Martyr

Kapitel 5

Lamm

Es fällt mir schwer, zur Ruhe zu kommen, wo mir doch bewusst ist, dass er sich nur wenige Meter von mir entfernt nebenan in seinem Zimmer befindet. Ob er schläft? Manche Schüler in Hogwarts zweifeln tatsächlich daran, dass er überhaupt menschliche Eigenarten an sich hat. Aber ich weiß es besser. Zugegeben, ich habe nicht viel über ihn in Erfahrung gebracht, doch immerhin genug, um zu verstehen, dass es ihm nicht leicht gefallen ist, mich zurückzuweisen. Bei mir ist es ähnlich. Genauso wenig wie ich es vermeiden konnte, in diese Situation zu geraten, kann ich mich ihm jetzt entziehen. Immerzu muss ich an ihn denken. Ich möchte seine Hände auf meiner Haut spüren, die mich an den unmöglichsten Stellen berühren und seine wohltuenden Küsse schmecken.

Wild entschlossen, mich diesmal nicht von ihm abwimmeln zu lassen, schleiche ich aus dem Zimmer. Vorsichtig entfache ich mit dem Zauberstab eine Kerze an der Wand, um nicht irgendwo drüber zu stolpern, während ich mich zu ihm aufmache. Dann stehe ich vor seiner Tür und öffne sie.

Im Inneren ist es fast stockdunkel, nur der schwache Schein der Kerze leuchtet mir den Weg. Ich kann eine Spur seines herben Dufts wahrnehmen, abgesehen davon ist der Raum vollkommen still und verlassen, das Bett vereinsamt und unberührt. Nichts deutet auch nur ansatzweise darauf hin, dass er hier gewesen wäre, mit Ausnahme seines Geruchs. Von Snape oder seinen Sachen jedoch fehlt jede Spur. Enttäuscht ziehe ich mich zurück und mache die Tür hinter mir zu.

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Professor Severus Snape hatte die Hände fest um seine Habseligkeiten geschlungen und sich mit dem Rücken so nah es ging an die Wand hinter der Tür gedrückt, als Hermine in sein Zimmer geschlichen kam. Er konnte sie nicht sehen, nur ihren Schatten, der durch das Licht des Flurs ins Innere fiel. Ein Glück, dass er so schnell reagiert hatte - mit nur einem Schlenker seines Zauberstabs war das zerwühlte Bett wieder in Ordnung gewesen. Das Letzte, was er gewollt hätte, wäre gewesen, dass sie ihn dabei erwischte, wie er masturbierte.

Noch Sekunden nachdem sie das Zimmer wieder verlassen hatte, wagte er kaum zu atmen. Was geschah hier mit ihm, dass er sich aufführte wie ein Schuljunge? Seit Jahren hatte er sich nicht mehr selbst befriedigt. Wozu auch? Bei dem Leben, das er führte, gab es keinen Grund, Gefühle zu empfinden, die ihn dazu drängten, etwas Derartiges zu tun. Seine letzte nennenswerte Erregung lag schon so lange zurück, dass er sich nicht einmal mehr genau daran erinnern konnte, wann es passiert war. Seit Miss Granger jedoch angefangen hatte, dieses kleine Spielchen mit ihm zu spielen, war alles anders. Zum ersten Mal seit langem war ihm wieder bewusst geworden, dass er noch immer ein Mann war, dessen Körper sich förmlich danach verzehrte, sie zu besitzen.

Zitternd ließ er seine Sachen zu Boden fallen und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Ausgerechnet als sie sich das erste Mal auf seinen Schoß gesetzt hatte, war es passiert. Und das auch noch mit ihr, seiner Schülerin. Wie es nur soweit kommen konnte, war ihm ein Rätsel. Er hätte doch wissen müssen, dass sie nicht nachgeben würde. Aber war nicht genau das der Grund seines Unterfangens gewesen? Er hatte nicht gewollt, dass die Situation außer Kontrolle geriet. Einzig und allein einen Denkzettel für ihre Dreistigkeit hatte er ihr verpassen wollen, eben eine Lektion erteilen. Sie musste lernen, zu verstehen, dass es gefährlich werden konnte, wenn sie bereit war, immer weiter zu drängen.

Abgeschlagen rutschte er mit dem Rücken an der Wand nach unten und hockte sich splitterfasernackt auf den Boden. Die Gesellschaft der Todesser war nicht halb so anstrengend wie die ihre. Bei ihnen wusste er wenigstens, was er zu erwarten hatten, wohingegen Miss Granger ständig mit neuen fixen Ideen und Reaktionen aufwartete, die ihn fast um den Verstand brachten. Kein normaler Mensch hatte es leicht mit ihr, schon gar nicht er. Von Anfang an war sie ihm mit ihrer Neugierde und ihrer besserwisserischen Art ein Dorn im Auge gewesen. Umso weniger konnte er nun begreifen, wie sich die Dinge zwischen ihnen so konfus entwickelt hatten, dass er kaum umhin kam, sich einzugestehen, wie sehr er sich an sie gewöhnt hatte. Ganz besonders aber, wie inniglich er sich wünschte, ihrem Drängen nachzugeben. Er wusste, dass es seine Schuld gewesen war, schließlich hatte er damit angefangen, als er sie in sein Büro gezerrt und sie aufgefordert hatte, sich ihm zu nähern. Innerlich verwünschte er sich sogar dafür, es Albus anvertraut zu haben, aber so lief das nun einmal zwischen ihnen. Von Beginn an war klar gewesen, dass Dumbledore ihm nicht trauen würde, wenn er nicht bereit gewesen wäre, ihm offen gegenüberzutreten. Doch was hatte Albus sich nur dabei gedacht, sie gemeinsam an dieses Haus zu fesseln? Ihre Abmachung hatte sich auf Potter beschränkt und darauf, dass niemand davon erfahren würde, was der Professor und Dumbledore im Schilde führten. Von Granger war nie die Rede gewesen. Albus hatte ihm sein Wort gegeben...

Snape wurde bleich. Wollte Dumbledore ihn am Ende etwa über Umwege dazu bringen, sich oder seine Motive vor jemandem zu offenbaren? Aber wieso ausgerechnet Granger? Wie sollte er sie zukünftig unterrichten, nachdem er sich immer mehr darin verrannte, diese verbotenen Gefühle zu entwickeln? Und wie sollte das mit ihnen überhaupt weitergehen?

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"Wo waren Sie letzte Nacht?", frage ich vorsichtig, als ich am nächsten Morgen unausgeschlafen die Küche betrete und mich zu ihm an den Tisch setze.

Snape nimmt einen Schluck schwarzen Kaffee und meidet meinen fragenden Blick. Erst als er die Tasse abgestellt hat, sieht er mich an. Seine Augen glühen förmlich, was mich schon fast wieder dazu bringt, meine Frage zu bereuen. Gott! Es ist so deprimierend, ständig an ihm und seiner sturen Art zu scheitern. Wir sind die einzigen Menschen im Haus und haben uns geküsst und uns befummelt. Dennoch darf ich offenbar nicht das aussprechen, was ich denke.

"Das geht Sie nichts an", erwidert er schlicht.

Natürlich. Das hätte ich mir ja denken können. Doch obwohl es eigenartig klingt, bin ich trotz seiner Zurückweisung froh, dass er hier ist und mir Gesellschaft leistet. Auch dann, wenn es immer wieder schwer ist, mit ihm warm zu werden, möchte ich die Geschehnisse zwischen uns nicht missen. Im Gegenteil: Ich verzehre mich danach, dass es wieder zu einem dieser unerwarteten Augenblicke kommt, bei denen ich vor Sehnsucht nach ihm vergehe.

Ich nehme mir fest vor, mich diesmal nicht weiter durch seine Reaktion beunruhigen zu lassen, die Situation ist schließlich für uns beide nicht leicht. Außerdem ist es mir lieber, zu wissen, dass es ihm schwerfällt, das mit uns zu akzeptieren, als wenn ich befürchten müsste, dass es zu seinem Alltag gehört, junge Mädchen oder Frauen zu verführen.

Während ich mir eine Tasse Tee mache und vorgebe, ihn nicht weiter zu beachten, widmet er sich der morgendlichen Zeitung. Ich kann deutlich seine Zurückhaltung mir gegenüber spüren, obwohl es in ihm brodelt, wodurch ich mich darin bestärkt fühle, etwas Besonderes mit ihm zu haben. Ob er nun sexuell mehr oder weniger erfahren ist oder nicht, bleibt dahingestellt, deshalb entschließe ich mich dazu, diese Angelegenheit vorerst nicht weiter zu hinterfragen.

Nachdem ich einige Scheiben Toast zum Frühstück hatte, räume ich das Geschirr weg und baue mich mit vor der Brust verschränkten Armen neben ihm auf, wobei ich so tue, als würde ich einen Blick auf die Zeitung in seinen Händen werfen. In Wahrheit ist es jedoch sein konzentrierter Ausdruck, der mich an ihn fesselt. Ich kann einfach nicht genug von seinem Gesicht bekommen und beginne erneut, mich zu fragen, was in ihm vorgeht.

Wortlos lässt er die Hände sinken, legt die Zeitung vor sich nieder und dreht den Kopf in meine Richtung, um mich anzusehen.

"Gefällt Ihnen, was Sie sehen, Granger?"

Peinlich berührt beiße ich mir auf die Lippe. "Das kommt ganz darauf an, Professor", gebe ich kleinlaut zurück.

Uns beiden ist klar, dass er mich sofort durchschaut und auf frischer Tat dabei ertappt hat, wie ich ihn beobachtet habe. Meine Wangen glühen förmlich, trotzdem halte ich seinem brennenden Blick stand.

"Wo waren Sie letzte Nacht?", will ich erneut wissen. "Ich war in Ihrem Zimmer. Aber Sie waren nicht da."

Eine Weile sieht er mich einfach nur schweigend an. Dann seufzt er und schiebt den Stuhl zurück, sodass wir uns unmittelbar gegenüber sind und uns ungebrochen in die Augen sehen. Meine Beine werden jedes Mal ganz schwammig, wenn er so etwas tut. Ich möchte am liebsten die Arme um ihn schlingen und meine Lippen auf seine drücken. Snape aber kommt mir zuvor.

Langsam steckt er die Hand nach mir aus und legt den Arm um meine Taille. Mit einem Ruck zieht er mich dann zu sich. Ich muss nicht lange überlegen, um zu wissen, dass ich das will. Instinktiv komme ich ihm entgegen und setze mich breitbeinig auf seine Schenkel, wobei wir so ungezügelt aufeinanderprallen, dass ich beinahe denke, der Stuhl könnte unter uns zerbersten. Seine Lippen treffen auf meine und küssen mich, auch seine Hände sind wieder auf meinen Rücken, um mich an ihn zu drücken. Nach einigen Sekunden macht er sich jedoch von mir frei und sieht mich an. Seine Brust hebt und senkt sich vor Anspannung rasend schnell.

"Sie irritieren mich, Granger", bringt er einige Atemzüge später mit rauer Stimme hervor. "Was ist es, das Sie von mir wollen?"

Sanft lege ich meinen Zeigefinger auf seinen Mund und fahre die Kontur seiner Lippen nach. Das zu beantworten ist nicht leicht. Wie bringt man jemandem bei, was in einem vorgeht, wenn man es selbst kaum begreifen kann?

"Ich möchte Sie sehen und Sie spüren, Professor. Ich möchte, dass Sie mir zeigen, was es heißt, eine Frau zu sein."

Er schluckt hörbar. "Warum kommen Sie damit zu mir?"

"Weil Sie es sind, den ich mir dafür ausgewählt habe."

Er rollt einen seiner Mundwinkel zurück und entblößt die Zähne. "Sie haben noch nie mit einem Mann geschlafen, richtig?"

Etwas überrumpelt nehme ich meine Hand runter und senke den Blick auf seine Brust. Die Knöpfe, die zuvor noch so stark in Bewegung waren, sind inzwischen zur Ruhe gekommen. Plötzlich aber schiebt er mit dem Zeigefinger mein Kinn nach oben und bringt mich dazu, ihn anzusehen.

"Antworten Sie mir", fordert er streng.

Ich komme mir dämlich vor. Warum tut er das? Vor einigen Tagen hätte ich klipp und klar gesagt, um mich zu demütigen. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich glaube nicht, dass alles, was zwischen uns war, nur gespielt war. Oder etwa doch? Will er etwa von mir hören, dass ich eines dieser Flittchen bin, das schnell mal so einen Lehrer ficken möchte?

"Es ist eine Weile her, seit ich mit einer Frau geschlafen habe", setzt er vollkommen unerwartet nach, als ich nicht weiß, was ich ihm antworten soll. "Sehen Sie, so einfach ist es, das auszusprechen, Granger. Auch dann, wenn es mir keineswegs gefällt, überhaupt mit Ihnen darüber zu reden, muss ich es tun. Ich bin verantwortlich für alles, was zwischen uns geschieht oder auch nicht. Albus vertraut mir. Aus diesem Grund sind wir beide hier. Und deshalb darf ich ihn nicht enttäuschen."

Etwas perplex blinzle ich ihn an. Gibt es überhaupt etwas, das er Dumbledore ausschlagen würde?

Mit einem Mal schöpfe ich neuen Mut und wage es, aufzuatmen. "Verzeihen Sie, wenn ich das jetzt frage, aber denken Sie wirklich, er weiß, was hier vor sich geht?"

"Er ahnt es, dessen bin ich mir sicher. Nicht umsonst hat er dafür gesorgt, dass ich das Vergnügen habe, die Tage über bei Ihnen zu sein. Warum auch immer er es tut, kann ich nur erraten. Vielleicht ist es sogar besser, wenn wir den wahren Grund nicht kennen, Miss Granger. Albus kann hin und wieder sehr schwer zu durchschauen sein."

Was er nicht sagt. Ich fühle mich ganz schummrig bei dem Gedanken daran, in irgendein Komplott zwischen meinem Schulleiter und meinem Professor geraten zu sein. Oh Gott! Und das alles nur, weil ich wieder mal meine Neugierde nicht bremsen konnte...

Er räuspert sich leise. "Also. Angenommen, ich würde tatsächlich mit Ihnen schlafen, ganz so, wie Sie es in meinem Büro vorgeschlagen haben, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es kein Zurück mehr gibt. Ich werde nicht akzeptieren, hinterher von Ihnen dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wir wissen beide, dass es uns nicht gestattet ist, körperlichen Kontakt zueinander zu haben. Ob Sie nun volljährig sind oder nicht, das Gesetz verbietet es. Sollten Sie also versuchen, mich deswegen zu belangen, wird nicht einmal der Schulleiter Sie dabei unterstützen. Wagen Sie ja nicht, hinterher zu sagen, ich hätte Sie nicht davor gewarnt, Granger. Andernfalls muss ich Ihnen unverzüglich davon abraten, weiterhin meine Nähe zu suchen. Mein Leben ist schon kompliziert genug, jede weitere Turbulenz etwas, das ich nicht gebrauchen kann."

"Ich habe ganz bestimmt nicht vor, Ihnen Schwierigkeiten zu machen, Professor", beteure ich aufrichtig.

Sein Blick wirkt leicht verunsichert, fast so, als würde er mir nicht über den Weg trauen, verschärft sich aber dennoch. Unweigerlich fühle ich mich schäbig, weil ich ihn in diese Lage gebracht habe.

"Zu niemandem ein Wort, Granger", höre ich ihn eindringlich flüstern. "Außerdem muss Ihnen bewusst sein, dass sich dadurch nichts ändern darf, sobald wir wieder in Hogwarts sind. Obwohl ich weiß, dass Ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu wünschen übrig lassen, lege ich Ihnen nahe, so zu tun, als wäre nichts vorgefallen. Es ist sowohl zu Ihrem Schutz, als auch zu meinem, verstanden?"

Ich nicke klamm und seine Haltung entspannt sich ein wenig.

"Gut."

Gut? Wofür hält er mich denn?

Um mir weiter Gedanken darüber zu machen, bleibt mir keine Zeit. Er schiebt mich von sich und steht auf. Mir wird ganz flau dabei. Ist er etwa bereit, es tatsächlich zu tun? Jetzt gleich?

Groß und eindrucksvoll steht er vor mir und sieht auf mich hinab. Genau dieser Blick ist es, der mir wieder ins Gedächtnis ruft, warum ich das mit ihm überhaupt vertiefen will. Es sind seine Augen, die mich nicht mehr loslassen. Jedes Mal, wenn er einen Teil seiner harten Fassade ablegt, ist es um mich geschehen.

Wie aus dem Nichts kommen seine Hände hervor und umfangen voller Wärme und Zuneigung mein Gesicht, ehe er sich zu mir hinabbeugt und seine dünnen Lippen so sanft auf meine drückt, dass ich glaube, zerfließen zu müssen; sanft wie ein Lamm, obwohl er normalerweise keinesfalls den Eindruck erweckt, so zu handeln.

Mittlerweile ahne ich, dass er dazu tendiert, die Verhältnisse zwischen uns klarzustellen, weil irgendetwas in seinem Leben nicht so verlaufen ist, wie er es gerne gehabt hätte. Er fürchtet sich davor, von den Menschen zurückgewiesen zu werden, was auch der Grund für ihn ist, sich in seine Einsamkeit zurückzuziehen. Folglich scheut er sich am allermeisten davor, emotional verletzt zu werden. Aber ist das die Berechtigung dafür, mir immer wieder Angst einzujagen, sobald etwas nicht nach seinen Vorstellungen verläuft? Wie soll ich damit umgehen, dass es ihm so schwer fällt, meine verworrenen Gefühle für ihn zu akzeptieren, wenn ich selbst kaum weiß, was ich tun, geschweige denn, wie ich mit ihm umgehen soll?

Ich glaube nicht, dass sich das, was ich empfinde, nur auf körperlicher Ebene abspielt, denn sonst würde ich nicht jedes Mal aufs Neue diesen Schmerz in mir aufkommen spüren, wenn er mich von sich schiebt. Vielmehr fürchte ich, habe auch ich Angst davor, von ihm im Stich gelassen oder enttäuscht zu werden, weil er mir tatsächlich sehr viel bedeutet. Er ist und bleibt eben etwas Besonderes. Nicht nur, weil er mein Professor ist. Auch nicht, weil er nahezu doppelt so alt ist. Ich denke, der Grund, weshalb ich mich zu ihm hingezogen fühle, ist der, weil ich erkannt habe, was für ein wunderbarer Mensch er sein kann. Unabhängig von seiner Rolle als Spion hat er es verdient, dass ich an ihn glaube. Die Zuneigung, die er mir gegeben hat, will ich erwidern. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand anders diese Gefühle in mir auslösen würde, weshalb er es sein soll, dem ich nahe sein und mit dem ich schlafen möchte, um ihn noch besser kennenzulernen.