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Kapitel 6
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Kates Satz, dass sie das Haus nicht verlassen könne, der Angst wegen, auf ihn zu treffen, beschäftigte Castle sehr. Er hatte Angst, dass sie irgendwann dieses Gefühl der Hilflosigkeit, welches hervorgerufen wurde, vielleicht überhaupt nicht mehr überwinden könnte.
„Lass uns in die Hamptons fahren", schlug Rick anschließend vor, „für eine Woche, wenige Tage – wie immer du möchtest. Du musst raus aus der Stadt, raus aus diesen vier Wänden."
Kate nickte nur zögerlich.
„Martha, Alexis kommen mit. Wir können Lanie und die Jungs über das Wochenende einladen, sie wollen dich unbedingt sehen." Nun war der Gesichtsausdruck nicht mehr zögerlich sondern verängstigt. Setzte er sie nun unter Druck? Rick war sich nicht sicher. „Wir können auch ohne sie fahren, einfach nur wir zwei oder vier."
„Vier", antwortete sie langsam. „Ich brauche noch Zeit, bis ich den Jungs gegenübertreten kann, Castle."
Er nickte, keine passenden Worte findend. Immerhin gab sie nun ihm gegenüber offen zu, dass es ihr nicht gut ging, dass sie Zeit benötigte – Zeit um nachzudenken, Zeit um zu heilen.
Am Abend unterbreitete Rick den anderen zwei Frauen in seinem Leben die Idee, wegzufahren. Alexis hatte zwar bis Freitag Schule, aber Rick wollte sie nachkommen lassen. Außerdem stimmte sie ein, die restlichen Tage bei Paige zu übernachten, um ja Adam nicht in die Quere zu kommen.
Martha half Kate ihre wenigen Sachen zusammenzupacken, ein paar ihrer alten Kleidungsstücke wurden auch in die Tasche gelegt – Jeans, warme Pullover, doch waren es immer noch die weichen, flexiblen, elastischen Sachen, die Kate bevorzugte. Einmal hätte Kate in Martha Gegenwart beinahe gelacht, dies hatte die ältere Frau sofort bemerkt. Ganz oben in die Tasche legte Kate das Tagebuch, welches Martha ihr geschenkt hatte und zog schließlich den Zip zu, doch tragen konnte sie diese nicht.
Nachdem Alexis am Morgen in die Schule aufgebrochen war, fuhren die drei in die Hamptons – vorsichtig hatte Rick Kate durch die Gänge des Hauses gelotst, immer nachgeschaut, ob irgendwo Adam stand – doch von ihm war nichts zu sehen.
In der Garage angekommen, luden sie das Gepäck ein, Rick erledigte noch zwei Telefonate, schickte eine Kurznachricht an Lanie, um sie wissen zu lassen, dass sie in die Hamptons fahren würden.
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Noch bevor Rick die Taschen ausgeladen hat, begann er Kate ins Haus zu begleiteten. Die Straßenverhältnisse waren teilweise weniger gut gewesen und sie waren ordentlich durchgebeutelt worden – etwas, das Alexis bis heute gefiel – doch Kates Rippen waren trotz langsamen Fahrverhalten natürlich nicht daran gewöhnt. Er führte sie in die Küche, richtete ihr ein Glas Wasser und reichte ihr eine Schmerztablette, die sie dankend entgegennahm.
„Leider sind die Straßen hier nur teilweise …"
„Das ist schon in Ordnung. Du bist vorsichtig gefahren. Ich dachte nicht, dass ein kleines Schlagloch solch intensiven Schmerz hervorrufen kann."
Dann nahm sie die Tablette und trank das Glas Wasser aus.
„Ich zeige dir schnell das Haus, dann kannst du dich etwas hinlegen"; kommentierte er und reichte ihr die Hand, die sie zu seiner Verwunderung sogar annahm.
Wenn man das Haus betrat, kam man im Wohnbereich an, der stellte quasi die Ebene mit der Straße dar. Dort befand sich Küche, Esszimmer, eine Bibliothek und ein Arbeitszimmer. Dann führte Rick sie die Treppe hinab, in das Untergeschoß.
„Dieses Schlafzimmer ist meines", erklärte er und zeigte ihr ein großes Zimmer mit vielen Fenstern und einem großen Kamin, in dem ein Anker lag. Dann drehte er sich etwas, zog sie vorsichtig mit sich, „und dieses kann das deine sein, wenn du es möchtest."
Der Raum war beinahe so groß wie sein eigenes Schlafzimmer und in creme und braun gehalten. Auch dieser hatte einen großen Kamin, Fenster, die bis zum Boden reichten, auf der einen Seite, auf der anderen eine Fensterbank, auf der man genüsslich sitzen und ein Buch lesen konnte, oder einfach auf die Wogen des Meeres hinabsehen.
Meistens war dieses Zimmer unbewohnt gewesen, wollte Castle keine Bekannte oder Freundin so nahe an sich haben und die wenigsten seiner nicht platonischen Freundinnen hatte er jemals in die Hamptons mitgenommen. Natürlich Meredith hatte ihnen Besuche abgestattet und auch Gina, doch gerade diese beiden Frauen hatte er nach der Scheidung stets im ersten Stock untergebracht.
„Es ist schön", sagte sie und schritt in Richtung Fensterbank. Rick hatte bereits geahnt, dass ihr dieser Platz gefallen könnte.
„Dann bringe ich dir deine Tasche hinunter, du kannst dich ja inzwischen etwas hinlegen."
„Das ist nicht notwendig …"
„Du siehst müde aus, Kate", sagte er und wartete darauf, dass sie seine Hand wegschieben würde, doch ließ sie es zu, dass er kurz ihr Haar berührte. Ein großer Fortschritt, ein großer Schritt in Richtung Vertrauen.
„Ich bin es auch", gab sie schließlich zu und setzte sich ans Fenster, streckte die Füße aus, rastete ihn gebrochene Arm auf ihrem Schoß aus.
Beim Verlassen des Zimmers legte Rick in die kleine Stereoanlage noch eine CD – Beethovens drittes Klavierkonzert – drückte auf Play und ließ die sanften Töne des Pianos den Raum erfüllen. Kate lächelte ihm zu.
Als er ihr die Tasche ins Zimmer brachte, reichte er ihr auch eine frische Tasse Kaffee.
„Leider ist der nur schwarz … ich muss erst Einkaufen fahren", erklärte er vorsichtig und sie nahm ihm die Tasse ab.
„Danke, ich habe so und so keine Lust auf etwas Süßes", und sie nahm einen Schluck des dampfenden Getränks.
„Wenn du Gesellschaft möchtest, wir sind oben", sagte er und verließ den Raum. Rick wollte ihr Freiraum geben, ihr die Möglichkeit geben, sich selbst für oder gegen Kontakt mit ihnen zu entscheiden.
Er brachte noch seine eigene Tasche in sein Schlafzimmer, bevor er wieder in den Wohnraum ging, um sich mit Martha zu unterhalten.
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Kates Tagebuch – 3. Eintrag
Mom hat immer gerne den Blick über das Meer wandern lassen. Jeden Sommer haben wir am Meer verbracht. Und jetzt sitze ich in Castles Haus und mache das, was Mom gerne gemacht hat – ich starre auf das Meer, lasse meine Gedanken wandern.
Ich verstehe immer noch nicht, wie es so weit kommen konnte, dass Adam mein Leben dermaßen einnahm. Aber ich weiß nun, dass ich keine Chance gehabt habe.
Ich habe in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht und realisiert, dass es von Anfang an sein Plan war, so wie er es mir auch gestanden hatte. Doch was sollte ich tun? Immerhin hat er angedeutet, dass er Alexis und Martha etwas antun würde, würde ich ihn verlassen. Ich konnte nicht aus meiner Haut.
Anfänglich schien alles perfekt. Toller Sex. Einfühlsame Gespräche.
Doch dann kam die Eifersucht, Castle gegenüber. Meinem Job gegenüber. Alles was ich tat, verstand er falsch. Ich hätte ihn sicherlich einfach informieren können, dass ich länger arbeite – vielleicht habe ich die Strafe auch verdient, ich hätte ihn informieren sollen.
Die erste Ohrfeige habe ich nach einem großen Streit erhalten, mir die Wange gehalten und er hat mich getröstet – das konnte Adam gut. Mich geküsst und dann hatten wir Sex, guten Sex.
Irgendwann setzte er aber auch den Sex gegen mich ein. Wie das passieren konnte. Ein Rätsel! Wenn ich zur Türe hereinkam, roch er an mir, und wenn ich nach Ricks Aftershave roch, dann fand der Sex oftmals gleich im Wohnzimmer statt. Ohne dass ich richtig ausgezogen war. Ohne, dass ich die Chance hatte, zu entspannen oder es Gut zu heißen. Ich war chancenlos. Doch hatte ich gewusst, dass ich nicht mit Castle zusammenarbeiten sollte.
Noch nie hatte ein Mann mich so grob behandelt, keine Rücksicht darauf genommen, dass ich nicht bereit war. Ich verstehe nicht, wieso ich ihn das habe machen lassen. Wieso ich Rick nicht einfach alles erzählt habe. Wieso ich es immer noch nicht tue.
Ich muss Rick sagen, dass er gedroht hat. Es war ein Fehler hier her zu kommen. Ein Fehler, Alexis alleine in New York zurückzulassen.
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Rick saß mit Martha bei einem großem Glas Rotwein im Wohnzimmer, im Hintergrund lief Jazz-Musik und auf dem Esstisch stand eine große Scrabble-Variante mit offizieller Drehscheibe; ein Wörterbuch lag auf dem Tisch und Martha hatte das Schreiben übernommen.
Bereits seit vielen Jahren war es ihr Lieblingsspiel. Jedes Mal, wenn sie alleine in den Hamptons waren, spielten sie um Ehre und Stolz.
„Das ist kein Wort, Mutter", kommentierte Rick und zeigte auf ihre neue Kreation.
„Markung ist ein eindeutiger Begriff", erklärte sie mit Sicherheit in der Stimme.
„Nein, Mutter."
„Richard …"
„Es ist ein Wort", erklärte Kate, die von hinten den Raum betrat. „Eine Grenze bzw. ein Grenzgebiet ist eine Markung."
„Und woher weiß Detektive Beckett so etwas?", fragte Rick amüsiert.
„Detektive Beckett hat den Hang zum Zweitbuch", entgegnete mit einem Lächeln.
Wie konnte der Wechsel des Ortes einen Menschen so verändern? Innerhalb weniger Stunden war sie von einer äußerst zurückgezogenen jungen Frau, die Angst hatte das Haus zu verlassen, zu einer wieder lächelnden geworden, die sogar Gesellschaft suchte.
„Oh, wie kultiviert", entgegnete Martha. „Übernimm doch kurz für mich, mein Liebes", erklärte sie und ging Kate ein großes Glas und frischen Orangensaft holen.
Kate setzte sich auf Marthas Platz und studierte genau die Buchstaben, die Castle anlegte.
„Interativ", erklärte Castle.
„Nope", widersprach Kate, „es heißt iterativ."
„Ein Profispieler?", fragte er und zog das N aus der Buchstabenreihe.
„Früher einmal. Mom und ich haben es gerne an verregneten Sonntagnachmittagen gespielt, in allen möglichen Sprachen. Ich glaube, so habe ich die meisten Lateinvokabel gelernt."
„Forma die munus; forma quota quaeque superbit?"
„Oh … ein Lateiner! Ars Amatoria … Schönheit ist ein Gottesgeschenk: Doch wie wenige Frauen können auf ihre Schönheit wirklich stolz sein!"
„Richard", tadelte Martha ihren Sohn. „Richard und Latein?" Sie lachte. „Die wichtigsten Sätze der Weltliteratur kennt er, um Frauen damit zu beeindrucken."
„Quod scripsi, scripsi", warf Kate auf den Tisch.
Richard sah sie nur verwundert an.
„Du kannst wirklich kein Latein!", sie lachte. „Aufgeflogen! Aber Spaß bei Seite … das stammt aus dem neuen Testament … Was ich geschrieben habe, bleibt geschrieben … dabei würde es so gut zu dir passen!"
Martha setzte sich neben Kate und reichte ihr das Glas.
„Also ein Sprachgenie, Kate. Richards Hauptaugenmerk in der Schule war es, möglichst aus vielen Institutionen hinausgeworfen zu werden. Seine Noten waren stets etwas grenzwertig."
„Meinen Eltern waren Sprachen wichtig. Ich habe auch im Ausland studiert, Kiev. Einen Sommer habe ich in Kroatien verbracht und gearbeitet."
„Kroatisch?", fragte Richard gespannt nach. Egal was sie von sich preisgeben würde, er würde alles in sich aufsaugen.
„Čovjek je vrijedi onoliko koliko jezika govori", sagte sie langsam. „Ich habe schon ewig kein Kroatisch gesprochen, die Möglichkeiten in New York sind eher gering." Bei den letzten Wörtern war ihre Stimme leiser geworden.
„Und was bedeutet das?", fragte Martha neugierig.
„Oh … Ein Mensch ist so viel wert, wie die Anzahl der Sprachen, die er spricht … ein kroatisches Sprichwort."
„Mutter, wir müssen uns wohl in unserem hohen Alter doch noch mit Sprachen beschäftigen.
„Richard, das glaube ich nicht. Mein Französisch ist fließend und im Notfall kann ich noch in die anderen Sprachen der Liebe ausweichen …"
Alle lachten. Marthas Erklärung war typisch für sie gewesen, ihr Blick voller Selbstbewusstsein und Stolz.
„Mutter", ermahnte Richard.
„Was Richard? Habe ich dich in Verlegenheit gebracht?"
„Ich glaube Martha, du bist die einzige Person, die das kann."
Für diesen Augenblick wirkte alles so unschuldig, als wäre nie etwas vorgefallen, als hätte sich niemand an Kate vergangen, sie geschlagen, ihr Knochen gebrochen und sie Namen genannt, die man besser nicht wiederholte.
Wenn ein Außenstehender diese Unterhaltung gehört hätte, hätte er wahrscheinlich vermutet, dass gute Freunde oder ein Paar und ein Elternteil zusammen einen gemütlichen Abend verbringen, der Gips von einem Sport- oder Arbeitsunfall stammt.
Kate legte schließlich ein neues Wort an, nachdem sie sich mit Martha besprochen hatte.
„Borretsch?", fragte Richard.
„Gurkenkraut … eine Heilpflanze und auch Speisepflanze des Mittelmeerraums", erklärte Kate.
„Ich gebe auf", erklärte Richard. „Du bist einfach zu intelligent für mich."
Kate blickte ihn an. War es Verwunderung, die sich auf ihrem Gesicht wiederspiegelte? Angst?
„Ich wollte nicht … ich meinte …"
„Ach Kate", erklärte Martha und griff nach ihrer gesunden Hand. „Wenn er weiß, dass er verlieren könnte, gibt er immer im Vorfeld auf, um sich die Blamage zu ersparen. Du musst eines wissen, Kind, Richard ist ein ganz schlechter Verlierer. Wahrscheinlich ist es meine Schuld ... Vorbildwirkung. Ich kann auch nicht verlieren, nur reagiere ich anders!" Ihre Stimme ging ins Vorwurfsvolle am Ende ihre Statements.
„Mutter", versuchte Richard ihr zu widersprechen.
„Nicht Richard. Immer wenn ich eine Rolle nicht erhalten habe, ging zu Hause die Welt unter, als du ein Kind warst. Wir waren abhängig von meinem Einkommen …"
So ging es den restlichen Abend weiter. Sie aßen gemeinsam Tunfischsalat und etwas Obst danach. Sie lachten und unterhielten sich.
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„Wenn etwas sein sollte Kate, ruf mich einfach. Ich bin im Zimmer nebenan", erklärte Richard, bevor er in sein Zimmer ging. Die Türe ließ er offen.
Sein Vorhaben war es, die junge Polizistin nicht kontrollieren zu wollen. Wenn sie Hilfe benötigen würde, sollte sie sich melden. Er wollte dem Heilungsprozess nicht im Weg stehen.
Richard ging duschen, zog sich um – Boxershorts und ein altes T-Shirts. Plötzlich klopfte es am Türstock. Er drehte sich um.
„Kate?"
„Ich würde gerne duschen, Haare waschen … aber ich muss meine Hand … normalerweise …Martha …"
„Soll ich sie holen?", fragte er vorsichtig.
Sie schüttelte nur den Kopf. „Ich möchte sie nicht wecken, sie schläft sicherlich schon."
„Wie kann ich helfen?", fragte er und ging auf sie zu.
„Ich komme nicht zum Verschluss."
In diesem Moment hob sie, rot im Gesicht vor Scham, ihr Top hoch und brachte die elastische Binde zum Vorschein, die Martha in der Früh gebunden hatte, um die Heilung ihrer Rippen zu unterstützen. Kate trug keinerlei Büstenhalter darunter und versuchte scheinbar, so gut wie möglich, ihre Intimsphäre zu wahren. Trotzdem konnte er die Unterseite ihrer Brust wahrnehmen, doch war dies keine sexuelle Wahrnehmung.
Gemeinsam gingen sie in Richtung Bett, Richard setzte sich hin und Kate stand nun, mit ihrem hochgehobenen Top vor ihm. Seite Hände glitten vorsichtig über ihre Rippen, bis er die Haftnadeln fand und sie vorsichtig löste.
Er wickelte die Binde gleich auf und reicht sie ihr.
„Und das Haarewaschen schaffst du?"
„Ich weiß nicht …"
„Also … du gehst duschen, machst dich so weit fertig. Dann rufst du mich und ich wasche dir die Haare über der Badewanne."
Sie nickte nur, bevor sie verschwand und ihn tatsächlich nach zwanzig Minuten rief. Kate trug knall pinke Pyjamahosen mit weißen Hasen darauf, die Alexis ihr geschenkt hatte und ein ärmelloses graues, enges T-Shirt. Es lag Rick auf der Zunge nachzufragen, wieso sie so lange gebraucht hatte, doch dann erinnerte er sich an den Abend, als sie versucht hatte, ihre Haare mit einer Hand zusammenzubinden und mit ihrem Gipsarm immer noch große Probleme hatte und Schmerzen, sobald sie die Hand auf eine bestimmte Art verdrehte.
Gemeinsam standen sie schließlich in ihrem Badezimmer und Rick wusch ihr vorsichtig die Haare. Das gesamte Badezimmer war von Kirschenduft erfüllt. Dann knetete er die Haarspülung ein, bevor er sie kurz einwirken ließ.
„Wie kommt es, dass du so viel Erfahrung damit hast?"
„Alexis …", sagte er nur und lachte.
Die Spülung in Kates Haaren spülte er abermals aus und schließlich trocknete er ihre Haare mit dem Handtuch ab, welches er schließlich um ihren Kopf wickelte wie einen Turban.
Mit einem Lächeln auf den Lippen verließ Richard das Badezimmer, wünschte ihr noch eine gute Nacht, bevor er sich in sein eigenes Zimmer begab.
Sie hatte einen großen Schritt gewagt. Sich von ihm berühren und angreifen lassen. Von einem Mann.
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Ende Kapitel 6
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A/N Danke Severin für die Beta-Hilfe ;) und allen anderen für da brave Lesen und Kommentieren – jedes Kommentar erfreut mich unglaublich.
