Titel: Cleveland – Andrew & Matt
Staffel 1 Folge 11: Jessy
Autor: Endymion
Idee: Endymion
Datum: 20.08.08
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir
Zuletzt bei Andrew&Matt:
Staffel 1 Folge 10:
Andrew: „Wir sind zusammen. Ich habe einen Weg gefunden, um ihm zu beweisen, dass ich ihn liebe und er hat sich gegen den Umzug entschieden."
Jessy: „Hey, das ist ja phantastisch. Ich freue mich so für euch beide."
Andrew. „Ich glaube es wird Zeit, dass ihr zwei euch kennen lernt. Zufällig ist unsere Wohnzimmercouch nun nicht mehr belegt. Du hättest nicht vielleicht Lust uns mal zu besuchen?"
Jessy: „Das ist eine phantastische Idee, Andrew. Ich könnte direkt am Wochenende."
Andrew: „Klasse. Wir holen dich vom Flughafen ab."
Jessy: „Gut, ich werde das nun mit meinen Eltern besprechen. Bye Andrew."
Starring:
Tom Lenk als Andrew Wells
Kerr Smith als Matt Reling
Alyson Hannigan als Willow Rosenberg
und:
Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne
Supporting Roles by:
Justin Hartley als Josh Hart
und
Busy Philips als Jessy Silverstone
Guest Star:
Johnny Galecki als Mann aus der Gasse
Special Guest Stars:
Carol Potter als Karen Silverstone
James Eckhouse als Jim Silverstone
mit
Victor Webster als Jeff Silverstone
und
Shannen Doherty als Charlie Silverstone
Ein Haus in Chicago:
Karen, Jim und Jessy saßen am Frühstückstisch. Sie redeten über die bevorstehende Reise ihrer Tochter nach Cleveland.
Karen: „Also ich verstehe immer noch nicht, wieso du nicht bei Charlie schlafen willst."
Jessy: „Ich will die Zeit halt mit Andrew verbringen, ist denn das so falsch?"
Jim: „Du zusammen mit zwei Männern in einer Wohnung, das gefällt mir wirklich nicht."
Jessy: „Sie sind schwul Dad, SCHUWL. Wie oft muss ich dir das noch sagen? Glaub mir, dort bin ich wirklich sicher."
Plötzlich öffnete sich die Tür und Jeff betrat die Küche.
Jessy: „Jeff, bitte sag den beiden, dass ich auf mich alleine aufpassen kann und sie sich nicht solche Sorgen machen müssen."
Jeff: „Hey, lasst mich aus diesen Gesprächen raus."
Jim: „Jeff, sag deiner Schwester, dass es für sie viel sicherer ist, wenn sie bei Charlie schläft, anstatt sich eine Wohnung mit zwei Männern zu teilen."
Jeff: „Matt und Andrew? Sind die nicht schwul oder so?"
Jim: „Also bitte. Junge Männer erzählen einem Mädchen doch alles, um es dazu zu bekommen, in ihrer Wohnung zu schlafen."
Jeff: „Die zwei sind Freunde von Charlie. Du solltest ihr wirklich zutrauen können, sich gute Freunde auszusuchen."
Jim: „Charlie, wenn ich das schon höre. Die ist freiwillig an einen Höllenschlund gezogen. Der traue ich überhaupt keinen gesunden Menschenverstand zu."
Karen: „Das war doch ihre Bestimmung."
Jim: „Du und deine Bestimmungen. Du hast irgendwelche Karten gezogen. Das ist doch purer Zufall."
Jeff: „Dad, du hast doch die Magie gesehen, du weißt doch, dass sie existiert."
Jessy: „Ich geh dann mal packen, Leute."
Jeff: „Ich helfe dir."
Jessy und Jeff verließen auf dem schnellsten Wege die Küche und verzogen sich in Jessys Zimmer.
Jessy: „Oh man, ich hasse diese Magiediskussionen. Immer wieder das Selbe."
Jeff: „Oh ja. Da hast du Recht."
Jessy: „Warum besuchst du Charlie eigentlich nicht auch mal in Cleveland?"
Jeff: „Cleveland? Nä... Was soll ich denn auch dort? Glaub mir, der letzte Ort an dem ich je sein will ist Cleveland."
Jessy: „Ich hab bei meinem letzten Besuch dort einen Dämon gesehen. Das war schon ziemlich cool. Immerhin haben wir diese Kräfte um sie einzusetzen. Gerade du. Ich würde alles dafür geben mich teleportieren zu können, so wie du das tust."
Jeff: „Pst. Hast du vergessen, dass das außer dir niemand hier weiß?"
Jessy: „Oh, tut mir Leid, stimmt ja."
Ein paar Minuten später war Jessy mit dem Packen fertig.
Jessy: „So, in zwei Stunden geht mein Flieger. Bringst du mich noch zum Flughafen?"
Jeff: „Ja, aber im Auto."
Jessy: „Spielverderber."
Die beiden gingen wieder runter in die Küche.
Jessy: „Mom, Dad, ich bin fertig mit dem Packen. Jeff bringt mich nun zum Flughafen."
Jessys Eltern standen vom Tisch auf und umarmten ihre Tochter noch ein Mal.
Karen: „Pass bitte auf dich auf."
Jim: „Und dass du mir nicht mit einem Tatoo oder einem Piercing wieder kommst. Die blond gefärbten Haare vom letzten Clevelandausflug haben mir schon gereicht."
Jessy: „Ist ja gut, ist ja gut. Ich werde brav sein."
Jessy winkte ihren Eltern noch mal zu, dann verließen Jeff und sie das Haus und stiegen in sein Auto. Er fuhr sie zum Flughafen und sie betrat das Flugzeug.
Ein paar Stunden später:
Jessy verließ das Flugzeug und sah Andrew schon bei den anderen Wartenden. Neben ihm stand ein großer, braun Haariger, Mann. Sie ging auf die beiden zu.
Andrew: „Hi Grace."
Jessy: „Hi Will."
Matt: „Muss ich das verstehen?"
Jessy: „Wir haben beschlossen so zu sein wie Will und Grace."
Matt: „Die verrückte Innenarchitektin und dieser schwule Anwalt aus dem Fernsehen?"
Andrew: „Ja genau."
Matt: „Naja, so lange ich das nicht verstehen muss."
Andrew: „Nun, egal. Also, Jessy, das ist mein Freund Matt. Matt, das ist meine beste Freundin, Jessy."
Matt: „Freut mich sehr."
Jessy: „Mich auch."
Matt und Jessy umarmten sich.
Jessy: „Und ihr beide lebt wirklich in einer Wohnung zusammen mit dem Gitarristen von Dingoes ate my Baby?"
Matt: „Oz? Ja."
Jessy: „Das ist ja abgefahren. Ich liebte diese Gruppe. Echt zu doof, dass sein Partner von einem tollwütigen Hund eines Fans beim Konzert gebissen wurde."
Andrew: „Das war ein Höllenhund der dazu gezüchtet wurde. Von meinem Bruder."
Jessy: „Und trotzdem wohnt Oz bei dir?"
Andrew: „Ich konnte ja nichts dagegen machen, oder?"
Jessy: „Und er weiß das?"
Andrew: „Nun ja, er selbst ist ein Werwolf. Immerhin konnten wir seine Unschuld beweisen. Zuerst dachten wir, es wäre seine Werwolfseite, die das tun würde."
Jessy: „Das Leben am Höllenschlund ist echt krass."
Matt: „Lasst uns doch erst mal heim fahren."
Jessy: „Oh, tut mir Leid. Eigentlich wollte ich ja dich kennen lernen, und nicht über Daniel Osbourne reden."
Andrew: „Nenn ihn einfach Oz."
Jessy: „Ok, und nun erzählt mir alles. Vieles weiß ich ja schon vom Telefon, aber ich möchte einfach alles wissen. Wie habt ihr euch kennen gelernt, wann habt ihr rausgefunden, dass es wahre Liebe ist? Und Matt, was hat dich dazu bewogen hier her zu ziehen?"
Im Auto auf dem Weg zur Wohnung erzählten Matt und Andrew ihr die ganze Geschichte. Von ihrem ersten gemeinsamen Flug bis hin zu der Traumwelt.
Jessy: „Oh man, da habt ihr echt viel durchgemacht. Aber ich freue mich für euch, dass es alles ein gutes Ende genommen hat. Ich glaub nun habt ihr echt alles durchgemacht. Exfreunde, eine Frau, Zaubersprüche."
Matt: „Oh ja. Ohne Willow, Oz und Josh hätten wir das nie geschafft."
Jessy: „Josh? Dein Arbeitgeber? Was hat der damit zu tun?"
Andrew: „Er war jedes mal zur Stelle, wenn einer von uns mit ihm reden musste. Er hat uns oft davor bewahrt, miteinander Schluss zu machen."
Jessy: „Na, da habt ihr ja echt Glück, einen solchen Schutzengel bei euch zu haben. Darf man den kennen lernen?"
Matt: „Ich hab heute Abendschicht. Ihr könnt ja beide mitkommen."
Jessy: „Ich bin noch keine 21."
Matt: „Keine Sorge. Es ist keine reine Bar, sondern auch ein Cafe. Du darfst es betreten."
Jessy: „Ah, dann ists ja gut. Also ich komme gerne mit."
Nun öffnete sich die Wohnungstür. Willow und Oz kamen herein.
Jessy: „Oh mein Gott, ich stehe wirklich in einem Raum mit Daniel Osbourne."
Oz lachte.
Oz: „Ein Fan, wie ich annehme?"
Jessy: „Oh ja. Ich fand eure Band wirklich klasse. Es war so schade, dass ihr aufgehört habt. Ich hoffe du wendest dich nicht ganz von der Musik ab. Weißt du, wenn du eine Sängerin suchst, meine Schwester Charlie ist echt gut."
Oz: „Oh, nein Danke. Ich hab momentan wirklich kein Interesse daran. Außerdem würde die wahrscheinlich nur Balladen und Herz Schmerz Lieder singen. Die trauert ja immer noch dem Mann nach, den sie verloren hat."
Jessy: „Sie weint diesem Joey immer noch nach? Die kannten sich doch gerade mal 1-2 Wochen. Manchmal ist sie ne echte Dramaqueen. Fast so schlimm wie damals die Sache mit ihrem Highschool-Freund. Erst hatte sie ihn, und als sie über den Sommer mit einer Freundin in Paris war, hatte er was mit ihrer besten Freundin. Das reinste Drama, echt."
Willow: „Ui, erzähl uns mehr."
Jessy: „Nun ja, sie hatte in Paris jemand kennen gelernt und auch mit ihr geflirtet. Als der dann durch Zufall in Chicago auftauchte, hat sie mit ihrem Freund für ihn Schluss gemacht. Und dann kam auch raus, dass ihre beste Freundin mit ihrem Freund über den Sommer dauernd rumgemacht hat und wohl auch geschlafen. Das war für sie Grund genug, nicht in Chicago zu studieren. Aber egal, ich bin ja nicht hier, um über Charlie zu reden. Andrew, Matt. Erzählt mal was über die Welt in die euch der Zauber geschleppt hat."
Andrew wollte gerade anfangen zu erzählen, da fiel ihm auf, dass er sich fast gar nicht mehr daran erinnern konnte. Als er Matt anschaute sah er ihm an, dass es ihm genau so ging.
Matt: „Merkwürdig. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, was wir da erlebt haben."
Andrew: „Du hast recht. Ich habe nur noch dieses Gefühl unendlich großer Liebe in mir."
Matt: „Ja, so geht es mir auch. Ich weiß keine Inhaltlichen Sachen mehr, aber das Gefühl der Liebe ist da."
Willow: „Hm, komisch, selbst ich habe alles vergessen, was ihr mir über diese Welt erzählt habt."
Andrew: „Dieser Dämon hat mich reingelegt."
Matt: „Nun ja, aber der Grund des Zaubers war es doch, dass wir zusammen kommen würden. Und das hat er doch auch bewirkt. Also denk ich nicht, dass du dich beschweren kannst."
Oz: „Vielleicht sollt ihr auch einfach eure Zukunft nicht kennen und in dieser Welt neu erleben."
Jessy: „Das hört sich so an, als gingest du davon aus, dass es einen größeren Plan dahinter gäbe."
Andrew: „Also bitte, was sollte das Universum denn für ein Interesse an unserer Beziehung haben? Wir sind für das Universum doch unbedeutend. Wir sind nur ein Moment in der Ewigkeit. Was sollte sich in unserem Leben ereignen, was so wichtig wäre?"
Plötzlich hämmerte jemand gegen die Wohnungstür. Alle schauten dort hin. Andrew ging hin und öffnete sie. Sobald sie auch nur einen Spalt breit geöffnet war, wurde er von der Wucht der Tür die sich öffnete gegen die Wand geschmettert. Charlie kam wütend rein.
Charlie: „Mom hat gerade angerufen und mir gesagt, dass du nach Cleveland kommst, Jessy. Wie kannst du es wagen, mir weder was davon zu sagen, noch bei mir zu übernachten?"
Jessy: „Mensch beruhig dich mal wieder. Ich bin hier um Matt kennen zu lernen. Das hat nichts mir dir zu tun."
Charlie: „Du kommst in die Stadt in der ich wohne und sagst mir kein Wort und ich soll dir glauben, dass es nichts persönliches ist?"
Andrew: „Oh, Matt, da war noch dieses Formular, dass du unterschreiben musst, ich habs im Schlafzimmer."
Matt: „Oh ja genau, lass uns das gleich jetzt machen."
Oz: „Oh, ein Formular? Das hört sich aber interessant an."
Willow: „Dürfen wir auch einen Blick drauf werfen?"
Die 4 verzogen sich ins Schlafzimmer von Andrew und Matt. Im Wohnzimmer ging der Streit weiter.
Jessy: „Toll, nun hast du sie auch noch alle vertrieben."
Charlie: „Und du hast mir nicht geantwortet."
Jessy: „Also schön, ich wollte nicht bei dir wohnen."
Charlie: „Ah ha, da kommen wir der Sache also schon näher. Dürfte ich auch den Grund erfahren?"
Jessy: „Kannst du dich an das Fiasko meines letzten Besuchs erinnern? Du hast mich praktisch zum Flughafen zurück gebracht, bevor ich hier überhaupt angekommen war."
Charlie: „Du wärst beinahe bei einem Dämon abgekratzt."
Jessy: „Ich hab mir nicht mal nen Kratzer geholt."
Charlie: „Weil Andrew nicht bewusstlos wurde, bevor ich dich da raus geholt hab."
Jessy: „Ich hab echt keine Lust auf diesen Mist."
Charlie: „Den wirst du dir aber anhören müssen."
Jessy: „Ach ja?"
Charlie: „Ja."
Jessy schnappte sich ihre Jacke und stürmte aus der Wohnung. Hinter sich schmetterte sie die Tür zu. Dann ging verließ sie auch das Haus. Charlie stürmte ihr hinterher.
Jessy: „Die Kuh macht muh – diese Tür bleibt 10 Minuten zu!"
Die Haustür verschloss sich magisch für 10 Minuten. Charlie, die gerade unten angekommen war, schaffte es nicht, die Tür zu öffnen. Resignierend ging sie zurück zur Wohnung. Die anderen waren inzwischen aus dem Schlafzimmer wieder herausgekommen.
Andrew: „Wo ist Jessy?"
Charlie: „Aus der Wohnung gerannt. Und die Tür unten hat sie magisch versiegelt, so dass ich sie nicht öffnen kann."
Matt: „Hast du eine Ahnung, wie lang der Zauber hält?"
Charlie: „Nun ja, ihre Zauber sind eher Schwach, das sollte also bald erledigt sein."
Andrew: „Ihr streitet euch aber echt jedes mal wenn ihr euch trefft, oder?"
Charlie: „Mein Bruder kann gut mit ihr umgehen, aber bei mir und ihr war es schon immer schwierig. Sie ist nun mal meine kleine Schwester. Und ich hab immer das Gefühl, dass ich auf sie aufpassen muss."
Matt: „Deine kleine Schwester ist fast erwachsen."
Charlie: „Du kannst das nicht nachvollziehen."
Matt: „Ich hab selber jüngere Brüder."
Charlie: „Auch welche, die 12 Jahre jünger sind?"
Matt: „Nun ja, das nicht unbedingt."
Charlie: „Siehst du?"
In einer Gasse:
Jessy rannte vor Wut einfach in der Stadt herum, ohne auf ihre Umgebung zu achten. Als sie sich umschaute merkte sie, dass sie inzwischen in einer recht leeren Gasse war, und diese sah nicht so aus, als wäre sie im besten Teil der Stadt. Als sie sich umschaute sah sie, wie mehrere Personen auf sie zu kamen. Einer hielt ihr von hinten den Mund zu. Ein anderer Mann kam auf sie zu.
Mann: „Soso, du glaubst also, du könntest einfach so durch unsere Gasse laufen, ohne Wegzoll zu zahlen?"
Jessy: „Mhhmm, hum, mrrr"
Mann: „Schauen wir mal, ob du Geld dabei hast."
Der Mann griff sich Jessys Tasche und kramte darin herum, bis er ihr Portemonnaie fand.
Mann: „Viel zu leer. Und keine Kreditkarten dabei. Dann wirst du wohl in Naturalien bezahlen müssen. Leute, achtet darauf, dass ihr ihren Mund zuhaltet."
Jessys Augen weiteten sich vor Schreck. Als der Mann näher kam, verpasste sie ihm einen Tritt. Nun hatte er ein blaues Auge.
Mann: „Das, meine kleine, war ein großer Fehler."
Josh: „Ja, das finde ich auch. Besser wäre es gewesen, sie hätte dir ein paar Zähne ausgeschlagen. Los, lasst das Mädchen los, oder ihr könnt was erleben."
Mann: „Du willst und drohen? Du bist nur einer, falls du nicht zählen kannst, wir sind 10."
Josh: „Naja, wenn ich den IQ eurer Gruppe zusammen rechne, seid ihr vielleicht ein halber."
Mann: „Jazz, Ryker, macht ihn fertig."
Jazz und Ryker gingen auf Josh los. Dieser verpasste dem einen einen Tritt und dem anderen einen Kinnhaken. Beide gingen vor ihm zu Boden.
Josh: „Nun seid ihr nur noch acht. Und jetzt lasst endlich das Mädchen los."
Mann: „Paul, Steve, Dylan, los macht ihn fertig."
Josh: „Das kommt mir hier vor wie bei einem Film oder einer billig produzierten Serie, weisst du?"
Mann: „Wieso?"
Josh: „Nun ja, es gibt eine große Gruppe, aber die sind zu doof gemeinsam anzugreifen, und es werden immer nur 2-3 geliefert, die der Held problemlos schafft, anstelle mal mit allen anzugreifen."
Wieder gingen 3 von der Gruppe auf ihn los. Josh schnappte sich einen, und stieß ihn zurück zu den anderen beiden. Alle 3 knallten zu Boden.
Josh: „Wollt ihr wirklich so weiter machen?"
Mann: „Du hast Recht. Das führt zu nichts."
Der Mann ging weg von Jessy und stellte sich Josh gegenüber.
Josh: „Was nun? Willst du es tatsächlich alleine gegen mich aufnehmen?"
Der Mann zog eine Pistole und richtete sie auf Josh.
Mann: „Na, was sagst du jetzt?"
Josh machte eine blitzschnelle Bewegung und schlug dem Mann die Knarre aus der Hand. Dann hob er sie auf und richtete sie auf ihn. Dessen Gruppe rannte weg, als sie das sahen. Die zwei die Jessy festgehalten hatte, ließen sie los und rannten mit den anderen aus der Gruppe weg.
Josh: „Alles in Ordnung mit dir?"
Jessy: „Wow, danke! Du hast mich echt gerettet, wer weiß, was die mit mir gemacht hätten."
Als Jessy auf Josh zu kam, merkten sie beide nicht, dass der Mann auf sie zu kam. Er schnappte sie und hielt sie vor sich. Dann nahm er ein Butterfly aus der Tasche und ließ es aufspringen. Er hielt es ihr an die Kehle.
Mann: „Schmeiß die Knarre weg, Alter."
Josh zögerte keine Sekunde und legte die Pistole zu Boden.
Mann: „Kick sie weg."
Auch diesen Befehl befolgte Josh. Als er sie weit weggekickt hatte, ließ der Mann Jessy los und rannte seiner Gruppe hinterher.
Josh: „Ist alles in Ordnung? Hast du dir weh getan? Was tust du denn hier in dieser Gasse?"
Jessy: „Ich hatte einen Streit mit meiner Schwester, ich habe nicht auf den Weg geachtet. Ich bin einfach weg gerannt."
Josh: „Komm, ich bring dich heim."
Jessy: „Ich wohne gar nicht hier. Ich bin gerade bei zwei Freunden, die ich besuche."
Josh: „Dann bring ich dich dort hin. Wo wohnst du denn?"
Jessy nannte ihm die Adresse von Andrews Wohnung.
Josh: „Ah, ich weiß wo das ist. Mein Mitarbeiter aus der Bar wohnt auch in dem Haus."
Jessy: „Du besitzt eine Bar?"
Josh: „Ja, das Brotherly Love."
Jessy: „Dann musst du Josh sein. Der Arbeitgeber von Matt?"
Josh: „Du kennst Matt?"
Jessy: „Ja, ich besuche ihn und Andrew."
Josh: „Warte mal, bist du etwa Jessy?"
Jessy: „Ja."
Josh: „Freut mich sehr dich kennen zu lernen."
Jessy: „Gleichfalls. Und du hättest echt zu keiner besseren Zeit auftauchen können. Nun weiß ich was Andrew und Matt meinten."
Josh: „Wieso? Was haben sie denn gesagt?"
Jessy: „Dass du fast wie durch Magie immer dann da bist, wenn einer der beiden dich braucht."
Josh: „Oh. Das müssen wohl lauter glückliche Zufälle sein."
Jessy: „Du bist für die zwei auf jeden Fall mehr als nur ein Boss. Du bist ihr Freund und Berater geworden, oder?"
Josh: „Nun ja, es würde mich freuen, wenn sie mich so sehen."
Jessy: „Aber eins ist schade. Du bist wohl auch schwul, oder?"
Josh: „Ja, wieso?"
Jessy: „Irgendwie scheine ich nur schwule Männer kennen zu lernen. Mein Exfreund, Andrew, nun du. Die einzig Ausnahme bildet ein Musiker, der aber schon eine Freundin hat."
Josh: „Ich bin sicher der Mann deiner Träume wird auch noch kommen. Und er wird dich auch aus einer misslichen Lage befreien."
Jessy: „Du bist Wahrsager?"
Josh grinste.
Josh: „Warte es einfach ab."
Jessy: „Und wird mir dieses Glück auch noch dieses Jahr zuteil werden?"
Josh: „Oh ja, damit rechne ich fest."
Jessy: „Du bist süß."
Sie gab Josh einen Kuss auf die Wange. Dann gingen sie beide zur Wohnung von Andrew und Matt.
Josh: „Soll ich noch mit rauf kommen?"
Jessy: „Klar. Sicher wird dir Charlie auch danken wollen."
Josh: „Wer ist Charly? Ein hübscher Junge?"
Jessy: „Nein, Charlie ist meine ältere Schwester. Sie arbeitet in der selben Bar wie Andrew."
Josh: „Oh, schade. Aber gut, ich würde ihr natürlich trotzdem ungern die Chance nehmen, mir zu danken."
Beide lachten, dann gingen sie hoch. Oben in der Wohnung starrten alle Jessy und Josh an, als diese herein kamen.
Matt: „Hatte ich Frühschicht oder so?"
Josh: „Oh keine Sorge, ich bin nicht deinetwegen hier."
Jessy erzählte allen, was passiert war.
Charlie: „Mein Gott, zum Glück ist dir nichts passiert."
Andrew: „Woher wusstest du, dass sie dort in der Gasse Hilfe braucht, Josh?"
Josh: „Ich sah wie sie die Gasse betrat, und wie ihr ein paar Männer folgten. Da dachte ich mir, dass ich lieber mal nach schauen wollte, ob alles in Ordnung ist."
Charlie: „Wie kann ich ihnen jemals danken, Josh?"
Josh: „Sie können ja mal in meiner Bar aushelfen, wenn ich Personalmangel haben sollte."
Charlie: „Abgemacht."
Willow und Oz gingen in die Küche und bereiteten allein ein Essen vor. Josh rief schnell einen Mitarbeiter der Bar an, und bat ihr, die Schichten für Matt und ihn zu übernehmen. Nachdem das geklärt war, machten sich alle in der Wohnung einen schönen Abend. Um 23 Uhr kam das Gespräch noch mal auf die Täter.
Andrew: „Wollen wir der Polizei bescheid sagen?"
Josh: „In einer so großen Stadt wie dieser? Die werden sie sowieso nicht fangen können."
Charlie: „Du hast Recht, Josh. Belassen wir es also dabei."
Charlie gab Jessy ein Zeichen, dass sie ihr folgen sollte. In der Küche waren sie sich sicher, dass Josh sie nicht würde hören können.
Charlie: „Ok, die Polizei ist da Machtlos, wir allerdings nicht. Wie wäre es mit ner kleinen Syphilis für den guten Mann?"
Jessy: „Das wäre aber ein ziemlicher Kräftemissbrauch. Wir sollen die Unschuldigen beschützen und nicht die Schuldigen bestrafen, oder?"
Charlie: „Hm, da hast du recht, aber nervt es dich denn gar nicht, wenn sie so einfach damit davon kommen würden?"
Jessy: „Doch, das schon."
Charlie: „Ah, ich habe eine bessere Idee!"
Jessy: Ja? Was willst du denn machen?"
Charlie: „Pass auf! - Göttin Hekate, hier spricht deine Dienerin, die einen Wunsch hat. Schicke jene die meien Schwester in der Gasse angriffen ins Gefängnis. Stecke sie in Zellen die sowieso überfüllt sind, und wo ein paar mehr oder weniger nicht mehr auffallen."
Jessy: „Meinst du das hat gewirkt?"
Charlie: „Auf jeden Fall. So, ich werde nun heim gehen, Es ist inzwischen recht spät geworden. Wir sehen uns dann ja sicher noch mal, bevor du abfliegst."
Jessy und Charlie umarmten sich. Als Charlie die Wohnung verließ, schloss sich Josh ihr an. Die anderen gingen schlafen.
Ende Folge 11
