Kapitel 80:

„So langweilig….Sooo langweiiiiilig….Soooooooo laaaaangweeeeeiiiiiilllllliiiiiig." Ich fing an diese beiden Wort immer länger zu singen, denn mir war wirklich stink langweilig. Nur hier sitzen und ihm bei der Arbeit zu schauen. Ich hatte meine Arme verschränkt auf den Tisch gelegt, und meinen Kopf darauf. „Was machst du denn gerade schönes?"……… „Kannst du nicht wenigstens mit mir reden? Ich fühl mich hier total vernachlässigt."
Er redete einfach nicht mit mir, egal was ich machte, es war so deprimierend.

„Ach weist du Seph, du bist richtig langweilig." Ich seufzte, lehnte mich nach hinten und sah an die Decke. „Ich glaube deine Decke müsste mal gestrichen werden….DAS IST DIE IDEE!!" Als ich aufschrie und aufgesprungen bin, hat er sich so sehr erschrocken, das er ein ganzes Formular nun noch einmal schreiben konnte. „Was soll das denn?" Na ja, wenigstens schaute er jetzt zu mir, wie ich gerade freudestrahlend von einer Ecke des Raumes in die nächste ging und dabei überlegte.
„Das ist fantastisch, so kann ich es machen…..Ich bin ein Genie!" Er sah mich nur irritiert an. Ich werde mich gleich dran machen die Pläne zu erstellen." Damit wendete ich mich an Seph, ging wieder auf meinen Platz und schaute ihn wie ein irrer in die Augen. „Papier und Stift her, und zwar dalli!" „Hä?" „Ich sagte du sollst mir Papier und Stift geben. Los mach schon!" Er sah mich weiterhin nur fassungslos an. „oh man, Männer." Ich stand auf und krallte mir die zwei Sachen einfach, dann fing ich an zu schreiben, und hatte einen richtig irren Blick drauf, das diesmal Seph schlucken musste.

„Das so……dies muss dort hin……das wird der Wahnsinn…." „Was machst du da?" Er schaute über den Tisch auf mein geschriebenes, wobei ich meine Hände vorhielt. „Nicht luchsen, du siehst es schon früh genug. Mach du dich lieber wieder an deine Arbeit." Er schaute mich noch einmal misstrauisch an, machte sich dann aber wieder kopfschüttelnd ans Werk.

„Fertig." Jetzt sah er zu mir hoch, wobei ich aufsprang, den Zettel faltete und mir in die Tasche steckte. „Sag mal, hast du ne Kreditkarte?" „Was?" Ich drehte mit den Augen. „Könntest du mir bitte ein wenig Geld geben, damit ich mir ein paar Sachen holen kann?" Er sah mir genau in die Augen. „Was denn für Sachen?" Ich lächelte ihn an, ging um den Schreibtisch herum und setzte mich auf seinen Schoss. „Wenn du mir gestattest ein paar Sachen für mich zu holen.." Ich sah ihn direkt in die Augen, näherte mich seinem Gesicht, legte meine Arme um seine Schulter und bewegte meinen Lenden ein wenig, was ihm zum Schlucken brachte. Dann sprach ich mit leiser und verführerischer Stimme. „…Dann werde ich dich heute Nacht zum Schreien bringen." Dann Küsste ich ihn leidenschaftlich.

Nachdem ich den Kuss beendete sah ich ihn wieder in die Augen. „Also, was ist? Tust du mir diesen kleinen Gefallen?" „W..Wie viel brauchst du denn?" „keine Ahnung, kommt drauf an was du mir gibst." „Du machst keine Dummheiten?" Ich lächelte ihm zu. „keine Sorge, ich werde nur alles dafür tun, um dich heute Nacht zum Schreien zu bringen." ‚Das kannst du mir glauben mein Lieber, du wirst dir wünschen mich nie in dein Zimmer geholt zu haben.'
Er holte seine Brieftasche raus, und gab mir eine Karte. „Zeig sie einfach hin, dann wirst du alles Bekommen, die Rechnung geht an Shinra." Ich nahm sie an. „Cool, aber kann ich die so einfach vorzeigen, immerhin steht dein Name drauf." Er lächelte mich an. „Wenn sie bedenken haben sollten, sollen sie mich anrufen." „Schön." Damit stand ich auf und ging Richtung Tür. „Also dann bis heute Abend, bzw. Nacht. Ich werde auf dich warten mein Gebieter." Damit ging ich raus.

Ich ging zu Anna, und bat sie mir ein paar Adressen rauszusuchen, als sie hörte was ich alles haben wollte, sah sie mich lächelnd an. „Du willst ihn wohl wirklich zum Wahnsinn treiben?" „Na ja, entweder er oder ich." Jetzt musste sie Lachen. „Erzähl mir am Montag wie es war." „Klar, mache ich doch gerne. Und nochmal danke für die Liste." Damit verschwand ich in den Lift.

Ich ging zu Cloud und fragte ob er mir helfen kann, er wusste zwar nicht um was es ging, aber er tat mir diesen Gefallen. Auf dem Weg zu Zack erzählte ich ihm auch von Seph und seinen momentanen Besitzanspruch auf mich. Die einzige Reaktion von ihm war ein Lachanfall, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Als wir bei Zack waren, fragte ich ihm auch ob er mir hilft. Als er mich sah, bekam er den Mund gar nicht mehr zu. „Jan, bist du das wirklich?" „Natürlich, wer denn sonst?" „Wow, du siehst richtig gut aus." Ich rollte nur mit den Augen. Er sagte dann zu, und wir gingen in Richtung Ausgang, Cloud immer noch im Lachanfall versunken, erzählte ich Zack dann das selbe. Im Gegensatz zu Cloud verfiel er in Tränen. Jetzt hatte ich auf der linken Seite schönsten Sonnenschein, und auf der Rechten Hurrikan Katrina.

Wir gingen zu den Adressen die ich von Anna bekam. Als wir vor der ersten standen sagte ich voller Vorfreude. „Der Spaß möge beginnen." Damit zog ich die beiden ins Möbelgeschäft.

Kapitel 81:

„Was machen wir hier Jan?" Ich sah zu Cloud. „Wir richten meine neue Wohnung ein." Damit begab ich mich zu den Wandfarben. „Zack, kannst du mir bei der Auswahl helfen? Und Cloud, könntest du dich für mich vielleicht schon mal bei den Kücheneinrichtungen informieren?" Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an, tat mir dann aber den Gefallen, genauso wie Zack. „Sag mal Jan, denkst du wirklich dies ist eine gute Idee, ich meine Seph wird dich umbringen." „Na ja, dann bin ich wenigstens frei." Ich schaute mit einem Lächeln zu ihm. „Nun mach dir keine Sorge, ich werde es ihm nur heimzahlen das er mir dich weg nahm." Dann gab ich ihm einen Kuss auf die Wange, wobei er sich gleich euphorisch ans Werk machte.

Nun standen wir beide vor der Wahl der Qual. „Was willst du eigentlich?" „Keine Ahnung." Ich holte meinen Zettel aus der Tasche. „Also ich hatte mir überlegt fürs Wohnzimmer ein schönes dunkles Rot zu nehmen, am besten so ein Ton wie Vincs Umhang." Wir sahen uns um, nach einigen Vergleichen hatten wir dann auch das Richtige gefunden, ich legte es in den Einkaufswagen den Zack für mich schob. „So, als nächstes dachte ich mir ein schönes Blauschwarz fürs Schlafzimmer, weist du, so etwas was bei Sonneneinstrahlung ein wenig glänzt." Hierfür mussten wir einen Verkäufer fragen, da wir leider nicht wussten was wir nehmen sollten. Er beriet uns, und wir haben dann auch die gewünschte Farbe erhalten.

„Und jetzt?" Ich sah wieder auf den Zettel. „Als nächstes bräuchte ich ein schönes strahlendes Weiß für die Küche, denn das alte ist doch schon ein wenig verblasst. Aber ansonsten bleibt deren Wand gleich." Wir nahmen uns das gewünschte. „So, und zum Schluss bräuchte ich noch ein paar Fliesen fürs Badezimmer." „Fliesen? Wie willst du dies denn alles bis heute Abend hinbekommen? Ich meine wir haben gerade 11 Uhr, das schaffen wir nie alles." „Keine Sorge Zack, ich habe Sephs Karte bekommen, also dürfte es kein Problem sein wenn uns die Leute für die Montage hier helfen. Dann können wir noch eine paar Handwerker holen, und müssten es eigentlich hinbekommen." Er sah mich erschrocken an. „Du hast Sephiroths Karte?" „Klar, hat er mir gegeben, und mir erlaubt einzukaufen." Nun lachte der Schwarzhaarige, und wir gingen zu den Fliesen.
Ich suchte mir ein Muster mit Strandmotiv aus. Das einzige Zimmer was ich unberührt lassen wollte war sein Arbeitszimmer, da ich doch nicht so gemein bin und seine ganzen Unterlagen durcheinander bringen wollte, und ihm wenigstens einen Rückzugsort lassen wollte.

Nachdem wir nun alles hatten, gingen für zu Cloud der bei den Kücheneinrichtungen stand und mit einem Verkäufer erzählte. Ich begrüßte den Verkäufer und fragte Cloud ob er etwas für mich gefunden hätte, er zeigte mir die Sachen. Der Verkäufer sah uns dabei zu. „Ok, warte mal kurz Cloud." Ich ging zum Verkäufer hin. „Wie viel kostete denn diese Kücheneinrichtung?" Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. Ich lächelte kurz und nahm die Karte von Seph raus. „Dies ist für General Sephiroth, also bitte beantworten sie mir meine Fragen schnell, denn ich habe nicht sehr viel Zeit." Er sah mich nun ziemlich geschockt und verwirrt an, sagte mir dann aber die Information, ich bedankte mich bei ihm, und bat ihn auch gleich die neue Küche zu ihm zu liefern, die alte rauszureißen, und die neue einzusetzen, und auch gleich die Küche mit der Farbe zu streichen die wir ihm gaben. Er tat was ich verlangte, da er genau wie alle anderen eine Heiden Angst vor Seph hatte.

Nachdem nun auch die anderen Verkäufer erfahren hatten für wen ich einkaufe, haben sie mir gleich zur Seite gestanden. Ich bedankte mich für ihre Hilfe, wollte aber nur mit den beiden alleine die Sachen raussuchen, aber sie sollten sich zur Verfügung halten. Außerdem bat ich sie gleich ein paar Handwerker zu holen, was sie taten und sie gleich zu Sephs Zimmer schickten. Alle Sachen die ich aussuchte wurden gleich zu ihm gebracht mit meinen Anweisungen, damit sie gleich ausgeführt werden konnten. Ich bat Cloud ebenfalls dort hin zu gehen, gab ihm die Karte zu Sephs Zimmer und bat ihn dort aufzupassen, und gab ihn meinen kleinen Zettel mit den Plänen mit. Er sah mich zwar entgeistert an, und fragte ob dies wirklich in Ordnung sei, ich sagte ihm aber das er keine Angst haben bräuchte, und so begab er sich von dannen. Nun waren Zack und ich alleine im Möbelladen, und ich begab mich mit ihm zu den Wohnzimmereinrichtungen.

Als erstes besorgte ich mir ein dunkelrotes Sofa passend zur Wandfarbe. Es hatte ungefähr für 5 Personen Platz, und war ausziehbar. Danach noch einen passenden Couchtisch. Dann holte ich noch 2 passende Sessel mit Hocker dazu. Als nächstes war ein Fernseher dran, da holte ich mir einen ganz normalen in schwarz, und noch eine passende Anlage. Es ging weiter zu einem Wandschrank ebenfalls in einem dunkelroten Holz. Er hatte ungefähr die Ausmaße von 2 m hoch und 3,50 m breit. Es ging weiter zu ein paar Lampen. Eine schöne Deckenbeleuchtung fürs Wohnzimmer, ein paar Kerzenständer für den Couchtisch, zwei Stehlampen für jedes Sofa ende, ein paar Lampen noch fürs Schlafzimmer, ebenfalls hier auch ein paar Kerzenständer für die Nachttische, ein paar für die Küche, und fürs Bad, damit waren die Lampen abgehackt, und ich ging zu den Esstischen. Hier suchte ich mir einen aus hellem Holz raus, der für 8 Personen Platz hatte, dachte dies passt besser zu einer hellen Wand, denn dies sollte in die Küche rein. Dann nahm ich mir nochmal den selben nur in schwarz, der sollte für den Fall der Fälle ins Wohnzimmer.

Nach dem dies auch fertig war, gingen wir zu den Betten. Ich suchte ein dunkles Himmelbett raus mit schwarzen Vorhängen. Dann noch Nachttische aus schwarzem Holz, und einen Kleiderschrank aus demselben Material. Nun ging es zur Dekoration. Ein paar Vorhänge, wieder passend zu den Wandfarben, ein paar Bilder, Vasen, Teppiche und weiter Kleinigkeiten. Als nächstes ging es weiter zur Badezimmer Ausstattung. Ich dachte mir eine große Dusche, passend zu den Fliesen. Dann noch eine schöne große Wanne, mit Whirlpoolfunktion. Die Toilette ließ ich wie sie war, allerdings mit neuen Deckel, ebenfalls passend zu den Fließen, so sah es langsam aus wie an einem Strand.

Dann besorgte ich noch eine Waschmaschine, und einen Trockner, Vorsicht ist besser als Nachsicht, nicht das er noch von mir verlangt seine Sachen mit der Hand zu waschen. Zum Schluss ging es dann eigentlich nur noch zum Porzellan, ein paar Küchengeräte, und sonstigen Kleinigkeiten für den All zweck gebrauch.

Nun waren wir fertig, und hatten es kurz nach 14 Uhr. „Das hat lange gedauert, ich bin absolut alle." „Frag mich mal, ich kann es immer noch nicht glauben, ich muss Sephs Zimmer unbedingt sehen wenn es fertig ist." Ich lächelte Zack zu, und ging bezahlen. Danach ging ich mit ihm noch in ein Kleidungsgeschäft, um mich für heute vor zu bereiten, außerdem wollte ich mir schwarze Anzüge besorgen, damit ich nicht immer in weiß rumlaufen muss. Nachdem wir fertig waren gingen wir zurück zum Hauptquartier.

Kapitel 82:

„Zack, Zack sieh doch mal!" Ich schüttelte ihn am Arm und zeigte auf ein Schaufenster. „Den muss ich für Seph holen!" „Das Ding?" Ich lächelte ihn an, und zog ihn in den Laden. „Guten Tag, könnte ich mal bitte den Elfadunk-Wecker ansehen?" Die Verkäuferin reichte mir ein Exemplar, und ich überprüfte den Weckruf, es war ein extrem lautes Tröten, als wenn eine ganze Herde genau vor einem stehen würde. „Den brauch ich. Einpacken bitte!" Somit ging ich grinsend an Zacks Arm zurück zu Shinra.

Als wir zum Gebäude kamen, standen ein paar Soldier und Turks vor der Tür und wunderten sich über die ganzen Handwerker und Möbel. Zack schickte sie nach oben um zu helfen, anstatt nur zu gaffen, was diese auch gleich taten. Wir beide gingen auch nach oben und betrachteten schon einmal unser Werk. Als wir oben ankamen sahen wir Cloud wie er eifrig versucht meine Pläne durchzuführen. Ich bedankte mich bei ihm, und übernahm nun die Führung. Ich wies sie an wo sie alles hinstellen sollten, und lies gegebenenfalls noch ein paar Sachen holen. Dadurch das wir nun die Hilfe von den anderen hatten, auch wenn sie nicht gerade freiwillig war, waren wir gut in der Zeit, und ich konnte mich nur immer mehr in diese neue Wohnung verlieben. Ich hätte nicht gedacht das sie wirklich so gut aussehen würde. Vor allem das Wohnzimmer gefiel mir bedeutend besser in diesem dunklen rot ton.

Nun endlich kurz vor 21 Uhr waren wir fertig. Die Arbeiter verabschiedeten sich noch von uns, und ich sagte sie sollen auf die Rechnung noch ein schönes Trinkgeld mit aufschreiben. Den Soldiers und Turks die uns halfen lud ich auf ein Glas Sekt zur Einweihung ein, genauso wie Zack und Cloud, ein. Nachdem wir dies leer tranken, verschwanden diese auch. Nun ließen wir drei uns nach hinten ins neue Sofa fallen. „Cool, genauso habe ich mir das vorgestellt." „Seph wird dich umbringen. Aber dennoch würde ich zu gerne sein Gesicht sehen." „Also ich würde lieber so schnell wie möglich von hier verschwinden und mich unter einem Stein verstecken." Wir drei lachten ausgiebig, und dann verabschiedete ich mich auch von ihnen, denn nun musste ich nur noch ein paar kleine Sachen erledigen, allerdings alleine. Aber zuerst Stellet ich den neuen Wecker auf Sephs Seite, und den alten schmiss ich raus, damit er ihn nicht noch einmal hinstellen konnte, nun hatte ich einen hellblauen Elfadunk-Wecker in einem Schwarzen Schlafzimmer, er hob sich fantastisch ab, und passt richtig zu einem klein Kind das immer alles haben will.

Ich zog mir eine schwarze Anzughose an, und band mir nur eine Krawatte um, den dies hatte ich nun Gott sei Dank schon gelernt, und wartete auf der Couchlehne auf meinen Herren und Gebieter, der sehr lange auf sich warten ließ, für mich zu lange. Deswegen nahm ich das Telefon und rief ihn an, damit er schneller herkommt, denn ich wollte unbedingt seine Reaktion sehen. „Ja?" „Hey Schatz, ich bins. Ich warte hier schon Sehnsüchtig auf deinen Schrei, und kann nicht mehr länger warten. Es sei denn natürlich du möchtest das ich diese Nacht auf andere Weise verbringe." „Ich komme in 30 Minuten!" Damit legte er auf, und ich machte es mir bequem.

„Warum muss Zeit nur Relativ sein?!" Ich wartete ungeduldig auf ihn, und überlegte schon einmal wie was ich zur Begrüßung sagen könnte. Dann war es soweit, ich hörte wie jemand den Gang entlang kam, ich drehte das Licht ab, und legte mich verführerisch auf die Lehne und spielte mit der Krawatte. Die Tür ging auf.

„Willkommen zu Hause Sephiroth, hoffe hattest einen entspannenden Arbeitstag." Er blieb kurz im Türrahmen stehen, und machte dann das Licht an. Das nächste was passierte war das ich Lachend auf die Couch runter sink, während er die Kinnlade nicht mehr hoch bekam. „Was zum…Wie zum….Das, das…." Er kam schnellen Schrittes auf die Couch zu, und sah mich von oben herab an. Ich schaute lächelnd in seine vor Wut überschäumenden Augen. „WAS HAST DU MIT MEINER WOHNUNG GEMACHT?????" Ich hatte gewonnen.

Ich richtete mich auf und kniete mich so aufs Sofa, das ich mich mit meinen Armen auf der Lehne abstützte und ihn ansah. „Ich habe dir doch versprochen das ich dich heute Nacht zum Schreien bringe, oder etwa nicht? Und so habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erstens habe ich mich hier häuslich eingerichtet, da ich ja hier leben muss, und zweitens mein Versprechen eingehalten." Er sah mich weiterhin zornig an. „Ach nun komm runter Seph." Ich zwinkerte ihm zu. „Warte ab bis du das neue Bad gesehen hast." Dann fing ich an zu schwärmen. „Ein Traum." Er stürmte sofort drauf zu, und blieb im Türrahmen stehen.

Ich ging auf ihn zu, legte meine Arme von hinten um seine Hüfte, und lehnte meinen Kopf an seinen rücken. „Wenn dir dies hier gefällt, dann warte ab bis du das Schlafzimmer gesehen hast." „Du hast WAS????" Er drehte sich zu mir um und sah mich nun blutrünstig an. ‚Vielleicht hatte Zack ja doch recht.' Ich lächelte ihn weiterhin an, woraufhin er mich zur Seite schob und ins Schlafzimmer ging.

Ich folgte ihm langsam und sah ihm zu wie er das Zimmer abcheckte, und wartete schon auf seinen nächsten Wutanfall. „Das ist…Das ist.." ‚Ja, komm sag es. Schmeiß mich am besten gleich raus, und lass mich nie wieder in dieses Zimmer." Ich kicherte mir ins Fäustchen. „Das ist…der Wahnsinn, so ein Schlafzimmer habe ich mir schon immer gewünscht, nur nie Zeit gehabt. Bis auf der blöde Wecker." „WAS????" Ich schaute ihn entsetzt an, dann drehte er sich lächelnd zu mir, und kam auf mich zu.

Er legte seine Arme um meine Hüfte und zog mich ganz dicht an sich ran. Ich war immer noch über seine Reaktion entsetzt, ich meine ich hatte seine ganze Wohnung modelliert, und er sagt er wollte es schon immer so haben?! „Ich wusste gar nicht das du dir so sehr ein gemeinsames Leben mit mir wünscht, das du dir es hier gleich so gemütlich machst. Du hättest es mir doch nur sagen müssen." Ich starte ihn nur weiterhin an. „Außerdem, habe ich deinen Plan gesehen als du ihn geschrieben hattest, nur hatte ich mir unter zum Schreien bringen vorgestellt das neue Bett einzuweihen. Was wir gleich nachholen werden."

Kapitel 83:

Ich immer noch vollkommen gelähmt von seiner Reaktion lag in seinen Armen und konnte nur mit dem Auge zucken. Er hob mich hoch, schmiss mich aufs Bett und streifte sich seinen Schulterschutz und Mantel ab, dann setzte er sich auf mich drauf. Ich war immer noch damit beschäftigt das eben gesagte zu verarbeiten. „Sogar mit Sichtblockade für den Fall das einer reinkommt." Er zog die Vorhänge vom Bett zu. „Und nun beginnen wir mit dem Teil zum Schreien bringen."
Er küsste mich verlangend und strich mir mit seinen Händen über meinen Oberkörper, wodurch ich wieder ins Jetzt kam.

Ich riss die Augen weit auf und schmiss ihn von mir runter so das er neben mir lag. Dann wollte ich schnell aufstehen, doch er packte mich und zog mich wieder unter sich. „Lass mich los, ich will das nicht!" Er lächelte mich nur an, und öffnete die Krawatte. „Nun stell dich nicht so an, du wolltest es doch so, sonst hättest du kein Doppelbett geholt, sondern zwei extern von einander stehende." Ich knurrte ihn an und gab ihm eine Ohrfeige, „Ich dachte ja auch du schmeißt mich raus." Er drehte sich wieder zur mir mit einem diabolischen Grinsen, dann griff er nach meinen Händen und riss sie nach oben.

Wir sahen uns genau in die Augen, er war so nah an mir, das ich seinen Atem auf meinen Lippen spürte. „Du willst dich wehren? Das gefällt mir." „Was?" Während er mit mir sprach merkte ich nicht, was er gerade tat, erst als er meine Arme losließ, und ich ihm wieder eine scheuern wollte, bemerkte ich das er sie mir am Geländer festband. „Was soll das? Mach das wieder ab, ich kann mich doch gar nicht bewegen!" Er faste mich am Kinn und hielt mein Gesicht ruhig. „Das sollst du doch auch, oder denkst du ich habe Lust schon wieder mit Kratzspuren rum zu laufen?" Er lächelte wieder dämonisch und fing an mich am Hals zu küssen, ich versuchte ständig meine Hände frei zu kriegen.

„Es wird die gefallen, vertrau mir. Es wird besser als letztes mal, denn dieses mal werden wir nicht so schnell zur Sache kommen!" „Du hast sie nicht alle, wer sagt den dass es mir gefallen hätte? Ich konnte mich doch gar nicht wehren!" Er ließ sich nicht von mir stören sondern fing an mit seinen Händen meinen Oberkörper zu erkunden. „Wie praktisch, sogar schon halb ausgezogen, so will ich ab jetzt jeden Abend empfangen werden."

Ich versuchte ständig meine Hände nach unten zu ziehen, während er anfing mit seinen Lippen meine Schulter entlang zu gleiten. Ich hätte mir am liebsten selbst in den Arsch treten können, das ich diese verdammte Krawatte umband, und dabei wollte ich mich nur über ihn lustig machen, noch mehr hasste ich mich aber dafür das es anfing mich zu erregen wie er mich berührte, und ich ständige keuchen unterbinden musste in dem ich die Zähne zusammenbiss und knurrte als Wiederwillen. Er glitt mit seinen Lippen und seiner Zunge zum Schlüsselbein und leckte begierig darüber.

„Es fängt an dir zu gefallen, das freut mich." Ich sah ihn verwirrt an, wobei er nur lächelte. „Lehn dich zurück, entspann dich. Lass dich fallen." Mit den Worten fing er an meine Brustwarzen mit seiner Zunge zu umspielen was mir ein kleines Keuchen entlockte. „Ich will mich nicht fallen lassen! Ich will das du mich los machst!" Er glitt nach oben und sah mir in die Augen. „Dein Körper sagt aber etwas anderes." „Der hat nichts zu sagen, sondern mir zu gehorchen! Und ich befehle ihm dich nicht gewähren zu lassen." Nun lächelte er wieder dämonisch. „Ach ist da so?" „Natürlich ist das Gnh…." Ehe ich weitersprach bewegte er seine Lenden über meiner Erregung.
„Ich sagte doch, dein Körper will etwas anderes, und er bekommt es auch." „Er hat nichts zu wollen." Ich schloss die Augen um seinen Blick auszuweichen und biss noch fester zu.

„Weist du eigentlich das es mich erregt wie du dich mir wiedersetzt?" Ich öffnete meine Augen und sah ihn an. „Heißt das wenn ich mich fallen lasse lässt du von mir ab?" „Ganz im Gegenteil, ich würde dich noch mehr wollen, als Siegerprämie." Ich knurrte ich wieder an. „Dann ist es ganz egal was ich mache?" Nun Lächelte er wieder. „Ganz egal. Du gehörst doch mir, oder hast du dies schon vergessen?" Ich schnaubte kurz und ließ meinen Kopf nach hinten fallen um zu überlegen.

„Dann binde mich wenigstens los. Ich habe keine Lust mich wie ein Tier zu fühlen. Wenn ich dir schon gehöre, dann will ich es freiwillig tun, und nicht angebunden von dir benutz werden!" Ich schaute ihn wütend in die Augen, während er mich nun verdutzt ansah, und anfing zu grinsen. „Soll ich dies so verstehen das du dich fallen lässt?" „Nur wenn du mir versprichst mich nie wieder fest zu binden, oder zu ketten." Sein Lächeln wurde gefährlicher, und er band mich los. „Nun lass dich fallen." Ich lächelte. „Dies werde ich." Ich drehte ihn so um, das ich nun oben lag. Ich sah ihn direkt in die Augen, führ mit meinen Händen seine Arme entlang und zog sie sanft nach oben, dabei ließ ich mich nach vorne fallen.
„Das gefällt dir, nicht wahr?" „Mach weiter." Ich küsste ihn verlangend und verstrickten ihn in einen wilden Zungenkuss, dabei ließ ich meine Augen einen Spalt offen, um zu überprüfen ob er sie öffnete. Dann nahm ich die Krawatte, und band seine Hände fest. Als ich von ihm abließ, richtete ich mich auf und stützte mich auf seiner Brust ab. „So, und nun?" Ich lächelte ihn an, während er mich mit hochgezogener Augenbraue ansah. Ich wollte von ihm runter steigen, als er anfing zu lachen. „Was soll das?" Ich drehte mich wieder zu ihm.

„Ich will mehr!" „Hä?" Ich sah ihn verwirrend an. „Aber du bist nicht in der Position um Forderungen zu stellen." „Glaubst du." Ich sah ihn weiterhin verdutzt an, während er mit einem Ruck den Stoff auseinander riss und mich auf sich festhielt. „Und nun mach weiter." Jetzt sah ich nicht mehr verdutzt aus, sondern verwirrt. „Aber ich….Du hast…Wie?" Er lächelte mich an, und streckte seinen Oberkörper mir entgegen, dann sprach er mir leise ins Ohr. „Ich will dich jetzt erst richtig. Spürst du es nicht?" Damit hob er seine Hüfte ein wenig an, worauf hin ich leicht keuchte. „Genau wie du, also mach weiter." Er ließ sich wieder nach hinten fallen, und glitt mit seinen Händen meinen Oberkörper hoch. „Ich habe keine Chance?" „Keine!" Ich schloss meine Augen und nickte. Dieses mal musste ich mich geschlagen geben, allerdings nicht ohne ihn mit runter zu ziehen.
Ich riss meine Augen voller Tatendrang auf und sah ihn entschlossen an.

Kapitel 84:

„Du willst wirklich das ich dich zum Schreien bringe? Gut! Aber dies wird das einzige und letzte mal sein, damit wir uns richtig verstehen!" Er sah mich glücklich an und nickte. „Schön, dann lass uns mit dem Spiel beginnen!" Ich neigte mich nach vorne um ihn zu küssen, dabei schlang er seine Arme um meine Schulter und fing an meinen Nacken zu kraulen was mir ein kleines schnurren entlockte, und er dabei lächelte. „Willst du das ich dich verwöhne, oder willst du das ich in deinem Arm einschlafe?" Ich sah ihn in die Augen. „Beides, erst Verwöhnen, dann schlafen." Dieses mal machte sich ein Lächeln auf meinem Gesicht breit. „Dann lass die Kraulaktion, damit bewirkst du nur das zweite."

Er glitt mit seinen Händen zu meiner Hüfte und hielt sie fest, dabei bewegte er seine. „Besser?" Ich glitt mit meinen Lippen seinen Hals runter, Liebkoste jede Stelle Haut auf meinem Weg, dabei entfuhr im ein leises Keuchen das mich anstachelte. Ich fing nun auch an meine Hüfte zu bewegen und glitt weiter runter, erst zu seiner Schulter, dann zu seiner Brust wo ich verharrte und ihn verwöhnte, was er mir mit einem stöhnen quittierte. Ich ließ meine Zunge um seine Brust streichen, zwickte mit meinen Zähnen rein und zog leicht daran, dann wendete ich mich seiner anderen zu. Mit meiner Hand massierte ich die andere weiter. Ich schloss meine Lippen um sie, saugte leicht daran und ließ meine Zunge drüber gleiten.

Sein Oberkörper begann sich schneller auf und ab zu bewegen, ich glitt mit meiner Zunge seine Bauchmuskeln entlang. Mit meinen Fingerspitzen zeichnete ich sie sanft nach. Ein leichtes Keuchen entfloh seinem Mund. Auch ich musste mich zusammenreißen, mein Atem ging um einiges schneller wie seiner. Mein Körper bekam die Hitze vom letzten mal wieder die ich ihn durch meinen warmen Atem und meinen Berührungen spüren ließ. Er glitt mit seinen Händen meinen Rücken nach oben und vergrub sie in meinen Haaren. Mit meiner Zunge verblieb ich in seiner Nabelgegend, umkreiste sie, saugte leicht an seiner Haut um ein kleines Zeichen zu erzeugen um zu zeigen das ich hier war. Ich rutschte von seiner Hüfte weiter runter, während ich mit meiner Hand begann ganz langsam seine Hose zu öffnen um ihn ein wenig leiden zu lassen. Was er bemerkte, und mir die Arbeit abnahm, dafür bekam er von mir ein leichtes knurren was er mit einem Lächeln quittierte. „Mach weiter." War das einzige was er dazu sagte und seine Hände wieder nach oben gleiten ließ.

Ich blickte ihn noch einmal zornig an, und machte mich weiter ans Werk. Meine Lippen glitten weiter nach unten. Ich biss in seine Shorts, und zog sie mit den Zähnen runter, während meine Hände seine Hose übernahmen. Ich ließ meine Lippen langsam seine Erektion erkunden, wobei ich mit der Zunge drüber glitt, und ihm ein lauteres Stöhnen entlockte, was mich antrieb weiter zu machen. Er krallte sich noch mehr in meine Haare. Sein Atem ging bereits schneller als mein eigener. Ich schloss meine Lippen um seine Spitze und saugte kurz dran, dann ließ ich meine Zunge auf ihr kreisen. „Mach schon!" ‚Typisch, ich der Diener du der Herr.'

Ich konnte nur mit den Augen rollen, da verwöhne ich ihn schon, und ihm ist es immer noch nicht gerecht. Aber heute ausnahmsweise sehe ich drüber hinweg. Ich versuchte sein Glied ganz zu umschließen aber ….. es war zu groß. Wie sollte ich das machen? Als er es bemerkte drückte er meinen Kopf so weit runter das ich anfangen musste zu würgen, kurz danach zog er ihn an meinen Haaren wieder hoch. Dies wiederholte er unzählige Male, wobei er immer lauter stöhnte. Da ich an meiner derzeitigen Situation eh nichts ändern konnte begann ich meine Lippen ein wenig enger um ihn zu schließen und mit meiner Zunge ihn während seiner Stöße in meinen Mund zu liebkosen. Während er immer tiefer in meinen Hals rein stieß lutschte ich voller Begierde an seinem Glied.

Plötzlich riss er mich nach oben zu seinen Lippen und Küsste leidenschaftlich, dabei drehte er uns so, das ich nun unter ihm lag. Er beendete den Kuss und sah mir lächelnd in die Augen. „Ich würde zu gerne wissen wo du dies gelernt hast." Dann glitt er mit seinen Lippen meinen Oberkörper entlang. Als ich etwas sagen wollte legte er zwei Finger auf meinen Mund um mich zu stoppen. Ich lächelte und umschloss sie mit meinen Lippen, dann fing ich an als Ersatz an ihnen zu lutschen und sie mit meiner Zunge zu umspielen. Er glitt mit seinen Lippen die gleichen Pfade ab wie ich bei ihm, wobei mein Körper wieder anfing Feuer zu fangen. Als er meinen Reißverschluss öffnen wollte nahm er seine Finger aus meinen Mund, wobei ich ihnen traurig hinterher sah. „Hüfte hoch!" Dieser Befehlston schon wieder, der kann einen manchmal echt die Stimmung versauen, aber ich befolgte seinen Befehl, und er mir wieder alles mit einen Ruck auszog.

Er spreizte meine Beine und legte sich wieder auf mich um mich erneut in ein Zungengefecht zu verwickeln, dann Liebkoste er meinen Hals, und legte mir seine zwei Finger wieder auf die Lippen, welche ich mit Begeisterung annahm. Er entzog sie mir wieder, dieses mal trauerte ich ihnen nicht nur nach sondern schnaubte ihnen auch nach, was Seph ein Lächeln entlockte, das ich auf meiner Haut spürte. Er glitt mit seiner Hand nach unten und hob meine Hüfte ein wenig an, dann umkreiste er mit seinen Fingern meine Öffnungen, stieß mit seinen eben von mir abgeleckten Finger dagegen, und drang schließlich damit ein was mir ein stöhnen entlockte und ich mich ihm entgegenstreckte. Er ließ ihn in mir kreisen, nach kurzer zeit brachte er den zweiten mit ein. Es kam mir so vor als hätten sie ein Eigenleben, er bewegte sie in verschiedene Richtungen, ließ sie unterschiedlich kreisen, sich unterschiedlich bewegen. Ich wollte mehr, weswegen ich meine Hüfte noch mehr hob. Er bemerkte dies und zog seine Finger wieder raus, nur um danach ganz in mich einzudringen. Ein lautes Stöhnen entfuhr meinen Mund vor Schmerzen, und ihm ein lautes Stöhnen vor Erregung. Er fing an in mich zu stoßen.

Mein Puls war kurz vorm Explodieren, meine Lungen kurz davor zu zerspringen. Das Blut fing an in mir zu kochen. Ich wollte einfach mehr davon. Ich zog mich hoch und schlang meine Arme um seine Schulter, woraufhin er mich auf seien Schoss hob. Ich hob und senkte mich eigenständig immer schneller immer stärker. Ich wollte ihn noch mehr spüren weswegen ich etwas sagte was ich von mir nie dachte aber ich konnte einfach nicht mehr warten. „Ti…Tiefer…Tiefer!" Er Lächelte, nahm meine Hüfte, hob sie an und drückte sie mit enormer Kraft nach unten, wobei er gleichzeitig seine mir entgegen streckte. Ich gab daraufhin ein lautes Stöhnen von mir und ließ meinen Kopf zum Nacken fallen. „Besser?" Seine Stimme, sie war ganz normal, nur durch schnelleres Atem begleitet, was mich ein wenig neidisch machte. „J…Ja."

Er stieß immer heftiger zu. Veränderte ständig den Rhythmus seiner Bewegungen, die Geschwindigkeit und den Winkel, was mich in den Wahnsinn trieb. Ich legte meinen Kopf wieder an seine Schulter und wollte wieder reinbeißen, doch er hielt mich ab und verstrickte mich in einen Zungenkuss. Er ließ von mir ab und ich streckte meinen Kopf wieder zum Nacken. „Nicht das du mich wieder beißt." Ich musste bei den Worten lächeln. Ich biss mir vor Erregung auf die Lippen, so fest das ich den Geschmack von Blut vernahm, was mich nicht störte, ich biss einfach fester zu. Er zog mich an den Haaren zu seinen Lippen und leckte mir das Blut von meinen Mundwinkeln, küsste mich und leckte mir über die Verletzung. Ich fing an mich in seinen Rücken zu krallen, was ihm ein keuchen in meinem Mund entlockte.

Ich zog mich wieder an unserer vereinigten Stelle zusammen, woraufhin er mein Glied in seine Hand nahm und anfing zu pumpen. Kurz danach ergoss ich mich erneut in seiner Hand, weniger Momente später er in mich mit einem schönen und lauten Aufschrei. Wenigstens hatte ich ihm zum Schreien gebracht, dies entlockte mir wieder ein lächeln. Ich ließ mich in seine Arme sinken. Er hielt mich einen Moment fest, kurz darauf ließ er sich zur Seite fallen und nahm mich mit. Ich lag nun vollkommen erschöpft auf ihn drauf und kuschelte mich in seine Brust. Ich hörte seinen schnellen Herzschlag. Er kraulte mir über meine Haare. Woraufhin ich langsam in seinen Armen einschlief.

Kapitel 85:

„TRRRRRRRRRÖÖÖÖÖÖÖÖÖTTTTT!!!!! TRRRRRRRRRÖÖÖÖÖÖÖÖÖTTTTTT" *Kaaawwwwuuuuummmm*
„Hä?....Oh, der schöne Wecker." Ich ließ mich wieder ins Kissen fallen, während Seph den Wecker in die Ecke geschleudert hat. „Dieses Mist ding, ich will meinen alten wieder, der hört sich ja an als ob ne ganze Herde Elfadunks durch Schlafzimmer trampelt!!!" Ich musste lächeln, denn genau diese Auswirkung sollte es ja haben, nur leider ohne mich in der Nähe. „Deinen alten habe ich aus dem Fenster geschmissen." „Das sind 32 Stockwerke." „Ich weiß." Ich drehte ihm den Rücken zu und kuschelte mich wieder ins Kissen.

Er stand auf und wollte sich anziehen. Als er den Kleiderschrank öffnete kam er zu mir und kniete sich vor mich. „Jan." Ich öffnete meine Augen einen Spalt uns sah ihn an. „Wo sind meine Sachen?" „Im Kleiderschrank." „Schön, und wo ist der?" Ich Gähnte und streckte mich, und drehet mich auf den Rücken. „Auf dem Sperrmüll." Dann schloss ich meine Augen wieder. „Du hast meine ganzen Sachen rausgeschmissen?" „Ich habe alles komplett erneuert, auch deinen Kleiderbestand." Er stand auf und Atmete ein paar Mal tief durch.
Innerlich konnte ich nur lachen. „Du wirst sie heute wieder herrschaffen, haben wir uns verstanden?!" Ich reagierte gar nicht auf ihn, für mich war dies mit eine der perfektesten Strafen für ihn. „Jan!"…."Vergiss es, zieh dir lieber die Sachen an die ich dir besorgte. Außerdem weiß ich nicht mal wo der alte Kleiderschrank ist." „Du wirst sie auf der Stelle zurückholen!!!" Och, jetzt fing er auch noch an zu schreien. „Und wenn nicht?" ein kleines Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit.
Er ging zurück zum Kleiderschrank und nahm ein paar Sachen raus. „Wenn nicht, wirst du jedes Kleidungsstück mit deinem Körper abbezahlen." Damit verschwand er aus dem Zimmer und ich riss meine Augen auf.
Ich stand nun auch auf, und schaute erst einmal auf meinen Wecker. „4:30 Uhr? Der hat sie ja nicht mehr alle. Kann der nicht wie alle anderen lange schlafen?" Ich ließ mich wieder ins Bett fallen.

„AAHHHHHH!!!! WAS SOLL DER SCHEISS!!!" Ich sah in das Lächelnde Gesicht von Seph, er hatte mir grade einen ganzen Eimer kaltes Wasser drüber gekippt. „Ich will mein Frühstück." „Dann mach es dir doch selbst! Ich bin nicht deine Ehefrau!" Er schnappte ich am Kinn und zog mich zu sich hoch. „Du gehörst mir, schon vergessen? Du wirst alles machen was ich will, und wenn ich sage du springst für mich, dann tust du dies?" Ich sah ihn zornig in die Augen. „Soll ich vielleicht vorher noch Fragen wie hoch, oder ob du einen bestimmten Kopf auf einen Silbertablett haben möchtest?" Er sah mich verwirrt an. ‚Tja, dein Pech wenn du unsere Sprüche nicht kennst.' Ich zuckte nur mit den Schultern. „Steh auf!" Ich seufzte und begab mich zum Schrank, danach verschwand ich im Badezimmer und gönnte mir erst mal eine schöne warme Dusche, allerdings nicht ohne vorher die Tür abgeschlossen zu haben. ‚Ja, ich lerne auch dazu.'

Nachdem ich fertig war, zog ich mir meine Uniform an und begab mich in die Küche um meinen Herren das Frühstück zu machen, der bereits sehnsüchtig am Tisch saß. „Also, irgendeinen speziellen Wunsch mein Meister?" Ich ging zum Kühlschrank und öffnete ihn. „Ich lass mich überraschen." „Ach wie schön, was hältst du denn von Rattengift?" Ich holte ein paar Eier raus und machte ihm Rührei mit Brot, ein einfaches Essen, aber mehr hat er in meinen Augen nicht verdient. Ich setzte dann noch schnell Kaffee auf und machte mein Frühstück fertig.

„So, bitte der Herr, das Essen ist angerichtet. Aber Vorsicht, mein Kaffee kann Tote aufwecken." Ich setzte mich mit meiner Schnitte Kräuterbutter neben ihn und trank meinen Tee, denn Kaffee hasse ich wie die Pest, daher koche ich auch nur selten welchen, und wenn dann ist er immer so stark das man nur einen Schluck davon trinken kann. Ein gutes hat dies jedenfalls, ich brauchte meinen Eltern morgens keinen mehr zu kochen. „Schande!" „Ich hab dich gewarnt." Er sah mich knurrend an. „Wenn du meine Sachen wiedergeholt hast wirst du lernen wie man richtig Kaffee kocht." Ich nuschelte in meinen Tee rein.
Nachdem wir mit dem Essen fertig waren wisch ich noch schnell ab, und trottete meinen Gebieter hinterher.

„Kann ich nicht alleine zum Appell?" „Wenn du es dir verdient hast." Ich seufzte, da bin ich schon Volljährig, und muss immer noch wie ein kleines Kind an der Hand geführt werden, dafür gibt es nur ein Wort „Erniedrigend". „Du hast was gesagt?" „Nein, überhaupt nichts mein Führer." „Nenn mich gefälligst beim Namen, und nicht immer mit diesen Synonymen." Wir gingen nun zusammen zum Appell, und ich konnte mir schon genau vorstellen wie dies meinen Ruf noch mehr ins dunkle zieht, nachher heißt es noch ich habe ne ganze Stadt ausgerottet, anstatt nur Ren, apropo, wo der abgeblieben ist, ist ja immer noch ein Rätzel. „Sag mal Seph, weist du eigentlich etwas über den Verbleib von Ren?" „Wen?" „Na den damaligen Zimmergenossen von Cloud." „Kenn ich nicht." „Er war doch aber auch Rekrut." „Kann mich nicht erinner." Ich sah ihn fragend an, während er sein Standard ausdruck drauf hatte. Naja, ich zuckte nur mit den Schultern, wird sich bestimmt auch noch aufklären.

Wir kamen zusammen zum Trainingsplatz, und wie erwartet hatte ich mal wieder die gesamte Aufmerksamkeit auf mir ruhen. Ich wollte mich gerade in Reih und Glied stellen, als Seph mich am Arm neben ihm herzog. „Du bist mein persönlicher Assistent, das heißt du bleibst in meiner Nähe." Ich versuchte meinen Arm weg zu ziehen. „Ja, aber du sagtest auch das mein Training nicht darunter leiden wird." „Tut es auch nicht, du wirst die Strecke schon laufen." ‚Mit ihm als Anhängsel.'

Nun musste ich die Anwesenheitskontrolle mit machen in dem ich am Arm hinterher gezogen wurde, Zack ging mit einem etwas grimmigen Ausdruck hinter mir her.

Kapitel 86:

Wir liefen alle los, bzw. wurden hinterher gezogen. „Sag mal, willst du mir meinen Arm abreißen?" Ich schaute ihn wütend an. „Wenn du dadurch schneller läufst." „Ich bin nun mal nicht du, finde dich damit ab und lass mich los, sonst hast du hier gleich zwei von meiner Sorte." Er sah mich zornig an und ließ mich dann los. „Wenn du mit dem laufen fertig bist, und ich hoffe für dich in der entsprechenden Zeit, wirst du die Sachen zurück holen. Danach Kaffee kochen lernen, und dich dann wieder bei mir melden." „Und wo bist du dann? Immerhin ist heute Sonntag, da hast du doch frei." „Schön, dann warte im Zimmer auf mich." Er lief nun nach vorne, während ich versuchte den Schmerz an meinen Arm weg zu streicheln.

„Na, hat sich ganz schön aufgeregt gestern, was?" Ich drehte mich zur Seite und sah Zack an. „Kein Kommentar." Zack musste lachen. „Aber ich finde die Sachen stehen ihn richtig gut." „Ja? Finde ich auch." Nun schauten wir ihm lächelnd hinterher. Ich hatte ihn extra für das morgendliche Laufen einen Jogginganzug in blau geholt.

„Und, was hast du heute noch so vor?" „Ich muss ein wenig im Sperrmüll suchen." Der Schwarzhaarige musste wieder lachen. „Ich kann dir ja dabei helfen." Ich sah ihn freudstrahlend an. „Das währe fantastisch." „Gut, also gleich nach dem laufen." „Gleich nach dem Duschen nach dem laufen." „Wieder oben bei euren Quartieren?" „Aber klaro, habe keinen Bock in Sephs Zimmer zu gehen, außerdem kann ich mir denn meine Sachen anziehen, immerhin wohne ich ja noch in diesem Quartier." „Mal sehen wie lange." „Ich hoffe bis zum Ende." Wir beide lachten wieder.

Als der Lauf beendet war hatte ich eine gute Zeit von ca. 50 Minuten, und konnte somit weg gehen. Oben angekommen, ließ ich Zach wieder auf mein Bett fallen, während ich kurz verschwand. Als ich wiederkam quasselte er schon mit meinen Zimmergenossen. Ich zog mich schnell im Bad um, und setzte mich zu Zack. „So, und nun erzähl mal wie er es gestern Aufgefasst hat." „Also ich denke ja er ist an die Decke gesprungen." Ich schaute traurig nach unten auf den Boden. „Jan?" Ich ließ mich in Zacks Arme fallen und kuschelte mich an ihn. „Ihr habt ja keine Ahnung." „Was ist denn passiert?" Zack ließ sich nach hinten fallen und nahm mich dabei mit, dann fing er an meinen Nacken zu kraulen. „Ich muss dann mal weg, wollte noch mit ein paar Jungs wohin." Cloud verabschiedete sich von uns und verschwand aus dem Zimmer.

„Egal was ich mache, er reißt das Ruder immer wieder so um das ich einen Schritt näher zum Wahnsinn getrieben werde." „Er scheint dich eben zu kennen, und kann deine Schritte vorherplanen." Ich schaute ihn in die Augen und stützte mich dabei auf ihn ab. „Das heißt dann das, um ihn eins auszuwischen muss ich meine ganze Person ädern, vom Charakter bis zum aussehen, ist dies richtig?" Nun sah er mich etwas verwirrt an. „Das willst du doch nicht wirklich machen? Ich meine mir gefällst du wie du bist." Ich lächelte ihn an und küsste ihn auf die Stirn. „Aber es währe ein guter Plan, oder?" „Du bist verrückt, was willst du denn machen?" Ich stand auf und lief wieder von einer Ecke zur anderen, während Zack sich aufs Bett setzte.

„Nehmen wir mal an, ich würde ihn genauso behandeln wie alle anderen Rekruten es auch tun." „Du meinst ihn nicht in die Augen schauen, und ihm mit angst entgegen treten?" „Genau das." Zack schüttelte nur mit dem Kopf. „Der wird das durchschauen, immerhin weiß er das du keine angst vor ihm hast." ‚recht hat er.' Ich überlegte weiter. „Und was währe wenn ich mich nicht mehr währen würde…..ach nein, das würde er ja als Siegerprämie auffassen…..Es muss doch etwas geben." Zack stand auf und umarmte mich von hinten. „Du brauchst dich nicht zu verändern, er wird alles durchschauen, glaube mir….Auch wenn es mir schwer fällt, selbst ich kann nichts gegen ihn ausrichten." Ich drehte mich um und sah ihn mit unschuldigen Augen an. „Heißt dass du willst das er mich für sich hat?" Nun musste er schlucken. „Naja, weist du…….ich…..ich." „Ist schon gut Zack." Ich lehnte mich an seine Brust und dachte dabei weiter nach.

Nach kurzer Zeit hatte ich eine kleine Idee, allerdings musste ich noch etwas daran feilen. Aber erst mal musste ich die Sachen zurückholen, damit ich nicht jede Nacht das gleiche von gestern machen muss. Wir gingen zusammen ein paar Plätze ab, ich kannte mich zwar nicht aus, hatte aber Zack bei mir der mich führte. Nach ungefähr 7 verschiedenen Plätzen und ungefähr 100 befragten Personen hatten wir sie endlich gefunden. Ich holte seine Sachen aus dem Schrank und gab sie Zack der sie einpackte und dabei immer wieder lachen musste. Nachdem wir fertig waren gingen wir zurück, ich sortierte seine Kleidung wieder rein, und verabschiedete mich von Zack, danach ging ich in die Küche um für ihn Kaffee kochen zu lernen.

Jeden einzelnen Kaffee musste ich probieren und auch gleich wieder ausspucken. Aber irgendwann schein es mir als hätte ich einen passablen gekocht. Jetzt musste ich nur noch auf ihn warten. Ich beschloss noch schnell das Schlafzimmer von letzter Nacht aufzuräumen und das Bett neu zu beziehen. Danach setzte ich mich auf die neue Couch, und schaltete den Fernseher an, und tüftelte weiter an meinen kleinen Plan, der langsam Form annahm, ich dennoch ab und zu wieder ein paar Schritte zurückgehen musste. Ungefähr gegen Nachmittag kam er wieder zurück und setzte sich neben mich. Ich konzentrierte mich weiterhin auf meinen Plan und schaute mit meiner ganzen Aufmerksamkeit nach vorne zum Fernseher, für ihn muss es hoffentlich mehr ausgesehen haben, das mich die Sendung über Wutai sehr interessiert. Er legte seinen Arm um meine Schulter und zog mich zu sich, was ich gewähren ließ. „So interessant?" Ich nickte nur leicht, weiterhin vertieft in meine Gedanken. „Meine Sachen?" „Im Schrank." „Kaffee?" „Küche." Er zog mich noch näher an sich und kraulte mir über den Rücken.

Nachdem die Sendung vorbei war entzog ich mich aus seinen Armen und machte das Gerät wieder aus, danach ging ich in die Küche. Er sah mir fragend nach. Ich kochte ihn einen Kaffee und servierte ihn. Er wunderte sich zwar, nahm ihn aber an, und er schien ihn sogar zu schmecken. Ohne auch nur eine Mimik oder Gestik aufzusetzen nahm ich die Tasse wieder an mich und ging zurück in die Küche um das Abendessen vorzubereiten. Ich überlegte mir als Plan ihn ohne jegliche Gefühle gegenüber zu treten, egal was er macht, so konnte er nicht wissen was ich vorhabe, oder sonst etwas in Erfahrung bringen. Während ich also ständig versuchte meinen Blick leer zu lassen, und keine Gefühle nach außen zu lassen, hoffte ich innerlich das es klappt. Wie lange ich dies durchhalte konnte ich nicht sagen, ich wollte es aber versuchen.

Kapitel 87:

Zum Abendessen machte ich ihm eine Suppe mit irgendwelchen Zutaten die ich da hatte, ich wusste nicht ob sie gut schmecken wird, war mir aber auch egal. Wenn es ihm nicht passt soll er unten in der Kantine essen gehen. Nachdem ich fertig war deckte ich den Tisch im Wohnzimmer um zu zeigen das es angerichtet ist. Er setzte sich hin und wartete auf mich. Ich schenkte ihn ein paar Kellen auf, und dann mir, natürlich immer mit leeren Blick und ohne einen bestimmt Punkt aus den Augen zu verlieren.
Genauso aß ich dann auch, meinen Blick die ganze Zeit auf den Topf gerichtet, nicht abgewendet, nicht geredet, nix, wie eine leere Hülle. Ich merkte das er zu mir rüber sah, was ich aber nicht erwiderte.

Nachdem wir fertig waren stand ich ohne ein Wort auf und ging abwaschen. Er folgte mir und stellte sich hinter mich, dann zog er mich an sich. Ich bewegte mich nicht dabei, und sagte auch nichts, mein Blick weiter leer nach vorne gerichtet. „Bedrückt dich etwas?" Kein Wort über meine Lippen. „hey, was ist denn los?" Er küsste mich am Hals, wobei ich mich schon richtig zusammenreißen musste um ihm keine zu scheuern.
Er drehte mich um und wollte mir in die Augen sehen, aber da ich den Blick nach vorne richtete konnte er dies nicht. Er legte einen Finger unter mein Kinn und hob es hoch. Ich schaute ihn mit leeren und ausdruckslosen Augen an, immer versucht ein Lächeln zu unterdrücken, was mir gar nicht so leicht viel. Aber ich wollte sehen wie er reagiert, ob nun positiv oder negativ musste ich rausfinden.

Er legte seine Lippen auf meine, während ich sie geschlossen hielt egal was er machte. Als er seine Augen dabei öffnete sah er immer noch denselben Blick von mir. Nach kurzer Zeit ließ er von mir ab und sah mich mit traurigen Augen an, was mir schon ein Stich ins Herz versetzte. „Sag etwas." Er schüttelte mich an der Schulter „Jan!" Nachdem ich immer noch keine Reaktion von mir gab ließ er mich los und verschwand aus der Wohnung.
Als ich mir sicher sein konnte das er weg war, musste ich mich erst einmal lachend auf den Boden schmeißen, und alle Gefühle raus lassen. Nachdem ich fertig war wischte ich mir die Tränen aus den Augen und wischte noch schnell ab. Danach begab ich mich ins Bad und ließ mir ein schönes heißes Schaumbad ein, dabei immer ein Lächeln auf den Lippen, solange ich es konnte wollte ich dies tun, denn sobald er wieder kommt muss ich weiter machen.

Ich zog mich um und ging aus dem Bad raus, als ich schon vor ihm stand. Ich schaute ihn kurz an, wendete dann meinen Blick wieder leer nach vorne und ging an ihm vorbei ins Schlafzimmer. Er folgte mir und legte sich neben mich. Ich lag auf den Rücken und starrte mit leicht geöffneten Augen an die Decke. Er setzte sich auf mich drauf und ließ sich nach vorne Fallen. Ich den Blick immer noch ausdruckslos nach oben. Er küsste mich verlangend, was ich wieder nicht erwiderte. Egal was er tat, ich tat so als würde es mich nicht interessieren oder als würde ich es überhaupt nicht spüren. Er liebkoste meinen Oberkörper, wobei ich versuchte meine Atmung stabil zu halten, und an etwas anderes dachte.

Als er dies merkte sah er mir wieder in die Augen. Kurz danach gab er mir eine Ohrfeige. Innerlich fing ich nun an zu kochen, und hätte ihn am liebsten zur Hölle geschickt, doch ich durfte mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, von ihm schon gar nicht. Ich ließ meinen Kopf Seitwärts liegen, nach dem er mir eine Scheuerte, und schaute nun mit leerem Blick an die Wand. Er drehte mich wieder zu sich und sah mich nun vollkommen verzweifelt an. „Was hast du? Geht es dir nicht gut?" Als er mein Gesicht wieder los lies, ließ ich es wieder zur Seite fallen. Er versuchte noch einmal mein Gesicht fest zu halten, und als er wieder los ließ, habe ich es wieder nach links drehen lassen. Er stieg von mir runter und zog mich in seinen Arm. Ich bewegte mich dabei nicht, als wenn er eine Leblose Hülle zu sich ziehen würde. Er legte seinen Kopf in meinen Nacken.

„Was ist denn passiert?" ‚Das fragt der auch noch? Ich kriege hier bald noch die Krise.' Nun musste ich mich extrem fassen nicht mit den Augen zu rollen oder zu seufzen. „Jan." Er drückte mich noch mehr an sich. „Sag es mir, wenn dir jemand etwas antat, werde ich ihn dafür Bluten lassen." ‚Auch dich selbst?' „Jan, bitte." Nun flehte er mich schon an. ‚Na ja, mein Plan scheint wenigstens ein wenig zu funktionieren, mal sehen wie es weiter geht.'

Ich zog mich aus seinen Armen weg und richtete mich auf, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Oder sonst noch woanders als gerade aus zu sehen. Dann stand ich auf und verließ das Schlafzimmer absolut ruhig. Ich legte mich aufs Sofa und schaute nach vorne zum Fernseher. Nach kurzer Zeit kam er mir nach und sah mich dort so liegen. Während der Zeit davor musste ich erst einmal meine lauten Lachattacken unterdrücken, aber konnte wenigstens Lächeln, nur hatte ich jetzt leider Tränen in den Augen, die ich nicht noch schnell weg wischen konnte, da ich ihm keine Reaktion geben wollte. Er kam auf mich zu und kniete sich neben mich, dann strich er mit einem Finger über meine Wange und hielt eine von meinen Tränen im Finger.

Kapitel 88:

Nachdem er einige Zeit nur neben mir kniete stand er auf und nahm mich auf den Arm. Er brachte mich zurück ins Schlafzimmer und legte mich ins Bett, deckte mich noch zu und legte sich dann auf die andere Seite. Er sah mich die ganze Zeit über nur an, während ich einfach nur nach oben sah. Dann strich er mir ein paar Strähnen aus meinem Gesicht, seine Finger glitten langsam von meinem Ohr zu meiner Wange, dann zu meinen Lippen wo er sie nachzeichnete. Als immer noch keine Reaktion von mir bekam kuschelte er sich an mich und streichelte mir immer wieder durchs Haar.

Ich versuchte die ganze zeit über wach zu bleiben. Nachdem es mir zu viel wurde stand ich wieder auf, nur dieses mal wollte er mich festhalten, also ließ ich mich zurück ziehen, dabei immer noch den Blick gerade aus gerichtet. „Schlaf lieber. Morgen wird es dir besser gehen." Ich schloss meine Augen, aber schlafen tat ich nicht. Ich bemerkte wie er mir weiterhin übers Haar strich. Nach einiger Zeit schlief er dann auch ein, jedenfalls hörte ich leise und gleichmäßige Atemgeräusche neben mir, weswegen ich meine Augen wieder öffnete, ich sah kurz zu ihm rüber und musste Lächeln, dann stand ich vorsichtig auf um ihn nicht zu wecken.

Ich ging wieder ins Wohnzimmer, legte mich auf die Couch und schlief dort ein.
Ich wachte langsam auf als ich spürte wie mir jemand übers Gesicht streichelte. Als ich meine Augen öffnete sah ich in zwei Makogrüne. Ich musste ganz schnell in Gedanken umschalten, um nicht bei diesen Anblick zu Lächeln, weswegen ich ihn weiterhin wie gestern ansah. Ich stand auf und begab mich ins Schlafzimmer zum Kleiderschrank, dann ging ich ins Bad, allerdings wieder die Tür abgeschlossen. Ich stellte das Wasser an und duschte erst mal ausgiebig, allerdings immer mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Als ich fertig war zog ich mir meine Uniform an und band mir meine Haare zusammen.

Als ich aus dem Bad rauskam würdigte ich ihn keines Blickes. Ich ging einfach wie gestern Gefühlstod in die Küche und machte ihm sein Frühstück. Ich stellte es ihm auf dem Tisch, dann setzte ich mich ohne etwas ebenfalls an den Tisch. Als er kam sah er mich an, und setzte sich neben mich, doch dieses mal aß er auch nichts, sondern sah mich nur weiterhin an. Ich stand auf und wollte die Küche verlassen um ihn in Ruhe Frühstücken zu lassen. Ich setzte mich an den Esstisch im Wohnzimmer. „Du solltest etwas zu dir nehmen, damit du nachher während des Laufes nicht zusammenbrichst." Er kam auf mich zu und stellte sich hinter mich. „Hörst du!" Nach dem ich ihn nicht beachtete seufzte er kurz und verließ die Wohnung.

Ich tat es im nach einiger Zeit gleich, und begab mich zum Appell, ein gutes hat es ja schon mal, ich durfte wieder alleine hin gehen, und muss nicht an die Hand genommen werden. Als ich runter zum Trainingsplatz kam sah ich Seph wie er mit Zack über irgendetwas redete, dabei stand Seph mit dem Rücken zu mir. Ich winkte kurz Zack zu, der mich daraufhin anlächelte, was ich erwiderte, und danach gleich wieder den Blick nach vorne richtete, da ich merkte wie Seph sich ebenfalls gerade umdrehte.

Ich stellte mich wieder in Reih und Glied, lächelte Cloud kurz zu, als ich mir sicher war das Seph uns nicht sehen konnte weil er immer noch mit Zack diskutierte, erzählte ich ihm ganz schnell von meinem Plan, damit er sich keine unnötigen Sorgen macht, falls ich ihn gefühllos gegenübertrete. Er musste dabei kurz Lachen, und sagte nur dass ich es nicht übertreiben sollte. Ich Lächelte ihn noch einmal zu und setzte dann meine Eis-Maske auf, da die anderen Rekruten sich wieder mal Meilen weit weg von mir stellten, brauchte ich mir keine Sorgen zu machen dass sie ein Wort von Clouds und meiner Unterhaltung mitbekamen.

Nachdem der Schreihals seines Amtes waltete, salutierten wir wieder vor den beiden, dabei meinen Blick wieder leer und gefühllos. Als die beiden an mir vorbei kamen sah Seph mich mit Musternen Blick an, ging dann aber weiter, Zack lächelte mir nur zu und gab mir ein OK-Zeichen, da er wahrscheinlich wusste das dies mein Plan von gestern ist.

Wir liefen los, Zack lief die ganze Zeit neben mir. Als Seph sich von uns absetzte, um den letzten Rekruten Beine zu machen, fingen wir ein kleines Gespräch an. „Du weist schon das Seph sich Sorgen macht, oder?" „Ach tut er das?" Ich sah ihn lächelnd an. Nun musste Zack auch lachen. „Ein guter Plan ist es ja, aber übertreib es nicht, nicht das er dich nachher noch zur Krankenstation bringt." „Körperlich fehlt mir nichts, von daher." Wir Lächelten und noch mal gegenseitig an, dann verschwand Zack nach vorne. Ich lief die Strecke einfach ohne Mimik weiter, für den Fall das er mal wieder ohne Vorwarnung hinter mir herläuft.

Nachdem der Lauf beendet wurde hatte ich wieder unter 60 Minuten. Ich wollte gleich duschen gehen, als ich wieder Seph mit Zack diskutieren sah, Cloud wartete bei den beiden schon auf mich. Da ich sah wie Seph zu mir schaute, ging ich einfach ohne allen dreien eines Blickes zu würdigen weg. Da Cloud und Zack von meinem Plan wussten, brauchte ich mir darüber keine Gedanken zu machen. Ich ging wieder bei unseren Quartieren duschen. Danach wartete ich in meinem Bett bis zum nächsten Unterricht.

Kapitel 89:

Ich ging ganz normal zum nächsten Unterricht, dort passierte nichts besonderes, ich machte zwar ein bisschen quatsch mit Cloud, da ich mich mal ablenken musste, aber ansonsten verlief es ganz ruhig.

Als es dann zeit für die Mittagspause wurde, ging ich wieder hoch zu Sephs Wohnung, und kochte für ihn Pfannkuchen, dafür hatte ich zum Glück alle Zutaten, auch wenn ich dem Mehl und der Milch nicht ganz so traute, aber was solls, er muss es ja essen, danach zog ich mir noch schnell einen schwarzen Anzug an, da ich ja sein Assistent bin.
Ich ging also nun mit dem fertigen Essen und den schicken Anzug über dem Platz zu seinem Büro, wobei mich ziemlich viele Soldier und Turks anstarrten. Als ich oben ankam, ging ich ebenfalls Gefühlstod an Anna vorbei, da ich immer noch nicht ganz wusste ob ich ihr trauen kann, außerdem habe ich ihr den einen Abend immer noch nicht verziehen. Ich ging also nun mit dem Essen in sein Büro und stellte es ohne ihn anzusehen auf den Tisch, dann stellte ich mich Seitwerts neben den Schreibtisch, wie ein anständiger Buttler.

Er sah mich an, wobei ich an die gegenüberliegende Wand sah. „Hast du auch schon etwas gegessen?" Keine Antwort, allerdings knurrte mein Magen doch schon etwas, aber das konnte nur vom Vorteil für mich sein, denn wenn ich hunger habe, bin ich unerträglich. Anscheinend vernahm er auch mein Magenknurren. „Du musst etwas zu dir nehmen." Ich starrte weiter diese Wunderschöne Wand an, und dachte schon mal nach welche Farbe am besten zu diesem Büro passen könnte. „Jan!" Er stand auf und stellte sich genau vor mich. „Sieh mich an!" ‚Keine Chance Freundchen.' Er hob wieder mein Kinn an und sah mir nun zornig in die Augen. „Du wirst auf der Stelle etwas essen, oder ich werde es dir rein zwängen! Hast du verstanden!!" ‚Ich bin nicht Taub, nur deprimiert, aber das merkst du ja eh nicht.'

Sein Gesichtsausdruck wurde immer wütender. Er zerrte mich am Arm zu seinen Sessel, setzte sich drauf und mich auf seinen Schoss, dann nahm er das essen und wollte es mir doch tatsächlich rein Zwängen, aber ich öffnete nicht meinen Mund. Davon ließ er sich aber nicht abbringen. Er probierte es mit Gewalt, und dann versuchte er mir meinen Mund zu öffnen. Als er es mit ein paar gezielten griffen schaffte, rammte er mir die Gabel samt Pfannkuchen so Doll in meinen Rachen, das ich anfangen musste zu würgen und husten. Ich bekam schon fast keine Luft mehr weil ich mich daran verschluckte. Ich ließ mich auf die Knie sinken und versuchte es wieder aus meiner Luftröhre raus zu husten. Er packte mich und half mir dabei. Als ich es endlich wieder draußen hatte, lag ich zitternd vor schwäche in seinen Armen.

Er wollte mich beruhigen, doch ich stieß ihn weg und schaute ihn nun mit angst an, was er merkte und mich wieder zu sich ziehen wollte um mich zu beruhigen, ich jedoch mich vehement dagegen wehrte und aus seinem Büro lief. Ich knallte die Tür hinter mir, und wollte einfach nur noch weg. ‚erst zwängt er es mir rein, und dann noch entschuldigen wollen, der hat sie nicht mehr alle.' Ich rannte mit Tränen an Anna vorbei, allerdings nicht weil ich heulen musste, sondern immer noch von dem Würge-Reflex den ich eben durchmachte. Ich nahm den Lift und fuhr nach unten, danach begab ich mich zurück in mein Quartier um mich erst einmal auszuruhen. Allerdings hatte ich nun auch nicht mit so einer Reaktion von ihm gerechnet gehabt, zwar das er mich anschreien würde ja, aber nicht das er es mir gleich so stark rein rammt, das ich daran fast ersticke.

Nachdem ich mich wieder beruhigte, wollte ich zum Training, allerdings fiel mir dann ein, das dies ja er leitet, und ich eigentlich keine Lust hatte ihn zu begegnen. Aber ich musste leider, also zog ich mich schnell um und begab mich zur Halle. Dort sah ich ihn dann auch schon. Dieses mal sah ich ihn allerdings mit angst an, und zuckte jedesmal zusammen wenn er mir zu nah kam. Nachdem er es merkte ließ er mich in Ruhe, und Zack kümmerte sich um mich.
„Hey, alles in Ordnung?" „Es geht mir gut." „Wirklich? Klingst aber nicht sehr gut, und blass siehst du auch aus." Ich sah ihn an und erzählte ihm was passierte, woraufhin er Seph gleich an die Gurgel springen wollte, ich ihn aber davon abhielt und mich in seine Arme kuschelte. „Er hat es ja nur gut gemeint." „Ja toll, das hätte man auch anders machen können." „Was?" Ich sah Zack in die Augen. „Na jemanden zum Essen bringen." Ich kuschelte mich noch mehr in ihn. „Keine Sorge, ich werde das klären." Jetzt sah ich ihn in die Augen. „Du wirst ihm aber nichts tun, ja? Immerhin würde er dich umbringen." Er lächelte mich an und küsste mich sanft auf die Stirn, dann ließ ich ihn los und ging in die Halle rein.

Das Training tat richtig gut, wir lernten zwar nur wie wir das Schwert richtig halten und führen sollen, aber dennoch machte es mir Spaß. Während des Trainings konnte ich sehen wie Zack wieder mit Seph diskutierte, und dieser ziemlich nachdenklich wirkte. Nach dem wir Schluss hatten wollte ich die Halle verlassen, doch wurde von Zack abgefangen, der mich bat mi ihm mit zukommen, was ich auch tat. Wir gingen einige Zeit über das gesamte Shinra Geländer spazieren, ich wusste zwar nicht warum, oder wieso, aber es tat auch mal ganz gut einfach so ruhig umher zu gehen.

Nachdem es langsam Zeit wurde fürs Abendessen musste ich zurück, immerhin musste ich für Seph kochen, deswegen verabschiedete ich mich noch von Zack, der mich bat meine Uniform noch auszuziehen, und mir etwas anderes anzuziehen. Ich wunderte mich auch darüber, aber dies ist ja nur ein kleiner Gefallen den ich ihm sehr gerne tue, also ging ich ins Quartier, und zog mir den Anzug von heute Mittag an.

Ich wünschte Cloud noch einen schönen Abend, und machte mich auf den Weg zu Sephs Zimmer. Als ich vor der Tür stand musste ich erst einmal tief durchatmen, und überlegen wie ich ihm gegenübertrete. Ich öffnete die Tür mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck, und blieb ihm Türrahmen stehen. Ich schaute noch einmal auf den Gang, um mich zu überzeugen das ich wirklich im 32. Stock. Ich atmete noch einmal tief durch, und ging dann langsam rein. Ich ging Schritt für Schritt auf einen wunderschön gedeckten Tisch zu, auf den zwei rote Kerzen standen, ansonsten war kein weiteres Licht im Wohnzimmer an.
Ich blieb vor dem Tisch stehen, und sah zwei edel Porzellan-Gedeckte, zwei Kristall-Weingläser und wunderschönes Silberbesteck.

Als die Tür zur Küche aufgemacht wurde sah ich Sephiroth mit weit offenen Augen an. Er hatte wieder einen Schneeweißen Anzug an, nur dieses Mal ließ er seine Haare offen, der Anblick brachte mich richtig zum Schlucken. Ich sah ihn noch einmal genau an, und dachte mir dann das ich vielleicht stören würde bei dem hier, weswegen ich mich mit einer Angedeuteten Verbeugung bei ihm entschuldigte und das Zimmer wieder verlassen wollte. Als ich mich umdrehte kam er auf mich zu und legte seine Arme um meine Schulter, dann flüsterte er mir mit einer sanften Stimme ins Ohr. „Es tut mir leid wegen heute Mittag. Ich weiß, ich hätte mich dir gegenüber anders verhalten sollen, aber ich machte mir eben sorgen. Und außerdem……. Verzeih mir." Ich drehte mich zu ihm um, und sah in lächelnd ins Gesicht. „Heißt das, das du dies für mich anrichten ließt." Nun musste er Lächeln. „Ich habe es selber angerichtet." Ich sah ihn erstaunt an, du kannst kochen?" Jetzt lachte er, und bat mich Platz zu nehmen, was ich auch tat. Danach ging er in die Küche und servierte den ersten Gang, eine kleine Vor Suppe, die allerdings sehr gut schmeckte, das musste ich zu geben, hätte ich ihm nicht zu getraut. Danach servierte er den Hauptgang, einen Cokatolis-Braten, mit Beilagen. Der schmeckte besser als Ente oder Ganz, so zartes Fleisch, und dennoch saftig. Zu dem Braten schenkte er einen edlen Rotwein aus. Wir stießen auf ein wunderschönes Abendessen an. Nachdem wir fertig waren, brachte er den letzten Gang, ein kleines Dessert das aussah wie Tiramisu. Nachdem wir uns dieses auch schmecken habe lassen, räumte er ab, und setzte sich dann wieder zu mir an den Tisch.