Hallo!

Ich bin's wieder Animeliker^^

Ich glaube ich habe mir nicht gerade Freunde gemacht, weil ich Taka-chan so quäle.^.^ Euren Frust könnt ihr ruhig in die Review schreiben. Und seid bitte nicht so streng mit mir XD Ich hoffe euch gefällt es trotzdem^.^

LG Animeliker^^


,,Ich werde dir helfen." Dieser Satz hallte in den Tiefen meines Bewusstseins immer wieder. ,,Wie willst du mir denn helfen?", fragte ich etwas skeptisch. ,,Ich weiß es noch nicht, aber ich werde einen Weg finden, versprochen." Er sprach diese Worte mit so einer Ernsthaftigkeit aus, dass ich ihm nur glauben konnte. Erschöpft kuschelte ich mich in die Decke, die Hiroko mir umgelegt hatte. ,,Du scheinst recht müde zu sein. Schlaf ein bisschen. Wenn ich morgen früh aber Shikaru-taichou höre, muss ich dir die Decke leider wieder entreißen. Ich hoffe du verstehst das", sagte Kazeka entschuldigend. Das einzige, was ich noch hervor brachte, war ein leises:,, Hm." bevor ich einschlief.

Wie versprochen riss mir Kazeka am nächsten Morgen, der viel zu früh kam meiner Meinung nach, die Decke gewaltsam weg, sodass ich aufwachte. Schnell hielt mein Gegenüber sich den Zeigefinger vor den Mund, signalisierte mir damit leise zu sein, was ich auch tat. ,,Sie kommen", flüsterte Hiroko, bevor er alles in seiner Tasche verstaute, sie in die andere Ecke warf und sich neben mich setzte. In dem Moment wurde die schwere Tür aufgestoßen. An forderster Front: Shikaru. Wer sonst? Und dahinter seine ganzen Lakaien. ,,Na? Wie war die Nacht? Angenehm? Oder hat dich Kazeka ein bisschen geärgert?", wollte der Anführer der Masaru Gakuen spielerisch entsetzt wissen. Aber jeder der ihn auch nur eine Minute lang kannte wusste, wie er wirklich drauf war. ,,Kazeka, geh nach Hause. Komm aber in einer Stunde wieder", befahl Shikaru schroff. Ohne ein Wort stand er auf, warf mir noch einen letzten Blick zu, ehe er die Treppe hinauf ging und verschwand. Derweil kam Shikaru runter, ging vor mir in die Knie und drückte mein Kinn grob nach oben, sodass ich ihn gezwungenermaßen in die Augen schauen musste. ,,Du siehst aber gar nicht gut aus, Takaooo", meinte er herablassend. Hinter ihm lachten seine Teamkameraden höhnisch, ehe er sie mit einer Handbewegung zum Schweigen brachte. Das zeigte, was für eine Macht er auf sein gesamtes Team hatte. ,,Scheint, als hättest du lange nicht mehr geschlafen", grinste Shikaru ebenso herablassend. Er drehte sich kurz zu jemandem um, gab ihm ein Zeichen, das er verschwinden sollte, was er auch tat. Anscheinend hatte er Befehle von seinem Captain erhalten und sollte diese nun umsetzten. Nachdem der Fremde verschwunden war, herrschte eine bedrückende Stille im Raum, die mir zusätzlich Angst machte.

,,Was ist denn los, Takao? Schon Schiss?", fragte mein Gegenüber, der mich immer noch mit seinen kalten Augen fesselte. Er stieß mich mit enormer Kraft gegen die Wasserrohre, weshalb ich anfing zu keuchen. Der Schmerz in meinem Rücken drückte mir fast die Luft ab. Jeder kümmerte sich einen feuchten Dreck um mich. Aber das war mir immer noch lieber, als andauernd verletzt zu werden. Plötzlich klopfte es an der großen Metalltür. Shikaru persönlich ging hin und öffnete. Ich hatte große Hoffnungen, dass Shin-chan mich hier endlich rausholte. Doch so groß die Hoffnung auch war, sie wurde von jetzt auf gleich vernichtet, als Hiroko die Treppe herunterkam. Dennoch freute ich mich ein bisschen, dass er wieder da war.

,,Pünktlich wie immer. Auf dich kann man sich verlassen", meinte der Captain in einem scharfen Ton. Aber auch, nach Kazekas Ankunft herrschte stilles Schweigen. So langsam machte es mich wirklich wahnsinnig. Doch dann polterte es plötzlich an der Tür. Es klang sehr aufgeregt. Shin-chan konnte es also auch nicht sein. Wieder sank meine Hoffnung auf null. Diesmal schickte mein Gegenüber jedoch einen seiner Marionetten, der für ihn die Tür öffnete, da Shikaru der ganzen Sache müde war. ,,Was bist du denn so außer Atem? War das belauschen denn so schwierig für dich?", grinste Hiruko gefährlich. Der Fremde, dessen Haare ihm schon ins Gesicht fielen, verbeugte sich energisch vor seinem Captain. ,,Es tut mir aufrichtig leid, Shikaru-taichou! Ich wurde erwischt!", rief sein Mitglied schon fast panisch. Er war groß. Aber nur fast so groß wie Shikaru selbst. ,,Du bist auch zu nichts zu gebrauchen!" schrie er den armen Kerl vor ihm an. Er tat mir jetzt schon richtig leid. ,,Du solltest doch nur diesen Typen von Midorima zu belauschen, was er macht. Versagst du denn schon bei den einfachsten Dingen?!" Hirukos Wut wurde immer größer. Er glich einem Dämon, den man versehentlich aus seinem Schlaf geweckt hatte. ,,Ich soll ihnen etwas ausrichten!" Das Mitglied bettelte bei der Aussage fast um sein Leben. ,,Ausrichten? Von wem?", fragte der Satan, der sich schon wieder zu beruhigen begann. ,,Das darf ich nicht sagen. Sie sollen noch nicht wissen, wer er ist." ,,Hmmmm? Ein Spiel? Gut, ich nehme es an", lächelte er teuflisch. ,,Schieß los." ,,Er sagt, dass es zu dem gegebenem Zeitpunkt äußerst ungünstig für sie ausgehen könnte, wenn sie unsere Geisel weiter verletzen oder sogar fast umbringen. Sie sollen selbst herausfinden, wer er ist." Shikaru verengte die Augen zu Schlitzen. ,,Sollte das eine Drohung sein?" Seine Stimme war gefährlich ruhig. Aber wie sagte man so schön? Stille Wasser sind tief! ,,Dann wollen wir doch mal sehen, ob er mich immer noch bedroht, wenn ich mich nicht an seine Voraussetzung halte." Mit einem fiesen Grinsen drehte er sich zu mir um. Angst überkam mich, denn ich wusste genau, dass er wieder etwas mit mir machen würde. Langsam zog er aus seiner Hosentasche mein Handy, warf es demjenigen entgegen, welcher ihm gerade das ausgerichtet hatte, was wahrscheinlich irgendjemand von Shin-chans Freunden gesagt hatte. Er selbst würde nie so etwas sagen. Nicht Shin-chan. Er würde versuchen, das Problem auf seine Art zu lösen und keine anderen bedrohen. ,,Hier, du filmst", befahl der Captain der Masaru Gakuen kalt.

Als die Kamera schließlich lief, begann für mich eine weitere, schmerzvolle Bekanntschaft mit Shikarus Taschenmesser. Er schnitt immer tiefere Wunden. Mein Blut lief schon auf den kalten Steinboden. Meine qualvollen Schreie hörte niemand außer den ganzen Mitgliedern dieser rabiaten Schule. Mein Bewusstsein schwand immer mehr, je tiefer die Schnitte wurden. Es machte meinem Gegenüber anscheinend unheimlichen Spaß, mich leiden zu sehen. Dieser Sadist. Ich spürte seinen befriedigten Blick auf mir ruhen, ehe er das Messer wieder wegsteckte. ,,Ich würde vorschlagen, du besorgst uns lieber die Genehmigung für das Wiederholungsspiel, anstatt deinen Kameraden hier langsam und qualvoll verrecken zu lassen!", rief Shikaru mit triumphierender Stimme. ,,Shin-chan", flüsterte ich heiser. Meine Atmung ging immer schwerer. Ich fühlte mich so schwach. Anscheinend wollte Shin-chan mich wirklich sterben lassen wollte, aber ich gab nicht so schnell auf. Meine Gedanken spielten mir, so kurz vor der Bewusstlosigkeit , verrückte Streiche. Darauf würde ich nicht eingehen. Ich vertraute Shin-chan.

Der Tag neigte sich langsam dem Ende. Die Zeit verging langsam. Es war auch kein Wunder, solange in Angst zu leben, da man befürchtete, gleich abgestochen zu werden. ,,So, mal sehen. Wer passt denn heute auf dich auf?", fragte Hiruko sich selbst, ehe er sich von mir abwendete und durch die Reihen sah. ,,Ähm, Shikaru-taichou?", fragte da plötzlich Kazeka aus der Ecke. ,,Was willst du?" war nur die gezischte Gegenfrage. ,,Meine Eltern sind zur Zeit verreist, da könnte ich hier auf den da aufpassen", schlug Hiroko vor. ,,Hast du deswegen schon deine Tasche mitgebracht?", fragte sein Captain. ,,Ja, Taichou", war nur seine Antwort. Ein gefährliches Lächeln stahl sich über seine Lippen. ,,Wunderbar, dann wirst du ab jetzt immer auf ihn aufpassen", ordnete er an. Kazeka verbeugte sich vor ihm, ehe alle anderen Teamkameraden die Erlaubnis zum gehen bekamen. Auch Shikaru verließ den kalten Keller, nur um mich morgen wahrscheinlich weiter zu verletzen.

Erleichtert atmete Kazeka aus, kam zu mir und holte etwas aus seiner Tasche heraus. Das gleiche Spray wie gestern. Stark biss ich die Zähne zusammen, als er meine Wunden desinfizierte. ,,Du tust mir leid", meinte er entschuldigend. Ich erwiderte nichts. Fragend sah mein Gegenüber mich an. ,,Du siehst gar nicht gut aus. Hast richtige Ringe unter den Augen", meinte Hiroko. Er packte das Spray wieder weg, holte die gleiche Decke wie gestern raus und wickelte mich damit ein. ,,Du bist ganz schön bleich."

Als ich wieder nichts darauf antwortete wedelte er mir mit einer Hand vor dem Gesicht herum, was mich aus meinen Gedanken riss. ,,Geht's dir gut?", fragte Kazeka, während er mein Kinn nahm und es leicht nach oben drückte, damit ich ihn anschaute. ,,Deine Augen sind auch ein bisschen glasig." Auf einmal strich er mir die Haare aus dem Gesicht und legte seinen Handrücken auf meine Stirn. ,,Du hast leichtes Fieber. Warum hast du nicht gleich was gesagt?", fragte Kazeka ernst. ,,Ich werde irgendwann noch mal sterben", antwortete ich nur darauf. ,,So weit lass ich es erst nicht kommen, sieh mal", bat er schon fast fürsorglich. Mit Mühe schaute ich auf Hiroko, der erneut etwas in seiner Tasche suchte. ,,Überraschung!", rief er, als er mir ein Handy vor die Nase hielt. ,,Wo hast du das her?", fragte ich verwirrt. ,,Ist mein eigenes. Ich hab behauptet ich hätte keins. Jetzt brauch ich nur noch die Nummer deines Freundes. Kennst du sie auswendig?", fragte mein Gegenüber abwartend. ,,Ja." ,,Na dann los!", rief er schon fast vor Freude. Er freute sich für mich.

Nachdem ich ihm die Nummer von Shin-chan gegeben hatte, rief er ihn an. Es zog sich wahnsinnig in die Länge bis jemand abnahm. ,,Hallo?" Das war nicht Shin-chans Stimme. Sie klang so anders. Ich schüttelte den Kopf. ,,Hi! Ist Shin-chan da?", fragte Kazeka fröhlich. ,,Zuerst müsste ich wissen, wer du bist", kam es vom anderen Ende der Leitung. ,,Ich bin Kazeka Hiroko. Freut mich . Also? Ist Shin-chan da?" ,,Was willst du denn von ihm?" ,,Ich sitze hier neben jemandem, der ihm sicher mehr als wichtig ist", sagte Hiroko locker. ,,Warte kurz, ich wecke ihn." Im Hintergrund war ein lautes Geräusch zu hören, danach ein Schrei und darauf folgte ein:,,Was sollte das denn jetzt?!" Ja das war Shin-chan. ,,Telefon für dich", meinte die andere Stimme. Kurz darauf konnte ich sie endlich hören. Die Stimme, die ich so lange vermisst hatte. ,,Hallo?" ,,Hi! Ich bin Kazeka Hiroko. Pass auf, ich habe hier jemanden, der dich unbedingt hören will." Damit hielt er mir das Handy ans Ohr. ,,Shin-chan?" ,,Takao?! Wo bist du?" Doch ehe ich antworten konnte, nahm Kazeka mir das Handy wieder weg. ,,Wir sind in einer alten Lagerhalle. Aber die Gegend hat keine Adresse. Deshalb solltet ihr lieber das Handy orten, dann wisst ihr auch wo ihr lang müsst. Ich werde es an lassen. Ihr habt also alle Zeit der Welt. Nur ich an eurer Stelle würde mich ein bisschen beeilen. Ich nenne euch eben die Nummer."

Nachdem das getan war, legte Hiroko auf. Doch kaum hatte er aufgelegt und das Handy in der Tasche verstaut, öffnete sich die schwere Tür. Ich erschrak, als ich sah wer in ihr vor ihr stand. Shikaru...