A/N: Hey-Yo, Leute ^w^
Alice hier; Das erkennt man aber schon allein daran, dass meine Kapitel in letzter Zeit IMMER mitten in der Nacht on gestellt werden, weil ich ja nicht vor 2Uhr Mittags aufstehe xD
Ihr glaubt gar nicht wie dizzy ich mich gerade im Kopf fühle und wie sehr ich Tomb Raider 2013 spielen will xD
Und aus irgendeinem Grund halte ich es gerade für wichtig jedem der das hier liest zu erzählen, wie ich mich gerade fühle =.=
Muss die Müdigkeit sein.
Auf jeden Fall hat mich dass hier gerade super motiviert weiter zu schreiben.
Jaaaa… was ich eigentlich sagen wollte: Das folgende ist mal wieder mein Werk :DD
Übrigens hab ich beim Schreiben die ganze Zeit Mirror House von Lindsey Stirling gehört… und irgendwie hat mich das voll motiviert - kann aber gut daher rühren, dass ich Geigen-Musik liebe ^.^
Ich weiß übrigens noch gar nicht, ob dieser OC, der noch folgt, einen Namen bekommen wird und dementsprechend wichtiger wird :D
Wünsche viel Vergnügen
Midorima's POV.:
Ich schob meinem Besucher die Überbleibsel von Kurokawa's beinahe-Einbruch über unserem Couchtisch entgegen. Der Schlüssel verursachte ein leicht kratzendes Geräusch auf der Glasplatte. Ich hatte keine Zeit, mich um eventuelle Kratzer zu sorgen.
Die Ein-Mann-Allianz meines Vetrauens, nahm den Schülerausweis hoch und drehte ihn unbeeindruckt zwischen den Fingern, während er an dem Tee nippte, von dem ich genötigt worden war, ihn aufzusetzen, nachdem es ihn einen ganzen Tag gekostet hatte, zu mir zu kommen. Er wirkte auch nicht gerade, als hätte er sich besonders beeilt, aber wenigstens konnte man von ihm behaupten, dass er sich nicht großartig verändert hatte. Möglicherweise war er noch eine Spur ehrgeiziger geworden, wenn dies überhaupt möglich war.
Endlich erhob er das Wort: "Du sagst, dein Freund, Takao Kazunari wurde…-"
"Ich habe nie von Freundschaft gesprochen", erinnerte ich ihn trocken.
Er nahm meinen Einwurf kaum zur Kenntnis, und fuhr unbeirrt fort, ohne dabei in meine Richtung zu sehen. "Du sagst er wurde entführt, und das, von einer anderen Mannschaft. Und auch nur, weil sie eine Wiederholung eines Spiels fordern, dass sie verloren haben." Er sandte mir einen kurzen, skeptischen Blick.
"Verstehe ich das richtig? Du glaubst mir nicht?"
"Das habe ich nicht gesagt. Es ist nur ein ziemlich fragwürdiger Beweggrund", sagte er gelassen, und rührte mit einem kleinen Löffel in seiner Teetasse.
"Das weiß ich", murrte ich beinahe aus Frustration.
Aber auch nur beinahe. Wenn ich mich jetzt nicht im Griff haben sollte, ganz im Gegensatz zu früher, dann bestand die Möglichkeit, dass er sich dagegen entschied, mir zu helfen und einfach wieder ging. Sicher hatte ich noch andere Möglichkeiten. Aber er war sowohl der Unberechenbarste, als auch der Vertrauenwürdigste, von ihnen allen. Außerdem war mir allein schon die Vorstellung, mehr Menschen als nötig von meiner derzeitigen Lage zu erzählen, unangenehm.
"Shintarou, ich bin kein Zauberer. Was soll ich deiner Meinung nach tun?"
Er hatte ein Auge auf den Schlüssel geworfen, was unzweifelhaft bedeutete, dass er bereits eine Ahnung hatte, wie sein nächster Schritt aussehen würde, wenn er in meiner Haut stecken würde. Warum ließ er mich noch so am Haken zappeln? Er selbst war die Ruhe in Person…
"Helfen." Ich bemühte mich gegen meinen eigenen Willen, kleinlaut genug zu klingen, um das Ego meines Gegenübers zu füttern, während ich das sagte. Somit hatte ich gute Chancen, ihn in dieser Sache für mich zu gewinnen.
"Und wie soll diese Hilfe aussehen?", fragte er gelassen.
"Oh, ich weiß nicht. Du könntest ja versuchen, Shikaru mit einer Schere zu erstechen." Ich hatte Sarkasmus noch nie in meinem Leben benötigt. Dieses Mal, war es auch eher unabsichtlich passiert.
"Nicht in diesem Ton. Wenn du jetzt unruhig wirst, bringt es auch nichts, wenn ich versuche dir zu helfen", sein Tonfall hatte an Strenge zugenommen, ganz wie in alten Zeiten. "Ich habe beschlossen, dir unter die Arme zu greifen." Akashi sah mir nun direkt ins Gesicht.
Ich schob meine Brille hoch, wie um zu zeigen, dass ich ihn verstanden hatte.
Ein kurzes, kaum ersichtliches Grinsen streifte über das Gesicht meines früheren Captain's. "Du bist so nervös, aber behauptest, er wäre dir nicht wichtig." Dies, war eines der Dinge, die ich hören sollte, obwohl ich sie eigentlich nicht hören sollte…
"Wie bitte?"
"Ich habe nichts gesagt", wiegelte Akashi abgeklärt ab, und hob Kurokawa's Schlüssel an, bis er mit dem leblosen Gegenstand auf Augenhöhe war, bevor er zu seiner Erklärung ansetzte: "Ich bin zwar kein Experte…", der Rothaarige machte eine Künstlerpause, um mir deutlich zu zeigen, wie perfekt er auch mit dieser Situation umzugehen wusste, obwohl er nach außen hin bescheiden wirkte. "...aber dieser Schlüssel gehört eindeutig zu einer Leihgarage, oder etwas ähnlichem, wie man sie in Amerika am Hafen findet… Da hier kein Schildchen mit einer zugehörigen Nummer hängt, vermutlich wurde es bewusst entfernt, wird es etwas schwieriger, den Standpunkt auszumachen, aber nicht unmöglich."
Akashi drehte den kleinen Schlüssel noch einmal in seiner Hand, aber ich wusste, dass er das nicht brauchte. Er tat alles in seinem Leben gründlich. Wenn dort kein Hinweis auf einen Ort stand, war dem auch so. Ich wurde einmal mehr in meinem Glauben bestärkt, dass Akashi vieles nur der Show halber tat.
"Was willst du mir damit sagen?", fragte ich kühl.
"Ich will damit sagen, dass es immer besser ist, Leute im Rücken zu haben, die uns in unserem Vorhaben unterstützen, sollte es nötig sein. Einen Plan B, C, D, und wie das Alphabet weiter geht, weißt du wohl." Der Rothaarige legte die Sachen wieder zurück auf den Glastisch vor sich, und trank einen Schluck Tee, während er auf meine Antwort wartete.
Ich konnte bereits erahnen, worauf das hinauslief. Es gefiel mir nicht, aber zumindest hatte ich das Geheimnis gelüftet, warum Akashi sich ständig mit Leuten umgab, die, ähnlich wie Bodyguards, nie seine Seite verließen. Seine Pläne B, C, D, und so weiter. Selbst wenn er nicht auf ihre Hilfe angewiesen war, sie waren da. Ich hatte keinen Zweifel mehr, dass es richtig war, ausgerechnet meinen ehemaligen Captain um Hilfe zu bitten.
"Gut", antwortete ich einsilbig. Ich war mir nicht sicher, was für eine Erwiderung er von mir erwartete. Andererseits konnte man bei Akashi nie sicher sein.
"Eines noch, Shintarou. Du weißt sicher noch, dass ich in gewissen Situationen ein untrügliches Gefühl habe."
Ich nickte nur abwartend.
"Wir sollten, bei jedem Schritt den wir in dieser Sache unternehmen, äußerst vorsichtig sein. So wie diese Menschen sich deinen Schilderungen nach verhalten, schrecken sie vor nichts zurück. Sie könnten deinem Freund-", schon wieder hatte er es gesagt. Er tat es mit Absicht. Ganz sicher… "etwas antun, wenn wir Fehler mach…-"
Akashi brach seinen Satz abrupt ab, als hätte ihn etwas gestört. Für einen kleinen Augenblick, zuckte sein Blick an mir vorbei, zu einem der Wohnzimmerfenster, dass in den Hinterhof führte. Das war nicht gut. Wenn Akashi sich gestört fühlte, hatte es schwerwiegende Folgen. Außerdem fühlte er sich nie grundlos gestört. Er unterbrach sich selten. Und er besaß dass Emperor's Eye. Dass Akashi alarmiert reagierte, war ein untrügliches und schlechtes Zeichen.
Die verschiedenfarbigen Iriden blieben wieder an mir hängen, und wie um mir ein Zeichen zu geben, senkte der Rothaarige seine Stimme. Vielleicht wollte er auch auf Nummer sicher gehen. "Shintarou. Dort draußen ist jemand. Wie ich es mir dachte. Bleib du hier, und verhalte dich normal. Als würde ich nur zur Toilette gehen. Ich werde draußen nachsehen."
Mit diesen Worten erhob er sich und verließ beinahe betont gemütlich den Raum, so dass mir nichts Anderes übrig blieb, als seinem Befehl Folge zu leisten. Seufzend machte ich mich daran, die Teetasse in die Küche zu bringen.
Ich wusste, dass ich mich in solchen Momenten auf den Rothaarigen verlassen konnte, auch wenn ich es nicht wollte. Zumindest hatte ich dies immer gedacht, bevor aus dem Hinterhof heraus, ein gellender Schrei ertönte, der mich zusammenfahren ließ.
"AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH! LASS MICH!"
Ich fuhr herum und zögerte kurz, bevor ich mein Lucky Item, dass ich dieses Mal am Körper trug, und bei dem es sich um ein frisch gewaschenes, weißes Hemd handelte, leicht drückte, als ob ich es darum bitten wollte, dass Schicksal für mich gnädig zu stimmen, und stürmte zur Hintertür hinaus. Vermutlich sollte ich dafür beten, dass keiner unserer Nachbarn den Krawall hörte, und uns zur Hilfe kommen wollte. Zumindest gehörte die verängstigte Stimme nicht zu meinem vorherigen Captain. Das konnte ich mir aber allein schon wegen der Tatsache zusammenreimen, dass der Rothaarige mit den heterochromen Augen nie Angst verspürte.
Kaum war ich zur Tür heraus, blieb ich stocksteif im Hintergrund stehen, aufgrund des Anblicks, der sich mir bot: Akashi saß rittlings auf dem Jungen, der vermutlich versucht hatte, uns zu belauschen, und hielt ihm mit einem fast schon wahnsinnigem Gesichtsausdruck die Schere an die Kehle, die er mir nie zurück gegeben hatte… Der Fremde, der gemessen an der Körpergröße, Akashi eindeutig überlegen sein sollte, hatte die Augen fest zugekniffen und trug einen intensiven Rotton auf seinen Wangen.
Ich war der Meinung, dass ich meinem ehemaligen Captain das Feld überlassen konnte. Ich würde höchstens dann eingreifen müssen, wenn Akashi den Unbekannten umbringen würde, aber so unvernünftig war er nicht. Das hoffte ich zumindest.
"Ich sagte doch, du sollst still sein", zischte Akashi gefährlich ruhig, während er seinem Gefangenen die freie Hand fest auf den Mund drückte.
Der Fremde nickte nur hastig, und wollte ihm wohl weismachen, dass er wusste, was gut für ihn war.
Während Akashi mit einem zufriedenen (und unberechenbar sadistischem) Lächeln seine Hand entfernte, schaute ich mich unruhig nach möglichen Schaulustigen um. Ich machte mich innerlich dafür bereit, diesen in den Weg zu springen, sollte irgendjemand etwas von dem Geschrei mitbekommen haben. Einverstanden war ich mit dieser von Akashi's Problemlösungen zwar nicht, aber es war noch nie sonderlich ratsam, seine Vorschläge auszuschlagen.
"Du gehörst zur Masaru-Schule, hab ich Recht?", fragte der Rothaarige geduldig.
Wieder ein Nicken.
"Du kannst ruhig reden, wenn du dich nicht wieder dazu entschließen solltest so herumzuschreien. Das wäre nicht sehr klug von dir."
"Ich habe verstanden…", keuchte der Fremde ergeben.
"Gut so!", Akashi lächelte. "Und jetzt zu meiner kleinen Bitte; Du wirst deinem Captain etwas von mir ausrichten, aber du wirst ihm nicht sagen, wer dich darum gebeten hat, er soll noch nicht wissen, dass es mich gibt und das selbst herausfinden. Es sei denn, er ist zu dumm dazu, dann bleibt er eben im Dunkeln. Du richtest ihm von mir aus, dass es zu dem gegeben Zeitpunkt, äußerst ungünstig für ihn ausgehen könnte, wenn er Takao Kazunari verletzt, oder gar, fast umbringt. Und wenn er dich fragt warum, und das wird er, sagst du ihm, dass du Stillschweigen bewahren sollst. Verstanden?"
"Shikaru-Taichou wird mich umbringen…", jammerte er beinahe.
Ein erneutes, bösartiges Lächeln tauchte auf Akashi's Zügen auf. Für einen kleinen Moment, drückte er die Scherenklinge ein wenig fester auf die fremde Haut, jedoch ohne seinen Gefangenen wirklich zu verletzen. Es reichte trotzdem aus, um ihm einen sichtbaren Denkzettel zu verpassen. Bedrohlich beugte der Rothaarige sich herunter, bis sich ihre Nasenspitzen beinahe berührten. Ich konnte sehr gut sehen, was Akashi hier tat. Er schüchterte den Anderen auf grausame Weise ein. Es erinnerte mich entfernt an Shikaru. Trotzdem war Akashi, so unglaublich es auch klingen mochte, wohl der warmherzigere von Beiden…
"Überleg dir gut was du tust. Denn entweder bringt er dich um, oder ich tue es." Der Tonfall des Rothaarigen ähnelte einem Grollen.
Die Brust des Fremden hob und senkte sich in einem unnatürlichen Tempo, als Akashi sich weiter hinunter, bis an sein Ohr beugte, und dort etwas hineinraunte, dass ich nicht verstehen konnte. So wie ich den Rothaarigen kannte, konnte ich mir schon denken, dass es eine weitere Drohung war. Ein mehr oder weniger freundlicher Hinweis darauf, was mit ihm passieren würde, wenn er sich verplapperte…
Der ganze Kopf des Unbekannten, färbte sich vor Scham in Kürze so rot, wie Akashi's Haare, als dieser seinen Satz beendet hatte, und sich wieder aufrichtete. Shikaru's Spitzel, zog er gleich mit sich auf die Beine. Oder zumindest dachte ich, dass es Schamesröte war, bevor meine Augen für einen winzigen Moment an seiner Hose hängen blieben…
"Hat dieser Junge da eine Beule in der Hose?!", dachte ich schockiert und drehte mich peinlich berührt, sowie hastig in eine andere Richtung.
"Gut dann geh jetzt und sag deinem Taichou, was ihn erwartet", hörte ich Akashi's Stimme, die den Befehl aussprach.
Während der Unbekannte das Weite suchte, ging Akashi ohne sich auch nur ein bisschen zu schämen, an mir vorbei zurück ins Haus. Ich selbst war zu sprachlos, um meinen ehemaligen Captain wirklich zu fragen, was er sich dabei gedacht hatte. Es war wohl nicht gerade ein Nachteil, dass er mein ehemaliger Captain war, wenn man es mal recht bedachte.
"Richte mir euer Gästezimmer ein. Es ist zu spät um noch zurück zu fahren, nur um morgen noch einmal in den Zug hierher zu steigen", kommandierte er trocken.
Hatte er sich gerade selbst eingeladen?
"Du willst hier bleiben?", fragte ich verwundert. "Darfst du das?"
"Tatsächlich habe ich morgen wirklich schulfrei, Shintarou. Ich werde jemanden anrufen und ihm sagen wo ich gerade bin, wenn es Recht ist", informierte Akashi in tadelndem Tonfall und stolzierte davon.
Ich seufzte leise und unterwürfig. Ich fragte mich wirklich, woher er Dinge wie diese wusste, ohne dass man es ihm vorher sagte. Vielleicht kannte er mich aber auch besser, als ich ihn. Ich schritt die Treppe hoch und begab mich in unser Gästezimmer, um die nötigen Vorbereitungen für einen Gast zu treffen.
Als ich fast fertig war, hörte ich leise Schritte, die auf das Gästezimmer zusteuerten, und Akashi's Stimme, die ruhig aber bestimmt ins Telefon sprach: "Gut, Daiki. Vergiss nicht ihnen Bescheid zu geben. Wiederhören." Ein paar Sekunden später, ging die Tür auf.
"Ich dachte, du würdest jemanden, der auf deine Schule geht, anrufen, als du sagtest, du würdest jemanden darüber in Kenntnis setzen, wo du dich aufhältst", bemerkte ich.
"Das habe ich auch. Und danach habe ich Daiki angerufen, um ein paar gewisse Menschen, für morgen hinter uns zu wissen", klärte Akashi gelassen auf. Auf meinen fragenden Blick hin sagte er nur: "Du erinnerst dich doch noch an meine Pläne B, C und so weiter?"
