dir so fehle." Ich schrak auf und sah Seph genau bei der Tür stehen. „Sir!" Ich wollte gerade aufstehen, als er auf mich zu kam und mich zurück ins Bett drückte. „Was soll das, Sir?" Wieder dieses dämonische Grinsen. „Nenn mich Sephiroth." „Hä?" „Na ich habe keine Lust das du General stöhnst wenn ich dich verwöhne." Damit fing er an mit seinen Lippen meine Hals entlang zu gleiten, was mir einen Regelrechten Schauer durch den Körper jagte. „Sir? Die anderen." „Ich sagte doch nenn mich Sephiroth. Die anderen beiden sind beschäftigt." „Was?" Nun schaute Seph hoch und sah mir in die Augen. „Ich habe ihnen eben einen Auftrag gegeben, den müssen sie erst ausführen. Und in der Zwischenzeit nehme ich mir das was ich diese Nacht nicht bekam. Ich sagte dir doch, du wirst mir gehören." Er kam ganz nah heran und flüsterte „Mir ganz alleine." Damit fing er an meinem Ohr zu knabbern. „Aber ich will nicht… hören sie auf…. sie haben kein Recht dazu!!!" „Doch!" „Hä?" Er ließ von mir ab und schaute mir wieder in die Augen. „Du bist merkwürdig Masaru." „Wie….Wie soll ich das verstehen?" „Du bist der erste der sich mir wiedersetzt, das gefällt mir. Du hast keine Angst vor mir." Ich sah ihn nur irritiert an. Dann ließ er mich los, und stand auf. „Beim nächsten Mal werde ich nicht aufhören! Verstanden Rekrut!" Ich rollte nur mit den Augen. ‚Schon wieder Rekrut, er hat schon wieder schlechte Laune.' Damit stand ich auf. „Wie lange werden die beiden denn brauchen Sir?" „Sie warten unten in der Lobby." „Was??? Ich dachte sie.." „Tja, ich spiele eben auch gerne." Damit verließ er das Zimmer wieder. „Super." Nun ging ich auch raus, und begab mich zur Lobby
„Na das hat aber lange gedauert, was habt ihr denn noch gemacht?" Zack kann einen manchmal wirklich auf die Nerven gehen. Ich setzte ein fieses Grinsen auf, ging auf die drei zu, und sagte „hemmungslosen und wilden…..Talk" damit ging ich an einen absolut geschockten Zack vorbei auf Vinc zu, und hackte mich gleich bei ihn ein, was dem lieben General ein kleines knurren entlockte, was ich sehr interessant fand. ‚Das könnte ich noch gut ausnutzen.' Damit verließen wir das Hotel.
„Und wohin gehen wir nun als erstes?" wollte ich wissen. „Wir können uns mit der Round Square einen Überblick über die Attraktionen beschaffen." „Das ist ne gute Idee Vinc." Damit schmiegte ich mich noch enger an ihn, was nun den beiden anderen zusammen ein knurren entlockte.

„So, da währen wir." „Die ist aber hoch." „Na dann lass uns einsteigen Jan." Ich schaute nun zu Zack der mit einem Grinsen dort stand. „Ähm…weist du, vielleicht sollte ich lieber hier unten warten." Ich lächelte noch mal kurz, drehte mich um, und nahm auf einer Bank platz. „Alles in Ordnung?" „Ja klar, es geht mir gut. Ich habe einfach nur keine Lust mehr mit der Round Square zu fahren, das ist alles." Vinc setzte sich neben mich, und legte dabei seinen Arm um meine Schulter. „Wenn du Höhenangst hast, kannst du dieses ruhig sagen." Ich schaute ihn ein wenig neugierig an. „So leicht durchschaubar?" Nun musste der schwarzhaarige wieder Lächeln. „Wie währe es wenn ich dir helfe?" „Wie denn? Da kann man nicht helfen." Ich sah nun ein wenig schmollend auf den Boden, wobei er mich näher an mich zog, so dass mein Kopf genau auf seiner Brust lag. „Hörst du?" Ich schloss die Augen und horchte. „Dein Herzschlag. Was ist damit?" „Höre einfach hin."…"Beruhigend." „Siehst du. Wenn du oben angst bekommst, dann höre einfach meinen Herzschlag zu." Nun musste ich auflachen. Ich richtete mich auf und sah ihn belustigend in die Augen. „Und was ist wenn mich eine Horde Monster verfolgen? Soll ich dann auch meinen Kopf einfach auf deine Brust legen?" Er sah mich ernst an. „Wenn dies passieren sollte werde ich jedes einzelne einen entsetzlichen Tod sterben lassen." Nun musste ich schlucken, wenn dies seine Art ist jemanden zu beruhigen, na dann Prost Mahlzeit. Ich atmete noch einmal tief durch, stand auf, und ging zurück zur Round Square, wo die beiden bereits ungeduldig warteten. „Hey, wieder alles in Ordnung?" „Sind das zwei oder vier Sitzer?" „Ähm…ich glaube vier Sitzer" „Gut. Vinc, wollen wir?" Die beiden schauten dumm aus der Wäsche als ich mit Vinc einstieg, und mich genau neben ihn setzte. Dann zuckten sie nur mit der Schulter und setzten sich uns gegenüber.

Die Fahrt ging los, am Anfang war alles in Ordnung, ich hatte einen schönen Blick nach draußen, und habe wie ein kleines Kind an der Scheibe geklebt, und jedesmal Vinc an dem Arm gezogen wenn er sich was ansehen sollte.
Doch dann ging es los. Ab einer bestimmten Höhe konnte ich einfach nicht mehr raus sehen. Ich saß dort, beide Hände auf den Knien zu Fäusten geballt, schnelle Atmung und Schweißausbrüche, ein normaler Panikausbruch. „Jan, ist wirklich alles in Ordnung, du bist ja ganz blass." „Es geht mir gut…Es geht mir gut….Es geht mir gut…." „Und deswegen wiederholst du es ständig?" „Nun sei doch mal ruhig Seph, du siehst doch dass es ihm nicht gut geht!" „Und? Dagegen kann ich auch nichts machen." „Wie kann man nur so Gefühllos sein?" „Angeboren." „Du bist….."
Während sich die beiden stritten wie ein altes Ehepaar, zog mich Vinc zu sich, und ich schloss meine Augen, und hörte einfach nur auf seinen Herzschlag. Als die beiden dies sahen, schwiegen sie. „Wa…?" „Höhenangst." Kam es knapp und trocken von Vinc. „Und warum sagt er das nicht einfach? Wir hätten ihn schon nicht geköpft." „Also bei dir bin ich mir da aber nicht so sicher." Dieser Kommentar von Zack wurde nur mit einem Knurren quittiert, was ihn gleich ruhig werden ließ, und mir ein kleines Lächeln entlockte.

Die Fahrt war zu Ende und wir stiegen aus. Zu erst die beiden Streithähne, dann Vinc, und zum Schluss kam ich. Nur leider hatte ich noch ganz schön weiche Knie, was mich zum schwanken brachte, und ich beinahe das Gleichgewicht verlor, doch zum Glück konnte ich mich an einen Arm festhalten, und klammert mich daran.

Kapitel 42:

„Vorsichtig, den Arm brauch ich noch." Ich schaute hoch und sah in zwei Makogrüne Augen. „Sir? Oh, bitte entschuldigen sie Sir." Damit ließ ich seinen Arm los und wollte gerade zu Vinc gehen, als Seph mich einhackte. „Hä? Was soll das, Sir?" Er flüsterte mir ins Ohr. „Du denkst doch wohl nicht ich lasse dich wieder zu Valentine." Ich schaute ihn nur mit weit aufgerissenen Augen an, was ihn ein Lächeln auf die Lippen zauberte. „Na toll! Wann hackst du dich denn mal bei mir ein?" „Ich habe mich nirgends eingehackt." „Ach, und was ist das große silberhaarige Ding an deinem Arm?" Wie gesagt, manchmal kann er einem echt auf die Nerven gehen, ich meine, ich kann doch selbst entscheiden an wen ich mich klammere, oder brauche ich dafür seine Unterschrift?! Ich schloss kurz die Augen, räusperte mich noch mal kurz, setzte ein sanftes Lächeln auf, und legte meinen Kopf auf Sephs Oberarm. „Wollen wir weiter, Sephiroth?" Als ich seinen Namen mit einer Verliebtheit in der Stimme aussprach, flog Zacks Kinnlade auf den Boden. Wir gingen weiter, wobei der jüngere ständig hinter und irgendetwas unverständliches brabbelte, und uns zwei hinter her schlurfte.

Unser nächstes Ziel war die Wonder Square Sektion. Als wir ankamen, staunte ich nicht schlecht, es ist wirklich was anderes wenn man es in Real sieht. „Wow, so viele Spiele." „Und, was wollen wir zuerst machen, Jan?" Mir stockte der Atem, jetzt hatte doch glatt Seph mich beim Namen genannt. Ich schaute verunsichert zu ihm hoch. „Sir? Wie meinen sie?" Er sah mich nur mit hochgezogener Augenbraue an, und sein Blick fing an bedrohlich zu werden. „Ähm… ich meinte….Sephiroth, haha, genau….Also, was machen wir als nächstes?" Ich versuchte mich dabei aus der Klammerung zu befreien, was mir nicht gelang. ‚Das gibt es doch nicht, schlimmer als jede Klette. Jetzt geh doch endlich ab.' Ich gab auf, pustete mir in die Stirn und senkte mein Haupt. „Ich sagte doch, ich las dich nicht los. Da kannst du noch so sehr zerren, ich bin stärker als du." Ich schaute ihn an, und setzte ein kleines Lächeln auf. „Das bestreitet ja auch keiner, aber dennoch brauche ich beide Arme um ein Spiel hier zu spielen, oder etwa nicht?!" ‚Jetzt soll er es doch weiter versuchen.' Plötzlich entwickelte sich auf seinem Gesicht auf ein Lächeln. „Ich werde dein anderer Arm sein." „Das ist nicht ihr ernst? Das geht doch nicht, so kann man doch kein Spiel gewinnen." „Wir werden es ja sehen." Und schon zog er mich hinter sich her. Vinc und Zack verfolgten unsere Unterhaltung ohne sich einzumischen. ‚Dafür werde ich mich später noch bei den beiden bedanken, lassen mich hier mit dem alleine.'
Während Seph mich zu einem 3D-Kampfsimulator führte, gingen die anderen beiden jeweils zum Mog House und "G Bike"-Spiel, was ich eigentlich lieber gemacht hätte, und deswegen Zack traurig hinter her sah.
„Gut, den Kampfsimulator kann man also als Team besiegen, toll. Können wir dennoch etwas anderes machen?" Wir hatten ihn gleich beim ersten Mal geschlagen, und das innerhalb von 30 Sekunden. Noch bevor ich etwas machen konnte, hatte Seph ihn schon erledigt. „Und was schwebt dir vor?" „Mir egal, nur sollte ich auch mal zum Schuss kommen." „Zum Schuss?" Er sah mich mit einem heimtückischen Grinsen an. ‚Oh, ich und meine große Klappe.' „Ähm..ich meinte da wo ich auch mal ran kann." „Wo du mal ran kommst?" Das Grinsen wurde größer. ‚Das gibt es doch nicht, muss denn alles was ich sage Zweideutig sein?' Ich hätte schon wieder heulen können. „Ha, ich hab es." Ich sah ihn Freude strahlend an, und zog ihn hinter mir her.

„Hier, das möchte ich als nächstes machen!" „Das ‚Torpedo Attack'-Spiel?" „Genau." „Du hast einen komischen Geschmack was unterhaltsame Spiele angeht." Toll, jetzt muss er mich auch noch kritisieren. Ich setzte mein Schadenfrohes Lächeln auf. „Sie können es wohl nicht." ‚Oh ha, getroffen und versenkt!" „Ich kann alles, ich will es nur nicht." „Klar, und ich bin der Papst." „Der wer?" Ich sah ihn verwirrt an, bis mir einfiel das es hier ja gar keinen Vatikan gibt. „Ähm, vergessen sie es einfach, war nur so ein Redenswendung aus meiner Heimat, hat keinen tieferen Sinn." Ich winkte mit der Hand ab. „So, zurück zu dem Spiel." „Das Spiel ist langweilig." Ich weis nicht warum, aber ich hatte so das Gefühl, das er es nicht konnte, und auf der ganzen Linie versagen würde, und das wollte ich sehen, also setzte ich Trick Nr. 17 ein. „Wie währe es mit einer Wette." Nun sah er mich neugierig an, ich musste Grinsen. „Wenn sie es schaffen zu gewinnen, werde ich egal was passiert die ganze Nacht bei ihnen im Bett bleiben." „Einverstanden." Das ging jetzt aber ganz schön schnell. „Äh…gut." Ich schüttelte kurz mit dem Kopf. „Damit wir uns Richtig verstehen, sie bleiben dann auf ihrer Seite, und ich auf meiner. Klar?!" Er sah mich nur mit einem Siegesreichen Lächeln an. „Ich Akzeptire die Wette."
Damit ging das Spiel los....….und war schon nach 2 Minuten zu Ende. Ich lag heulend auf dem Boden, jeder der weis warum möge bitte die Hand heben. „Tja, das wird bestimmt eine schöne Nacht heute, nicht war?" „Wie? Warum? Ich war mir doch so sicher…" „Was? Das ich verlieren würde? Tja, Trick Nr. 17. Ich wusste das du es dir nicht verkneifen könntest mich verlieren zu sehen." Oh, ich hätte ihn erwürgen können, da hat der doch glatt mit mir gespielt. „Nun reiß dich aber zusammen. Ich werde dir schon nicht zu nahe kommen, war ja abgemacht." „Versprochen?" „Von mir aus wird diese Nacht nichts ausgehen." Dann beugte er sich zu mir runter. „Aber wenn du dich bei mir anschmiegen solltest, werde ich keine Rücksicht auf dich nehmen, und die Abmachung ist hinne." Damit drehte er sich um, und sammelte Vinc und Zack ein.

Wir verließen die Wonder Square Sektion wieder, und begaben uns zu einem Restaurant, um dort zum Mittag zu essen. Das meiste auf der Speisekarte verstand ich nicht genau, oder besser gesagt ich wusste nicht von welchem Tier es ist, oder welches Teil es von einem Tier war. Am Ende bestellte ich mir das gleiche wie Vinc, dies hörte sich von allen am besten an. „Gegrillter Fisch mit Beilage" da kann man wirklich nichts falsch machen.
Pustekuchen. Hat schon mal jemand einen Fisch mit Fühlern und Glotzaugen zum Essen gesehen? Also ich nicht, und ich musste mich zusammenreißen nicht gleich aufs Klo zu rennen. Ich schob es von mir weg. „Was ist denn, nicht gut?" „Nein, ich habe einfach nur keinen Appetit mehr, das ist alles." Nachdem ich es immer noch nicht gegessen hatte, hat sich Zack drüber gemacht, und es aufgegessen.
Nach wir fertig waren ging es weiter. Nun war das Chocobo Square an der Reihe. Endlich konnte ich mal einen Chocobo in echt sehen, bis jetzt hatte ich hier noch keine Gelegenheit dazu. Wir setzten uns auf die Tribüne. Der einzige der Wettete war Zack, wir anderen schauten nur zu, und mussten hinterher Zack wieder aufbauen.

Ich saß neben Vinc, neben mir saß Seph, und Zack stand immer noch am Geländer geknickt, und wartete auf das nächste Rennen. „Sagt mal, kann man die Chocobo eigentlich auch Streicheln?" „Ich glaube nicht dass dies möglich ist, die Trainer wollen bestimmt nicht das ein Fremder sich einen ihrer Renn-Chocobos nähert." „Das ist schade. Ich hätte gerne mal einen gestreichelt." Nun saß ich schmollend in der Mitte, bis Seph mich am Arm hoch zog, und mich hinter sich her zog. Zack und Vinc schauten uns nur verdattert hinterher.
Wir gingen von der Tribüne runter zu den Ställen. „Hatte Vinc nicht gesagt das man ihnen nicht zu nahe kommen könne?" Wir standen nun vor einem schönen schwarzen Chocobo. „Der ist schön, so einen hätte ich auch gerne." Ich schwärmte richitg. Am liebsten hätte ich meine Hand raus gestreckt und ihn berührt, doch da kam dann schon der Reiter. „Tut mir leid, Zuschauer sind hier unten nicht gestattet, ich muss sie bitten dieses Gelände zu verlassen." Ich seufzte kurz, und wollte mich wieder um drehen, wurde aber am Arm festgehalten. „Wie viel?" Ich sah Seph nun verdutzt an, genau so wie der Reiter. „Bitte entschuldigen sie, Sir?" Er ging auf den Reiter mit ernster Mine zu, was ihn ins zittern brachte. „Wie viel?" „Ich…ich verstehe sie nicht….Herr…Herr General." Nun sah er ihn genau in die Augen, wobei der Reiter auf der Stelle den Blick ausweichte, und sogar schon anfing zu heulen. ‚Alles Schlappschwänze in dieser Welt.' Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, war es denn wirklich so schwer einen Blick zu erwidern, ohne gleich in Tränen auszubrechen? „Ich will von ihnen auf der Stelle wissen wie viel dieser Chocobo kostet!" Ich kriegte den Mund nicht mehr zu. „Ich…Ich….weis nicht…Sir." Der Reiter wurde immer kleiner, und währe am liebsten im Boden versunken. „Dann holen sie auf der Stelle jemanden der mir diese Frage beantworten kann, oder kommen sie mir nie wieder unter die Augen!" Der Reiter drehte sich schneller um als man sehen konnte und rannte weg. „Uh, das hat gesessen." Ich schüttelte nur mit dem Handgelenk und musste mir einen Lachanfall verkneifen. „Ich dachte du wolltest ihn streicheln?" Ich sah Seph nun an. „Oh, darf ich wirklich?" Das erste mal das ich ihn anfasste, zuerst streichelte ich ihm am Hals, was ihm zu gefallen schien, dann streckte er seinen Kopf zu mir, und ich kraulte ihn dort.

Ich war total in Gedanken, und konzentrierte mich nur auf den Chocobo vor mir, bis ich zwei Arme spürte, die sich um meine Hüfte legten und mich nach hinten zogen. „Wenn du reiten willst, musst du es mir nur sagen." Dieser Unterton gefiel mir gar nicht. „Nein, danke, ich bin so schon zufrieden."
Warmer Atem auf meinem Hals. „Bist du dir sicher?" „J…Ja." Warmer Atem an meinem Ohr. „Ganz sicher?" „Sir, vielleicht sollten wir wieder zu Vinc und Zack gehen, sie machen sich bestimmt schon Gedanken." „Ich habe dir doch angeboten mich beim Namen zu nennen." ‚Na super, und was jetzt, Jenni überleg….Bingo.' „Aber sie sagten doch, ich sollte ihn nur beim stöhnen aussprechen, und das muss ich nun mal nicht. Also." Bei diesen Worten wurde er auf einmal ganz ruhig, und ich konnte mich aus seiner Umarmung rausreißen, und ging zurück zur Tribüne.

Das Lied ist von Farin Urlaub: Noch einmal
Kapitel 43:

„Na, ist Zack immer noch deprimiert?" „Deprimierter." „Wirklich? Geht denn so was?" „Wenn er das andere Rennen auch verloren hat? Ja!" Ich ging auf Zack zu und legte ihn eine Hand auf die Schulter. „Hey Zack, sei nicht traurig, du weist doch wie das Sprichwort lautet." „Welches Sprichwort denn?" Nun sah er mich verheißungsvoll an. „Na, Pech im Spiel, Glück in der Liebe, das kennt doch jeder." „Heißt das?" Jetzt sah ich ihn in die Augen, und hätte mich Ohrfeigen können. „Das heißt es nicht!!!" Damit drehte ich mich um und ging zurück zu Vinc, und setzte mich neben ihn. „Muss denn alles was ich sage auf die Goldwaage gelegt werden?!" „Nimm es dir nicht so zu Herzen." Ich sah den schwarzhaarigen in die Augen, und legte danach meinen Kopf auf seine Schulter. „Vinc, mein Retter, der einzige hier der nicht versucht mir ständig an die Wäsche zu gehen." „Glaubst du!!!" „Hä?" Ich richtete mich auf und sah Seph hinter mir stehen. „Wir gehen zurück, das Chocobo Square wird gleich schließen." „Jetzt schon? Ich hätte gerne noch auf ein Rennen gesetzt um noch einmal zu Verlieren." Damit verließ Zack die Tribüne, dicht gefolgt von einem seufzenden Vinc, und mir. „Masaru!!!" Ich blieb stehen und drehte mich um. „Sir?!" „Herkommen." Ich sah ihn nur verwirrt an, und ging dann auf ihn zu. „Sir?" „Ich will dass du um 19.45 Uhr pünktlich bereit stehst." „Hä? Wofür denn?...Sir?" „Das wirst du schon sehen." Damit ging er ebenfalls von der Tribüne. „Und sei pünktlich in der Lobby!" ‚Er hat wieder etwas vor.' Ich ging nur Kopfschüttelnd hinterher.

Wir gingen noch kurze Zeit durch eine kleine Einkaufspassage in der wir noch zu Abend aßen. Ich hatte mir wieder etwas geholt, was ich kannte. Normales Brot mit Marmelade. „Du solltest auch was Warmes essen." „Geht schon, ich muss eh auf meine Linie achten." „Wenn dir dies so wichtig ist, kann ich gleich Morgen früh mit dir das Lauftraining wieder aufnehmen." „Nein danke Sir, ich habe Urlaub, da möchte ich mich nicht quälen." „Das ist doch keine Qual." „Für einen der so durchtrainiert ist, ist es auch nicht so ein Problem, aber für einen Normalo wie mich schon." Damit drehte ich mich um, und ging zu unseren Tisch, und setzte mich zu den anderen beiden, die bereits angefangen hatten zu essen. „Na dann guten Appetit." Damit fing ich auch an meine kleine Schnitte zu essen. ‚Wenn das hier so weitergeht bestehe ich bald nur noch aus Knochen, ich sollte mir dringend eine Lektüre übers Einheimische essen besorgen, damit ich weiß was, was ist.'

Nachdem wir fertig waren gingen wir zurück ins Hotel. Zack und Vinc wollten heute Abend aus irgendeinen Grund alleine in ihrem Zimmer bleiben, und lediglich einen Film ansehen. Ich war zwar ein wenig traurig, aber konnte ja nichts gegen machen. So ging ich in unser Zimmer, und stellte mich erst einmal unter die Dusche, denn wer weiß was Seph heute Abend wieder vor hat, und wann ich wieder komme. Noch eine schöne Angewohnheit die ich habe, schön für mich, schlecht vielleicht für andere. Ich singe unheimlich gerne unter der Dusche.

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Wenn Blicke töten könnten,
wär's um mich geschehen.
Du wirkst so kalt,
und bist beinahe schön.

Wenn Blicke töten könnten,
hätt ich's hinter mir.
Ich kriech auf allen Vieren
hinter dir.

Nichts ist so grausam wie dies Spiel. Du gibst mir wenig und doch viel. Und was ich
will ist noch mehr Schmerz. Wenn du mich quälst, will ich noch mehr. Ich brauch es
hart, ich hab es schwer. Bitte bricht mir nicht nur das Herz.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten, lass mich schreien. Aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Oh, bitte, sag nicht nein.
Du machst mich glücklich -
das muss Liebe sein.

Ein blaues Auge für jedes Rendezvous. Fass mich ruhig hart an, pack noch fester zu.
Ein blaues Auge ist noch lange nicht genug. Ich brauch mehr Blut auf meinem
Bettbezug.

Ich bitte dich, sei nicht zu zart.
Ich brauch es jetzt, ich brauch es hart. Ich brauche dich, aber du nimmst mich kaum
wahr. Ich bin so einsam, wenn du gehst. So wie du mir den Kopf verdrehst, hab ich
danach ein Schleuderthrauma.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten, lass mich schreien. Aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Brich mir das Nasenbein.
So wie du zuschlägst -
das muss Liebe sein.

Hab keine Flugzeuge im Bauch.
Nein, es ist ein stabiler Arbeiterschuh. Ich hab so lang dafür gebraucht, 'ne Frau
zu finden, die so hart ist wie du.
Doch jetzt bin ich hier.
Alleine mit dir.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten wie ein Schwein,
aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Oh, bitte, sei gemein.
Ich bin mir sicher,
das muss Liebe sein.

Dein Wille ist Gesetz,
deine Worte Religion.
Deine Wünsche sind Befehle,
und ich eile schon.

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Hätte ich gewusst das jemand dieses Lied mit hört, hätte ich mir den Mund zu geklebt. Ich stellte das Wasser aus, und ging raus, doch nicht ohne vorher einen Herzkasper zu bekommen. „WAS MACHEN SIE HIER???!!!" Ich krallte mir schnell eines der Handtücher und wickelte es mir um die Hüfte. „Ich habe nur zu gehört." „Sie könne doch nicht einfach ins Bad gehen wenn jemand unter der Dusche steht, das gehört sich nicht!!!" „Ich kann machen was ich will."Ich schlug mir mit der Handfläche auf die Stirn und schüttelte nur mit dem Kopf. „Würden sie jetzt bitte das Bad verlassen! Ich würde mich gerne umziehen!" „Warum denn? Du kannst dich doch auch vor mir anziehen." „RAAAAUUUUUSSSSS!!!!!!" Damit drückte ich ihn aus der Tür, und schloss sie ab. „Das gibt es nicht, hier hat man nirgends seine Ruhe, wenn es so weiter geht muss ich noch einen Leibwächter anschaffen." Damit zog ich mich um.

Kapitel 44:

‚19:30 Uhr, noch 15 Minuten Zeit, ich sollte langsam runter gehen, sonst muss ich wieder irgendwelche Konsequenzen tragen.' Ich verließ das Zimmer seufzend. Ich wusste ja nicht was Seph vorhat, deswegen zog ich mir lediglich eine dunkelblaue Jeans mit einem weißen T-Shirt und einer schwarzen Weste an, meine Haare hatte ich dieses mal offen gelassen, jedenfalls waren die Sachen wieder mal zu eng. ‚Ich freue mich schon richtig auf meinen Kleiderschrank, vor allem diese Verdammte Unterwäsche, die Zwickt immer so.'
Ich ging die Stufen runter, und stand in der Lobby, kein Sephiroth zu sehen. Ich setzte mich in eine kleine Sitzecke die gegenüber der Rezeption stand, von dort hatte ich einen guten Blick auf die Treppe, und wartete nun auf meinen, naja, nicht gerade für mich freiwilligen Begleiter.
Nach ungefähr 10 Minuten die ich pfeifend und Däumchen drehend dort saß, kam endlich jemand die Treppe runter. ‚Und das Hotel soll ausgebucht sein, da ist ja mehr Verkehr bei mir zu Hause los.'
Ich stand auf, und wollte auf die Person zu gehen, erschrak dann aber. Was ich vor mir sah hätte ich nicht gedacht. Ein Sephiroth in einem Anzug ganz in weiß, die Haare wieder zusammengebunden. Ich bekam den Mund nicht zu, und hätte am liebsten angefangen zu sabbern. Ich kam mir richtig unpassend angezogen vor. Dann kam er mit einem freundlichen Lächeln auf mich zu. „S….Sir?" war das einzige was ich stockend hervor brachte. „Bist du soweit?" Ich sah ihn nur träumerisch an……… „Hey, aufwachen!!!" „W…Was?" Ich schüttelte kurz meinen Kopf um wieder klar zu denken. "Ich fragte ob du damit einverstanden bist?" Ich hatte überhaupt nicht zu gehört, da ich gerade daran dachte was wohl andere Leute in WR denken würde, wenn ich so mit ihm durch die Straße gehen würde. Ich währe wahrscheinlich von dem Großteil der weiblichen Bevölkerung massakriert worden. Ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht. „Ich fasse dies als ein Ja auf. Dann können wir ja los." Eh ich mich versah wurde ich schon aus dem Hotel rausgezogen, immer noch ohne zu wissen wohin es eigentlich geht. Eigentlich wollte ich ja nachfragen, kam mir aber irgendwie total fehl am Platz vor, vor allem war ich total nervös, und dies nicht nur weil mich hier alle anstarrten, und der Gedanke von vorhin wiederkam.
„Bitte, da währen wir." „Das Theater?" „Heute findet eine Aufführung statt die ich mir schon immer ansehen wollte, und dachte mir sie würde dir auch gut gefallen." „Ich liebe Theater." Das war mein ernst, ich mochte es schon immer, aber leider will immer keiner mit mir hin gehen, da ich mir meistens immer die für mich interessanten Stücke raussuche, die die anderen nie verstehen. So kam es mal, das ich mit meinen Eltern zu einer Aufführung von „Kabale und Liebe" ging, die beiden sind dabei eingeschlafen, und haben mir verboten jemals wieder das Abendprogramm auszusuchen. Damals war ich 12. Und ich darf immer noch nicht das Familienabendprogramm aussuchen, weil sie angst haben wieder so lange ins Theater gehen zu müssen.
Wir gingen rein, und setzten uns in eine der Logen, die ganz oben an der Seite sind, wie die jetzt richtig heißen, wusste ich einfach nicht mehr. Jedenfalls saßen nur wir beide in eine dieser Logen. Ich setzte mich gleich ganz gespannt an das Geländer und wartete regelrecht darauf dass es anfing. Das Theater füllte sich recht schnell, es war regelrecht überfüllt, da manche sogar auf den Stufen sitzen mussten. Dann fing es an, die ersten Darsteller betraten die Bühne.

Wir waren jetzt beim 3 Akt, und ich schaute immer noch gespannt hin, Es war bis dahin eine sehr traurige Geschichte, was mich fast oft zum Weinen brachte. Die Geschichte kannte ich noch nicht. In Groben war es eine Geschichte über ein junges Dorfmädchen, die ihren Geliebten während eines Hausbrandes verloren hatte, und einfach nicht mehr weiterleben wollte, doch die Eltern hatten sie dann einfach in eine Psychiatrie eingeliefert und sich nicht mehr um sie gekümmert. Sie versuchte alles um dort zu entfliehen, schaffte es aber nicht. Dann wurde ein Zeitwechsel von 5 Jahren gemacht. Die junge Dame galt als geheilt und kam raus, wollte zurück zu ihrem Dorf zurück, doch die Eltern nahmen sie nicht mehr auf da sie angst hatten was die anderen Dorfbewohner dachten, und schmissen ihr die Tür vor der Nase zu. Ohne Geld musste sie über die Runden kommen, kam dann in einer entlegenen Hafenstadt an, und musste zum Überleben ihren Körper bereitstellen. Dort traf sie dann aber auch einen Seemann, in den sie sich verliebt hatte, doch der war ein Sohn aus reichem Hause, wo die Eltern nicht zulasten das er sich mit ihr abgibt, und sogar Schläger auf sie ansetzten. An dieser Stelle waren wir jetzt angekommen. Die junge Frau versuchte gerade um ihr Leben zu laufen, schaffte es aber nicht ihnen zu entkommen. Dann kam er der neue Geliebte von ihr, sah wie sie Tod in einer Seitenstraße lag, und schwor Rache…..

Das Stück ging über 6 Akte, und ich konnte einfach meine Tränen nicht mehr zurück halten. So was Trauriges hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.
Wir verließen das Theater in Richtung Hotel. „Das war schön." „Hat es dir also gefallen." „Ja, obwohl ich mir ein besseres Ende gewünscht hätte, aber es gibt nun mal nicht immer ein Happy End." „Das stimmt." Wir gingen einfach neben einander her, und ich musste einfach immer an den Schluss denken, und es fingen schon wieder an sich Tränen in meinen Augen zu entwickeln. (Ist wahrscheinlich typisch Frau, jedenfalls geht es mir bei Dramen immer so) „So traurig?" „Ach, ich muss immer bei solchen Dramen heulen, ist eine schlechte Angewohnheit." Als wir im Hotel ankamen wurden wir bereits sehnsüchtig erwartet. Als Zack meine Tränen sah, kam er gleich auf mich zu gelaufen und hatte gefragt was passiert sein, und ob Seph mir irgendetwas angetan hätte. Ich musste ihn lediglich anlächeln, und erzählte ihm dass wir nur im Theater waren, und das die Aufführung mich so traurig stimmte, und ich jetzt einfach nur noch ins Bett will. Damit ging ich an ihm vorbei, wünschte Vinc noch eine gute Nacht der nur in einer Ecke Beteiligung los stand.

Kapitel 45:

Ich ging ins Zimmer, und machte mich Bettfertig. Als ich mich hinlegte war Seph noch nicht im Zimmer, konnte mir aber auch nur recht sein, solange er die Abmachung heute Nacht nicht vergisst, sollte es eine ruhige Nacht werden.
Während ich versuchte einzuschlafen musste ich immer wieder an das Stück denken. Ich schloss die Augen, und ließ es vor meinem Inneren Augen noch mal durch spielen. Dann merkte ich wie die Tür leise aufgemacht wurde, ich konnte mir natürlich denken wer es war, wollte aber nicht die Augen öffnen, sollte er lieber denken dass ich schon schlafe.
Ich spürte wie er sich neben mich setzte. Das war mir doch ein wenig unangenehm, aber dennoch wollte ich abwarten und sehen was passiert. Dann wurde mir eine meiner Haarsträhnen sanft aus dem Gesicht gestrichen, und ein leichter Kuss auf meine Stirn gedrückt. Nach einer kurzen zeit fing er an mir sanft übers Schlüsselbein zu streicheln, dann spürte ich warmen Atem an der Stelle, und merkte das er mich mit lauter kleinen Küssen auf dem Schlüsselbein versah. Es war ein angenehmes und prickelndes Gefühl, keines das ich gegenüber Abgeneigt war, deswegen ließ ich die Augen weiterhin geschlossen, und genießte einfach nur.
Bald darauf erhob er sich wieder, strich mir nochmal durchs Haar und ging dann aus dem Zimmer. Ich öffnete meine Augen, und berührte mich an der Stelle, die er eben mit zarten Küssen versah, und ein kleines Lächeln stiel sich auf meine Lippen. Ich schloss wieder die Augen, und schlief schnell ein.

Es war eine angenehme wärme die ich spürte als ich langsam aufwachte. Ich öffnete zaghaft die Augen, und sah in zwei Grüne Augen dich mich ansahen. „Endlich wach?" „Hm?" Ich musste erst mal mein Gehirn in Gang bringen, bevor ich merkte wo ich lag. Wollte mich dann schreckhaft aufrichten, wurde aber wieder nach unten gezogen. „Bleib ruhig noch etwas liegen, wir haben noch Zeit." Ich schaute ihm nur in die Augen, wobei er anfing mir durchs Haar zu streichen. „W…Was ist…mit der….Abmachung?" Wollte ich stotternd und leise wissen. Er musste lächeln. „Die wurde hinfällig." Ich schaute ihn nur fragend an, dann kam er näher an mich heran, und flüsterte mir zu. „Ich sagte doch, wenn du dich im Schlaf an mich schiegen solltest, ist die Abmachung hinne." „Hä?..Aber ich…" „Du hast dich an mich gekuschelt, wie konnte ich denn da noch wiederstehen dich in meinen Armen zu halten. Außerdem, hätte ich dies nicht getan, würde ich jetzt wahrscheinlich mit lauter Blauen flecken hier liegen." Ich schaute ihn nur fragend an, wobei er sich wieder ein Stück von mir entfernte. „Ich wollte mich dran halten, doch als du angefangen hast im Schlaf etwas von ‚Vorsicht Aufschlag' zu nuscheln, hattest du angefangen mir mit voller Wucht eine rein zu hauen." Jetzt schaute ich ihn nicht nur fragend an, sondern auch irritiert. „Ich habe was?" „Also ich muss sagen, für einen undurchtrainierten Normalo, hast du einen ganz schönen rechten Hacken drauf." Ich sah ihn nun mit weit aufgerissenen Augen an. „Ich…Ich habe im Schlaf…einen Aufschlag gemacht?" „Keine Ahnung, ich kenne keine Aufschläge. Scheint aber eine gefährliche Attacke zu sein." ‚Ja klar, wenn man auf dem Volleyballfeld steht.' Ich musste schmunzeln.
„Wie spät haben wir es denn?" Er schaute mich kurz an, drehte sich um, und drehte sich dann wieder zu mir. „8:49 Uhr" „Dann sollte ich langsam aufstehen." „Wieso denn? Ich finde es gerade so schön." „Ja, aber ich würde lieber aufstehen, immerhin habe ich hunger, und würde daher gerne Frühstücken gehen." „Wir können uns auch per ‚Zimmerservice' etwas herbestellen." Oh, wie er dieses eine Wort betonte, das weckte Erinnerungen bei mir. „Ich glaube ich will lieber außerhalb dieses Zimmers Frühstücken." Damit richtete ich mich auf, was Seph nur mit einem seufzen begleitete.
„So, wer geht als erstes ins Bad?" „Wir können ja zusammen gehen." Ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „So, wer geht zu ‚erst' rein?" „Wir können ja ‚zusammen' rein gehen." Ich fasste mir wiedermal mit der Hand an die Stirn und musste den Kopf schütteln. „Sie glauben doch wohl nicht dass ich mit ihnen ins Bad gehe." „Warum denn nicht, es gibt nichts, was ich nicht schon gesehen hätte." „Gut." Nun musste er lächeln. „Schön." „Ja, wenn sie mich suchen, ich bin bei Vinc und Zack und gehe dort ins Bad. Wir sehen uns dann unten." Damit verließ ich das Zimmer mit ein paar Sachen auf dem Arm.

Kapitel 46:

Ich stand also mal wieder vor der Tür von Vinc und Zack, und klopfte an. Ich wartete…..Ich wartete……klopfte nochmal an…….warte……wartete…..Ich wollte mich gerade fluchend umdrehen, als die Tür zaghaft geöffnet wurde. „Was ist denn los?" ein Gähnender Zack öffnete die Tür, bis er mich erkennte, da fingen seine Augen an zu leuchten. „Jan? Was machst du denn so früh hier, und dann nur in Shorts?" „Ich wollte dir mal zeigen was du niemals in die Hände bekommst." „Hä?" „Ach, vergiss es. Kann ich vielleicht euer Bad benutzen, bei uns gibt es gerade ein paar…. Koordinationsschwierigkeiten." „Ja klar, komm ruhig rein." Damit ging ich ins Zimmer, und wollte ins Bad gehen. „Hey Jan!" Ich drehte mich zu Zack um. „Was meintest du nun wirklich mit niemals in die Hände bekommen?" Ich sah ihn etwas nachdenklich an, setzte dann aber nur ein freundliches Lächeln auf. „Denk darüber nicht nach, war nur ein Spruch weil ich gerade nicht die beste Laune habe." Dann drehte ich mich um und ging ins Bad und machte mich fertig.

Als ich fertig war, ging ich zurück ins Zimmer von den beiden. Zack suchte gerade seine Sachen zusammen, und wollte gleich nach mir rein gehen. Vinc lag noch immer schlafend im Bett. „Willst du nicht Vincent wecken?" „Ach das kannst du vergessen, entweder er wacht von alleine auf, oder gar nicht." Damit verschwand er ins Bad. Ich ging auf Vinc zu, und wollte ihn versuchen zu wecken. Erst rüttelte ich an seiner Schulter, was ihn lediglich dazu brachte sich zu mir umzudrehen, aber leider nicht dazu die Augen zu öffnen. „Vinc, aufstehen." Keine Reaktion. „Vincent!" keine Reaktion. Ich kniete mich vors Bett und sah ihn genau ins Gesicht. „Zack hat wohl recht, dich bekommt man so leicht nicht wach." Ich seufzte noch mal kurz, und wollte gerade aufstehen, als plötzlich zwei rote Augen zum Vorschein kamen. Ich kniete mich wieder genau vor ihm, und sah ihn lächelnd ins Gesicht. „Na Schlafmütze." Ein kleines Lächeln das sich auf seinen Lippen entwickelte. „Aufstehen." „Hm?" Jetzt musste ich Lachen. „Ich sagte aufstehen." Er erhob sich langsam, und setzte sich auf die Bettkante, dabei stand ich auf. Ich wollte mich gerade umdrehen, als er mich plötzlich an der Hüfte umarmte, und mich zu sich zog, nun lag er im Bett auf dem Rücken, und ich mit dem Rücken auf ihn. „Vinc?" „Hm?" „Was soll das?" „Ich mag deine nähe." Dann ging die Badtür auf, und ein etwas geschockter und verwirrter Zack kam ins Zimmer.
„Vinc? Jan? Was macht ihr da?" „Kuscheln." Kam es als währe es das normalste der Welt von Vinc, während ich einfach nur irritiert da lag. Dann musste Zack Grinsen. „Schön, dann will ich auch mit kuscheln." „WAS???...AH!!!" und nun hatte ich Zack Bauchlinks auf mir liegen. „Z…Zack, geh….ru…runter." „Nö, will nicht." „Das ist…du bist….schwer!!!" „Das hältst du schon aus." „Vincent…sag was." Ich flehte ihn richtig an. „Zack geh runter." „Was? Wieso denn ich?" „Weil ich aufstehen will." „Aber ich will nicht." Ich bekam schon langsam keine Luft mehr, eigentlich fragte ich mich die ganze Zeit wie Vinc so ruhig bleiben konnte. „Zack, geh auf der Stelle runter." Damit erhob sich der schwarzhaarig nörgelnd von mir und ich konnte wieder durchatmen. Dann stand ich auf. „Weist du Zack, jedesmal drückst du mir die Luft ab, du solltest unbedingt was dagegen machen." „So schwer bin ich nicht." Er drehte sich schmollend um, Vinc ging gerade ins Bad um sich fertig zu machen, und ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, und ging auf Zack zu. „Tut mir leid Zack, aber du musst auch verstehen das ich meine Lungen zum Atmen brauche." Ich wollte gerade das Zimmer verlassen, als Zack seine Arme um meine Schultern legte. „Heißt das, ich darf dich umarmen wenn ich dir nicht die Luft abscheide?" Ich musste Lächeln. „Das heißt lediglich, das ich keine Lust habe von dir erdrückt zu werden. Und nun lass mich bitte los, ich würde gern zum Frühstück gehen." Ich löste die Umarmung und ging raus. „Wir sehen uns ja dann gleich unten."

Somit ging mal wieder ein „normaler Morgen" vorbei. Wir hatten uns noch beraten was wir heute machen wollen, denn Morgen Mittag mussten wir schon wieder zurück, obwohl ich eigentlich dachte das wir erst Übermorgen fahren würden. Jedenfalls wollten wir heute in die Speed Square Sektion gehen. Als machten wir uns auf den Weg.

Kapitel 47:

„Cool, soviele Achterbahnen. Mit welcher wollen wir zu erst fahren?" Ich schaute begeistert in die Runde. „Wir suchen uns einfach eine aus." „Ja, aber welche denn nun zuerst?" „Vinc, Seph? Was meint ihr, welche wollen wir zu erst nehmen, die mit der Feuergrotte, oder eher die Eishöhle?" „Ich werde mit überhaupt keiner fahren!" „Was? Wieso denn nicht, nun stellen sie sich nicht so an. Das wird bestimmt lustig." „Ich habe kein Interesse an solchen Sachen." „Sie sind ein richtiger Spielverderber. Vincent, welche bevorzugst du?" „Dies ist nichts für mich." „Das gibt es doch nicht. Na gut, Zack, suchen wir uns beide eben eine aus, also welche bevorzugst du?" „Ich würde gerne mit beiden fahren." „Wirklich? Dann bin ich dabei." „Da haben sich ja zwei gefunden." „Nun sei mal nicht neidisch Seph. Außerdem freue ich mich schon darauf wenn Jan sich an mir festklammert wenn er angst bekommt." „Das wird sicher nicht passieren."

Wir liefen gerade in der Speed Square Sektion herum, und mussten uns entscheiden mit welcher Achterbahn wir als erstes fahren wollten. Seph und Vinc schienen nicht sehr begeistert zu sein, doch nachdem Zack sagte, das ich mich angeblich an ihm festklammern würde, entschieden sich die anderen beiden spontan doch mit uns zu fahren. Unser erstes Ziel war die Achterbahn in der Feuergrotte. Wir gingen zum Eingang, jetzt musste nur wieder die Sitzposition festgelegt werden, doch dies übernahm dieses Mal ein Platzwärter. Ich setzte mich in die Mitte der Bahn zusammen mit Vinc, währen Zack sich nach vorne mit einem etwas mürrischen Sephiroth setzte. Die Fahrt ging los. Die ersten paar Kurven waren nicht so schlimm, doch dann kamen die Loopings an die Reihe. Ich hätte nicht gedacht das die wirklich so schlimm währen. Als die Fahrt zu Ende war, stiegen wir aus. Seph stand immer noch mürrisch mit Zack bereits am Ausgang, und warteten auf uns. Wir brauchten etwas länger zum Ausgang, denn nachdem die Fahrt zu Ende war, musste ich mich wirklich an Vinc klammern, da sich bei mir alles drehte. „Toll, ich wollte eigentlich dass du dich an mich klammerst, und nicht an ihn." Kein Kommentar meiner Seitz, dafür drehte sich noch alles viel zu Doll.

Wir gingen weiter, und ich immer noch an Vinc klammernd. „Und was machen wir jetzt?" „Keine Feuergrotte mehr!" brachte ich nur hervor. „Jedenfalls nicht wenn Valentine neben dir sitzt, das steht fest." „Ich habe kein Problem damit." „Das ist toll, dann kann ich mich also noch etwas an dir festhalten?" „Solange du willst." Nun schaute uns Seph mit kritischem Blick an, und Zack mit einem etwas zornigen Gesichtsausdruck. Als ich dies bemerkte fing ich an mich an Vinc zu schmiegen. Was den beiden nun ein Knurren entlockte.
Wir gingen nach der Fahrt erst mal in ein Kaffee, und setzten uns rein. Als ich mich an den Tisch setzte, setzte Zack sich gleich links von mir hin, und rechts Seph, fast so als wollten sie mich von Vinc abschirmen.

Nachdem ich mich wieder erholt hatte gingen wir weiter. „Na gut, und was machen wir jetzt?" fragte ich neugierig „Also ich will noch mit der anderen Achterbahn fahren." „Ohne mich Zack, ich habe genug." „Ach nun komm schon Jan, dies wird bestimmt spaßig." „Vergiss es. Die sind mir hier doch zu heftig." Zack sah mich traurig an. „Och bitte….. bitte…… bitte." „Es reicht Fair!!! Wenn du unbedingt fahren willst dann fahr alleine, oder nimm Valentine mit!!!" „ich will aber mit Jan fahren." Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. „Zack, bitte. Ich habe wirklich keine Lust dazu." Nun sah er mich richtig geknickt an. „Es tut mir leid Zack, ich wird es wieder gut machen, versprochen." Damit sah er mich freudestrahlend an, packte Vinc am Arm und zog ihn zur nächsten Bahn, obwohl dieser eigentlich nicht begeistert mit lief. Nun standen Seph und ich alleine vor dem Eingang wo die beiden gerade verschwunden sind. „So, und was machen wir beide jetzt?" Ich sah zum General mit fragendem Blick hoch. „keine Ahnung, wir können ja am Ausgang auf die beiden warten, Sir." Nun sah er mich an, und setzte ein Grinsen aufs Gesicht. „Ich habe eine bessere Idee." Damit packte er mich am Arm, und zog mich hinter sich her.

„Was ist das?" „Ein Park." „Ich wusste gar nicht dass es hier einen gibt." „Ist auch versteckt, hier kommen nicht viele her." „Ach so, ok." Wir gingen in einen kleinen Park, der hinter der Speed Square Sektion ein wenig verborgen lag. ‚Hier kommen nicht viele her, da lachen ja die Hühner, hier ist überhaupt niemand.' Der kleine Park war wie ausgestorben, das einzige was hier lebte waren ein paar Kleintiere auf einer Art künstlichen Wiese. Dies hier sah alles sehr künstlich aus. „Ist der Park eigentlich echt?" „Nein. Dies ist nur zur Erholung da." „Dann scheint es hier aber nicht viele gestresste Leute zu geben." „Für mich ist dies genau richtig." Ich sah ihn etwas verwirrt an. „Wieso denn Sir?" „Ganz einfach, hier kann ich meine Ruhe haben." Ich drehte mich nach dieser Antwort wieder nach vorne. Wir gingen auf eine kleine Bank zu, wo ich mich hin setzte. Seph stand nur an einem Baum gelehnt der der Bank genau gegenüber stand. Ich schaute nach oben, dort war auch noch ein künstlicher Himmel. „Kein Wunder das hier niemand her kommt." „Wie meinst du?" Ich wendete meinen Blick auf Seph, der seinen auf mich gerichtet hatte. „Na ich meinte, das es kein Wunder ist wenn hier niemand her kommt. Immerhin würde ich auch lieber in die Wirkliche Natur gehen um mich zu entspannen, und nicht in so einem künstlich erschaffenen." Er wendete den Blick von mir ab. „Da hast du recht. Aber hier stört einen wenigstens keiner." „Tja, ist auch nicht schwer, bei so einem Geisterpark." Ich musste lächeln. Dann legte ich meinen Kopf in den Nacken, schloss die Augen und legte meine Arme auf die Banklehne ausgestreckt. „Ja, seine Ruhe hat man hier wirklich." Wir schwiegen einige Zeit, bis Seph seine Stimme erhob. „Masaru!" „Sir?" „Beantworte mir eine Frage!" Ich hatte meine Augen während dieser Unterhaltung weiterhin geschlossen gehabt, und genießte richtig die Stille. „Wenn ich dies kann, werde ich es tun." ……….'Ich dachte er wollte mich was fragen.' nachdem er mich etwas fragen wollte schwieg er einfach. Ich seufzte kurz, öffnete die Augen und wollte nach vorne schauen, als ich vor Schreck fast einen Herzkollaps bekommen hätte. „S…Sir?" Er stand genau vor mir, obwohl ich hätte schwören können, das ich nicht bemerkte wie er näher kam. Er sah mir genau in die Augen. „Was empfindest du für Valentine." „Hä?" Also das gibt es doch nicht, ich hätte mit fast allem gerechnet, aber damit. Das ist jetzt schon der zweite in einer Woche der mich danach fragt. „Da gibt es nichts zu erzählen. Wir sind nur…..Freunde, nicht mehr." „Nur Freunde?" Damit drehte er sich um. „Wir sollten zurück, sonst wird Zack wieder die ganze Anlage durchsuchen lassen." Ich stand auf und folgte ihm. „Das hat er wohl schon mal gemacht?" „Mehr als nur einmal, nur weil er sich nie merken konnte wo dieser Park ist." Ich musste Lachen, irgendwie passte dies zu ihm.

Als wir zur Achterbahn zurück kamen, standen die beiden schon wartend in der Gegend. „Wo wart ihr denn so lange?" „Wir haben uns nur unterhalten." „Stimmt das Jan? Oder hat er irgendwas mit dir gemacht?" Ich musste einfach nur Lachen, so eifersüchtig kann doch kein Mensch sein, das er mich jedesmal fragt ob was vorgefallen ist, nur weil ich mal mit jemanden alleine zusammen war. Mein kleiner Lachanfall ließ ihn nur verwirrt werden.
Wir verließen die Speed Square Sektion gegen spät Nachmittag, wir hatten uns noch mit ein paar kleinen Attraktionen den Tag ausklinken lassen, und gingen nun zurück ins Hotel. „Und was machen wir heute Abend schönes?" Kam es von Zack. „Vielleicht sollten wir mal einen ruhigen Abend verbringen." „Das heißt" kam es von Vinc. „Keine Ahnung. Ihr beide habt euch doch gestern einen Film angesehen, oder?" „Ja, aber der war nicht besonders." Kam es vom jüngeren. „Aber es gibt doch bestimmt noch mehr als nur diesen einen Film, oder etwa nicht?" „Sicherlich." „Aber ich habe keine Lust mir heute Abend wieder einen anzusehen, lieber würde ich heute Abend in eine Disco oder Kneipe gehen." Ich überlegte kurz, hatte aber keine Lust heute Abend schon wieder mit ihm zu feiern. Deswegen sagte ich ihm, das ich es mir noch überlegen würde als wir in der Hotellobby waren. Damit trennten sich unsere Wege. Vinc und Zack gingen zum Abendessen, ich begab mich ins Zimmer, und Seph ging seinen eigenen Weg.

Kapitel 48:

Ich hatte heute Abend auf überhaupt nichts Lust, außer mich vielleicht ins Bett zu lümmeln. Solche Tage habe ich immer mal im Jahr, einfach nur entspannen, und die ganze Welt ringsherum vergessen. Ich lag grade ruhend im Bett, da kam mein Bettnachbar rein. Er sah mich mit einem etwas skeptischen Blick an. „Du bist noch hier?" Jetzt musste ich ihn skeptisch ansehen. „Ja, ist dies Schlimm für sie?" Sein skeptischer Blick weichte wieder den normalen emotionslosen. „Nein, ich dachte nur ich sei heute Abend alleine." „Wenn sie dies wollen, müssen sie es nur sagen, und ich bin weg." Er kam auf mich zu, und legte sich in die andere Betthälfte. „Du solltest den Abend genießen, morgen fahren wir wieder zurück." „Ich genieße doch." Er sah mich fragend an. „Du genießt also? Interessant." Ich musste Lächeln. „Warum glauben sie denn dass ich einen Ruhigen Abend nicht auch genießen könnte." Nun musste er lächeln, und winkte lediglich mit der Hand ab.
„Sie sind ein ganz schön komischer Kauz." „Wie war das?" „Ich habe nichts gesagt." Ich drehte mich mit einem Unschuldsgesicht von ihm weg. Nun musste er sogar Lachen, was mich ziemlich verwirrte. „Sir? Alles in Ordnung?" Ich drehte mich zu ihm um, und sah ihn in die Augen. „Natürlich, oder denkst du nur weil ich mal Lache sei etwas." „Naja, sie lachen immerhin nicht sehr oft, oder überhaupt mal." „In deiner Gegenwart kann man nur lachen oder weinen Masaru." Jetzt musste ich schmollen. „Das ist gar nicht war, man kann auch mehr als nur lachen oder weinen." „Ach wirklich, dann beweis mir doch das Gegenteil." „Warum sollte ich." Ich drehte mich schmollend um, was ihn wieder zum Lachen brachte. ‚Das gibt es doch nicht, das ist doch nicht witzig, ich will meine Ruhe, und er lacht sich hier wahrscheinlich zum ersten mal in seinem Leben halb Tod.' Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln.

Nach kurzer Zeit beruhigte sich Seph wieder, und hatte wieder seine emotionslose Phase. Ich lag weiterhin ruhend auf meiner Bettseite, und genießte die gerade zurück gekommene Stille. „Masaru!" Ich musste seufzen. „Was ist denn nun schon wieder?" Ich drehte mich genervt um. „Du bist ganz schön reizbar heute." „und sie sind mir viel zu Gesprächig." ‚Oh ha, ich und meine große Klappe.' Ich sah schon, das ich dies hätte respektvoller hätte sagen sollen, denn sein Blick verfinsterte sich ziemlich. „Ich bin dir also zu Gesprächig?!" Ich wusste doch ich hatte meine Klappe mal wieder zu weit aufgerissen, aber dem weiß man auch nie ob er nun gute Laune, oder schlechte hat, und wie man überhaupt gerade mit ihm reden sollte.
„Gut, ich hatte so wie so keine Lust mehr zu reden." Nun war ich etwas erstaunt. „Wie meinen sie denn das nu…AH!!!! Was…Was sol…lassen sie……Sie können…Ah!!!" Eh ich mich versah setzte er sich auf mich drauf, und drückte meine Handgelenke in die Decke. Nun sah er mich von oben herab an. „Ich habe keine Lust mehr meine Zeit mit reden zu verschwenden, oder versuchen es wie Valentine ruhig angehen zu lassen." „Hä?" „Ich hatte es dir schon einmal gesagt. Du gehörst mir." Jetzt fing der schon wieder damit an. Ich musste nur seufzen. „Ich gehöre niemanden, weder ihnen, noch Zack, noch sonst jemanden, also würden sie jetzt bitte von mir runter gehen!" Ich sah ihn wütend in die Augen, denn ich hatte keine Lust mich von oben herab behandeln zu lassen. „Genau das ist es was mich an dich fasziniert." Er kam näher und sah mir direkt in die Augen. „Egal was ich mache, du scheinst keine angst zu bekommen, im Gegenteil, du wehrst dich, und dies will ich, jemanden der sich mir wiedersetzen kann!" „A…Aber…Was ist denn mit Zack…der wehrt sich auch." Das war das einzige logische was ich im Moment von mir geben konnte. Ich wusste überhaupt nicht was das sollte. Ich habe ihn lediglich so behandelt wie jeden anderen auch, oder etwa nicht. Vielleicht könnte mir ja jemand mal kurz erklären wie es hierzu kam, dem währe ich äußerst dankbar. Er schwieg, das einzige was passierte war, das sein Blick diabolische Ausmaße annahm. ‚Ich blöde Kuh hätte doch mit Zack feiern gehen sollen.' Ich hätte wieder mal heulen können. „S..Sir! Ich…Ich bitte vielmals….ich bitte vielmals um Entschuldigung….falls ich etwas machte was ihnen……was ihnen falsche Hoffnungen gegeben hat. Aber….ich bitte sie wirklich….gehen sie bitte von mir runter." „Warum sollte ich. Ich mache das was ich will, das sagte ich dir bereits." „Ich will aber das sie von mir runter gehen." „Ganz sicher?" „Natürlich bin ich mir sicher, sonst würde ich es ja nicht sagen." Was sollte denn das jetzt? Er erhob sich wieder, und ging von mir runter. Ich wollte gerade aufstehen, da fing er an etwas vor sich hin zu singen, was mir die Kinnlade runter fliegen lies.

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Wenn Blicke töten könnten,
wär's um mich geschehen.
Du wirkst so kalt,
und bist beinahe schön.

Wenn Blicke töten könnten,
hätt ich's hinter mir.
Ich kriech auf allen Vieren
hinter dir.

Nichts ist so grausam wie dies Spiel. Du gibst mir wenig und doch viel. Und was ich
will ist noch mehr Schmerz. Wenn du mich quälst, will ich noch mehr. Ich brauch es
hart, ich hab es schwer. Bitte bricht mir nicht nur das Herz.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten, lass mich schreien. Aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Oh, bitte, sag nicht nein.
Du machst mich glücklich -
das muss Liebe sein.

Ein blaues Auge für jedes Rendezvous. Fass mich ruhig hart an, pack noch fester zu.
Ein blaues Auge ist noch lange nicht genug. Ich brauch mehr Blut auf meinem
Bettbezug.

Ich bitte dich, sei nicht zu zart.
Ich brauch es jetzt, ich brauch es hart. Ich brauche dich, aber du nimmst mich kaum
wahr. Ich bin so einsam, wenn du gehst. So wie du mir den Kopf verdrehst, hab ich
danach ein Schleuderthrauma.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten, lass mich schreien. Aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Brich mir das Nasenbein.
So wie du zuschlägst -
das muss Liebe sein.

Hab keine Flugzeuge im Bauch.
Nein, es ist ein stabiler Arbeiterschuh. Ich hab so lang dafür gebraucht, 'ne Frau
zu finden, die so hart ist wie du.
Doch jetzt bin ich hier.
Alleine mit dir.

Tritt mich noch einmal.
Und hau mir eine rein.
Lass mich bluten wie ein Schwein,
aber lass mich nicht allein.

Tritt mich noch einmal.
Oh, bitte, sei gemein.
Ich bin mir sicher,
das muss Liebe sein.

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Das konnte jetzt nicht sein. Nachdem er fertig war, drehte er sich zu mir, und musste Lächeln. Ich sah ihn absolut fassungslos an. „Sie…Sie haben das ganze Lied gehört? Und sich gemerkt." Er sah mich Lächelnd an. „Ich habe doch gesagt, das ich auch gerne mal spiele." „Mit mir?" „Du warst grade hier." Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, während er sich wieder weg drehte. „Sie haben mir einen absoluten Schrecken eingejagt." „Das war ja auch beabsichtigt. Außerdem Masaru!" Ich drehte mich zu ihm um. „Nenn mich gefälligst endlich beim Namen." Dann drehte er sich zu mir um. „Sonst muss ich wirklich dafür sorgen dass du ihn stöhnst."
Ich legte mich danach wider ganz ins Bett, aber nicht ohne vorher eine kleine Barriere aus meiner Decke zu schaffen, wobei Seph mich nur Grinsend beobachtete. Irgendwann schlief er dann ein, was ich danach auch tat, allerdings mit genügend Sicherheitsabstand, und Barriere, für den Fall das ich mich wieder im Schlaf auf seine Seite drehe.

Lied von Farin Urlaub: noch einmal

Kapitel 49:

Eine Ruhige Nacht, nach dem etwas eigenartigen Abend. Ich wachte zu meinem Glück noch auf meiner Seite auf. Nachdem wir uns fertig machten, checkten wir aus. Außerhalb von Gold Saucer wartete bereits Rick auf uns, um uns nach Costa Del Sol zu fahren. Ich wollte mich eigentlich wieder nach vorne setzten, um mich ein wenig mit einem vernünftigen, und Außenstehenden zu unterhalten. Leider tat Zack mir den gefallen nicht, denn er setzte sich nach vorne, da er gestern Abend einfach so viel getrunken hatte, das ihm jetzt so schlecht war, das er einfach vorne sitzen musste. Also blieb mir nur der Rücksitz. Ich musste mich genau zwischen Seph und Vinc setzen. ‚Das kann was werden, 3 Stunden neben dem verspielten General.' Ich musste immer noch an gestern Abend denken. Das konnte einfach nicht wahr sein.

Wir fuhren ungefähr 1 Stunde, und mir war sterbenslangweilig. Nicht mal Radio war an, weil jemand einen viel zu großen Kater hatte, und nichts lautes gebrauchen konnte, so waren auch Gespräche von Zack unterbunden wurden. Irgendwann lehnte ich meinen Kopf an Vincents Schulter, worauf hin er seinen Arm um meine Schulter legte. Bald darauf fing er an mir den Nacken zu kraulen, worauf hin ich meine Augen schloss, und jede Berührung mit einem kleinen Schnorren quittierte. Während er mich kraulte flüsterte er mir etwas ins Ohr. „Du magst es wohl." Darauf hin sprach ich die Antwort etwas lauter als ich wollte aus, so dass es die anderen auch mit bekamen. „Mein einziger Schwachpunkt." Und kuschelte mich dann mehr an Vinc Schulter mit immer noch geschlossenen Augen.

Nach insgesamt 2 Stunden Fahrtzeit mussten wir dann eine kurze Pause wegen Übelkeit machen. Jeder nutzte sie auf andere Weis. Rick kontrollierte nochmal schnell den Jeep, Zack…hm…na ja….er lebt wenigstens noch. Vinc stellte sich mit verschränkten Armen an einen Felsen, ich machte es mir im Schneidersitz auf einer Jacke im Sand bequem, und schaute mir die Gegend von einer Klippe aus an, Seph stand ziemlich genau neben mir, und tat es mir gleich. So hatten wir alle Zeit uns für den Rest der Fahrt zu erholen.
„Noch eine Stunde solch eine elende Langeweile und ich dreh durch." „Ich dachte du magst die Ruhe." „Ja, Gestern Abend, aber da wurde sie mir leider genommen." „Ich fand es lustig." „War ja klar." Seph drehte sich zu mir um, setzte sich genau neben mich, und schaute auf die Landschaft unter uns. „Du nimmst es mir also immer noch übel." Ich musste kurz seufzen und schüttelte dann als Verneinung den Kopf, und setzte ein kleines Lächeln auf. „Es hatte ja auch was Positives." Während ich es sagte stand ich auf. „Was denn?" Ich stand kurz mit dem Rücken zu ihm, und drehte mich dann Augenzwinkernd zurück. „Ich habe jetzt ein Privileg, das kein anderer Rekrut hat, und das werde ich in der gesamten Ausbildung nutzen, egal ob während des Morgenappells, oder während der Trainingsstunden. Das hast du dir selbst zu zuschreiben" Damit drehte ich mich wieder um und ging zurück zum Jeep.

Die Pause wurde beendet, und wir stiegen endlich wieder ein. Allerdings wurde aus mir immer noch unerklärlichen Gründen die Sitzordnung so Gehens weit geändert, das ich mit Seph den Platz tauschen musste. Die Fahrt ging weiter.
„So langweilig." Ich schüttelte nur mit dem Kopf. „Wenn dir so langweilig ist, kannst du ja etwas singen." Ich schaute meinen Nachbarn zornig an. „Damit du es wieder für dich günstig auslegen kannst?! Vergiss es." „Ich würde gerne mal deine Stimme hören wenn du singst, soll angeblich schön sein." Ich sah nun Vinc an. „Wie meinst du dies?" „Zack erzählte mir letztens das du während des Laufens gesungen hattest, und das es sich sehr gut anhörte." Nun konnte ich auch nichts mehr sagen. Ich überlegte kurz. „Na gut, aber nur für dich Vincent, und ich will nicht das jemand dieses Lied falsch auffasst, oder gegen mich verwendet wird, haben wir uns verstanden?!" Ich sah mit hochgezogener Augenbraue zu meinem Sitznachbarn, der nur Lächeln musste, von den anderen dreien ahtte ich ein etwas ängstliches Ja bekommen, was vielleicht an meiner Betonung lag. „Gut."

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Komm mir nicht zu nahe
Sieh mich nicht so an
Bleib im Hellen sitzen
Da wo ich dich sehen kann
Es begann mit meinem Fahrrad diesem elend falschen Stück
Ich trat in die Pedale und mein Fahrrad trat zurück

Als ich dann in die Wohnung kam
Hab ich noch nichts geahnt
Doch die Fußmatten und die Schaltplatten und die Krawatten
hatten ein Attentat geplant

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Lied: Farin Urlaub: Dusche

Nach gute einer Stunde kamen wir endlich in Costa del Sol an. Ich sang das Lied nur einmal, da es für Zack dann doch zu laut wurde. Wir stiegen vor einem Hotel aus. „Komisch. Müssen wir nicht zum Hafen?" Die drei gingen an mir vorbei ins Hotel. „Wir bleiben bis morgen Nachmittag hier, und dann geht es weiter." „Das ist ja super. Vinc, würdest du bitte meine Sachen mit reinnehmen? Wir sehen uns dann später. Tschau." Ich winkte den drei absolut verwirrten hinterher, während ich die Straße entlang lief.

Kapitel 50:

Nun konnte ich endlich meinen Urlaub genießen, ganz alleine, nur für mich. Erholung pur. „Ja, so lässt es sich leben."
Ich lag gerade am Strand von Costa del Sol, und ließ mir die Sonne Richtig schön auf den Rücken scheinen. Die anderen drei ließ ich im Hotel zurück, ohne zu sagen wo ich hingehe, so konnte ich wenigstens sicher sein ein wenig Ruhe vor ihnen zu haben, und mich von diesem Urlaub zu entspannen. Ins Meer konnte ich leider nicht gehen, da ich keinerlei Badesachen mit hatte, aber dies störte mich nicht. Ich lag hier, und schaute den süßen Jungs hinterher die sich am Strand tummelten. ‚Manchmal ist es wirklich gut ein Junge zu sein.' dachte ich mir so, als sie sich anfingen vor mir mit Sonnencreme einzumassieren, und mich sogar baten sie einzucremen. ‚Der Perfekte Urlaub.'
Nachdem ich fertig war, fragten sie mich ob ich nicht mit ihnen schwimmen kommen wolle, aber dies konnte ich ja leider nicht, als ich dies sagte, bekam ich von einem der Jungs eine Badehose, und konnte endlich auch ins Wasser. Nachdem wir fertig waren gingen wir zurück zu unseren Platz, die anderen 5 Jungs hatten sich zu mir gesetzt gehabt. Während wir uns die Sonne auf den Rücken und Brust schienen ließen, quatschten wir über dies und das.

Es hatte nicht lange gedauert und eine kleine Gruppe von Mädels kam auf uns zu, und fragte ob sie sich zu uns legen dürften, wir stimmten ein, somit wurde die Gruppenanzahl auf 15 Leute erhöht. Spaß war bei dieser ausgeflippten Gruppe vorprogrammiert. Wir kannten uns alle untereinander nicht, und machten dennoch haufenweise quatsch.
Nur leider geht auch der schönste Tag zu Ende. Ich wollte mich langsam wieder auf dem Weg zum Hotel machen. „Hey Jan, wie lange bleibst du denn hier?" „Nur bis Morgen Nachmittag, dann fahr ich wieder." „Das ist schade." Tom, ungefähr 1,85 groß, kurze schwarze Haare und der ausgeflipptes von dem bunten Haufen. „Und jetzt?" Anette, lange braune Haare, und braune Augen. „Nichts jetzt, ich geh wieder zurück ins Hotel." „Kannst doch hier bleiben, wir wollen nachher noch eine kleine Strandparty machen." Ich schaute Tom nachdenklich an. ‚Eigentlich könnte ich ja hierbleiben, ich meine so eine kleine Strandparty, so was macht man nicht oft, hm….' Ich musste kurz überlegen. Es gab jetzt zwei Möglichkeiten für mich, Möglichkeit Nr.1, ich gehe zurück ins Hotel, muss mir erst mal sagen lassen welches Zimmer ich habe, im schlimmsten Falle muss ich es mir wieder mit jemanden Teilen, und habe die drei heute Abend wieder an der Backe. Oder Möglichkeit Nr.2, ich feire mit ein paar Jugendlichen in meinem Alter. Eigentlich viel mir die Entscheidung gar nicht mal so schwer. „Klar, ich bin dabei." „Super, dann werden Susi, Max, Mike und ich die Getränke beschaffen. Wer kümmert sich um die kleinen Leckereien?" Kati, die kleinste von allen, aber die auf geweckteste, hat kurze rote Haare, und dunkelblaue Augen. „Das mit den Snacks werden wir 5 Mädels übernehmen." Anette schaute in die Runde zu Elina, Anja, Alexia und Sandra. Damit standen die beiden zusammengestellten Gruppen auf, und besorgten die Sachen. Wir anderen 6, sprich Tom, Kai, Sam, Sandy, Hanna und ich bereiteten in der Zwischenzeit ein kleines Lagerfeuer vor. Tom ging noch schnell zurück nach Hause, und holte seine Gitarre. Wir anderen 5 machten es uns in der
Zwischenzeit gemütlich, und schlugen die Zeit mit Albereien Tod.

Nach ungefähr 45 Minuten waren dann alle wieder versammelt, die Sonne ging gerade unter, als unsere kleine Party los ging. In unserer Kleinen Runde saß ich zwischen Anette und Kati. Zu erst trällerten wir alle ganz gut im Takt zu ein paar Liedern, doch nach den ersten paar Getränken, kamen wir immer wieder aus dem Rhythmus, was uns lediglich zu kleinen Lachanfällen brachte.
Es war mittlerweile spät in der Nacht, und wir feierten immer noch, ich hatte bestimmt auch mal wieder zu viel intus, das war mir dieses mal aber egal, die Party hat so viel Spaß gemacht, das man gar nicht anders konnte. Ungefähr nach Mitternacht, hatten wir dann angefangen aus Jux und Tollereien ein kleines Spiel zu spielen, was ich im nüchternen nie machen würde. Falschendrehen. Zu erst waren es immer harmlose Aufforderungen die man machen sollte, z.B. mal ohne Sachen ins Meer gehen, oder einfach mal übers Lagerfeuer springen, dann kamen aber die, die ich eigentlich immer hasse.

„Mal sehen auf wen sie als nächstes geht?" Sandy drehte an der Flasche, und zeigte auf Tom. „So Tom, deine Aufgabe. Hm, lass mal überlegen…." Aufs Sandys Gesicht entwickelte sich ein Schadenfrohes Grinsen. „Ich will das du mit jemanden deiner Wahl einen absolut Leidenschaftlichen Zungenkuss durchführst." „Na wenn das alles ist. Tse." „na, das ist nicht alles, mit einem jungen." Die Mädels lachten sich schon ins Fäustchen, während die Jungs sich unbeteiligt weg drehten, und so taten als wüssten sie von nichts. „Gut, ich nehme….. Genau." Er stand auf, ging einmal um die Runde, und hielt erst vor Max, sah ihn mit einem Grinsen an, ging ganz nah heran, und ging dann weiter, dann hielt er vor mir an. Ich schaute ihn nur Lächelnd an, da ich mir dachte, das er das gleiche machen wird wie bei Max, und das tat er auch, er kam ganz nah an mich heran, und sah mir mit einem Grinsen in die Augen. Dann wollte er aufstehen, doch bevor er sich aufrichtete, fasste er mich am Kin, und zog mich zu seinem Gesicht ran, und legte seine Lippen schnell und verlangend auf meine, durch diese doch etwas überraschte Reaktion konnte ich meinen Mund nicht schnell genug zu kriegen, was er ausnutzte, und mich zu ein Zungengefecht herausforderte, welches ich dann annahm, und gewann. Nach dem uns unsere Luft beinahe ausging, ließ er von mir ab, lächelte mich noch einmal an, und ging zurück zu seinem Platz. „Ich hoffe es war leidenschaftlich genug." Als ich mich in der Runde umsah, erkannte ich das bei dem Großteil die Kinnlade unten lag, nur Sandy lag Lachend auf dem Boden und bekam sich nicht mehr ein.

Die Party ging so gegen 4 Uhr zu Ende, und wir machten uns auf den Heimweg. Ich ging das Stück zum Hotel mit Tom, denn er wohnte ungefähr 2 Straßen weiter. „Und nun musst du dir noch dein Zimmer geben lassen." „So sieht es aus." „Das ist ja bescheuert." „Warum denn?" „Na was ist denn wenn deine Freunde für dich gar kein Zimmer reserviert haben?!" „Das kann ich mir nicht vorstellen." „Wirklich nicht? Du sagtest doch selbst du hättest sie heute Mittag alleine stehen lassen. Also ich an derer Stelle würde kein Zimmer für jemanden reservieren, wenn ich nicht mal weis wann und ob er überhaupt die Nacht wiederkommt." Ich schaute ihn Lächelnd an. „Da kennst du die drei nicht so gut wie ich." „Aber Vorstellbar währe es dennoch." Ich musste Lachen. „Ich glaube die würden ausflippen wenn sie nicht wüssten wo ich bin." „Na dann ist es doch eh egal." „Wie meinst du das?" „Na es ist doch schon fast Morgen, und wenn sie bis jetzt keine Anstalten gemacht haben dich zu suchen, werden sie es auch nicht mehr machen." Da hatte er nicht ganz unrecht, ich meine, wenn sie wirklich auf mich gewartet hätten, währe Zack bestimmt bereits durch die ganze Stadt gelaufen und hätte mich gesucht. Ich schüttelte nur den Kopf. „Ist doch egal, ich muss dennoch ins Hotel, denn ich will noch ein wenig schlafen, bevor ich morgen wieder los muss." „Schlaf braucht man, dies ist korrekt, aber ich sage dir, in Costa del Sol ist es schwer in der Nacht ein Zimmer zu bekommen, da sehr viele Touristen immer spät abends einchecken." „Und was sollte ich sonst machen? Auf der Straße schlafen, du bist gut Tom." „Das hat keiner gesagt. Du kannst ja bei mir übernachten." Ich sah ihn nur mi t hochgezogener Augenbraue an. „Ich glaube ich suche mir lieber ein Hotelzimmer." „Ohne Geld?" „Hä?" ‚Ach du, stimmt ja, ich gab Vinc ja meine Sachen.' Jetzt hatte ich doch ein kleines Problem. ‚Na ja, schlimmes kann ja eigentlich nicht passieren, ich kenne ihn doch nun eigentlich. Er ist zwar ein wenig ausgeflippt, aber immerhin auch in Ordnung.' Ich überlegte kurz. „Habt ihr denn ein Gästezimmer?" „Nein, aber du kannst bei mir im Zimmer mit schlafen." ‚Da ist der Hacken, ich habe keinen Bock mir mit jemanden den ich nicht kenne ein Bett zu teilen.' „Natürlich im Schlafsack auf dem Boden." Nun schaute ich ihn überrascht an.
Nach dem ich nochmals überlegte, stimmte ich einfach zu, und wir gingen zu ihm. Dort angekommen, holte er auch gleich einen Schlafsack aus einem der Schränke heraus und legte ihn auf den Boden, in den ich mich dann reinlegte und auch gleich einschlief.

Als ich am Nächsten Morgen, bzw. Mittag aufwachte, schien Tom schon aus den Federn zu sein. Ich stand auch auf, und ging ins Bad, um mich erst einmal fertig zu machen. Ich drehte die Dusche auf, und stellte mich drunter, und musste erst einmal nachdenken was ich den dreien erzählen solle, wenn sie mich fragen wo ich heute Nacht war, ich dachte mir so wenn ich ihnen sagen würde das ich bei einem fremden Typen übernachtet habe, werden sie mich wahrscheinlich nie wieder alleine Weg gehen lassen, jedenfalls konnte ich mir dies bei genau einer Person gut vorstellen.
Ich legte meinen Kopf in den Nacken, schloss die Augen und genoss den kühlen strahl nass auf meiner Haut.
Plötzlich wurde ich von hinten an die Wand gedrückt. „W….WAS SOLL….SOLL DAS????" Ich schrie, bis mir eine Hand vor dem Mund gehalten wurde. Ich wusste nicht was ich machen sollte, das einzige was mir einfiel war mich zu währen in dem ich versuchte meinen Ellbogen in die Rippen meines Angreifers zu boxen, was diesem allen Anschein nach nichts ausmachte. Als ich dann versuchte um mich zu schlagen, erfasste mein Angreifer meinen Arm und drehte ihn auf den Rücken. Das nächste was ich spürte waren kalte Lippen auf meinem Hals, die anfingen zu saugen. Ich versuchte meinen Kopf hin und her zu werfen, was durch die Hand an meinem Mund unterbunden wurde. Nach dem er von meinem Hals abließ, ließ er meinen Arm los, und nahm die Hand von meinem Mund, dann spürte ich heißen Atem an meinem Ohr. „Wir fahren in zwei Stunden los, beeil dich mit dem duschen." „Wa….?" Ich drehte mich um, und sah einen Grinsenden Sephiroth vor mir stehen. Ich war absolut geschockt. „Wie…Wann…Warum?" Er musste Lächeln, und kam ganz nah an mich ran, wobei ich mich an die Wand presste. Dann sprach er mit einer leisen und tiefen Stimme. „Dein Freund befindet sich unten im Wohnzimmer, und wird gerade von Zack zur Rechenschaft gezogen." Damit ging er aus der Dusche raus, und zog sich seinen Mantel wieder an. Ich wusste jetzt überhaupt nicht mehr was los war, ich meine ich bin heute morgen hier her gegangen, mit Tom, habe bei ihm übernachtete, mich dann hier geduscht, und nun sollen die beiden hier in dem Haus sein, wieso , und warum? Und woher wussten die eigentlich wo ich war? Ich musste mich erst einmal von dem Schock erholen, und ließ mich erst einmal an der Wand nach unten gleiten.

Nachdem ich mich weites gehend wieder erholt hatte, ging ich auch aus der Dusche, und zog mich an. Als ich das Bad verließ stürmte ich gleich ins Wohnzimmer, wo Tom mit Zack und Vinc am Tisch saß und Kaffee trank, während Seph an der Wand mit emotionslosem Blick stand. „Guten Morgen Jan, na endlich wach?" Ich schaute mit runter geklappter Kinnlade zu Tom, und brachte kein Wort raus. „Alles in Ordnung?" Ich brachte nur ein „Was?" hervor, was Tom ein kleines Lächeln auf den Lippen brachte. „Als ich heute Morgen zum Bäcker ging, um Frühstück zu holen, habe ich Zack unterwegs getroffen, der mich fragte ob ich einen gewissen Jan kennen würde, na ja, und da habe ich gesagt du seist bei mir, ich gab ihm die Adresse und…" „Und wir sind gleich gekommen um dich abzuholen, da wir bald los müssen, und wir dich ja hier nicht alleine lassen wollten, aber leider hat man dich ja nicht wach bekommen, deshalb…." „Deshalb habe ich sie zum Frühstück eingeladen." Ich starrte einfach ins Leere, antwortete mit einem kurzen „Ach so." Und drehte mich wieder um und verließ wie in Trance das Wohnzimmer, nur um gleich danach in Ohnmacht zu fallen.

Kapitel 51:

Ich schreckte auf. „Na, endlich wach? Hat ja lange gedauert." Ich schaute mich um. Neben mir saß Zack, ich befand mich allem Anschein nach in einem Jeep. Als ich mich wieder in die Rückbank sinken ließ, musste ich erst einmal überlegen ob alles nur ein Traum war, oder Wirklichkeit. Dann sah ich Seph vorne auf dem Beifahrersitz, und Vinc am Steuer. Ich konnte einfach nicht anders, ich krallte mich an Sephs Rückenlehne, und zog mich mit Schwung nach vorne. „WARUM HAST DU MICH IN DER DUSCHE ÜBERFALLEN????" QUITSCH!!!!!!! Der Wagen hielt mit Karacho an, was mich wieder nach hinten in den Rücksitz drückte. „DU HAST WAS????" Kam es wutschäumend von Vinc, der Seph mit einem zornigen Blick ansah, das selbst mir das Blut in den Adern gefror. Zack konnte überhaupt nichts sagen, der schien gerade eine Art Schock zustand zu habe, er zuckte lediglich mit dem linken Auge, und seine Mundwinkel zuckten immer wieder. Seph hingegen schaute einfach unbeteiligt nach vorne ohne etwas zu sagen. „SEPHIROTH!!! ICH WILL EINE ANTWORT VON DIR UND ZWAR SOFORT!!!!" Wow, so habe ich Vinc noch nie erlebt. Ich saß nur dort mit weit aufgerissenen Augen, und währe am liebsten auf der anderen Seite des Planeten, ich machte mich jede Sekunde die verging kleiner, und wünschte mir ich hätte mich unter Kontrolle gehabt, und dies als Traum abgestempelt.
„V…Vinc?" brachte ich dann ganz leise und ängstlich hervor, was ihn nicht zu stören schien, denn er schaute Seph immer noch so an, als würde er ihm gleich an die Kehle springen. Ich versuchte es nochmal. „Vinc?" Nun schaute er mit demselben Ausdruck zu mir, was mich dazu veranlasste meine Knie anzuheben, und mir die Hände schützend vors Gesicht zu halten. „Du hältst dich da raus Jan! Ich will eine Antwort von Ihm!" „Da gibt es nichts zu antworten." Kam es dann trocken von vorne, wobei sich der schwarzhaarige wieder zu ihm drehte. „Was sagtest du? Nichts zu antworten?" Seph schlug sich mit der Hand an die Stirn und seufzte kurz, danach drehte er sich zu mir und sah mir in die Augen, danach drehte er sich wieder zu Vinc. „Ich sagte ihm lediglich das wir bald los müssen, er hatte sich lediglich dabei erschrocken, und er wollte nur wissen warum ich ihn so in der Dusche überfallen hatte. Nicht wahr Masaru?!" Nun sah Vinc wieder mich an. Ich wusste jetzt gar nicht was das sollte, aber ich konnte mir denken das es für meinen Seelenfrieden besser sei dazu Ja zu sagen, ehe Vinc Seph wirklich noch an die Gurgel springt, und mir dann vielleicht auch noch, deswegen Nickte ich nur stumm dazu.

Nachdem Vincent sich wieder beruhigt hatte, fuhren wir weiter, allerdings konnte ich gut sehen, wie er sich immer wieder ins Lenkrad krallte. Zack kam nach einiger Zeit auch wieder zu sich, und hatte genau angefangen wie Vinc Seph die gleichen Fragen zu stellen, wobei er sich wieder kurz zu mir drehte, und mir noch einmal in die Augen sah, und wir ihm die gleiche Antwort gaben, worauf hin er sich ebenfalls beruhigte.
Nachdem die Stimmung im Wagen wieder einigermaßen neutral war, fragte ich mit ganz leiser und sehr zurückhaltender Stimme wo wir gerade seien, ich bekam als Antwort das wir uns auf dem Weg nach Midgar befinden, und ich die gesamte Überfahrt per Schiff verschlafen habe.

Wir machten auf halber Strecke eine kleine Pause an einer Art Raststätte. Vinc und Zack gingen nörgeln hinein, während ich mich immer noch nicht ganz traute mich zu bewegen, dann dennoch die Kraft fand aus dem Jeep zu steigen. Ich lehnte mich an die hintere Autotür, und musste erst mal tief ein und aus Atmen. „Da hast du den beiden einen gehörigen Schrecken eingejagt." Ich erschrak, und drehte mich langsam Richtung Beifahrertür, wo Seph angelehnt stand. Er sah zu mir, und setzte ein Grinsen auf, was ich nur mit einem irritierten Blick quittierte, dann strich er mir mit einem Finger an meinem Hals entlang. „Gut dass sie dies nicht gesehen haben." Damit drehte er sich um und ging ebenfalls in die Raststätte. Ich schaute ihn verwundert hinterher, drehte mich dann aber wie von der Tarantel gestochen um, und schaute in den Seitenspiegel. Ich strich mir meine Haare die offen waren nach Hinten, so das ich einen freien Blick auf die von Seph gezeigte Stelle hatte, und wünschte mir in dem Augenblick das Vinc ihn doch an die Gurgel gesprungen währe. „Der Kerl hat mich doch tatsächlich einen Knutschfleck verpasst!" Ich konnte es nicht fassen. Ich ließ meine Haare wieder nach vorne fallen, um die Stelle zu verbergen, und hoffte dass er so schnell wie möglich weg gehen würde. Danach stieg ich wieder in den Jeep und wartete dort geknickt auf die drei. Sie ließen nicht lange auf sich warten, und stiegen ein, so konnte die Fahrt weiter gehen.
Nach für mich einer Ewigkeit kamen wir endlich in Midgar an und fuhren nun Richtung Shinra.

Kapitel 52:

„Trautes Heim Glück allein!" Ich sprang aus dem Wagen, und rannte gleich ins Gebäude, nahm die Treppe, da mir der Lift zu lange brauchte. Auf dem Gang zu meinem Quartier begegnete ich dann auch Cloud. „Jan!!!" Ich Lächelte ihm zu, und rannte vorbei wobei er mir nur verwundert nachsah, und mir dann nachlief. Ich riss die Tür zum Quartier auf, wo sich gerade Reno und Rude befanden, und auf Renos Bett saßen. „Hey Jan, endlich wieder da?" Ich Lächelte, beachtete die beiden nicht, was sie verwundern ließ, dann ging ich ein paar Schritte rein, und kniete mich nieder.
„Geliebter Kleiderschrank! Nie wieder Tangas, das schwöre ich!" Alle drei fielen auf der Stelle um. Ich stand auf, riss die Tür zum Schrank auf, und nahm mir endlich nach langem wieder normale Shorts raus, und ein paar weitgeschneiderte Sachen, und verschwand gleich im Bad um mich umzuziehen.
Als ich fertig war ging ich zurück ins Zimmer, wo die drei immer noch standen, bzw. saßen. Ich ging auf mein Bett zu, und schmiss mich Bauchlinks rein. „Mein Bett, für mich ganz alleine." Sagte ich schwärmerisch als ich mich in die Kissen kuschelte. „Hey Jan, geht es dir gut?" Ich drehte mich zu den anderen um, und sah sie mit einem grimmigen ausdruck an. „Ihr habt ja keine Ahnung." Damit kuschelte ich mich wieder in mein Kissen. Cloud setzte sich zu mir aufs Bett und schaute mich nur verwundert an. Ich drehte mich auf den Rücken und schaute mit einem leichten Grinsen an die Decke, dann sah ich nach links zu Cloud, und zog ihn gleich in meine Arme und drückte ihn Richtig. „Jan? Was soll das?" „Tut mir leid Cloud, aber ich brauche jetzt einfach einen großen Teddybären." Sagte ich kuschelnd. „Und warum nimmst du dann nicht mich?" Ich sah Reno an. „Weil ich Cloud nun mal süß finde." Das stimmte, immerhin erinnerte er mich an meinen kleinen Bruder, und mit dem Kuschelte ich auch manchmal, wenn er mir mal nicht auf die Nerven ging, oder dummes Zeug anstellte. Nach kurzer Zeit ließ ich ihn dann wieder los, wobei er sich dann schnell aus dem Bett erhob. Ich richtete mich dann auch auf, und streckte mich. „so, und, habe ich was wichtiges verpasst?" Sie sahen mich alle immer noch verwundert an, bis auf Cloud, der mit einem hoch roten Kopf das Zimmer verließ. „Was ist den mit ihm los?" fragte ich die anderen beiden. „Keine Ahnung, vielleicht hat er die Kuschelattacke nicht ganz verkraftet." Ich kratzte mir an den Kopf, und ließ mich wieder in die Kissen fallen.
„Nun sag schon Jan, wo hast du denn die ganze Woche gesteckt? Hier machten sich schon sonst was für Gerüchte breit." Ich drehte mich etwas fragend zu dem rothaarigen um. „Wusstet ihr das denn nicht?" „Nö, was denn?" Ich setzt ein schadenfrohes Lächeln auf. „Selig sind die unwissenden." „Hä? Was soll das denn jetzt heißen?" Rude zuckte nur mit den Schultern und stand auf. Reno folgte ihm, dabei immer noch am Grübeln. Die beiden verließen das Zimmer, da sie zum Abendessen wollten. Als sie mich fragten ob ich mit kommen wolle, lehnte ich ab. Ich war einfach nur froh wieder hier zu sein.
Nach dem sie das Zimmer verließen schloss ich meine Augen, und ließ den gesamten „Zwangsurlaub" nochmal vor meinem inneren Auge vorbei laufen, und beschloss niemals ein Wort darüber zu verlieren.
Allerdings machte ich mir auch Gedanken über den oder die Personen, denen ich dies zu verdanken hatte. Ich musste immerhin rausfinden wer es war, um mich bei diesen zu „revanchieren". Aber heute würde ich mich darum nicht mehr kümmern.

Am Nächsten Morgen wachte ich auf, und füllte mich richtig gut. Ich streckte mich ausgiebig, und machte mich für den Tag startklar. Heute war Samstag der zweiten Woche, das hieß heute hatten wir das Wochenende so weitestgehend, bis natürlich auf das Morgenappell und Lauftraining frei. Ich beschloss heute Cloud zu fragen ob ich mir seine Unterlagen ausleihen kann, um den versäumten Stoff nach zu holen. Dann musste ich nur noch jemanden finden mit dem ich heute oder morgen kurz den praktischen Teil der Ausbildung kurz durchgehe, damit ich nicht während der Trainingsstunden von vorne Anfangen muss.
Ich ging runter in die Kantine, und holte mir erst mal ein wenig zum Frühstücken. Als ich mir einen Platz suchen wollte sah ich Cloud auch schon, er saß gerade bei Zack. Ich ging zu den beiden hin, und setzte mich neben den kleinen Blonden.
„Guten Morgen." „Morgen." „Na, gut geschlafen?" kam es lächelnd vom schwarzhaarigen. „Ja, kann mich nicht beklagen." Ich drehte mich Lächelnd zu Cloud um. „Sag mal Cloud, kann ich mir mal bitte nachher deine Unterlagen ausleihen, ich würde sie gerne dieses Wochenende kurz durchgehen." Der kleine sah mich Lächelnd an, und bestätigte, ich könnte sie mir gleich nach dem Morgentraining von ihm holen. Dann drehte ich mich zu Zack, und Lächelte ihn sanft zu, wobei er sich an seinem Kaffee verschluckte. „Zack?" fragte ich liebevoll. „J…Jan?" kam es etwas stockend zurück, und ich bemerkte wie der schwarzhaarige leicht verlegen wurde. „Könntest du mir vielleicht heute oder morgen ein paar Privatstunden geben?" Nun sah er mich etwas irritiert an, genauso wie mein kleiner Sitznachbar. „P..Privat….Stunden?" „Genau, ich würde gerne den versäumten praktischen Teil nachholen, und dachte mir grade so, das du dafür der beste seist." „Natürlich bin ich der Beste. Wir können gleich anfangen!" Er sprang auf, und wollte mich schon am Handgeleng packen. „Und was ist mit dem Appell?" kam es gleich von Cloud, worauf hin Zack stehen blieb, und sich langsam zu ihm umdrehte, und sich dann verlegen am Kopf kratze. „Haha, hatte ich jetzt ganz vergessen." Er setzte sich wieder hin. Wir beendeten unser Frühstück und gingen zum Trainingsplatz.

Kapitel 53:

Als Wir dort ankamen, standen die anderen Rekruten bereits in Reih und Glied. Ich wollt mich gerade in die Reihe stellen, als ich merkte wie ein paar Rekruten um mich herum zusammenzuckten und mich ängstlich ansahen. Ich sah sie nur mit einer hochgezogenen Augenbraue an und schüttelte unverständlich den Kopf. Cloud stellte sich neben mich, und musste sich die Hand vor dem Mund halten um nicht loszulachen. Jetzt sah ich ihn ebenfalls unverständlich an, wobei er nur mit Hand abwinkte. Ich zuckte mit den Schultern und stellte mich Ordnungsgemäß hin.
„Still Gestanden." ‚Ach wie habe ich ihn vermisst.' Der Schreihals vom Dienste erhob seine Stimme mal wieder. „Rekruten aufgepasst! Der General wird ab jetzt das Morgendliche Training fortsetzten!" Eine Welle des seufzen und ächzen ging durch die Reihe. Ich wendete mich mit leiser Stimme an Cloud. „Was haben sie denn?" Er sah mich lächelnd an. „Während der General auf einer Mission war, hatten wir einen Ersatzausbilder, und der hatte gesagt das es egal sei wann wir die 30 km fertig haben, Hauptsache wir schaffen sie bevor die nächste Stunde beginnt." Ach, na dann war mir alles klar, ich würde auch seufzen, wenn ich es dann wieder in der Zeitspanne von einer Stunde schaffen müsste.
‚…Moment! Mission? Der war doch aber…..Wieso Mission?' „Welche Mission denn?" ich wendete mich wieder an meinen Nachbarn. „Keine Ahnung, aber wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, dann war es eine von ihm gewählte Privatmission." Also jetzt verstand ich nichts mehr, er hatte doch Zwangsurlaub, oder etwa nicht?! Die Gruppe wurde wieder mit einem Schlag ruhig, als der General den Trainingsplatz betrat. Er ging einmal an alle vorbei, wieder dicht gefolgt von Zack, und hat uns dann los geschickt die Strecke zu laufen, und hat uns daran erinnert, das wir ab Montag es in einer Stunde schaffen müssen, oder mit Disziplinarstrafen rechnen müssen. Bei so was ist natürlich die Motivation gleich ganz oben, denkst de. Über die Hälfte währe jetzt schon am liebsten Tod umgefallen, rannten aber auf der Stelle los als sie den Blick von Seph bemerkten, der nicht gerade freundlich drein schaute. Ich rannte auch gleich los.

Wieder lief ich hauptsächlich in der Mitte mit, allerdings nicht mit ganz so viel Anstrengungen wie bei den ersten zwei Läufen. Ich hatte nach der Hälfte noch immer ein wenig Kraft gehabt, allerdings nicht so viel das ich es schaffen könnte, was bestimmt daran lag das ich die letzten 7 Tage keinen Morgenlauf durchgeführt habe.
„Also für jemanden der 120 km in drei Stunden schaffte, sollte dies hier kein Problem sein." Ich drehte mich zur Seite. „Willst du mir schon wieder die ganze Zeit hinter her laufen? Kannst du nicht zur Abwechslung den letzten Rekruten Beine machen?" „Warum sollte ich, die werden es eh nicht mehr schaffen bis Übermorgen die nötige Ausdauer zu erbringen, von daher spar ich mir meine Aufmerksamkeit lieber für dich." Er sah mich mit einem leichten Grinsen an. „Das machst du mit Absicht!" „Natürlich, ich möchte immerhin vermeiden dir irgendwelche Strafen aufzuzwingen." „Tse, wer´s Glaubt wird selig." „Soll ich dies als Herausforderung betrachten?" Ich sah ihn fragend an, denn ich war mir in keinster Weise bewusst, wie ich ihn hätte herausgefordert, geschweige denn was er meinte. „Schön. Dann machen wir doch mal eine Wette die ich vorschlage." Ich sah ihn etwas erstaunt und abwartend an. „Und was für eine?" Nun sah er mich mit einem heimtückischen Grinsen an. „Nimmst du an?" ‚Wat?' Ich wusste doch gar nicht um was es ging, wieso sollte ich dann annehmen. „Sagen sie mir lieber erst einmal was sie vorhaben." „Nimmst du an?" Sag mal, was sollte denn das, der kann doch nicht glauben das ich eine Wette annehme, von der ich noch nicht einmal weis was gefordert wird. Ich drehte mich stur nach vorne. „Vergiss es, solange ich nicht weis um was es geht mache ich nicht mit." „Schade. Ach Übrigens, Masaru!" Ich drehte mich etwas genervt zu ihm um. „Vergiss nicht, nur weil du mich beim Namen nennen darfst, heißt das noch lange nicht, das du deinem Vorgesetzten nicht genügend Respekt zu erweisen hast!" Ich sah ihn etwas fragend an, und musste dann kurz lächeln. „Aber ich zolle dir doch Respekt, ansonsten hätte ich dich schon wegen sexueller Belästigung angezeigt." Nun schaute er mich etwas verdutzt an. „Keine Schlechte Idee." „Was?" „Na das mit der sexuellen Belästigung." Dann lief er weiter nach vorne zu den ersten Reihen und ließ mich wie einen begossenen Pudel zurück.

Kapitel 54:

„Fix und alle!" Ich ließ mich auf die Knie sinken als ich wieder auf dem Trainingsplatz war. Ich hatte für die Strecke trotz Bemühungen 1 Stunde und 17 Minuten gebraucht, das heißt ich müsste mich um 20 Minuten bis Montag steigern. Ich hoffte das ich dies konnte, und wenn nicht, werde ich mir einfach ein paar Szenen ins Gedächtnis rufen, die mich dazu veranlassen, wie heißt es immer so schön, der Gedanke kann Berge versetzten, hoffen wir mal das er mich auch schneller machen lässt.

Ich ging nach dem Lauf zu Cloud, der war schon vor gut 25 Minuten am Ziel, und wollte mir jetzt erst einmal die Unterlagen holen gehen. Wir gingen zu seinem Quartier. Als ich reinging, bemerkte ich eine kleine Veränderung. „Ist Ren nicht mehr dein Mitbewohner?" Cloud sah mich nun überrascht an. „Sag bloß du hast es noch gar nicht gewusst?" Ich schaute ihn fragend an. „Was sollte ich wissen?" Cloud setzte sich auf sein Bett und schaute geknickt zum Boden. „Er ist vor 9 Tagen auf unerklärliche Weise verschwunden, da hat man wegen Missachtung der Regeln den Vertrag aufgelöst. Immerhin befinden wir uns noch in der Probezeit." Ich setzte mich auf das gegenüberliegende Bett. „Hat man denn nicht nach ihm gesucht?" „Doch, aber nicht gefunden." Er seufzte kurz, und sah mich dann mit einem traurigen Blick an. „Deswegen gehen ja die Gerüchte über dich rum." Nun schaute ich ihn skeptisch an. „Was hat es denn mit mir zu tun?" „Na du bist doch kurz vorher einfach Verschwunden. Wir haben ja auch erst einen Tag später erfahren, dass du dir Urlaub genommen hattest. Ach übrigens, das hättest du uns ruhig sagen können. Wir haben uns große Sorgen gemacht. Reno hatte schon gedacht du währst in der Nacht entführt wurde, und das nur weil er nicht aufstand." ‚Naja, ganz unrecht hat er ja nicht.' Ich überlegte kurz, was ich ihm wegen des Urlaubs sagen sollte. Wenn bis jetzt niemand weis das ich ihn mit den dreien verbracht habe, und das Gerücht rumgeht, das sie auf einer Mission waren, sollte ich den Schein lieber wahren.

„Es gab ein paar Probleme in meiner Familie, die nicht auf sich warten lassen konnten." Ein kleines aber dennoch schwaches Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. „Aber nun zurück zu den Gerüchten um mich." Er sah mich kurz an und stockte mit der Antwort. Ich wurde zwar langsam etwas ungeduldig, versuchte mir aber nichts anmerken zu lassen, und wollte ihm Zeit geben. Nach einem kurzen Augenblick fing er an zu reden. „Na ja, man sagte das du…." „Das ich was?" Ich wurde immer zappeliger, ich kann es überhaupt nicht leiden wenn man irgendwelche Gerüchte über mich verbreitet, aber das geht bestimmt jeden so. „Man sagt das du Ren während des Morgentrainings angegriffen hättest, und ihn aus dem Weg räumtest." „Hä?" Was sollte das denn? Ich und jemanden angreifen, also den jenigen der das sagte möchte ich gerne mal persönlich vor mir stehen sehen.
Ich sah ihn jetzt etwas ungläubig an. „Wieso denkt man denn sowas?" „Na die meisten sagen, das du nicht ganz normal seist, immerhin hast du ja nicht mal vor dem General angst, und da würden sie sich nicht wundern wenn du jemanden einfach so umbringst." Naja, das ich keine Angst vor Seph habe, tja, das hat sich in letzter zeit ein wenig geändert, ich habe zwar keine Angst das er mir nach dem Leben trachtet, aber ansonsten, würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen. „Ach, das ist doch Quatsch mit Soße. Ich und jemanden umlegen." „Wir wissen das, aber die anderen denken eben so, und deswegen sind sie vorhin auch vor dir zurückgeschreckt." „Und du hast gelacht." „Ja, aber nur weil ich genau wusste das du nichts damit zu tun hast, und außerdem fand ich dein Gesichtsausdruck ziemlich lustig." Nun fing der kleine wieder an richtig zu Lächeln, was mich auch dazu veranlasste.

„Das heißt doch dann das du keinen Zimmernachbarn mehr hast, oder?" „Das stimmt." Mir kam eine schöne Idee. „Was hältst du denn davon wenn ich hierher ziehe?" Er sah mich etwas erstaunt an. „Und was ist mit Reno?" „Ach, mach dir um ihn mal keine Sorge, dem könnte ich ja vorschlagen das Rude bei ihm einzieht, die beiden sind doch eh wie Pech und Schwefel." ‚Außerdem brauche ich mir dann keine Sorgen mehr wegen dem Nächtlichen Schnarch-Attacken von ihm zu machen.' Cloud überlegte kurz, stimmte dann aber zu, worauf hin ich gleich in mein Quartier stürmte, und meine Sachen aus dem Schrank holte, und gleich wieder zu Cloud hechtete. Das musste ich ungefähr 8 mal machen, dann hatte ich sowohl Kleidung, Alltagsgegenstände und sogar meinen kleinen Wecker in meinem neuen Zimmer stehen.

Nachdem wir alles verstaut hatten, ging ich auf Cloud zu. „Tja dann, auf gute Nachbarschaft." „Bestimmt." Wir legten uns auf unser jeweiliges Bett und schauten an die Decke. „Weist du was jetzt noch fehlt, Jan." „Nö, was denn?" Er schaute mit einem Grinsen auf den Lippen zu mir. „Eine Einweihungsparty." Ich schaute ihn lediglich entgeistert an. ‚Nicht schon wieder eine Party.' dachte ich mir nur, und musste an die letzten zwei denken. „Ach weist du Cloud, lass uns das lieber auf nächstes Wochenende verschieben. Dieses WE muss ich erst ein Mal den Stoff nachholen. Apropo, kann ich mir bitte mal die Unterlagen ansehen?" „Oh, klar." Er holte die Unterlagen aus seinem Schrank, und gab sie mir. Ich fing an sie mir durch zu lesen, und musste erkennen, das er jedes kleine Detail mit aufschrieb, so etwas hätte ich nicht gemacht. Aber na gut, so ist es um einiges leichter es zu verstehen.

Etwa zur Mittagszeit hatte ich dann etwa 15% des Lehrstoffes durch, und mir qualmte jetzt schon der Schädel. Wir begaben uns nach unten in die Mensa, als ich rein kam, sah ich jemanden sitzen, mit dem ich vorher noch sprechen wollte. Ich bat daher Cloud mir mein essen bitte mit zu bringen, und sich einen Platz zu suche, ich würde im Anschluss hin kommen. Ich ging also zu der anderen Person. „Mahlzeit." Sagte ich und nahm neben einen rothaarigen Turk Platz. Die anderen Turks die am Tisch saßen kannte ich nicht, bis auf Rude, jedenfalls sahen mich alle ziemlich perplex an, was mich in dem Moment nicht besonders störte. „Ich wollte dir nur sagen das ich bei Cloud eingezogen bin." Reno sah mich fragend an, und ich lächelte nur. „Jetzt kann ja Rude bei dir einziehen, dann hat er dort ach sein eigenes Bett, und muss nicht immer auf deinem mit sitzen." Immer noch keine Antwort von ihm, nur fragende Blicke. „Na ist ja nun auch egal. Jedenfalls, falls du was von mir willst, oder brauchst, weist du ja wo du mich findest." Damit stand ich auf, klopfte noch mal auf den Tisch zum Abschied, wobei ich merkte dass sie diese Gestik anscheinen nicht kannten. Ich ging jedenfalls zurück und suchte als nächstes meinen kleinen Begleiter. In der Essensschlange stand er nicht mehr, deswegen sah ich herum, bis ich ihn in der Mitte an einem kleinen Tisch sah und mich hin begab.

„So, alles geklärt." Ich setzte mich hin und sah mir das Essen an. „Äh…Was ist denn das?" Ich stocherte mit der Gabel drin herum. „Wieso? Das ist ganz normaler Levrikon-Braten." Ich sah mir das Teil genau an, und musste erst mal kurz an die Monsterliste von damals denken. ‚Levrikon…..Levrikon…Ich kenne dieses Teil……' „Ach, dieses Straußenähnliche Wesen." „Das was?" Ich sah mich erschrocken um, lächelte einfach und winkte mit der Hand ab. Ich probierte es einfach mal, und fand das es gar nicht so schlecht schmeckte, hätte zwar noch etwas gesalzen und gepfeffert werden können, aber ansonsten schmeckte es fast wie Rinderbraten. ‚Endlich mal wieder etwas halbwegs vernünftiges, und etwas wo ich weiß was es ist.' Ich hatte ja nun langsam schon Entzugserscheinung, da ich solange kein Warmes Essen mehr hatte. Als wir fertig waren, ging ich zurück ins Quartier, um weiter zu lernen. Cloud hingegen ging in die Satdt.

Kapitel 55:

Es war jetzt mittlerweile nach 21 Uhr. Ich lag alleine in meinem Bett. Cloud war immer noch unterwegs. Nachdem ich den Großteil gelesen hatte, konnte ich einfach nicht mehr. Ich stand auf und ging raus, um frische Luft zu tanken. ‚Schöne Klare Nacht.' dachte ich mir als ich nach oben sah und mich streckte. Ich ging ein Stück übers Shinra-Geländer, und sah gerade wie die Nachtschicht ihre Positionen einnahm. Danach ging ich zum Trainingsplatz. Ich dachte mir das ich vielleicht ein kleines Abendtraining gut vertragen könnte, um für den kommenden Montag fit zu sein, deswegen lief ich ein paar Runden ganz Bequem im Kreis herum. Als ich so lang lief, bemerkte ich erst einmal die Ausmaße des Platzes, er hatte ungefähr die Größe von zwei nebeneinander liegenden Fußballplätzen. Nur 3 Runden, danach hatte ich keine Lust mehr, außerdem scheinen dir hier auch noch Strom zu sparen, denn langsam wurden sämtliche Lichter auf dem Platz ausgeschaltet. Zurück ins Quartier wollte ich auch noch nicht, deswegen entschied ich mich noch einen kleinen Spaziergang zu machen.

Ich kam an einem der anderen 2 Gebäude vorbei, welches genau so aussieht wie das, in dem unsere Quartiere sind. Ich hatte mich schon länger gewundert, warum es hier 3 gleich aussehende Gebäudekomplexe gibt. Ich entschied mich einfach mal rein zu gehen, um meine Neugier zu stillen. Als ich drinnen war viel mir gleich eine ganz andere Atmosphäre auf, keine Militärische, mehr eine Art Bürokratische. Schon alleine das es hier sogar einen Wegweiser gibt. Ich ging zu ihm und schaute drauf. Er war in 2 Spalten und 4 Zeilen geteilt, unter jeder Abteilung stand eine Zimmernummer, wenn man auf eine der Abteilungen draufdrückte erschienen verschiedene Mitarbeiter, wenn man dann deren Bilder anklickte, wurde eine genaue Wegbeschreibung gegeben. ‚Cool, so ein Teil will ich auch im Kaufhaus haben.' dachte ich mir so als ich anfing damit zu spielen, und einfach rumdrückte. Nachdem ich fast alle durchhatte kam ich zur Abteilung „Militärische Ausbildung". ‚Wollen wir doch mal sehen wer hier tatsächlich das sagen bei unserer Ausbildung hat.' Ich konnte nicht anders, ich musste einfach nachschauen.

Als ich es sah, sank ich heulend auf die Knie. Aber jedenfalls wusste ich jetzt wo sein Büro liegt, auch wenn ich hoffe niemals dort hin zu gehen. Ich drehte mich um, und wollte zurück zum Ausgang gehen, als gerade der Lift aufging, und eine junge Frau heraus trat. Als sie mich sah lächelte sie mich an, und kam auf mich zu. „Guten Abend Herr Masaru." Jetzt war ich ein wenig verwirrt. Ich hatte diese Frau noch nie im Leben gesehen, aber anscheinend kannte sie mich. Ich versuchte mich zusammen zu reißen. „Bitte Entschuldigen sie, aber kenne ich sie von irgendwoher?" Sie hielt sich kichernd ihre Hand vor dem Mund. „Nein, persönlich kennen wir uns noch nicht. Ich bin Anna Willke. freut mich sehr sie kennen zu lernen." Sie reichte mir die Hand. Ich schaute sie noch ein wenig ungläubig an. Reichte ihr aber dann auch meine Hand. „Katsu Jan Masaru, aber nenne sie mich bitte Jan, ich mag es nicht wenn man mich siezt." Sie schaute mich Lächeln an. „Dann nenn mich bitte Anna." „Gerne." Wir standen uns noch eine kurze zeit einfach gegenüber. Sie war ungefähr Anfang 20, hatte einen Anzug in Schwarz an, dunkelbraune Augen- und Haarfarbe, und ging mir bis zu den Schultern.

„Also Jan, was kann ich denn für dich tun?" Ich schaute sie nur ein wenig unsicher an. „Ähm…Also eigentlich wollte ich mich hier bloß mal umsehen. Ich wollte gar nichts Spezielles." „Och das ist aber schade. Ich dachte schon du wolltest zu einer gewissen Person, dann hätte ich dich nämlich noch schnell hin gebracht bevor ich Feierabend mache." ‚Was soll das denn? Zu welcher Person sollte ich denn hier gehen sollen?' Diese Frau war mir nicht ganz koscher. „Was meinst du bitte?" Sie schaute mich grinsend an. „Na komm, ich bring dich hin, du brauchst nicht schüchtern zu sein. Ich kenne euer kleines Geheimnis." ‚Sag mal, hat sie noch alle Latten am Zaun, oder was? Was denn für ein Geheimnis, und ich Schüchtern?' Also so langsam war sie mir nicht mehr koscher, sondern unheimlich. „Tut mir leid, aber ich habe mit niemanden ein Geheimnis, und ich weis auch nicht wovon sie sprechen….Bitte entschuldigen sie mich, ich habe noch etwas zu erledigen." Jetzt wollte ich nur von dieser Irren weg.

Ich wollte an ihr vorbei Richtung Ausgang, als sie mich am Handgelenk packte, und mich in den Lift zog. „Hey was soll das, hast du sie noch alle?" „Nun stell dich nicht so an. Du bist doch nicht umsonst zu dieser Uhrzeit hergekommen." „Wa?" als wir im Lift waren drückte sie den Knopf für die 35 Etage, was mir äußerst bekannt vorkam. Am liebsten hätte ich mich los gerissen, hätte sie aber eventuell dabei verletzt, was ich eigentlich nicht will, deswegen landete ich nun im Fahrstuhl mit einer vollkommen Verrückten, die mich zu kenne scheint, und irgendetwas von einem meiner angeblichen Geheimnisse wisse. ‚Die hat sie wirklich nicht mehr alle. Es arbeiten hier wirklich kuriose Gestallten.' Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, egal was ich jetzt noch gemacht hätte, der Lift währe eh erst wieder runtergefahren wenn ich oben ankomme, und wenn ich vorher versuche auszusteigen wird sie mich bestimmt festhalten, und ich könnte dann nicht für ihre Gesundheit garantieren.

Der Lift hielt an, und sie stieg aus, ich wollte gerade den Schalter für das Erdgeschoss drücken, als sie mich hinauszog und der Fahrstuhl nun durch mein drücken nach unten fährt, allerdings nicht mit mir als Insasse. Ich schaute ihm traurig hinterher, was Anna nur zum Lachen brachte. „Nun komm schon Jan, es ist schon spät." „Hä?" Ich drehte mich zu ihr um. „Wie spät ist es denn?" „Kurz vor halb elf." „Ah ja, und dann arbeitet hier noch jemand? Das glaub ich nicht." Sie nahm wieder mein Handgelenk, und zog mich den Gang entlang. Ich wollte mich gerade losreisen, als sie mich von alleine losließ, und eine Tür per Karte aufmachte, und mich einfach rein schupste. Als ich mich umdrehte, um wieder rauszugehen, hatte sie die Tür schon zu gemacht, und verschlossen. „Ey das Glaub ich jetzt nicht! Sag mal, geht's dir noch gut?! Mach sofort wieder auf!" Ich hätte ihr in den Arsch treten können, was soll denn das? Da halte ich mich zurück um sie nicht zu verletzten, und dann schließt sie mich in ein Zimmer ein. Ich wünschte mir ich hätte ihr einfach eine Rein gehauen, und es als Selbstverteidigung ausgelegt, andererseits hätte sie als Frau bestimmt bessere Chancen. Ich seufzte kurz und schüttelte den Kopf.
„Na endlich beruhigt?" Ich erschrak, und drehte mich um, dabei an der Tür mit dem Rücken gepresst.