AN:
Und weiter geht's. Kapitel 3.
Da ich gut voran komme, werdet ihr am Freitag die nächsten Kapitel bekommen. Ich denke ich werde heute auch noch das vierte Kapitel raushauen. Ich hoffe euch gefällt die Geschichte soweit.
Wenn iohr irgendwelche Ideen habt, was Aurora auf ihren Abendteuern erleben könnte, dann teilt mir das gerne mit. Ich freue mich natürlich immer über Rückmeldungen.
Kapitel 3:
Aurora öffnete langsam ihre Augen, sie verspürte Durst, unendlichen Durst. Der Schmerz, der von ihrer Brust ausging, trat beinahe in den Hintergrund. Sie befand sich wieder in der Altar Kammer von Molag Bal. Der Wächter von Stendar untersuchte den Altar. Er schien ihre Abwesenheit nicht bemerkt zu haben. Zu ihrer Überraschung stand sie an der Stelle, an der sie Nirn verlassen hatte. Sie schaute an sich hinunter, sie war vollkommen nackt und Blutüberströmt. Das Loch, das in ihrer Brust klaffte, war da wie sie sich erinnerte und unzählige Kratzt- und Schnittverletzungen überzogen ihren Körper.
Durst.
Durst war das einzige woran sie denken konnte, aber ihr verstand sagte ihr, sie sollte sich um das Loch in ihrer Brust kümmern. Es war ein Wunder, das sie noch am Leben war. Sie machte einen Schritt weiter in den Raum und Plötzlich überströmte sie das angenehme Gefühl, von Wärme, es ging vom Körper des Wächters aus. Sie machte noch einen Schritt auf ihn zu. Sie konnte sein Herz schlagen Hören, spürte wie sich sein Blut unter der Haut bewegte. Es klang verlockend.
Durst.
Nein, Blut.
Blut.
Sie gab dem Instinkt nach und sprang nach vorne auf den Wächter zu. Er war vollkommen unvorbereitet, bevor er wusste, was geschah, hatte Aurora ihre Fangzähne in seinen Hals gegraben und dank sein Blut in gierigen Schlucken. Mit Jedem Schluck merkte sie wie der Schmerz nach leis und sie sich besser und stärker fühlten. Als sie kein Blut mehr aus ihm saugen konnte, lies sie ihn fallen und schaute auf ihn hinab. Ihr Geist wurde klar.
Sie erinnerte ich an das Was geschehen war, an alles. Schmerz zuckte durch sie, bei der Erinnerung. Als er nachließ, stellte sie überrascht fest, dass sie so schmerzfrei war wie noch nie. Aurora blickte an sich herb und stellte fest, dass alle Schnitte und Kratzer verschwunden waren und das Loch in ihrer Brust war nur noch eine Flache Wunde, die sich vor ihren Augen schloss. Nach etwa zehn Sekunden sah sie an der Stelle wo Molag Bal sie verletzt hatte nur noch rote, zarte Haut.
Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und spürte, dass immer noch Blut an ihnen klebte. Es schmeckte genauso wie es sollte. Weder gut noch schlecht. Richtig. Ihre Zunge Stoß an einen ihrer Fangzähne und sie zuckte zusammen. Das war es, was er aus ihr gemacht hatte, ein Vampir? Warum sollte er das machen.
Aurora hatte das Gefühl, dass die bloße Nähe zu dem Altar ihre Gedanken vernebelte. Sie musste weg von hier. Vorsichtig zog sie dem Wächter die Robe aus und schlüpfte in die viel zu große Kleidung. An Schuhe dachte sie nicht. Sie musste hier weg. Als sie an den Ausgang der Kammer kam, schnellte eine Art Käfig aus dem Boden nach oben und schloss sie ein. Als einen Moment Später die widerliche Stimme von Molag Bal zu hören war, war sie froh über die Robe die sie jetzt trug.
„Du hast überlebt, erfreulich", sagte er und machte eine Pause. Aurora kauerte auf dem Boden und versuchte sich so klein wie nur möglich zu machen.
„Was wollt ihr noch", fragte sie schluchzend und vor Furcht zitternd.
„Nichts, ich wollte sehen, ob du mein Geschenk akzeptieren würdest. Du bist nun ein reinblütiger Vampir, ein Fürst unter deiner Art. Der Fluch den Hircine dir auferlegt hatte, ist ausgelöscht. Bleib am Leben du hat Potential".
Der Käfig verschwand und Aurora begann zu rennen, sie rannte so schnell, wie sie nur konnte und merkte, wie die Welt um sie herum verschwamm. Als sie in die Straßen von Markarth kam, stellte sie fest, dass es Tag war, irgendetwas stimmte mit der Zeit nicht, sie war der festen Überzeugung gewesen, es müsse noch Nacht sein. Ängstlich schaute Aurora nach oben, eine Wolke verdeckte die Sonne. Sie wusste nicht viel über Vampire, aber die Sonne war nicht gut, da war sie sich sicher.
Nun langsamer um nicht aufzufallen, machte sie sich auf den Weg zur Taverne. Ohne Vorwarnung fegte ein Windstoß die Wolke über den Himmel davon und die Sonne Strahlte direkt auf die Stadt herab. Erschrocken hob Aurora eine Hand um sich zu schützen stellte aber fest, dass sie nur ein leichtes Stechen spürte und sich nicht entzündete. Schnell legt sie die letzten Meter zur Taverne zurück und trat ein, den Kopf gesenkt. Ohne den Schankwirt zu grüßen machte sie sich auf in ihr Zimmer und durchsuchte ihre Sachen, die immer noch dort standen nach neuer Kleidung und einem Mantel mit Kapuze, der sie vor der Sonne Schützen würde. Von ihrem Rucksack ging ein widerlicher Gestank aus, der ihre Fangzähne langsam wachsen ließ. Sie spürte, wie ihr ihr Instinkt sagte, sie solle angreifen. Schließlich hatte sie ihre Ersatz Kleidung gefunden und sich angezogen. Ihr Rucksack stank so sehr, dass sie beschloss ihn hier zu lassen und sofort aufzubrechen, weit Weg, von diesem Haus, von Molags Altar.
Ohne zurück zuschauen verließ sie Markarth unerkannt und machte sich auf den Weg, obwohl sie nicht wusste, wohin. Zurück nach Weislauf konnte sie nicht, die Gefährten würden sie jagen, für das was sie jetzt war, außerdem wollte sie ihre Familie der Gefahr aussetzten sie aufzunehmen.
Sie war eine halbe Stunde gelaufen, als sie an eine Brücke kam, sie verspürte das unendliche Bedürfnis sich zu waschen und von Molag Bals Geruch zu befreien, der immer noch an ihr klebte.
An einem der Flussläufe die sich hier vereinigten konnte sie eine Höhle erkennen. Schnell sprang sie von der Straße und rannte mit ihre neuen Vampir-Geschwindigkeit auf die Höhle zu.
