Oliver scheuchte sein Team und Connor zum Auto. Laurel ordnete er an im Haus zu bleiben und ihren Vater anzurufen damit er alle verfügbaren Einheiten in Alarmbereitschaft versetzen konnte. Oilver und Roy warfen sich noch je eine Jacke bzw. ein Hemd über, damit niemand durch die Autoscheiben sehen konnte das sie Arrow und Arsenal waren. Connor schmuggelte klammheimlich eine Einkaufstüte ins Auto. Roy fuhr, weil er am schnellsten Fahren konnte während Felicity auf dem Beifahrersitz auf ihrem Tablet nach zusammenhängen suchte. Auf der Rückbank saßen Oliver, Connor und Diggle.

Roys wilder Fahrstil ließ sie alle wild durch das Auto schleudern. Trotzdem hantierte Oliver mit einer Karte auf der Connor ihm Zeigen sollte was er gesehen hatte. Sie wussten nun das es eine Karte der Stadt und der näheren Umgebung gewesen sein musste. Und das eine rote Linie sowohl über Olivers Nachbarschaft als auch sein Haus führte. Dies wurde bestätigt als sie mehrere kranke Bäume sahen...

„Bist du sicher?"

„JA!" sagte Connor und wies auf der Karte auf die Stelle an der Olivers Villa stand. „Hier war ein roter Kringel drum. Und die Linie ging so um die Stadt herum. Aber hier war so ein Hubbel in der Linie."

„Ein was?" fragte Oliver und reichte Connor einen Kugelschreiber. „Mal es auf!"

Connor malte die komplette Linie nach. Er umkringelte Olivers Villa und dann malte er weiter bis zu einer anderen Villa um die er einen Bogen machte um dann weiter um die Stadt herum und dann zurück zum Flugfeld zu kommen auf dem die Linie begann. „Das war bestimmt das Zeug aus dem Zeppelin!"

„Dann benutzen sie den Zeppelin um das Zeug in der Stadt zu verteilen..." sagte Felicity bevor sie laut aufschrie als Roy so schnell um die Kurve bog das der Wagen ausbrach und fast im Gegenverkehr landete. „...ROY... Guck auf die Straße! Wo ist dieser Hubbel? Ich habe hier nämlich Fotos gefunden die Passagiere von der Fahrt gestern gemacht haben. Das ist die Gegend hier. Und die Uhrzeit passt auch."

Oliver nannte ihr die Adresse und sie fing an zu suchen...

Zeitgleich stieß Quentin mit einer seiner Krücken die Eingangstür zur Villa auf, die nur angelehnt war und trat ein. „LAUREL!" rief er und sah sich um.

„DAD?!" rief Laurel und kam ihm entgegen. „Was machst du denn hier?"

„Du kannst mir nicht verbieten zu arbeiten! Außerdem hat mich den Anruf sehr überrascht und... JA, WAS ZUM TEUFEL IST DAS DENN?" rief er laut als er im Wohnzimmer das komische Zeug auf den Fenstern sah. Er humpelte ins Wohnzimmer und sah sich um. „Laurel, was ist das?"

Quentin wollte gerade die Terrassentür öffnen als sich Laurel davor warf. „NEIN, TU DAS NICHT! Das Zeug steht hinten im Garten zehn Meter hoch! Wenn du die Tür öffnest läuft alles ins Haus rein!"

„Was ist das?"

„Schaum!"

„Schaum? Oh, mein Gott..." Quentin begriff nun langsam. „Laurel, das könnte das gleiche Zeug sein das in den Glades die Leute vergiftet hat."

„Das glaubt Oliver auch. Deshalb ist er auch weg und bringt Connor in sicher..." begann Laurel und hielt sich darauf den Mund zu. Sie hatte gerade versehentlich Connors Namen genannt.

„Connor? Ach ja dieser Roy hat da was erwähnt das ein Verwandter zu Besuch ist." sagte Quentin und Laurel war erleichtert. Wenigstens wusste er noch nicht das Connor ein wirklich 'naher Verwandter' war.

Quentin schleppte sich die Treppe nach oben. Laurel begleitete ihn. „Habt ihr schon einen Anhaltspunkt?"

„Nun, mehrere Zeugen behaupten sie hätten diesen Zeppelin von der Flugshow über allen Tatorten fliegen sehen." erklärte Quentin. Laurel wusste nun das Connor wirklich recht hatte. Sie hatte die Geschichte auch gehört. „Der Zeppelin wird von einer Seifenfirma gesponsert. Zumindest hat die Chefin dieser Firma den Bau mitfinanziert. Das habe ich zumindest in der Zeitung gelesen. Die machen Seife, Waschmittel... solche Sachen die halt Schaum machen.

Während er redete standen sie vor dem Schaumberg der sich in den Flur ergossen hatte. Laurel nahm etwas davon in die Hand. „Aber das Zeug ist nicht ätzend, so wie das andere!"

„Ja! Aber ich habe heute in der..." begann Quentin während er einen Raum betrat. „JA WAS ZUM... LAUREL!"

Laurel rannte zu ihrem Vater, der auf der Suche nach einem freien Fenster Connors Zimmer betreten hatte. Laurel sah das das Zimmer voller Spielsachen war und ein paar Kleidungstücke in Kindergröße auf dem Bett lagen.

„Laurel?" sagte Quentin mit zittriger Stimme.

„Ja?"

„Wie alt ist Olivers 'Verwandter'?"

„Sieben!" sagte Laurel verlegen.

„Ist Olivers Verwandter... zufällig..." Quentin brachte es nicht über seine Lippen. „...ein... direkter Verwandter!"

Laurel wusste das sie es nun nicht weiter leugnen konnte: „Direkter geht es eigentlich gar nicht!"

„OH MEIN GOTT!" Quentin war es nun klar. „ER HAT EIN KIND! UND DICH HAT ER ALSO MIT NOCH EINER BETROGEN!"

„Dad, beruhige dich!"

„Ich will mich aber noch nicht beruhigen. Nicht nur das er mein kleines Mädchen mit ihrer Schwester betrog. Einer anderen hat er einen Queen-Braten in die Röhre geschoben!" Quentin setzte sich fassungslos aufs Bett. „Wie lange weißt du es schon?"

„Seit drei Wochen!" begann Laurel. „Aber wenn es dich beruhigt... Er weiß es auch erst seit etwas mehr als einem Monat!"

„Häh... Was meinst du damit?"

Laurel wollte gerade damit anfangen ihrem Vater die etwas komplizierte Familiengeschichte der Queens zu erklären als plötzlich Quentins Handy klingelte. Er kramte das Handy aus seiner Tasche und sah das es das Revier war. Er nahm das Gespräch entgegen: „Lance! Aha... aha... Ja!... Okay... Gut, danke! Das war das Revier. Ich muss los."

Quentin schleppte sich zurück zur Treppe. Er musste ins Revier. Wie geschockt er auch war das es einen zweiten Oliver Queen gab, auch wenn sich das Original geändert hatte, so musste er jetzt daran denken das es eine heiße Spur gab: Den Zeppelin!

„Der Zeppelin ist eine heiße Spur!" sagte Felicity unmittelbar bevor Roy hinter dem Verdant eine Vollbremsung einlegte, aber trotzdem noch mehrere Müllsäcke mitnahm und gegen einen Container prallte.

Zusammen sprangen sie aus dem Wagen und rannten durch die Hintertür in den Club.

„Muss ich wieder eine Augenbinde anziehen?" fragte Connor während Oliver ihn in den Club trug und mit ihm zur Geheimtür rannte.

„Nein! Diesmal nicht! Wir wollen eh bald umziehen." sagte Oliver hastig während er den Code eingab und sich die Tür öffnete.

Gemeinsam rannten sie die Treppe hinunter und Oliver setzte Connor auf den Tisch um zu einem Schrank zu rennen aus dem er einige Pfeile und anderes Equipment zu holen das er und Roy brauchen würden. Diggle begleitete Felicity zu ihren Computern und dort öffnete sie alles Informationen die sie über ihre Hauptverdächtige hatten: Heather Ferguson, die Seifenfabrikantin.

„Das ist ihr Haus!" sagte Felicity. „Der Zeppelin hat ihr Haus einfach umkreist. Und Sie hat von Ihrem Privatvermögen einige Millionen für den Bau des Zeppelins bereitgestellt."

„Sonst noch etwas?" fragte Oliver während er die Pfeile in seinen Köcher packte. „Ein Motiv vielleicht? Egal was..."

„Ich habe Sie bereits durchleuchtet? Alles was ich fand war diese Nachgewiesene Angst vor Keimen... Moment mal... ich glaub ich hab was..." sagte Felicity. „...während des Glades-Erdbeben war Ihre Tochter leicht verletzt worden als sie in der Stadt war. Im Krankenhaus in dem sie war musste sie mehr als 5 Stunden warten bevor sie behandelt wurde."

„So viele Tote und Verletzte wie es gab wundert mich das nicht." sagte Roy der auch ein paar eigene Pfeile hatte die er in seinen eigenen Köcher packte.

„Und sie hat sich in dem Krankenhaus irgendetwas eingefangen!" fügte Felicity hinzu. „Sie hat irgendeinen Infekt bekommen den sie sich eingefangen hat weil es im Krankenhaus nicht steril war. Das behauptet zumindest diese Ferguson. Es kam zu einer Schädigung des Herzens. Das Immunsystem ist fast völlig zerstört..."

„Was ist ein Immunsystem?" fragte Connor.

Felicity drehte sich kurz um und überlegte wie sie es einfach erklären konnte. „Ach, weißt du... Das Immunsystem sorgt dafür das ein Mensch gesund bleibt! Ohne wird er immer krank!"

„Aber da war doch mal was mit einem Ex-Mann!" sagte Oliver.

„Ja! Der Behauptet die Tochter wäre wieder Gesund und das der Herz-Schaden aufgrund einer Erbkrankheit kam." sagte Felicity und öffnete einige Gerichtsakten. „Er behauptet, seine Ex-Frau sperre ihre Tochter grundlos zuhause ein! Er hat das Sorgerecht beantragt, aber verloren weil seine Ex behauptet hat er hätte sie während der Ehe geschlagen! Beweise gab es nicht und es stand Aussage gegen Aussage!"

„Wo ist der Ex-Mann denn jetzt?" fragte Diggle.

Felicity tippte wie wild auf der Tastatur herum. „Tot! Er erlitt vor drei Monaten einen Herzinfarkt. Und so wie es aussah litt er seit seiner Schulzeit unter einer schweren Herzschwäche die auch schon sein Vater und sein Großvater hatten."

„Also doch eine Erbkrankheit!" sagte Oliver.

„Ich glaube nicht an häusliche Gewalt!" sagte Felicity und tippte wieder wie wild herum. „Hier steht das der Mann bei größter Aufregung Schwächeanfälle erlitt. Hätte er sie wirklich geschlagen hätte ihn das ganze Adrenalin schon viel früher Töten müssen. Aber... Oh nein!"

„Was ist los?" fragten die drei Männer gleichzeitig.

„Der Zeppelin! Er ist wieder gestartet!" sagte Felicity und öffnete ein anderes Fenster auf dem ein Live-Podcast zu sehen war. Auf dem Bildschirm waren hunderte winkende Menschen zu sehen die dem Zeppelin hinterherwinkten der etwa 50 Meter über dem Boden schwebte und nun langsam in fahrt kam. „Hier steht das er nun zur Luftfahrtmesse in Gotham fliegt. Aber davor wird er zwischenlanden um zu... tanken!"

„Ja! Nur keinen Sprit, sondern wahrscheinlich das schäumende Zeug. Dann schnappen wir uns die Kerle. Und die Dame kann etwas erleben!" sagte Oliver der nun bereit war. „Wo wird er landen?"

„So wies aussieht... Im Garten von Misses Ferguson!" sagte Felicity überrascht. „Wenn das stimmt was hier steht befindet sich der einzige andere Mobile-Landemast an dem der Zeppelin andocken kann gerade auf ihrem Grundstück."

„Gut! Roy, Diggle macht euch bereit... wir fahren!" sagte Oliver.

„Ich komme auch mit. Je näher ich an den Computer im Zeppelin komme desto besser kann ich vielleicht den Kurs umprogrammieren. Nur für den Fall." sagte Felicity und griff sich alles was sie gebrauchen konnte.

So machten Sie sich auf den Weg zurück zur Treppe: „Und was mache ich?"

Erschrocken zuckten alle zusammen und drehten sich zu Connor um den sie völlig vergessen hatten. Zu Ihrer großen Überraschung hatte sich Connor, während sie an den Computern standen und Felicity zuhörten, am Equipment bedient und das angezogen was er in der Einkaufstüte mit genommen hatte. Er hatte seinen eigenen Bogen und die eigenen Pfeile die ganze Zeit dabei. Dazu kam nun eine dunkelgrüne Kapuze die Connor wohl selbst von einem alten Pulli abgeschnitten hatte und mit einer Kordel fest gemacht war. Er trug schwarze Handschuhe die er aus einem der Schränke hatte und ein paar Stiefel die ihm viel zu groß waren und die er auch hier gefunden hatte. Abgerundet wurde das ganze von einem etwas engen hellgrünen Sweatshirt und einer grünen Sporthose. Oliver ließ vor Schreck seinen Bogen fallen.

„Wo... Wo hast du das den her?" fragte Oliver.

„Hab ich selbst gemacht! Gefällts dir?" fragte Connor.

Wären Sie jetzt nicht gerade auf dem Sprung gewesen hätte Oliver vielleicht gesagt das er es süß findet. Er hatte schon viele Kinder auf der Straße in selbstgemachten Arrowkostümen spielen gesehen. Nicht nur an Halloween. Und Connors war das, das mit Abstand am besten aussah. Doch er war trotzdem überrumpelt. „Woher hast du das ganze?"

„Oh, ich hab das Zeug in so einer großen Metallbox gefunden. Da werfen die Leute immer Klamotten rein die so ein Mann dann abholt. Als das Schloss kaputt war hab ich mir auch was genommen!" erklärte Connor.

„Du hasst das Zeug... aus einem Altkleidercontainer?!" fragte Oliver geschockt. Zumindest erklärte es warum es nach Schweiß roch. „Weiß deine Mutter das?"

„Gefällt es dir nicht?" fragte Connor etwas traurig.

„Oh... doch doch... es sieht... wirklich toll aus." sagte Oliver, während ihm die alten Stiefel der Größe 43 auffielen in denen Connor komplett versank. Oliver wurde etwas verlegen: „Ehmm... hatten wir nicht darüber gesprochen das wir uns erst darum kümmern wenn du die High-School abgeschlossen hast!?"

Oliver musst sich etwas einfallen lassen. Er durfte Connor nicht noch einmal so kränken wie gestern Abend. Zeitgleich durfte er nicht mit in diese Villa wo vielleicht noch geschossen wurde. Alleine durfte er ihn auch nicht lassen, weder hier, noch in der Familien-Villa. Felicity, die Connor's Kostüm richtig süß fand, ergriff das Wort.

„Ehmm... Connor! Bevor du mit auf Einsatz darfst musst du erst etwas üben..." sagte sie wobei Oliver sie geschockt und dann streng ansah. „...und zwar mit meiner selbst entwickelten App!"

Zusammen verließen sie die Arrowhöhle, wobei sich Connor heimlich etwas vom Tisch nahm und stiegen wieder ins Auto. Erneut warfen sich Oliver und Roy ein Hemd über um ihre Kostüme zu überdecken. Am heiligten Tag war das Risiko Entdeckt zu werden zwar riesig. Doch sie mussten sich beeilen... Der Zeppelin war bereits deutlich über der Stadt zu sehen. Beladen mit einer tödlichen Fracht...

Was keiner ahnte war das Quentin mit zwei jüngeren Kollegen gerade vor der Villa von Heather Ferguson ankam und zum Haus lief.

„Denkt daran Männer, noch sind wir hier weil wir etwas klären müssen. Sollte sich unser verdacht bestätigen... HUST... Oh, Entschuldigung... Wie ich schon sagte, sollte sich unser verdacht bestätigen werden wir sie mit aufs Revier nehmen... HUST...HUST... Aw... was ist den jetzt los."

Quentin schien die Stimme zu versagen. Er musste plötzlich wie wild Husten.

„Chef... Ist alles in Ordnung mit Ihnen?" fragte einer der beiden Männer die Quentin begleiteten bevor auch die beiden wie wild anfangen mussten zu husten.

Quentin begriff das etwas nicht in Ordnung war. „MUNDSCHUTZ! … HUST... SOFORT!"

Quentin schaffte es gerade noch seinen Mundschutz, den jeder Polizist in den letzten Tagen erhalten hat, über den Mund zu halten und fest zu machen. Doch ihm war bereits schwindelig. Die beiden Männer neben ihm brachen bereits zusammen. Quentin hielt den Atem an. Doch bringen würde es nichts. Quentin fühlte wie sich alles drehte. Es wurde langsam verschwommen als er auf die Knie fiel. Die beiden Krücken entglitten ihm. Die Männer neben ihm waren längst außer Gefecht.

Verzweifelt versuchte Quentin seinen immer schwerer werdenden Körper zurück zur Straße zu schleppen. Alles fühlte sich steif und schwer an. Es war als würde er beim kriechen erstarren. Der Mundschutz schien zu helfen. Es wurde kurz klarer. Trotzdem brachte es nicht viel als ihm jemand von hinten mit etwas hartem und schmalen auf den Hinterkopf schlug und er K.O. ging...

Im inneren der Villa saß im ersten Stock ein 16-jähriges Mädchen in seinem weiß gestrichenen Zimmer. Die Möbel, die Vorhänge, und sogar das schlichte Baumwoll-Kleid, das sie trug waren weiß. Ihr Fenster war verschlossen und luftdicht abgeriegelt. Traurig blickte sie nach draußen in den Garten in dem alle Pflanzen weg waren und nur noch weiße blankpolierte Kunststoffplatten die ansonsten karge Erde bedeckten und nun eine Atmosphäre wie in einem OP schufen. Sie war traurig nicht mehr raus zu gehen. In den Wald, oder an den Strand... all die Dinge die sie früher so gerne tat, auch mit ihrem Vater den sie so schrecklich vermisste... Doch seit dem Erdbeben in den Glades schien ihre immer so strenge Mutter endgültig durchzudrehen... umso erschrockener war sie als sich die Tür öffnete und ihre Mutter eintrat wobei sie hinter einer Plane aus durchsichtigem Plastik blieb.

„Nicht mehr lange, kleines! Nicht mehr lange und wir haben diese Stadt gründlich gesäubert..." sagte sie lächelnd.

„NEIN!" brüllte ihre Tochter. „BITTE! Du darfst das nicht tun! Du wirst sie alle töten!"

Sie stand auf und fiel sofort wieder hin. Alles drehte sich. Ihr Kreislauf machte diesen Stress nicht mit. Sie wusste über die Herzkrankheit, die sie von ihrem Vater geerbt hatte Bescheid. Doch ihre Mutter hatte andere Ursachen im Kopf an denen sie festhielt.

„Sie dich doch an! Du kannst dich nicht einmal hier auf den Beinen halten... Und jetzt leg dich hin. Bald wird diese Stadt die sauberste der Welt sein. Warum musstest du auch an dem Abend in die Glades gehen?" sagte sie und verließ den Raum wieder.

Verzweifelt brach ihre Tochter in Tränen aus und griff sich einen Stuhl mit dem sie versuchte das Fenster einzuschlagen um endlich wieder normale Luft atmen zu können. Doch der Stuhl und ihre wenige Kraft schafften es nicht einmal das spezial-gehärtete Glas zu zerkratzen. Verzweifelt gab sie auf als sie das riesige Luftschiff sah, das sich langsam der Villa näherte...

Bitte um Review!