Der Wind blies Connor fast von der Leiter als der Zeppelin höher und höher stieg. Er klammerte sich so fest er konnte. Die viel zu großen Stiefel rutschten ihm fast von den Füßen. Etwa 30 Meter unter ihm winkten Diggle und Felicity verzweifelt als ob sie dachten das es etwas bringen würde. Doch sie wussten das sie nur tatenlos zusehen konnten wie das Luftschiff und sein blinder Passagier langsam in die Ferne glitten.

„Oh, Connor..." rief Felicit verzweifelt in den Funk. „...halt dich bloß fest. Und sieh nicht nach unten!"

„Wir müssen ihn da runter holen!" sagte Diggle.

„Und wie?" fragte Felicity während Diggle geschockt auf und ab lief.

Verzweifelt realisierten sie das sie nichts tun konnten...

„Chefin! Da sind zwei Personen auf Ihrem Grundstück." sagte einer der Männer der neben der Drahtzieherin des ganzen in der Gondel stand und nach hinten zur Villa blickte.

„Ist doch egal! Viel wichtiger ist das was wir dieser Stadt nun gutes tun werden!" sagte diese ohne nach hinten zu sehen.

„Geschätzte Ankunft in 15 Minuten!" sagte der Mann am Steuer.

„Ausgezeichnet!" sagte die Frau und ging zu einer breiten Trittleiter aus Metall die nach oben in den Bauch des Zeppelins führte. „Ich wünsche gerufen zu werden wenn wir über dem Stadtzentrum sind. Ich gehe mir währenddessen unsere ungebetenen Gäste ansehen."

Mit diesen Worten stapfte sie die Leiter nach oben und ging einen Gang entlang. Hinter einem Gitter befanden sich zwei große Räume mit Panoramafenstern im Bauch des Zeppelins von denen Mann einen fantastischen Ausblick hatte. Am anderen Ende befand sich eine abgeschlossene Tür hinter der sich ein etwa 10 Quadratmeter großer Laderaum befand. Bis oben hin gefüllt mit großen Metallfässern die mit Schläuchen verbunden waren.

In der Mitte des Lagerraumes waren Arrow, Arsenal und Lance an den Händen und mit dem Rücken zueinander aneinander gefesselt. Langsam wachten sie auf...

„Awww... Was ist passiert?" fragte Arsenal, dem der Schädel brummte.

„Sofort AUFWACHEN!" brüllte sie als sie vor ihren Gefangenen stand. „Das ist unhöflich zu schlafen während jemand mit einem redet."

Die schrille Stimme lies alle drei sofort hellwach werden...

Gleichzeitig zog sich 'Arrow-Junior' die Strickleiter hoch. Die Außenhülle war nun zum Greifen nah. Jedoch gab es keine Luke oder ähnliches. Als er nach oben griff war da nur die Plane aus der die Außenhülle bestand. Connor wurde wild hin und her geschüttelt während er von einer Windböe erfasst wurde und umschlang die Leiter wieder...

Am Boden rannten Diggle und Felicity zurück zum Wagen.

„Wir müssen ihnen folgen!" rief sie. „Vielleicht kann ich mich in den Bordcomputer einhacken und so eine Landung erzwingen."

„Besser wärs! Wer weiß was sie machen wenn sie Connor entdecken?" sagte Diggle während er den Wagen anließ und davonrasten. Nur Sekunden bevor die ersten Streifenwagen um die Ecke bogen und vor der Villa hielten...

Unter dem Luftschiff griff Connor vorsichtig in die Tasche des Sweatshirts das er trug und zog eine Pfeilspitze, die er ebenfalls aus der Arrowhöhle geklaut hatte und mit einem Stück Packschnur um einen leeren schwarzen Filzstift gewickelt war. So fest er konnte stach er mit seiner selbstgemachten Flecette in den Stoff und durchlöcherte diesen. Er versuchte ein Loch hereinzuschneien. Doch egal wie scharf der Pfeil war, es war schwer, da der Stoff e. Connor kämpfte mit dem Gleichgewicht. Der Wind blies ihm ohne Gnade fast von der Leiter während er wirklich mehrfach beinahe abrutschte. Schließlich gelang es ihm ein Loch in die Außenhülle zu schneiden und sah das Metallgerüst das das Luftschiff zusammenhielt.

Connor steckte seine Pfeilspitze zurück in die Tasche und griff nach dem Metall um sich daran ins Luftschiff zu ziehen. Das Abgeschnittene Stück der Außenhülle währenddessen riss immer weiter ein und knallte hinter Connor mehrfach gegen die Außenhülle was ein lautes Geräusch im inneren des Luftschiffs auslöste. Connor zog sich rauf und griff nach einem Geländer das über ihm war und kletterte auf einen schmalen Laufsteg. Der Wind blies nun ins innere und machte unglaublichen Lärm...

„WAS SOLL DER KRACH!" schrie Samantha Ferguson als sie vor ihren gefangenen stand und den Wind durch das Luftschiff pfeifen hörte. „IHR BEIDE! NACHSEHEN, SOFORT!"

Mit einer Handbewegung wies sie ihre beiden Handlanger mit Schlagstöcken an nachzusehen. Beide Männer, die auch schon im Zelt waren, nahmen ihre Schlagstöcke und öffneten die Tür nach hinten. Sofort blies kalte Luft in den Raum und sie wussten was los war.

„Awww... Chefin, die Außenhülle muss gerissen sein!" rief einer.

„DANN REPARIERT ES!" rief sie wütend und beide schlossen die Tür hinter sich.

Beide Männer liefen nun den schmalen Laufsteg entlang der an beiden Seiten durch ein hohes Geländer gesichert war. Sie liefen ein paar Schritte bis sie direkt über dem Loch standen das Connor in die Hülle geschnitten hatte, und das sich durch den Fahrtwind immer weiter vergrößerte. Eiskalter Wind blies ihnen um die Ohren während sie Kopfschüttelnd darüber standen. Die Strickleiter die noch angebracht war blieb von beiden unbemerkt.

„Hey, sieh mal! Das ist ein gerader Schnitt! Das hat jemand mit Absicht gemacht." sagte der andere und beide hielten bedrohlich und schützend ihre Schlagstöcke vor sich.

Connor der all dies Mitbekam war über eine steile Treppe in einen engen Schacht zwischen zwei Gaskammern geklettert. Er durfte nicht entdeckt werden. Doch beide kamen immer näher. Es war klar das mindestens einer auch hier hinein sehen würde. Connor taste sich vor. Dann fand er etwas was sicher hilfreich war: Einen Feuerlöscher!

Am Boden rasten Diggle und Felicity dem Zeppelin hinterher der rund 400 Meter über ihnen über den Himmel glitt und sich der Stadt näherte. Felicity tippte eilig auf der Tastatur herum bis sie endlich drin war.

„Ich habs... Ich versuche mich in die Steuerung einzuschleichen. Vielleicht kann ich sie von der Stadt weglocken... JA! Viel Spaß in der Wüste!" sagte sie lächelnd und drückte die ENTER-Taste.

In der Gondel des Luftschiffs bemerkte der Steuermann das etwas nicht in Ordnung war. Der Kompass auf der riesigen Modernen Steuerkonsole zeigte nicht dahin wo er sollte.

„Au, Mist... Wir sind ja falsch. Wenn das die Chefin herauskriegt gibt's ärger." sagte er besorgt und sah nach hinten. Nur der Assistent war noch da.

„Was ist los?" fragte dieser.

„Wir fliegen in die falsche Richtung. Ich fliege ne vorsichtige Kurve, dann merkt sie es nicht." sagte der Steuermann und drehte ganz behutsam das Steuer nach rechts. „Wenn die das herauskriegt macht sie uns die Hölle heiß!"

Langsam ging das Luftschiff in eine vorsichtige und weite Rechtskurve. Am Boden beobachten Diggle und Felicity weiter das Luftschiff und waren erleichtert als sie merkten das es sich nun von der Stadt entfernen zu schien und in den Wolken verschwand.

„Hoffentlich reicht das bis wir... VORSICHT!" schrie Felicty.

Beide waren so auf das Luftschiff fixiert das sie nicht merkten das sie geradewegs auf mehrere andere Autos zurasten die an einer Roten Ampel warteten. Geschockt riss Diggle das Lenkrad nach rechts und der Wagen schoss von der Straße. Beide wurden wild auf und ab geworfen als der Wagen rechts an den wartenden Autos vorbeischoss und über den Grünstreifen raste. Die Personen in den anderen Autos waren verwirrt als der Kombi an ihnen vorbeischoss um dann in einen schmalen Asphaltierten Waldweg einzubiegen in dem der Kombi verschwand...

„Aww... Das war knapp!" sagte Diggle unmittelbar bevor der Wagen auf etwas auffuhr und ein Reifen mit lautem Peng platzte.

Beide schrien laut auf als der Wagen ins schleudern kam und dann mit voller Wucht in einem Gebüsch landete. Felicitys Laptop knallte nach vorne und zersprang auf dem Armaturenbrett und Diggle knallte mit dem Gesicht gegen das Lenkrad während der Wagen abrupt zum stehen kam und der Motor sich abwürgte.

„Aww... Felicity, ist alles in Ordnung?" fragte Diggle während er sich aufrichtete und sich sein Schmerzendes Auge hielt das mittlerweile stark angeschwollen war und die große Beule die ihm auf der Stirn wuchs.

„Wie mans nimmt!" antworte diese. Felicity's Sicherheitsgurt bewahrte sie davor gegen das Armaturenbrett zu knallen, jedoch spürte sie das sie da wo der Gurt lag, nun riesige Blaue Flecken zu wachsen schienen. Außerdem war ihr anderes Brillenglas nun auch kaputt gegangen als ihr die Brille vom Kopf schleuderte.

Benommen stiegen beide aus. Sie sahen das sie einen auf der Straße liegenden Ast überfahren hatten. So war das linke Vorderrad geplatzt. Beide sahen nach oben. Das Luftschiff war kaum noch zu sehen und verschwand nun endgültig in den Wolken. Ohne Computer und ohne fahrbaren Untersatz konnten beide nichts mehr tun als beten.

Während sie zurück zum Wagen sprangen um das Rad zu wechseln hofften beide das Connor es wenigstens geschafft hatte sich festzuhalten...

Connor jedenfalls griff sich den Feuerlöscher und schlich wieder näher zu den beiden Männern. Er erkannte das es die gleichen waren die er schon damals im Zelt gesehen hatte. Sie waren nun direkt unter ihm als Connor sich auf die Lauer legte und über eine etwa 20 Zentimeter breite Metallstrebe kletterte um zu ihnen zu gelangen.

„Hier muss jemand sein!" sagte einer. „Arrow und Arsenal haben wir!"

„Vielleicht ist es ja diese Frau? Canary oder wie auch immer?" sagte der andere.

Connor richtete sich auf und stellte den Feuerlöscher neben sich um mit diesem notfalls herumzuspritzen, so wie er es schon einmal getan hatte. Als er sich einen Pfeil greifen wollte passierte es jedoch... Eine Turbulenz! Connor geriet ins taumeln und griff wieder nach dem schmalen Metallträger auf dem er saß um nicht herunterzufallen. Der Feuerlöscher fing an zu wackeln und fiel anschließend nach unten. Direkt auf den Kopf eines der beiden Männer, der sofort unter lautem stöhnen zu Boden ging und bewusstlos liegen blieb.

„Hey! WAS ZUM TEUFEL!" schrie der andere der nur zwei Meter entfernt stand und nach hinten blickte als er hörte wie sein Kollege getroffen wurde. Dieser lag da, mit dem Feuerlöscher neben seinem Kopf, regungslos und ohne Bewusstsein. Dann blickte er nach oben auf die Metallstrebe die etwa zweieinhalb Meter über dem Steg verlief und auf der eine kleine Gestalt im Arrow-Kostüm herum kletterte. Sofort erkannte er in diesem den kleinen Jungen wieder der auch schon im Zelt war. „DU SCHON WIEDER!"

Wütend sprang der Mann auf ihn zu. Mit dem Schlagstock holte er aus und knallte auf die Strebe auf der Connor sich festklammerte. Der erste Schlag verfehlte Connors Hände nur um wenige Zentimeter. Erschrocken lies dieser los und griff sich einen seiner Pfeile. Während er nach seinem Bogen kramte traf ein zweiter Schlag wieder die Strebe und verfehlte ihn auch diesmal wieder nur um Haaresbreite. Doch Connor spürte die Vibration deutlich. Connor spannte seinen bogen und schoss den stumpfen Pfeil auf seinen Angreifer. Erschrocken griff dieser nach seiner Schulter. Der Pfeil prallte auf mit einer Kraft die gerade mal ausreichte um einen blauen Fleck auszulösen und der sofort nach unten fiel. Der Mann jedoch war so irritiert das er nach vorne fiel, auf den Feuerlöscher trat und über diesen nach vorne über das Geländer fiel und laut auf dem Metallgerüst aufschlug. Nur ein Meter weiter vorne und er wäre durch das immer größer werdende Loch in der Hülle gefallen. Hier blieb der Mann nun ebenfalls bewusstlos liegen. Sein Schlagstock kullerte davon und fiel durch das Loch nach draußen.

„Boah... Ich habs geschafft!" sagte Connor zufrieden und krabbelte ganz vorsichtig zurück zu der Leiter zwischen den Gaskammern. Als er wieder auf der Treppe stand zog er die Pfeilspitze aus seiner Tasche heraus und lächelte. „Jetzt komme ich dich retten."

In diesem Moment gab es eine weitere Turbulenz und Connor hob es von den Füßen. Schreiend fiel er zur Seite wobei er die Pfeilspitze in die Gaskammer neben ihm rammte. Das spitze, scharfe Metall durchbohrte den Stoff wie nichts, so das Connor. Während er die Treppe hinunter fiel, die Gaskammer auf mehr als zwei Metern aufschnitt. Connors Fall wurde dadurch abgebremst so das er halbwegs behutsam auf dem Laufsteg landete, jedoch ahnte er nicht was er da gerade tat. Das Gas entwich durch den Riss extrem schnell. Connor beachtete dies nicht sondern lief nun einfach nach vorne.

Im Laderaum lief Samantha Ferguson um ihre drei Geiseln und hielt einen Vortrag...

„Also... Zuerst verschandeln Sie mein Haus, dann schießen sie mit schmutzigen Pfeilen darin herum. Und jetzt behaupten sie tatsächlich, das die Stadt zu reinigen nicht gut wäre?"

Oliver traute seinen Ohren nicht. Mit seiner Arrowstimme brüllte er sie an: „SIE SÄUBERN DIESE STADT NICHT! Alles was sie tun ist sie vernichten. Wegen Ihnen sind schon genug Menschen gestorben."

„Für eine Saubere Welt, sind ein paar Opfer gerade noch zu verschmerzen." sagte sie mit einer Gleichgültigkeit die in allen drei Geiseln den Zorn steigen ließ. „Ich habe es versucht. Ich habe ein Mittel entdeckt mit dem wirklich alle Bakterien abgetötet werden. Doch kaum habe ich es eingeführt beklagen sich alle das es ätzend ist. Die wissen doch gar nicht was sauber heißt. Stattdessen ziehen es alle vor als Dreckschleudern herumzulaufen..."

„Jetzt mal halblang!" rief Arsenal. „Sie reden ja als ob alle Menschen sich niemals waschen würden. Sie sind einfach nur geisteskrank. Bakterien gehören überall dazu. Sie kommen damit nicht durch!"

„Ist doch egal. Ich werde dieser Stadt etwas gutes tun. Ich bin eben nicht wie Malcolm Merlyn... Ich beschränke mich nicht nur auf die Glades. Und wenn alle Pflanzen absterben ist es auch nur gut. Pflanzen locken nur Insekten und Schädlinge an."

„Sie töten nicht nur Pflanzen und Insekten... sondern auch alle Menschen die dieses Zeug einatmen." sagte Arrow wütend. „Sie werden nicht als Säuberin der Stadt in die Geschichte eingehen, sondern als eine größere Massenmörderin als Malcolm Merlyn."

„Pah! Soll ich doch! Ich stehe wenigstens dazu!" sagte sie schnippisch und ging zur Tür. „Pass auf das sie nicht abhauen. Und wenn deine beiden Kameraden kommen, sag ihnen sie sollen gefälligst dieses Loch schneller stopfen."

Mit diesen Worten öffnete sie die Tür und trat raus. Jetzt merkte sie das etwas nicht in Ordnung war. Denn es fühlte sich an als würde sie bergauf laufen. „Ja was soll das denn?"

Connor hatte durch seine Auktion hinten dafür gesorgt das das Gas aus der hintersten Kammer fast vollständig entwichen war. Das Heck war nun viel schwerer als der Rest so das dieses leicht absackte. Dies wurde auch in der Gondel bemerkt.

„Huch, was ist den jetzt?" fragte der Assistent. „Täusche ich mich oder steigen wir?"

„Wir steigen nicht! Unser Heck sackt ab! Ich lasse mal etwas Wasser aus dem hinteren Ballasttank..."

Hinten hörte Connor wie das Wasser durch die Rohrleitung unter ihm schoss und etwas weiter hinten aus dem Luftschiff nach draußen floss. Erneut griff sich Connor einen Pfeil und schlich weiter nach vorne zur Tür. Das Gas aus der hintersten Kammer war fast nun komplett entwichen und war durch den eindringenden Fahrtwind fast vollständig verschwunden. Connor spannte den Pfeil und war nun an der Tür angekommen hinter der er stimmen hörte.

„LASSEN SIE UNS SOFORT FREI!" schimpfte Lance laut.

„Geht nicht! Die Chefin hat mir das verboten!" sagte er kleinlaut, mit einer Stimmlage die deutlich machte das er Angst vor ihr hatte. „Aber etwas würde ich schon gerne wissen... wieso Pfeil und Bogen?"

Arrow und Arsenal sahen ihn verwirrt an. „Ist billiger!" sagten beide lapidar.

„Hmm... Es ist mir egal ob die Kapuzen ungewaschen sind. Ich will mir jetzt gerne ihr Gesicht ansehen..." mit diesen Worten kam er näher. Er wollte es wissen. Er wollte wissen wie der Mann unter der Kapuze aussah. „...und wie es aussieht ist es..."

Doch er konnte nicht ausreden. In dem Moment als er die Kapuze berührte schoss etwas dünnes und langes lautlos durch den Raum und bohrte sich in den Unterarm des Mannes. Schreiend hielt er die Hand über die Wunde. Der Blaue Overall saugte sich mit Blut voll das aus der Wunde kam in der ein dünner angespitzter Holzpfeil steckte. Erschrocken hob der Mann seine Waffe bevor ein zweiter Pfeil durch den Raum schoss und dem Mann in die Hand rammte mit der er die Pistole hielt.

Schreiend rannte er zur Tür wobei ihm Oliver noch ein Bein stellen konnte. Er fiel zu Boden und zog sich wimmernd den Pfeil aus der Hand und aus dem Arm. Beide Verletzungen waren nicht so schlimm jedoch irritierten sie den Mann lange genug das er nicht bemerkte das nun ein Verbandskasten direkt auf seinen Kopf zu flog und ihn an der Stirn traf wodurch er nach hinten fiel und mit dem Kopf gegen die Tür knallte und bewusstlos liegen blieb.

Irritiert blickten die drei gefesselten nach hinten zur Tür.

Das Licht von draußen blendete richtig, so das sie zunächst nur eine Silhouette sehen konnten. Eine Gestalt mit Bogen, Köcher und Kapuze.

„WIE KANN DIE DICKE BÖSE FRAU ES WAGEN, LEUTE DIE GUTES TUN ZU FESSELN DAMIT SIE NICHT ANDERE RETTEN KÖNNEN!" kreischte die Gestalt wütend.

Oliver war entsetzt. Roy irritiert. Doch der der am meisten geschockt war war Quentin der mit offenem Mund den kleinen Jungen ansah der vor ihnen stand. Ein Kind! Hier war ein Kind! Er hatte Kinder in selbstgemachten Arrowkostümen in den Straßen spielen sehen. War das etwa eines dieser Kinder die Held spielen wollten oder wer war das? Quentin schielte zu Arrow. In der Dunkelheit dieses Raumes konnte er nicht erkennen was für einen Gesichtsausdruck er jetzt hatte. Er erwartete jetzt einen Spruch wie: 'Was machst du den hier kleiner? Das ist nichts für Kinder!' Oder wie 'Wer bist du den?' Doch das was Arrow jetzt sagte schockierte ihn umso mehr...

„WAS MACHST DU DEN HIER? DU SOLLTEST DOCH IM AUTO BLEIBEN!" schrie Arrow.

„Ich habe die 100.000 Punkte erreicht!" sagte Connor mit verstellter Stimme und mit unschuldigen Grinsen.

„Wenn deine Mutter herausfindet das du hier bist killt sie mich!"

„Und wenn wir es ihr nicht sagen?"

„Awww... DU HAST HAUSARREST!" sagte Oliver verzweifelt.

Quentin rutschte das Herz in die Hose. Das Kind war offenbar nicht ein Fan von Arrow der sich einfach reingeschlichen hatte um sein Idol zu sehen. Es musste sich um sein Kind handeln.

„Ehmm... Bevor sie ihrem..." Quentin schluckte geschockt. „...'Sohn', Hausarrest geben, könnten Sie ihm sagen das er uns losbinden soll..."

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