Hier ein Kapitel, dass von Animeliker stammt :D

Hallo, hier ist Animeliker^^
Ich werde das erste Kapitel schreiben. Ich hoffe ihr seid nicht so streng mit mir, da ich noch Anfänger bin XD. Jedenfalls bedanke ich mich schon mal für die Reviews für den Prolog und ich danke auch meiner Partnerin ArisuYuki, dass sie so viel Geduld mit mir hat XD Ich wünsche euch ansonsten viel Spaß mit dem ersten Kapitel^^

(Ab hier machen wir einen Zeitsprung in die Zukunft, also nicht erschrecken^^)


Takao's Pov:

,,Das war ein sehr gutes Spiel! Wir sehen uns dann morgen!", rief uns der Trainer nach. Zusammen verließ ich mit Shin-chan die Umkleide. ,,Dann fahre ich dich jetzt nach Hause", meinte ich, ohne den Blick zu heben. Auf halbem Wege liefen uns die Spieler der Masaru Gakuen über den Weg. Ihre Augen waren von Hass erfüllt. Ja sie waren wütend. Wütend darauf, dass wir das Spiel gewonnen hatten und Masaru nun nicht mit in den Wintercoup kam. Ohne ein weiteres Wort gingen sie an uns vorbei. Zwar ohne Worte, doch ihre Augen sagten alles. Draußen setzte sich Shin-chan in die Rikscha. Bevor ich in die Pedale trat, sah ich kurz nach hinten. Seit dem Ende des Spiels hatte Midorima nichts mehr gesagt. Ein bisschen machte ich mir Sorgen. ,,Sag mal Shin-chan, ist alles in Ordnung?", fragte ich vorsichtig nach, bekam jedoch keine Antwort. Erst als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte, kamen die erlösenden Worte aus seinem Mund:,, Mit mir ist alles in Ordnung. Was soll diese Fragerei?", ,,Du bist nur so ruhig, das ist alles. Freunde sorgen sich eben, wenn der andere sich seltsam verhält. Oder hast du etwa dein Lucky Item verloren?", witzelte ich. Doch anscheinend fand Midorima diese Sache gar nicht zum Lachen. Stattdessen holte er aus seiner Tasche einen großen Teddybären und zeigte ihn mir während der Fahrt. Wie konnte man auch so ein großes Ding verlieren? Wie passte das überhaupt in die Sporttasche? Den Rest des Weges schwiegen wir uns an. Aber diese Stille war anders als sonst. Sie machte mir etwas Angst. ,,Takao, halt an", bat mich Shin-chan mit strengem Ton. Sofort stoppte ich. ,,Was ist los?", wollte ich wissen, beobachte still, wie er ausstieg. ,,Ich laufe den Rest nach Hause." Was war denn jetzt los? Hatte ich etwas Falsches gesagt? Normalerweise, ließ er sich von mir immer bis vor die Haustür kutschieren aber jetzt wollte er... laufen? Irgendwas war hier verkehrt. ,,Was ist denn heute mit dir los? Du bist so anders. Steig wieder ein. Ich fahr dich nach Ha-". ,,Ich sagte, du sollst abhauen! Wenn ich sage, dass ich den Rest laufe, dann meine ich das auch so!", schrie mich mein Gegenüber an. Kurz erschrak ich. Shin-chan war wie ausgewechselt. Noch kühler als sonst. Noch ernster. Er schien sich über etwas ernsthafte Gedanken zu machen. Völlig perplex ließ ich ihn gehen, wartete noch, bis er um die Ecke verschwunden war, ehe ich selbst nach Hause fuhr. ,,Ob es vielleicht etwas mit unserem Spiel zu tun hat?", dachte ich leise. Die Ampel vor mir sprang auf rot um.
Gedankenversunken blieb ich stehen, dachte weiter über Midorima nach. So kalt war er noch nie gewesen. Was hatte er denn nur? Dabei war er es, der die meisten Punkte für Shutoku holte. Wir gewannen mit 175 zu 173. Das Ende war sehr knapp, da Masaru auch viel auf's Spiel setzte. Plötzlich hupte es laut hinter mir. Die Ampel war längst grün und der Autofahrer hinter dem Steuer regte sich sehr auf, weshalb ich mich beeilte und rechts abbog. Bis zu mir nach Hause waren es nur noch ein paar 100 Meter. Doch anstatt mich aufs Fahren zu konzentrieren driftete ich immer wieder zu Shin-chan ab. Am meisten hatte mir bei diesem Spiel der Captain des Teams, dieser Hiruko, Unbehagen bereitet. Er war sehr schnell gewesen, das stand fest. Er konnte sich schon fast mit Midorima auf eine Stufe stellen, dennoch war er kein Ass, wie er. Seine Augen machten mir Angst. Diese Kälte, die von ihnen ausging jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich hatte mitten im Spiel mal in seine Augen gesehen und diesen Ausdruck bis jetzt nicht vergessen. So wie es schien, war er sehr machtbesessen, denn er schnappte seinen eigenen Kameraden den Ball weg und dunkte ihn selbst durch den Korb. Dieser Typ war mir ganz unsympatisch. Ich mochte ihn nicht. Und ich traute ihm auch nicht einen Millimeter über den Weg. Wie konnte so jemand überhaupt Captain einer Mannschaft sein?
Endlich bog ich in unsere Einfahrt ein. Meine Eltern waren zur Zeit auf Geschäftsreise. Ich hatte somit das ganze Haus für mich allein. Morgen würde ich Shin-chan fragen, ob er bei mir zu Abend essen würde. Auch mit Eltern im Haus fühlte ich mich einsam. In Midorimas Nähe zu sein, war angenehm. Seine Ausstrahlung war zwar nicht die Beste, doch es war immer noch besser, als gar Keinen in seinem Umfeld zu haben.
Erst jetzt bemerkte ich, dass in unserem Haus Licht brannte. Ich war immer sehr zuverlässig, achtete darauf, dass wenn ich das Haus verließ, kein Strom mehr floss. Waren meine Eltern etwa schon wieder zu Hause? Unmöglich. Sie sollten erst am Samstag zurückkommen. Heute war gerade mal Mittwoch. Hatte ich es in der Eile heute Nachmittag vielleicht doch vergessen? Im Moment war es mir ehrlich gesagt egal. Ich hatte nur Gedanken für Shin-chan. Ich war müde und erschöpft vom Spiel und einfach glücklich, gleich ins Bett zu können. Falls wir irgendwann noch einmal gegen die Masaru Gakuen spielen sollten, mussten wir uns hüten. Aber jetzt war es mit der Aufregung vorbei. Zumindest für heute. Oder auch nicht...

Leise betrat ich den Vorraum, zog mir seufzend die Schuhe aus. In meinem Zimmer warf ich meine Tasche auf's Bett und wollte gerade duschen gehen, als es im Wohnzimmer knallte. Mit dem Gedanken daran, dass irgendwas runtergefallen war, ging ich zur Tür. Alles stand noch an seinem Platz, weshalb ich weiter hineinging. Es war alles so, wie es sein sollte. Plötzlich hielt mich jemand mit gewaltiger Kraft von hinten fest - drückte mir irgendein Tuch ins Gesicht. Nach ein paar Atemzügen verschwamm meine Sicht. Auch wenn ich langsam ohnmächtig wurde, wehrt ich mich so heftig es ging. Wild schlug ich um mich, riss den Kopf nach rechts und links, doch der Kerl hinter mir war stärker, drückte mein Gesicht nur fester in den Stoff, bis vor meinen Augen alles schwarz wurde. Meine Körper wurde schwerer. Meine Sinne waren betäubt, mein Bewusstsein driftete in die völlige Dunkelheit ab. Hinter mir hörte ich noch die bedrohlich lachende Stimme, bevor ich endgültig ohnmächtig wurde...

Das einzige Geräusch, was ich hörte, als ich wieder zu mir kam, war das Gemurmel von einer kleinen Gruppe. Mir waren die Augen verbunden, verbrachte von nun an die Zeit in Dunkelheit. Ich versuchte mich zu bewegen, musste aber nach wenigen Minuten feststellen, dass ich an Fuß- sowie auch Handgelenken gefesselt war. Die Wasserrohre in meinem Rücken zu spüren, war nicht gerade angenehm. Die starken Seile hatte sich tief in mein Fleisch geschnitten. Wahrscheinlich bluteten meine Gelenke schon. ,,Seht mal. Ich glaube, der ist wach", sprach jemand. Er hatte seine Stimme verstellt. Wenn ich mich weiterhin bewusstlos stellte, würden sie mich vielleicht in Ruhe lassen. Aber dieses Vorhaben misslang, als ich eine Faust in meiner Magengegend spürte. Die Kraft war so gewaltig, dass mir der Schmerz bis ins Rückenmark fuhr. Keuchend rang ich nach Luft, versuchte den Schwindel, der mich überkam, zu unterdrücken. Die Leute lachten laut auf. Anscheinend saß ich in einem Keller, oder so etwas Ähnlichem, denn es schallte von überall. ,,Jetzt lasst ihn doch mal in Ruhe. Wir brauchen ihn doch noch!", lachte eine heitere Stimme. Und obwohl sie heiter und fröhlich klang, war sie von starkem Hass erfüllt. Eine große Hand drückte meinen Kopf nach unten, entfernte schon fast schmerzhaft die Augenbinde. Durch die Helligkeit blinzelnd suchten meine Augen den Raum ab, blieben an einer Person hängen, die mir nur allzu bekannt vorkam. Seine grau-violetten Haare fielen ihm ins Gesicht. Sein Grinsen war bösartig und konnte schon fast Aomine's Konkurrenz machen. Doch am meisten fielen mir seine Augen auf. Diese Eiskalten Augen. Voller Hass und Rachsucht. Derjenige, der vor mir stand, war Shikaru Hiruko...