Kapitel 56:

„Sch….Schöner… Abend heute..n… nicht?" Ich versuchte mir ein Lächeln zu erzwingen, und nebenbei die Tür aufzubekommen, was leider nicht funktionierte. „Jetzt geh schon auf du blödes Ding." Zischte ich nach hinten zur Tür, als könnte sie mich verstehen. „Man braucht entweder eine Karte, oder ich öffne sie. Eine kleine Vorsichtsmaßnahme." Ich blickte verzweifelt nach vorne. „Dann mach sie gefälligst auf. Ich will hier raus!" „Sag bitte bitte." ‚Grrr, ich bringe ihn um, ich erwürge ihn ganz einfach.' Ich ballte meine rechte Hand zur Faust und biss die Zähne zusammen. ‚Solange ich noch etwas Stolz in mir habe werde ich ihn nicht für so etwas auf diese Art und Weise bitten, eher beiß ich mir die Zunge ab.' „Also möchtest du die Nacht hier verbringen, oder wie sehe ich das?" „Nein, ich will das du die Tür auf der Stelle öffnest!" Ich schaute wütend nach vorne zu dem Schreibtisch der vor einem großen Fenster stand, von wo aus man über die ganze Stadt sehen konnte. „Ich sagte doch, sag bitte bitte, und ich öffne sie." „Du hast sie ja nicht mehr alle, ich werde dich niemals um so etwas beten, da fängt es eher an in der Hölle zu gefrieren!" „tja, dann wirst du wohl hier bleiben müssen." Ich hätte ihn an die Gurgel springen können.

‚Tief ein atmen, und wieder aus atmen, ein atmen, und aus atmen…' Ich versuchte mich zu beruhigen. Nachdem dies geglückt war, ging ich auf den Schreibtisch zu, und setzte mich in einen der Sessel davor, schlug die Beine übereinander, und zog eine Augenbraue hoch. „Dann warte ich eben bis du mit der Arbeit fertig bist." „Was morgen zum Appell der Fall sein wird." „Was???" Ich schaute ihn skeptisch an. „Das ist nicht dein ernst, man muss doch schlafen!" „Tat ich heute Mittag." „Aber..Aber" „Nichts aber, die meiste Arbeit kommt immer Samstagnachmittag, und damit ich wenigstens etwas am Sonntag frei habe, mache ich sie von Samstag zum Sonntag." Ich sank in den Sessel rein. ‚Das kann ja heiter werden.' Jetzt saß ich hier in Sephs Büro fest, ich hätte ihn zwar drum bitten können mir die Tür auf zumachen, aber solange ich kann werde ich mich von ihm sicher nicht unterkriegen lassen. ‚Der soll mich kennenlernen, mal sehen ob er seine Arbeit machen kann wenn ich hier fest sitze.' Ich musste innerlich Lachen, und versuchte mir gerade einen kleinen Plan zu schmieden.

Er machte sich nach unserem kleinen Gespräch wieder an die Arbeit, während ich immer noch Planschmiedend im Sessel saß. Alles was mir einfiel hätte er genauso gut wieder gegen mich verwenden können, egal wie klein die Ablenkung auch währe, also versuchte ich erst einmal ihn verbal aus dem Konzept zu bekommen, wenn ich Glück habe, so dermaßen das er mich hochkant rausschmeißt.

„Also, hast du noch viel zu tun?" Er sah mich nicht an, sondern konzentrierte sich auf den gesamten Papierkram der vor ihm lag. „Das fasse ich mal als ein Ja auf…..Wie lange denkst du denn wirst du noch brauchen?....Glaubst du wirklich du bist erst morgen früh fertig?....Ich meine vielleicht kannst du ja einfach etwas schneller arbeiten, dann kannst du sogar vor dem Appell noch ein wenig schlafen, und hast so morgen noch mehr Zeit." Bis jetzt immer noch keine Reaktion, also einen Gang höher schalten.

Ich stand auf und ging zu dem großen Fenster. „Du hast eine gewaltige Aussicht, wieso schiebst du denn nicht den Schreibtisch in diese Richtung, dann kannst du auch manchmal rausschauen…..Also ich glaube dort unten bin ich letztens mit Vinc spazieren gegangen, genau kann ich dies natürlich von hier oben nicht sagen, dafür ist das dort unten viel zu weit weg……Ach dieses schöne Lichterspiel, ist es nicht fantastisch?" Also so langsam gingen mir die Fragen aus, ich versuchte ihn jetzt schon 30 Minuten lang zu einer Konversation zu bringen, er ließ sich aber einfach nicht ablenken. ‚Ok, überleg kleines, was könnte man noch machen, damit er von der Arbeit abgelenkt wird…."

Ich dachte an etwas, das ich immer mache, wenn sich meine Mutter zu sehr verspannt, und dies wende ich jetzt bei ihm an. Ich ging auf ihn zu, stellte mich genau hinter ihm, und schaute erst einmal über seine Schulter, vielleicht kann man ihn so auch ein wenig aus der Reserve locken. Schien ihn dennoch nicht zu stören. Also eines stand jedenfalls fest, wenn er eine Arbeit macht, macht er sie richtig, dafür zolle ich ihm wirklich Respekt, wenn er mich jetzt noch raus lassen würde, währe ich sehr glücklich. Ich schaute zu einer Uhr die auf dem Schreibtisch steht. Es war kurz vor Mitternacht.

Ich beugte mich wieder zurück, so das ich genau hinter ihm stand, nahm meine Hände, und legte sie auf seine Schulter, da er zum Glück seinen Schulterschutz abgelegt hatte, und fing an zu massieren. „Du bist ganz schön verspannt, vielleicht solltest du mal zur Physiotherapie." Sagte ich, und beugte mich nach vorne, um ihn ins Ohr zu flüstern. „Oder ich übernehme es." Immer noch keine Reaktion. ‚Das gibt es doch nicht, also so langsam kann der einen echt an den Rand der Verzweiflung bringen, was soll ich denn noch machen, mich ausziehen?' Nachdem er mich sogar jetzt noch ignorierte, war meine Kampfeslust geweckt, und ich wollte ihn um jeden Preis ablenken.

Kapitel 57:

‚Egal was passiert, ich kriege dich klein.' Ich nahm meine Hände von seiner Schulter und ging zurück zum Sessel, und setzte mich wieder rein. Er schaute immer noch nur auf seine Unterlagen. „Verdammt warm hier drin." Ich zog mir meine schwarze Weste aus, die ich anzog bevor ich rausging, und legte sie auf die Lehne. Dann setzte ich mich so hin, dass meine Beine über der Seitenlehne lagen. Danach ließ ich meine rechte Hand über meinen Oberarm, Schulter und Schlüsselbein gleiten, als würde ich versuchen eine Verspannung zu lösen, dabei seufzte ich ein klein wenig.
Immer noch keine Reaktion. ‚Gut, machen wie eben weiter.' Ich warf meine Haare gezielt nach hinten, und fing nun auch an mit meiner Hand meinen Hals entlang gleiten zu lassen. Vom Kinn links runter zur Schulter, von da aus zum Schlüsselbein, von da aus zum Brustbein, und den Weg wieder zurück.
Nicht mal ein kleiner Blick zu mir. Ich fasste es einfach nicht, mit irgendetwas muss man ihn doch aus der Ruhe bringen. Ein letzter Versuch, wenn ihn dies nicht dazu bringt mich zu beachten, oder wenigstens mich anzuschreien gebe ich auf, und setzt mich schmollend in eine Ecke.
Ich stand auf, zog mir mein T-Shirt aus, legte es ebenfalls auf die Lehne, ging um den Schreibtisch herum, zog den Sessel von Seph ein stück zurück, setzte mich auf seinen Schoss, legte die Arme um seine Schulter und sah ihn genau in die Augen. Nun konnte er wenigstens nicht mehr auf seine Unterlagen schauen.

Ich lächelte ihn kurz an, und näherte meinem Gesicht seinen, kurz bevor ich meine Lippen auf seine legte, drehte ich mich zum Hals, und legte meine Lippen auf seine kühle und zarte Haut, und fing an ihn an einen Stelle zu bearbeiten. Als ich fertig war sah ich wieder in die Augen, nahm meine linke Hand und strich ihn über die Stelle am Hals. „Rache ist süß." Dann umschloss ich seinen Mund mit meinen Lippen, und ließ meine Zunge über seine Lippen streicheln, um Einlass zu erhalten. Ich öffnete dabei die Augen eine Spalt, um in seine Augen zu sehen, wo ich keinerlei Veränderungen feststellen konnte, was mir jetzt endgültig reichte. Ich schloss die Augen wieder, und fing nun an meine Lenden zu bewegen. Genau in dem Moment wo ich anfing öffnete er den Mund einen Spalt, was ich sofort ausnutzte, und auch gleich seine gesamte Mundhöhle mit meiner Zunge erkundete, danach stupste ich immer wieder seine Zungenspitze an, um ihn herauszufordern, welche er nicht annahm. Nachdem mir die Luft langsam aus ging ließ ich von ihm ab, und sah in nun etwas ärgerlich in die Augen.

‚Toll, Spiel, Satz, Verloren.' ich wollte mich mit einem seufzen aufrichten, und von ihm runter gehen. Als ich meine Arme von seiner Schulter nahm, legte er seine um meine Hüfte und zog mich zurück auf seinen Schoss, näherte sich mit seinem Gesicht meinem Hals, und fing an zu flüstern. „Ich will mehr!" Damit fing er an mich zu küssen, worauf ich mich dieses mal einließ. Er war sehr geschickt mit der Zunge, egal wie oft ich ihn herausforderte, ich verlor ständig, bis uns die Luft ausging, und wir den Kuss unterbrechen mussten. Gleich nachdem er von meinen Lippen abließ fing er an mit seinen meinen Hals entlang zu gleiten, was mir ein kleines keuchen entlockte, und ihn ein Lächeln, was ich auf meinem Hals spürte. Ich neigte meinen Kopf zur Seite, damit er mehr Spielraum hatte.
Mein ganzer Körper fing an feuer zu fangen. Ich legte meine Hände in seinen Nacken, und fing an ihn zu kraulen. Dabei fing er an mit seinen Händen meinen Rücken entlang zu streicheln, was mir nur noch ein weiteres kleines stöhnen entlockte. Er glitt mit seien Lippen zu meinem Schlüsselbein, und fing an dort unzählige küsse zu platzieren. Ich lehnte mich dabei weiter nach hinten, wobei er mich mit seinen Händen abstützte. Mein Atem wurde immer schneller, genauso wie mein Puls. Als er mit meinem Schlüsselbein fertig war glitt er weiter zu meiner Brust, und fing an sie mit seiner Zunge und Zähnen zu liebkosen, was mir dieses mal ein lauteres Stöhnen entlockte, ich dies aber unterband in dem ich mir auf die Unterlippe biss. „ich will es hören." Ich öffnete meine Augen, und sah fragend in seine. Er lächelte und legte seinen Lippen nahe meinem Ohr. „Ich will deine Stimme hören." Ich lehnte mich weiter zurück, um ihn wieder in die Augen zu sehen, nahm meine Hände, legte sie auf sein Gesicht und fing an zu lächeln. „Heißt das, das du für heute mit der Arbeit fertig bist?" fragte ich leise und verführerisch. Daraufhin lächelte er, nickte und wollte mich küssen.
Ich legte meinen Zeigefinger auf seinen Mund. „Gut. Dann sei doch bitte so nett und mach die Tür auf." Damit richtete ich mich schnell von ihm auf, so das er keine Zeit mehr hatte mich zurück zu ziehen, ging zurück zum Sessel, schnappte mir mein T-Shirt, und zog es mir an, meine Weste legte ich mir nur über den Arm, und begab mich zur Tür. „Würdest du sie jetzt bitte öffnen? Immerhin bist du mit deiner Arbeit fertig." Ich drehte mich mit einem Lächeln zu ihm um. Er saß noch immer etwas verdutzt da, fing dann aber an Laut zu Lachen, und öffnete mir die Tür. Ich ging hinaus, und schloss sie gleich wieder.

„Endlich draußen." Ich seufzte kurz, erholte mich ganz kurz. ‚Hätte er mich nicht angesprochen, währe ich bestimmt nicht so schnell zur Vernunft gekommen, Glück für mich.' damit verließ ich das Gebäude mit einem Lächeln, und begab mich endlich in mein neues Quartier.
Als ich dort ankam lag Cloud schon schlafend im Bett. Ich zog mich noch schnell um, und legte mich in meines. ‚Na toll, nur noch ca. 4 ½ Stunden Schlaf.' Ich ließ mich sofort ins Kissen sinken und schlief auch gleich ein.

Kapitel 58:

Der Wecker klingelte, Cloud stand auf, ich versuchte nicht wieder einzuschlafen, und fragte mich warum man eigentlich an einem Sonntagmorgen ein Appell durchführen muss. „Gibt es hier denn kein Wochenende?" „Aber es ist doch Wochenende." Ich schaute über meine Decke den kleinen an. „Ich meine eins, wo man mal bis mittags ausschlafen kann." Damit erhob ich mich auch langsam. „Gott verdammt, ich bin Langschläfer." Ich streckte mich und ging zum Schrank und holte mir meine Uniform raus. „Und dann noch mit Uniform laufen, können wir da nicht mit Sportsachen laufen?!" „Da hat aber jemand schlechte Laune." Ich sah den kleinen Fragend an, der Grinsend ins Bad verschwand. „Schlechte Laune nicht, ich habe nur keine Lust hin zu gehen." Flüsterte ich zu mir selbst. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten gingen wir runter zum Frühstück, setzten uns wieder auf unseren Stammplatz. Kurze Zeit später kam auch schon unser schwarzhaariger Vorgesetzter, der sich Gähnend und absolut fertig vor uns setzte. „Na, auch Langschläfer?" fragte ich belustigend. Er sah mich an. „Ach hör auf. Das war ne Horrornacht." Wir sahen in fragend an.

„Und?" kam es dann nachhackend vom blonden, wobei ich nur mit dem Kopf abwartend nickte. „Nicht so wichtig." „Och schade." Cloud setzte ein kleines Schmollen auf, was mich zum Lächeln brachte.
„Nun aber was anderes. Zack?" Er drehte sich zu mir. „Wann wollen wir denn heute trainieren?" „Ach ja, hatte ich ganz vergessen." „Wa? Du hast mich vergessen? Das ist aber nicht nett." Jetzt setzte ich auch ein Schmollen auf. Zack musste bei unseren Anblick einfach nur Lachen. „Ok, ok. Sagen wir um 10 Uhr in der Trainingshalle." Ich stimmte zu, und lächelte wieder.

Damit gingen wir zusammen zum Platz. Und wieder zuckten einige der Rekruten zusammen als sie mich sahen. Ich konnte wirklich nur mit dem Kopf schütteln. ‚Dämliche Gerüchte, wenn man sagt das ich nen Wolfsschwanz habe denken sie dies wohl auch?!' Ich stellte mich in Reih und Glied.
Unser Lieber Schreihals ließ seine Stimme mal wieder erklingen, und unser General betrat den Platz, total…..in Topform. Ich konnte nur seufzen, so wie er würde ich auch gerne mal am anderen Morgen aussehen wenn ich die Nacht über nicht geschlafen habe. Die beiden gingen wieder an uns vorbei, um die Anwesenheit zu kontrollieren, Seph hatte die ganze Zeit über seinen emotionslosen Ausdruck im Gesicht, und schickte uns gleich los zum laufen.

Dieses mal lief ich neben Zack her, er hatte extra seine Geschwindigkeit mir angepasst, und hat mich sogar ein wenig angespornt, damit ich mein Tempo ein wenig steigere. ‚Motivation ist doch etwas schönes wenn es richtig gemacht wird.' Dachte ich mir so, da ich mit seinem ansporn besser klar kam.
Ungefähr 5 km vorm Ziel war ich schon ziemlich am Rande meiner Kraft, Zack lenkte mich ab, damit ich nicht daran dachte. Wir fingen ein kleines Gespräch an, es strengte mich zwar noch mehr an, aber ich vergaß dabei tatsächlich die Strecke und die Anstrengung. „Also, was wollen wir denn nachher zu erst machen?" Ich zuckte lediglich mit den Schultern. „Ist mir egal." „Na gut, dann fangen wir mit dem Nahkampf an." „Mit oder ohne Waffen?" „Erst einmal ohne. Als erstes bring ich dir die Grundhaltung bei, wenn du diese beherrscht, kann ich dir eine Waffe in die Hand geben." Ich sah ihn Lächelnd an. „Und danach?" „Nichts danach, wir werden solange trainieren, bis du die Waffe sowohl richtig halten als auch führen kannst." „Das kann ja Ewigkeiten dauern." „Ach, das schaffst du schon, bin doch da und zeig es dir." Ich Lächelte einfach nur noch vor mich hin, und freute mich schon drauf.
„So, und nun zum End sporn." Zack legte den letzten Kilometer einen kleinen Sprint hin, ich versuchte es ihm gleich zu tun, konnte aber leider nicht mit halten. Im Ziel stand er schon Grinsend. Ich viel Lachend auf die Knie, sowohl wegen der Erschöpfung, und auch weil er dort wie ein kleines Kind stand.

„Oh man." Ich wischte mir die Lachtränen aus den Augen. „Wie lange habe ich denn heute gebraucht?" Er kam auf mich zu, und half mir hoch, und hackte mich ein. „Genau 59 Minuten und ein paar Zerquetschte Sekunden." Ich sah ihn Lachend an, und währ am liebsten wieder auf die Knie gesunken, doch er hielt mich am Arm fest. „Na, nicht schon wieder in einem Lachanfall versinken, sonst muss ich nämlich auch anfangen zu lachen." Er Lächelte mich an. Ich nickte nur und ging mit ihm an meinem Arm geklammert in Richtung Umkleide.
„So, na dann sehen wir uns nachher in der Trainingshalle." „Wieso nachher, wohin willst du denn jetzt Jan?" Ich sah ihn vorsichtig an. „Duschen." „Ja, aber da sind doch Gemeinschaftsduschen, und ich wollte auch gerade dort hinein, also sehen wir uns noch ein Weilchen." Er ging lächelnd an mir vorbei. Ich schüttelte nur mit dem Kopf und setzte mich auf eine der Bänke vor den Spinten. „Was ist denn? Willst du nicht?" „Doch, aber erst wenn ich alleine bin." Ich hätte ja keine Probleme damit mich mit anderen Frauen zu duschen, aber mit einem anderen Kerl, das ist mir doch ein wenig zu peinlich. „Hä? Wie jetzt alleine?" Ich sah ihn Grinsend an. „Ich habe keine Lust meinen Luxuskörper jemand anderen zu zeigen." Damit setzte ich ein kleines Lächeln auf und schlug meine Beine übereinander. „Hahaha. Du bist gut." Ich sah ihn fragend an. „Nun komm schon, wenn du so einen Luxuskörper hast, dann musst du ihn doch recht zeigen, ansonsten nützt er dir doch nichts." „Ich will aber nicht." Er schüttelte kurz seinen Kopf, kam auf mich zu, und zog mich am Arm in die Duschräume. „Hier sind doch keine Frauen vor denen du dich schämen könntest, du hast nichts, was ich nicht auch habe." ‚Keine Frauen, Hallo? Ich bin eine, deswegen will ich doch nicht.' Ich riss mich los, schnappte mir meine Sachen und ging raus. „Wir sehen uns nachher." Damit schlug ich die Tür vom Umkleideraum zu, und begab mich in mein Quartier, und duschte kurz danach alleine in den Duschräumen auf unserer Etage.

Kapitel 59:

Bis zum Privattraining verbrachte ich noch etwas zeit damit den Lernstoff durch zugehen. Begab mich anschließend in unsere Trainingshalle. Als ich rein ging war noch keiner da, also setzte ich mich an die Wand gegenüber von der Tür, damit ich sah wenn jemand hinein kommt.
„Wo bleibt er denn?" Ich wartete bereits schon über 30 Minuten auf ihn. So langsam wurde es mir zu blöde. Ich stand auf, und verließ die Halle wieder. Ich ging schlürfend zurück zum Gebäude, und beschloss einfach mal bei Zack vorbei zu schauen, und falls er mich vergessen haben sollte, wird er was von mir zu hören bekommen. „Mich einfach zu versetzen, und nicht mal Bescheid sagen. Typisch Männer."

Ich stand nun im Gang zu seinem Zimmer, und ging auf seine Tür zu, klopfte an. „Ja?" ‚Er ist also da, toll.' dachte ich ironisch und öffnete die Tür. „Hey Zack, hast du mich verge…………….Bitte entschuldige." Ich ging wieder aus dem Zimmer und schloss die Tür hinter mir. Ich musste Lächeln, und ging so auch zurück zum Fahrstuhl. Als die Tür vom Lift aufging und ich reinging, kam Zack aus seinem Quartier gestürmt und lief auf mich zu. Genau in dem Moment schlossen sich die Türen wieder. „Jan!!!!!!" Er schaffte es leider nicht, als die Tür zu war, stand er erst genau davor. Als ich nun im Lift stand, konnte ich einfach nicht anders, ich brach in einem Lachanfall auf den Boden zusammen.

Zwischen dem 4 und 5 Stock kam ich wieder vom Boden hoch und wartete darauf unten anzukommen. Die Türen gingen auf. „Komisch, ich dachte ich hätte auf erste Etage gedrückt." Vor mir stand ein etwas aus der Puste geratener Zack. „Jan!!! Lass es mich erklären!" Ich lächelte ihn an, und wollte aus dem Lift raus, jedoch versperrte er mir den Weg indem er seine Hände gegen die jeweiligen Wände legte, so dass ich nicht vorbei kam. „Du brauchst mir nichts zu erklären, lass mich lieber durch." „Nicht bevor du mir zugehört hast!" Ich sah ihn nun etwas ernster an. „Ich will raus Zack!" Er schüttelte nur zur Verneinung seinen Kopf, worauf hin ich mit den Augen rollte. „Lass mich auf der Stelle durch!" Ich sah ihn nun etwas zornig an, ich kann es nämlich überhaupt nicht ab, wenn man mich einfach so fest hält. „Ich bitte dich Jan!" Ich seufzte kurz. „Ich sagte doch, du brauchst mir nichts zu erklären." Nachdem es mir jetzt zu Bunt wurde ging ich einfach unter seinen Arm durch. „Jan!!!" Ich ging einfach weiter, denn ich hatte etwas Wichtigeres zu tun. "Falls du mich suchst, ich gehe zu Vinc, und frage ihn nach dem Training, du hättest mir ja auch einfach sagen können das du keine Zeit hast, hätte dir schon nicht den Kopf abgerissen." Ich winkte ihm mit der Hand nochmal zu, und machte mich auf zum Ausgang des Gebäudes.

„So, wo könnte er jetzt sein." Ich überlegte, denn ich wusste leider nicht wo sein Quartier war, geschweige denn wo er sein könnte, also entschied ich mich dazu einfach mal ein paar Orte abzuklappern. Zuerst ging ich zum Trainingsplatz der Turks, kein Vinc. Also ging es weiter. Der Parkplatz, nein. Unser Trainingsplatz, nein. „Ach Menno, heißt es nicht eigentlich wer Suchet der findet?" Ich war kurz davor auf zu geben, ich dachte mir noch dass ich eine letzte Station abklappere, bevor ich was anderes mache. Ich ging zur Trainingshalle der Turks, aber leider war auch dort niemand. „Na gut, damit gebe ich offiziell auf." Ich drehte mich wieder um, und musste mir etwas anderes Überlegen. Ich entschied mich dafür einfach nochmal am Nachmittag nach ihm zu suchen, und wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt und muss eben so versuchen die Versäumnisse zu überstehen.

Ich ging zu meinem Quartier zurück, und zog mich erst einmal um, danach ging ich einfach mal in Midgar ein wenig spazieren, immerhin hatte ich ja eh frei, und kann mir so noch ein besseres Bild von der Stadt machen. Ich schlendere durch die Straßen, und sah mir die ganzen Gebäude an, und das Tumult auf der Straße. Gegen 14 Uhr machte ich mich wieder auf den Rückweg. Allerdings hatte ich auf den Rückweg gemerkt, dass ich nicht mehr wusste wo ich gerade war. Ich zuckte nur mit den Schultern als es mir auffiel. ‚Man kann man mir sicher den Weg zurück zeigen, bin wahrscheinlich die einzige hier die sich nicht auskennt.' Bei dem Gedanken musste ich ein wenig Schmunzeln. ‚Jetzt bin ich schon fast 2 Wochen hier, und kenne mich hauptsächlich nur in Kalm aus.' Ich schlenderte weiter, bis ich auf einen Art Marktplatz ankam. Ich sah mich um, und setzte mich erst einmal auf eine der dort stehenden Bänke. „Ich bin doch ein Kleinstadtkind." Sagte ich belustigend zu mir. Die Gegend war wie leergefegt, kein Mensch auf den Straßen zu sehen, so konnte ich auch nicht nachfragen wo es zurück ging. Es kam mir nur ziemlich seltsam vor.

Nach einer kurzen Pause ging ich weiter, einfach immer ein paar Straßen lang, ich war schon kurz davor einfach wo anzuklopfen, irgendjemand muss doch hier wohnen. Dann kam ich schon wieder am Marktplatz raus. „So jetzt reicht es mir." Ich ging einfach auf das nächst gelegene Haus zu, und klopfte an. Nach kurzer Zeit öffnete mir eine etwas ältere Dame zaghaft di Tür. „Ja bitte?" Ich sah sie freundlich an. „Bitte entschuldigen sie vielmals die Störung, aber könnten sie mir bitte sagen wie ich zum Shinra-Hauptquartier komme?" Die Frau sah mich ziemlich skeptisch an. „Ja, sie müssen einfach nur den Weg dort hinten gerade aus gehen bis zum Ende, und sich dann links halten, danach einfach weiter gerade aus bis zum Ende, und dann noch mal links, und dann sind sie schon auf dem Hauptweg dort hin." Ich bedankte mich bei der Dame und ging den beschriebenen Weg, nach dem ich ein wenig gegangen bin, kam ich auch wieder in eine etwas belebtere Gegend, jedenfalls wo man mal 2 oder 3 Leute auf der Straße sah, trotzdem kam es mir immer ziemlich komisch vor, das ich vorhin niemanden begegnet bin. Als ich um die letzte Beschriebene Kurve ging, war ich wieder im absoluten Stadttumult. Hier kannte ich mich zum Glück ein wenig aus. Es hat auch nicht lange gedauert und ich stand wieder vorm Hauptquartier.

Kapitel 60:

Durch den kleinen Umweg in einen Geisterstadtteil von Midgar, war es bereits nach 16 Uhr als ich wieder auf dem Gelände der Shinra Corporations war. Jetzt noch nach Vinc zu suchen hatte keinen Sinn, selbst wenn ich ihn finden würde, hätten wir nicht mehr genug zeit für Übungsstunden, also ging ich zurück in mein Quartier.

Als ich oben ankam, war ich wieder alleine im Zimmer, und legte mich aufs Bett. ‚Wo der kleine wohl ist?' Ich lächelte, und dachte mir das er bestimmt einen etwas besseren und interessanten Sonntag hatte als ich. Bis zum Abendessen las ich mir nun endlich die letzten paar Seiten durch, und ging runter in die Kantine. Besonders viele Leute waren heute nicht hier, aber das wunderte mich nicht, manche werden bestimmt zu Hause sein, oder sich einen schönen Tag bzw. Abend machen, so wie mein kleiner Zimmerkamerad. Ich nahm mir wieder ein paar Scheiben Brot, und setzte mich an einen der hinteren Tische.

„Jan?" Ich blickte hoch und sah einen etwas geknickten Schwarzhaarigen vor mir. „Was denn?" Er atmete einmal tief ein, bevor er weiter sprach. „Darf….Darf ich mich zu dir setzten?" Ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „Nein weißt de! Ich sitze gerne alleine." Nun schien er ziemlich traurig zu sein, und wollte sich umdrehen. „Hey, das war ironisch gemeint. Los setz dich schon hin." Ich lächelte ihn an, wobei er sich gleich wieder zurückdrehte, und sich vor mich setzte. Ich nahm einen bissen von meiner kleinen Schnitte mit einer Art Kräuterbutter. „Hör zu Jan. Ich wollte dir nur sagen das es wirklich nicht so war wie es aussah." Ich sah ihn an, und überlegte kurz, bis mir einfiel was er meinte, dabei musste ich wieder Grinsen. „Ich sagte doch ist gut, du musst mir nichts erklären." „Ich will aber." Ich seufzte kurz. „Na von mir aus, dann schieß mal los." Ich schob mein Tablett bei Seite, und hörte ihm zu.

„Also…..Es ist nichts passiert wenn du dies denken solltest." Ich sah ihn wieder etwas skeptisch an. „Nichts passiert?" Ich lächelte kurz. „Klar." Er sah mich ernsthaft an. „Sie ist nur eine Freundin die bei mir übernachtete hat, weil sie sich gestern von ihrem Freund trennte, mehr war es nicht." Jetzt sah ich ihn wieder belustigend an. „Und deswegen lag sie halbnackt auf deinem Bett, und du mit Shorts daneben? Ich bitte dich, ich bin kein kleines Kind mehr. Außerdem kannst du mit demjenigen Schlafen mit dem du willst, da brauchst du dich vor mir nicht zu rechtfertigen." Ich schüttelte dabei nur mit dem Kopf. „Es stimmt aber, ich habe ihr nur Trost gespendet, deswegen war ich ja auch die ganze Nacht über wach, und heute Morgen so fertig…" „Also jetzt hör mal Zack, es ist mir egal wer oder was in deinem Bett liegt, und wenn es der Kaiser von China währe. Das einzige was ich nicht schön fand ist das du mich heute Morgen versetzt hattest." Ich zog mir mein Tablett wieder zurück, und aß weiter. „Jan, du verstehst es falsch." Ich wollte gerade einen bissen nehmen, als er mit einem Ruck aufstand, und seine Hände auf den Tisch knallte. „Verdammt noch mal Jan!!! Ich liebe dich!!!" Genau in dem Moment trafen meine Zähne das Brot und verharrten nun dort, während meine Augen immer größer wurden. „Hörst du mir zu? Ich liebe dich, seit dem ersten mal als du in meinem Bett lagst und mich geküsst hattest!" Meine Zähne immer noch im Brot musste ich erst einmal Schlucken. Ich legte die Schnitte wieder weg, und sah mich um, dabei bemerkte ich wie sämtliche Blicke auf uns beide gerichtet waren.

Ich stand unverzüglich auf, brachte das Tablett weg, und verließ die Kantine, ohne mich umzudrehen, und machte mich auf den Weg in mein Zimmer. Als ich auf dem Gang zum Lift war, merkte ich wie ich an der Schulter umgedrehte wurde, und gegen die Wand gedrückt wurde. „Zack?" Ich sah ihn nur fragend direkt in die Augen. „Hat es dir nie etwas bedeutet?" „Hä?" Ich wusste nicht was er von mir wollte, weswegen ich ihn nur verständnislos ansah. „Schau mir in die Augen und sag dass du nichts für mich fühlst." „Was? Ich verstehe nicht?" Eigentlich war der Kuss doch nur die Rache für den Blackout damals, was ich ihn doch sagte, oder etwa nicht?!

Nachdem ich kein weiteres Wort verlor, ließ er mich los und ging weg. Ich stand noch einige zeit Perplex in der Gegen rum, bis ich mich wieder gefangen hatte, und in mein Zimmer ging, um mich dort aufs Bett zu legen und über das was er sagte nachzudenken. Bis jetzt hatte ich mir nie Gedanken über so etwas gemacht, ich dachte immer das er eine Freundin hätte, ich meine so war es doch auch in dem Spiel damals, oder nicht? Ich dachte immer nur das ich nicht mehr als ein guter Freund für ihn währe, so etwas wie ein Kumpel, aber wenn er so fühlt, wird mir auch einiges an seinem vorherigen Verhalten klarer.
Ich beschloss noch einmal mit ihm darüber zu reden, damit dies so schnell wie möglich aus der Welt geschafft wird. Ich machte mich also auf den Weg zu seinem Quartier.

Kapitel 61:

Ich musste mir jetzt genau überlegen wie oder was ich sage, damit nichts falsch aufgefasst werden kann. Aber ich muss auch zugeben, das ich mit so etwas nicht viel Erfahrung habe, ich hatte zwar schon ein paar Freunde gehabt, aber noch keinen der mir seine Lieb auf so eine Art und Weise gestanden hatte, meistens immer erst wenn man sich mindestens ein halbes Jahr kannte, und dann auch nicht gleich so extrem, außerdem war ich mit demjenigen dann schon einige Zeit zusammen.

Ich stand vor seiner Tür absolut hibbelig, und traute mich eigentlich gar nicht anzuklopfen, aber es musste sein. ‚Ganz ruhig, es kann nichts schlimmes passieren…klar, könnte nur nach hinten los gehen.' Ich atmete tief ein, und klopfte an.
„Was???" ‚Oh, der hat aber schlechte Laune.' Wie er das sagte ließ mich ein wenig zusammen zucken, aber ich öffnete dennoch die Tür. „Ich will niemanden sehen, wenn es was Wichtiges ist dann sag es mir lieber schnell und zieh wieder Leine." Ich blieb in der Tür stehen und sprach mit einer etwas zurückhaltenden Stimme „Ich…Ich wollte…nur mit dir reden….Zack." „Jan?" Er sprang vom Bett auf, und riss die Tür so dermaßen schnell auf, dass ich beinahe vor Schreck zurück gefallen währe wenn er mich nicht am Arm zu sich gezogen hätte. Nun lag ich schon in seinen Armen. ‚Das war aber anders geplant.' „Jan. Es tut mir leid." „Hä?" Ok, nochmal für mich zum Mitschreiben, ich komme her mit dem Plan nur mit ihm zu reden, lande stattdessen in seinen Armen, und er entschuldigt sich bei mir, habe ich was vergessen?
„Z…Zack?" Ich versuchte mich von ihm zu lösen, was mir nicht ganz gelang. „Zack bitte, ich sagte doch schon mal, ich brauche meine Lungen zum Atmen." „Was? Oh, tut mir leid." Er ließ mich los und sah mich glücklich an.
Irgendwie hatte ich bei diesem Blick ein etwas eigenartiges Gefühl. Fast so als würde mir gerade die gesamte Situation entgleisen. Er schnappte sich mein Handgelenk und zog mich ins Zimmer, schmiss mich aufs Bett und schloss die Tür zu.

„Was soll das?" Ich richtete mich auf und sah ihn etwas ängstlich und fragend an. Er kam auf mich zu, und kniete sich vor mich. „Ähm, Zack? Weist du eigentli….." Er legte mir seinen Zeigefinger auf den Mund und kam ganz dicht an mich heran. „Ich liebe dich Jan."
‚Stop, fasse dich auf der Stelle, sonst eskaliert es wie gestern!' Ich gab mir eine Gedankenohrfeige. „Ich weis Zack, aber ich…." Jetzt hatte ich schon wieder einen Finger auf meinen Lippen. Ich schloss kurz die Augen, und atmete einmal tief durch, dann nahm ich seine Hand von meinem Gesicht und hielt sie fest. „Ich bin hier weil ich mit dir reden wollte." Er sah mich mit großen Leuchtenden Augen an, während ein Lächeln seine Lippen zierte, dass ich glatt hätte heulen können, und am liebsten sofort gegangen währe.
Ich versuchte mich kurz zu beruhigen, stand auf, und kniete mich nun ebenfalls hin, damit wir auf einer Augenhöhe waren. „Zack, ich mag dich sehr, aber…" „Du liebst mich nicht. Ich weis." „Du weist es?" Ich sah ihn geschockt an, wieso habe ich mir denn dann die Mühe gemacht hier her zu kommen, und ihm das zu sagen wenn er es eh schon weis. Er legte seine rechte Hand auf meine Wange. „Ich weis aber auch, das ich nicht aufgeben werde, und mir dein Herz von der anderen Person holen werde." „Was?" Er kam ganz dicht an mich heran. „Ich werde alles dafür geben damit du mir gehörst." Ich sah ihn in die Augen, und musste seufzen, denn irgendwo her kannte ich dies schon.

Ich stand auf und ging zur Tür. „Zack, nichts für ungut, ich mag dich wirklich sehr, als Freund." Ich wollte gerade die Tür öffnen, als er sie mit seiner Hand stoppte, und sie zurück in den Rahmen beförderte. Ich spürte ihn genau hinter mir, und wollte jetzt wirklich hier raus. „Ich werde mir dein Herz holen. Ich will nur eines Wissen." Ich drehte mich zu ihm um, und versuchte so gut wie möglich ernsthaft zu wirken und sah ihn in die Augen. „Was?" Er kam wieder ganz nah an mich heran. „Wer?" „Wer was?" „Wer hat es geschafft dich für sich zu gewinnen. Ich will es wissen." Ich seufzte noch mal kurz, drehte mich um und riss die Tür auf, wobei er sie los ließ, und ich hinaus ging. Als ich zum Lift ging trat er auf den Gang. „Egal wer es ist, ich werde nicht aufgeben." Ich stieg in den Fahrstuhl ein. „Also eines steht fest, ich werde nie wieder mit jemanden über eine Liebeserklärung reden, da hat man mehr Probleme als vorher."

Ich ging zurück zu meinem Quartier und schmiss mich aufs Bett. Jetzt hatte ich schon zwei Leute, die mich auf alle Fälle für sich haben wollen, und ich war keinen Schritt weiter. Im Moment waren die einzigen Vernünftigen hier nur noch Vinc und Cloud. Und ich weis noch etwas, wenn das hier so weiter geht, werde ich doch bald lesbisch, dann habe ich keine Probleme mehr damit.

Kapitel 62:

Gegen 22 Uhr kam dann endlich mein Zimmerkamerad wieder. „Na, einen schönen Tag gehabt?" begrüßte ich ihn gleich. „Ja, hatte viel Spaß, du auch?" „Klar, hatte schon lange nicht mehr so einen schönen Tag." Sarkasmus lässt grüßen. Er machte sich Schlaffertig und legte sich in sein Bett. „Sag mal Cloud, dies ist jetzt nur eine rein hypothetische Frage." Er sah mich aufmerksam an. „Was würdest du machen, wenn du von jemand erfährst, dass er dich um alle Umstände für sich haben will, und auch alles dafür tun würde?" Nun schaute er etwas nachdenklich und verständnislos drein. „Mag ich diese Person denn genauso sehr wie sie mich?" Kam es von dem Kleinen, woraufhin ich ihn nun nachdenklich ansah. „Keine Ahnung." „Na ich meine, würde ich denn genauso alles für diese Person tun, um sie z.B. Glücklich zu machen, ein Lächeln bei ihm zu sehen, oder so etwas in der Art?" Ich überlegte kurz. Darüber dachte ich eigentlich noch nicht nach, aber im Grunde würde ich für alle meine Freunde bis zum Äußersten gehen wenn es ihnen hilft. „Also ich denke schon." „Na dann ist die Sache doch ganz klar." „Ach ja?" „Natürlich. Ich würde diese Person besser kennen lernen wollen, um mir dann ganz genau über meine Gefühle dieser Person gegenüber klar zu werden. Und wenn sich etwas entwickeln sollte, gut, und wenn nicht, braucht man hinterher nichts bereuen." Ich musste Lächeln. ‚Wenn es nur so einfach währe.' „Problem gelöst?" Ich sah ihn an, stand auf, und legte mich zu ihm ins Bett und kuschelte mich an ihm. „Danke dir." Er legte seine Arme um mich. „Was ist denn passiert?" „Nichts." Ich kuschelte mich noch mehr in seine Arme, das brauchte ich jetzt einfach, jemand der mich festhält. Ich schloss die Augen und schlief auch bald ein.

„Jan….hey aufwachen." Ich wachte langsam und sah in zwei tiefe blaue Augen und musste anfangen zu Lächeln. Dann streckte ich mich herzhaft. „Müssen wir schon aufstehen?" „Ja, also raus aus meinem Bett." Ich schaute den kleinen an, der gerade dabei war die Decke nach hinten zu werfen und aufstehen wollte. Ich schnappte ihn mir, und kitzelte ihn richtig durch. „Du willst mir Befehle erteilen?" „Hahahaha, nein…haha…hör auf…." Ich ließ den kleinen los, wobei er sich durch diese kleine Attacke nach hinten in die Kissen fallen ließ. Ich sah ihn von der Seite aus an, dann drehte er sich auch zu mir und lächelte mich an. „Sag mal Jan, darf ich dir jetzt auch eine Frage stellen?" Ich nickte nur. „Von wem hast du denn dies hier?" Er strich mir mit seinem Finger über meinen Hals. Ich musste kurz überlegen, bis mir einfiel das dort ja……. „Ähm…weist du, das ist etwas, na ja." Oh ha, ein kleines Problemchen für mich. „Du musst es mir nicht sagen, ich fragte mich nur ob dies von der Person ist, die du gestern erwähntest." „Cloud!" Ich lächelte ihn an, und knuddelte ihn wieder durch. „Mit einer der wenigen Vernünftigen Leute hier." „ja, ist ja gut, lass mich lieber los, wir müssen, sonst kommen wir noch zu spät." Ich ließ ihn gehen, und stand kurz danach auch auf.

Wir saßen gerade beim Frühstück. „So, heute geht's um die Wurst." „Wieso?" „Na heute muss ich es in der Zeit schaffen." „Du hättest eben im Urlaub trainieren sollen." Scherzte der kleine, worauf hin ich ihn hinterlistig ansah. „Du sagst also ich hätte trainieren sollen?" „Natürlich, dann wärst du so gut wie ich." Ich packte den kleinen und fing an ihn zu kitzeln. „Sag mal, willst du dich mit mir anlegen mein Kleiner?" „Ich bin nicht klein." Damit ging er zum Gegenschlag über. Nun lagen wir beide Lachend auf der Bank vorm Tisch in der Mensa. „Morgen." Wir richteten uns auf, und sahen einen etwas verwirrt guckenden Vincent vor uns. „Guten Morgen." Er setzte sich zu uns. „Das ist schön das ich dich sehe Vincent." Ich stand auf und setzte mich genau neben ihn. „Sag mal, hast du heute Abend Zeit, so gegen 20 Uhr?" Er sah mich nur mit hochgezogener Augenbraue an. „Och bitte, sag ja, bitte, bitte." Ich schaute ihn mit einem kleinen Schmollmund und Hundeblick an. „Och bitte." Nachdem er immer noch nichts sagte kuschelte ich mich an seinen Arm und sah ihn mit Kinderaugen an, worauf hin sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen ausbreitete. „Gerne." „Gut, aber nicht das du mich versetzt, klar." „Morgen." Wir schauten alle nach links, wo gerade Zack stand, und sich neben Clous setzte. „Na, heute besser geschlafen?" fragte der Blonde. „Viel besser." „Das freut uns."

Nach dem wir fertig waren, begaben wir uns zum Ausgang. Cloud neben Zack herlaufend genau hinter mir und Vinc. „Also, heute Abend bei euch, oder bei uns?" „Bei uns." „Gut, freu mich schon drauf." „Wieso eigentlich?" Nun mischte sich auch Cloud ins Gespräch ein. „Weil es mein Lieblingssport ist, und ich ihn eigentlich schon seit mehreren Jahren immer Montagabends mache." „um was geht es denn hier eigentlich" Ich sah Zack an, und lächelte. „Na wenn es dich so interessiert, dann könnt ihr beide doch auch einfach heute Abend hin kommen, und vielleicht sogar noch 2 Leute mit bringen." „Egal wen?" „Das ist egal Zack, jeden." „Na gut, dann bringe ich jemanden mit, und Zack." „Ok."
Vinc trennte sich bei den Trainingshallen von uns, und ging zum Platz der Turks, während wir mal wieder zu unserem gingen, bei denen jetzt schon welche ihr Testament schrieben.

Kapitel 63:

„Vielleicht sollte ich auch schon mal mein Testament schreiben." „Ach, das packst du schon, du hast es doch oft genug bewiesen?" Ich legte meinen Arm um die Schulter von Cloud. „Ja, aber das war nur weil ich um mein Leben gelaufen bin." „Oder weil du singend liefst." „Na gut, das war einmal."
Wir stellten uns in Reih und Glied. Schreihals waltet seines Amtes, nochmal erklärt bekommen, das es ab heute Konsequenzen geben wird, Anwesenheitskontrolle, und los geht die Tortur. Cloud lief mal wieder ganz vorne mit, ich kam irgendwie nicht ganz aus dem Mittelmaß raus, aber egal, ich gebe einfach mein bestes.

Nach ungefähr 20 km ging meine Kraft zur Neige. Aber jedenfalls steigerte ich mich schon mal, wenn ich an meinen ersten Lauf denke. „Das war eine Horrorqual." „Was?" Super. „Ja, genau das meinte ich." Ich schüttelte den Kopf. Er sah mich etwas heimtückisch an, das mir wieder das Gefühl von Unwohlsein einbrachte, dann lief er an mir vorbei nach vorne.
‚Endlich am Ziel.' „Masaru!" Ich drehte mich um, dort stand unser Schreihals. ‚Wow, kam er mal vom Platz runter um seine Stimme zu erheben?' ich musste lächeln. „Deine Zeit." Ich wartete gespannt. „62 Minuten und 26 Sekunden." „Wa? 2 ½ Minuten?" Das darf doch nicht war sein. „Du wirst dich auf der Stelle im Büro vom General einfinden um deine Disziplinarstrafe im Empfang zu nehmen." Damit wendete er sich anderen Rekruten zu die gerade ins Ziel kamen. „So eine Scheiße, und das nur für lächerliche 2 Minuten." Ich machte mich geknickt auf den Weg dorthin, mir folgten 7 weitere Rekruten, die kurz nach und vor mir das Ziel erreichten. Wir kamen in dem Gebäude an, da ich den Weg nun leider schon kannte, begab ich mich gleich in den Lift, während die anderen sich auf dem Plan orientierten wo sie hin müssen. ‚Also hätten die etwas Gripps, würden die auch bemerken das ich hier eingestiegen bin und mir folgen.' So fuhr ich erst einmal alleine nach oben. Eine schöne lange Fahrt, wo ich leider an ein paar Sachen vom letzten mal denken musste.
Ich stieg aus, und ging den Gang entlang, als ich plötzlich eine junge Dame vor mir sah, die ebenfalls einige Erinnerungen wach rief. „Guten Morgen Jan." Ich nickte einfach nur, denn ich hatte keine Lust mich mit ihr zu unterhalten. „Was kann ich denn für dich tun?" „Ich muss zum General." Sagte ich beteiligungslos und ging an ihr vorbei. „Das dachte ich mir schon. Aber leider hat er jetzt keine Zeit, da er ein paar Rekruten in die Schranken weisen muss." „Ich weis, ich gehöre auch dazu." Damit ging ich weiter. „oh, gut, dann lass ich dich rein." Sie folgte mir. „Schön, wenn sie mich nicht gleich wieder rein stoßen."

„Da währen wir." Sie öffnete mir die Tür und ich trat ein, begab mich gleich zum Schreibtisch wo der ach so liebe General bereits mit einem Grinsen sitze. „General, Sir, Masaru meldet sich zur Disziplinarstrafe." Sagte ich Salutierend. Er deutete mit einer Handbewegung auf den Sessel, was ich befolgte und mich setzte. „Tja, was mach ich dann nur mit dir?" Dieses Lächeln, unheimlich. „Masaru" Du wirst…" „General, Sir. Die anderen Rekruten." Damit traten die anderen 7 ein, und ich Lächelte leicht. Sie kamen auf den Schreibtisch zu, und Salutierten vorm General, wobei Seph sie ziemlich wütend ansah, so das sie anfingen zu zittern. ‚Oh man, ich sag es ja, nur Weicheier hier.' Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Dann sah er auf mich, mit demselben Blick, den ich erwiderte mit einem Lächeln. Als die anderen Rekrutendies sahen stockte ihnen der Atem.
Nach dem er einfach nicht seine Stimme erhob, fing ich an zu sprechen, was bei den Kadetten nur dafür sorgte, das ihnen die Kinnlade gerade Wegs zu Boden fällt. „General, Sir, nichts für ungut, aber ich würde gerne vor der nächsten Stunde mich noch duschen, also könnten sie mir jetzt meine Strafe sagen, damit ich hier verschwinden kann….Sir!" Ich erhob mich aus dem Sessel, und stellte mich zu den anderen 7, die nun vor mir zurück zuckten, was ich mit einem ärgerlichen Knurren quittierte.

„Rekruten geht zurück zum Training, eure Strafe werde ich später verkünden." Damit drehten wir uns um, bzw. ich drehte mich um, die anderen Salutierten noch einmal und folgten mir dann. Kurz vor der Tür blieb ich stehen, da ich diesen Wunderschönen Mechanismus ja schon kenne, die anderen leider nicht, weswegen einer versuchte die Tür auf zu machen, es aber nicht schaffte. „General, Sir, bitte würden sie die Tür öffnen?" Ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, woraufhin er die Tür öffnete, und der Rekrut sie nun auf bekam. „Masaru!" Ich drehte mich noch einmal um. „Sir?" Er deutete wieder auf den Sessel. Ich schaute nochmal zu den anderen Rekruten, die mich ängstlich und verwirrt ansahen, ich lächelte ihnen zu, und deutete mit der Hand zum Winken an. Begab mich dann zu dem gezeigten Platz. „Sagte ich nicht ihr sollt zurück zum Training gehen!" Die 7 drehten sich mit einem Affenzahn um, und währen wahrscheinlich lieber zu ihrer Mutti gerannt. „Was für Schlappschwänze." „Wie war das?" Ich sah ihn an, und da wurde mir bewusst, das ich es dieses mal Laut sagte. „Vergiss es." Ich winkte mit der Hand ab. „Ich will es dennoch wissen." „Von mir aus. Ich dachte mir nur gerade das es doch eigentlich nicht so schwer fallen dürfte deinen Blick zu erwidern, ohne sich dabei gleich in die Hose zu machen." „Genauso wie bei dir." Ich sah ihn kritisch an. „Ich habe keine Angst deinen Blick zu erwidern." „Ich meinte das sie auch vor dir zusammenzucken." ‚Ja, woran das wohl liegen könnte?!' Ich rollte mit den Augen und seufzte kurz. „Ja, es geht da so ein wundervolles Gerücht um, das ich nicht so ganz normal sei, da ich nicht solche Angst vor dir habe." „Aber dies stimmt doch." Nun sah ich ihn zornig an. „Wie war das? Sag mir das nochmal!" Er Lächelte mich an, stand auf und ging zum Fenster. „Du bist nicht wie die anderen Menschen, egal ob in Midgar, oder sonst wo. Ich bin noch keinen begegnet, der mich von vornherein so ansah wie du." „und, kann ich auch nichts dran ändern, ich bin nun mal wie ich bin." „Ja, ich weis." Er drehte sich um, und ging zu seinem Platz zurück. „Nun zurück zu deiner Strafe Masaru!" „Bekomme ich denn nicht die gleiche wie die anderen?" Oh dieses Lächeln. Ich schnalzte kurz mit der Zunge. „Wo denkst du hin? Für dich habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht."

Kapitel 64:

„Für dich habe ich mir extra etwas ganz besonderes Ausgedacht. Ja klar, weil auch." „Nun stell dich nicht so an Masaru." „Mich nicht so anstellen? Das ist erniedrigend." „Genau das soll es ja auch sein." Ich knurrte ihm zornig zu. „Noch ein knurren, und ich lass dich mein Arbeitszimmer vollkommen ohne Sachen putzen." „Das würdest du nicht wagen." Ich stand nur in Shorts in seinem Büro, musste sämtliche Fenster putzen, und Staub wischen. „Bist du dir sicher?" „Manchmal kannst einen wirklich zur Weißglut bringen. Wie lange soll ich dies denn noch machen? Ich putze hier schon seit über 3 Stunde, so langsam dürfte es eigentlich gar keine Fensterscheiben mehr geben, bei der Menge Chemikalien die ich drauf sprühte." „Solange bis ich finde das mein Arbeitsplatz sauber genug ist." „Und wann ist das? Sankt-Nimmerleins-Tag?" „Gut." „Was gut, kann ich auf hören?" Ich legte schon freudig den Wischlappen zurück in den Eimer. „Jetzt darfst du ohne Sachen putzen." „Was??? Wieso das denn???" „Missachtung der Befehle eines Vorgesetzten, Ungehorsames Verhalten gegenüber eines Vorgesetzten. Soll ich fort fahren?" Ich sah ihn wütend an. „Ich ziehe mich hier nicht aus, darauf kannst du lange warten. Was ist denn wenn einer der Rekruten rein kommt, die anderen 20 haben mich auch schon angesehen als währe ich ein Alien." „Keine Sorge, die nächste Stunde ist erst in 39 Minuten vorbei, das heißt 45 Minuten wird keiner herkommen." „Und was ist mit Angestellten?" „Ich habe keinerlei Termine." „Vergiss es." Ich beugte mich runter und nahm den Lappen wieder in die Hand, und putze weiter. „Du willst dich also einen Befehl deines Vorgesetzten wiedersetzten?" „Ach, ich doch nicht, so was würde ich mich doch nie trauen." Ich fang an vor mir hin zu nörgeln.

„Dort ist aber noch ein Fleck." „IIEHHH…" Ich erschrak. „Sag mal, willst du das ich hier einen Herzkasper kriege? Du sollst dich nicht immer so an mich anschleichen, das kann ich überhaupt nicht ab." Er nahm meine Hand und führte sie zu dem angeblichen Fleck. „Ich kann das auch ganz gut alleine." „Das merkt man, 3 Stunden, und es sind immer noch ein paar Flecken zu sehen." „Ich sehe keine, vielleicht brauchst du einfach nur eine Brille." „Du legst es wohl wirklich darauf an?" „Worauf, das meine Nerven bald über die Klippe springen? Glaub mir, sie haben es schon versucht, wurden aber immer wieder abgehalten." „Lass dich doch einfach mal fallen." „Wenn Schweine fliegen können." „Diese Monsterart kenne ich überhaupt nicht." „Nicht schlimm, ist ein kleines Pinkes etwas mit Ringelschwänchen." „interessant." „Schön das ich dir auch was neues Beibringen konnte, und jetzt lass meine Hand los." „Nein." Ich seufzte kurz. „Ich kann so aber nicht arbeiten." „Dann muss ich dir eine andere Arbeit geben."

Er kam näher an mich heran, und stellte dabei eines seiner langen Beine zwischen meine, wobei ich das Gleichgewicht nach vorne Verlor, und er mich auffing indem er seine Arme um meine Hüfte legte. „Und, war es so schwer sich fallen zu lassen?" Ich knurrte nur. „Ich habe mich nicht fallen lasse, sondern wurde nach vorne gedrückt." Während ich dies sagte zog er mich zu sich heran. „Weist du, ich würde gerne unser Gespräch vom letzten Mal Fortsetzten." Ich sah ihn amüsierend an. „Welches Gespräch? Soweit ich noch weis, hast du auf keine meiner Fragen reagiert, und alles andere kann ich kaum als Gespräch ansehen." Nun musste er wieder Lächeln. Ich spürte wie er sich mir noch mehr näherte, außerdem konnte ich sein Spiegelbild im Fenster sehen.

Sein warmer Atem war bereits an meinem Hals. „Ich glaube ich muss meinen Besitzanspruch erneuern." „Mach das und bist ein Toter Mann." zischte ich ihm zu. „Du drohst mir?" „Nein, ich tu nur so." „Gut." Damit stieß er mich gegens Fenster und drückte sich von hinten an mich. Er flüsterte mir etwas ins Ohr. „Na los, mach deine Drohung war." Dann begann er an meinem Ohr zu knabbern. „Was soll das? Musst du eigentlich jedesmal über mich herfallen wenn du mich siehst?" „Du haste es erraten." „Hä?" „Du machst einen eben Süchtig. Alleine scho…" „General Sir!" Na super, ich wusste es doch das jemand vorbei kommen wird. Seph seufzte kurz und drehte sich dann um. „Was ist? Siehst du nicht das ich beschäftig bin?!" In der der Tür stand ein Kadett, allerdings nicht aus der selben Einheit wie ich. ‚Na ja, vielleicht schon ein Jahr länger hier.' Seph wandte sich von mir ab und ging zu seinem Schreibtisch zurück. Der Rekrut immer noch etwas zittrig setzte sich in Bewegung und hielt vorm General salutierend. „Was ist?" Der junge zuckte zusammen. ‚Oh man.' Während sie sich über etwas unterhielten machte ich meine Strafarbeit zu Ende.
„So, fertig." Seph drehte sich zu mir um. „Gut, dann kannst du gehen." Ich nahm meine Sachen, und bedankte mich Kopfnickend bei dem anderen Kadetten.

„Wow, da hat aber jemand Spaß gehabt." Och nö. „Sorry Anna, habe keine Zeit für dich, muss schnell zum Training." Auf dem Weg zum Lift zog ich mir die Sachen an. „Du brauchst dich nicht zu beeilen." „Wieso? Weil es nur noch 30 Minuten geht? Das ist egal, wenigstens etwas mit bekommen." „Nein, dies meinte ich nicht." Sie gab mir einen Zettel auf der eine Zimmernummer stand. „Was ist damit?" „Du sollst dich dort so schnell wie möglich einfinden. Befehl vom General." Ich seufzte kurz und begab mich geknickt dort hin.

Kapitel 65:

„Das ist ein Scherz über den ich nur nicht lachen kann." „Nein, das ist die Küche, in der sie ihre Strafarbeit absolvieren sollen." „Aber ich habe doch schon…" ‚Mist, ich wusste doch das das nur ein Trick war. Der wird mich kennen lernen, Grrr.' Ich musste heute zum Mittag bei der Essensausgabe helfen, eine schöne Disziplinarstrafe. „Also, sie werden sich um das Menü 3 und 4 kümmern. Ach, und sie müssen ihre Haare zusammenbinden, und das Haarnetz tragen. Vorschrift." „Ich soll was? Das mache ich nicht." „Es ist aber Vorschrift, wenn sie sich weigern muss ich dem General Bescheid geben." ‚Das ist doch ein Schlechter Scherz.' „Geben sie her." Ich riss der älteren Dame das Haarnetz und das Band aus der Hand, und machte meine Haare zurecht. „Ach, deswegen wollten sie es wohl nicht aufsetzten." Sie musste schmunzeln. „Das geht sie überhaupt nichts an." Ich begab mich an den vorgesehenen Platz, und fing an mit meiner Arbeit, allerdings nicht ohne immer wieder vor mich hin zu nörgeln.

„Menü 3 oder 4?" „3" Es war die Hölle. Ich hätte mir was besseres Vorstellen können als so etwas zu machen. „Menü 3 oder 4?" „3" Und wieder einen das Essen ausgeschenkt. So ging das die ganze Zeit.
„Menü 3 oder 4?" „4…..Jan? Bist du das?" Ich schaute nach oben. „Tut mir leid, den kenn ich nicht, müssen mich verwechseln." Ich gab ihm das Menü und wendete mich dem nächsten zu. „Ey, du siehst richtig süß in diesem Dress aus." Ich atmete einmal tief durch. „Würdest du jetzt bitte verschwinden. Ich muss hier noch weiter arbeiten." „Schlechte Laune." Damit verabschiedete sich einer der Rekruten aus meiner Einheit. ‚Super, warum ausgerechnet ich? Ich wüsste nur zu gerne was die anderen als Strafe bekommen.'

Nach der Hälfte der Mittagszeit kamen dann auch welche die ich besser kannte, und währe am liebsten nach hinten verschwunden. „Also ich möchte das Menü Nummer 3….. Hey, haben sie nicht gehört?" Ich drehte mich um und sah zu einem schwarzhaarigen etwas. „Jan?!" Ich verdrehte nur die Augen. „Nein, sie müssen mich verwechseln." Damit gab ich ihm das gewählte Essen. „Was machst du hier, und vor allem mit Schürze und Haarnetz. Steht dir gut, siehst aus wie eine kleine Küchenfee." Ich sah Zack an. „Ich dachte mir mal das ich das Leben als Küchenpersonal mal erleben möchte." „Ah. Da war ironisch oder?" Skepsis in meinem Blick. „Hey Zack, warte mal." „ja?" „Du sagtest doch du würdest so ziemlich alles für mich tun, oder?" Ich sah ihn lächelnd an. „Wenn es machbar ist." „Schön. Würdest Sephiroth für mich killen?" Pladauz! Ein Soldier der genau daneben stand hat so eben sein Tablett fallen lassen, und sah uns mit großen Augen an, wobei Zack nur Lachen musste. „Er hat dich wohl wieder geärgert?" „Sagen wir mal mehr ein Stück näher zum Wahnsinn getrieben." „Kopf hoch. Ich werde mal sehen was sich machen lässt." „Danke." „Ach sag mal Jan, was hast du denn dort am…..Hals? Ist das ein Knutschfleck?" Er sah mich etwas verwirrt an, worauf ich ihn Lächelnd ansah. „Nein, hab mich nur gestoßen." „Oh, gut, dann geht's ja." Damit ging er etwas kopfschüttelnd von dannen, während ich mich dem anderen Soldier zuwendete, der immer noch regungslos da stand. „Was? Noch niemals einen Mordanschlag geplant?" Er nahm sein Tablett auf und verließ die Kantine.

Zum Glück kam kein weiterer zu mir während ich hier arbeitete. „So, bin fertig." Damit nahm ich die Schürze und das Haarnetz ab, und wollte die Küche verlassen. „Sie müssen noch abspülen." „Was? Aber dann verpass ich schon wieder eine Trainingsstunde, ich komme doch jetzt schon nicht mehr hinterher." „Tut mir leid, aber dies ist leider Vorschrift vom…" „Lassen sie mich raten, vom General." Ich nahm die Schürze wieder an mich und begab mich zum Spülbecken. „Wie soll man denn hier was lernen wenn man nie dazu kommt?!"
Nach unzähligen Tellern, Besteck und sonstigen Sachen war ich endlich fertig. „So, kann ich jetzt gehen, oder muss ich vielleicht noch den Müll rausbringen?" Ich sah die ältere Dame ungeduldig an. „Nein, das war alles." „Na Gott sei Dank." Ich gab ihr endlich die blöde Schürze wieder und machte mich auf den Weg zum Nahkampftraining, der von meinem Lieblingsausbilder geleitet wird. Aber vorher musste ich mich erst mal umziehen, um diesen blöden Kantinen Geruch raus zu bekommen, danach brachte ich noch schnell alle Sachen zur Reinigung und verschwand rennend in Richtung Trainingshalle.

„Masaru Meldet sich zum Training, Sir!" Ich stand gerade vor Seph. „Das Training ist in 10 Minuten vorbei, also lohnt es sich nicht mehr dir was beizubringen." „Was? Und wozu habe ich mich dann beeilt?" „Vielleicht weil du mich sehen wolltest?" Ich warf ihm einen Bösen Blick zu und ging aus der Trainingshalle raus. „Ich ihn vermissen. Davon träumt der doch." „Eigentlich träume ich von dir auf meinem Schoß." Ich drehte mich schnell um. „Musst du nicht den Unterricht fortsetzen?" „Das macht Zack, diese paar Minuten brauch ich dort nicht zu verbringen." Ich drehte mich einfach um und wollte ihn dort stehen lasse, hatte keine Lust mich zu unterhalten.

„Du machst es einem wirklich nicht leichten Masaru." ‚So, jetzt reicht es mir endgültig.' Ich drehte mich um, rannte auf ihn zu und blieb genau vor ihm stehen. „Ich mache es dir nicht leicht? Wer macht denn hier mein Leben zu einer Hölle? Erst putze ich dein Arbeitszimmer, als angebliche Strafe, und dann muss ich dennoch in der Küche schuften! Was soll ich denn als nächsten machen? Vielleicht für dich Einkaufen gehen, dir die Schuhe putzen, oder dir dein Essen vorkauen?" „Übertreib es nicht mit meiner Geduld Masaru!" „Ich es nicht übertreiben? Wer überspannt denn jedesmal den Bogen?" „Es reicht!" Er sah mich wütend an, wobei seine Augen zu Schlitzen wurden. „Was willst du denn machen? Mich umbringen? Dann bitte nur zu. Wallte deines Amtes. Ich steh hier vor dir, als los! Was ist denn? Ich habe keine Angst vor dir." Ich war total außer Atem, nachdem ich ihn endlich mal meine Meinung sagte.

Kapitel 66:

Er packte mich mit der Hand an meine Kehle und zog mich zu sich hoch. „Du willst also das ich meines Amtes wallte?!" Ich bekam kaum Luft, sah ihn dennoch ständig voller Zorn in die Augen. „Na…los!" Brachte ich röchelnd hervor. Mir wurde schon langsam schwarz vor Augen, da er immer fester zudrückte, dennoch wollte ich mich nicht geschlagen geben, und wehrte mich nicht, sondern versuchte ständig meinen Blick auf seinen gerichtet zu lassen. „Dies ist deine letzte Chance alles zurück zu nehmen!" Ich sah in voller Wut an. „Nie….mals!" Damit wurde um mich herum alles schwarz, bevor ich das Bewusstsein ganz verlor vernahm ich noch schwach eine Stimme. „Jetzt will ich dich erst recht!"

„Mmhhh…." Ich öffnete langsam die Augen und sah in ein helles Licht und musste mir eine Hand vor die Augen halten. „Sie sind endlich wach, das freut mich." „Hhmmm?" Ich drehte mich langsam nach rechts, wo eine junge Frau mit weißem Kittel stand. „Wo bin ich?" „In der Krankenstation." Ich schloss meine Augen wieder. „Sie sollten sich noch etwas ausruhen." Ich konnte hören wie sie weg ging.
‚Was ist denn passiert?' Ich dachte nach wie ich hier her gekommen bin, konnte mich so ganz aber nicht erinnern. Ich ruhte mich noch etwas aus.

Nach kurzer Zeit hörte ich wie die Tür mit voller Wucht aufgeschmissen wurde, und jemand zum Vorhang rannte, ich öffnete dabei meine Augen, und sah wie ein schwarzhaariger den Vorhang mit Schwung zur Seite riss. „Jan!! Geht es dir gut??" Er stürmte zu mir, und ich musste erst einmal überlegen wer er überhaupt ist. „Jan, sag was!" Er zog eine Stuhl von der Seite ans Bett ran und setzte sich hin. „Geht es dir gut?" Ich sah ihn verwirrt und fragend an. „Wer sind sie? Und warum nennen sie mich Jan?" Er riss seine Augen weit auf und sah mich ungläubig an. „Was meinst du mit wer bin ich? Ich bin es Zack!" Ich schaute ihn nur fragend an. „Jetzt sag mir nicht du erkennst mich nicht." „Tut mir leid." Ich wendete den Blick von ihm ab, drehte mich wieder um und schloss meine Augen. „Jan?" Er legte eine Hand auf meine Stirn, worauf hin ich meinen Kopf nach links drehte, um sie abzuschütteln. Einen seufzen ging durch den Raum, dann stand er auf und ging raus. Nachdem er weck war machte ich meine Augen wieder auf. ‚Wieso Jan?' Ich musste überlegen, konnte mich aber wirklich nicht an ihn erinnern. ‚Und außerdem ist mein Name doch nicht Jan, ich heiße doch Jenni, Jenni Sievers.' Ich schloss die Augen wieder und versuchte einzuschlafen, was mir nach kurzer Zeit gelang.

Irgendwann wachte ich dann wieder auf. „Mmhhh." Ich fasste mir an den Hals, da er mir schrecklich weh tat. „Du bist wach?" Ich öffnete die Augen und sah einen kleinen Blonden Jungen vor mir, sowie einen schwarzhaarigen mit roten Augen an der Wand gelehnt. „Kenne ich euch?" der kleine sah verwirrt zu dem anderen. „Also…also hatte Zack recht?" „Scheint so." Dann sah er mich wieder an. „Jan." ‚Schon wieder Jan.' Der schwarzhaarige kam auf uns zu, und legte seine Hand auf die Schulter des kleinen. „Lass uns kurz alleine." Er nickte nur und ging raus, woraufhin sich der ältere auf den Stuhl neben mir setzte. Er sah mich nur an. Nach einiger Zeit wendete ich meinen Blick von ihm ab und schaute zur Decke. „An was erinnerst du dich?" Ich drehte mich zurück und sah ihn an. „Dann sag mir wer ich bin." Woher sollte ich dies denn wissen? Ich kannte ihn doch nicht mal. „Sag mir deinen Namen." Ich sah ihn verwirrt an, antwortete dann doch. „J..Jenni, Jenni Sievers." Er sah mich ungläubig an, stand dann auf und verließ ebenfalls den Raum. ‚Was soll das alles? Ich verstehe es nicht.' Ich versuchte mich aufzurichten, was mir ein wenig Schwierigkeiten bereitet, ich es aber dann doch schaffte mich aufrecht hin zu setzen. Ich strich mir mit einem Finger über meinen Hals, und sah dann nach unten, wo ich einen kleinen Schreck bekam.

‚Deswegen also Jan?' Nachdem mir aufgefallen war das ich nicht mehr den selben Körper wie vorher hatte, und den Schock einiger maßen überstanden hatte, wurde mir klar warum sie mich so nannten, aber immer noch nicht wo ich eigentlich bin, wie ich herkam und wer sie alle sind. Ich ließ mich wieder nach unten sinken und musste genau nachdenken was hier vor sich geht.

Kapitel 67:

Die Ärztin kam noch einmal zu mir und untersuchte mich ganz genau, vor allem stellte sie mir haufenweise fragen, deren Bedeutung ich nicht mal ganz verstand. Nachdem sie fertig war, sagte sie ich könnte wieder in mein Quartier, also stand ich auf und machte mich auf den Weg. Als ich unterwegs war musste ich allerdings feststellen dass ich nicht wusste wo ich eigentlich hin gehen sollte. Also begab ich mich einfach den Gang entlang, und sah einen Fahrstuhl, den ich nutze und ins Erdgeschoss fuhr. „Katsu Jan Masaru ist also mein Name, und ich bin Soldier Rekrut, interessant." Ich wusste das meine Erinnerung bald wiederkommen müsste, jedenfalls sagte die Ärztin das ich durch den Sauerstoffmangel eine Art Amnesie bekam, die sich in den nächsten paar Stunden oder spätestens Tagen legt. Also brauchte ich mir darum nicht so viel Gedanken zu machen. ‚Dann werde ich auch bald wieder wissen wie ich hierherkam, und wer die anderen sind.'

Der Lift erreichte das Erdgeschoss, und die Türen gingen auf. Als ich nach oben blickte, sah ich einen großen Mann mit langen Silbernen Haaren und wunderschönen grünen Augen. Dieser jedoch kam mir sehr bekannt vor, aber es fiel mir auch nicht ein, deswegen ging ich Schulterzuckend und nachdenkend an ihm vorbei ohne ihn zu beachten. Ich begab mich aus dem Gebäude.

„Masaru!" „Hmmm?" Ich drehte mich fragend um, und sah wieder diesen Mann vor mir. Er sah mir genau in die Augen. „Kann ich ihnen helfen?" Er wirkte etwas nachdenklich. „Folge mir!" Ich sah ihm skeptisch hinterher, als er merkte dass ich ihm nicht folgte drehte er sich um. „Ich sagte du sollst mir folgen." „Wieso sollte ich mit jemanden mit gehen den ich nicht mal kenne." Damit drehte ich mich um und ging weiter. „Masaru!" Damit schnappte er mich am Arm und drehte mich zu sich um. „Was heißt hier du kennst mich nicht?" „Na das ich sie nicht kenne, oder ist das so schwer zu verstehen. Und jetzt lassen sie gefälligst meinen Arm los." Ich riss mich los und drehte mich wieder um, doch dieses mal griff er nach meinen Schulter und drückte mich an die Wand des Gebäudes. „Was fällt ihnen ein?" Er kam ganz nah heran und sah mir direkt in die Augen. „Du weist es also wirklich nicht mehr?" Ich sah ihn irritiert an. „Nein, sollte ich denn? Wenn ja tut es mir leid, aber ich kann mich an nichts hier erinnern." „Sephiroth!" „Hä?" Ich schaute ihn skeptisch an, denn diesen Namen kannte ich ziemlich gut, aber das kann doch nicht…."General Sephiroth?" fragte ich ihn mit weit aufgerissenen Augen. „Die Erinnerung kommt zurück?" Ich sah ihn verwirrt an. „Nein, leider nicht, aber ich scheine sie gut zu kenne, oder?" Auf seinem Gesicht machte sich ein Lächeln breit. „Folge mir." Er ließ mich los und ging, dieses mal folgte ich ihm, zwar etwas unsicher, aber was solls.

„Wo sind wir hier?" „in meinem Quartier." „Wie bitte?" „Du hast richtig gehört. Setzt dich." Ich sah mich in dem großen Wohnzimmer um, es kam mir ein wenig bekannt vor. Ich ging auf das Sofa zu und setzte mich hin. Er hingegen legte erst einmal seinen Schulterschutz ab und legte seinen Mantel über eine Stuhllehne, dann kam er zu mir und setzte sich auf den gegenüberliegenden Sessel.

„Du weist also nicht wer ich bin, genauso wenig wie du bis vorhin nicht wusstest wer du bist, noch was du hier machst. Liege ich soweit Richtig?" Ich sah ihn mit einem sanften Lächeln auf den Lippen an. „Dies ist korrekt Sir." „Dann weist du auch nicht mehr was zwischen uns war?" Mein Blick weichte einem fragenden. „Nein Sir. Bis auf das ich Rekrut bin, und sie General, eine andere Beziehung bin ich mir leider nicht bewusst. Sir." Das Lächeln auf seinem Lippen wurde gefährlich, so das ich schlucken musste. Er stand auf, kam auf mich zu und setzte sich neben mich, dann strich er mir die Haare nach hinten. „Sir?" Ich rückte von ihm weg. „Mein Besitzanspruch ist noch zu erkennen." „Hä?" Was sollte denn das jetzt? Er stand wieder auf, und holte einen kleinen Spiegel aus dem Bad. „Sieh selbst." Ich nahm ihn in die Hand, und schaute mir die Stelle an. „Ein Knutschfleck?" Er setzte sich wieder neben mich, nahm mir den Spiegel aus der Hand und drehte mein Kinn zu sich. „Von mir." „Was?" Ich sah ihn skeptisch in die Augen. „Heißt das…..Heißt das wir sind….wir sind…" „Zusammen. Ja." Ich konnte nur schlucken. „Das glaub ich nicht, ich meine da müsste ich mich doch dran erinnern." „Wie an deinen Namen?" ‚Da hat er allerdings recht, aber dennoch bin ich mir sicher das da nichts ist.'

Ich schloss meine Augen und dachte nach. „Wenn dies stimmt, dann….. es tut mir leid." Ich stand auf und wollte hinausgehen. „Jan." Ich drehte mich um, er kam auf mich zu und legte seine Hand auf meine rechte Wange. „Du bist mein, schon immer gewesen." Ich sah ihn in die Augen, dann kam er näher an mich heran, und legte seine Lippen auf meine. Ich schloss meine Augen und genoss diesen zarten Kuss. Als er von mir abließ lächelte er sanft, was mein Herz zum Springen brachte. „Komm." Er nahm meine Hand und führte mich in ein anderes Zimmer.

Kapitel 68:

„Ich weis nicht ob dies so gut ist." Er führte mich in sein Schlafzimmer. „Du brauchst keine Angst zu habe, immerhin bist du hier schon gewesen." „Ja, aber ich bin doch Rekrut, und, na ja, dies ist doch verboten, oder etwa nicht?" Er drehte sich zu mir um und lächelte mich an, dann kam er ganz nah an mich, legte seine Arme um meine Hüfte, und sah mir in die Augen. „Dies hat uns vorher auch nicht gestört, und außerdem ist es nicht verboten." „Schon möglich, dennoch kann ich es nicht ganz glauben."
Ich wollte mich gerade von ihm entfernen. „Auch nicht wenn ich dir sage das ich weis was deine Schwachstelle ist?" Ich sah ihn neugierig an. „Sie wissen davon?" Er lächelte mich an. „Zu erst, nenn mich Sephiroth, und sieze mich nicht. Und dann , ja." Er strich mit seinen Händen meinen Rücken hoch, und fing an in meinem Nacken zu kraulen, worauf hin ich meinen Kopf senkte.

Ich spürte seinen warmen Atem an meinem Ohr. „Und, glaubst du mir jetzt? Immerhin kennen dies doch nur welche die dir sehr nahe stehen." Ich lehnte mein Haupt an seine Schulter und legte meine Arme auf seine Brust um mich zu entspannen, und schloss die Augen. „Vertrau mir." Wie er dies sagte, so leise bestimmend, dennoch zärtlich. „Ja."

Er nahm ich auf den Arm, trug mich zu seinem Bett und legte mich darauf ab. Er legte sich über mich und strich mir zärtlich übers Gesicht. „Du bist mein." Er lächelte kurz und küsste mich bestimmend. Ich ließ meinen Mund dabei einen Spalt offen, damit er mit seiner Zunge mich herausfordern konnte, was er auch tat. Während unseres Kusses fing mein Körper an zu brennen und wurde immer heißer, doch als er anfing mit seiner Hand unter mein T-Shirt zu fahren um jeden Zentimeter Haut zu liebkosen verlor ich meine gesamte Widerstandskraft, und ließ mich fallen. Als uns die Luft fast ausging ließen wir voneinander ab, nur um gleich dort weiter zu machen wo wir aufhörten.

Bei jeder weiteren Berührung von ihm raste mein Puls mehr, es kam mir schon fast so vor als würden meine Adern den Druck nicht standhalten können, genauso wie meine Atmung immer ungleichmäßiger wurde. Als er auch noch anfing mit meinen Brustwarzen zu spielen, schlang ich meine Arme um seine Schultern und kraulte ihm den Rücken. Ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit, was ich auf meinen Lippen spüren konnte.
Wir mussten den Kuss erneut beenden, kurz danach fuhr er mit einer unglaublichen Geschicklichkeit meinen Hals mit seinen Lippen und seiner Zunge lang, was mir ein keuchen entlockte. Ich streckte meinen Kopf zum Nacken. Als er zu meiner Schulter kam, ließ er von meiner Brust ab, und riss mein T-Shirt mit einem Ruck auseinander, nur um mit der Zunge über mein Schlüsselbein zu gleiten, dabei seine Hände wieder liebkosend auf meinen Oberkörper.

Jeden Zentimeter erkundete er mit seinen Lippen und seiner Zunge. Drückte, massierte, zog, küsste und biss in meine Brustwarzen, was mir immer ein lauteres Stöhnen entlockte.
Er drückte sein Unterleib fester an mich, so dass ich immer heißer wurde. Dann glitt seine rechte Hand nach unten und öffnete ohne Zeit zu verlieren den Reisverschluss. „Heb deine Hüfte an." Ohne auch nur ein Fünkchen Wiederstand befolgte ich seinen Befehl, wobei er mit einer enormen Geschicklichkeit sowohl meine Hose als auch meine Unterhose mir auszog und sie weg schmiss. „Es geht doch." Mit den Worten glitt er mit seinen Lippen weiter nach unten, während ich meine Hände ins Bettlacken krallte. Er umkreiste mit seiner Zunge meine Nabelgegend, seine beiden Hände glitten dabei wieder nach oben zu meiner Brust. Mein Atem wurde um einiges schneller und noch unregelmäßiger, mein Körper brannte jetzt nicht mehr nur, es kam mir vor als würde er bereits in Flammen stehen, jede Stelle die er berührte wurde noch heißer.

Er ließ von meiner Nabelgegend ab und glitt weiter nach unten, wobei ich mich noch mehr ins Lacken krallte. Seine Hände glitten mit seinen Lippen nach unten. Er spreizte meine Beine und fuhr mit seiner Zunge über die Innenseite meiner Schenkel während er mit seinen Händen zu meiner Lendengegend wanderte. Dann glitt er mit seinen Lippen zum Zentrum meiner Erregung.

Eh ich mich versah fing er an mit seinen Lippen meine Spitze zu liebkosen, leckte mit seiner Zunge mein Gesamtes Glied ab, nur um es danach sich in den Mund zu führen. Ich biss mir vor Erregung auf die Unterlippe um ein lautes Stöhnen zu unterbinden. Da ließ er von mir ab. „Ich will deine Stimme hören." Kurz danach glitt er wieder mit seinem Mund nach unten und nahm ihn ganz in sich auf.

‚Ich will deine Stimme hören. Ich kenne es…..Nein!' Ich wollte nicht denken, doch konnte nicht anders, während er mich immer mehr zum Höhepunkt trieb, bekam ich sämtliche Erinnerungen zurück, nur durch diesen einen Satz den ich in einer ähnlichen Situation von ihm vernahm.

Kapitel 69:

„Nein!!!" Ich stieß ihn von mir runter und sah ihn wütend, traurig und fassungslos an, während er sich vor mich kniete. „Was ist los?" Während er dies sagte kam er näher an mich ran, während ich meine Knie an mich ran zog und mich am Kopfende zusammenkauerte.
„Bleib weg von mir!!!" Er hielt inne, und ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. „Ich versteh, du hast dich erinnert. Das ist sehr schade, vor allem, da ich mich eigentlich gleich richtig amüsieren wollte." „Du bist verrückt, Geistesgestört, einfach nur Krank. Wie konntest du so was machen?!" Ich schrie mir die Lunge raus. Ich konnte es einfach nicht fassen dass er dies tatsächlich für sich missbraucht.

Doch eh ich mich versah und reagieren konnte legte er seine Arme um mich und hielt mich fest. „Was soll das?? Ich sagte du sollst mich nicht anfassen!!!" Ich versuchte mich zu befreien, schaffte es aber nicht. „Ich lass dich nicht mehr gehen. Nicht bevor du mir ganz gehörst, sowohl Körperlich als auch Seelig." Ich wollte schreien, doch genau in den Augenblick unterdrückte er ihn mit einem Kuss und drückte mich zurück ins Lacken.

Ich versuchte mich verzweifelt zu währen, versuchte zu schlagen, zu treten. Nichts half, ich konnte ihn nichts anhaben, jede Bewegung die ich ausführte Konterte er gleich, oder unterband sie kurz vor der Ausführung. Ich hörte wie er seinen Reißverschluss öffnete, und wollte nur noch weg. Er zog mit seinen Armen meine Knie an und spreizte meine Beine. Ich versuchte ihn dabei eine runter zu hauen, doch diese währte er gleich ab indem er sein Bein unter mein Knie stellte und somit eine Hand zur Abwehr hatte.

Er musste den Kuss aus Luftmangel beenden, doch ehe ich was sagen konnte nahm er ihn wieder auf. Er zog mich zu sich hoch und kniete sich hin ich versuchte ihn von mir weg zu drücken, schaffte dies aber auch nicht. Er setzte mich mit einem gezielten Ruck genau auf seinen Schoss und drang ohne Gnade in mich ein. Ich wollte nur noch vor Schmerzen schreien, konnte aber nicht da er meinen Mund immer noch versiegelte.

Er hob mich immer wieder hoch, nur um mich gleich wieder mit einer enormen Heftigkeit runter zudrücken. Dies wiederholte er unzählige male, bis ich mich einfach nicht mehr wehren konnte, und auch nicht mehr wollte. Ich weiß nicht warum, es war fast so als hätte er in mir einen Schalter umgelegt der mich nun dazu veranlasste meine Arme um ihn zu schlingen und den Kuss wild und hemmungslos zu kontern.

Ich spürte wie die Hitze in meinen Körper zurück kam, und wollte sich auch nicht missen. Es war ein schmerzhaftes, aber dennoch schönes Gefühl. Ich begann meine Lenden während der Stöße zu bewegen was ihm ein Stöhnen entlockte, so schön dass ich mehr davon wollte.

Ich krallte mich in seinen Rücken und Riss meinen Kopf in meinen Nacken um laut auf zu stöhnen, während er mit seinen Lippen wieder anfing mit meiner Brust zu spielen. Ich konnte kaum noch, mein Puls war wieder kurz vorm explodieren, meine Atmung schneller als vorhin. Ich drückte meine Gesamten Organe nach unten zusammen um ihn in eine noch engere Umgebung stoßen zu lassen, was er mir mit enormen Stöhnen und Keuchen quittierte.

„Du bist wohl schon so weit?" Ich konnte nichts sagen, nur nicken. „Noch nicht." Ich ließ meinen Kopf an seine Schulter lehnen und krallte mich noch fester an ihn. Er nahm dabei mein Glied in seine Hand und fing an im Takt mit seinen Stößen zu pumpen. Jedesmal wenn ich kurz vorm Höhepunkt war hielt er inne. Nur um danach noch heftiger zu stoßen.
Ich konnte einfach nicht mehr. Ich biss vor Erregung in seine Schulter. Ein Metallischer Geschmack machte sich in meinen Mund breit. „Sag bitte bitte….Ghn….dann erlöse ich dich." Ich wollte nicht auch noch meinen letzten Funken stolz verlieren, weswegen ich stärker in seine Schulter bis, mich an der Stelle wo wir vereinigt sind noch enger zusammenzog, und mich noch stärker in ihn krallte, das ich schon eine warme Flüssigkeit auf meinen Fingerkuppen spüren konnte.

„Aahhhh…." Er quittierte es mit einen der schönsten Laute die ich je vernahm. Ich war am Ende meiner Kräfte und ergoss mich bei dem Stoß in seiner Hand, kurz nachdem spürte ich wie er in mir kam und eine warm Flüssigkeit sich in meinen Körper ausbreitet.
Um mich herum fing es an zu funkeln, ich konnte meine Augen nicht offen halten, wobei mir schwarz vor Augen wurde.