hallo…
ich möchte mich wieder für die kommis bedanken… ihr seid die besten strahl
Angie: das ist zur zeit deine lieblingsgeschichte von hp/ss? danke rotwerd
silbernewolfsfrau: nein, eigentlich kommen sie damit nicht zurecht (besonders nicht unser snape), aber da müssen sie wohl durch -lach-
little Nightowl: danke für das lob (begehrenswert? -blush-)… ja, über snape kann man sich wirklich streiten… aber für mich ist er ein mensch, der, wenn er einmal eine entscheidung getroffen hat, dann auch dazu steht… und das er gewisse beschützerische tendenzen hat, hat er ja auch in den büchern bewiesen grins… freu mich, wenn es dir trotzdem gefällt
vamp: danke… ja, für die beiden wird es nicht leicht aber sie werden sich schon zusammenraufen -grins-
Susi: mein Fan? -strahl- danke für dieses lob
ebenfalls ein danke an meine liebe beta: SnapesWife
knuddels
nerventod
oooooooooo
12. Dumbledores Entscheidung
Die folgenden Tage liefen einfach so an Harry vorbei. Snape hatte sich komplett zurückgezogen. Er kam nicht mehr um sicherzustellen, dass der Junge etwas aß und auch im Zaubertränkeunterricht wurde er gänzlich von dem Mann ignoriert. Ein noch deutlicheres Zeichen, dass er ihn nicht mochte, hätte Snape gar nicht setzen können. Das er Harry damit so sehr verletzte, schien ihn gar nicht zu stören.
Dabei hatte Harry gedacht, dass sich zwischen ihnen mittlerweile eine Freundschaft aufgebaut hätte. Sie wussten Dinge voneinander, die sie anderen Menschen nicht erzählen würden. Wie kam es dann also, diese durch eine einzige Erinnerung zerstört wurde? Noch dazu durch eine Erinnerung, die Harry als durchaus angenehm empfunden hatte. Er hatte das dringende Bedürfnis mit dem Mann zu reden, war sich aber sicher, dass dies zu nichts führen würde, wenn Snape dazu offensichtlich nicht in der Lage war.
Aber mit wem sollte er sonst reden? Ron und Hermine waren keine Option. Die beiden wussten nichts davon, dass er diese Erinnerungen mit Snape durchlebte. Er würde es außerdem als Vertrauensbruch empfinden, wenn er ihnen davon erzählen würde. Außerdem hätte er das entsetzte Gesicht seines besten Freundes nicht ertragen können, wenn er ihm erzählen würde, dass ihm der Kuss, den er in der Erinnerung miterlebt hatte, so gut gefallen hatte. Und Hermine würde ihn wahrscheinlich wieder mit ihrem mitleidigen Gesicht ansehen. Nein, die beiden waren keine Option.
Genauso wenig, wie Dumbledore. Wie sollte er denn seinem Direktor erklären, dass es ihm gefallen hatte diese Zärtlichkeit mit Severus auszutauschen? Zudem war er sich nicht sicher, wie der Direktor auf eine solche Offenbarung reagieren würde. Als Direktor müsste er natürlich versuchen, Harry davon zu überzeugen, dass das alles nur eine Schwärmerei war, die durch die Erinnerungen ausgelöst wurde und das er auch auf diese Gefühle nicht weiter achten sollte. Doch Dumbledore tat manchmal Dinge, die Harry an dessen gesunden Menschenverstand zweifeln ließen. Er würde es dem alten Mann durchaus zutrauen, dass er ihn ermuntern würde den Gefühlen auf den Grund zu gehen. Einen Ratschlag den er, wenn er davon ausging, wie Snape sich im Moment verhielt, überhaupt nicht gebrauchen konnte.
Es war Donnerstagnachmittag und Harry hatte zum zweiten Mal in dieser Woche Zaubertränke. Er saß ganz hinten bei seinen Freunden und versuchte sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Doch selbst wenn er es nicht getan hätte und stattdessen geschlafen hätte, Snape wäre es wohl nicht aufgefallen. Er ignorierte ihn erneut komplett. Selbst während der Zaubertränkelehrer durch die Reihen ging, um die Zaubertränke zu untersuchen, würdigte er weder Harry noch dessen Trank eines Blickes, sondern ging einfach so an ihm vorbei.
Harry war das alles zu viel. Er konnte das Verhalten des Mannes nicht mehr ertragen, zu sehr verletzte es ihn. Er bemerkte nicht, wie sich langsam einige Tränen lösten und immer mehr wurden. Er zitterte am ganzen Leib und als Hermine dies mitbekam und versuchte ihn zu trösten und zu erfahren was los war, war es gänzlich um ihn geschehen. Er sackte auf seinem Stuhl zusammen und schluchzte hilflos. Die ganze Klasse drehte sich zu ihm und sah zu, wie der Held der Zaubererwelt weinte. Er sah einfach erbärmlich aus und sogar die Slytherins schafften es nicht, einen gemeinen Kommentar darüber zu machen – noch nicht einmal Malfoy.
Auch Snape schaute Harry entgeistert an. Was sollte er jetzt tun? Warum weinte der Junge? Wegen ihm?
„Der Unterricht ist beendet.", schnappte er zu der Klasse. „Packen sie ihre Sachen und verschwinden sie."
Die Schüler begannen eifrig ihre Taschen zusammenzupacken und verschwanden so schnell es ging aus dem Kerker. Nur Harry regte sich nicht. Er schien davon nichts mitbekommen zu haben. Hermine, die das mitbekam, packte auch rasch seine Tasche und versuchte dann zusammen mit Ron den Schwarzhaarigen dazu zu bewegen aufzustehen und ihr zu folgen. Als der sich jedoch nicht rührte, schaute sie hilfesuchend zu Snape, der sie jedoch nur anknurrte, dass sie endlich verschwinden solle.
Er seufzte. Genau das hatte er eigentlich vermeiden wollen. Er wollte nicht mit dem Jungen reden, doch nun schien dieser ihm keine andere Möglichkeit zu geben. Langsam näherte er sich Harry, zog sich einen Stuhl heran und setzte sich genau vor ihn. Noch immer wusste er nicht, was er tun sollte und überlegte, ob es nicht das beste wäre ihn zu Madame Pomfrey zu bringen, doch er wusste, dass Harrys Zustand wohl von ihm ausgelöst wurde. Müde fuhr er sich mit einer Hand durch sein Haar, ehe er die andere langsam auf einen von Harrys zitternden Armen legte, mit denen er sich selbst umschlungen hatte. Er spürte, wie sehr der Gryffindor zitterte und plötzlich trafen dessen Augen auf seine. Snape war überrascht von den Emotionen, die er darin lesen konnte. Schmerz, unendliche Trauer und Verzweiflung waren in ihnen zu erkennen. Der Blick, mit dem ihn diese smaragdgrünen Augen bedachten, ging ihm durch Mark und Bein.
Ja, er hatte so reagiert wie er es immer tat, wenn jemand ihm zu nahe kam. Er hatte, ohne an die Konsequenzen zu denken, seine Mauern wieder errichtet und den Jungen so weit von sich geschoben, wie es ihm möglich gewesen war. Und das, obwohl er eigentlich wusste, dass Harry damit wohl nicht umgehen können würde. Er wollte schreien und toben. Er wollte ihm sagen, dass er sich von ihm fern halten sollte und genau das hätte er auch bei jedem anderen getan. Aber hier ging das nicht. Nicht bei Harry. Was berührte der Junge nur in ihm?
Noch immer schaute er in die verzweifelten Augen Harrys und in dem Moment ließ er alle Bedenken über Bord fallen, stand auf und kniete sich vor den Gryffindor, um diesen dann einfach in eine feste Umarmung zu ziehen. Nun brachen bei Harry sämtliche Dämme und er schlang seine Arme um Snape und krallte sich in dessen Umhang fest.
„Es tut mir leid, Mister Potter.", flüsterte Snape ihm ins Ohr und festigte seine Umarmung um den viel zu dünnen Körper. Er erkannte, dass es einfach keine andere Möglichkeit gab. Der Junge brauchte ihn, um mit dem was er in den Erinnerungen sah, fertig zu werden. Diese Sache betraf nur sie beide und er nahm sich fest vor, nicht noch einmal so zu reagieren. Harry hatte niemanden, mit dem er darüber reden konnte ohne zwangsläufig auch über ihn reden zu müssen. Er musste für den Jungen da sein.
Harry beruhigte sich nur langsam, doch schließlich versiegten seine Tränen. Beschämt sah er zu Boden, als Snape die Umarmung löste.
„Hören sie Mister Potter, ich weiß, dass mein Verhalten nicht korrekt war.", sagte er sanft. „Aber es ist auch für mich nicht leicht zu verstehen, was wir dort zu sehen bekommen. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt, aber ich werde mich bemühen, es zu verhindern. Geben Sie mir dann einfach ein wenig Zeit und wenn das nicht hilft, gebe ich Ihnen die offizielle Erlaubnis, mir die Leviten zu lesen, natürlich nur, wenn wir unter uns sind."
Harry musste nun leicht schmunzeln. Es war, als würde sich ein Knoten in seiner Brust lösen, der ihm schon die ganze Woche beim Atmen behinderte.
„Es ist alles so verwirrend.", sagte er. „Ich meine, ich konnte wirklich alles fühlen, was in Vin vorgegangen ist, die Liebe, die er in diesen Moment empfunden hat und die Freude, als Sie… ich meine, als dieser andere Snape seine Gefühle erwidert hat. Dann wieder hier zu sein und Ihre Ablehnung zu spüren… Ich fühle mich so hilflos."
Er senkte wieder seinen Blick und schaute auf seine Hände, die er in seinen Schoß zusammengefaltet hatte. Überrascht sah er zu, wie Snape eine seiner Hände auf sie legte und sanft zudrückte. „Ich weiß Mister Potter… Ich weiß.", sagte er.
So saßen sie noch eine Weile beisammen, ehe Snape Harry schließlich zu seinem nächsten Unterricht schickte.
oooooooooo
Der Samstagmorgen kam und wieder tauchten Harry und Snape zusammen in eine weitere Erinnerung.
Der Unterricht war für heute beendet und Vin und Severus saßen in der Bibliothek über ihren Hausaufgaben. Seit diesem sagenhaften Tag am See waren drei Wochen vergangen und die beiden genossen jede freie Minute, die sie miteinander verbringen konnten. Vin schmunzelte, als Severus unter dem Tisch nach seiner Hand griff und sie leicht drückte, während er sanft mit seinem Daumen über seinen Handrücken strich. Sie hatten sich dazu entschieden ihre Beziehung geheim zuhalten. Zwar war es nichts ungewöhnliches wenn zwei Männer sich zueinander hingezogen fühlten, doch in Slytherin herrschten andere Regeln. Da sich in dem Haus größtenteils Reinblüter befanden, wurde eine solche Beziehung nicht gerne gesehen. Schließlich mussten die reinblütigen Familien erhalten bleiben und dies ging nur, wenn aus den Partnerschaften auch Kinder entstehen konnten. Schwule hatten daher in Slytherin einen schlechten Stand.
Die beiden fanden aber trotzdem genügend Gelegenheiten, Zärtlichkeiten auszutauschen. So dauerte ihr morgendlicher Frühsport nun zumeist mindestens eine halbe Stunde länger, die die beiden eng umschlungen bei dem Stein am See verbrachten. Da zudem mittlerweile auch der Schnee getaut war und es immer wärmer wurde, verbrachten sie nun auch einen Großteil des Nachmittags auf den Ländereien Hogwarts, um ein wenig ungestört zu sein. Sie waren noch nicht über das Küssen hinausgegangen. Beide wollten sich Zeit lassen und ihr erstes gemeinsames Mal genießen. Zudem kämpfte Vin noch immer mit der versuchten Vergewaltigung durch Lucius.
Gerne wären sie auch an diesem Nachmittag nach draußen gegangen, doch Vin sollte in einer Stunde bei Professor Marquis erscheinen. Er wusste nicht worum es ging, der Lehrer hatte ihn heute früh zu einem Gespräch gebeten. So arbeiteten sie eine Weile still an ihren Hausaufgaben, um danach vielleicht noch ein wenig Zeit zu haben. Als es Zeit war zu gehen, waren sie gerade fertig geworden und gingen beide hinunter in die Kerker. Vin gab Severus seine Tasche mit und begab sich direkt zum Büro des Professors.
Er klopfte an und wurde kurz darauf herein gebeten. Professor Marquis deutete ihm an Platz zu nehmen, worauf sich Vin zu dem Stuhl vor dessen Schreibtisch begab und sich setzte. Was folgte, war ein langes Gespräch über seine Fähigkeiten in Zaubertränke. Der Professor äußerte sich besorgt darüber, dass Vin die Anforderungen nur mühsam erfüllte und er, wenn er nicht besser würde, seine UTZ-Prüfung in diesem Fall nur schwer schaffen könnte. Er gab ihm eine Liste, mit allem, was er wiederholen müsste und bot (ihm) an, ihm Nachhilfe zugeben, doch Vin erklärte ihm, dass Severus dies bereits tun würde. Er erzählte von den Fortschritten, die er bereits gemacht hatte und versprach, sich noch mehr Mühe zu geben. Nach etwa einer Stunde, waren sie fertig und Vin konnte das Büro verlassen.
Da er mit Severus an ihrem Platz verabredet war, ging er nicht in den Gemeinschaftsraum, sondern begab sich direkt nach draußen zum See. Am Stein angekommen musste er jedoch feststellen, dass der Langhaarige nicht da war. Er runzelte die Stirn. Das sah Severus gar nicht ähnlich. Aber vielleicht würde er gleich kommen und so wartete er einfach. Als sein Freund jedoch nach einer halben Stunde noch immer nicht da war, wurde er unruhig. Er ging zurück in das Schloss und begab sich dort zunächst in die Bibliothek. Vielleicht wollte Severus noch irgendetwas nachschlagen und hatte dabei die Zeit vergessen, doch auch dort konnte er ihn nicht finden.
Auch im Gemeinschaftsraum der Slytherins und in ihrem Schlafsaal war er nicht. Wo konnte er denn sein? Noch einmal ging er hinaus zum See, doch Severus war noch immer nicht zu sehen. Langsam machte sich Panik in ihm breit. Er rannte beinahe zurück zum Schloss. Er wollte zu Professor Marquis und diesem erzählen, dass er Severus nirgends finden konnte, stoppte aber abrupt, als er zwei Stimmen hörte. Langsam schlich er weiter und schaute vorsichtig um die Ecke. Vor dem Büro des Professors stand Lucius. „Ich hoffe, ich konnte ihnen genügend Zeit verschaffen, Mister Malfoy.", sagte sein Zaubertränkeprofessor.
„Danke, ja.", erwiderte Lucius. „Mein Vater wird dem Lord von ihrer Hilfe berichten. Übrigens, danke für den Tipp mit dem verlassenen Klassenzimmer im vierten Stock. Es war wie geschaffen für das, was wir vorhatten." Er nickte dem Lehrer noch einmal zu und verschwand.
Vin blieb beinahe das Herz stehen. Mit einem sehr unguten Gefühl rannte er in den vierten Stock und riss dort jede Tür zu einem Klassenzimmer auf, bis er zu einer kam, die verschlossen war. Hastig zog er seinen Zauberstab und öffnete sie. Was er sah, erschreckte ihn zutiefst. Mitten in dem alten staubigen Raum lag Severus. Er sah übel aus. Sein ganzes Gesicht war grün und blau geschlagen worden und aus einer großen Platzwunde über dem linken Auge floss noch immer Blut. Offensichtlich war er angegriffen worden und dies ohne Zauber, damit man nicht registrieren konnte, was hier geschehen war.
Er rannte zu ihm und kniete sich hin. Severus schien bewusstlos zu sein. Seine Arme hatte er schützend um seine Brust geschlungen. Sanft strich er ihm durchs Haar und kämpfte gegen die Tränen an, die dabei waren ihm unablässig über die Wangen zu laufen. Er stand auf und beschwor eine Trage herauf, mit der er Severus auf schnellstem Weg in die Krankenstation brachte. Die Krankenschwester schlug entsetzt eine Hand vor den Mund, fasste sich aber schnell wieder und begann sich um den Jungen zu kümmern. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabes lag Severus nur noch in Boxershorts auf einem Krankenbett. Vin keuchte entsetzt auf, als er sah, dass auch Severus' Oberkörper mit Prellungen überzogen war. Wie es aussah, waren zwei seiner Rippen gebrochen.
Nachdem sich die Krankenschwester um die Verletzungen gekümmert hatte, ging sie zu dem Kamin und rief nach dem Direktor. Als Dumbledore erschienen war, berichtete sie ihm von den Verletzungen des Jungen. Dieser nickte kurz, wandte sich dann an den noch immer geschockten Vin. „Mr. Hallwood, können sie mir sagen, wie das geschehen ist?", fragte er ihn.
Der schaffte es nur mühsam, sich von dem Anblick seines Freundes los zu reißen und zu dem Direktor zu blicken. Mit zitternder Stimme erzählte er ihm von dem Gespräch, um das Professor Marquis ihn gebeten hatte und wie er danach Severus gesucht hatte. Als er davon erzählt er, wie er dann das Gespräch von Lucius und dem Professor gehört hatte, verfinsterte sich Dumbledores Miene. Offensichtlich war auch ihm sofort klar geworden, dass der entweder bereits für den Dunklen Lord arbeitete oder in dessen Dienste treten wollte.
Ehe sie weiter reden konnten, hörten sie plötzlich beide ein leichtes Stöhnen und Vin wirbelte herum und ging sofort zu seinem Freund. Besorgt schaute er in die schwarzen Augen, die sich langsam öffneten. Severus schien einen Moment zu brauchen, um sich zu orientieren, ehe er den anderen Jungen anschaute. Sofort kann die Medihexe herüber und flößte ihm einen trank gegen die Schmerzen ein, was er mit einem dankbaren Lächeln quittierte.
„Geht es dir gut?", fragte er danach schwach.
„Das sollte ich vorher dich fragen.", erwiderte Vin mit einem schwachen Lächeln. „Was ist passiert?"
„Er hat herausgefunden, dass wir zusammen sind.", antwortete Severus. „Es wird dich sicherlich interessieren zu hören, dass er der Meinung ist, dass diese Beziehung auf keinen Fall in Slytherin geduldet wird. Mit Sicherheit wird er es gerade im Gemeinschaftsraum verkünden."
Nun trat Dumbledore an das Bett heran. „Meine Herren, ich muss Ihnen eine Frage stellen.", sagte er ernst. „Ich möchte, dass Sie mir ehrlich antworten. Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, dass sich die Stimmung in ihrem Haus deutlich verändert hat. Ich will wissen, ob es weitere Angriffe, dieser Art oder in ähnlicher Weise, gegeben hat."
Severus entgegnete nichts darauf, doch Vin nickte schwach.
„Ich kann nur etwas gegen ihre Angreifer unternehmen, wenn sie bereit sind mir genau zu erzählen, was passiert ist.", vor Dumbledore daraufhin fort.
Vin schaute Severus an und erkannte in seinen Augen, dass dieser nicht bereit war, seine Hauskameraden zu verraten, schließlich war er in Slytherin und so etwas tat man dort einfach nicht. So schüttelte er den Kopf.
Dumbledore seufzte. „Mister Hallwood, ich denke, sie sollten für heute Nacht bei ihrem Freund bleiben. Und da sie beide nicht dazu bereit sind mir zu sagen, wer genau dafür verantwortlich ist und ich daher nichts unternehmen kann, sehe ich mich dazu gezwungen, etwas zu tun, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Mit sofortiger Wirkung gehören sie nicht mehr dem Hause Slytherin an. Ich werde sie in ein Haus stecken, bei dem ich mir sicher bin, dass es für ihre Sicherheit garantieren kann. Ab sofort gehören sie beide zu Gryffindor."
