Erinnerungen

Am nächsten Morgen wurde Hermine wie angekündigt entlassen, allerdings sollte sie erst ab Montag wieder am Unterricht teilnehmen. Zum ersten Mal in ihrem Leben war das Lernen für sie zweitrangig. Sie stand nur wenige Monate vor ihren Abschlussprüfungen und noch nie war es ihr so endlos egal, ob sie eine Stunde verpasste oder nicht. Die vergangenen Monate hatten ihr gezeigt, dass Wissen zwar erstrebenswert war, aber doch nur ein Stück des großen Kuchens des Lebens ausmachte. Außerdem wurde ihr allmählich bewusst - etwas woran sie früher stets gezweifelt hatte - dass sie den Stoff des Abschlussjahres wohl schon seit zwei Jahren aus dem FF konnte.

Poppy hatte sie auf ihr Zimmer begleitet und sie genoss die Stille und das Alleinsein nach all den schrecklichen Ereignissen der letzten Tage und Wochen. Ihr Genuss währte nur kurz, als Gedanken an Snape sie wieder in die Realität zurück holten. Sie hatte eine Verabredung mit ihm heute Abend. Noch vor zwei Wochen hatte sie begründete Hoffnung gehabt, dass sie Snapes eisige Mauern durchbrechen könnte, doch heute sah alles finsterer aus. Trevor hatte mit der Visualisierung von Snapes Vergangenheit einen erneuten Graben zwischen sie und Snape gezogen. Sie hatte nicht die blasseste Ahnung, wie sie ihn wieder für sich gewinnen könnte. Mitten in diesen sich im Kreis drehenden wirren Gedanken klopfte es an ihre Tür. Widerwillig stand sie vom Bett auf, um dem Eindringling zu öffnen. Es gab nur eine Person, die sie im Moment sehen wollte und die wiederum wollte SIE ganz gewiss nicht sehen.

„Guten Tag Miss, ich soll Ihnen bringen dies von Master Snape."

„Danke", sagte Hermine und nahm dem Hauself verwirrt den Umschlag und das kleine aber dennoch überraschend schwere Denkarium ab.

Flugs war der Elf mit einer rauchenden Staubwolke auch schon wieder appariert. Hermines Herzschlag hatte sich in der letzten Minute verdoppelt. Mit einer unangenehmen Vorahnung stellte sie das Denkarium auf ihren Schreibtisch und öffnete den Umschlag.

Hermine,

bevor du heute Abend mit gryffindorscher Blauäugigkeit zu mir kommst, möchte ich, dass du dir einige Dinge ansiehst. Ich habe lange überlegt, ob es richtig ist, dir diese Erinnerungen zu übergeben, aber ich muss einfach dafür sorgen, dass du bildlich vorgeführt bekommst, zu was ich fähig bin und was ich tatsächlich getan habe. So niedrig Trevors Beweggründe gewesen sein mochten, dir über meine Taten zu berichten, so sehr hat er mich auch wachgerüttelt darüber, wie egoistisch und gewissenlos ich deine Empfindungen für mich akzeptiert und regelrecht in mich aufgesaugt habe.

Unsere Verabredung für heute Abend ist wie du weißt optional. Wenn dir die Bilder die Augen über mich öffnen – und das werden sie - und du keinen weiteren Kontakt möchtest, so werde ich es verstehen. Um genau zu sein, ist dies mein erklärtes Ziel.

Es ist anders als beim letzten Mal, diesmal mache ich mir nichts mehr vor, Hermine, ich weiß, was du mit meinem Leben gemacht hast. Die Momente mit dir waren die kostbarsten meines Lebens und werden es immer bleiben. Mit dieser Erkenntnis werde ich leben müssen, aber auch leben dürfen.

Mir ist mehr denn je bewusst, welche Bürde und dunkle Last ich in eine Verbindung zwischen uns mitbringen würde. Deshalb hoffe ich auf deinen scharfen Verstand, der dich vielleicht nicht heute, aber doch irgendwann dazu bringen wird, deine Gefühle für mich nach und nach verblassen zu lassen.

Severus

Hermine kämpfte mit den Tränen. Sie wusste nicht, ob sie einen Liebesbrief oder ein Todesurteil in den Händen hielt. Snape liebte sie und wollte sie trotzdem mit allem was er hatte von sich stoßen.

Zwei Stunden lag sie auf ihrem Bett und starrte auf das Denkarium. Sie rang mit sich, ob sie überhaupt sehen wollte, was Snape alles getan hatte. Musste er es auf diese Weise tun? Musste er ihr die letzten Illusionen rauben, dass er doch ein liebenswerter Mann war? Würde sie wirklich anders empfinden, wenn sie alles gesehen hatte? Trevor hatte sie nur für kurze Zeit aus dem Gleichgewicht gebracht. Am Ende hatte sie eingesehen, dass er nichts erzählt hatte, was nicht auch Snape ihr schon anvertraut hatte – zugegebenermaßen war Trevor detaillierter gewesen aber nichtsdestotrotz hatten seine Hasstiraden ihre Gefühle nicht zum Schweigen bringen können. Dieses Wissen stimmte sie zuversichtlicher. Wenn auch mit klopfendem Herzen so ging sie doch zielstrebig zum Schreibtisch, nahm ihren Zauberstab in die Hand und tippte gegen das anthrazitfarbene Denkarium. Ihr Bewusstsein schwindelte und drehte sich in nebligen Kreisen, ehe sie in einem kalten Zimmer aus Stein gemauert zum stehen kam. Sie verfolgte die Handlung und erkannte sofort eine ganze Riege von Todessern mit ihren furchteinflößenden Masken in den Händen. Sie standen im Halbkreis um einen Stuhl, auf dem gefesselt und körperlich völlig misshandelt ein etwa 50-Jähriger dunkelhaariger Mann saß. Sein Kopf war leicht nach unten geneigt, vor Schwäche wie Hermine vermutete. Hermine trat näher an den Leidenden heran und betrachtete Severus Snape, der mit erhobenem Zauberstab aufrecht direkt vor dem Mann stand.

„Leicester, gestehe endlich, dass du unseren Lord hintergangen hast und du kannst auf einen schnellen Tod hoffen!", drohte Snape mit einer eisigen Stimme. Noch nie, auch in sechs Jahren Unterricht hatte sie nur einmal einen Satz von Snape in solch schneidendem Ton gehört. Sie zitterte vor Kälte.

„Es...ist...wahr... Ich wolltttte..." Der Mann unterbrach seinen Satz, weil er husten musste. Fassungslos stellte Hermine fest, dass er Blut spuckte.

„...wolllltte ihn verraten, er hat meine Familie getötet, dieses Schwwweeeiiin."

„Dein Cousin war ein Schlammblut, außerdem hat er einen wichtigen Mann im Ministerium beschützt", erklang eine noch gefühllosere Stimme aus dem Hintergrund.

Hermine sah, wie Voldemort den Halbkreis durchbrach.

„Danke, Severus, eine Meisterleistung deinerseits, wie zu erwarten war. Töte ihn."

Snape hob seinen Zauberstab und richtet ihn ohne jegliche Anzeichen von Zweifel oder Reue auf Leicester.

„Avada Kedavra!"

Hermine hielt sich entsetzt über Snapes Kaltblütigkeit die Hand vor den Mund, als der Mann leblos in sich zusammensackte. Bevor sie sich jedoch in diese Szene verrennen konnte, stand sie bereits neben Harry, Snape und Draco. Wieder sprach Snape den tödlichen Fluch. Einige Sekunden später lag Dumbledore tot am Boden, durch seine Hand getötet. Hermine hatte diese Szene nur durch Harrys Beschreibungen gekannt, es war jedoch ungleich schlimmer, wirklich zu sehen, mit welcher scheinbaren Kaltblütigkeit Snape Dumbledore getötet hatte. Obwohl sie wusste, dass Dumbledore diesen Mord verlangt hatte, konnte sie nicht nachvollziehen, woher Snape den Hass nahm, um den unverzeihlichen Fluch auszuführen. Der Knoten in ihrem Hals wurde immer dicker.

Sofort befand sie sich in einer großen Halle. Es wurde gefeiert, Musik erschallte und am Rande des offensichtlichen Festes war ein langes Buffet aufgetischt. Hermine schätzte die Menschenmenge auf etwa 30 Leute und alle schienen bei bester Laune zu sein. Sie atmete auf und ging etwas umher. Bisher waren keine Gewalttaten zu entdecken. Voldemorts plötzlich erhallende Stimme ließ jegliche Gespräche abrupt verstummen.

„Es ist ein Tag zum Feiern, nehmt euch von allem und jedem soviel ihr bekommen könnt. Dumbledore ist tot, wir sind dem Sieg ein großes Stück näher gekommen und Severus war es, der uns den Weg geebnet hat. Komm zu mir mein getreuer Diener."

Hermines Puls beschleunigte sich sofort wieder, als sie Snape mit nicht lesbarer Mine aus der Menge heraus zu Voldemort gehen sah, bis er neben Voldemort zum stehen kam. Sein Blick war demütig nach unten gerichtet.

„Ich weiß, ich habe dich länger und intensiver geprüft als jeden anderen hier im Saal. Du hast jede meiner Prüfungen mit Bravour bestanden, dieser Abend gehört dir, du hast als erster die Wahl..."

Voldemorts Stimme verhallte in seinem eigenen Gelächter. Zur Tür herein wurden von Lucius Malfoy und Bellatrix etwa zwei Dutzend leicht bekleidete Damen in die Mitte der Halle eskortiert. Hermine erkannte Malfoys fieses Grinsen, dass sie schon in der Schule immer gehasst hatte. Sie konnte nicht glauben, dass dieser Kerl ihr das Leben gerettet hatte. Alle schienen die Ankunft der zahlreichen weiblichen Gäste zu begrüßen, die Menge tobte. Die Damen wurden in einem Kreis um Snape herum positioniert. Sofort ging eine Dame mit Minirock und hochhackigen schwarzen Stiefeln extrovertiert auf Snape zu.

„Wähle mich, Severus, du weißt, ich mag dich ganz besonders. Es ist ein Abend zum Feiern wie ich gehört habe...", säuselte sie mit zuckersüßer Stimme, dass Hermine auf der Stelle schlecht wurde.

Sie umkreiste ihn verführerisch und berührte ihn gekonnt im Vorbeigehen. Snape war wie immer keine Regung anzusehen, außer, dass er tief einzuatmen schien. Er kannte diese Frau sehr genau, das konnte Hermine schmerzlich fühlen. Zu Hermines Glück war die weitere Vorstellung der beiden verdeckt durch die anderen Damen, die nun ihren männlichen Gegenpart suchten. Wenn es möglich gewesen wäre, wäre Hermine auf der Stelle davon gerannt, aber sie befand sich lediglich in einer Erinnerung.

Die Szene wechselte und Hermine betete, dass nicht noch viele Geschehnisse auf sie warteten, sie hatte bereits mehr als genug gesehen. Um sie herum standen nichts als Bäume, doch die Atmosphäre war zu düster für einen gewöhnlichen Wald. Sie sah Snape, Macnair und Malfoy mit zwei muskulösen dunkelhaarigen Männern kämpfen, während zwei offensichtlich dazu gehörende Frauen die Szene schreiend und ohne ersichtlichen Zauberstab vom Rande des Geschehens verfolgten. Macnair und Snape gewannen die Oberhand und zögerten keine Sekunde, die Kontrahenten zu töten. Der Schock darüber war den Frauen ins Gesicht geschrieben, sie drehten sich um und wollten fliehen, doch Malfoy hexte sie von hinten auf den Boden und fesselte ihre Hände auf den Rücken.

„Nicht so eilig ihr Kleinen, wir haben noch etwas mit euch vor!", lachte Macnair so dreckig, dass Hermine ihm am liebsten ins Gesicht gespuckt hätte.

„Die Blonde gehört mir!", spie er lüstern und zerrte die Frau vom Boden mit sich weiter in den Wald. Hermine hielt sich die Ohren zu, um die gellenden Schreie der Frau nicht noch lauter zu hören. Auch als Macnair scheinbar weit entfernt war, konnte sie die Schreie immer noch hören. Malfoy zog die Braunhaarige vom Boden hoch und blickte zweideutig zu Snape hinüber.

„Ich zuerst oder teilst du sie mit mir?"

„Weder noch", keifte Snape. „Fang dir deine Beute selbst, sie gehört mir.

„Du weißt, dass ich das nicht akzeptieren kann, ICH habe sie aufgehalten", giftete Malfoy.

„Ich bin gleich mit ihr fertig, dann werde ich mich DIR widmen!", antwortete Snape mit derart eindringlicher Stimme, dass Malfoys Grinsen sofort verschwand.

„Das klingt nach Friedensangebot", sagte er. „Aber ich werde zusehen", forderte er.

„Bitte niiiiiicht!", kreischte die Frau, als Snape sich zu ihr auf den Boden beugte und sich auf sie setzte.

Hermine konnte weder Genugtuung noch Arroganz in Snapes Augen entdecken, es war ein leerer, gefühlskalter Blick. Er schien in diesem Moment alle Gefühle ausgeschaltet zu haben, ganz im Gegenteil zu Malfoy, der die Szene ekelerregend amüsant fand.

Snape zog die gefesselte Frau zu sich hoch, die nun völlig panisch in seine Augen sah. Snape näherte sich ihrem Kopf und schien ihr Ohr zu küssen.

„Musst du den Häschen immer etwas ins Ohr säuseln, macht dich dieses Geflüster derart an?", provozierte Malfoy, der locker an einen Baum gelehnt war und das Geschehen beobachtete.

Snape ließ sich nicht in seinem Tun abbringen. Stattdessen küsste er die Frau besitzergreifend auf den Mund. Hermine ging ein Stück näher, denn sie hatte bemerkt, dass die Frau zwar immer noch völlig erschrocken wirkte, die Panik jedoch aus ihren Augen gewichen war.

„Lass die Knutscherei und komm endlich zur Sache Severus."

Snape ließ einen Moment von seinem Opfer ab und griff nach seinem Zauberstab.

„Muto", schrie er zornerfüllt in Malfoys Richtung. Nur eine Sekunde später stand Malfoy gefesselt und geknebelt am Baum und konnte sich keinen Zentimeter rühren.

„Es reicht mir, wenn ich DICH nachher schreien höre!", keifte er in Malfoys Richtung.

Hermine glaubte es nicht mehr auszuhalten. In der nächsten Szene sank die Frau leblos zu Boden, während in der Ferne noch immer die Frau in Macnairs Gewalt vergeblich um ihr Leben schrie. Das war das schlimmste Szenario, was Snape Hermine hatte zumuten können, ihr Magen drehte sich und Ekel und Abscheu stieg in ihr empor. Wie konnte er nur? Während sie ihren Würgereiz nur mit viel Mühe unterdrücken konnte, sah sie Snape immer noch über die Frau gebeugt. Sie konnte nur seinen Rücken sehen und auch Malfoy war die Sicht auf sein Gesicht versperrt. Er schien einen Moment inne zu halten und dann sah Hermine nur, wie seine rechte Hand über das Gesicht der Toten strich, er schloss ihre Augen. Mit einem Ruck erhob sich Snape vom Boden und wandte sich Malfoy zu. Hermine erschrak, als sie einen nun äußerst emotionsvollen Blick in Snape erkannte. Snape zauberte Malfoys Knebel und Fesseln auf den Boden und trat mit erhobenem Haupt an Malfoy heran, so das dieser die noch wenigen Zentimeter zwischen ihm und dem Baum zurückwich. Snapes Augen funkelten, er schien all die unterdrückten Gefühle nun an die Oberfläche gelangen zu lassen.

„Dreh dich um!", befahl er Malfoy in einer solch dominanten Stimmlage, die Hermine einen eisigen Schauer über den Rücken jagte.

Malfoy kam dem Kommando sofort nach während Snape einen Strick aus dem Umhang zog und Malfoys Handgelenke mit roher Gewalt fesselte. Hermine fiel auf, dass Snapes Mimik zum ersten Mal in all den gesehenen Szenen eine Regung zeigte. Es war Wut, grenzenlose Wut, die sich auf Snapes Gesichts abzeichnete. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen während er tief einatmend weiter an dem Strick zog.

„Nicht so fest!", schrie Malfoy auf, was Snape augenblicklich dazu veranlasste, die Schlinge noch weiter zuzuziehen.

„Aaaahhh, Bastard!", wand sich Malfoy unter Schmerzen, versuchte aber dennoch ein provozierendes Lachen von sich zu geben. „Bist du schon wieder einsatzfähig oder waren das alles leere Versprechungen vorhin?", keuchte er.

„Halte endlich deine verdammte Klappe!", fauchte Snape wie ein wildgewordener Drache. Er presste Malfoy mit seinem Körper hart an die Rinde des Baumes, so dass sich jede Kerbe in Malfoys Brust bohrte. Snape murmelte einen Zauberspruch, der Malfoys Hose lautlos auf den Boden gleiten ließ.

„Mach die Beine breit, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!", zischte Snape erneut und griff gleichzeitig um Malfoys Hüfte herum.

Hermine wollte nicht mehr hinsehen, sie wollte nur noch weglaufen, es war zu offensichtlich, was nun folgen würde.

„Doch so beeindruckt von meiner Vorstellung, Mister Malfoy?", kommentierte Snape seinen ‚Fund' mit vor Zynismus triefender Stimme.

„Merlin, Severus, mach endlich!", stöhnte Malfoy.

„Mir fehlt das Zauberwort, verehrter Lucius...", höhnte Snape ihn an.

„BITTE - verdammt!"

Snape ließ kurz von Malfoy ab, öffnete seinen Umhang, alles Weitere blieb Hermines Sicht verwehrt, da Snape mit dem Rücken zu ihr stand. Dann presste er sich mit brachialer Gewalt auf Malfoy, der einen Schrei zwischen Lust und Schmerz ausstieß und Hermine zusammenzucken ließ.

Hermine spürte, wie sie aus dem Denkarium gezogen wurde und mit einem Satz befand sie sich wieder in ihrem Zimmer in Hogwarts. Tränen rannen ihre Wangen hinunter.

Eine Stunde später lag sie immer noch völlig erschöpft auf dem Bett und starrte regungslos auf das Denkarium. Die gesehenen Bilder bäumten sich immer wieder vor ihr auf. Sie empfand Dutzende von Gefühlen gleichzeitig – Hass, Abscheu, Mitleid, Ekel. Dennoch gingen ihr zwei Szenen nicht aus dem Kopf. Snape hatte bei keiner der Taten Gefühle gezeigt, außer bei Malfoy, den er mit Genugtuung gedemütigt hatte und die Prostituierte, von der er sich scheinbar nicht ungern hatte verwöhnen lassen. Es blieben ihr 4 Stunden bis zu ihrer Verabredung mit Snape. In ihrem Kopf drehte sich alles und sie war weit davon entfernt zu wissen, was sie in vier Stunden tun würde.