Hallo, hier ist Animeliker!^^
Ich schreibe mal wieder dieses Kap und hoffe, dass es euch gefällt!
LG Animeliker^^
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Und hier muss Alice mal ganz kurz intervenieren :P
Und zwar bin ich bald am renovieren, das heißt ich räume all meine Sachen in ein behälfsmäßiges Nebenzimmer - auch meinen PC
Daher weiß ich noch nicht ob ich nächste Woche soweit bin, mein Kapitel online zu stellen ^.^"
Gilt auch für meine Anderen FFs, wer noch irgendwo anders reingeschaut hat, sry
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Takaos POV.:
Ich bekam es mit der Angst zu tun, als Shikaru teuflisch gelassen die Treppe runterkam. Aus irgendeinem Grund drückte ich mich fester gegen die Abwasserrohre, obwohl ich genau wusste, dass ich mich nicht vom Fleck bewegen konnte. Kazuki stellte sich vor mich, hielt dem Blick seines Captains anscheinend stand, als er vor uns stand. Er sah Hiroko belustigt an, ehe er ausholte und ihn so hart ins Gesicht schlug, dass er zu Boden fiel. ,,Ich hatte so meine Zweifel, als ich dich mit ihm alleingelassen habe. Das du das ein zweites Mal wolltest, war ungewöhnlich. Da bin ich stutzig geworden und dachte, dass ich dir mal einen unangekündigten Besuch abstatte. Und was sehe ist? Du kümmerst dich um ihn?" Shikarus Stimme war auf einmal sehr bedrohlich geworden. Seine kalten Augen funkelten wild und flößten jedem Angst ein. ,,Taichou, er hat Fieber", versuchte Kazuki sich zu rechtfertigen, bekam aber gleich darauf einen harten Tritt seitens Shikaru ab. ,,Das interessiert mich exakt zwei Mal: Ein Mal fast und ein Mal gar nicht! Im großen und ganzen ist es mir egal, was aus diesem Typen wird! Du weißt genau, worum es mir geht, aber anscheinend hast du mein Ziel völlig aus den Augen verloren. Das wollen wir gleich mal ändern", meinte Hiruko ernst.
Er stieß Kazuki zur Seite, als wäre er ein einfacher Bauer, der nichts zu sagen hätte. Er war das Reich und jeder musste ihm gehorchen. Ich mochte mir nicht ausmalen, was er ihm antun würde. Und das nur, weil Hiroko mir geholfen hatte. ,,Mal sehen, ob du wirklich Fieber hast", säuselte mein Gegenüber etwas amüsiert, drückte mein Kinn wieder nach oben, sah mir in die Augen. Sein Blick schien mich zu lähmen. Ich wehrte mich nicht, aber vielleicht war es auch die Angst davor, wieder von ihm verletzt zu werden. Er strich mir unsanft die Strähnen aus dem Gesicht, legte seine Stirn leicht an meine. Plötzlich warf er den Kopf nach hinten und schlug ihn mir mit aller Kraft auf die bereits schmerzende Stirn. ,,Schlaf schön!" rief er, als die Welt schlagartig an Farbe verlor und ich in die Dunkelheit gezogen wurde …
Ich vernahm leise Geräusche. Sie klangen so weit entfernt, weshalb ich nicht merkte, dass sie sich genau neben mir befanden. Leicht stöhnend schlug ich die Augen auf. Alles war verschwommen und wollte sich erst nach einiger Zeit etwas klären. ,,Hast du endlich ausgeschlafen?", fragte eine kalte Stimme, so kalt wie zehn Winter aufeinander. Benommen sah ich etwas auf, sah Shikaru vor mir hocken und mich gespielt besorgt musternd. ,,Da bin ich aber froh! Obwohl … mir wäre es egal gewesen, wenn du verreckt wärst."
War ja klar, dass er so dachte. Ich hatte Kopfschmerzen und mir war unglaublich schlecht. Erst jetzt registrierte ich, dass Kazuki verschwunden war. Ich schaute mich nach allen Seiten um, konnte ihn jedoch nicht entdecken. ,,Was hast du mit Hiroko gemacht?", fragte ich schwach. ,,Wer? Hiroko? Er war nur ein einfacher Sklave für mich. Er ist nicht von Bedeutung für mich. Aber da fällt mir ein, ich könnte ihn auch ein bisschen quälen. Jetzt wo du es erwähnst", schnurrte er erfreut. Hätte ich doch lieber nichts gesagt. ,,Aber wenn du unbedingt wissen willst, wo er ist, dann schau doch mal hinter dir nach. Es scheint, als hätte ich dir durch den leichten Schlag auf den Kopf das Gehirn vernebelt", grinste mein Gegenüber. Mit Mühe drehte ich den Kopf, entdeckte tatsächlich Kazuki. Er saß hinter mir, ebenfalls an die Wasserrohre gefesselt. Er schien bewusstlos zu sein, denn sein Kopf hing schlaff nach unten und er sagte kein Wort. ,,Was hast du mit ihm gemacht?!", brauste ich auf. ,,Na, na. Nicht so frech. Du weißt doch, was sonst passiert, oder? Falls nicht …" Er verstummte, dafür hatte ich eine Klinge am Hals.
,,Ich hab ihn nur zum Schlafen gebracht, wie dich, aber mach dir mal keine Sorgen. Er wacht wieder auf. Das hoffe ich zumindest für ihn. Sonst macht es keinen Spaß" Was er mit Es meinte, konnte ich mir zwar nicht vorstellen, aber mir wurde auf einmal ganz flau im Magen.
,,Shin-chan wird mich hier raus holen!", plaffte ich ihn an, worauf die Klinge seines Taschenmessers etwas fester auf meine Halsbeuge gedrückt wurde. ,,Meinst du? Dann beantworte mir doch mal eine Frage …" Ich hielt die Luft an, als die Klinge tiefer wanderte. ,,Warum hat dein - ach so toller – Shin-chan nicht schon längst die Genehmigung für das Spiel geholt? Warum lässt er dich einfach weiter krepieren? Warum kommt er nicht persönlich vorbei und holt dich? Sag mir warum", lächelte Shikaru bösartig. ,,Er hat bestimmt seine Gründe", antwortete ich schnell. ,,Ach so. Meinst du? Er weiß genau, dass das Video die letzte Warnung gewesen war. Ich könnte dich jetzt auf der Stelle töten, wenn ich wollte. Ich bin ein ziemlich geduldiger Mensch, aber so langsam komme ich an meine Grenzen", sagte Hiruko etwas verärgert. Und ohne es zu merken hatte ich eine kleine Schnittwunde an der Schulter. Ich hatte den Schmerz kaum bemerkt. Wahrscheinlich, weil ich immer noch unter Schock stand und es im Moment nicht wahrnahm. ,,Ehrlich gesagt habe ich den Drang dazu, dich jetzt auf der Stelle zu töten, aber sonst bekomme ich keine Spielgenehmigung. Vielleicht sollte ich den Verräter hinter dir mal ein bisschen quälen, was hältst du davon?", fragte mein Gegenüber mit spöttischem Grinsen.
Plötzlich bewegte sich hinter mir etwas. Kurz darauf war ein Ächzen zu hören. Kazuki war anscheinend wieder ins Reich der Lebenden zurückgekehrt. ,,Auch endlich wach? Wollen wir ein bisschen Spaß zusammen haben?"
Ohne auf eine Antwort von Kazuki zu warten, der anscheinend sehr benebelt war, entfernte Shikaru sich von mir, nur um sich vor Hiroko zu setzen. Im selben Moment spürte ich, wie dieser mir etwas in die Hand zu drücken versuchte. Als ich es zu fassen bekam, hätte ich um ein Haar aufgeschrien, da ich mir die Hand aufgeschnitten hatte. Es war eine Glasscherbe. Wo hatte Kazuki die her? Im Moment war es, wie es schien, egal. Mit viel Geduld versuchte ich, die Scherbe richtig zu halten, um sie anschließend rauf und runter zu bewegen, damit die starken Seile endlich durchtrennt wurden. ,,So, mal sehen, was soll ich dir antun?", fragte sich Shikaru laut, während das erneute Reißen von Stoff zu hören war. Plötzlich schrie Hiroko schmerzerfüllt auf. Die Schreie wurden mit jeder Sekunde lauter, erfüllten den ganzen Raum. Mir wurde mit einem Mal so schlecht, dass ich es nicht mehr zurückhalten konnte.
Allein die Vorstellung, wie Kazuki hinter mir zugerichtet wurde, brachte mich erneut zum Würgen. Ich brachte alles, was dieser mir vorher zu Essen gegeben hatte auf einmal heraus. Danach fühlte ich mich wenigstens etwas besser. Den Captain der Masaru-Gakuen schien es nicht zu interessieren. Er hatte Spaß daran, meinen Helfer fast schon zu verstümmeln. Ich musste etwas unternehmen. Und zwar schnell, denn ich wollte nicht, dass er das Gleiche durchmachen musste. Auch wenn Shikaru schon dabei war, ihn schlimmer zu verletzen, konnte ich mir diese Schreie nicht mehr mit anhören. Der größte Teil der Fesseln war schon gelöst. Ein letzter Schnitt genügte, bis die Fesseln mir ganz von den Handgelenken rutschten. Die Schreie verstummten. ,,Ach Mensch, der hält aber nicht gerade viel aus", jammerte Shikaru und ließ von seinem, wahrscheinlich schon wieder bewusstlosen Mitglied ab, um sich vor mich zu hocken und mich mit dem Grinsen eines Satans zu mustern. Er schaute auf den Boden, dann wieder zu mir und schüttelte den Kopf. ,,Eigentlich solltest du dein Essen drin behalten und nicht auskotzen." Ich bekam jeden Tag etwas zu Essen. Wenn auch sehr wenig. Meistens war es ein kleines Brot oder ein Apfel. Mehr nicht. Damit musste ich den ganzen Tag auskommen. ,,Shin-chan wird mich hier rausholen", sagte ich noch einmal mit bitterem Ernst. ,,Ach komm, gib es doch endlich auf. Er hat dich deinem Schicksal überlassen", prustete Shikaru los und hob das blutbeschmierte Messer. ,,Nein, das hat er nicht, und wenn er nicht kommt, komme ich zu ihm!", schrie ich, riss meinem Gegenüber das Messer aus der Hand und stach selbst auf Shikaru ein. Als sein Körper zu Boden sackte, versuchte ich in meinem Zustand aufzustehen. Ich schwankte sehr stark, aber das machte nichts. Mit größter Vorsicht schnitt ich Kazuki die Fesseln auf, legte einen seiner Arme in meinen Nacken und schleifte ihn zur Treppe. Während wir die Tür zur Freiheit ansteuerten, dachte ich gar nicht daran noch einmal nach hinten zu sehen. Hauptsache wir kamen endlich hier raus.
Mit letzter Kraft drückte ich die Klinke nach unten und schob die schwere Metalltür auf. Draußen war die Sonne bereits aufgegangen. Es schien gerade einmal Vormittag zu sein. Eine kleine Weile musste ich die Augen zusammenkneifen, um mich an das Licht zu gewöhnen. Es war das erste Mal nach Tagen, dass ich mal wieder längere Zeit das Licht gesehen hatte. Mit Kazuki im Schlepptau war ich dabei, diesem Folterkeller zu entkommen, als sich plötzlich eine schwere Hand auf meine freie Schulter legte. ,,Denkst du etwa, du hättest mich so leicht ausgeschaltet?", ertönte eine kalte und zugleich wütende Stimme hinter mir. Ich musste mich nicht einmal umdrehen, um zu wissen, wer es war, denn es gab nur einen. Und dieser bestimmte Jemand war ein Dämon. Der Captain der Masaru-Gakuen...
