Titel: Cleveland – Andrew & Matt
Staffel 1 Folge 13: Der Anfang vom Ende
Autor: Endymion
Idee: Endymion
Datum: 01.09.08
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir
Starring:
Tom Lenk als Andrew Wells
Kerr Smith als Matt Reling
Alyson Hannigan als Willow Rosenberg
und:
Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne
Supporting Roles by:
Justin Hartley als Josh Hart
und
Busy Philips als Jessy Silverstone
Guest Stars:
James Lafferty als Michael Reling
Laura Vandervoort als Lara
und
Amy Acker als Winifred „Fred" Burkle
Special Guest Star:
Andy Hallet als Lorne
Nach der Aufregung mit Kennedy am Vortag saßen die 4 Bewohner des Apartments bei einem Film gemütlich vor dem Fernseher. Andrew hatte sich an Matt rangekuschelt und Willow hatte ihren Kopf an die Schulter von Oz gelehnt.
Andrew: „Nach all der Aufregung war das hier eine wirklich gute Idee."
Oz pflichtete Andrew nickend zu.
Matt: „Endlich ist alles gut. Wir haben alle unsere Probleme hinter uns. Ihr eure Expartner, wir die unseren. Nun kann uns nichts mehr trennen."
Willow: „Sowas sollte man nie sagen. Das bringt Unglück."
Matt: „An so etwas glaube ich nicht."
Andrew: „Ich auch nicht. Es gibt nur eins woran ich glaube. Die Macht der Liebe."
Oz: „Zu viel Fernsehen geschaut?"
Andrew: „Schau dir doch mal meinen Freund an. Und überleg dir, was wir alles durchmachen mussten, um zusammen zu sein. Das ist nur mit der Macht der Liebe möglich, all diese Hindernisse zu überwinden."
Willow: „Nun, in gewisser Weise hast du wohl recht. Oz denk doch nur mal, was wir alles durchgemacht haben."
Plötzlich klingelte das Handy von Willow. Diese warf einen Blick auf das Display und staunte.
Willow: „Der Anruf ist von Fred."
Matt: „Wer ist Fred? Ein Freund von dir?"
Oz: „Das ist eine Freundin aus L.A. Heißt eigentlich Winifred und arbeitet im Team von Angel."
Willow wurde es zu laut mit dem Gespräch von Oz und Matt neben den Geräuschen des Fernsehers, deshalb ging sie aus dem Wohnzimmer raus in ein ruhigeres Zimmer. Dort nahm sie den Anruf entgegen.
Willow: „Hi Fred."
Fred: „Ungünstige Zeit? Störe ich bei nem Vampirkampf?"
Willow: „Keine Sorge. Ich war nur in einem zu lauten Raum. Was gibt es denn?"
Fred: „Du erinnerst dich doch sicher an Lorne, oder?"
Willow: „Ja, ich habe euch ja alle getroffen, als ich Faith abgeholt habe und Angel seine Seele wieder zurück gab."
Fred: „Ich wollte dir eigentlich nur mitteilen, dass er gerade in Cleveland ist. Er hat dort einen Abend eine Karaokebar gemietet und wird beim Singen des Publikums in deren Zukunft schauen. Dachte ihr wollt vielleicht hin gehen. Dort ist dann übrigens Jagdverbot. Jeder der rein geht verspricht damit, niemanden dort zu töten."
Willow: „Hört sich gut an. Danke."
Fred: „Also, wir hören voneinander."
Willow: „Auf jeden Fall. Tschüss."
Beide legten auf.
Ein paar Minuten später kam Willow wieder ins Wohnzimmer.
Willow: „Fred hat mir gerade gesagt, dass Lorne hier ist. Er hat eine Karaokebar gemietet und liest die Zukunft der Bühnensänger. Wollen wir da nicht vielleicht hin gehen?"
Andrew: „Klingt klasse."
Matt: „Wieso nicht. Hört sich gut an."
Oz: „Schön, das sollten wir machen."
Willow: „Ich hab mir schon gedacht, dass ihr so reagieren werdet. Daher hab ich Kate und Charlie angerufen. Die wollten aber beide leider nicht."
Andrew: „Vielleicht sollten wir Josh fragen?"
Matt: „Das können wir nicht. Wie willst du ihm das erklären? Er kennt doch keine Magie."
Willow: „Außerdem ist Lorne ein Dämon. Und es werden auch andere Dämonen dort sein."
Andrew: „Stimmt auch wieder."
Oz: „Wann geht's los?"
Willow: „In einer Stunde."
Andrew: „Oh, dann geh ich mich wohl besser umziehen."
Willow: „Oh, du hast Recht. Das sollten wir wirklich."
Andrew: „Was ist mit diesen Dämonen? Müssen wir uns auf Kämpfe einstellen?"
Willow: „Nein. Jeder der da rein geht stimmt zu, keine Gewalt zu verwenden dort drin."
Matt: „Schön."
Oz: „Gut, dann machen wir uns mal alle fertig."
Willow rannte ins Bad und die anderen in ihre Zimmer. Andrew zeigte Matt eine Reihe an Outfits.
Andrew: „Ich hab keine Ahnung, was ich anziehen soll. Einen Anzug? Oder wirkt das zu förmlich? Vielleicht einfach nur eine Jeans und ein T-Shirt?"
Matt: „Wie wäre es mit Hemd und Hose, aber das Sacko würde ich hier lassen. Dann bist du irgendwo im Mittelbereich. Immerhin kommen Dämonen dort hin. Das wird also nicht wirklich Frackzwang haben."
Andrew: „Oh ja. Du hast recht. Nun wo die Kleiderwahl fertig ist, wollen wir nicht noch ein paar Minuten nutzen?"
Matt: „Du meinst?"
Andrew: „5 Minuten sollten alle Male drin sein."
Matt: Du hast Recht. Und da wir uns sowieso ausziehen müssen um uns umzuziehen wäre alles andere ja nur Verschwendung, oder?"
Andrew: „Genau."
15 Minuten Später war die Gruppe zum Aufbruch bereit. Sie nahmen ein Taxi und fuhren zur Karaokebar. Die Bar war gerammelt voll. Obwohl gut 80 Prozent der Gäste Dämonen waren, benahmen sich alle sehr friedlich. Sie hatten kaum die Atmosphäre in sich aufgezogen, da kam auch schon Lorne an.
Lorne: „Willow, freut mich ja so, dich wieder zu sehen. Freunde von dir, Süße?"
Willow: „Ja. Das sind mein Freund Oz und unsere Mitbewohner Matt und Andrew."
Lorne: „Wie ich sehe wird das Mikrofon gerade frei. Will direkt von euch jemand vorsingen?"
Oz: „Oh, ich würde gerne."
Lorne: „Ich bin schon sehr gespannt. Dann mal rauf auf die Bühne mit dir, Süßer."
Oz ging auf die Bühne. Überall klatschten die Leute. Oz merkte, dass er anscheinend auch unter den Dämonen viele Fans hatte.
Dämon: „Ja, der Werwolf der in den Charts der Menschen immer so weit hoch kam."
Oz: „Du weißt, dass ich ein Werwolf bin?"
Dämon: „Viele von uns können sowas spüren."
Willow: „Singen Schatz, nicht reden. Plaudern kannst du hinterher noch."
Oz räusperte sich.
Oz: „Gut, dieses Lied widme ich Willow. Es ist ein Lied von Abba. Eigentlich wird's ja immer von den Frauen gesungen. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, dass ich es singe. Ich widme es meiner Freundin. Und es spiegelt meine Gefühle wieder aus der Zeit in der ich lange von ihr entfernt war und meine Freude dann in Clevleand aufgetreten zu sein."
Oz:
Super Trouper
Lichter, die mich blenden
Doch was ich auch tu
Ich denk immerzu
Da unten irgendwo bist du
Ich war völlig down und ausgebrannt
Darum rief ich dich an aus Glasgow
Nach der langen Tour von Land zu Land
Sehnte ich ich nach der "Das-war's-Show"
Doch als du mir dann gesagt hast, du wirst kommen,
War ich plötzlich ganz okay.
Heute Nacht wird alles anders wenn ich auf die Bühne geh'.
Dann werden Super Trouper
Tausend Watt verschwenden
Und die Show fängt an
Mikros auf und dann
Beifall für die Number One
Ich seh in Super Trouper
Lichter, die mich blenden
Doch was ich auch tu
Ich denk immerzu
Da unten irgendwo bist du
Zwanzigtausend Menschen die mich seh'n
Ahnen nicht, wie ich manchmal leide
Fotografen, Fans - wohin wir geh'n
Doch ich denk nur noch an uns beide
Es gibt Stunden wo ich den Erfolg verfluche
Weil ich dich so selten seh'
Heute nacht wird alles anders
Wenn ich auf die Bühne geh'.
Dann werden Super Trouper
Tausend Watt verschwenden
Und die Show fängt an
Mikros auf und dann
Beifall für die Number One
Ich seh' in Super Trouper
Lichter, die mich blenden
Doch was ich auch tu
Ich denk immerzu
Da unten irgendwo bist du
Ich freu mich so
Bald bist du da
Und was oft unerreichbar scheint, ist wieder nah
Und auch wenn ich dich heute Nacht
Erst später seh'
Ich spür dich, wenn ich auf die Bühne geh'
Dann werden Super Trouper
Tausend Watt verschwenden
Und die Show fängt an
Mikros auf und dann
Beifall für die Number One
Ich seh' in Super Trouper
Lichter, die mich blenden
Doch was ich auch tu
Ich denk immerzu
Da unten irgendwo bist du
Super Trouper
Lichter, die mich blenden…
Lorne hatte Oz beim Singen beobachtet. Als er wieder zu ihnen kam, lächelte er ihn an.
Lorne: „Ich habe deine Zukunft gesehen. Aber was ich gesehen hab, werde ich dir nicht sagen. Es betrifft Willow und dich. Keine Angst, es ist etwas Positives, aber diese Überraschung will ich euch wirklich nicht verderben."
Willow: „Dann werde ich mal singen gehen."
Willow trat auf die Bühne.
Willow: „Mein Song widme ich der Beziehung von Oz und mir. Das wovon ich singe ist vor vielen Jahren passiert, als wir im ersten Collegejahr waren, also nehmt es ihm nicht krumm."
Matt: „Wovon will sie denn singen?"
Oz: „Ohoh, ich habe da ein schlechtes Gefühl."
Andrew: „Das hätte ich nach dieser Einleitung auch."
Willow:
DU?
Du hast mich so enttäuscht,
ich konnt dich nicht versteh'n
Damals nahm ich mir vor,
dich nie wieder zu seh'n
Jetzt stehst du hier
und ich starr dich an
Was ist mit mir?
Plötzlich kenn ich mich selbst nicht mehr
So als ob ich im Fieber wär
Nur ein Blick
und schon wird mir kalt und heiß
Ein Blick mehr
und alles dreht sich im Kreis
Wohoo
Mamma Mia, es geht schon wieder los
Wie, wie kann das denn normal sein?
Mamma Mia, es ist hoffnungslos
Nie, nie wirst du mir egal sein
Ja mein Herz hat noch Narben
So viele Träume starben
wie, wie konnte ich nur von dir gehen?
Mamma Mia, jetzt erst kann ich seh'n
Nie, nie wird was war vorübergeh'n
Ich hab um dich geweint,
wusste nicht ein noch aus
Doch ich hab mir geschwor'n,
dass ich lerne daraus
Jetzt stehst du hier
und ich starr dich an
Was ist mit mir?
Plötzlich kenn ich mich selbst nicht mehr
So als ob ich im Fieber wär...
Nur ein Blick
und schon wird mir kalt und heiß
Ein Blick mehr
und alles dreht sich im Kreis
Ohooo...
Mamma Mia, es geht schon wieder los
nie, nie wirst du mir egal sein
Mamma Mia, es ist hoffnungslos
nie, nie wirst du mir egal sein
Ja, mein Herz hat noch Narben
So viele Träume starben
wie, wie konnte ich nur von dir gehen?
Mamma Mia, jetzt erst kann ich sehn
nie, nie wird was war vorübergeh'n
Nur ein Blick
und schon wird mir kalt und heiß
Ein Blick mehr
und alles dreht sich im Kreis
Ohooo...
Mamma Mia, es geht schon wieder los
Wie, wie kann das denn normal sein?
Mamma Mia, es ist hoffnungslos
nie, nie wirst du mir egal sein
Ja, mein Herz hat noch Narben
So viele Träume starben
wie, wie konnte ich nur von dir gehen?
Willow ging von der Bühne runter zurück zum Rest der Gruppe, der noch bei Lorne stand.
Willow: „Hast du etwas interessantes gesehen?"
Lorne: „Ja. Aber ich muss dir das Selbe sagen wie Oz. Ich würde eine große Überraschung kaputt machen, wenn ich es euch sagen würde. Daher muss ich das für mich behalten. Ihr solltet allerdings wissen, dass sich bezogen auf das Ereignis alles zum guten wenden wird."
Matt: „Wollen wir zusammen singen, Andrew?"
Andrew: „Gute Idee. Wollen wir uns den anderen anschließen, was die Songrichtung angeht?"
Matt nickte Andrew zu. Beide gingen unter Applaus auf die Bühne.
Matt:
Von Eifersucht war ich nie geplagt,
jetzt hass ich jeden der sich in deine Nähe wagt.
Vor dir war Treue mir einerlei,
Ich dachte außer dem Rauchen wär ich lasterfrei.
Doch langsam seh ich ein, es muss was Ernstes sein.
Ich will dich pur, ich will dich nur für mich allein.
Andrew:
Leg dein Herz an eine Leine, gib alle Liebe mir.
Dein Blick traf mich wie ein Schuss von vorn.
Ein bisschen Smalltalk, ein Lächeln und ich war verlorn.
Wie machst du das, du nimmst mir den Halt.
Als wär ich siebzehn, bin ich noch mal total verknallt.
Und bist du mal nicht hier, dann wächst die Angst in mir.
Mein Stolz gibt nach, ich liege wach und ruf nach dir.
Matt:
Leg dein Herz an eine Leine, gib alle Liebe mir.
Teil mit keinem deine Träume, gib alle Liebe mir.
Andrew:
Es gab Affären, das kam schon vor,
Doch nie war's mehr als ein Spiel, das bald den Reiz verlor.
Matt:
Ich dachte dass das schon Liebe war
Und umso stärker verwirrt mich was ich jetzt erfahr.
Andrew:
Und langsam seh ich ein, es muss was Ernstes sein.
Ich will dich pur, ich will dich nur für mich allein.
Matt:
Leg dein Herz an eine Leine, gib alle Liebe mir.
Teil mit keinem deine Träume, gib alle Liebe mir.
Andrew:
Leg dein Herz an eine Leine, gib alle Liebe mir.
Lorne beobachtete sie beide. Anders als bei Willow und Oz lächelte er bei den Beiden nicht.
Willow: „Ist alles ok?"
Lorne: „Das was ich da sehe gefällt mir gar nicht."
Oz: „Wieso? Was siehst du denn?"
Lorne: „Eine Trennung, viel Leid und Schmerz."
Willow: „Die zwei sind das glücklichste Paar das ich kenne. Kann es sein, dass du ihre Vergangenheit siehst und nicht ihre Zukunft? Das was du da beschrieben hast hört sich eher nach dem an, was sie schon durchgemacht haben."
Lorne: „Nein. Das war definitv die Zukunft."
Nun kamen die beiden wieder bei den Anderen an. Andrew schaute betreten in die Runde.
Andrew: „Waren wir so schlecht? Ihr seht alle so betroffen aus."
Lorne: „Matt, du wirst bald einen wichtigen Anruf bekommen. Ich kann dir nur empfehlen, darüber mit Andrew zu reden. Ansonsten wird euch das Probleme bereiten."
Matt: „Ich erzähle Andrew immer alles. Wir haben keine Geheimnisse voreinander."
Lorne: „Andrew, sollte er es dir diese mal nicht sagen, solltest du auf keinen Fall tun, was dir in den Sinn kommt. Ich kann dir jetzt noch nicht sagen, was es ist, aber es ist die falsche Lösung. Das offene Gespräch ist dem Vorzuziehen, wirklich. Sonst sehe ich schwarz für eure Beziehung."
Andrew: „Wieso steht es denn schlecht um unsere Beziehung? Es ging uns doch noch nie so gut?"
Lorne: „Kommt Zeit, kommt Rat."
Andrew: „Wenn du etwas weißt, dann sag es uns. Hilf uns den Fehler nicht zu begehen."
Lorne: „Das was ich gesehen hab ist die Privatsache von Matt. Das kann ich nicht ausplaudern. Das muss er dir sagen, wenn er bereit dazu ist."
Matt: „Du kannst es ruhig aussprechen, ich geb die die Erlaubnis zu reden. Ich hab keine Geheimnisse vor..."
Plötzlich unterbrach das Klingeln von Matt's Handy das Gespräch.
Matt: „Hier drin ist es zu laut. Ich geh nach draußen und nehme es dort an."
Matt verließ die Bar, dann nahm er das Gespräch an.
Matt: „Hi Brüderchen. Was macht die Kunst? Wie läufts am College? Eroberst du die Frauenherzen im Sturm?"
Michael: „Matt, hör mal. Ich bin gerade in Cleveland. Können wir uns irgendwo treffen? Ich muss dir etwas erzählen und das will ich nicht am Telefon machen."
Matt: „Klar können wir uns treffen. Ich bringe Andrew mit. Dann lernt ihr euch endlich kennen."
Michael: „Nein, hör mal. Ich will nicht unhöflich sein, aber das sollte ein Gespräch unter vier Augen sein. Und ich würde es begrüßen, wenn du sofort aufbrichst."
Matt: „Hört sich ja ernst an. Wo wollen wir uns treffen?"
Michael: „Kannst du sofort in ein Taxi zum Flughafen steigen?"
Matt: „Ich bin unterwegs."
Matt schaute sich um und rief ein Taxi heran. Er stieg ein.
Matt: „Zum Flughafen bitte."
Als der Taxifahrer los fuhr, sprach Matt wieder zu seinem Bruder.
Matt: „WO am Flughafen sollen wir uns treffen?"
Michael: „Gibt es dort vielleicht ein gemütliches Cafe oder so?"
Matt: „Hm, ja, neben einem Geschenkeshop. Dort ist es meistens recht ruhig."
Michael: „Gut. Dann treffen wir uns gleich dort."
Michael legte auf.
In der Bar:
Andrew: „Komm schon Lorne, rücks raus. Er hat dir doch gerade gesagt, dass er keine Geheimnisse vor mir hat."
Lorne: „Tut mir ja Leid Schnuckelchen, aber ich werde es dir nicht verraten."
Andrew ging zu Oz und Willow, die sich inzwischen an einen Tisch gesetzt hatten.
Oz: „Wo ist denn Matt?"
Andrew: „Der ist gerade raus um zu telefonieren. Wobei das bestimmt auch schon 10 Minuten her ist."
Am Flughafen:
20 Minuten nachdem er in das Taxi gestiegen war, kam er am Flughafen an. Er ging ohne Umwege zu dem Cafe, wo er sich mit seinem Bruder verabredet hatte. Als er ihn sah, ging er auf ihn zu. Als Michael ihn sah stand er auf und die beiden umarmten sich. Dann deutete Michael Matt an, sich zu setzen, was sie beide taten.
Matt: „Also Michael, was konntest du mir am Telefon denn nicht erzählen?"
Michael: „Gestern hatte unser Vater einen Schlaganfall. Seit dem liegt er im Koma in einem Krankenhaus."
Matt: „Was sagen die Ärzte?"
Michael: „Haben wenig Hoffnung, dass er noch mal aufwacht. Und falls er es tut, können sie nicht garantieren, dass das dann noch er ist."
Matt: „Magische Ursache?"
Michael: „Nein, biologische."
Matt: „Magische Heilung?"
Michael: „Verboten bei biologischen Ursachen. Stichpunkt persönlicher Nutzen."
Matt: „Dieser Mann hat sein Leben lang Dämonen vernichtet. Da kann die Welt ihm ruhig mal was zurück geben."
Michael: „Also wirklich. Das meinst du doch nicht etwa ernst?"
Matt: „Nein. Du hast ja Recht. Es wäre gegen alle Regeln."
Michael: „Davon abgesehen, bei der Schwere des Schadens könnten wir das nicht einfach verschwinden lassen. Das ist ja keine Wunde, deren Heilung wir einfach beschleunigen würden. Diese Krankheit ist ernst und man könnte sie nur verschieben. Und wem willst du das dann zumuten? Einem Verbrecher im Todestrakt? Einem Unschuldigen? Oder etwa noch dir selbst? Das würde unser Vater dir nicht verzeihen."
Matt: „Ja, du hast Recht."
Michael: „Ich habe aber genau wie du auch zuerst daran gedacht, ich bin also genau so unmoralisch wie du."
Matt: „Nun, wir tun es ja beide nicht. Ich denke jeder würde eine Sekunde an eine solche Lösung denken."
Michael: „Da hast du Recht. Aber was sollen wir tun? Die Geräte abschalten und verhindern, dass er sich quält, oder wollen wir abwarten und schauen was passiert? Das Geld haben wir ja, um ihn da selbst 1000 Jahre in einem Luxuszimmer angeschlossen zu haben. Das ist nicht unser Problem."
Matt: „Ich werde darüber nachdenken, ok?"
In der Wohnung von Josh:
Josh benutzte einen Teil seiner Macht, um die Ereignisse die sich gerade in Cleveland abspielten mitzuerleben. Bisher ging alles nach Plan. Plötzlich tauchte Lara neben ihm auf.
Lara: „Es wird zeit, dass du dich von dem sterblichen Leben das du hier führst verabschiedest Lasse den wahren Besitzer des Cafes wieder erscheinen und gib ihm sein Leben zurück. Und lösche dich aus den Erinnerungen aller, mit denen du hier zu tun hattest."
Josh: „Glaubst du ich bin dumm oder so? Ich weiß selber, was ich zu tun hab."
Lara: „Na dann ist's ja gut."
Josh: „Überhaupt, was spielst du dich hier so auf? Wir sind eine Demokratie und es gibt keine Hierarchie bei uns. Du hast mir also nichts zu sagen... Und überprüfen brauchst du mich auch nicht."
Lara lächelte gekünzelt.
Josh: „Bah, das war nun ein echt menschlicher Zug von dir."
Lara: „Wie kannst du mich so beleidigen?"
Josh: „Wie kannst du dich als Teil der Alphaforce so aufführen?"
Eisig schwiegen sich die beiden an.
Josh: „Aber du hast Recht. Es muss jetzt geschehen."
Josh schnippte ein mal.
Josh: „Es ist getan. Niemand wird sich mehr an mich erinnern. Auch die Göttin nicht. Sie ist nichts gegen unsere Macht. Und nun sollten wir hier verschwinden, bevor der Besitzer vom Brotherly Love noch aufwacht."
Beide nickten sich zu, dann waren sie weg.
Am Flughafen:
Michael: „Tut mir Leid, dass ich schon wieder fliegen muss. Bald hab ich ja Ferien. Dann werde ich dich und Andrew mal besuchen kommen. Aber melde dich, falls du dir überlegt hast, was wir mit Dad machen sollen."
Matt nickte. Die beiden Brüder umarmten sich noch ein mal, dann stieg Michael in ein Flugzeug und flog heim. Matt machte sich auf um ein Taxi zu suchen. Als er an der Karaokebar ankam, waren Willow, Oz und Andrew schon weg. Lorne kam auf ihn zu.
Lorne: „Ich soll dir von den 3 ausrichten, dass sie schon heim gefahren sind. Und darf ich dir noch mal sagen, dass es eine gute Idee wäre, mit Andrew darüber zu reden?"
Matt verließ die Bar wieder. Allerdings hatte er keine Lust, nun heim zu gehen und mit Andrew über das Problem zu reden. Andrew war ein Freund und treuer Partner, aber ein Filmfreak, der einfach noch keine Lebenserfahrung hatte. Matt wusste genau, dass Andrew ihm keine Hilfe sein würde bei diesem Problem. Er ging ins Brotherly Love. Inzwischen war es schon abgeschlossen und aufgeräumt. Er nahm seinen Schlüssel und ging rein. Dort ging er direkt zur Theke und nahm sich den Whiskey. Dann setzte er sich an einen der Tische und fing erst mal an zu trinken, denn er dachte nachdenken könnte er auch am nächsten Tag noch genug. Heute wollte er den Mist einfach nur vergessen.
Viele Stunden vergingen. Nun standen vor seinem Tisch noch 2 weitere Flaschen. Er hatte sie alle geleert. Als er auf die Uhr schaute merkte er, dass es schon 7 Uhr war. Er schmiss die Flaschen weg und sprach einen Zauber, der den Alkoholgeruch aus seinem Mund verschwinden ließ. Dann nahm er ein Taxi zu seiner Wohnung. Er fand Andrew im Bett liegend vor. In der Annahme, dass dieser noch schlief, legte er sich daneben und war sofort eingeschlafen.
Andrew allerdings hatte die ganze Nacht lang wach gelegen und mitbekommen, wie Matt hereingetorkelt war. Er wunderte sich darüber, dass Matt nicht nach Alkohol roch. Dann fragte er sich allerdings, wo Matt die ganze Nacht gewesen war und wer einen Grund hatte, ihn anzurufen. Es fiel im nur ein Name ein: Clark!
Da er aber tot müde war und es gut sein konnte, dass die beiden nur ein Gespräch geführt hatten, ging er erst mal schlafen und nahm sich vor, später mit Matt darüber zu reden. Als er sich an ihn kuscheln wollte, nahm seine Nase ein fremdes Aftershave wahr, welches nicht Matt gehörte. Dann wurde er plötzlich von Matt weggedrängt. Verletzt und traurig schlief er dann trotzdem noch ein.
Als Andrew aufgewacht war, lag an der Stelle wo Matt geschlafen hatte nur ein Zettel indem dieser ihn informierte, dass er arbeiten gegangen war.
In den nächsten Tagen wurde Matt immer unnahbarer. Jeden Versuch von Andrew, mal ein wenig zu kuscheln, lehnte er ab. Nach 5 Tagen hatte Andrew genug davon und er stellte Matt am Abend im Bett zur Rede.
Andrew: „Was ist denn los mit dir? In den letzten Tagen benimmst du dich ganz komisch. Hab ich irgendwas falsch gemacht?"
Matt: „Lass mich einfach in Ruhe, ok?"
Andrew: „Matt, diese Heimlichkeiten tun unserer Beziehung nicht gut. Hast du mich betrogen? Warst du bei Clark? Falls es das ist, rede mit mir. Daran können wir arbeiten."
Matt: „Clark? Mensch Andrew, nerv mich nicht mit deinem Kinderkram und lass mich einfach in Ruhe, ok?"
Andrew: „Aber Matt."
Matt: „Aber Aber... Schnallst du es nicht? Du nervst. Muss ich im Wohnzimmer schlafen um mal meine Ruhe zu haben, oder kannst du nun aufhören mir irgendwelche Kinderfragen zu stellen. Und wenn wir schon dabei sind. Wer hier in der Beziehung gerne mal fremd geht, wissen wir ja wohl beide, oder?"
Andrew: „Ich glaube du hast Recht. Eine Nacht getrennt wird uns gut tun."
Andrew stand auf, nahm seine Decke und ein Kopfkissen und knallte die Tür hinter sich zu auf seinem Weg zum Wohnzimmer.
Zur selben Zeit verfluchte sich Matt. Es tat ihm Leid, dass er seinen gesamten Frust über die Situation bei Andrew abgeladen hatte, der gar nichts dafür konnte. Nach einer Weile war er dann aber eingeschlafen. Andrew auf der Gegenseite wälzte sich auf dem Sofa hin und her und konnte nicht einschlafen. Dann gab er den Versuch auf und griff zum Telefon. Als er gewählt hatte, ging Jessy sofort ran.
Jessy: „Hi Will."
Andrew: „Es ist ernst."
Jessy: „Oh, was ist denn los Andrew?"
Andrew erzählte Jessy was die letzten Tage los war.
Jessy: „Komisch. Ihr wart doch im siebten Himmel, als ich hier war. Hast du ihn mal nach dem Telefonat gefragt?"
Andrew: „Nunja, indirekt als ich ihn gefragt hab, ob er sich wieder mit Clark trifft."
Jessy: „Das war aber auch die schlechteste Art und Weise, wie du fragen konntest. Aber wenn er nichts mehr mit ihm hätte, hätte Matt nicht so explodieren müssen. Trotzdem kann ich mir das bei ihm nicht vorstellen. Zu doof, dass dieser Lorne dir nichts genaueres gesagt hat."
Andrew: „Ja. Er hätte ruhig mal unsere Beziehung vor dieser Katastrophe bewahren können."
Jessy: „Und was willst du nun machen?"
Andrew: „Ich habe keine Idee. Aber ich werde nicht aufgeben. Ich liebe ihn und wahre Liebe siegt immer."
Jessy: „Das würde ich so zwar nicht sagen, aber ich würde dir auf jeden Fall raten einfach abzuwarten. Irgendwann wird sich seine Zunge schon lockern und er wird singen."
Andrew : „Ja. Hoffen wir es mal."
Jessy: „Meld dich bald wieder, wenn sich was getan hat. Zur Not ruf ich ihn mal an und sag ihm das eine oder andere klare Wort."
Andrew: „Gut, bye du!"
Jessy: „Byebye."
Beide legten auf.
Auch die nächsten Tage waren für Andrew kaum anders als die letzten. Es wurde sogar immer schlimmer. Nun herrschte ein eisiges Schweigen zwischen ihnen, obwohl sie wieder im selben Zimmer schliefen.
Eines Abends fasste Matt endlich eine Entscheidung. Er würde die Geräte abschalten und seinem Vater die verdiente Ruhe gönnen und ihn mit Würde sterben lassen, anstatt ihn medizinisch am Leben zu erhalten und zu womöglich zu quälen. Er hatte außerdem den Entschluss gefasst, Andrew da nicht mit rein zu ziehen. Er wollte ihn nicht mit seinen Problemen belästigen und wollte ihm daher nur sagen, dass er für eine dringende Angelegenheit noch mal heim Fliegen müsse, um Dinge zu regeln. Matt wusste, dass Andrew gerade im Arbeitszimmer saß, um Dämonenbücher zu studieren. Er wollte sich weiterbilden, um im Kampf gegen die Dämonen eine größere Hilfe zu werden, als er es bisher war.
Daher ging Matt zur Tür des Arbeitszimmers und klopfte.
Andrew: „Ja? Komm rein."
Matt trat ein.
Matt: „Hör mal Andrew, ich fahre morgen Mittag noch mal zurück. Ich muss dort noch etwas erledigen."
Andrew: „Was hast du in deiner alten Stadt zu erledigen? Dein Leben findet doch jetzt hier statt."
Matt: „Das ist privat."
Andrew: „So privat, dass du es nicht mal mir sagen kannst?"
Matt: „Ja, genau. So privat ist es."
Andrew: „Na schön, dann tu doch was du willst."
Matt: „Hey, sei doch nicht gleich eingeschnappt."
Andrew: „Das ist es nicht. Was ist los mit dir in letzter Zeit? Ich merke doch, wie du dich von mir zurückziehst. Es ist, als wäre auf einmal eine Wand zwischen uns. Rede doch mit mir, dann könnte ich dir helfen."
Matt: „Es ist wie gesagt privat."
Andrew: „Dann solltest du jetzt vielleicht besser gehen."
Matt: „Ja."
Andrew erwiderte nichts mehr darauf. Matt wartete noch eine Minute, aber nachdem Andrew nur schweigend da saß, verließ er das Zimmer.
Andrew: „Na, das wollen wir doch mal sehen. Du wirst schon noch reden, du wirst singen und zwitschern wie ein Vögelchen. Hey… singen. Das ist die Idee."
Nun blätterte Andrew heftig in dem Dämonenbuch herum, bis er gefunden hatte, was er suchte. Er las sich die Anweisungen durch. Eifrig machte er sich daran, die Anweisungen zu befolgen. Als er geendet hatte grinste er.
Andrew: „Morgen, ja morgen wirst du mir alles erzählen. Sweet wird deine Zunge lockern und du wirst mir ein hübsches Liedchen vorsingen wollen."
00:01Uhr:
Matt war im Schlafzimmer und fing an zu packen. Andrew saß noch im Arbeitszimmer und schaute auf die Uhr. Nun stand er auf und ging in den Flur. Matt erhob sich ebenfalls und lehnte sich gegen die Wand. An der anderen Seite der Wand lehnte Andrew.
Andrew:
Wo sind die Tage hin,
als alles einfach schien?
Ich such nach dem, was war.
Du scheinst davor zu flieh'n.
Warum verlor'n wir unsern Traum?
Wir war'n doch voller Mut.
Das mit uns war so wahr.
Das mit uns war so gut.
Wenn wir uns sehen, Darling
hör (ich) dich flehen – S.O.S.
Steh nur daneben,
rette dir nicht das Leben – S.O.S.
Schau mich an
Ich frag mich, was hab ich nur getan?
Schau mich an
Sag wie du ohne mich leben kannst?
Matt:
Du stehst ganz nah bei mir
Doch unerreichbar fern
So fern als wärst du
auf nem komplett andern Stern
Ich wollt, ich könnte dich einweih'n
Wir war'n doch voller Mut
Könntest du mir dann verzeih'n?
Das mit uns war so gut.
Beide:
Wenn wir uns sehen, Darling
hör mich flehen – S.O.S.
Steh nicht daneben,
rette mir das Leben – S.O.S.
Schau mich an
Ich frag mich, was hab ich nur getan?
Schau mich an
Sag wie ich ohne dich leben kann?
Wenn wir uns sehen, Darling
hör mich flehen – S.O.S.
Steh nicht daneben,
rette mir das Leben – S.O.S.
Schau mich an
Ich frag mich, was hab ich nur getan?
Schau mich an
Sag wie ich ohne dich leben kann?
Nach dem Lied wunderte sich Matt etwas, dass er gesungen hatte. Er zuckte mit den Schultern und packte fertig. Dann ging er schlafen und kurz darauf gesellte sich Andrew zu ihm ins Bett.
Ende
Note: Wer wissen will, wie es weitergeht, erfährt das in der Hauptstory. Ich hoffe der Andrew&Matt-Spinoff fand Anklang.
