als Ausgleich für die Wartezeit gibt es nun gleich das nächste Kapitel.


Kapitel 13 - Kleine Geschenke

„Da bist Du ja endlich" grummelte Hermine säuerlich als Harry bei Fortescue ankam.

„15 Minuten" entschuldigte sich Harry.

Der Kuss, den ihn Hermine im nächsten Moment gab, zeigte ihm, dass sie nicht wirklich sauer war, sondern es nur vorspielte.

„Wie war es?" fragte sie, als sich beide an den Tisch gesetzt hatten.

„Du küsst so gut wie gestern!" grinste Harry Hermine an.

„Das meinte ich nicht" begann Hermine aufzubegehren, fiel aber sogleich in Harrys Lachen ein.

„Die Kobolde machen eine Aufstellung aller Wertsachen, die sich im Verlies befinden. Und ich habe das Gefühl, dass es eine lange Liste werden wird. Abgesehen von Gold gibt es da noch jede Menge Bücher, Gemälde und Schmuckstücke".

Harry war das Leuchten in Hermines Augen nicht entgangen, als er die Bücher erwähnt hatte. „Und Du warst wohl ziemlich erfolgreich" fragte Harry seinerseits und zeigte auf drei prall gefüllte Einkaufstüten zu Hermines Füßen.

„Kann man so sagen" antwortete Hermine, ohne näher auf die Sachen einzugehen, die sie gekauft hatte. Stattdessen hatte sie ein undefinierbares Lächeln im Gesicht.

„Was kann ich Euch bringen" fragte Florean Fortescue, der unbemerkt von den beiden an ihren Tisch getreten war. „Ich hätte da einen Liebes-Becher" machte er einen Vorschlag, als weder Hermine noch Harry sich entscheiden konnten, was für einen Eisbecher sie wollten.

„Einverstanden" antworteten sie gleichzeitig.

„Dachte ich es mir doch" murmelte Mr. Fortescue, als er in seinen Laden zurückging.

„Was hast Du eigentlich in deinem Rucksack?" fragte Hermine und Harry reichte ihr den Rucksack.

Hermine öffnete den Rucksack, blickte hinein und erstarrte.

„Harry!" schrie sie auf, nur um gleich festzustellen, wie laut sie war. „Das ist doch nicht etwa ..." fuhr sie wesentlich leiser fort.

„Doch" unterbrach sie Harry ebenso leise. „Es ist das Echte und es gehört nun offiziell mir."

„Wow" war alles, was Hermine dazu herausbrachte. Dann kam auch schon Florean Fortescue und brachte die beiden Eisbecher. Hermine gab Harry seinen Rucksack zurück, welchen dieser unter seinen Stuhl legte und widmete sich ihrem Eis. Aber es ging nicht. Hermine konnte das Eis mit ihrem Löffel nicht berühren. Harry grinste sie frech an und wollte sein Eis probieren. Aber auch er kam nicht an sein Eis. Ratlos schauten sich beide an bis Florean Fortescue lachend auf sie zukam.

„Sie haben Liebes-Becher bestellt" begann er schmunzelnd. „Das bedeutet, dass sie sich erst gegenseitig ihre Liebe gestehen müssen, bevor der Zauber verschwindet und das Eis essbar wird." Hermine und Harry blickten sich an. „Ich liebe Dich" kam es von Hermine. „Und ich liebe Dich" antwortete Harry.

Dann erhoben sich beide aus ihren Stühlen und küssten sich zärtlich. Als sie sich lösten, gab es ein leises Plop und die Eislöffel sanken ins Eis.

Harry und Hermine sahen sich glücklich an und begannen genüsslich ihr Eis zu löffeln.

Satt und zufrieden verließen sie wenig später die Winkelgasse, um zu Hermines Eltern zurückzukehren. Es sollte nicht das letzte Eis in dieser Woche gewesen sein.

Harry verlebte ein paar wundervolle Tage bei Hermine und ihren Eltern und so langsam näherte sich der Termin der Feier bei den Weasleys.

„Wir sollten noch ein Mal in die Winkelgasse" schlug Hermine am Vortag der Feier vor. „Ich brauche noch ein paar Kleinigkeiten und will noch mal nach meiner Buchbestellung schauen."

„Gute Idee" stimmte Harry zu. „Dann kann ich bei Gringotts vorbeischauen, ob sie die Aufstellung fertig haben".

Und eine Stunde später waren sie unterwegs.

Wie bei ihrem ersten Besuch diese Woche trennte sich die beiden und Harry ging zu Gringotts.

„Um 15 Uhr gibt es wieder Eis, ja?" rief ihm Hermine hinterher.

Harry antwortete schon nicht mehr, aber ein kurz hochgestreckter Daumen signalisierte seine Zustimmung.

„Mr. Potter" wurde Harry in Gringotts höflich begrüßt. „Ich nehme an, sie kommen wegen ihrer Liste?" fragte ihn der Kobold.

„Ja" antwortete Harry. „Ist sie denn schon fertig?"

„Griphook hat die Liste gestern beendet. Ich werde ihn rufen lassen."

Kurze Zeit später saß Harry mit Griphook in einem kleinen Zimmer.

„Sie haben eine sehr außergewöhnliche Sammlung Mr. Potter" eröffnete ihm Griphook mit einem Blick auf die Liste. „Die Gemälde haben keinen materiellen Wert, da sie aber ihre Familie darstellen, wird der persönliche Wert vermutlich beträchtlich sein. Die Büchersammlung ist sehr gut sortiert. Es gibt kein Thema zu welchem nicht ein Buch zu finden ist. Viele Bücher sind schon viele Jahrhunderte alt und stellen an sich schon einen unglaublichen Wert dar. Es finden sich auch viele Bücher über alte oder gar uralte Zauber, welche die heutige Zaubererwelt längst vergessen hat. Die Schmuckstücke sind ebenfalls sehr beeindruckend. Von kleinen eher unbedeutenden Ringen bis hin zu Sammlerobjekten, für welche manches Zauberermuseum ihr halbes Verlies ausgeben würde, ist alles vorhanden. Wie ich bereits sagte Mr. Potter, sie haben eine außergewöhnliche Sammlung an Objekten in Ihrem Verlies. Vom zusätzlichen Gold gar nicht zu reden."

Harry hörte Griphooks Ausführungen gebannt zu. Er konnte es irgendwie immer noch nicht glauben.

„Kann ich die Liste bitte sehen" wandte er sich an Griphook.

„Natürlich, schließlich gehört sie Ihnen" und Griphook reichte Harry das Pergament.

Harry überflog das Pergament, stockte an einigen Stellen und ein Lächeln spielte um seine Lippen.

„Griphook, würden Sie mich bitte zu meinem Verlies bringen?" fragte Harry höflich.

„Wie sie wünschen" entgegnete Griphook und beide machten sich auf den Weg.

Dieses Mal saß Harry zuerst bei Fortescue und wartete auf Hermine. Nach fünf Minuten kam sie ihm strahlend entgegen, erneut mit mehreren Tüten beladen.

„Ich glaube so langsam, dass Dein Vater recht hat" schmunzelte Harry.

„Wenn Du damit die Sache mit dem Geld meinst ..." begehrte Hermine auf.

Der Rest ging in einem Kuss unter, mit dem Harry Hermine zum Schweigen brachte.

„Und nun setzt Dich erst mal" während Harry ihr den Stuhl zurechtrückte. „Was hast Du diesmal alles gekauft?"

„Eine Kleinigkeit für Mum und Dad sowie ein neues Kleid für die morgige Feier" erklärte Hermine.

„Oh Mist" entfuhr es Harry „ich brauche ja auch noch etwas zum Anziehen. Mein Festumhang aus dem vierten Jahr passt mir ja hinten und vorne nicht mehr".

„Harry!" spielte Hermine die Entrüstete. „Was glaubst Du denn, was ich in der dritten Tüte habe?"

Sie schüttelte den Kopf über Harrys große Augen.

„Du hast ..." begann Harry.

„Na, was denkst Du denn" unterbrach ihn Hermine. „Glaubst Du, ich gehe zu einer Feier mit einem schönen neuen Kleid und Du stehst in einer ausgebleichten Jeans neben mir? Und deine Größe und deinen Geschmack kenne ich inzwischen ziemlich gut."

Am nächsten Morgen erwachten Hermine und Harry ein weiteres Mal erst zum Mittagessen, woran die drei Tüten von Hermines erstem Einkauf nicht ganz unschuldig waren.

„Es gibt nur eine Kleinigkeit" begrüßte sie Hermines Mutter. „Nach den Erfahrungen vom letzten Mal wird es bei Molly sicherlich keinen Mangel an Speisen und Getränken geben."

„Das denke ich auch" bestätigte Harry, der sich noch gut an die Kochkünste von Mrs. Weasley erinnern konnte. Immerhin hatten die Pakete ihm über so manche Zeit bei den Dursleys hinweg geholfen.

„Wann geht es los" fragte Hermine.

„Auf dem Zettel der Eule stand als Beginn 18 Uhr" antwortete Mrs. Granger ihrer Tochter. „Wir werden aber schon etwas eher dort sein, damit ich Molly wieder bei ihren Salaten und Knabbereien helfen kann."

„Und ich werde Arthur wieder bei seinem „Grillen auf Muggleart" helfen. Er ist echt vernarrt in so etwas der Gute" kam es von Mr. Granger aus dem Wohnzimmer.

Harry und Hermine nickten sich zu. Oh ja, das war Mr. Weasley in Bezug auf Mugglesachen in der Tat.

Harry ging ins Wohnzimmer und setzte sich zu Mr. Granger, der gerade Sportnachrichten schaute.

„Ich gehe hoch und mache mich fertig" rief Hermine Harry zu.

„Und ich helfe ihr dabei" ergänzte Mrs. Granger.

„Aber es sind noch Stunden bis zur Feier. So lange hast Du doch nicht mal in Hogwarts gebraucht" warf Harry ein.

„Stimmt" gab Hermine zurück „aber diesmal mache ich mich nicht für einen Ball schön sondern für Dich" grinste ihn Hermine an und entschwand die Treppe hinauf.

„Da hast Du Dir etwas eingefangen mein Junge" spöttelte Mr. Granger und klopfte Harry sachte auf die Schulter, worauf er ein deutliches „Ähm ähm" seiner Frau vernahm, die Hermine in diesem Moment folgte.

Harry hörte das schon gar nicht mehr. In Gedanken war er schon einige Stunden weiter bei der Feier.

„Da seid ihr ja" wurden alle vier bei ihrer Ankunft im Fuchsbau begrüßt. Langsam gewöhnten sich Hermines Eltern an diese Art der Fortbewegung.

„Mein Mann wartet schon auf seinen, wie er sagte „Grillfreund". Wird wohl ein Muggelausdruck sein, den er irgendwo aufgeschnappt hat" fuhr Mrs. Weasley belustigt fort.

„Hagrid wird sich allerdings etwas verspäten" überraschte sie Hermine und Harry mit dieser Aussage.

„Hagrid kommt auch?" fragte Harry zur Vorsicht mit sichtlicher Vorfreude noch ein Mal nach.

„Aber sicher mein Junge" bestätigte Mrs. Weasley. „Seine Eule kam heute Morgen an."

In diesem Moment kamen auch schon Ron, Ginny, Neville und Luna. Auch sie hatten sich für die Feier besonders zurechtgemacht.

„Schau mal" meinte Ron an Harry gewandt. „Sogar ohne Rüschen" und drehte sich glücklich ein Mal im Kreis.

„Auch das hätte Dir gestanden" erklärte Luna in ihrer verträumten Art.

„Wo sind Fred und George?" fragte Harry in die Runde.

„Die sind beim Zelt und bereiten ein „Weasleys Zauberer Feuerwerk" oder so ähnlich vor." antwortete Ginny. „Sie haben bisher niemanden verraten, was sie da zusammengebraut haben, aber wenn man ihren Einfallsreichtum und den Eifer bedenkt, mit dem sie an die Arbeit gegangen sind, erwartet uns etwas Großes."

„Sag ihnen, dass ich mit ihnen reden muss" bat Harry Ginny. „Eigentlich mit Euch allen."

„Treffen wir uns doch im Garten" schlug Ron vor.

Ein paar Minuten später saßen Ginny, Neville, Luna, Ron, Fred, Gerorge, Hermine und Harry unter einigen Bäumen etwas abseits vom sich langsam füllenden Zelt.

„Was gibt es Harry" eröffnete Fred das Gespräch. „Wir müssen noch etwas Feinarbeit für unser Feuerwerk leisten."

„Keine Sorge, wenn ihr nicht zu heftig protestiert, geht es recht schnell" versicherte Harry den überrascht dreinblickenden Freunden.

Bevor er von jemand unterbrochen werden konnte holte er seinen Rucksack hervor und griff hinein.

„Luna, das ist für Dich" sagte Harry und überreichte ihr ein ziemlich alt aussehendes Buch. Luna nahm das Buch entgegen und blickte auf den Titel. Ihr Mund öffnete sich lautlos. „Magische Geschöpfe, die die Welt nicht kennt" stand in großen roten Buchstaben auf dem Buchdeckel.

„Ob Du damit den Schnarchkackler findest, kann ich Dir nicht sagen" begann Harry mit einem Grinsen im Gesicht. „Aber ..."

Weiter kam er nicht, da ihm Luna schon mit einem „Danke Harry" am Hals hing.

„Gred und Feorge" wandte sich Harry grinsend den Zwillingen zu. „Auch für Euch habe ich etwas" und Harry griff erneut in seinen Rucksack und gab den beiden ebenfalls ein ziemlich altes Buch. Freds und Georges Augen leuchteten als sie das Buch aufschlugen. „Scherze, die man seinen Nachbarn spielt", „Scherzartikel geeignet für Kinder" und „Scherze der Mugglewelt" waren nur drei Überschriften, die sie auf die Schnelle lesen konnten.

„Damit sollte euer Sortiment noch weiter wachsen können" lachte Harry die beiden an.

„Danke" kam es von Fred und George ziemlich gerührt. „Damit starten wir ein Retro-Muggle-Sortiment." Für mehr fehlten ihnen die Worte.

„Ginny, auch für Dich habe ich etwas dabei" sagte Harry an Ginny gewandt. Nach kurzem Wühlen in seinem Rucksack holte er ein weiteres altes Buch heraus und gab es Ginny.

Auf dem Buchdeckel prangte ein Zauberbesen, ansonsten war dem Buch der Inhalt nicht anzusehen.

„Dann schau mal rein" ermutigte Harry sie.

Ginny schlug das Buch auf und begann zu blättern. Mit jeder Seite wurden ihre Augen größer.

„Aber Harry, da ..." begann Ginny, aber auch ihr verschlug es die Sprache.

„Ja Ginny," sagte Harry „das Buch ist eine Chronologie von der ersten Quidditch Weltmeisterschaft bis dahin, wo meine Großeltern aufgehört haben zu sammeln. Und die Unterschriften sind alle echt!" woraufhin auch Ginny Harry um den Hals fiel.

„Neville, auch für Dich habe ich ein Buch" setzte Harry fort und zog ein weiteres schon leicht vergilbtes Buch aus seinem Rucksack. „Ich hoffe Dein Geschmack hat sich nicht geändert" bemerkte Harry, als er Neville das Buch gab.

„Harry" stöhnte Neville auf „das Buch suche ich schon so lange." „Vergessene magische Pflanzen und wo man sie findet" prangte auf dem Buch.

„Wo hast Du das her? Kein Buchladen kann ein Exemplar beschaffen, da es seit mindestens 250 Jahren nicht mehr gedruckt wurde".

„Das ist kein Druck Neville" grinste Harry ihn an.

Neville schlug das Buch auf und stellte fest, dass die Schrift tatsächlich nicht gedruckt sondern mit der Hand geschrieben war.

„Harry, soll dass heißen ..."

„Yep" unterbrach ihn Harry. „Das ist das Original".

„Wie übrigens alle eure Bücher" fuhr Harry fort. „Es sind keine Drucke oder gar Nachdrucke. Es handelt sich um einmalige Stücke."

„Nun zu Dir Ron" wandte sich Harry seinem Freund zu. „Auch für Dich habe ich etwas, dass Dir hoffentlich Freude bereitet" und zog einen schwarzen Kasten aus dem Rucksack.

„Mach auf" forderte Harry.

Ron öffnete den schwarzen Kasten und hielt die Luft an.

„Das ist ein Schachspiel. Und das Schönste, das ich je gesehen habe" stammelte Ron.

„Schön, dass es Dir gefällt" begann Harry strahlend. „Aber es ist nicht nur ein besonders schönes Schachspiel, es ist das erste Zaubererschachspiel, welches von der Zaubererspielefirma Bauernopfer jemals hergestellt wurde. Behandle es bitte sorgsam."

„Worauf Du Dich verlassen kannst Alter" kam es von Ron zurück.

Zufrieden lehnte Harry sich zurück und blickte in die Gesichter seiner Freunde. „Du bist verrückt" war das Häufigste, das er zu hören bekam.

„Das müssen wir den anderen zeigen" riefen Luna und Ginny aufgeregt und rannten los. Ron und Neville folgten ihnen während Fred und George wieder zu ihrem Feuerwerk gingen.

„Und was ist mit mir" stichelte Hermine.

„Für Dich habe ich natürlich auch etwas, aber ich wollte, dass die anderen erst mal weg sind" erklärte er Hermine, die bei seinen letzten Worten etwas überrascht blickte. „Dass es so schnell und einfach geht habe ich allerdings nicht erwartet."

„Und jetzt schließe bitte die Augen" sagte er zu Hermine und begann in seinem Rucksack zu wühlen.

Hermine schloss die Augen und zitterte vor Spannung und Erwartung. Sie hörte wie Harry aufhörte zu wühlen und etwas öffnete. Sekunden später spürte sie seine Körperwärme näher kommen und fühlte seinen Atem auf ihren zum Teil freien Schultern. Ein leichter Schauer durchlief ihren Körper. Harry ergriff ihre Hände und küsste sie lang und leidenschaftlich.

„Nicht dass ich mich beschweren würde" strahlte Hermine ihn an „der Kuss war schon erste Sahne, aber ich dachte, Du hättest etwas für mich."

„Na dann schau dich doch mal genauer an" kam es von Harry grinsend zurück, der sich über sein geglücktes Ablenkungsmanöver freute.

Da erblickte Hermine an ihrer Hand einen Ring.

„Harry!" flüsterte sie leise, doch dieser legte ihr seinen Finger auf die Lippen und ergriff ihre Hand.

„Hermine" begann er „dieser Ring mag für manche ein Vermögen wert sein, für mich aber bist Du der wahre Schatz. Und dieser Ring soll Dir zeigen, wie sehr ich Dich liebe und dass ich Dich nie wieder hergeben werde. Willst Du meine Frau werden?"

Hermine und Harry, der nach wie vor ihre Hände hielt, standen noch eine Weile da und schauten sich in die Augen. Dann löste sich Hermine aus der Starre, gab Harry einen flüchtigen Kuss, hauchte ihm ein "Ja" entgegen und warf sich in seine Arme mit einem Blick als ob Ostern und Weihnachten gerade eben zusammen stattgefunden hatten.