Hi Leute,
Auch wenn ich nicht weiß, ob jemandem die Story interessiert - es geht weiter =)
Bevor ich aber beginn möchte ich noch kurz ne paar Worte sagen.
Vorweg nochmals der Hinweis, dass das hier ein Yaoi ist. Und ja, für alle die so crazy sind wie ich - es kommt zu unserem Lieblingsthema *hehe*
Okay na dann. Ich hoffe Euch gefällt was verrücktes mein Gehirn sich ausgedacht hatte und viel Spaß mit dem neuen Kapitel.
2. Kapitel: erste Nacht
Es war drei Jahre her. Während einer Winternacht kurz vor Weihnachten. Er war diesem mysteriösen Fremden auf offener Straße begegnet. Sie waren ineinander gelaufen, als Naruto nicht auf den Weg achtete. Beinahe wäre er sogar hingefallen, hätte ihn sein unerwarteter Helfer nicht aufgefangen. Sofort zog er den Blondhaarigen am Arm nach oben. Doch was dann folgte, konnte er sich bis heute nicht erklären. Der Schwarzhaarige hielt ihn einige überraschende Sekunde fest, und musterte ihn. Verzaubert strich er ihm die engelsblonden Haare aus dem Gesicht. Doch auch Naruto fühlte, ein seltsames Prickeln. Seine Haut brannte, wie bei einer kalten Berührung. Irgendetwas an seinem unbekannten Helfer, nahm ihn gefangen.
Er war wie die Schatten, sinnlich und leidenschaftlich wie die dickflüssige Dunkelheit. Sein kühles Aussehen verriet eine unglaubliche Kraft und gefährlich blitzen seine Augen auf. Sein schwarzes Haaren stand im starken Kontrast zu seiner hellen Haut und fast könnte er ein Model sein. Sein Gesicht wirkte makellos, hohe Wangenknochen, und wunderschön tiefschwarze Augen. Besitzergreifend zog ihn der Schwarzhaarige in seine Umarmung. Ein einziger Blick genügte und er wusste es. Dieser Junge war sein Schicksal. Er war sein Seelenpartner, sein Gefährte, sein Leben. Endlich hatte er ihn gefunden. Und verführerisch entkamen ihm seine Stimme, hauchte heiß gegen sein Ohr. Sie war rau, als fiel es ihm schwer sich zu beherrschen: "Du bist wie ein Engel!"
Wie gebannt, starrte Naruto in seine Augen, und fühlte seinen stechenden Blick. Sie waren überraschend rot, wie Rubine, und funkelten gefährlich. Trotzdem empfand er keine Angst. Doch bevor er etwas erwidern konnte, hob der Unbekannte sein Kinn an und küsste ihn. Erschrocken keuchte der Blondhaarige auf. Zu schnell überschlugen sich seine Gedanken. Wurde er gerade wirklich auf offener Straße von einem Wildfremden geküsst? Wieso konnte er ihn nicht wegstoßen? Noch dazu schien er es zu genießen. Verlangend schloss er seine Augen und legte sich in diesen Kuss. Erst nach einigen Sekunden lies der Schwarzhaarige von ihm ab. Und auch Naruto schien wieder klar denken zu können. Peinlich betroffen, versuchte er sich aus der Umarmung zu befreien. Doch seine Knie waren immer noch weich wie Pudding, und selbst seine notorischen Fähigkeiten versagten ihm den Dienst. Stattdessen zog ihn sein Gegenüber mit sich. Er wollte von der offenen Straße weg. Zielsicher steuerte er eine kleine Seitenstraße an. Erst im Schütz der Häuser drückte er den Jungen gegen die kalte Steinmauer. Hier würden keine ungebetenen Blicke sie stören. Erneut zog er ihn tiefer in seinen Bann. Küsste ihn dieses Mal leidenschaftlicher. Verlangend strich seiner Zunge über seine Lippen und bat um Einlass. Benommen gewährte ihm der Blondhaarige. Oder wollte er etwa seine Berührung fühlen? Dieses Mal war sein Stöhnen viel lauter. Er fühlte eine Hitze durch seinen Körper rasen, die selbst gegen den kalten Dezembertag ankam. Dennoch fröstelte ihn, als eine Hand unter seinen Pullover und das T-Shirt glitt. Verwundert fragte er sich wann der Schwarzhaarige seinen Mantel aufgeknöpft hatte. Mit einem Schlag war der Zauber verflogen. Plötzlich fühlte er die Realität wieder und versuchte an dem Unbekannten vorbei zu kommen. Doch dieser ließ ihn nicht gehen: "So schnell entkommst du mir nicht. Ich hab dich gerade erst gefunden, mein Engel." Bestimmend ließ er seine Hände neben seinem Kopf ruhen, und verhinderte mit seinem Körper jede seiner Fluchtmöglichkeit. Verärgert glühten seinen azurblauen Augen auf. Wütend schüttelte Naruto den Kopf: "Teme! Such dir einen anderen Trottel für dein Spiel!"
Überrascht beugte sich der Schwarzhaarige nach vorne, hauchte lächelnd einen Kuss gegen seine Lippen. Schon wieder wusste der Blondhaarige, dass er eigentlich kein Problem damit hatte. Und leicht spürte er seine Röte ins Gesicht steigen. Hoffentlich merkte das sein Gegenüber nicht. Doch der Schwarzhaarige hatte es bemerkt, und ihm gefiel seine aufrichtige Art. Obwohl es ihn doch überrascht hatte. Damit hatte er nicht gerechnet. Irgendwie sogar niedlich, wie sein Engel versuchte, seine Gefühle zu kontrollieren. Das reizte sein Verlangen nur noch mehr. Herausfordernd strich er über seine Lippen, zog die Konturen mit seinem Daumen nach. "Keine Sorge, mein Engel. Das ist kein Spiel, ich meine es todernst!" Sofort schlug der Blondhaarige seine Hand weg. Er wusste nicht was gerade passiert war, doch wieso sollte irgendein Wildfremder es ernst meinen. Immerhin war das die Realität und Liebe auf den ersten Blick existierte nicht. "Lustig machen kann ich mich selber auch! Und ich bin nicht dein Engel. Ich heiße Naruto, ist das klar!" Herausfordern lächelte ihn sein Gegenüber an, schüttelte leicht seinen Kopf, als wollte er seinen Worten Ausdruck verleihen: "Ich finde schon, dass Engel zu dir passt. Vor allem deine Augen sind wunderschön!" Als wollte er es wirklich darauf anlegen, drückte ihm der Schwarzhaarige sein Knie genau zwischen die Beine. So überrumpelt keuchte Naruto erschrocken auf: "Lass das, Te-Teme!" Doch der Angesprochene blieb von dieser Warnung unbeeindruckt: "Dir ist bestimmt kalt. Wir sollten uns ein Hotel suchen." Jetzt erst ließ er den Blondhaarigen ganz los. Stattdessen nahm er sich die Gelegenheit und musterte den Jungen genauer. Er war etwas kleiner als er selbst, gut ein halber Kopf. Er war schlank, doch gut gebaut. Seine Bäckchen waren leicht rot, und das engelsgleiche Gesicht, wurde zart von seinen blonden Haaren umrahmt. Doch am meisten fesselten ihn seine azurblauen Augen. "Jetzt komm schon mit, oder muss ich dich erst davon überzeugen, Naruto?"
Das letzte Wort holte den Blondhaarigen wieder aus seinen Gedanken. Er war etwas verunsichert über sein eigenes Verhalten. Hatte er sich gerade von einer völlig fremden Person verunsichern lassen. Was war bloß los mit ihm? Gut der Junge vor ihm, sah wirklich verdammt gut aus, doch das war kein Grund den Unnahbaren zu spielen. Doch irgendwie war er neugierig geworden. Wer war der Fremde wohl, dass er so eine Faszination auf ihn ausübte. Und unbewusst folgte Naruto dem Schwarzhaarigen. Amüsiert ging dieser einige Schritte voraus. Er konnte sich schon denken worüber sein Engel nachdachte.
Sie waren sich gerade erst begegnet, doch ihre Leidenschaft war bereits erwacht. Schmerzhaft fühlte er seine Eckzähne, doch sofort brachte er seine Magie wieder unter Kontrolle. Er wollte diesen Blondschopf an sich binden, der ihn auf eine kuriose Weise an die Sonne erinnerte. Doch wenn die Möglichkeit bestand und er wählen konnte, sollte er ihm von sich aus vertrauen. Bestimmend griff seine Hand nach hinten. Er musste schnell handeln, diese Gelegenheit würde nicht zu lange anhalten. Doch er wusste genau was er wollte. Dieses Verlangen hatte er noch nie gespürt, und niemals hatte er erwartet so eine Leidenschaft zu empfinden. Er war nicht dumm, er wusste was es bedeutete, seinem Partner zu begegnen, aber mit dieser Hitze hatte er nicht gerechnet. Zum Glück lenkten ihn seine Schritte fast schon von selbst. Denn was der Junge nicht wusste war, dass sie hier in seinem Revier waren.
Sie waren auf einer der teuersten Straßen Konohas. Hier glitzerte das Leben der Reichen und Schönen. Und auf diese Welt steuerte er gerade zu. Quer durch den Eingang eines luxuriösen Hotels der High Society. Erschrocken blieb Naruto stehen. Der Raum war erfüllt von unzähligen Menschen. Stockend eröffnete sich eine unglaubliche Welt vor ihm. Etwas verloren fand sich der Blondhaarige in einer riesige Empfangshalle wieder, die ganz von Licht durchflutet war. Vorbei an einer eleganten Rezeption gelangte man in das Foyer. Allein die Größe übertraf alles, was er bisher kannte. Der ganze Saal schimmerte in einem gold-weißen Glanz. Hier war ein Architekt am Werk, der die Säulen der Wand in die Mitte zog und helle Fenster einsetzte. Und von der Decke leuchtete ein riesiger Kronleuchter mit funkelnden Kristallen. Fasziniert staunte der Blondhaarige über diesen Luxus. Beeindruckt bewunderte er die feierliche Dekoration, die den ganzen Saal hell und warm erscheinen ließ. Dieser Unbekannte hatte keinen Scherz gemacht, als er von einem Hotelzimmer sprach.
Doch was glaubte er wen er vor sich hatte. Wie kam er auf die verrückte Idee in eines der teuersten Sternehotels der ganzen Stadt zu gehen. Wollte er sich schon wieder über ihn lustig machen. Viel verstand der Blondhaarige nicht von dieser Welt. Doch ein Hotel an einer der reichsten Straßen ließ eigentlich nicht viele Möglichkeiten offen. Aber war das wirklich möglich. Erneut ermahnte er sich, dass das hier die Realität war. Vielleicht war er aber auch nur der Sohn von irgendwelchen reichen Eltern, dem langweilig geworden war. Verwirrt gestand sich der Blondhaarige, dass sein Spaziergang eine ungewöhnliche Wende genommen hatte. Vielleicht war das aber auch sein Stichwort abzuhauen. Immerhin verrückter als jetzt konnte es nicht werden. Als hätte es Naruto nicht besser gewusst.
"Uchiha-Sama, I-Ihr s-seid zur-rü-ück?", überraschend war ein junges Mädchen neben den beiden erschienen. Sie wirkte schüchtern, und etwas ängstlich als sie sich vor dem Schwarzhaarigen verbeugte. Doch dieser blieb unbeeindruckt, und deutete ihr nur mit einer einfachen Handbewegung zu verschwinden. Unsicher zog Naruto seine Hand ganz aus seiner. Obwohl der Raum voll von Menschen war, schienen nur sie zwei von Bedeutung. Irgendetwas stimmte mit dem Schwarzhaarigen ganz und gar nicht. "Ihr seid kein normaler Gast, oder?" Es war ihm etwas peinlich, dass er diese Frage erst jetzt stellte, doch wer war eigentlich sein Gegenüber?
"Warum plötzlich so förmlich? Und Sasuke, ich heiße Sasuke", der Schwarzhaarige konnte fühlen, dass ihn erneute Zweifel plagten. Wenn er nicht schnell handelte, würde der Blondhaarige zu viel nachdenken. Und das wollte er nicht. Sofort zog er ihn in seine Umarmung: "Nicht nach dem Spaß den wir bereits hatten. Aber falls du es wirklich wissen willst, musst du wohl mitkommen." Und bevor Naruto antworten konnte zog er ihn wieder mit sich. Er steuerte einen Raum im hinteren Teil des Gebäudes an. Dort wo kein normaler Hotelgast hinkam.
Jetzt war sich der Blondhaarige sicher. Sasuke bewegte sich viel zu selbstständig. Irgendetwas verheimlichte er ihm. Doch wenn dem so war würde er es schon herausfinden. Noch dazu war er viel zu neugierig, um nicht zu bleiben. Er wollte wissen was los war. Am Ende des Saals waren sie plötzlich vor einer verschlossenen Tür angekommen. Sie war auf der Seite, von den Säulen am Eingang gut versteckt. Nur zwei muskulöse Wachtposten in engen, marineblauen Shirts verrieten, dass es sich dabei um mehr handelte, als man zuerst annehmen würde.
Verwirrt wunderte sich der Blondhaarige was wohl so wertvolles dahinter versteckt sein konnte. Doch als die beiden Männer sie sahen zuckten sie kurz zusammen. Wie viel Einfluss musste Sasuke wohl besitzen um zwei kampferprobte Sicherheitsmänner einschüchtern zu können? Und es war mehr als die typische Demut gegenüber einem Gast. So viel hatte er bereits verstanden. "Sa-Sasuke-San? Wer seid Ihr wirklich?" Amüsiert glitt ein unscheinbares Grinsen über seine Lippen. Doch der Angesprochene blieb dabei nicht stehen. Im Gegenteil sogar öffnete einer der beiden Männer die Tür hinter sich und ließ sie eintreten. Verblüfft fand sich der braungebrannte Junge in einem ausladenden Raum wieder. Er war dunkel und nur wenig Licht brannte, doch einige Aquarien zierten die Dekoration. Ihr seltsames violettes Neonlicht spendete genügend um eine Idee von der Einrichtung zu bekommen. Erstaunt fand sich der Blondhaarige in einem riesigen Wartezimmer wieder. Plötzlich dämmerte ihm worum es sich hier handelte. Dieser Teil des Hotels war nur seinen privilegiertesten Gästen zugänglich. Hinter dem dunklen Raum befand sich ein Lift. Anscheinend war das hier ein Salon für Besucher. Doch im Moment zierte kein Gast die teure Ledercouch, oder nippte von einem Cocktail, dass er lästig auf den Glastischen abstellte. Doch das war irrelevant. Denn Sasuke wollte nur schnell weiter. Fast hatte es den Anschien als würde er laufen.
‚Teme. Hast du etwa Angst ich würde dir abhauen. Anscheinend bin ich schon dumm genug mitzukommen, da werde ich jetzt nicht kneifen' doch der Blondhaarige behielt seine Gedanken für sich. Er wollte sich auf keine Diskussion einlassen. Doch eigentlich wusste er die Antwort. Er war viel zu neugierig. Seit ihn der Unbekannte in das Hotel geschleift hatte, ließ ihn seine Ungeduld nicht mehr los. Zumindest konnte er so seine Nervosität gut überspielen. Geistesabwesend strich er dabei über seine Lippen. Er konnte immer noch die Kälte dieses Kusses schmecken.
Ein wenig beruhigte Sasuke dieser Gedanke. Allem Anschein nach, war Naruto neugierig genug die Wahrheit zu erfahren. Womöglich war es aber auch ihr Schicksal, dass er ihm so einfach vertraute. Dennoch spürte er immer wieder seine Zweifel. Er dürfte ihm nur nicht die Chance geben, darüber nachzudenken. Schnell durchquerte er den Raum und war auch schon bei dem Lift angekommen. Ungeduldig drückte er die Taste um den Aufzug zu holen. Nach einigen Sekunden öffnete sich dann auch endlich die Tür.
Überrascht riss der Ton Naruto aus seinen Gedanken. Er wusste immer noch nicht, was sie hier spielten, doch er hatte entschlossen mitzukommen. Einladend deutete der Schwarzhaarige auf das Innere. Selbst der Fahrstuhl war gestylt. Statt einer trostlosen Kabine war er mit Glas verziert worden, in das funkelnden Kristall eingelassen wurden. Von der Decke spendete eine versteckte Neonleuchte ihr blaues Licht. Und links und rechts war jeweils in der Mitte ein silberner Streifen zu sehen, wie der Blondschopf vermutete, handelte es sich dabei wahrscheinlich um Spiegel. Doch hatte er nicht mehr die Gelegenheit, den Gedanken zu beenden.
Unbewusst pfiff der Blondhaarige als er in das Innere trat. Wer immer Sasuke sein wollte, an Luxus und Geld schien es ihm nicht zu fehlen. "Sasuke-San, willst du mir jetzt wenigstens sagen wer du bist? Immerhin scheint es dir nicht an Geld zu mangeln, warum also die Geheimnistuerei?", Naruto war seiner Aufforderung nachgekommen und geistesabwesend eingestiegen. Abgelenkt von dem was sich ihm bot. "Wenn dich das schon beeindruckt dann warte erst ab, was noch folgt. Und bevor du mich mit Fragen löcherst, ich bin kein reicher Millionenerbe. Einem Freund von mir gehört das Hotel, und ich kann hier bleiben, solang ich in der Stadt bin", die Ausrede war flüssig, obwohl sie nicht ganz der Wahrheit entsprach. Irgendwie glaubte ihm der Blondhaarige auch nicht. Doch soweit kam er nicht mehr nachzufragen. Augenblicklich als er eingestiegen war, spürte er wie ihn der blasse Junge gegen die Wand drückte. Mit einer Hand verschränkte er seine Handgelenke über seinen Kopf. Mit der zweiten öffnete er sofort, seinen Mantel.
Er hatte sich bis jetzt kontrolliert den Jungen nicht anzufallen, geschweige denn sein Blut zu trinken. Doch jetzt waren sie alleine, und es gab keinen Grund mehr sich zurück zu halten. Hier würde sie keiner stören, und keiner könnte dem Blondhaarigen helfen. Das war sein Reich. „Sasuke-San, lass das. Ich will Antworten!", verärgert versuchte Naruto den anderen von sich zu stoßen. Doch der Schwarzhaarige war viel stärker als er, und ließ ihm keine Wahl. Zum Rücken fühlte er die Wand, und vor ihnen war gerade die Tür des Aufzugs zugegangen. „Später! Und lass das -San endlich bleiben!", knurrte ihn der blasse Junge stattdessen an. Erneut war seine Stimme viel zu rau. Es kostete ihm viel Mühe sich zu beherrschen. Besitzergreifend zog er den Blondschopf in einen leidenschaftlichen Kuss. Er war etwas größer, weshalb er sich wunderbar in den Kuss beugen konnte.
Erschrocken keuchte Naruto auf. Obwohl er so etwas schon erwartet hatte, überraschten ihn jedes Mal seine Lippen. Besonders seine Kälte, hinterließ eine sinnliche Gänsehaut. Sofort spürte er wie sein Widerstand schwächer wurde. Wieso musste er auch so verdammt gut küssen können? Erneut verdrehte er ihm den Kopf. Dieses Mal würde es keine Unterbrechung geben. Wieder glitt seine Hand unter seine Kleider und schob sie hoch. Sein Körper war gut geformt. Leichte, sonnengebräunte Bauchmuskeln und eine schmale Taille. Begierig wanderten seine Küsse weiter. Herausfordernd senkte er seine Zunge auf die nackte Haut. Zog eine feuchte Spur von seinem Bauchnabel zu seiner Brustwarze. Dieses Mal ließ sich Sasuke seinen Körper schmeckten. Erregt spürte der Blondhaarige eine Hitze in ihm aufstauen. Erschrocken presste er seine Lippen zusammen und versuchte ein verzweifeltes Stöhnen zu unterdrücken. Doch sein Gegenüber ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Herausfordernd biss er leicht in seine Brustwarze. Prompt wurde er mit einem lauten Aufschrei belohnt.
"Sa-Sasuke, ...", so eine Leidenschaft kannte er nicht. Als würde der Schwarzhaarige genau wissen, was ihn erregt, quälte er ihn mit jeder seiner Berührungen. Sie waren kalt wie Eis, doch brannten sie wie ein bedrohliches Feuer. Jetzt hatte er seine volle Aufmerksamkeit. Mit einem lauten Bling, war der Lift stehen geblieben und die Tür ging auf. Sofort ließ Sasuke Narutos Händen los. Stürmisch zog der den Blondschopf in einen erneuten Kuss, und legte seine Arme um seinen Hals. Gleichzeitig griff er unter seine Beine und zog ihn zu sich.
Geschickt verließ er mit ihm den Aufzug und trat in einen ansehnlichen Raum. Das Vorzimmer war mit dunklen lila und braunen Tönen verziert, und vor den beiden öffnete sich eine gewaltige Flügeltür. Von hier aus konnte man die ganze Stadt überblicken. Sie waren in einem der höchsten Gebäude der City. Vor ihnen erstreckte sich ein einladendes Wohnzimmer, das von einer langen Fensterwand geziert wurde. Von der Decke baumelten einige Lampen und spendete ein angenehm warmes Licht. Es war ein unglaubliches Schauspiel wie sich die Kontur gegen den schwarzen Nachthimmel erhob. Zu beiden Seiten verließen weitere Türen den Raum. Sie waren offen, weshalb der Blondhaarige einen kurzen Blick darauf erhaschen konnte.
Doch Sasuke trug ihn sofort weiter. Zielsicher trug er seine Engel in das linke Zimmer. Es war ebenso geschmackvoll wie der Rest gestaltet. Ein riesiges Oversize Bett begrüßte die beiden, Links einige Kästen und Recht zogen sich die Fenster weiter. Sie waren offen, doch so hoch wie sie waren, befürchtete der Blondhaarige nicht beobachtet zu werden. Sofort warf ihn der Schwarzhaarige in die Kissen. Seine Augen waren glasig und tiefschwarz, als er Naruto mustert. Bestimmend beugte er sich zu ihm und eroberte erneut seine rosigen Lippen. Es war als würde er in diesem Gefühl ertrinken, doch er genoss es mit jeder Faser seines Körpers. Zärtlich strich er dabei über seine Wange. Er wollte jeden Moment genießen, ehe ihn die Realität einholte. Doch viel zu schnell musste er wieder aufhören, als er spürte wie sein Engel nach Luft verlangte. Gleichzeitig half er dem Blondhaarigen aus seinem Wintermantel. Wie unbeabsichtigt streiften seine Hände seiner Schulter entlang, und zogen das Kleidungsstück mit sich.
"Du schmeckst unglaublich", er flüsterte die Worte nah an seinem Ohr, hauchte verführerisch dagegen. Bestimmend gilt seine Zunge nach unten, leckte über die Beuge am Hals. Er konnte sein Blut riechen, und qualvoll zwangen sich seine Eckzähne durch das Fleisch. Wie hypnotisiert küsste er die Stelle, und saugte leicht an der Haut. Doch der Schwarzhaarige hielt sich zurück. Es kostete ihm einiges an Überwindung, doch er gab diesem Verlangen nicht nach. Verwirrt hatte Naruto sein Zögern bemerkt. Doch es hielt nicht lange an. Schon hatte sich der Ältere wieder gefangen. Sasuke hatte sich vor ihm niedergekniet und glitt mit seiner Hand unter sein T-Shirt. Fast schon grob half er ihm aus den Kleidern, streifte seinen Pullover und das Shirt gleichzeitig über.
Er brauchte eine Ablenkung, wenn er ihm nicht weg tun wollte. Seine Hände waren kalt und bei jeder Bewegung hinterließen sie ein prickelndes Gefühl auf der Haut. Unwillkürlich zuckte der Blondhaarige dabei immer wieder zusammen, wenn diese Kälte seine Haut streifte. Jetzt hatte er seinen Engel endlich in seiner Gewalt. Zufrieden musterte er den Jungen vor sich. Gleichzeitig befreite er sich von seinen eigenen Kleidern. Zog den schwarzen Wintermantel und den Anzug aus. Überrascht fragte sich Naruto, was Sasuke wohl arbeitete. Es war ein verrückter Gedanke, doch in dieser Sekunde wurde er wieder etwas nüchterner. Und ihn überkamen unzählige Ideen, warum der Schwarzhaarige im Anzug unterwegs war.
Womöglich arbeitete er auch für eine Versicherung oder eine Bank. Geld hatten die doch, oder? Und Auftreten ebenfalls. Doch bald schweiften seine Gedanken wieder ab. Ihm erging es nicht anders, als seinem Gegenüber. Seine Lust war entfacht worden, als sich der Schwarzhaarige wieder zu ihm bückte. Immer hielten seine tiefschwarzen Diamanten dem unendlichen Blau seiner Augen stand. Nur für einen Moment glaubte der Blondschopf ein seltenes Leuchten darin zu entdecken, doch der Gedanke war sofort vergessen, als ihn der Ältere küsste. Unsicher über seine eigene Reaktion, ließ ihn der Jüngere gewähren, und mit zitternden Fingern vergrub er seine Hand in Sasukes Haare. Der Schwarzhaarige beugte sich zu ihm, küsste seinen ganzen Oberkörper und erkundete jede seiner Vorlieben. Geschickt umkreiste seine Zunge einen seiner Brustwarzen, als er den Blondschopf zurück in die Laken drückte.
Gleichzeitig gefiel ihm die fremde Hand in seinen Haaren. Es bewies ihm, dass der den Blondschopf gut genug abgelenkt hatte um nicht wieder Fragen zu stellen. Amüsiert richtete er sich auf, ließ seinen Blick auf Narutos Gesicht gleiten. Sofort nahmen ihn diese tiefblauen Augen gefangen. Wie ein Ozean kurz vor dem Sturm. Sie glänzten feucht, gepeinigt von Lust, die darum bettelte befreie zu werden. Ein selbstgefälliges Lächeln ließ den Jungen unter ihm Böses ahnen. Er hatte soeben sein eigenes Todesurteil unterschrieben. Unsicher krallten sich seine Hände ganz in das Bettlaken, als der Schwarzhaarige sich genau zwischen seine Beine setzte. Elegant öffnete er seine Krawatte, und ließ sie zu Boden gleiten. Ebenso entkleidete er sich seines schwarzen Hemds, und warf es unbeeindruckt in eine Ecke.
Perplex zog der Blondschopf die Luft tief ein. Er hatte bereits registriert, dass der Schwarzhaarige mit einem unglaublichen Aussehen gesegnet war, doch das hatte er nicht erwartet. Und sofort spürte er die rote, wie sie ihn ins Gesicht stieg. Sasuke war unglaublich. Seine helle Haut betonte seine tiefen Bauchmuskeln, und der lange schlanke Oberkörper ließ jeden eifersüchtig werden. Und irgendwo empfand er sogar so etwas wie Stolz dafür, dass ihn der blasse Junge ausgesucht hatte. Wenn es auch nur für eine Nacht war. Belustigt hatte der Schwarzhaarige jede seiner Reaktionen genau verfolgt. Und er wusste, dass ihm gefiel was er sah. Neckisch senkte er seinen Kopf wieder nach unten, und flüsterte in sein Ohr: "Gefällt dir etwa was du siehst?"
Und erschrocken vergrub der Blondschopf seinen hochroten Kopf in Sasukes Oberkörper: "Teme ...!" Doch der Angesprochene ließ sich davon nicht beirren. Sofort zog er den dunkelhäutigen Jungen an den Schultern zurück und hob sein Kinn mit seinen Fingern an. Zwang ihm genau in seine Augen zu schauen, mitternachttiefes Schwarz, dass auf unendlich strahlendes Blau traf: "Ich mein weiterhin, was ich zur die gesagt habe. Du bist wunderschön, mein Engel!" Und zärtlich küsste er ihn wieder, als würde er jemals genug davon bekommen. Der blondhaarige Junge schmeckte einfach zu gut. Seine einzige Aufmerksamkeit galt seinem blonden Engel. Spielerisch drückte er ihn zurück in die Laken, glitt mit seiner kalten Hand über den muskulösen Körper, und prägten sich jede Einzelheit genau ein. Zärtlich berührten seine schlanken Finger die Haut, hinterließen ein gefährliches Kribbeln. Immer weiter nach unten arbeitete sich der Uchiha. Er wusste genau was er wollte, als sein Blick unverfroren den seines Partners trotzte.
Erschrocken musste Naruto schlucken. Er wusste was dieser Blick bedeutete. Sasuke war das Raubtier und er die Beute, die er geschickt in seiner Falle gefangen hatte. Doch das verrückteste war, dass es ihm auf keinen Fall störte. Selbst wenn es nur eine einzige Nacht sein sollte, wollte er sie unbedingt erleben.
Unbewusste verpasste ihm sein Herz einen schmerzvollen Schlag. Doch sofort zog er die Luft tief ein, und zwang sich zur Ruhe. Stattdessen genoss er es, als der blasse Junge seinen Kopf nach unten senkte und ihn zärtlich liebkoste. Naiv überspielte er die plötzliche Melancholie dieses Gedanken, sicher, dass sie nur Einbildung war. Er kannte seinen Gegenüber kaum, geschweige denn konnte er etwas für ihn empfinden. Naruto war möglicherweise leichtgläubig, aber noch lange nicht dumm. Ihm war bewusst, dass das hier nur ein Spiel war. Trotzdem verkrampfte sich sein ganzer Körper bei diesem Gedanken, und erschrocken musste er einige Tränen zurück kämpfen.
Doch zu seiner Verwunderung fühlte er plötzlich eine kalte Hand auf seiner Wange, die ihn zärtlich liebkoste. Verwirrt schlug er seine saphirblauen Augen auf, von denen er gar nicht bemerkt hatte sie zusammengekniffen zu haben. Und zu seiner Überraschung starrte er genau in zwei tief schwarzen Obsidian. Es war als hätte der Schwarzhaarige gespürt was in seinem Innerem vor sich ging. „Keine Angst, mein wunderschöner Engel", und mit beiden Händen hielt er sein Gesicht fest, während er einzelne Kusse auf seinen Augen verteilte.
In dieser Sekunde wusste es der schwarzäugige Junge bereits. Er könnte diesem bezaubernden Geschöpf niemals wehtun. Und nur mühevoll zwang er seine Instinkte unter Kontrolle. Stattdessen glitten seine Hände über die sonnengeküsste Haut, liebkosten einen seiner Nippel, während er den überraschten Blondschopf in einen stürmischen Kuss zog. Langsam wanderten seine Lippen immer weiter, küssten sich den Hals entlang nach unten, bis er auf seiner Brust zu ruhen kam.
Er konnte fühlen wie heiß der Körper unter ihm war. Und wie erregt sich sein Blut durch die Adern pumpte. Es neckte ihn, als er verspielt ihn eine der Brustwarzen biss, doch noch durchbrachen seine Zähne nicht die Haut. Sasuke hatte Angst er könnte sich sonst nicht mehr beherrschen. Trotzdem wollte er diesen Körper schmecken, wollte dieses Gefühl genießen. Und es war Musik in seinen Ohren als der braungebrannte Junge unter ihm aufschrie. Er wusste genau was er wollte als seine Hand geschickt weiter glitt.
Unverfroren kam er über seinem Hosenbund zum Halten, doch war dies ein Hindernis, das er schnell überbrückte. Neckisch senkte er seine Zunge, schleckte über seinen Nabel und versenkte seine Spitze immer wieder in den Ring. Sofort beugte sich der Blondschopf unter der Lust, die durch ihn fuhr. Es war beinahe unmöglich sich weiter in die Laken zu drucken, weg von diesem herrlichen Kribbeln, weshalb sich sein Rücken nach hinten bog.
Augenblicklich nutze der Schwarzhaarige diese Position und glitt mit seiner Hand in seine Hose. Er hatte den Knopf bereits in der Sekunde geöffnet in der er sich mit seinem Bauchnabel spielte. Und schnell war auch der Reißverschluss offen. Doch noch genoss es der Schwarzhaarige den Blondschopf etwas zu quälen. Diabolisch glitt ein kurzes Lächeln über seine Lippen, erinnerte mehr an ein gefährliches Grinsen. Ungeduldig riss er an der Hose, überrumpelte den Jüngeren als er sie in einem Ruck nach unten zog. Doch er gab ihm nicht die Zeit sich zu beruhigen und zog sie ganz aus, stattdessen ließ er sie dem blonden Jungen an den Füßen hängen. Und als wäre es vollkommen ohne Bedeutung wand er sich erst jetzt an seine Schuhe.
Es waren einfache, ausgelatschte Convers, die sicherlich schon einige Jahre hinter sich hatten. Trotzdem liebte der Blondschopf seine Schuhe, selbst wenn der Winter manchmal nass und kalt darin zum Vorschein kam. Doch in dieser Sekunde merke er nicht wie sie ihm sein Partner auszog. Immer noch war er viel zu sehr davon abgelegen von den Worten, die ihm der Schwarzhaarige zugeflüstert hatte. Als könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein, Sasuke in einem teuren Anzug und einem Hemd, Naruto in einem verwaschenem orangegrellen Pullover und einem marineblauen Shirt. Doch dem Schwarzäugigen gefiel die Abwechslung, ihm gefielen die hellen Farben, und besonders gefiel ihm der Junge unter ihm, der ihn mit seinem Lächeln an die Sonne erinnerte. Es war ein unglaublich warmes Gefühl, fast schon heiß und gepeinigt von Lust, strich seine Hand für seine Boxershorts.
Und langsam schien er sich an diese hellen Farben zu gewöhnen, sonst hätte er sich sicherlich gewundert, dass es selbst Unterwäsche in leuchtenden Orangetönen gibt. Provozierend langsam ließ der Ältere seine Hand über die auffallende Beule gleiten, als hätte er ihn nicht schon genug gereizt. Und wie er es erhofft hatte, wurde er sofort mit einem genervten Aufschrei belohnt: „Te-teme, la … aaagghh … lass das!" Doch daran dachte der Angesprochene nicht einmal im Traum. Stattdessen ging er sogar einen Schritt weiter, und fuhr mit seiner Hand unter den dünnen Stoff. Sofort spürte er wie das halbsteife Glied sich in seine Bewegung fügte. Und befreiend holte der Ältere es aus seinem immer enger werdenden Gefängnis. Erfreut hörte er wie Naruto ausatmete, als seine kalten Finger über den Schaft glitten. Er konnte bereits einige Wermutstropfen auf der Spitze glitzern sehen. Und gierig leckte er sich über die Lippen, als er den überraschten Blondschopf in die Laken zurück drückte. Mit einer schnellen Bewegung, war er von der lästigen Hose und der grellen Unterwäsche befreit.
Leise glitt ein diabolisches Lachen durch den ganzen Raum, als seine schwarzen Augen Naruto eingehend musterten. Es war unglaublich, wie unterschiedlich er zu ihm war. Doch er war wunderschön und flüchtig drückte Sasuke einen Kuss gegen seine geschwollenen Lippen. Er wollte ihn ablenken, und noch bevor mehr daraus wurde, zog er sich wieder zurück. Interessiert hatte der braungebrannte Junge seinen Kopf etwas gehoben, unsicher was noch folgen würde. Und erschrocken weiteten sich seine Augen als er sah, was der Schwarzhaarige vorhatte. Erschrocken erkannte er, dass sich sein Gegenüber genau zwischen seine Beine gesetzt hatte, und diese weit auseinander spreizte. Er wollte noch protestieren, doch so schnell konnte er nicht reagieren.
Der Ältere hatte bemerkt, dass ihn diese blauen Augen verfolgen, und beschlossen ihnen eine Show zu bieten. Provozierend hatte er sich etwas aufgesetzt, genau vor seinen Engel und seine Schenkel etwas auseinander gedrückt. Doch statt des erwarteten Wiederspruch fand er ein überraschtes Keuchen. Ungeniert hatte er seine Zunge über die glitzernde Spitze des Penis streichen lassen. Kostete von der schimmernden Flüssigkeit, die nach seiner Tortur noch mehr wurde. „Sasu … aaagh … Te-te …", doch konnte sich Naruto nicht auf seine Worte konzentrieren. Stattdessen verloren sie sich in seinem Stöhnen, als er die feuchte Zunge seines Gegenübers fühlte. Sofort beugte sich sein ganzer Rücken, als er weiter in die Matratze zu versinken drohte.
Doch hatte der Angesprochene nicht vor, es einfacher für ihn zu machen. Gierig senkte er seine Lippen auf das pochende Organ, begann heftig daran zu saugen. Der Schwarzäugige konnte fühlen wie sehr es sein Partner genoss. Er schmeckte den salzigen Beigeschmack, als Narutos Glied immer steifer in seinem Mund wurde. Gekonnt ließ er seine Zunge darum kreisen, rutschte immer wieder ganz nach unten, nur um fast wieder bis zur Spitze zurückzuziehen. Einige Male wiederholte er sein Spiel, genoss die erregten Schrei, die den Raum füllten. „Ahhh … nghh … ", fast war es schon unnötig, dass der blauäugige Junge noch versuchte sein Stöhnen zu unterdrücken. Zu Anfang waren seine Hände zu seinem Mund geschossen, und er versuchte seine Worte zu ersticken. Doch mittlerweile war das Feuer in seinem Inneren viel zu groß, und er konnte sich kaum noch halten. Zitternd vergruben sich seine Finger in den Laken, suchten verzweifelt nach Halt. Immer wieder zuckte er zurück, als diese Kälte seine Haut streifte, als er das Gefühl hatte zu explodieren. Wie eine flüssige Hitze die sich dicht unter die Haut drängte, und die darum bettelte befreit zu werden.
Entsetzt schrie der Jüngere auf, er war überrascht, als der blasse Junge sein Tempo verdoppelte. Gleichzeitig glitt seine Hand zu seinen Hoden, streichelte die leicht geschwollenen Organe. Als könnte er fühlen wie unerträglich es für den blauäugigen Jungen geworden war, saugte er stärker an seinem Penis. Kreiste immer wieder mit der Spitze seiner Zunge über die empfindliche Eichel, und kostete von dem reichen Saft der heraustropfte. Doch all seine Sticheleien führten nur zu dem unausweichlichen. Plötzlich verkrampfte sich sein ganzer Körper und Naruto spürte wie alles Blut nach unten floss. Er wollte noch versuchen Sasuke von sich zu stoßen, doch sein Körper war viel zu erregt um das zu schaffen. Stattdessen fanden seine Finger Halt in Sasukes Haare, doch ihr Zittern verriet dem Schwarzhaarigen wie wenig Kontrolle er noch hatte.
„Hör auf … I-ich komm … nggh … ahhh", doch zum Glück hatte der Ältere die Zeichen richtig gedeutet, als der Blondschopf in seinem Mund kam. Und genüsslich schluckte er die Flüssigkeit hinunter. Animalisch gelassen setzte er sich etwas auf, schleckte den Rest an Spermien von seinen Lippen. „Das war unglaublich, mein Engel", und als er sich jetzt nach oben zog und einen Kuss auf diese rosigen Lippen drückte, ließ er den Blondschopf etwas von seinem eigenem Saft kosten. Doch nach einigen Sekunden löste er den Kuss schon wieder, und amüsiert erkannte er ein abstoßendes Funkeln in den Augen des Jüngeren. Er war wenig erfreut davon, dass er sein eigenes Sperma kosten musste, und er konnte genau sehen, wie lustig, dass der Ältere fand.
Doch plötzlich veränderte sich der Druck auf dem Bett. Sasuke hatte sich ganz aufsetzt und als er jetzt aufstand merkte der sonnengeküsste Junge zum ersten Mal, dass er nur mehr in einer schwarzen Hose war. Aber kaum hatte er den Gedanken gefasst war es schon wieder nichtig. Denn der schwarzäugige Junge nahm sich den Moment und öffnete den Verschluss seiner Hose. Mit einer schnellen Bewegung hatte er sie ausgezogen, und fast hätte Naruto aufgeschrien. Zu seiner Überraschung trug der Schwarzhaarige keine Unterwäsche und als er den blassen Jungen jetzt anstarrte, entging ihm nicht sein pochender Penis. Doch blitzschnell war sein Gegenüber wieder auf dem Bett, und fast schon grob hielten seine Hände seine Handgelenke fest. Als hätte er die Zweifel in dem blauäugigen Jungen gefühlt, als er mit hochroten Kopf den Schwarzhaarigen vor sich ansah.
Stürmisch zwang er einen Kuss auf diese wunden Lippen, drang ohne Vorwarnung mit seiner Zunge vor. Er war hungrig als er die geborgene Wärme seiner feuchten Mundhöhle erkundete. Sofort bildete sich ein kleiner Fluss an Speichel, rann an seinem Kinn hinab, als der Blondhaarige ebenso gierig erwiderte. Elegant wand sich der Ältere nach vorne und suchte in der obersten Lade der Kommode nach einem unscheinbaren Gegenstand. Er wusste, dass er hier noch eine Tube versteckt hatte, so wie er sie öfters mal brauchte. Diabolisch glitt ein Lächeln über seine Lippen, ein unheimliches Grinsen. Gerade dachte er daran diesen Spaß nur mehr mit dem blonden Engel unter sich genießen zu können. Und Naruto hatte keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hatte.
Schnell hatte der das schlichte Gel gefunden, und auch schon den Stöpsel herunter geschraubt. Und es dauerte keine Sekunde da hatte er die schmierige Masse bereits auf seinen Fingern verteilt. Und als er sich wieder setzte, fuhr seine Hand sofort zu seinem Hintern, und spielerisch kniff der Schwarzhaarige hinein. Sofort konnte er auch das überraschte Aufschreien hören, ehe ihn wunderschöne blaue Augen böse anfunkelten. Doch was der Blondschopf nicht erwartet hatte war, dass sein Gegenüber auf seine gespielte Kindlichkeit einging. Und mit einem schnellen Ruck hatte er ihn an den Beinen nach oben gezogen, so dass sein Oberkörper überrascht zurück in die Matratze fiel.
Geschickt glitt einer seiner Finger zu seinem Hintern, ließ seinen Gegenüber aber nicht aus den Augen. Sie waren immer noch glitschig, als er den ersten in dem überraschten Blondschopf versenkte. Er war schnell, und triumphierend konnte er ein Lächeln nicht verhindern, als er einen gequälten Aufschrei hörte. Doch der Schwarzhaarige wollte ihm die Schmerzen so gering wie möglich machen, weshalb seine zweite Hand nach dem bereits erschlafften Penis griff. Aber kaum spürte er die kalte Haut auf seiner schien der erste Schock vergessen. Erfreut spürte der Schwarzhaarige wie das pochende Glied erneut an Große gewann.
Sasuke hatte den Jüngeren nach oben gezogen, so dass er bequem zwischen seinen Beinen sitzen konnte. Und immer wieder erfüllte ihr Stöhnen den Raum, als der Schwarzhaarige an Tempo gewann. Doch er wusste, dass der Blondschopf noch nicht soweit war, deshalb hielt er sich noch etwas zurück. Stattdessen wurden seine Finger schneller, als sie auf dem bereits erhärteten Schaft auf und ab glitten. Ungeduldig bückte er sich etwas nach vor, zog den Blauäugigen in einen intensiven Kuss. Gleichzeitig glitt ein weiteres Glied in die feuchte Höhle, durchbrach den Muskelring mit einem unwirklichen Geräusch. Sofort begann er damit sie gegen einander zu bewegen, und ihn in einer Scherenbewegung zu strecken. Erschrocken wollte der Blondhaarige schreien, doch Sasukes Lippen auf seinen hielten ihn zurück.
Seine Berührungen waren so zärtlich, selbst in diesem Moment konnte er fühlen wie schwer es für seinen Gegenüber war auf ihn Rücksicht zu nehmen. Er konnte fühlen wie ungeduldig der schwarzäugige Junge wurde. Und er wollte schreien, vor Glück und vor Leidenschaft, doch die Zunge in seinem Mund machte es unmöglich. Noch dazu war er viel zu abgelenkt davon, und konnte nur stöhnend seine Zustimmung geben: "Ahh ... Sa-Sasu ... Aghh!"
Der Ältere konnte fühlen wie nah der braungebrannte Junge seinem Höhepunkt war und ungeduldig nutze der blasse Junge die Gelegenheit, und fügte noch einen letzten Finger hinzu. Schmerzvoll massierte er die Stelle, versuchte durch Scherenbewegungen den empfindlichen Muskel darauf vorzubereiten, was noch folgen würde. Erneut wurde er von einem gepeinigtem Stöhnen belohnt. Und wieder nahm er an Geschwindigkeit zu. Doch zu Narutos großer Enttäuschung ging er nicht bis zum Ende. Stattdessen wartete Sasuke einige Sekunden, beeindruckt von den vielen Wermutstropfen die auf seinem Penis glitzerten.
In diesem Moment wusste er, dass es soweit war und quietschend zog er seine Finger zurück. Gleichzeitig setzte er sich etwas auf, auf griff mit einer Hand nach seinem Bein. Sofort warf er einen prüfenden Blick auf den blonden Jungen. Sein Körper glänzte vor Schweiß, der wunderschön von seiner karamellfarbenen Haut perlte. Wieder spürte der Schwarzhaarige wie ihn sein Partner gefangen nahm, sein ganzes Wesen ausmachte. Schnell bückte er sich nach unten, küsste die wunden Lippen. Seine Zunge war bettelnd, als sie um Einlass bat. Sie wollte endlich wieder diese feuchte Mundhöhle schmecken und stöhnen gab der blauäugige Junge nach. Er konnte nicht genug von dem Älteren bekommen, konnte fühlen wie sehnsüchtig er diesen Kuss erwartet hatte.
Sasuke war geschickt, als er versuchte den Blondschopf abzulenken. Als seine freie Hand seinen Rücken hinab glitt. Blindlings fand er die Stelle und positionierte sich vor seinem Eingang. Unsicher löste er seinen Kuss, starrte einige Sekunden in diese unglaublich blauen Augen. „Das wird jetzt wehtun, mein Engel!" überrascht zuckte Naruto bei seiner Stimme zusammen. Sie klang belegt, als hätte er eigentlich nicht mehr die Kontrolle sich noch zurückzuhalten. Und irgendwo im Hinterkopf fürchtet der blondhaarige Junge sogar, dass er Recht hatte. Das sein Gegenüber sich nehmen würde was er wollte, sollte er es ihm verweigern. Doch er wollte ihn fühlen. Er war vorbereitet darauf, dass es schmerzvoll werden würde. Beruhigend atmete er einige Male aus, ehe seine Augen sich wieder an den Schwarzhaarigen wanden. Es verlangte nicht viel, nur ein kurzes Nicken und sein Gegenüber wusste, dass er fortfahren konnte.
Pochend hatte sein Glied an Größe zugenommen, und fast hatte er keine Zeit mehr nach der Geltube zu suchen. Er wusste er hatte sie auf dem Bett liegen lassen, und als er jetzt im Unterbewusstsein danach rief, konnte er sie augenblicklich in seiner Hand fühlen. Erneut presste er die durchsichtige Flüssigkeit heraus und verrieb sie auf seinem schmerzenden Penis. Ungeduldig führte er ihn zu seinem Eingang und stöhnend durchfuhr ihn ein Schaudern. Sasuke verfluchte sich dafür, doch seine Geduld war am Ende. Je länger er versuchte sich zurück zu halten, desto schlimmer wurde es. Und er spürte wie gefährlich seine Magie immer wieder zum Vorschein kam. Brutal stieß er vor, durchbrach die kurze Barriere und versenkte sich fast ganz in dem ahnungslosen Jungen.
Erschrocken schrie der nur mehr auf. Er wusste, dass der blasse Junge fast keine Kontrolle mehr hatte, doch, dass es so schlimm war, hatte er nicht bemerkt. „Bitt-tt-te … agghh … Zieh … nghh … zieh ihn r-raus!", verzweifelt schrie der Blondschopf als Sasuke in ihn stieß. Sofort bückte sich der Schwarzhaarige nach unten, streichelte mit seiner freien Hand seine Wange und küsste zärtlich seine Stirn. „Es ist bald vorbei, mein kleiner Engel", flüsterte ihm der schwarzäugige Junge fürsorglich zu, versuchte Naruto zu beruhigen. Doch gleichzeitig glitt seine andere Hand zu seinem halbsteifen Glied, und er begann den Muskel zu pumpen. Er wusste er musste den Jüngeren irgendwie ablenken, sonst würden die Schmerzen nicht aufhören.
Schnell bewegte er seine Hand auf und ab, ließ dem armen Jungen keine Zeit sich zu beruhigen. Stattdessen fühlte er wie sein pulsierender Penis langsam härter wurde. Und zu seiner großen Erleichterung schienen seine Bemühungen zu funktionieren. Als ihr Spiel immer leidenschaftlicher wurde, spürte er wie sich Naruto in seine Bewegung legte, und sich gegen ihn zog. Zufrieden stützte sich seine zweite Hand auf seiner Hüfte ab, als er auch den letzten Weg zustieß. Der Schwarzhaarige suchte einen ganz bestimmten Punkt an Nerven, von dem er wusste, dass sie den Blondschopf verrückt werden ließen. Wieder zog er sein Glied zurück, stieß dieses Mal ohne Aufforderung zu. Doch Naruto hatte sich mittlerweile daran gewöhnt, und langsam wandelte sich der Schmerz in Lust.
Ein bittersüßes Gefühl durchzuckte seinen ganzen Körper, als der schwarzäugige Junge seine Prostatae traf. Zittrig bog sich sein Rücken nach hinten, in der Hoffnung der blasse Junge würde die Stelle nochmals treffen. Und Sasuke wusste genau was er wollte. Besitzergreifend versiegelte er dessen Lippen mit seinen, zog ihn etwas zu sich. Er wollte alles von dem Blondschopf, und er war hungrig nach mehr. Der ahnungslose Junge hatte keine Ahnung was er mit ihm tat, als sein lustvolles Stöhnen seine Ohren streifte, und ihn zur höheren Ektase zwang.
Leidenschaftlich wanderte seine Zunge weiter. Folgte der Beuge seines Halses und glitt zu seiner Brust. Er genoss diesen Geschmack, das Gefühl seiner Haut. Der Blondschopf schmeckte einfach himmlisch, und animalisch konnte der Schwarzhaarige spüren wie seine Augen die Farbe änderten. Zuvor noch tiefschwarz, schimmerten sie jetzt in einem wunderschönen blutrot. Und erschrocken fühlte er wie seine eigene Lust immer stärker wurde. Erregt warf er den Kopf zurück, sein Blick einige erschreckende Sekunden gegen die Decke gerichtet. Immer wieder änderte sich die Farbe seiner Augen, wechselte zwischen glänzenden Obsidian und strahlenden Rubinen. Lange würde Sasuke nicht mehr durchhalten können, und schon spürte er den unverkennbaren Schmerz in seinem Mund, als sich seine Zähne aus dem Fleisch schoben. Er war bereit zu töten, und als er jetzt seinen Kopf wieder senkte war er erleichtert darüber, dass der Blondschopf unter ihm viel zu abgelenkt war.
Seine Augen waren glasig, als ihr schwacher Blick sich gegen den blassen Jungen wand und er vermutete, dass er nicht der einzige war. Und unbewusst streckte er seinen Arm nach ihm aus, zog unwissend seinen Feind näher zu sich. Seine Finger zitterten, als sie Sasukes Schulter streiften und ihn nach unten zogen. Er war schwach, doch zum ersten Mal fühlte er sich vollkommen ausgeglichen. Fasziniert fühlte er eine Elektrizität durch seine Hand jagen, erschrocken von dem überraschend warmen Gefühl der Haut unter seiner Berührung. Es war ein kurzer Schock, dennoch zog er seine Hand nicht weg, sondern ließ sie auf seiner Schulter ruhen.
Erschrocken zuckte Sasuke etwas zurück. Er hatte sich geschworen den Jungen nicht zu verletzen und jetzt hätte er ihn fast gebissen. Sofort schloss er seine Augen und konzentrierte sich auf seine Magie. Er musste sich beruhigen, sich irgendwie ablenken, sonst würde ihn diese Hitze noch verrückt werden lassen. Es war unglaublich, doch irgendwie hatte Naruto es geschafft seine Trance zu durchbrechen. Sasuke wusste, dass das unmöglich war. Niemals hatte es jemand von ihnen geschafft, diesem Zwang zu wiederstehen. Plötzlich zog sich sein ganzer Magen zusammen, doch er schaffte es weiterhin sein Aussehen zu wahren. Auf einmal quälte ihn ein Feuer in seinem Inneren, das einer anderen Natur folgte. Es schrie nach Nahrung und beinahe drohte er sein Bewusstsein zu verlieren. Das Tier in ihm verlangte nach seinem Gefährten, und er war bereit ihn sich zu nehmen.
Sinnlich bückte er sich nach unten, schleckte mit seiner Zunge über die sonnengeküsste Haut. In dieser Sekunde wurde sein Sein allein von seinen Instinkten gelenkt, und immer wieder drohte die Dunkelheit in ihm durchzubrechen. Erschaudert warf Naruto seinen Kopf zurück. Als sich der Schwarzhaarige zu ihm gebückt hatte, zog er seinen Körper gleichzeitig etwas zu sich, und hob ihn etwas aus den Laken. Immer wieder zog er sich an seinen Hüften zurück, nur um erneut vorzustoßen. Er hatte die Schwelle seiner Lust bereits erreicht, und auch seinem Engel erschien es nicht anders zu ergehen. Befriedigt legte sich ein Lächeln frei, zeigte deutlich die schneeweißen Fangzähne die nach diesem Blut gierten. Der Schwarzhaarige konnte fühlen, dass es soweit war und mit einem verzweifelten Schrei kam Naruto in seiner Hand: „Ahhh … ahhh … Sa-Sasu … Sasuke!"
Doch auch ihn hielt nichts mehr zurück. Fast schon grob drückte er diesen unschuldigen Körper wieder zurück in das Bett. Erneut zog er fast ganz zurück, und stieß zu. Qualvoll entwich dem Blondschopf ein Stöhnen, doch auch ihm ging es nicht anders. Erlösend ließ er Narutos Namen über seine Lippen gleiten, rief nach seinem blauäugigen Engel. Er genoss diesen Schmerz. Bittersüß durchfuhr ein Blitz seinen ganzen Körper und er fühlte wie sich Sasukes Penis aufbaute. Es war eine unglaubliche Lust die er fühlte und schmerzvoll vergruben sich seine Nägel in Sasukes Schulter. Er konnte fühlen wie der Schwarzhaarige erneut seinen empfindlichen Punkt fand. Und wie sein Stoß ihn in erneute Wallungen versetzte. Und unbewusste rutschte ihm das eine Wort über die Lippen, dass er niemals glaubte zu sagen: „Aishi …!"
Aber es war bereits zu spät. Mit einem unbekannten Gefühl kam Sasuke in ihm, nur einem Moment nach seinem eigenem Höhepunkt. Es war ein Gefühl von Euphorie und erst das Zittern seines Körpers signalisierte ihm was gerade passiert war. Immer noch etwas benommen spürte er wie sich der Ältere wieder zurückzog. Wie er mit einem glitschigen Geräusch sein Glied herauszog, und erledigt neben ihm ins Bett fiel. Der schwarzhaarige Junge hatte gehört was er gesagt hatte. Zumindest glaubte er das verstanden zu haben. Aber es war bedeutungslos, ob es wahr war. Es hatte ihn zur Vernunft gebracht, wenn auch qualvoll, errang er wieder die Kontrolle über sich. Und er ließ zu, dass ihn die kalte Dunkelheit auffing. Sasuke wusste was passiert war. Indem er sich gegen sein Schicksal stellte, forderte er nicht nur sein eigenes Glück heraus. Auch der Blondschopf würde diese Magie fühlen. Mit einem Mal war er unnatürlich müde, und schmerzhaft zog sich sein Herz zusammen. Als könnte er fühlen, dass etwas nicht stimmte. Doch ahnungslos maß der blauäugige Junge dieser Sache keine Bedeutung mehr zu. Stattdessen war er sich sicher, handelte es sich nur um das Nachbeben ihrer Leidenschaft. Und erledigt fiel er in die Kissen. Er war entkräftet, schrecklich erledigt. Und anscheinend war er nicht der einzige. Als seine saphirblauen Augen einige Male auf blinzelten, merkte er erst wie abwesend der blasse Junge schien. Als würde etwas seine ganze Aufmerksam ablenken, entglitt er immer mehr in die Dunkelheit.
Er roch seine Haare nahe seinem Gesicht, fühlte seine verwirrend warmen Hände auf seinem Körper. Aber langsam schien die Hitze abzuklingen, und auch in ihm zu verschwinden. Aber das störte Naruto nicht wirklich. Verwirrt wurden seine Gedanken klarer und er bemühte sich darum sie zu ordnen. Er war auf eine seltsame Art erfüllt von einem Gefühl von Geborgenheit. Obwohl er immer noch etwas durcheinander war, verstand er zumindest eines. Er hatte gerade zum ersten Mal Sex gehabt. Und das mit einem Mann und es hatte ihm gefallen. Aber irgendwie kam er gegen das Gefühl nicht an, und beständig drohte er ebenfalls einzuschlafen. Und willkommen verschluckte eine traumlose Dunkelheit die beiden Liebenden.
Es war bereits früher Morgen als er sich wieder aufsetzte. Müde streckte er sich, und versuchte seine Gedanken zu sortieren. Doch bei jeder Bewegung durchfuhr ihn ein bittersüßer Schmerz. Was war letzte Nacht bloß passiert? Verwirrt schaute sich Naruto um. Er war immer noch in dem Hotelzimmer, doch etwas stimmte nicht. Erst langsam kamen seine Erinnerungen wieder zurück und unsicher fragte er sich, ob diese Nacht wirklich passiert war. Doch plötzlich fühlte er seine Tränen. Diese letzte Nacht war kein Traum gewesen. Er hatte wirklich mit ihm geschlafen. Es war seine erste Erfahrung gewesen, doch er bereute sie nicht. Doch von Sasuke fehlte jede Spur.
Benommen war der Schwarzhaarige vor ihm wach geworden. Er war fasziniert von seiner eigenen Kontrolle, doch er hatte Naruto nicht gebissen. Schweigend betrachtete er seine Engel, der seelenruhig neben ihm schlief. Es wäre so einfach ihn jetzt zu verwandeln. Trotzdem konnte er es nicht tun. Er hatte seinen Entschluss gefasst, egal wie schmerzhaft es werden würde. Er liebte ihn, doch Liebe war grausam. Und so kaltherzig wollte der Schwarzhaarige nicht sein. Er konnte ihm nicht sein Leben nehmen, egal wie sehr ihn sein Verlangen dazu trieb, dieses Blut zu kosten.
Stattdessen ließ er sich vorsichtig aus dem Bett gleiten und suchte seine Sachen. Doch bevor er verschwand, ließ er dem Blondhaarigen noch ein Versprechen da. Vorsichtig beugte er sich über sein Ohr. Er konnte fühlen, dass Naruto bald aufwachen würde und küsste zärtlich seine Wange: „Ich liebe dich mein Engel, aber wir dürfen uns nie wieder sehen. Vergiss mich und bete, dass wir uns nie wieder begegnen. Denn sonst werde ich dich töten müssen!"
Unsicher verharrte Naruto in seiner Position. Hatte er sich seine letzten Worte nur eingebildet. Aber Sasuke war nirgendwo zu sehen. Unwillkürlich fröstelte er, als ihn ein kalter Windhauch streifte. Doch dieser Schock war willkommen. Plötzlich fühlte er seine Tränen wieder. Dieser letzte Satz war keine Einbildung, das wusste er. Ihm war schlecht und er fühlte sich verraten.
Er hatte diesem Trottel wirklich vertraut, und so bezahlte er für seine Naivität. Wütend raffte er seine Kleidung zusammen. Er war den Tränen nahe, doch noch konnte er sie zurückblinzeln. Vollkommen aufgelöst steuerte er auf den Lift zu. Die Kabine war sofort da und er stieg unverzüglich ein. Doch er fuhr nicht bis ins Erdgeschoss. Stattdessen drückte er die Taste für den Keller. Es musste früher Morgen sein, doch dieser Peinlichkeit wollte er sich nicht geben. Benommen stützte er sich an der Kabinenwand ab. Obwohl er nicht wollte, konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie wollten nicht aufhören.
Niemals hatte der Blondhaarige erwartet sich so verloren zu fühlen. Entmutigt sackte er auf die Knie, zog seine Beine an und legte seinen Kopf darauf. Eigentlich verstand er nicht wieso ihm alles so schmerzte. Was hatte dieser Fremde mit ihm gemacht, dass er so eine unendliche Leere in sich fühlte. Als wäre etwas zersprungen, schmerzte es, und hinterließ tiefe Narben.
Und als der Lift endlich hielt wollte er nur mehr weg. Naruto erkannte nur wenig, doch es genügte. Seine Sicht war von einem Schleier aus Tränen verdeckt. Doch er erkannte ein paar Autos, die in einer Parkgarage abgestellt waren. Es war dunkel, und durch die offenen Fenster drang nur wenig Licht. Wahrscheinlich war die Sonne noch nicht ganz aufgegangen. Doch den Blondhaarigen störte das wenig.
Als die Lifttür offen war, war er aufgesprungen und losgerannt. Er wusste nicht wohin, doch er folgte der Ausfahrt hinaus aus dem Parkhaus. Und irgendwie schaffte er es auch nach draußen und in die Freiheit. Die Garage war gut versteckt, und die unscheinbare Auffahrt bot genügend Möglichkeit unerkannt zu verschwinden, sollte sich möglicherweise ein Bedienstete oder Angestellter aufhalten. Hatten luxuriöse Hotels nicht auch immer einen Parkservice? Doch zu seiner Erleichterung war er keiner Menschenseele begegnet.
Eine Zeitlang war der Blondschopf ziellos umher geirrt. Schnee fiel zart vom Himmel und die Kälte griff unter seine Kleidung. Fröstelnd zog er sich seinen Mantel wieder an. Gebannt starrte er gegen den grauen Horizont. Nur flüchtig kämpfte sich ein Schimmer rot durch, doch die Sonne war zu dieser Jahreszeit zu schwach. Erledigt lehnte er sich an eine Laterne. Endlich konnte er einmal durchatmen. Die kalte Luft brannte in seiner Lunge und ließ ihn bitter zusammenzucken. Der Blondhaarige fühlte wie sich der Druck in seinem Inneren aufbaute. Ihm war schlecht als musste er sich sofort übergeben, und seinen Augen fiel es immer schwer sich zu konzentrieren.
Mit einem Mal konnte er sich nicht mehr zurück halten. Unbeholfen kotzte er alles heraus, als würde sich sein Inneres umdrehen. Naruto wusste nicht was passiert war, doch ihm war absolut unwohl zumuten. Trotzdem schien etwas in ihm ihn wachzurütteln und langsam trottete er zurück zu seiner Wohnung, während die Kälte immer unerträglich wurde. Und müde war er dann zu Hause angekommen. Zum Glück lebte er alleine, so war niemandem seine Abwesenheit aufgefallen.
Erledigt ließ sich der blondhaarige Junge in sein Bett fallen. Egal wie unwirklich ihm diese Nacht erschien, er wusste doch, dass sie wahr war. Traurig kuschelte er sich in seine Decke. Er hatte keine Ahnung wie lang er in dieser Nacht noch weinte, doch irgendwann kam endlich der errettende Schlaf. Und eine traumlose Dunkelheit schluckte alle seine Gefühle. Er wollte alles vergessen, doch das konnte er nicht. Er war ein Idiot gewesen, einfach einem wildfremden Mann zu vertrauen. So bestrafte ihn wohl das Schicksal für seine Naivität. Und drei Jahre lang, blieb er bei dieser Meinung. Doch er hatte Sasuke, oder sein Versprechen, niemals vergessen.
TBC
Sasuke: Was soll das? Schreib das um, so steh ich ja als der Böse dar *kochend vor Wut*
ChandraMe: Nein, ich mochte das Ende. Emotionen treiben die Verkaufszahlen hoch *sneaky, sneaky*
Itachi: Ich dachte du verdienst kein Geld daran *auffällig Augenbrauen heben*
ChandraMe: Hehe. Hab ich was von Geld gesagt *verschwitzt lächeln*
Naruto: Also was ist nun? Verdienst du Geld mit der Story? *Kopf leicht zur Seite neigen*
Sakura und Ino: Und wo ist dann unser Anteil? *kommen aus dem vorherigen Chapter angelaufen*
Ino: Hey du Sasuke, was hast du eigentlich während der drei Jahre gemacht?
Sasuke: Wie bitte? *starrt zuerst auf Ino, und dann auf die Autorin*
Sakura: Stimmt, jetzt wo du es erwähnst ... *wird plötzlich ernst* ... Ich hoffe Mal, du hattest keinen Frauenbesuch! *drohend*
Naruto: *hat alles mitgehört* ... Sasuke, ist das wahr? Hast du dich dazwischen mit anderen getroffen *beginnt leicht zum Weinen*
Sasuke: *Wtf* ... Natürlich nicht, mein kleiner, blonder Engel. Ich liebe nur dich, das weißt du doch *küsst ihn innig auf den Mund*
Naruto: *hat sich beruhigt und ahnt nichts Gutes*
ChandraMe: Sasuke lass Naruto in Ruhe. Ihr habt noch ein paar Auftritte.
Sasuke: *smirk* ... *teleportiert sich mit Naru an einen unbekannten Ort*
ChandraMe: *bleibt perplex zurück* ... Also ja Leute. Falls mein Cast bis zum nächsten Mal wieder da ist, dann hoffentlich bis bald ... Und nur um es klarzustellen: Ich verdienst kein Geld damit, ob Euro, Dollar, oder sonst irgendeine mögliche Wahrung *schnief*
