Kapitel 140:
„Das geht doch nicht!" „Nun beruhige dich, sonst weckst du sie ja noch auf." „Das will ich doch!" „Na Komm, wir setzten uns draußen hin und essen dort zum Frühstück." „Aber sie ist doch mein kleiner Engel!" Ich wachte langsam durch das Gespräch auf.
„Schlaf ruhig weiter, war nur dein Vater."
Ich öffnete meine Augen, und sah in die von Sephiroth, woraufhin ich
lächeln musste. Ich kuschelte mich an ihn, während er seine Arme um
mich legte. „Wie spät ist es denn?" „Kurz vor 7 Uhr."
„Mhhh."
Ich kuschelte mich noch mehr an ihn. „Zu früh."
„Ich weiß, deswegen schlaf ruhig weiter." „Weckst du mich um
acht?" „Natürlich." Er gab mir noch einmal einen Kuss auf die
Stirn, und ich schlief dann wieder ein.
„Aufwachen Liebling." Ich öffnete meine Augen. „Liebling?" „Nur für die ganzen Synonyme von dir, wie Gebieter, oder Meister." Ich musste kürz lächeln, und streckte mich dann. „Ist es schon so weit?" „Genau 8 Uhr." „Na dann will ich mal." „Mh." Als ich mich zu Seph drehte, sah er mich brummend an. „Jetzt schon? War grade so schön." Er musste kurz danach lachen, woraufhin ich ihm ein Kissen ins Gesicht schmiss.
Dann wollte ich aufstehen,
und streckte ihm vorher noch die Zunge raus, doch eh ich mich versah,
hatte ich das Kissen im Gesicht. „Ich kann das auch." Ich nahm
das Kissen an mich, und sah ihn lächelnd an. Dann stand ich auf, und
wollte gehen.
Als er sich dann auch aufrichtete, schmiss ich es
ihm wieder entgegen, woraufhin er schnell aufsprang, und ich
kreischend Richtung Bad lief, doch im Flur hochgehoben wurde. „Ah!
Lass mich runter." „Vergiss es." „Ich schreie!" Er
überlegte kurz, ließ mich dann aber runter, und küsste mich noch
auf die Wange eh er ins Bad verschwand.
Ich sah ihn spaßend hinterher. „Das gibt nachher noch Rache Seph." „Freu mich schon drauf." Damit schloss er die Tür hinter sich, während ich nach oben lief. Ich ging in mein Zimmer rein, und sah die beiden immer noch schlafend im Bett liegen. Ich sprang auf sie drauf, woraufhin sie aufwachten, und nach unten sahen, wo ich quer über ihnen lag.
„Na, gut geschlafen?" „Jenni?" „Ne, wie kommst du denn darauf?" Ich lächelte Zack an, und kroch zu ihnen nach vorne, dann legte ich mich genau zwischen die beiden. „Ihr beide solltet langsam aufstehen, wenn ihr mit wollt." „Wohin denn?" „Zum See." Zack grinste mir nochmal zu, und stand dann auf.
Als
er aus dem Zimmer war, und ich auch gerade aufstehen wollte, zog mich
Vinc zu sich. „Vinc?" „Möchte nur deine Nähe spüren." „Ja,
schön, aber ich würde gerne vorher noch meinen kleinen Bruder
wecken." „Der scheint genauso einen schlaf zu haben wie du."
„Du meinst wohl eher wie du." Ich küsste ihn auf die Wange,
woraufhin er mich irritiert ansah, und stand dann auf.
„Alex,
aufwachen. Frühstückzeit." „Wochenende." „Aber wenn, dann
erst nachher zum Mittagessen wieder." „Ja ja ja." Ich zuckte
mit den Schultern und ging in mein Zimmer. Vinc folgte mir, und
machte noch die Tür zu Alex Zimmer zu.
Als ich gerade den Kleiderschrank öffnen wollte, wurde ich wieder hochgehoben, allerdings dieses mal von Vinc, der sich mit mir nach hinten auf mein Bett fallen ließ. „Vinc?" „Ich sagte doch, ich möchte deine Nähe spüren, und solange gerade keiner in der Nähe ist." „Naja, von mir aus, 5 Minuten kann ich ruhig für dich entbehren." „Das reicht mir vollkommen."
Ich lag mit ihm die kurze Zeit ruhig da, in der er mich immer mehr an sich drückte. „Ok, ich glaube das reicht, sonst machst du nachher noch Zack Konkurrenz." Sagte ich spaßig und wollte mich aufrichten. „Bitte, noch nicht." „Ja, aber…" „Ich bitte dich." Ich seufzte kurz, und lehnte mich wieder zurück.
„So langsam müssen wir aber." „Ich verstehe." Er ließ mich los, und ich richtete mich auf. Kurz danach er ebenfalls, nur ging er seufzend nach unten, während ich ihm fragend hinterher sah, und dann schulterzuckend meine Sachen raus kramte. Sicherheitshalber zog ich mir meinen schwarzen Bikini schon unter die Sachen, ansonsten zog ich mir nur einen kurzen schwarzen Rock, und ein schwarzes Top an, dann ging ich runter zu den dreien.
„Also, ich würde sagen wir gehen dann gleich mal los, immerhin muss ich euch noch ein paar Badesachen besorgen." Als ich reinkam sahen mich alle drei musternd an. „Sag nicht, das ich nicht so aus dem Haus kann, dann gibt es stress, und ich gehe alleine." Sie schluckten kurz, und hielten dicht. „Schön."
Ich ließ Vinc sich noch umziehen, die anderen beiden waren
bereits fertig, und halfen mir dabei die Taschen fertig zu machen.
Danach gab ich jeden eine, mit Handtuch, großen Tuch zum drauflegen,
ne Große Wasserflasche, und ansonsten, noch was sie sich mit nehmen
wollten. Dann gingen wir schon los. Ich verabschiedete mich noch von
meinen Eltern.
Meine Mutter wünschte uns viel Spaß, während
mein Vater irgendetwas vor sich hin brabbelte, und etwas in seinen
Händen verdrehte. Wir vier verließen das das Grundstück Richtung
Innenstadt, um einzukaufen.
Kapitel 141:
Nachdem jeder eine Badehose hatte, Seph und Vinc eine
schwarze, und Zack mal wieder blau (die fallen auch nie aus ihren
Muster *Kopfschütteln*) gingen wir zum See.
Während wir um den
See gingen, nahm ich mein Handy zu Hand, und rief erst mal Tanja an,
um zu wissen wo sie gerade ist.
Ich erfuhr das wir uns an dem Sandstrand treffen, zum Glück gab es nur eine Stelle am See, die dazu gemacht wurde, und so konnte ich sie leicht finden. Als sie mich sah, wank sie mir schon zu, doch als sie meine 3 Begleiter sah, klappte ihr der Unterkiefer runter. Ich ging auf sie zu, und begrüßte sie erst mal richtig mit einer Umarmung, während sie mir etwas ins Ohr flüsterte.
„Also das Geheimnis, aus einem heißen Typen gleich drei zu machen, musst du mir nachher aber erklären." „Das ist anders als du denkst." „Ja ja, kannst mir ja ruhig einen abgeben." Ich musste dabei lachen, und ließ von ihr ab, danach stellte ich die anderen drei vor. Da ich wusste das sie sich für Final Fantasy nicht interessiert, und sich damit auch nicht auskennt, stellte ich die drei ruhig mit richtigen Namen vor.
„Also, Vinc hast du gestern ja schon kennen gelernt." „Jep, das Date von gestern." „Genau, und dies ist Zack, mein Date für heute Abend." Als sie es hörte sah sie mich fragend an, wobei ich sie nur anlächelte, und sie mir dann ein kichern zurück gab. „Und der dritte im Bunde, mein absoluter Liebling…" Ich sah richtig wie er anfing ein klein wenig zu lächeln. „der Nervenkiller Seph." Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an.
„Wow, der sieht ja geil aus." Flüsterte sie mir zu. „Ja, und kann einen manchmal echt zur Weißglut bringen. „Wenn du ihn nicht willst, ich nehme ihn gerne." Ich musste dabei lachen. „Der ist nichts für dich."
Ich ging auf Seph zu, und stellte mich neben ihn, dann legte ich meinen Arm um seine Hüfte. „außerdem ist er mein Date für Sonntag." „3 Tage, 3 Dates? Wollen wir nicht tauschen?" Sie lächelte mir zu, und ich sah ein kleines flehen in ihrem Blick, wobei ich lachen musste.
„Vertrau mir, das willst du nicht." Jetzt setze sie einen Schmollmund auf. „Naja, jedenfalls." Ich ließ Seph wieder los, und ging auf sie zu, dann legte ich meinen Arm um ihre Schulter. „Wenn ich vorstellen darf. Meine große Schwester Tanja…" „Alias Ava, bitte." „Ja, von mir aus, obwohl ich mich immer noch frage warum dieses Spitznamen." „Erzähl ich dir mal wenn wir unter uns sind." „ich habe dich auch lieb." „Ach, wirklich?" „Klar." Wir lächelten uns noch einmal gegenseitig zu.
„Na dann nehmt platz Jungs, oder Männer, oder beides. Ach ist ja auch egal." Ich musste lachen, und legte meine Decke neben ihre, Seph legte seine genau neben meine, und Vinc über uns, während Zack unter uns, nun war ich wörtlich in der Mitte. „Kann es sein, das sie alle etwas von dir wollen? Oder warum knurren sie sich alle in deiner Nähe gegenseitig an?" Ich sah sie lächelnd an. „Frag bitte nicht, es ist komplizierter als du glaubst." Sie musste lachen.
„Na gut, wollen wir rein Schwesterchen?" Ich nickte ihr zu, und zog mir meine Sachen aus. Während ich mich dran machte mein Top auszuziehen, sahen mich alle drei mit weit offenen Augen an, danach streifte ich mir noch meinen Rock runter, und nun konnte ich alle regelrecht schlucken hören. Eh ich mich versah, standen sie alle auf, und hielten ein Handtuch vor mich.
„Was soll das denn?" „Ich glaube sie wollen nicht das dich jemand so sieht." Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, während Tanja bereits lachend auf dem Boden lag. „Ich sagte dir doch, der Bikini verdreht allen Kerlen den Kopf." „Ja, muss sie aber nicht gleich so dermaßen kleinlich werden lassen."
Ich schenkte allen dreien einen tödlichen Blick, woraufhin sie sich räusperten, und sich von mir weg drehten. „Männer." Sagte ich nur, und ging dann zu Tanja, die sich immer noch auf der Erde kugelte. „Ich habe gedacht wir wollen rein." „Ja." Sie stand auf, und hielt sich an mir fest, dann gingen wir zum Wasser.
„Ich finde die drei klasse." „Naja, es geht so." Wir gingen langsam rein, da das Wasser doch noch etwas frisch war. „Aber du musst zugeben, das sie nicht schlecht aussehen, sogar einer besser als der andere." „Dies stimmt wohl." „Und anscheinend wollen sie alle etwas von dir." „Und genau das ist es was mich fast in den Wahnsinn treibt." „Naja, wie gesagt, wenn ich nehme dir gerne einen ab."
Ich musste wieder lachen, und bespritzte sie dann mit Wasser. „Hey. Ein bisschen mehr Respekt deiner älteren Schwester gegenüber ja." Dabei spritzte sie mich nass. „Und du solltest Rücksicht auf deine kleine nehmen." Damit folgte wieder eine Attacke von mir. So ging es weiter, bis wir total nass waren, und uns gleich ins Wasser stürzten.
Kapitel 142:
„Wie wäre es mit einem kleinen Wettschwimmen?" „Bis
zur Boje, und wieder zurück?" „Klar." „Ok, dann, LOS!!!"
Wir beide schwammen um die Wette, und kamen gelichzeitig an, wobei
wir lachen mussten. „Das war gut, und gleich zurück?" „Na gut,
aber dieses mal gebe ich das Zeichen." „Von mir aus." „Na
gut, dann…..LOS!" Und wieder schwammen wir los.
„Hahaha,
gewonnen. Juchhu!" Tanja jubelte richtig, während ich nur lachend
im Wasser versank.
Wir tollten noch etwas herum, bis wir uns einfach nur treiben ließen. „Die drei wollen wohl nicht rein kommen?" „Kein Plan." „Also nun aber. Ich glaube wenn du sie bitten würdest, würden sie ohne zu zögern rein kommen." ‚Genau darum geht es ja.' dachte ich mir amüsierend.
„Ich kann sie ja mal fragen gehen." „Ja, mach das, ich suche mir in der Zwischenzeit einen aus." „Ich warne dich, die sind nicht so wie sie scheinen." „Genau wie du Mäuschen." „Ah, du weist das ich das hasse." Sie lächelte mir zu, während ich mich auf den Weg zu den drei machte, die sich anscheinend nur sonnten. Jedenfalls hatten sie alle ihre Augen geschlossen als ich hin kam. Ich blieb kurz davor stehen, und huschte mich dann ganz langsam an sie ran.
Dann setzte ich mich auf Seph rauf, und legte mich auf seinen Rücken. Als er es merkte, drehte er mich ganz schnell um, und nagelte mich unter sich fest. Im ersten Moment sah er mich mit einem blutrünstigen Knurren an, doch als ich ihn anlächelte, verschwand es, und ein Schmunzeln machte sich auf seinem Gesicht breit. Eh ich mich versah, wurde Seph nach hinten gezogen, wobei ich ihm etwas verdutzt hinter her sah, und erkennen konnte, das Vinc und Zack ihn von mir weg zogen.
Als ich es sah, musste ich lachen. Sie ließen ihn etwa 2 Meter von mir wieder los, und gingen dann ohne ein Wort, oder einer Mimik zurück zu ihren Decken, und legten sich wieder drauf. Während Seph nur verdutz dort saß, und gar nicht zu wissen schien, was gerade passiert ist. Ich musste einfach nur lachen. Als ich zu Tanja sah, konnte ich erkennen, das sie ebenfalls in einem Lachanfall steckte.
Nachdem ich wieder beruhigt
hatte, setzte ich mich auf meine Decke, während Seph wieder auf
seine zurück ging. „Wollt ihr nicht mit rein?" Sie sahen mich
fragend an.
„Na ich meine mit mir und Tanja…" „AVA!!!"
„JA!!!" „Mit mir und..AVA ins Wasser?" Ich sah sie einige
zeit an. „Ne? Na gut, dann eben nicht. SIE WOLLEN NICHT!" Ich
lächelte ihr zu, woraufhin sie geknickt zu mir kam, und sich neben
mich setzte. „Schade." „Tja, kann ich nicht ändern, ich habe
es versucht."
Ich legte mich nach hinten, und genießte auch die
Sonne.
Wir lagen einige Zeit einfach nur so rum, und keiner von den dreien verlor auch nur ein Wort, oder bewegte sich, ich konnte meine Schwester schon vor langerweile seufzen hören. „So langweilig." „Ich stimme dir zu." Wir lächelten uns an, dann sah Tanja sich um.
„Was hältst du denn davon wenn wir zu den süßen Jungs dahinten gehen?" Ich sah zu der gezeigten Gruppe, und musste lächeln. Als die drei dies mit bekamen, schauten sie ebenfalls zu der Gruppe Jungs. „Klar, las uns gehen, hier ist eh nichts los." Ich stand mit ihr auf, und wir gingen zu den süßen Boys. Doch eh ich dort ankam, wurde ich schon über die Schulter geworfen, wieder auf meine Decke gesetzt, und schaute Zack verdutzt an, der sich gleich wieder hinsetzte.
Dann sah ich zu Tanja mit einem Schulterzucken, die wieder einmal einen Lachanfall hatte, und auch gleich wieder zu mir zurück kam. „Ich glaube mit dir kann ich nicht mehr auf Männerjagd gehen." „Ja, jedenfalls nicht solange einer von den dreien bei mir ist." Wir mussten wieder lachen.
„und was machen wir dann?" „Keine Ahnung." „Sollen ich dir den Rücken einreiben?" „Klar, wenn du das machen würdest?" „Natürlich, für meine kleine Schwester würde ich doch fast alles tun." „Aber nur fast." „Ja, nur fast." Ich legte mich auf den Bauch. „Willst du dein Oberteil vorher ausziehen?" „Kannst du auf machen, muss ich ja nicht vollkommen ablegen." „Nö, das nicht." Ich schloss meine Augen, und genießte dann die Massage, die allerdings kurzzeitig zwischendurch aussetzte, von ihr.
„Das tut gut." „Freut mich." „Seit wann kannst du das denn so gut?" „Ich? Keine Ahnung, da solltest du lieber mal deinen Freund fragen." „Hm?" Ich öffnete meine Augen, und sah Tanja neben mir liegen, nun wunderte ich mich natürlich wer mich gerade eincremte, also drehte ich mich erst einmal um, und sah Seph neben mir mit einem knurren sitzen, dann sah ich nach oben, und konnte aber keinen Vincent sehen, was dann wohl so viel heißt, wie das er mir gerade diese entspannende Massage gibt. Ich musste dabei lächeln, und schloss meine Augen wieder, um zu genießen.
„Schön." „Ja, ich wünschte das würde auch
mal jemand bei mir machen." „Keine Sorge, wenn Vinc fertig ist,
creme ich dich ein." „Ja, toll." Ich hörte richtig die Ironie
raus, bei der ich lachen musste.
Nachdem er fertig war, ging er
wieder auf seinen Platz, während Tanja, mir das Oberteil wieder zu
machte, danach cremte ich sie noch ein.
Kapitel 143:
„Hm?" Als Tanja mich in die Seite stieß, deutet sie auf die Gruppe Jungs, die gerade ins Wasser gehen, und lächelte mir zu. Ich wusste ganz genau was sie wollte, weswegen ich ihr zuzwinkerte. „Na, noch ein kleines Wettschwimmen?" „Klar. Wollt ihr auch mit?" Da keine Antwort von den dreien kam, standen wir auf, und begaben uns zum See. „Tja, so einfach kann man auf Männerjagd gehen." „Ja, solange sie so liegen bleiben geht es."
Wir gingen ins Wasser, und warteten einen Moment, falls die drei doch zu mir sehen sollten, da sie es aber nicht taten, schwammen wir zu der Gruppe, die gerade dabei war Wasserball zu spielen, und fragten ob wir mitmachen könnten. Nachdem sie zustimmten, stellten wir uns dazu.
„Mäuschen, pass auf." „Du weist das ich den Namen hasse." Damit pritschte ich ihr den Ball zurück, allerdings so, das sie ihn hätte nicht bekommen können, dafür quittierte sie mir dann einen Schmollmund, woraufhin alle lachen mussten. Wir hatten viel spaß, und verstanden uns auf Anhieb gut mit den anderen. Nachdem wir aufhörten, gingen wir beide noch mit ihnen zu ihrem Platz. Ich setzte mich zwischen Matze und John, Tanja hingegen zwischen Andre und Oliver.
Wir quatschten einige zeit, und machten einigen Blödsinn. Tanja fing schon richtig an zu flirten mit den beiden, wohin gegen ich mir die andern beiden vom Halse halten musste, was sie dazu veranlasste wieder einen kleinen Schmollmund zu ziehen. Nachdem ich auf die annährungsversuche der beidem nicht ansprang, wollten sie sich einen kleinen Scherz mit mir erlauben, indem mich jeweils einer an den Armen packte, und ein andrere an den Beinen, und zum See trugen, was sie vorhatten, konnte ich mir ganz genau ausmalen. Die erste Reaktion in diesem Moment meinerseits war bestimmt sehr nachvollziehbar, nämlich einfach nur schreien, um so nicht in den See geschmissen zu werden.
„NEEEEIIIINN!!!..AAAHHH!!!" „1….2…." Sie schwanken mich hin und her, und warfen mich dann bei drei rein. Ich schloss meine Augen, hielt schon mal die Luft an, und bereitete mich darauf vor ins Wasser ein zu tauchen. Allerdings, anstatt ins Wasser zu landen, merkte ich nur wie ich aufgefangen wurde. Ich wunderte mich noch etwas, öffnete meine Augen aber noch nicht. Ich hörte dann nur wie die beiden Jungs die mich eben rein schmeißen wollten, schrien, und hörte dann ein Platschen. Ich ging davon aus, das sie nun im Wasser landeten.
Ich öffnete danach meine Augen, und schaute in zwei blaue. Als ich dann zum Ufer schaute, erkannte ich Vinc und Seph dort stehen, die gerade nicht freundlich zu den anderen zwei schauten, die sich etwas verwundert im Wasser bewegten. „Alles Ok?" „Hä?" Ich schaute Zack wieder an. „Ob alles in Ordnung ist." Ich lächelte ihn an. „Ja klar." Nun lächelte er mich ebenfalls an, und wollte mich zurück zum Ufer tragen. „Och, jetzt wo du gerade im Wasser bist, musst du doch nicht gleich zurück, oder?" Er sah mich fragend an. „Na immerhin bist du jetzt schon nass, also lass uns doch ein wenig schwimmen." Ich sah ihn mit einem Hundeblick an, woraufhin sich seine Mundwinkel nach oben bewegten.
Er setzte mich im Wasser ab. Ich schaute noch einmal zu den anderen beiden. „Wollte ihr nun auch mit rein?" Sie sahen mich nur an. „Na gut, dann amüsiere ich mich eben mit Zack alleine." Damit drehte ich mich zu ihm um, und nahm ihn an der Hand, um mit ihm weiter in den See zu gehen. Nach dem wir weit genug drinnen waren, fing ich an los zu schwimmen. „Na, was hältst du den von einem kleinen Wettschwimmen?" „Und was gibt es als Preis?" „Ich dachte eigentlich nur so als kleinen Spaß, also nichts Besonderes."
„Wer gewinnt schläft heute Nacht bei ihr mit im Bett!" Ich drehte mich zu der Stimme um, und sah Seph neben mir. „Ach, hat sich der Herr doch dazu entschlossen ins Wasser zu kommen?" Er sah mich mit einem Lächeln an. „Einverstanden." „Hä?" Ich drehte mich um, und sah Vinc hinter mir, woraufhin ich lächeln musste, und mich an ihn klammerte. „Das ist ja schön, du auch endlich im Wasser." Ich legte meine Beine um seine Hüfte, und meine Arme um seine Schultern, danach noch meinen Kopf an seine Schultern.
Ich merkte dann, wie er ebenfalls seine Arme um mich legte, was den anderen beiden wieder ein knurren entlockte. „Gut, ich bin damit auch einverstanden." Ich schaute nach dieser Aussage zu Zack, der einen ziemlich wütenden Gesichtsausdruck drauf zu haben schien. Ich schaute alle nun etwas fragend an, zuckte dann aber nur mit den Schultern, und löste mich wieder von Vinc. „Gut. Aber wann habe ich mein Einverständnis für diesen Preis gegeben?" Ich fragte nun einfach mal so in die Runde rein. „Dies ist Egal." Ich sah Seph zornig an.
„Also
ich glaube doch schon, das ich das Recht habe zu entscheiden wer in
meinem Bett schläft, oder nicht?" „Nein." „Männer." Ich
schüttelte nur mit dem Kopf. „Gut, währe das geklärt, also von
hier bis zur Boje, und wieder zurück, wer als erstes wieder da ist,
hat gewonnen." „Und ich habe mal wieder nichts zu sagen." Sie
stellten sich alle in einer Reihe auf, allerdings stellte ich mich
dazu, vielleicht hatte ich ja Glück, und ich kann mein Bett alleine
haben.
„Wer gibt das Startsignal?" „Das mach ich." Gab
ich Zack als Antwort zurück. „na gut, also dann…Auf die
Plätze….fertig….LOS!!!" wir schwammen los.
Kapitel 144:
„Das gibt es doch nicht." Nach den ersten paar Metern stoppte ich bereits in meinen Bewegungen, denn die drei waren bereits schon Meilen weit vorne, die hätte ich niemals mehr eingeholt. Ich tauchte also schmollend bis zur Nase unter Wasser, und schaute ihnen zu, während sie sich bereits auf den Weg zurück machten.
Nachdem sie alle drei wieder bei mir ankamen, schauten zwei sehr zornig und wütend aus, wohingegen einer absolut gleichgültig auf mich zu schwamm, und mich in seine Arme nahm. „Dies wird bestimmt eine schöne Nacht." „Klar, solange du dich nicht wie letztes Mal so breit machst." Gab ich lächelnd zurück, und befreite mich aus seinen Armen, danach schwamm ich zu Zack und Vinc, wohingegen Seph sich auf den Weg zurück zum Ufer machte, allerdings wieder mal ohne jegliche Mimik.
„So, und was machen wir drei jetzt noch?" Die beiden schauten mich etwas niedergeschlagen an, woraufhin ich sie anlächelte. „Wasserball!" Ich drehte mich um, und sah Tanja, die gerade mit den 4 Jungs zu mir kam. Ich lächelte ihr zu, nahm ihr Angebot an, und schwamm zu ihr.
Dann stellte ich mich wieder zu der Gruppe, allerdings gesellten sich dieses mal auch Vinc und Zack zu uns, Vinc rechts von mir, und Zack links von mir. Wir spielten noch etwas, wohingegen Vinc eigentlich nicht sehr begeistert zu sein schien. Zack hingegen machte es riesigen Spaß. Nachdem wir fertig waren, ging ich mit den beiden zurück zu unserem Platz, Tanja hingegen ging wieder zu den Jungs.
Ich legte mich auf meine Decke, und sonnte mich erst einmal. Nach einiger Zeit schaute ich mal auf die Uhr, und erkannte das wir bereits Mittag hatten, weswegen ich mich aufrichtete, und die drei lächelnd ansah. „Was haltet ihr denn von essen? Oder noch keinen Hunger?" „Nein danke." Kam es von Zack. Vinc schüttelte nur den Kopf mit einem Lächeln. Ich seufzte kurz, und stand dann auf, na gut, dann hol ich mir eben alleine etwas.' Ich ging Richtung Kiosk. „Vielleicht habe ich ja Hunger." Ich drehte mich zu Seph um. „Ok, von mir aus." Danach ging ich wieder mit Blick nach vorne weiter.
Als wir dort ankamen standen doch schon einige Leute vor der Theke, weswegen ich etwas geknickt drein schaute. „naja, wird wohl eine Weile dauern." Seph schnalzte nach meiner Aussage nur mit der Zunge. Er wollte gerade nach vorne gehen, als ich dies bemerkte, hielt ich ihm am Arm fest, und hackte mich bei ihm ein, da ich genau wusste was er vorhatte, und ich hier keine Lust hatte Ärger zu bekommen.
Als er es merkte, sah er mich fragend an, ich lächelte ihn nur zu, und lehnte dann meinen Kopf an seinen Oberarm an. Er strich mir mit seiner anderen Hand übers Gesicht, wobei ich mich noch mehr an ihn schmiegte. Wir brauchten ungefähr 10 Minuten bis wir ankamen. Ich bestellte mir lediglich Pommes mit Ketchup, da Seph mit der dortigen Speisekarte nichts anfangen konnte, bestellte ich für ihn einfach das gleiche. Anstatt das wir wieder zurück zu unseren Plätzen gingen, entschlossen wir uns, uns an einen der dortigen Tische Platz zu nehmen.
„Na dann, guten Appetit." Ich lächelte ihm zu, und fing an, er hingegen schaute erst etwas skeptisch rein, probierte dann aber auch. „Und?" Ich sah ihn fragend an. „Naja, man kann es essen." Ich sah ihn nun kritisch an. „also nun komm aber. Ich hatte mich auch nicht beschwert als ich euer komisches essen zu mir nehmen musste." Nun sah er mich etwas traurig an, wobei ich ihn etwas skeptisch und fragend ansah. „Alles in Ordnung? Oder habe ich vielleicht was Falsches gesagt?" Er seufzte einmal kurz, und aß dann weiter. „Was ist denn?" Nachdem er mir keine weitere Beachtung schenkte, rollt ich kurz mit den Augen, und wendete mich dann meiner Portion zu.
„Warum hattest du es mir eigentlich nie gesagt?" Ich schaute wieder hoch, er hingegen sah immer noch nach unten, und tunkte gerade ein Stück Pommes ins Ketchup ein. „Was denn gesagt?" Er seufzte noch einmal kurz, und sah dann wieder mit einem etwas traurigen Blick zu mir nach oben. „Konntest du mir nicht vertrauen?" „Was?" Ich verstand kein Wort von dem was er zu mir sagte, geschweige denn was er eigentlich von mir wollte. Er stand auf, und kam auf mich zu, dann kniete er sich neben mich und sah mir genau in die Augen.
„Was ist denn?" Er sah mich an. „Warum sagtest du mir nie, das du nicht aus unserer Welt kommst? Ich habe gedacht du seist ein vollkommen verrückter, da du keine Angst vor mir hattest, als ich dich das erste Mal regelrecht durch die Hölle schickte. Hätte ich gewusst, das du so etwas nicht kennst, dann hätte ich dich nie solchen Bildern ausgesetzt?" Ich sah ihn immer noch fragend an. „Was meinst du damit?"
Er sah mich noch eine Weile etwas traurig an, doch nach kurzer zeit setzte er ein kleines Lächeln auf, und stand wieder auf, um zu seinem Platz zurück zu gehen. „Vergiss es, ist nicht so wichtig." Ich sah ihn noch etwas fragend hinterher, zuckte dann aber nur mit den Schultern. Wir aßen noch zu Ende, und gingen dann zu den anderen beide wieder zurück.
Kapitel 145:
Ich legte mich wider auf
meine Decke. „Also ich würde sagen, noch ungefähr 2 Stunden, dann
gehen wir zurück, wa?" Ich schaute mich um, wohingegen mich die
drei nur ansahen. „Na ich meine, immerhin findet nachher Zacks
Nachmittag und Abend statt."
Als ich dies sagte, machte sich
auf seinem Gesicht ein kleines Lächeln breit, wohingegen Vinc ihn
nur mit einer hochgezogenen Augenbraue ansah, und Seph in kurzzeitig
anknurrte. „Hast du dir eigentlich schon überlegt was wir beiden
machen wollen?" Ich legte mich so hin, dass er nun oberhalb von mir
lag, und lächelte ihn an. „Noch keinen Plan, aber das wird schon."
„Ok." Ich drehte mich auf den Rücken, und sonnte mich noch eine
Weile.
Kurz bevor wir uns wieder auf den Weg zurück machen wollten, beschloss ich noch einmal ins Wasser zu gehen. Ich ließ mich einfach eine Weile auf dem Rücken treiben, und schaute gen Himmel, bis ich merkte wie jemand mich umklammerte. Als ich mich umdrehen wollte, vernahm ich Sephs Stimme.
„Keine Panik, ich bin es nur." „Na das ist ja Grund genug dazu." Sagte ich belustigend zurück. „Ach nun komm, so schlimm ist meine Gegenwart auch nicht." „naja, kommt ganz drauf an welche Laune du gerader hast, aber na gut, dieses eine mal." Ich ließ mich richtig nach hinten in seine Arme sinken, und genoss das Wasser um mich herum. „Angenehm?" „Entspannend." Gab ich zurück. „Das freut mich." Er fing an mich durchs Wasser zu ziehen, während ich immer noch auf dem Rücken lag, und es einfach genoss.
Nach einiger Zeit, befreite ich mich aus seinen Armen, und drehte mich zu ihm um. „Wir sollten zurück." Ich lächelte ihm zu, und drehte mich um, um zurück zu schwimmen. „Jetzt schon?" Bei seinem Tonfall musste ich ein wenig lachen. „Naja, du hättest einfach schon früher mit mir ins Wasser gehen sollen, und nicht kurz bevor wir wieder zurück gehen." Ich schwamm weiter Richtung Ufer, Seph neben mir her.
„Ich gehe nicht so gerne schwimmen, lieber laufe ich." „Ja, dies hatte ich schon gemerkt." Sagte ich seufzend. Nun musste er lachen. „Keine Sorge, für den Fall das wir jemals wieder zurück kommen sollten, wirst du natürlich das Training nicht fortsetzten müssen." Als er dies sagte, verharrte ich an der Stelle im Wasser, während er noch einige Meter weiter vor schwamm, und dann ebenfalls stehen blieb, sich dann noch zu mir umdrehte, und mich fragend ansah.
„Wieso sollte ich das Training nicht fortsetzen?" Er sah mich lächelnd an, kam auf mich zu, und blieb vor mir stehen. „Weil die Ausbildung zum Soldier nun mal nichts für zarte Frauen ist." Als er dies mit diesem kleinen und liebevollen Lächeln sagte, hätte ich ihn am liebsten in der Luft zerrissen. „Das gibt es ja nicht." Ich sah ihn zornig an, und schwamm an ihm vorbei, allerdings nicht ohne mich über das von ihm eben gesagte zu ärgern.
„Was denn?" Er folgte mir, und schwamm nun wieder neben mir, wohingegen ich ihn nicht beachtete. Er seufzte kurz. „Was ist denn los?" „Warum denkst du denn das ich die Ausbildung nicht schaffen könnte? Ich habe immerhin auch alles andere gut hinbekommen, oder etwa nicht?" Ich sagte dies mit einer absoluten Gleichgültigkeit, und schwamm einfach mit starrem Blick nach vorne weiter. „Das hat ja auch keiner gesagt, dennoch ist es nichts für dich. Vertrau mir." „Vergiss es!" Gab ich trotzig zurück. Er seufzte kurz, blieb dann aber den ganzen Weg über zurück ruhig.
Als wir wieder an unserem Platz ankamen, bat ich die drei Jungs, unsere Sachen zusammen zu packen, während ich Tanja ihre brachte, und mich von ihr verabschieden wollte. Als ich zu der Gruppe kam, schloss sie mich gleich in die Arme, und flüsterte mir etwas zu. „Willst du nicht doch noch eine Weile hierbleiben? Und mir Gesellschaft leisten?"
Ich lehnte ab, und gab nun der schmollenden Tanja ihr Sachen, wobei ich lächeln musste. „Wir können ja nächstes Wochenende wieder etwas zusammen machen, aber jetzt muss ich leider los." „Na gut, aber dann den ganzen Tag, und hoffentlich wieder mit deinen drei Kletten, da ist es umso lustiger." Ich sah sie Grinsend an. „Nur für dich, für mich ist es eine Qual, immerhin muss ich auf sie aufpassen." Nun musste sie lachen.
Ich verabschiedete mich noch von den anderen, wobei ich gleich noch ein paar Handynummern bekam, obwohl ich die eigentlich gar nicht haben wollte, aber sie aus Höflichkeit dennoch annahm. Danach ging ich wieder zu den dreien zurück, die bereits fertig waren mit packen. Ich zog mir noch schnell meine Sachen über, und wir machten uns auf den Weg zurück nach Hause.
Kapitel 146:
Ich lieferte Vinc und Seph bei mir zu Hause ab, was die beiden machten, war mir im Moment nicht so wichtig. Ich ging mich noch schnell umziehen, und ging mit einer kurzen Jeanshose, und roten Top wieder runter zu Zack. Danach verließ ich mit ihm zusammen das Grundstück.
„Also, wo wollen wir hin?" Ich sah ihn abwartend an. „Keinen Plan." Ich lächelte ihn an. „Typisch." „Wie war das?" Nun sah er mich belustigend an. „Du hast mich verstanden." „Ach ja?" „Ja." Diese kleine Unterhaltung ging noch einige Zeit so weiter, wobei wir immer mehr lachen mussten.
Wir
entschieden uns für einen kleinen Einkaufsbummel am Nachmittag,
sprich, einfach durch die Einkaufsstraßen zu wandern, uns die
Schaufenster anschauen, und ab und zu in ein Laden gehen, um zu
stöbern. Quatsch und Spaß war dabei mit Zack vorprogrammiert.
Allerdings auch neidische Blicke von anderen Frauen, dies störte
mich aber nicht, bis auf einmal eine kleine Gruppe von 4 Mädels
auftauchten, die uns sahen. Zu diesem Moment saßen wir beide vor
einem kleinen Cafe, ich gönnte mir ein schönes Erdbeereis, er sich
ein Bananensplitt, das er mit Genuss aß. Nach kurzer zeit, haben wir
auch von jeweiligen anderen etwas gegessen, oder besser gesagt, uns
gegenseitig gefüttert.
„Ach schau an, wenn das nicht unsere Vorzeigebraut ist." Ich drehte mich um, und konnte nur mit den Augen rollen. Hinter mir standen Josephine, Mandy, Luisa und Michel, gleich die vier, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann, auf einem Fleck versammelt, und auch noch hinter mir.
„Was?" Kam es
gereizt von mir zu denen. Mandy sah mich mit hochgezogener Augenbraue
an, danach setzte sie ein Lächeln auf, holte sich einen Stuhl, und
setzte sich genau zwischen mich und Zack. „hey, na wie geht's?"
Sie stellte ihre Ellbogen auf den Tisch ab, und stützte ihr Kinn
per Hände ab, danach fing sie an ihm schöne Augen zu machen. Die
anderen drei holten sich nun auch jeweils einen Stuhl, und setzten
sich so hin, das sie langsam anfingen mich weg zu drängen. Ich
wollte zwar etwas sagen, doch hielt mich dann zurück, um hier keinen
Aufstand zu machen, oder zu entfachen, weswegen ich mich einfach an
den Benachbarten Tisch setzte.
‚Blöde Weiber' konnte ich mir nur denken, aber machte nichts, da ich mir dachte das Zack schon von selbst bald keine Lust mehr haben wird, sich ihre Geschichten und sonstigen quatsch anzuhören. Nachdem eine halbe Stunde vergangen war, und sie immer noch mit ihm quatschten, wurde es mir langsam zu bunt, ich hatte einfach keinen Bock mehr hier nur rum zu sitzen, und ihr sinnloses Gequatsche mit anzuhören.
Ich stand auf, und ging hinter Zack. „Wollen wir weiter?" Er sah mich mit einem Lächeln an, und benickte dies nur, was ich auch verstehen konnte, als eine Art Rettung vor den vieren, die sich wirklich regelrecht an ihn schmissen. Er stand gleich auf, und nahm mich an der Hand, dann zog er mich schnell weg.
„Die können einen ja voll auf die Nerven gehen." Ich sah ihn lächelnd an. „Freut mich das wir in dem Bezug den gleichen Geschmack haben." Nun lächelte er mich auch an. „Gut, ich dachte nämlich sie seien Freunde von dir, weswegen ich nicht unhöflich sein wollte." Nun musste ich auch noch lachen, als ob ich mit den vieren befreundet währe, ich wünschte ich würde die nur auf etliche Meter Abstand sehen.
Wir zogen noch eine Weile so durch die Straßen, hielten dann auf dem Marktplatz vor einem Brunnen an, und ich setzte mich auf den Rand, während Zack sich ein wenig umsah. „Ja, nicht so schön wie Midgar, aber wenigstens schön ruhig." Sagte ich sarkastisch. „Also ich finde es schön hier." Ich sah ihn fragend an. „Wieso das denn? Hier ist doch gar nichts los."
Nun sah er mit einem Lächeln zu mir, und kam auf mich zu, dann hielt er vor mir an, und sah mir in die Augen. „Du bist doch hier." Ich sah ihn immer noch fragend an. Dann legte er seine Hand auf meine linke Wange, und beugte sich zu mir vor. „Egal wo ich bin, und wenn es auf dem Kriegsfeld ist, solange du dort bist, werde ich den Ort als schön empfinden." Er beugte sich noch mehr zu mir runter, und legte seine Lippen für einen kurzen Moment auf die meinen.
Gleich darauf ließ er wieder von mir ab, und sah mir in die Augen. Ich sah ihn immer noch etwas fragend an, während sich auf seinen Lippen ein kleines Lächeln ausbreitete. Danach setzte er sich genau neben mich auf den Brunnenrand, ich sah ihn dabei weiterhin an, während er nun nach vorne weg sah.
Nach kurzer Zeit sah ich ebenfalls nach vorne, und schaute auf den Platz drauf, wo sich etliche Leute bewegten, um noch schnell etwas zu kaufen, oder einfach vor sich hin schlenderten. „Was glaubst du würde eigentlich passieren wenn ich wieder mit in eure Welt kommen würde?"
Mich beschäftigte diese Frage schon etwas, seit dem Seph damit angefangen hätte, das ich dort von ihm angeblich anders behandelt werden würde. Er musste kurz überlegen, setzte dann aber wieder ein Lächeln auf. „Was sollte denn schon passieren? Du bist dann wieder der ausgeflippte Jan, der Seph zur Weißglut bringt, und mich um den Verstand." Ich sah ihn nach der letzten Behauptung fragend und kritisch an.
„Ich bringe dich um den Verstand?" Nun musste er lachen. „Natürlich tust du dies." Damit fing wieder an mich aus zu kitzeln. Ich versuchte mich zu währen, was mir nicht ganz so gut gelang, und ich am Ende erschöpft auf dem Brunnenrand lag, während er sich über mich mit einem Siegeslächeln beugte. „Das war unfair." Sagte ich schmollend. „Ach, wirklich? Ich glaube mehr das es unfair war, das du nie etwas sagtest." Nun sah ich ihn wieder fragend an, allerdings immer noch mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.
„Weist du, wenn wir wirklich wieder zurück kehren sollten, weis ich eigentlich nicht wirklich wie ich dir gegenübertreten sollte, oder was ich machen werde." Sein Blick wirkte nun wieder etwas traurig, er beugte sich wieder nach oben, und setzte sich mit dem Blick nach vorne hin.
Ich machte es ihm nach kurzer Zeit nach. „Wieso nicht? Ich meine verändert habe ich mich doch gar nicht, also wieso geht dies dann nicht?" Er schien kurz zu überlegen, und schaute dann von mir weg. „Du hast dich vielleicht nicht verändert, ich mich schon." Nun stutzte ich wieder etwas. „Was meinst du damit?" Sein Blick richtete sich immer noch weg von mir, das ich keine seiner Mimik sehen konnte. „Ich glaube dadurch, das ich erfahren habe, wer du wirklich bist, und woher du kommst, habe ich einen Entschluss gefasst."
Kapitel 147:
„Und welchen Entschluss?" Ich sah ihn an, er drehte sich zu mir um, und sah mich mit einer Ernsthaftigkeit an, die ich schon lange nicht mehr bei ihm gesehen hatte. „Ich habe beschlossen, das ich das Feld ebenfalls betreten werde." „Hä?" Ich sah ihn fragend an. „Das was?" Er lächelte mir nur zu, stand dann auf, und ging ein paar Schritte nach vorne.
„Sag mal, gibt es hier eigentlich auch so etwas wie eine Bar?" ‚wow, ok, nochmal zurück, wie kommt er jetzt darauf?' Ich wusste im Moment nicht was ich davon halten sollte, erst sagt er das eine, und dann schwenkt er zu etwas anderem. Ich saß etwas verdutzt dort rum, bis er sich mit einem Lächeln zu mir umdrehte, wobei ich kurz mit dem Kopf schüttelte, um wieder einen klaren Gedanken zu bekommen, und lächelte dann auch. „
Klar, gleich hier um die Ecke ist eine tolle, da ging ich früher immer am Freitagabend mit Sabrina hin." Sagte ich, während ich mich vom Brunnenrand aufrichtete. „Wer ist denn Sabrina?" Ich sah ihn lächelnd an. „Meine beste Freundin." „A ja."
Wir gingen also um die Ecke zu der Bar. Ich setzte mich mit Zack an den Tresen. Er bestellte sich einen Whisky und ich mir nur einen Glas Wasser. Als ich das Glas Wasser bestellte sah er mich etwas fragend an, worauf ich ihn anlächelte. „Ich möchte lieber nüchtern bleiben heute Abend."
Nachdem ich dies sagte sah mich dennoch fragend an. „Na ich habe einfach keine Lust, nicht zu wissen was ich heute Nacht mache, denn immerhin muss ich mir heute Abend doch ein Bett mit Seph teilen." „Stimmt ja, es habe ich ja ganz vergessen!" „Du kannst ja nichts dafür, ob wohl, du hättest ja nur dass wett schwimmen gewinnen müssen." Ich sah ihn mit einem Lächeln an, woraufhin er mich ebenfalls mit einem Lächeln ansah.
„Ja Ich weiß, aber gegen Seph hat man nun mal keine Chance." „Ach, wirklich nicht? Und warum bist du dann mit geschwommen?" „Na wegen dir." Damit erhob er sein Glas, und trank einen Schluck draus, während ich ihn noch einmal fragend ansah. „Ihr Jungs macht mich noch fertig." Sagte ich dann Kopfschüttelnd, und erhob auch mein Glas. Nun mussten wir beide lächeln.
Wir quatschten die ganze zeit über durch, diese mal erzählte er mir ja zum Glück nicht seine Lebensgeschichte, daher war ich am Ende auch nicht total fertig. Aber dennoch ziemlich betrunken, denn nach einiger Zeit hatte ich angefangen mit Zack mit zu trinken, nachdem er mir einen Blick zu warf, der mein Herz erwärmen lies.
Wir gingen dann etwas getorkelt zurück zu mir. Allerdings, anstatt mich in mein Bett zu legen, entschlossen wir beide uns kurzerhand für mein Sofa im Esszimmer. Erstens war es näher dran, und zweitens wusste ich das oben einer lag, weswegen Zack mir dies vorschlug, und ich zustimmte. Er ging das Sofa ausziehen, während ich mich schlaf fertig machte, indem ich schnell Zähne putzte, und mir danach ein dunkelrotes Nachthemd anzog.
Ich ging ins Esszimmer, wo er auf einen der Stühle saß, um gleich nach mir ins Bad zu gehen. Als ich reinging, lächelte ich ihm zu, während ich erkennen konnte, das er kurz schlucken musste. Ich legte mich dann auf die rechte Seite des Sofas, während Zack schnell ins Bad ging.
Ich schlief recht schnell ein. Allerdings wurde ich wieder wach, als ich merkte wie mir jemand über den Rücken kraulte. Ich öffnete meine Augen einen Spalt, und sah nach oben zu Zacks Gesicht. Er hingegen behielt die Augen geschlossen. Ich musste kurz lächeln, und schmiegte mich noch mehr an ihn. Ich schlief auch recht schnell wieder ein, allerdings merkte ich auch, wie er mir noch einen Kuss auf den Haaransatz drückte.
Als ich erneut aufwachte, spürte ich wie ich auf einmal getragen wurde. Ich öffnete meine Augen wieder einen kleinen Spalt, und sah silbernes Haar um mich, da ich aber total fix und fertig war von dem Abend, schlief ich auch gleich wieder ein. Als ich nun wieder aufwachte, befand ich mich in meinem Zimmer wieder, allerdings alleine. Ich streckte mich, und schaute erst mal auf die Uhr, die mir sagte, das ich bis mittags durchgeschlafen hatte. Ich stand also auf, und ging mich erst mal fertig machen.
Ich zog mir nur ein schwarzes Kleid an, danach ging ich in die Küche, wo meine Mutter bereits das Mittagessen vorbereitete. Heute sollte es Nudelauflauf geben, als ich es sah, freute ich mich schon richtig, denn das esse ich auch sehr gerne. Als ich mir etwas zu trinken nahm, ging ich damit ins Esszimmer, und setzte mich an den Tisch.
Als ich die ganze Zeit alleine dort saß, und mir die Zeitung durchlas, fing ich an zu stutzen. „Mam, wo sind denn die anderen?" Meine Mutter drehte sich mit einem Lächeln zu mir um.
Kapitel 148:
Dann kam meine Mutter auf mich zu, und setzte sich zu mir an den Tisch. Sie sah mich immer noch mit diesem stolzen Mutterblick an, von dem ich nicht genau wusste was ich davon halten sollte. Ich sah sie einfach weiterhin fragend an, während sie mich weiterhin anlächelte. Nach einiger Zeit wurde ich sehr ungeduldig, weswegen ich das Wort ergriff.
„Was ist denn nun?" Dennoch lächelte sie mich weiterhin nur an, während ich immer unruhiger wurde. „Warum hast du mir diese freudige Nachricht eigentlich nie gesagt?" Als ich diese Frage von meiner Mutter hörte, sah ich sie verständnislos an, denn ich wusste ja nicht wovon sie gerade sprach. Sie lächelte mich weiterhin einfach nur an, stand dann nach kurzer Zeit auf, kam auf mich zu, und nahm mich in ihren Arm.
„Was ist denn?" „Ach nichts, ich freue mich einfach nur, dass mein kleines Mädchen langsamen eine erwachsene Frau wird." Ich saß immer noch verständnislos an dem Esstisch. „Was soll denn das Mutti?" Sie drückte mich noch mehr an sich. „Nun lass mich endlich los!" Langsam wurde es mir zu blöde, weswegen ich mich aus ihrer Umarmung befreite, und aufstand, dann drehte ich mich zu ihr um.
Sie sah mich dennoch weiterhin mit diesen Lächeln an. Ich seufzte kurz, und war gerade dabei mich umzudrehen, also meine Mutter voller Freude das Wort ergriff. „Sabrina hat vor kurzem angerufen, und mir die freudige Nachricht übermittelt." „Und warum hast du mich dann nicht geweckt? Ich hätte auch gerne mit ihr gesprochen." „Na du hast doch geschlafen wie eine Tote, da war es unmöglich dich aufzuwecken. Du hattest wohl eine anstrengende Nacht gehabt?" Als sie dies sagte, zwinkerte sie mir dabei zu. Woraufhin ich, dann nur mit den Augen rollen konnte.
„Das steht hier gar nicht zur Debatte. Also, was hat Sie denn gesagt?" Meine Mutter kam wieder freudig auf mich zu, und wollte mich wieder in ihren Arm nehmen, wobei ich nach hinten weg schreckte, denn eigentlich mag ich es überhaupt nicht. „ Na wie schon gesagt, sie hat mir die freudige Nachricht überbracht." Danach ging sie an mir vorbei, und begab sich zurück zum Herd. Ich sah ihr verdutzt hinter, schüttelte dann aber kurz meinen Kopf, und setzte mich wieder an den Esstisch.
„ Also, wo sind denn nun die drei Herren?" „Sie sind mit deinem Vater und mit Alex wandern gegangen." Als ich dies hörte, und dabei gerade einen Schluck trank verschluckte ich mich kurz daran denn ich konnte kaum glauben dass die drei wirklich freiwillig mit den beiden wandern gegangen sind. „ Das ist nicht dein ernst oder?" „ Natürlich ist das mein ernst, als dein Vater heute Morgen beim Frühstücken sagte, dass er mit Alex durch den Wald laufen wolle, sagte Dein Freund, dass sie ihn begleiten würden." ‚Laufen, nicht wandern.' dachte ich mir schmunzelnd. Denn ich konnte mir ganz genau vorstellen, das er nicht damit rechnete, das die beiden öfters mal am Sonntagvormittag einfach so zum Brocken hoch wandern, aber nicht laufen im eigentlichen Sinne.
Aber eines wusste ich jetzt wenigstens, denn wenn die beiden dies machen, sind sie immer bis 15-16 Uhr unterwegs, und da wir gerade Mittag haben, heißt das, das ich für die nächsten Stunden Freizeit habe. Ich trank noch schnell aus, und ging dann wieder zurück in mein Zimmer, und setzte mich an meinen Rechner.
Ich machte seit langem mal wieder das Internet an, und besuchte meine Lieblingsseiten, nebenbei nahm ich mein Handy zur Hand, und rief seit langem meine Freundin an. Eigentlich wollte ich dies schon sehr oft machen, nur leider weis ich immer nicht so ganz wann sie nun genau mit der Arbeit fertig ist, und wann zu erreichen, da sie doch immer einen sehr weiten Weg zur Arbeitsstelle, und zurück hat.
Ich saß nun also vor dem Bildschirm, mit einem enormen Lächeln, wegen Internetentzug, und dem Handy am Ohr, wo ich bereits ein Frei ton hatte. „Hey, na wie geht's dir denn süße?" Gerade nahm sie ab, und ich hörte seit langem ihre Stimme wieder. „Na kleine." Kam es gleich happy von der anderen Seite. „Und, wie geht's dir so?" Wir quatschen eine Weile über dies und das.
Nach einiger zeit fing ich dann an, ihr alles zu erzählen was mir passierte, allerdings ließ ich ein paar Passagen, wie z.B. die andere Welt, und gewisse Besitzansprüche aus. Während ich redete, konnte ich genau hören, wie sie immer wieder anfangen musste zu lachen, und sagte das mir dies recht geschehe, da ich immer so zurück gezogen gewesen währe, und nun endlich mal jemand dafür sorgte, das ich meine andere Seite zeige, und sie sich schon auf diese freut wenn sie nächstes Wochenende mal wieder vorbei kommt.
Als ich es hörte, freute ich mich riesig, denn dann könnte ich endlich mal wieder was mit ihr zusammen unternehmen. Nach einiger Zeit, fragte ich sie dann auch, was sie meiner Mutter sagte, denn dies beschäftigte mich auch ein wenig. Als ich sie fragte, musste sie wieder lachen, und gratulierte mir auch gleich, woraufhin ich wieder wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Stuhl saß.
„Wieso gratulierst du mir denn?" „Na weswegen denn schon? Aber ich muss sagen, das du es mir ruhig schon selbst hättest erzählen können, und ich es nicht von einer dritten Person erfahren musste." Ich saß immer noch fragend auf dem Stuhl. „Ich weiß wirklich nicht warum." „Na egal, jedenfalls wenn ich nächstes Wochenende komme, dann müssen wir erst mal deine Verlobung feiern, meine kleine."
Als ich dies hörte, wusste ich nun auch, was das alles sollte, und war kurz davor das Handy fallen zu lassen. „Von wem?" brachte ich fast abwesend heraus. „Na von Christopher, aus meiner ehemaligen Klasse, er erzählte mir davon." Ja, denn kannte ich auch noch, der geht in meine Parallelklasse, er ist einer der absolut wenigen, mit denen ich mich verstehe, zwar nicht befreundet bin, aber wenigstens gut verstehe. Und ich hätte gerade am liebsten jemanden wieder zur Hölle, oder auf den Mond geschossen.
„Also pass mal auf Sabrina, das ist alles ganz anders, du kannst mir glauben." Ich versuchte dies so schnell wie möglich zu vergessen, und ungeschehen zu machen. „Na klar, wenn du dies sagst. Also, ich werde etwas über die Woche hinweg planen, und du nimmst dir den ganzen Samstagabend für mich frei."
Irgendwie kam es mir so vor, das sie mir nicht glaubt, das ich bis jetzt noch nicht verlobt, oder sonstiges sei, also saß ich weiterhin verdutzt auf meinem kleinen Stuhl, und starrte auf den Bildschirm mit offenem Mund, und abwesenden Blick. Nach einiger Zeit, war unser Telefonat beendet, und wir verabschiedeten uns, damit, das ich versprach mir am Samstag frei zu halten, und ich nicht mal wusste wieso ich dieses Versprechen gab.
Kapitel 149:
Nachdem ich mich einige Zeit beruhigt hatte, rief auch schon meine Mutter mich zum Mittag runter. Ich stellte also den Rechner ab, und begab mich seufzend nach unten. Ich setzte mich auf meinen Platz, während Mam mir was auftat, und sich danach mir gegenüber setzte.
Wir fingen an zu essen, allerdings war ich immer noch ein wenig abwesend. „Na, schmeckt es?" „Hm?" Ich schaute nach oben zu ihr, und sah sie fragend an. „Na das essen." „Ach so, ja, klar." Gab ich gleich zurück, und aß weiter.
Nachdem ich fertig war, räumte ich noch schnell den Tisch ab, und wollte dann schnell wieder hoch in mein Zimmer, allerdings ging zu dieser Zeit auch die Haustür auf, und unsere Männer kamen ziemlich früh wieder nach Hause, oder besser gesagt, zweie gingen auf dem Zahnfleisch, und drei freuten sich bester Gesundheit.
Ich sah die drei fragend an, bis ein schwarzhaariger auf mich zu kam, und mich aufklärte. „Seph hat uns einmal komplett durch das Gelände gescheucht, auch die beiden, die allerdings ich und Vinc nach kurzem schon tragen mussten." Als ich dies hörte konnte ich einfach nicht anders als zu lachen, denn so was dachte ich mir schon. Dafür erntete ich dann aber tödliche Blicke von meinem kleinen Bruder, und flehende von meinem Vater.
Ich atmete tief durch, und machte dann den Weg zur Küche für die beiden frei. Danach begab ich mich zu Sephiroth, und bat ihn mit mir nach draußen zu gehen, damit ich mich in Ruhe mit ihn unterhalten kann. Er folgte mir ohne irgendwelche Einwände, während die anderen beiden mich fragend ansahen, ich ihnen aber nur zulächelte, und sie bat hier drinnen auf mich zu warten.
Ich setzte mich auf die Hollywoodschaukel, während er sich vor mich stellte, und mich abwartend ansah. „Was ist los?" Er sah mich jetzt nur mit hochgezogener Augenbraue an, ansonsten wieder Gefühlstod. Ich musste bei dem Anblick lächeln, und schaute auf den Boden, wobei ich mir meine Haare ins Gesicht fallen lies, um etwas ernster zu wirken, und mein lächeln zu verbergen.
„Ich habe etwas mit dir zu klären." Sagte ich dann energisch. „und was?" Ich schluckte kurz, denn er stand bereits genau vor mir, ohne das ich es mal wieder merkte. Ich richtete meinen Blick auf, und sah ihn in seine Augen, was mir nicht schwer viel, das er sich zu mir runter gebeugt hatte.
„Leider hat sich das Gerücht mit unserer angeblichen…..*räusper*…..angeblichen Verlobung, bereits bis hier her durchgesprochen." Sagte ich gelassen, und währe ihm aber lieber an die Gurgel gesprungen. Ich konnte richtig erkenne wie sich ein diabolisches Lächeln auf seinem Gesicht breit machte, während ich ihn nun knurrend ansah, denn ich konnte mir denken was gerade in ihm ab geht.
„Eigentlich rede ich hier nur mit dir, um dir zu sagen das wir es auf der Stelle aufklären werden, und ich nur mit dir absprechen wollte wie wir es am besten machen, damit kein Fehler passiert." Als ich dies ernsthaft sage, blieb sein Lächeln dennoch erhalten, nur drehte er jetzt seinen Kopf ein wenig nach links. „Von mir aus." Nun sah ich ihn fragend und skeptisch ein, denn ich konnte nicht glauben was ich da eben von ihm hörte.
„Du
stimmst mir zu?" „Natürlich, wenn es darum geht die Sachen alle
richtig zu stellen, von mir aus, da habe ich keine Probleme mit, ganz
im Gegenteil." Ich schaute ihn immer noch kritisch an, doch musste
auch zugeben, das ich langsam ein lächeln aufsetzte.
„Schön,
dann lass und gleich einen Plan machen." Sagte ich nun euphorisch,
und sprang glücklich auf. Seph erhob sich mit mir zusammen, ich ging
dann an ihm vorbei, und blieb vor dem Gartentisch stehen, und
überlegte.
„Wie wär es wenn du mir dies überlässt, ich werde dir versprechen das du es nicht bereuen wirst." Während er dies sagte, nahm er mich in seinen Arm, und zog mich zu sich. „Du hast sie ja nicht alle, dir und dies überlassen, da bin ich dann am ende noch verheiratet. Nein danke!" sagte ich dazu nur.
Er zog mich noch mehr an sich, und kam so nah, das ich seinen Atem an meinem Hals spürte. „Vertrau mir einfach." Wieder diese ruhige Stimme, bei der sich man am liebsten wirklich einfach nur fallen lassen würde, und ihm sein Leben anvertrauen könnte.
