hallo, meine lieben leser
endlich geht es weiter -selbst froh bin- und ich danke euch herzlich für eure reviews und hoffe, dass euch dieses chap gefallen wird...
danke an meine beta SnapesWife
knuddels
nerventod
oooooooooo
23. James und Lily
Die restliche Woche verging wie ihm Flug. Harry war wieder zu seinen Freunden zurückgekehrt. Mit großen Augen hatte er zugehört, als Hermine und Ron ihm von der Konfrontation mit Snape erzählt hatten. Er war in diesem Moment unglaublich wütend auf den Zaubertränkeprofessor gewesen, dass dieser seine Freundin körperlich angegriffen hatte, doch dass er sich entschuldigt hatte, beruhigte ihn wieder ein wenig. Das er es schaffte, den Mann so sehr zu verwirren, ließ ihn ein wenig schmunzeln.
Dann war es wieder einmal Wochenende. Am Samstagmorgen nach dem Frühstück verabschiedete sich Harry von Ron und Hermine und machte sich auf den Weg in Dumbledores Büro. Als er Snape dort entdeckte, konnte er nicht verhindern, dass ihm ein wohliger Schauer über den Rücken lief. Fühlte Snape genauso? Er hatte gesagt, dass sich seine Gefühle ihm gegenüber geändert hatten. Doch so sehr Harry auch versuchte in der Miene des anderen zu lesen, er konnte nichts erkennen. Sein Lehrer trug wieder einmal eine ausdruckslose Maske, die verschleierte, was er gerade dachte oder fühlte. Alle drei setzten sich wieder auf ihre Plätze und schon bald verschwamm die Welt vor Harrys Augen und eine neue Erinnerung begann.
Vin wurde dadurch aufgeweckt, dass jemand sanft an seinem Ohr knabberte. Er schlug die Augen auf und musste leicht schmunzeln, als er sah, wie Severus leicht über ihn gebeugt war. Das Schuljahr hatte vor drei Wochen begonnen und seither beschränkten sich ihre Zärtlichkeiten aufs Küssen und Streicheln. Er vermisste den Sex mit Severus, wenn er ehrlich war. Seit ihrem ersten Mal in den Ferien, hatten sie sehr viel Zeit damit verbracht, diesen Aspekt ihrer Beziehung weiter zu erforschen. Umso mehr genoss er nun diese Streicheleinheiten.
„Guten Morgen", flüsterte er, was den anderen aufschauen ließ.
Schwarze Augen blickten Vin durchdringend an, ehe der Langhaarige ihm ebenfalls einen guten Morgen wünschte und dann leicht seine Lippen auf Vins drückte. Eine Hand begann, seine Seite entlang zu streicheln, ehe sie sich hauchzart auf seinen Bauch legte. Wieder näherten sich Severus' Lippen den seinen.
„Keine Angst vor morgendlichem Mundgeruch?", fragte Vin schelmisch grinsend.
„Du schmeckst immer süß", antwortete der andere, ehe er ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zog. Leicht stöhnte Vin in diesen, als die Hände des anderen weiterhin über seinen Körper strichen.
„Merlin nochmal, könnt Ihr keinen Stillzauber um Euer Bett legen?", murrte Sirus genervt.
„Mund halten, Black", knurrte Severus, auch wenn er leicht dabei schmunzelte. Trotzdem griff er gleichzeitig nach seinem Zauberstab und sprach einen Zauber, damit man sie nicht mehr hören würde.
„Willst Du wirklich hier…?", fragte Vin unsicher, wofür er ein verschmitztes Grinsen seines Freundes erhielt, das sofort dafür sorgte, dass tausend Schmetterlinge in seinem Bauch umherflogen. Hungrig legte er eine Hand um Severus und zog ihn zu einem leidenschaftlichen Kuss nach unten, ehe er sich mit ihm zusammen herumdrehte und auf ihm zu liegen kam. In Windeseile hatte er sie beide von den störenden Kleidungsstücken befreit und beide stöhnten erregt auf, als sich ihre steifen Glieder berührten. Wieder stürzte sich Vin hungrig auf die Lippen des Langhaarigen und ein leidenschaftliches Spiel ihrer Zungen begann. Auch wenn Severus es noch nicht wusste, heute war er fällig. Vin hatte bereits herausgefunden, dass sein Schatz lieber die Führung übernahm und es machte ihm auch nichts aus derjenige zu sein, der unten lag, aber heute würde er es sein, der sich den anderen nehmen würde.
„Heute bist Du fällig", wisperte er und begann an Severus' Hals zu knabbern.
„Muss das sein?", fragte der leise stöhnend. Vin richtete sich auf und grinste ihn verschmitzt an.
„Oh ja, mein Schatz", schmunzelte er, bevor er jeden eventuell kommenden Protest mit seinen Lippen erstickte, während seine Hand sich federleicht um den pulsierenden Schaft des anderen legte. Dieser Plan funktionierte auch wunderbar, denn Severus vergaß alles was er sagen wollte und schien sich wichtigeren Dingen zuzuwenden – nämlich, sich aufzubäumen und männlich zu stöhnen.
Grinsend begann Vin nun wieder sich an dem anderen hinab zu küssen. Seine Zunge hinterließ eine feuchte Spur auf dem Hals und der Brust des Langhaarigen, spielte mit dessen Brustwarzen und fuhr dann langsam immer weiter hinab. Er spürte, wie Severus die Luft anhielt, als er an dessen freudig wippenden Glied ankam und setzte einen leichten Kuss auf die schon feuchte Spitze, ehe er sie wieder nach oben küsste. Frustriert stöhnte der Langhaarige auf. „Na, na. Wer wird denn so ungeduldig sein", feixte Vin, doch ehe Severus darauf etwas erwidern konnte hatte er sich schon seine Finger mit Gel benetzt und umkreiste damit Severus' Eingang.
Wieder eroberte er dessen Mund, während sich sein Finger langsam in ihn schob, bis er den Punkt berührte, den Severus sich erneut aufbäumen ließ. „Mach endlich", keuchte der Langhaarige.
„Nicht so ungeduldig. Ich will Dir nicht wehtun", wisperte Vin, während er wieder an dessen Ohr knabberte. Vorsichtig weitete er Severus, bis er schließlich mit drei Fingern in ihn stieß. Nun konnte auch er sich nicht länger zurückhalten. Seine Erektion pochte schmerzhaft und verlangte nach Erlösung. Er entzog Severus seine Finger und positionierte sich, ehe er langsam, Millimeter um Millimeter, in ihn eindrang. Kurz hielt Vin inne, um nicht sofort zu kommen. Dann begann er sich in seinem Schatz zu bewegen, erst langsam und vorsichtig und dann immer kraftvoller und schneller. Und Severus kam ihm entgegen, hatte seine Arme um ihn geschlungen und fuhr mit seinen Händen über Vins Rücken. Als der spürte, wie Severus sich immer mehr zusammenzog, stieß er noch schneller und kraftvoller in ihn, ehe beide mit einem lauten Schrei den Gipfel erklommen. Ein Hoch auf die Stillezauber, war alles, was Vin in diesem Moment denken konnte, als er sich schwer atmend auf Severus sinken ließ, dessen Arme sich daraufhin fest um ihn schlossen.
Es dauerte noch etwa zehn Minuten, ehe sie sich lösten. Severus nahm seinen Zauberstab und reinigte sie beide, bevor er den Stillezauber aufhob und sich wieder anzog. Auch Vin zog sich wieder an und öffnete dann den Vorhang um sein Bett, damit sie aufstehen konnten. Sirius sah ihn grinsend von seinem Bett her an, was ihn leicht erröten ließ, doch dann sprang er endgültig aus dem Bett und machte sich zusammen mit seinem Freund auf den Weg ins Badezimmer.
Nach dem Frühstück versammelten sich die Schüler vor der Schule und kurz darauf brach die ganze Meute auf, um den Tag in Hogsmeade zu verbringen. Vin hatte darauf bestanden, dass sie mitgingen, da er dringende Einkäufe im Honigtopf zu erledigen hatte.
„Schau mal, James trifft sich mit Lily", sagte er und deutet zu den beiden, die nur wenige Meter vor ihnen liefen.
„Ich hatte Evans eigentlich einen besseren Geschmack zugetraut", schnarrte Severus, was ihm einen leichten Schlag von Vin einbrachte.
„Du sollst doch artig sein", schimpfte er mit einem kleinen Lächeln. „Ich finde, dass die beiden gut zusammen passen würden. Außerdem ist James einfach niedlich, wie er dort versucht einen guten Eindruck zu machen."
„Du findest Potter niedlich?", knurrte Severus.
„Ja, er hat was", schmunzelte Vin, dem die Eifersucht des Langhaarigen natürlich nicht entgangen war. „Die strubbligen Haare, das spitzbübische Lächeln und erst sein knackiger, durchtrainierter Hintern", schwärmte er weiter, ehe er bei Severus' grimmigem Blick zu lachen begann. „Aber er ist natürlich nicht mit Dir vergleichbar. Du bist der, den ich will und Dein Hintern ist natürlich auch viel knackiger." Und wie zur Bestätigung gab er ihm einen Klaps auf den Po und schritt dann mit einem breiten Grinsen weiter.
„Wir werden darüber noch einmal sprechen", erwiderte Severus ernst, konnte aber ein kleines Grinsen nicht vermeiden.
Severus staunte nicht schlecht, als sie im Honigtopf waren. Vin schien sich für das ganze kommende Jahr mit Süßigkeiten eindecken zu wollen, soviel kaufte er, doch die leuchtenden Augen seines Freundes schafften es, dass er keinen bissigen Kommentar von sich gab. Den nächsten Halt machten sie in dem örtlichen Buchladen, ehe sie sich zusammen zu den Drei Besen begaben, um etwas zu Mittag zu essen. Man konnte meinen, dass sich ganz Hogwarts bereits dort versammelt hatte, denn nur mit Mühe und Not konnten sie einen kleinen Tisch für sich ergattern.
Sie hatten gerade aufgegessen und widmeten sich nun ihrem Butterbier, als sich plötzlich jemand zu ihnen setzte. Vin schaute auf und sah direkt in die kalten Augen von Lucius Malfoy.
„Verschwinde", knurrte Severus sofort und funkelte den Blonden wütend an.
„Wer wird denn gleich so unhöflich sein?", schnarrte der und mit einem spöttischen Grinsen. „Man sollte meinen, Ihr beide genießt männliche Gesellschaft."
„Was willst Du, Malfoy?", fragte Vin.
„Von Dir gar nichts", erwiderte der Blonde hochnäsig.
„Dann kannst Du auch verschwinden. Du sitzt auf meinem Platz", erklang eine Stimme hinter ihnen.
Alle drei drehten sich um und sahen James und Lily hinter sich stehen. Lucius stand auf und sah ihn von oben bis unten an, ehe er sich wieder zu Severus drehte. „Wie weit bist Du nur gesunken?", schnarrte er und verschwand dann.
James und Lily setzten sich mit ihrem Butterbier zu ihnen. „Wir hätten Deine Hilfe nicht gebraucht", sagte Severus kühl.
„Das habe ich auch nicht behauptet", erwiderte James schulterzuckend. „Es waren einfach keine anderen Plätze frei und ich wollte nicht, dass Lily die ganze Zeit stehen muss. Abgesehen davon, denke ich, dass Ihr auf die Gesellschaft von Malfoy verzichten könnt."
„Also ich finde das toll", grinste Vin seinen Schatz an. „Seid ihr zwei denn zusammen?"
Severus konnte darüber nur mit den Augen rollen, während James leicht errötete.
Lily jedoch lächelte ein wenig und nickte leicht. Den restlichen Nachmittag verbrachten sie zusammen in den Drei Besen. Lily und Vin unterhielten sich angeregt miteinander, während Severus und James die beiden mehr oder weniger ungläubig beobachteten.
Auch auf dem Weg zum Schloss hinauf unterhielten sich die zwei ohne Unterbrechung, während ihnen die beiden anderen Männer still schweigend folgten und die Einkäufe trugen.
„Wie kam es denn nun eigentlich, dass Du mit James zusammengekommen bist?", fragte Vin.
„Frag mich was leichteres", entgegnete Lily. „Um ehrlich zu sein habe ich ihn immer für einen riesigen Angeber gehalten, wobei ich jetzt gestehen muss, dass er sich doch ziemlich verändert hat, seit er sich nicht mehr regelmäßig mit Severus bekriegt. Das muss ich ihm schon zugute halten. Er hat mir in den Ferien geschrieben und irgendwie hat sich dann daraus ein täglicher Briefkontakt entwickelt und dann hat er mich vor einer Woche gefragt, ob ich mit ihm nach Hogsmeade gehen will und ich habe ja gesagt. Vorhin haben wir dann einen Spaziergang gemacht und dann hat er mich geküsst. Er hat sich schon seit der fünften um mich bemüht und wenn ich ehrlich sein soll, sieht er ja auch gar nicht schlecht aus."
„Da hast Du Recht", grinste Vin. „Aber sag lieber nicht Severus, dass ich das gesagt habe."
Beide lachten laut und drehten sich zu den beiden Männern um, die ihnen mit griesgrämigen Mienen folgten. „Stimmt es eigentlich, dass Ihr beide zusammen seid?", fragte Lily und hakte sich einfach bei Vin ein. „Ich meine nur, James hat vorhin mal sowas erwähnt."
„Ja", strahlte Vin sie an. „Und wenn ich mir Severus' Gesicht so ansehe, dann muss ich heute noch was wieder gut machen. James scheint auch nicht so glücklich zu gucken, da wir beide uns nun schon den ganzen Nachmittag unterhalten."
„Ach, das ist schon in Ordnung. Der soll bloß nicht denken, dass ich alles stehen und liegen lasse und mich jetzt nur noch um ihn kümmere", lachte Lily gerade als sie vor dem Schloss angekommen waren.
Oben im Gemeinschaftsraum trennten sich ihre Wege und sie gingen in ihre Schlafsäle, um ihre Einkäufe zu verstauen. James brauchte nicht lange und verließ kurz darauf wieder den Schlafsaal. Wahrscheinlich hoffte er darauf, noch ein wenig von Lily zu haben, ehe auch die anderen Schüler aus dem Dorf zurückkehrten.
Severus sagte nichts, während er seine neu erworbenen Bücher wegräumte.
„Ist alles in Ordnung?", fragte Vin unschuldig, wofür er nur ein leichtes Murren erhielt. „Lily ist nett, nicht wahr?", fragte er einfach weiter.
„Das kann ich nicht sagen. Ich wollte mich ja schließlich nicht in Euer Frauengespräch einmischen", antwortete Severus.
„Hey", protestierte Vin. „Was heißt hier Frauengespräch?"
Schmollend stand er mit verschränken Armen vor seinem Bett. Severus trat ganz nah an ihn heran. „Das soll heißen, dass Du Dich den ganzen Nachmittag lieben mit Potters Freundin unterhalten hast, anstatt mit mir", sagte er.
„Severus, Du bist eifersüchtig", lachte Vin, ehe er seinen Freund mit gespielten ernst anschaute. „Es tut mir Leid, dass ich Dich vernachlässigt habe. Kann ich denn irgendetwas tun, um das wieder gut zu machen?"
„Ich weiß nicht, ob Du das so einfach schaffst, aber ich hätte da eine Idee, wie Du mich ein wenig besänftigen könntest", sagte der Langhaarige mit einer Stimme, die Vin die Knie weich werden ließen, ehe er von ihm auf das Bett gestoßen wurde.
„Ich werde mein bestes geben", säuselte er, als Severus sich zu ihm legte und kurz darauf versanken beide in einem leidenschaftlichen Kuss.
Harry grinste wie ein Honigkuchenpferd, als beide wieder aus der Erinnerung auftauchten. Ohne dass der Direktor darum bitten musste, erzählte er in groben Zügen und ein paar Details auslassend, was sie gesehen hatten. Das Gespräch mit seiner Mutter beschrieb er in allen Einzelheiten. Schließlich war das für ihn etwas ganz besonderes. Seine Mutter war einfach fantastisch gewesen, so wie er sie sich immer vorgestellt hatte. Es war einfach herrlich. Er wollte das unbedingt auch Ron und Hermine erzählen und verabschiedete sich deshalb schnell nachdem er geendet hatte, um sie beim Abendessen zu treffen.
Snape hatte die ganze Zeit geschwiegen. Es gefiel ihm, den Jungen so glücklich zu sehen. Er strahlte über das ganze Gesicht und seine Augen hatten beinahe geleuchtet. Es war wirklich ein gutes Gefühl, dass es Harry so gut ging, obwohl er sich gleichzeitig ein wenig darüber ärgerte, dass er in dieser Erinnerung so eifersüchtig gewesen war. Er hatte sich wirklich wie ein verliebter Teenager aufgeführt, vollkommen untypisch für ihn. Er seufzte und ging dann gemeinsam mit dem Direktor hinunter in die Große Halle. Zwar hatte er das nicht gewollt, doch Dumbledore war der Meinung gewesen, das er ruhig mitkommen könnte, was im Grunde genommen einem Befehl gleich kam. Schweigend schritten sie nebeneinander her und Snape fragte sich, was sie wohl morgen zu sehen bekommen würden.
