2. Wiedersehen

Das Quidditchtraining hat mich muskulöser werden lassen und auch meine Gesichtszüge waren jetzt genauso hart und aristokratisch, wie die meines Vaters. Ich sprang vom Bett auf und sah in den Spiegel. Mein blondes Haar stand mir wirr vom Kopf ab. Mir gefiel, wie ich aussah, aber ich würde niemals diese Schönheit und Eleganz meines Vaters besitzen. Die Art, wie er durch den Raum schreitet, seine ständige Beherrschtheit, die ihn in meinen Augen noch viel begehrenswerter machte. Seine fast schon königliche Haltung war faszinierend und einschüchternd für die meisten Menschen. Ich liebte es, ihn heimlich zu beobachten und es jagte mir Schauer über den Rücken, wenn ich sah, welche Wirkung er auf andere Menschen hatte. Ja, so würde ich nie werden können, denn dazu war ich viel zu unbeherrscht und hitzköpfig. Ich schaffte es ja nicht einmal meine Gefühle nach 2 Jahren Einsamkeit zu verbergen.

Gerade, als ich das dachte, hörte ich eine vertraute Stimme auf dem Korridor und mein Vater trat in den Raum. Oh Gott, war dieser Mann schön. Ich konnte nicht anders, als ihn anzustarren.

"Draco, mein Sohn...ich freue mich so sehr Dich wiederzusehen". Er kam auf mich zu und nahm mich in seine Arme. Mir blieb die Luft weg, als ich ihn aus den Augenwinkeln heraus beobachtete. Für mich war er noch schöner als früher. Ich roch den Duft seiner Haare und sein herbes Parfum und hatte das Gefühl, ich müsste gleich umkippen. Daher krallte ich mich wohl etwas ungeschickt an ihm fest. "Hallo Vater, wie schön, dass Du gekommen bist" war das Einzige, was ich herausbrachte. Verdammt. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und begann zu beben. Verdammt! NICHTS hatte sich geändert...aber auch gar nichts. Dieser Mann brachte mich nach wie vor um jedes Fünkchen klaren Verstandes. Vollkommen entsetzt begriff ich, dass ich aus dieser Situation heraus musste. SOFORT! Ich schob ihn von mir und sagte schnell "Lass uns gehen, Vater. Ich habe alles gepackt". Die Tatsache, dass er mich zu meiner Geburtstagsfeier abholte, die heute Abend bei uns zu Hause stattfinden sollte, half mir jetzt. Blitzschnell nahm ich meine Tasche und wir gingen zu der bereits wartenden Kutsche. Mein Vater nickte den Lehrern und Schülern kurz zu, die gekommen waren, um mich zu verabschieden und nahm mir gegenüber Platz.

Verdammt...wo sollte ich bloß hinschauen? Meinen Vater ansehen, ging absolut gar nicht! Ich ließ meine blonden Haarsträhnen ein wenig über meine Augen fallen und blinzelte ihn an. Er beobachtete mich. Seine sturmgrauen Augen sahen mich beinahe zärtlich an, als er sagte "Du hast Dich sehr verändert, Draco".

"Ja das hab ich wohl" erwiderte ich. Zum Glück sprach er nur kurz über seine Arbeit und schwieg dann...genau, wie ich auch. Jedoch hörte er nicht auf, mich mit einem unergründlichen Blick zu beobachten. Mir wurde ganz heiß, als er seinen brennenden Blick auf meinem Körper verteilte und ich wurde sichtlich immer nervöser.

Bitte bitte sieh doch endlich weg. Kannst Du Dir nicht irgendwas anderes ansehen z.B. die dämlichen Vögel, die unseren Flug säumen, dachte ich verzweifelt.

Aaaaaaaaaaargh...wie sollte das nur weitergehen? Warum schaffte ich es einfach nicht mein absolut verblödetes Gefühls-Ich in den Griff zu bekommen? Bei allen anderen Menschen auf diesem Planeten schaffte ich das doch auch? Wenn das so weitergeht, dann Prost Mahlzeit. Dann lande ich in spätestens 2 Tagen in der Irrenanstalt oder in Askaban...oder beides.

Ok, dann musste ich das eben jetzt ertragen. Diese Strafe war eh noch viel zu gering für einen, wie mich...einen Menschen, der sich in seinen eigenen Vater verliebt hat. Ich nahm an, dass das Höllenfeuer noch zu kalt war für mich. Ich seufzte.

Endlich nach gefühlten 2 Stunden sah er weg, aber sein Blick hatte einen fast gequälten Ausdruck.

Als wir zu Hause angekommen waren, beschloss ich ihn danach zu fragen, da der Ausdruck seiner Augen sich nicht verändert hatte. "Draco, mich quält nichts, was mich nicht auch schon vor 2 Jahren gequält hat" sagte er daraufhin knapp und verschwand in seinem Arbeitszimmer.

Na super. Klasse Dad...mit solch kryptischen Aussagen konnte ich nun wirklich gar nichts anfangen. Etwas verwirrt und gefrustet ging ich in mein Zimmer und begann mich umzukleiden für heute Abend. Toll...eine Geburtstagsparty mit meinen Verwandten. Meine Freude hätte man mit einer Lupe suchen können. Zumindest konnte ich etwas mit meinen neuen Klamotten angeben, die ich mir vor wenigen Tagen gekauft hatte. Zugegeben...eigentlich gab es nur eine Person, die ich damit beeindrucken wollte. Ich schlüpfte in eine enge schwarze Hose und schlüpfte in ein schwarzes geschnürtes Hemd. Die Ärmel des Hemdes waren weit geschnitten und hatten an den Enden 2 Ledermanchetten, in die ich das Wappen der Malfoys einprägen hatte lassen. Gedankenverloren schaute ich auf den schwarzen Drachen, der seit 5 Monaten die Innenseite meines Unterarms zierte. Lächelnd schnürte ich die Ledermanchetten und schob sie etwas hoch...gerade soweit, dass dieses unmalfoyhafte Kunstwerk zu sehen war. Mein Vater hatte mir zähneknirschend seine schriftliche Erlaubnis dazu gegeben, aber gesehen hatte er es noch nicht. Mein Lächeln wurde breiter, als ich daran dachte, welchen Aufruhr es unter meinen Verwandten verursachen würde, wenn sie den Drachen heute Abend sähen.

Etwas besser gelaunt verlies ich mein Zimmer und ging in den großen Saal, indem die Party stattfinden sollte. Noch war niemand da und auch in dem angrenzenden Arbeitszimmer meines Vaters sah ich niemanden. Ich ging zu der viel zu großen Musikanlage im Saal und drehte das Radio an. Oh wow...mein Lieblingssong ertönte. Es war eine quälend sinnliche Melodie, der ich auch schon so oft über Kopfhörer in der Schule gelauscht hatte. Ich liebte diesen Song, denn ich dachte automatisch an meinen Vater, wenn ich ihn hörte. Da meine Gedanken bei diesen erotischen Klängen nicht gerade die Keuschesten waren, nahm ich an, dass genau das der Grund war, warum mich das Lied so an ihn erinnerte.

Ich schloss die Augen und vergaß alles um mich herum...leider wohl auch meine gute Erziehung. Ich begann mich im Takt der Melodie zu bewegen und stellte mir meinen Vater vor, wie er ganz dicht vor mir steht und sich mit mir bewegt und ich seinen Körper an meinem fühlen kann. Oh Gott! Ein leises Keuchen entschlüpfte meiner Kehle und ich legte den Kopf in den Nacken. Meine Hände glitten wie von selbst langsam über meine Brust nach unten und blieben an meinem Hosenbund liegen. Oh mein Gott...wenn ich jetzt nicht aufhörte, dann...zu SPÄT. Schon konnte ich fühlen, wie sich die Hitze, die heiß durch meinen Körper lief, an einem ganz bestimmten Ort sammelte, der mir ein bekanntes wohliges und enger werdendes Gefühl bescherte.

Entsetzt riss ich meine Augen auf und da sah ich ihn. MEIN VATER! Er hielt sich schwer atmend an der Schiebetür seines Arbeitszimmers fest und starrte mich mit einem Ausdruck aus Entsetzen und Panik an. NEIN NEIN Bitte nicht! "Draco...was..." mehr kam nicht über seine Lippen. Sein Blick brannte wie Feuer auf meiner Haut, als mir bewusst wurde, dass natürlich auch ER sah, was gerade zwischen meinen Beinen abging. "Vater bitte..." zu mehr kam ich nicht, da er fluchtartig den Raum verließ.

Jetzt war mir alles egal. Ich rannte hinter ihm her und wollte ihm irgendeine Lügengeschichte auftischen...nur ich musste jetzt verdammt nochmmal mit ihm sprechen. Ich rannte durchs Haus, aber fand ihn nicht. Wo war er nur hin? Erst nach einigen Minuten hörte ich ihn im Badezimmer. Ich trat an die Tür und hörte, wie er meinen Namen stöhnte? Und wie er schluchzte. VATER...ich musste zu ihm. Natürlich war die Türe versperrt, aber dank meiner vielen Jahre in Hogwarts war das nun kein Problem mehr für mich. Nach wenigen Sekunden stand ich vor ihm. Mein Vater stützte sich mit beiden Armen auf dem Waschbecken ab und hatte sein sonst so ordentliches Hemd halb aufgeknöpft. Er atmete, als hätte er gerade an einem Marathon teilgenommen und seine Haare waren etwas durchnässt, da er sich offensichtlich gerade das Gesicht gewaschen hatte.

Ich legte meine Hand auf seine Schulter. "Draco, das solltest Du besser lassen" sagte er atemlos. "Warum Vater?"

Er sah mich durchdringend an und sagte "weil ich in meiner jetzigen Verfassung nichts tun möchte, was Du danach bereuen könntest oder was ich danach bereuen könnte, wenn ich jetzt die Beherrschung verliere!" Ich verstand gar nichts mehr. Was sollte ich oder er bereuen? "Bitte...lass mich Dir erklären, Vater".

Mit einem Ruck wandte er sich um und ergriff meine Schultern. "Verstehst Du es denn nicht, Draco? Ich darf Dir gegenüber NIEMALS die Selbstbeherrschung verlieren. Deshalb bin ich vor 2 Jahren gegangen. Ich musste gehen. Ich musste gehen, um Dich zu schützen...vor mir und meinen Gefühlen". Ich glaube, in diesem Moment verstand ich, aber ich erlaubte mir nicht zu verstehen. Daher sagte ich tonlos "ich habe Dir das niemals verziehen, dass Du mich allein gelassen hast, Vater".

Nun sah er mich traurig und verzweifelt an und erwiderte "Draco hör mir jetzt zu. Es ist absolut wichtig, dass Du mich nie etwas tun lässt, was Du nicht möchtest. Früher dachte ich, dass ich mich Dir gegenüber im Griff hätte, doch ich habe mich geirrt. An diesem einen Tag, als Du 15 Jahre alt warst, wäre mir beinahe alles entglitten und um ein Haar hätte ich meine Beherrschung verloren. Es kostete mich damals übermenschlich Kraft, mich von Dir zu entfernen...vor allem, als ich spürte, wie sehr Dich meine körperliche Nähe erregt hatte. Es war so schwer, Draco, zu verhindern, dass ich von Deinen und meinen Gefühlen mitgerissen werde. Das war eine der schwersten Prüfungen in meinem bisherigen Leben und daher musste ich fort. Ich dachte, dass mich diese Trennung wieder zur Vernunft kommen lässt, aber das Gegenteil ist der Fall. Oh Gott! Daher musst Du es jetzt wissen, denn wir bewegen uns schon wieder am gefährlichen Rande einer solchen Situation und das obwohl wir erst seit wenigen Stunden zusammen sind. Wie soll das in den nächsten Wochen weitergehen? Du bringst mich dermaßen aus der Fassung, Draco. Ich bin mit meiner Kraft am Ende und verzweifelt, weil ich einfach nicht weiß, wie ich diese Gefühle anders in den Griff bekomme, als Dich für immer verlassen zu müssen. Draco, ich liebe Dich!"

Ich starrte ihn fassungslos an. Konnte es denn wirklich sein? "Vater, ich liebe Dich doch auch". Er sah mich schmerzerfüllt an "Mein Junge, ich liebe Dich nicht so, wie ein Vater seinen Sohn lieben sollte. Ich BEGEHRE Dich! Verstehst Du nun endlich?"

Seine Worten stoben auf mich ein, wie ein Sturm und ich spürte Wut in mir aufsteigen. "Vater, denkst Du nicht, dass ich hier auch noch ein Wort mitzureden hab? Warum hast Du Dich mir nicht schon viel früher anvertraut? Ich muss Dich enttäuschen, wenn Du jetzt von mir erwartest, dass ich mich angewidert von Dir abwende, so wie Du damals. Ich begehre Dich nämlich auf dieselbe Weise, wie Du mich!" Jetzt brüllte ich ihn beinahe an. "Verstehst DU eigentlich, wie sehr ICH gelitten habe und immer noch leide? Glaubst Du, es macht mir Spaß, in meinen eigenen Vater verliebt zu sein und einen Ständer zu bekommen, wenn ich nur an ihn denke?" schrie ich. Ich war so wütend auf ihn und schlug mit meinen Fäusten gegen seine harte Brust.

Mein Vater starrte mich an und ich konnte den Ausdruck in seinen Augen nicht deuten. Plötzlich nahm er mich in seine Arme. Nur ganz kurz, aber es reichte aus, um mich zu beruhigen.

"Draco, ich habe es geahnt. Es tut mir so leid. Weißt Du, wie lange ich Dich schon auf diese verbotene Art liebe? Und wie schwer es immer für mich war, dies verstecken zu müssen? Ich habe gegen diese Gefühle angekämpft, wie ein Löwe, aber es half nichts. Und ich hoffte inständig, dass Deine Begeisterung für mich nur Vater-Sohn ist und mehr nicht. Als ich dann spürte, wie sehr Dich mein körperlicher Kontakt erregt, sah ich rot. Schlimm genug, dass ich so für Dich fühle. Ich hoffte so sehr, dass NUR ICH so für Dich fühle. Ich glaube, im Grunde meines Herzens wusste ich es jedoch schon längst, dass Du mich auf dieselbe Weise willst, wie ich Dich. Wir dürfen NIEMALS die Beherrschung verlieren, Draco! NIE! Es darf einfach nicht sein, weil es falsch ist!"

Seine Worte waren wie Nadelstiche, die mein Herz perforierten. Die Luft war zum Zerreißen gespannt und prickelte, als ich bemerkte, wie nah sein Gesicht an meinem war. Ich legte meine Hand an seine Wange und hauchte leise "es ist mir egal, ob es falsch ist...jetzt, da ich weiß, dass Du meine Gefühle erwiderst, kann ich nie wieder nur Dein Sohn sein."

Die Augen meines Vaters wurden dunkler, als er flüsterte "Draco, weißt Du, was Du da sagst? Weißt Du, wozu Du mich verleiten möchtest? Und weißt Du, wie sehr Du mich gerade in Versuchung führst? Du hast keine Ahnung, wie gefährlich es für Dich in meiner Nähe ist!"

Unter seinen Worten erzitterte ich und heiße Wellen des Verlangens stiegen in mir auf, als mir bewusst wurde von was für einer Art Gefahr er sprach und diese Erkenntnis ließ erregende Bilder in mir entstehen. Mein Vater sah mich starr an und seine Augen begannen sich zu weiten. Sein Blick wurde bedrohlich und fast zornig, als ihm vermutlich klar wurde, was ich gerade dachte, denn meine Gier nach ihm war mir sicher ins Gesicht geschrieben. "Verdammt Draco"...sagte er. "Du bringst mich an den Rand der Verzweiflung. Hör auf damit!"

Seine Hände krampften sich um meine Schultern, als er mich schüttelte. "HÖR AUF DAMIT!" flehte er gequält.

Dann legte er seine Stirn gegen meine, so dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten. "Du bist so töricht, Draco" flüsterte er.

Die ungewohnte Nähe zu ihm, raubte mir meinen Verstand.

"Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, Draco. Es ist und bleibt falsch!"

Gequält sagte ich "was ist falsch? Was ist falsch daran, Vater?" und dann geschah es.

"Was ich jetzt tue, ist falsch" flüsterte er. Er nahm mein Kinn in seine Hand, hob meinen Kopf zu seinem und küsste mich. Ich taumelte und wie ein Ertrinkender krallte ich mich nun an ihm fest und verhinderte damit, dass er sich von mir lösen konnte. Ich roch sein Haar und den Geruch seiner Haut und nun war es für mich zu spät. Meine Hand schnellte in seinen Nacken und ich presste meinen Mund fester auf seinen. Ich öffnete meinen Mund und streichelte mit meiner Zunge über seine Lippen. Er keuchte und öffnete seinen Mund ein wenig. Als meine Zunge in seinen Mund glitt, glaubte ich ohnmächtig zu werden. So sehr spielten meine Gefühle verrückt. Pures Feuer schoss durch meine Adern und ich stöhnte in seinen Mund hinein. Seine Zunge war so stark...so stark, wie alles an ihm. Unsere Zungen fochten einen harten und faszinierenden Kampf aus und unsere Küsse wurden immer wilder und unkontrollierter. Noch niemals in meinem Leben bin ich so geküsst worden. Meine Sinne waren bis zum Zerreißen gespannt und ich nahm nichts mehr wahr um mich...ausser ihn. Seine Zunge, seinen Geruch, sein leises Keuchen, seinen Körper an meinem.

Er löste unseren Kuss, um kurz meine leicht geöffneten Lippen zu betrachten und sein Blick war fast wahnsinnig vor Lust. Sein Atem wurde schneller, als er sah, wie erregt ich war. Und mit einer blitzschnellen Bewegung presste er mich nach hinten gegen die Wand. Er presste meine Arme neben meinen Kopf und sah mich wild an. "Habe ich nicht gesagt, dass es für Dich gefährlich ist in meiner Nähe?" hörte ich ihn bedrohlich knurren. Ich begann zu keuchen beim Klang seiner Stimme, die so rau und dunkel war, wie ich sie noch nie vernommen hatte und mein Brustkorb hob und senkte sich gefährlich nahe am Kollaps. "Jaaaa, mein kleiner Draco...ich habe Dich gewarnt" raunte er lüstern in mein Ohr und fuhr mit der Zunge über meine Ohrmuschel. Er schien vollkommen seine sonst so perfekte Kontrolle über sich verloren zu haben, denn nun presste er mich mit seinem Becken noch fester gegen die Wand und ließ mich seine enorme Erektion an meiner ebenfalls beachtlichen Erregung spüren. Nun begann ich hemmungslos zu stöhnen, als er sich an mir rieb und mit mir in einem wilden Rhythmus immer wieder gegen die Wand schaukelte...ja fast prallte.

Sein Mund suchte meinen und er küsste mich begierig. Ich hatte keine Chance gegen seine Wildheit und Rohheit und wollte auch gar nicht dagegen ankommen. Ich flehte innerlich nach mehr.

Meine Hand schlüpfte in sein halb geöffnetes Hemd und ich streichelte über seine nackte Brust. Er stöhnte und begann zu zittern. Ich wurde immer besinnungsloser. Dieser Mann erregte mich so sehr. Mein Gott! Ich wollte jeden Zentimeter seiner Haut spüren und liebkosen. Wollte ihn schmecken und ich wollte...daran durfte ich erst gar nicht denken, wenn ich in diesem Moment schon so durchdrehte. Ich wollte seine Männlichkeit berühren. Meine Hand glitt langsam über seinen Bauch nach unten und blieb an seinem Hosenbund liegen. Mit den Fingerspitzen strich ich ganz leicht über die riesige Beule in seiner Hose. Ich glaube, in diesem Moment setzte der Verstand meines Vaters wieder ein. Sofort spürte ich, wie er erstarrte und den Kuss löste. Er legte seinen Kopf in meine Halsbeuge, klammerte sich an mir fest und atmete immer heftiger und lauter, als meine Hand den Knopf seiner Hose suchte. Plötzlich schoss ganz schnell seine Hand nach unten und hielt meine Hand fest, wie in einem Schraubstock.

Er sah mich an und seine Augen waren schwarz. "Draco STOPP!"

Ich erschrak, als ich sah, wie außer sich er war. "Vater bitte, was..." Er unterbrach mich schroff. "Nenn mich nicht Vater, Draco" zischte er. "Ein Vater tut so etwas nicht mit seinem Sohn! Ein Vater fühlt so etwas nicht für seinen Sohn. Verdammt Draco...wie konnte ich nur so dermaßen die Kontrolle über mich verlieren. Es tut mir so leid. Ist Dir eigentlich klar, was wir beinahe getan hätten? Das darfst Du nie wieder tun oder zulassen! Versprich es mir!"

Ich wandte meinen Blick ab. "Das kann ich nicht", aber mein Vater hörte diese leisen Worte schon nicht mehr, da er regelrecht vor mir flüchtete.