Willkommen ^.^ Das hier ist die Sexszene, die ich im letzten Kapitel rausgeschnitten habe. Was folgt, ist also Inhalt für ein Mindestalter von 18 Jahren! (nicht, dass das irgendwer wirklich einhält hier ...)
Viel Spaß beim Lesen ^.^


Ein Lidschlag

Thranduil trug unter der Robe absolut gar nichts.

Das hatte Bard ehrlich gesagt nicht erwartet. Dass die mondblasse Haut einer getonten Brust in sein Blickfeld kommen würde, natürlich, aber keine Hose? Wie ritt der König denn auf diesem Hirsch? Ein Bild bildete sich vor seinen Augen, dass ihn auf eine verstörende Art erregte. Nein … bestimmt hatte der König seine Reithose nur bereits ausgezogen.

Was ihn in die jetzige Situation brachte, dass die Hand, mit der er dessen Brust hatte hinab fahren wollen, nun bereits auf dessen Unterbauch lag. Nur wenige Zentimeter von einem Körperteil, das er zwischen einer Masse blonder Haare versteckt geglaubt hatte. Elben und Menschen schienen doch ein paar mehr Unterschiede zu haben als gedacht. Thranduils Haut war bis auf das Haar auf seinem Kopf vollkommen haarfrei. Der Anblick war verstörender als Bard vorher geglaubt hätte.

Er konnte sich gut an das Gefühl erinnern, wenn er und seine Frau Beischlaf hielten. Die Wärme, die zwischen ihren Beinen ausstrahlte. Das Kitzeln ihrer Haare, bevor er in sie eindrang. Die feuchte Hitze, die ihn dort empfing. Er hatte bis zu diesem Punkt nicht einen einzigen Gedanken darauf verwendet, was er eigentlich tun sollte. Natürlich konnte er in Thranduil nicht eindringen, er war ein Mann. Also was bitte sollte er tun? Da waren auch keine Haare und wärmer als Thranduils restlicher Körper schien das Areal auch nicht. Er war nicht einmal erregt. Obwohl Bard an diesem Punkt nicht sicher war, ob Erregung bei Elben genau so funktionierte wie bei Menschen.

In seinem Hinterkopf stieg eine Erinnerung auf, was Matrjona, eine alte Witwe getan hatte. Sie war zu alt gewesen als dass sie das Eindringen noch mochte, aber sie hatte etwas anderes getan. Etwas, was er für Thranduil auch tun könnte. Er wusste nicht, was daran Spaß machen sollte, aber Matrjona hatte es wohl gemocht. Und er erinnerte sich bestens, wie sehr er selbst es gemocht hatte.

Er ließ seine Hände zu Thranduils Hüften fahren und öffnete so die Robe weiter, die noch immer über Thranduils Schulter lag. Ein Muskelstrang zog die Seite von Thranduils Bein hinab, ein anderer zum Hintern. Dazwischen war ein kleiner Spalt, eine Linie, die Bard nachfuhr, bis seine Hände mehr auf den Oberschenkeln als auf der Hüfte lagen.

Es war nicht schwer, vor Thranduil auf die Knie zu sinken. Es war mehr ein natürlicher Impuls, dessen Ausführung sich richtig anfühlte. Bei jedem anderen hätte es an seinem Stolz gekratzt, aber nicht bei ihm. Bard könnte nicht genau sagen, warum, aber die Situation war bereits surreal genug. Er hatte sich hierauf eingelassen, er würde es auch durchziehen.

Er setzte einen vorsichtigen Kuss auf Thranduils Haut, wo Bauch und Bein in ein eigentlich verbotenes Gebiet übergingen. Ihm wurde geantwortet mit einem kurzen Luftausstoß, einem tiefen Einatmen, einem Zusammenziehen der Bauchmuskulatur. Bard warf einen vorsichtigen Blick nach oben. Thranduil hatte die Lider geschlossen, den Kopf leicht zur Seite gewandt. Seine Brust hob und senkte sich mit tiefen Atemzügen, die kein Geräusch erzeugten.

Er setzte einen weiteren Kuss näher an das Objekt seiner Begierde. Thranduils Hand fuhr in sein Haar und steuerte ihn mit sanften Druck weiter hinab. Der Elb war weder hart noch färbte sich sein Gemächt dunkler, doch Bard konnte das hämmernde Blut unter seinen Lippen spüren. Wie auch immer Elben funktionierten, er musste keine Angst haben, dass er diesen kalt ließ. Wenn schon nicht im wahrsten Sinne des Wortes, so zumindest in der Übertragung.

Matrjona hatte ihn direkt in den Mund genommen. Er war zusammen gezuckt, hatte Panik bekommen, bevor das Gefühl von Glückseligkeit ihn überrollt hatte. Sein Instinkt sagte ihm, dass es besser war, diese Sache langsam anzugehen. So blieb er bei Küssen. Küsste sich hinab und hinauf, zog mit der Zunge dünne Schlieren über die Haut, die sich darunter spannte und ihm entgegen drückte. Elben funktionierten prinzipiell also doch wie Menschen. Sie brauchten nur ein gutes Stück mehr … Zuwendung.

Er wandte den Blick erneut nach oben, da ihn doch etwas Unsicherheit erfasste. Thranduil hatte seine eisblauen Augen wieder auf ihn gerichtet und beobachtete ihn nur. In seinem Gesicht stand nichts außer einem Hauch von Kuriosität. Doch bevor Bard seinen Blick wieder senken konnte, zuckte die Spitze einer pinken Zunge hervor und leckte eine über die linke Seite von Thranduils Oberlippe.

Bard musste schluckte. Mit einem Herzschlag, der in seinen Ohren widerhallte, spürte er ein Brennen zwischen seinen Beinen und eine Enge, die er seit vielen Jahren nicht mehr so wahrgenommen hatte. Sein Atem beschleunigte sich und ohne einen weiteren Gedanken griff er Thranduils Gemächt mit einer Hand und umschloss dessen Spitze mit seinen Lippen.

Dieser atmete scharf aus und fast im selben Moment wieder ein. Seine Fingerspitzen drückten in Bards Kopfhaut, zogen ihn näher heran. Er nutzte seine Zunge als Leitschiene und drückte den Rücken durch, um den anderen tiefer in sich aufzunehmen.

Sein Rachen hinderte ihn daran. Er zog sich ein Stück zurück, um den Hustenreiz unter Kontrolle zu halten. Bei Matrjona hatte das sehr viel einfacher ausgesehen. Er atmete tief durch, hielt die Luft an und wagte sich wieder vor. Da er wusste, was kommen würde, schaffte er die Hürde seines Rachens und drückte sich vor, bis seine Nasenspitze Thranduils Bauchhaut berührte. Mittlerweile war diese etwas wärmer als der Rest von dessen Körper geworden.

Thranduil bewegte sich von selbst in seinem Mund und Rachen. Minimale Bewegungen, kaum sichtbar von außen, nur spürbar. Ein fast unbewusstes Zusammenziehen und Entspannen der Bauch- und Hüftmuskulatur. Die eine Hand an seinem Kopf übte sanften Druck aus, sich diesem Rhythmus anzupassen. Aber es war mehr eine Bitte als eine Aufforderung, so sanft war es.

Bard versuchte vorsichtig aus und ein zu atmen und merkte, dass er trotz des großen Hindernisses noch vorsichtig Luft holen konnte. Es wurde quittiert mit einem scharfen Ein- und Ausatmens seitens Thranduil. Das schien dieser nicht erwartet zu haben. Wahrscheinlich spürte er die kalte Luft, die nun um ihn zirkulierte, obwohl er in Bards Kehle lag.

Bard zog sich zurück, atmete tief ein, drückte sich vorsichtig vor und atmete aus, sobald Thranduil tiefer in seinen Hals sank. Er wiederholte die Bewegung, bis er sicher war, dass sich sein Arbeitsgedächtnis daran gewöhnt hatte. Mit einer gewissen Selbstzufriedenheit hörte er Thranduils durchgehend schweren Atem. Er beschleunigte die Bewegungen, bis er nur noch jedes zweite mal atmete, schließlich jedes dritte. Würde er das hier öfter machen, würde er sich wahrscheinlich an den Takt gewöhnen, doch dieses erste mal forderte es eine erstaunliche Konzentration.

Auch Thranduils zweite Hand fuhr in sein Haar. Mittlerweile konnte Bard jedes mal, wenn er sich zurück zog, stetig dunkler werdende Haut sehen. Das Glied erhärtete, sodass es zuerst schwerer wurde aber im Endeffekt leichter war, sobald er den richtigen Winkel gefunden hatte. Dafür setzte sich sich etwas vor und schob beide Knie zwischen Thranduils Beinen her.

„Bard", flüsterte dieser zwischen zwei Atemzügen, bevor er sich selbst mit einem scharfen Ausatmen, das schon fast ein Stöhnen hätte sein können, unterbrach, „Bard, ich ..."

Komme? Bard atmete tief ein, hielt die Luft an und lehnte sich vor, bis sein Nasenrücken in Thranduils Haut drückte. Er suchte in seinem Gehirn die Funktion des Schluckens und nutzte diese, nachdem er von einem kurzen Hustenreiz überfallen wurde.

Er wusste nicht, ob es Husten oder Schlucken war, aber Thranduil beugte sich über Bards Kopf im Oberkörper nach vorn und zog das einzige mal seit Beginn der Ministrationen an Bards Kopf, um so tief wie möglich in ihn zu stoßen. Mit einem Geräusch zwischen Seufzen und Stöhnen pulsierte das Glied in Bards Rachen und eine warme Flüssigkeit schoss in sein Inneres.

Dieser setzte die Schluckbewegungen fort. Seine Luft reichte noch, um das hier noch einige Momente durchzuhalten. Ein Glück, dass Thranduil ihn gewarnt hatte. Als der Griff sich nach weiteren zwei oder drei Pulsstößen langsam löste, zog er sich vorsichtig zurück und atmete tief ein und aus. Er legte eine Hand auf Thranduils feuchtes Glied, damit dieses nicht zu sehr kühlte und schluckte, um klebrige Masse in seinen Magen zu bekommen.

Interessant. Er war nicht einmal berührt worden, aber er wusste, ein einziges Fingerschnippen würde reichen, um ihn kommen zu lassen. Das hatte er nicht erwartet. Er erhob sich, was Thranduil, der sich vorher mit einer Hand an Bards Schulter festgehalten hatte, gegen den nun Stehenden sinken ließ. Er zog die Hand von dessen Gemächt, um den Elben in die Arme zu schließen. Einen kurzen Moment fragte er sich, wie er es verdient hatte, dass der König ihn als Stütze nutzte, doch er verbannte den Gedanken. Er war unwichtig nach dem, was sie gerade getan hatten.

Wichtiger war der Oberschenkel, der durch das Vorlehnen gegen Bards Unterleib drückte. Er war nicht mehr so jung, dass es ansprechend klang, sich an einem Oberschenkel zum Orgasmus zu reiben – aber in diesem Moment würde er einiges an Unannehmlichkeiten akzeptieren, um kommen zu dürfen.

Thranduil schien sich dessen nicht ganz bewusst. Er legte die Arme über Bards Schultern und küsste ihn mit einer Ruhe und Entspannung, die man nur nach wirklich gutem Sex erlangte. Bard schloss dabei die Lider und dachte an Fischkutter. Fischeingeweide. Das eiskalte Wasser des Sees. Doch als er die Lider öffnete, sah er direkt in Thranduils eisblaue Augen. Die Pupillen waren mittelgroß, doch im Moment, wo sich ihre Augen trafen, weiteten sie sich mit einem mal.

Ohne viel Verzögerung strichen Thranduils Hände über seine Oberarme zu seiner Brust hinab über seinen Bauch. Bards Gürtel war schneller geöffnet als dieser auch nur den Mund öffnen konnte und das Oberhemd verschluckte, was auch immer er gesagt hätte. Auf das Oberhemd folgte in selber Geschwindigkeit das Unterhemd, sodass er zumindest halbnackt vor dem Elbenkönig in einer offenen Robe stand. Der Gürtel seiner Hose öffnete Bard selbst und streifte beide Stücke zusammen ab, während Thranduil von ihm wegtrat. Dieser ließ die Robe von seinen Schultern gleiten und legte sie irgendwo zur Seite – Bard bekam es nicht vollkommen mit, da seine Aufmerksamkeit von etwas anderem angezogen wurde.

Thranduil hatte sich umgewandt. Unter den straffen Muskeln des Rückens, die in aller Ehrlichkeit beeindruckend anzusehen waren, spannte die Haut über eine Muskelpartie, die Bards Blick fesselte. Als der König sich vorbeugte, spalteten sich die zwei Backen ein wenig und ein Stück roter Haut blitzte hervor. Es verschwand wieder, da der Elb sich aufrichtete.

Vollkommen unbewusst leckte Bard über seine Lippen und streckte eine Hand aus, um damit über Thranduils Hinterteil zu streichen. Der König wandte einen überraschten Blick über die Schulter, bevor sich ein wissendes Lächeln auf seine Lippen legte. Er wandte sich wieder zu Bard, legte die Arme um ihn und flüsterte: „Ist das dein Wunsch?"

„Wenn ich … d- dürfte", stotterte dieser hervor. Er wollte in ein- und demselben Moment Thranduil küssen, wegrennen und im Boden versinken. Mit einem Mann sexuelle Handlungen zu vollziehen war prinzipiell verboten. Mit einem Mann das zu tun, was er eben angedeutet hatte, hatte auch schon dazu geführt, dass zwei junge Männer aus der Stadt gejagt worden waren als man sie erwischt hatte.

Thranduil nickte in Richtung des Bettes und sagte: „Leg dich hin."

Bards Atem vertiefte sich noch ein Stück und er hätte wetten können, dass sich sein Puls bei diesen Worten verdoppelte. Er machte einen Schritt Richtung Bett, doch stürzte fast, da seine Hose noch immer an seinen Beinen hing. Er machte zwei Hüpfer nach vorne, fiel mit einer Halbdrehung in eine sitzende Position und kaum eine Sekunde später waren beide Stiefel und seine Hose in irgendeine Ecke des Raumes verschwunden.

Thranduil hob eine Hand vor seine Lippen – wahrscheinlich, um sein Lachen zu verbergen – und wandte sich ab für irgendetwas. Bard achtete nicht genau darauf, was geschah, dafür hatte er aktuell zu wenig Blut im Gehirn. Als Thranduil zu ihm trat, hatte er ein Döschen in der Hand und drückte Zeige- und Mittelfinger hinein. Bard legte sich einfach wie geheißen hin und wartete auf das, was kommen würde. Was kam, ließ seinen Unterkiefer ein gutes Stück herab sacken.

Thranduil zog die Finger aus dem Döschen, griff hinter sich und sank mit beiden Fingern ohne jegliches Zögern zwischen seine Beine. Bard schaffte es nicht, seinen Blick von diesen Fingern abzuwenden, die zwischen den leicht gespreizten Beinen im Körper des Elben verschwanden. Er wollte den Blick zu Thranduils Gesicht wenden und konnte es dennoch nicht. Die Finger stießen hinein und hinaus, drückten auseinander und drehten sich, so weit die Hand es zuließ.

Bard spürte längst kein Pochen mehr zwischen seinen Beinen. Eher war es ein Schmerz, dumpf und durchgehend, der sein Glied in Richtung Nasenspitze, leicht nach links gebogen erhärtete. Er war sich ziemlich sicher, dass er in seiner gesamten Ehe nicht ein einziges mal zu erregt gewesen war. Sein Blick folgte Thranduils Fingern, wie sie sich wieder in jenes Döschen senkten, bevor dieser damit über eben jene genannte Erektion strich.

Bard versuchte nicht einmal, das Stöhnen in sich zu halten. Hätte er nicht mit eisernen Willen daran festgehalten, dass er fühlen wollte, was noch kommen würde, wäre er auf der Stelle gekommen. Dass Thranduils Hand sein Glied auf und ab strich, um darauf Fett zu verteilen, machte es nicht besser. Er seufzte in Erleichterung als diese Ministrationen endeten. Nur um einen Moment später scharf einzuatmen, als sein Glied ergriffen wurde und die Spitze in eine heiße Enge eindrang.

Betonung nicht nur auf heiß sondern vor allem auf Enge.

Er riss eine Hand hoch und biss darauf, um nicht das komplette Haus zu wecken mit den Geräuschen, die sich aus ihm drücken wollten. Das hier war besser als jede lüsterne Magd, jede sexuell frustrierte Witwe, die ihm je untergekommen war. Es war besser als absolut alles, was er bis zum heutigen Tage gefühlt hatte.

Als Thranduil komplett auf ihn gesunken war, schnellte er hoch und zog diesen in einen Kuss, der nicht ansatzweise ausdrücken konnte, was er empfand. Er richtete sich so weit auf, dass er Thranduil gänzlich an sich ziehen konnte, Mund an Mund, Oberkörper an Oberkörper, Glied an … Bauch. Er legte einen Arm um dessen Taille, zog ihn fest an sich und drehte sie beide um, um Thranduil auf das Bett zu legen.

Ihm blickten eisblaue Augen entgegen, die Pupillen so weit, dass man von dem Blau kaum etwas sah. Auf Thranduils Lippen spielte ein leichtes Lächeln. Er hob seine Arme zu Bards Schultern, drückte die Fingerspitzen hinter dessen Schulterblätter. Mit einem Ausatmen entspannte sich sein Rücken, sodass seine Hüfte abknickte und sich dem anderen entgegen streckte.

Bard brauchte nicht mehr Aufforderung als das.